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Blackrubberhorse
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Deutschland


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  RE: Abenteuer auf Rosengarten- eine (mögliche) Fortsetzung... Datum:06.08.21 11:55 IP: gespeichert Moderator melden


Tag 20, Freitag, Woche drei (Part 1)


Morgen- Fohlenbox...


Schlachtross:

Ich wollte nicht aufwachen...- wenn ich dies zuließe, dann würde nur ein neuer Tag auf mich warten, der für mich garantiert nur Stress und Schmerzen bereit hielt...
Mira hatte es sich nicht nehmen lassen, Miu und mich nach dem Abschluss ihres 'Spiels' noch drei Runden auf der Rennbahn im Trab laufen zu lassen- doch hielt sie sich mit Schlägen uns gegenüber zu meinem Erstaunen zurück. Vielleicht lag es an dem, was ihre Schwester für uns beide verfügt hatte... In der von Augustine ganz bewusst so angeordneten Fesselung und dem Latexoutfit war ein erholsamer Schlaf unmöglich- und sie wusste dies als 'Ärztin' natürlich! Selbst wenn ich es gewohnt war, ein, zwei Tage in diesem als Pferd zu verbringen- dann unter für den Körper erholsameren Umständen. Sie wusste sehr genau, der für uns anstehende Tag würde nicht nur mich wieder einmal über die Grenzen des eigentlich physisch Leistbaren treiben...
Miu und ich hatten natürlich keinerlei 'Spass' in dieser Nacht gehabt...- wir beide waren einfach nur froh, endlich ein wenig Ruhe zu haben bis wir erneut geweckt würden und sich der 'Pferdeknecht' um uns 'kümmern' würde. Ich hatte nach der Zeit hier den gleichen Horror bei Begegnungen mit ihm wie bei jenen mit den Baroness'- unwillkürlich fing ich bei dem Anblick an zu zittern und manchmal fehlte mittlerweile nicht mehr viel und meine Blase würde ihren Dienst versagen...
Wie gern hätte ich meinen Freund umarmt oder wäre von ihm gestreichelt worden...- man hatte uns aber zumindest nach unserem 'Ausflug' in Ruhe gelassen und die Stunden bis zum aufgescheucht werden lehnten wir mit der Boxenwand im Rücken aneinander. Durch mein 'Fell' spürte ich die Körperwärme und jeden Atemzug, den Miu tätigte, während ich selbst immer noch vor mich hin dämmerte. Das Halbdunkel der Box half mir dabei und jede weitere Minute Ruhe wäre Erholung für meinen Körper... würde mich ein wenig länger durchhalten lassen. In meinem Zustand glaubte ich zwar Geräusche aus der Stallgasse wahrzunehmen die auf den beginnenden Tagesbetrieb hindeuteten...- doch wenn dies so wäre, dann hätte man uns sicher nicht 'vergessen' und uns bereits hochgejagt...
Daher empfand ich das Öffnen der Boxentür als wirklich unangenehm- ich hatte vermutlich wieder eine Phase Schlaf erwischt aus der ich so durch das Auftauchen von Jens gerissen wurde! Was ich im ersten Moment gar nicht zu würdigen wusste- er sprach weder Miu noch mich an, wir wurden nacheinander von ihm untergehakt und auf unsere Hinterhand gestellt, die Fesselung an dieser gelöst und danach, immer noch wortlos, in den Waschraum geführt. Dort bekamen wir von ihm unsere Masken und zu unserer Überraschung auch die Fesselung unserer Vorderhand abgenommen.

"Los...- fressen!"

Diese beiden mehr hingebrummten Worte war das Einzige, was wir zu hören bekamen. Ein Blick auf den Boden vor uns...- da standen zwei Schüsseln voll mit der üblichen Mischung aus Haferflocken, Wasser und ein paar Stücken Obst und Gemüse, doch die Menge war mehr als die übliche Ration!

'Der Überschuss ist wohl die Ration, auf die Lion verzichten muss...'

Noch vor einigen Tagen hätte ich mir darüber Gedanken gemacht- jetzt freute ich mich einfach über das mehr an Futter in der Schüssel...
Irritierend war, der Pferdeknecht schien nichts weiter zu erledigen zu haben- er überwachte unser Fressen einfach und drängte uns dabei in keiner Weise. Auf allen vieren knieend lehrten wir daher die Futterschüsseln und jeder von uns schnaubte kurz als Zeichen, wir hätten die Fütterung beendet. Jens ging jedoch erst darf ein, nachdem wir beide gefressen hatten...

"Hoch auf die Hufe mit euch...- und steht!"

Ohne weitere Ankündigung griff er mir an die Hülle meines Hengstschlauches, löste diesen aus der Fixierung und befahl mir, meine Blase zu leeren! Gehorsam folgte ich dem leichten Zug von ihm in Richtung Abfluss und bemühte mich, es nicht sofort über seine Hand laufen zu lassen. Trotzdem- noch immer war es für mich demütigend, auf Befehl pissen zu müssen! Als ich von ihm, richtig vor den Abfluss gestellt, nicht sofort seiner Aufforderung nachkam, kassierte ich von seiner freien rechten Hand ein paar Schläge auf meine Kruppe...

"Wenn du nicht magst... dann verpacke ich deinen Schlauch wieder und du kannst es in dein Fell laufen lassen! Ist allein deine Entscheidung...!"

So vor die Wahl gestellt schaffte ich es nach einigen Sekunden soweit meine Muskeln zu entspannen und es laufen zu lassen... Das Procedere wurde von ihm auch bei Miu wiederholt- dann bekamen wir beide unsere Pferdemasken wieder aufgesetzt, der Pferdeknecht befreite unsere 'Latexfelle' von anhaftendem Stroh aus der Box und rieb diese sogar mit einem Lappen ab. Eine 'Innenreinigung' unserer Haut durch ihn war anscheinend nicht vorgesehen, doch er kümmerte sich sogar um Mähne und Schweif bei uns...

'Immer fein den schönen Schein aufrecht erhalten...- außen hui und innen pfui!'

Das Verhalten des Knechtes und die uns gegönnten Zuwendungen deuteten auf eine Ausfahrt hin die uns aus dem eigentlichen Bereich von Rosengarten führen dürfte- so weit hatte ich mittlerweile die hier geltenden Vorgaben verstanden und wenn Jens die Anweisungen der Baroness von letzter Nacht getreulich umsetzen sollte, dann stünden wir beide nicht im Focus seiner Aufmerksamkeit...
Trotzdem...- der Knecht trieb keine seiner sonst üblichen boshaften Scherze mit uns... seine Zurückhaltung war mehr als auffällig. Irgend etwas oder -wer hielt ihn uns gegenüber zurück- doch ich fand jetzt keine befriedigende Antwort darauf! Aber warum sollte ich mir auch darüber den Kopf zerbrechen, ich wurde von ihm im Moment in Ruhe gelassen und das war mehr als mir in den letzten Tagen von ihm zuteil wurde...

"Raus mit euch- die Arbeit wartet!"

Gehorsam folgen wir dem Knecht in unserer Aufmachung aus dem Stall und nicht nur ich sondern auch Miu wurde von der Helligkeit, die draußen herrschte, geblendet. Es war wieder ein wolkenloser Himmel- und die Sonne stand bereits so hoch am Himmel, daß wir ganz sicher bereits eine Trainingseinheit hätten absolvieren müssen.

'Was zum Teufel war hier los? Wieso schien uns dieser Sadist eine Einheit 'Frei' eingeräumt zu haben...'

Letztere Frage wurde durch den Pferdeknecht zum Teil indirekt beantwortet, denn er führte uns zu einer Wagonette, die, wahrscheinlich von ihm, als Vierspänner vorbereitet in der Sonne auf uns wartete. Kara und Blacky?! standen bereits eingeschirrt als Stangenpferde und wir beide sollten daher wohl vor den beiden unseren Platz finden.

"Steht!"

Mit diesem uns geltenden Kommando verfielen wir sofort in Bewegungslosigkeit- konnten Jens aber dabei zuschauen, wie er bei den beiden anderen Gestütpferden je eine der für uns vorgesehenen Zugketten von deren Hinterhand entfernte und wieder in die dafür vorgesehenen Ösen der Ortscheide einhing.

"Hat euch die Einheit hier gefallen- so mit Darmrohr und Zungenstrecker? Wenn ihr heute Nachmittag von Baroness Mira trainiert werdet solltet ihr euch bei ihr bedanken...- einfach mal in der Sommersonne relaxen zu dürfen...
Miu- zu mieeer!"

Mit dieser Aussage verbunden war ein Griff des Knechtes an die Brüste von Kara und ihr schmerzhaftes Schnauben war Signal genug um zu wissen, er hatte ihr wohl in die Warzen gekniffen.
Für kein Geld der Welt hätte ich jetzt mit den beiden tauschen wollen- Blacky 'genoß' bereits die letzten Tage eine 'bevorzugte Behandlung' durch die Sadisten auf diesem Hof... Kara bekam seit gestern Nacht die 'Rechnung' für ihre gezeigte Leistung am vergangenen Sonntag gereicht und Miu sowie ich hatte das Glück, jetzt für den Augenblick nicht im Focus der Baroness zu stehen. Ich verstand trotzdem nicht, wieso wir beide nicht zumindest bewegt worden waren- vielleicht war der Knecht einfach zu faul gewesen uns zu hetzen, obwohl er die Anweisung dazu gehabt hat...

'Oder waren die drei Runden gestern Nacht aus Sicht von Mira 'genug' für uns? Sei einfach froh Schlachtross...- so hattest du ein wenig mehr Erholung...'

Mit dieser simplen Wahrheit im Kopf wurde ich nun auch vorgespannt... dem Gemurmel des Knechtes entnahm ich, Lion hätte Glück gehabt und dürfte bei Markus einem Einsteller zuarbeiten- ein letzter prüfender Blick des Knechtes über uns Pferde, dann saß er wohl auf und nach dem üblichen Check der Zügel- Zug links und rechts- gab es von ihm das Kommando zu anziehen...
Im Schritt wurden wir von ihm vom Hof gelenkt- wir benutzten nicht die mir mittlerweile recht gut bekannten Wege in Richtung der Rennbahn und darüber hinaus, sondern folgten der Landstraße, die uns an der Sattlerei von Petra vorbei brachte. Kurz dahinter lenkte Jens uns auf einen befestigten Feldweg und damit aus dem Bereich von Schatten spendenden Waldstücken oder Alleen. Seine Anweisungen und Richtungskommandos waren darauf ausgelegt, uns in freiem Gelände zu halten...- längere Wegstücke grundsätzlich in der Gangart 'Trab', dort wo dies ihm nicht möglich war zumindest schnellerer Schritt...
Vom Gefühl her waren wir bereits mehr als eine Trainingseinheit ohne Unterbrechung von ihm bewegt worden- kein kurzer Halt geschweige denn eine Pause, in der wir von ihm getränkt wurden. Miu hielt sich neben mir recht tapfer, ab und zu ein Schnauben von ihm und meine vorsichtigen Blicke nach ihm schienen durch den Pferdeknecht toleriert worden zu sein. Hinter mir hörte ich aber häufiger das Geräusch seiner Fahrpeitsche und wie diese entweder Blacky oder Kara traf. Auch bezogen sich seine zumeist mit 'übellaunig' zu bezeichnenden Kommentare nur auf die beiden Pferde hinter mir- daher blendete ich diese von ihren Aussagen her für mich aus. Hier zeigte sich das Training der vergangenen Woche mit Markus für mich als vorteilhaft- ich war im Ponyspace und lief einfach vor der Wagonette und solange ich nicht von Jens direkt angesprochen würde war mir alles andere egal. Das Tempo, was ich von mir aus vorlegte, schien wohl seine Zustimmung zu finden- mein Freund neben mir hielt bis jetzt recht gut mit...

"Prffft...!"

Mit dem unwilligen Schnauben neben mir spürte ich eine schlagartige Veränderung unseres Schrittrhytmus- Miu war aus irgend einem Grund aus seinem Tritt gekommen und dies zog natürlich sofort eine Reaktion des Pferdeknechtes nach sich!

"Haaalt...- und steht, ihr Scheißgäule!"

Hilflos schaute ich starr durch die Gläser meiner Maske nach vorn und bereitete mich darauf vor, gleich Schmerzlaute von meinem Freund neben mir hören zu müssen...- doch das einsetzende schmerzvolle Wiehern war eindeutig jenes von Kara!

"Ich rate dir still zu halten- wenn ich dich noch einmal erwische, wie du dem Hengst vor dir hier im Gespann mit Absicht in die Hinterhand trittst... dann prügele ich dich windelweich ehe ich mir dir noch einen Zugkrafttest außer der Reihe durchführe und du von mir danach wieder in die Obhut von Augustine übergeben wirst! Reichte dir die Nacht bei der Baroness in der Klinik nicht? Ist das deine Art um mehr Zeit mit ihr zu betteln? Kannst du gerne haben! Hast du Drecksmähre dies kapiert!
Glaubst du, ich bin blöd und hätte dieses Verhalten bei dir noch nie beobachtet?"

Diese in einem Wutausbruch hinter mir gebrüllten Sätze waren vermengt mit einer Mischung aus Angst- und Schmerzäußerungen, die nur von Kara kamen.

"... und wenn ich dich heute Abend in der Box besuchen komme...- dann solltest du besser eine brave Stute sein! Sonst bitte ich Mira dich morgen in ihre besondere Obhut zu nehmen!"

Miu hatte mir ja erzählt, ab und an würden die anderen Pferde ihn so behandeln um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen- vielleicht wollte Kara eine Pause einlegen und so die 'Schuld' dafür Miu anlasten. Während er bestraft würde, hätte sie und wir anderen ein wenig Ruhe und könnten ein wenig Atem schöpfen...- auch wenn dies in der prallen Sonne war.

'Das war ja schön auf dich zurück geschlagen...'

Ehe der Pferdeknecht wieder aufsaß bekam aber jeder von uns Hengsten von ihm auch noch einen Hieb mit der Fahrpeitsche übergezogen...- 'damit wir nicht auf ähnliche Gedanken kommen würden...'

"Los, bewegt euch! Was zu saufen gibt es erst wieder im Stall- könnt euch später bei der blöden Stute bedanken... Uuund Trab!"

Während der Knecht uns anfing, in Richtung Hofgut zu lenken- zumindest glaubte ich dies, da mir in Wegmarken bekannt vorkamen- konnte ich mich nicht entscheiden, wen von den beiden ich mehr hassen sollte...- Kara, die uns mit ihrem agieren gegen Miu dies eingebrockt hatte oder den Pferdeknecht, der so eine Steilvorlage natürlich nicht ungenutzt verstreichen ließ. Ich verteilte meine Wut schlussendlich auf beide...- und diese hielt mich aufrecht, bis wir wieder vor dem Stall standen und von Jens ausgeschirrt wurden.
Wider Erwarten führte er uns sogar in den Waschraum und zumindest Miu und ich durften komplett aus dem Latex raus. Jens brauste uns beide sogar kalt ab...- auch wenn er dabei genau darauf achtete, daß wir nichts von dem kühlen Nass in unser Maul bekamen. Und ja- wir hatten Durst! Doch auch hier wich er von seinem üblichen Verhalten ab, zumindest hatte dies den Anschein- denn er befüllte einen der Waschtröge mit Wasser.

'Den wirst du ganz sicher wieder vor unseren Augen ausschütten...- dazu kenne ich dich inzwischen zu gut...'

Innerlich wappnete ich mich um diese weitere Demütigung nicht an mich heran zu lassen, doch befahl er zuerst Miu zu sich, legte ihm sein Harness an, fixierte seine Vorderhand auf dem Rücken und gestattete ihm danach seinen Durst zu stillen...- und danach durfte ich es meinem Freund gleich tun!
Ich verstand die Welt nicht mehr...

'Hatte Mira etwa recht gehabt und der Knecht es sogar in ihren Augen übertrieben?'

Für mich war es die einzig rationale Erklärung- von sich aus mir gegenüber 'einen Gang zurück zu schalten'... das war ganz sicher außerhalb seines Denkschemas. Die Baroness musste ihn da eingebremst haben... Doch warum schloss er in sein 'sanftes' Handeln auch Miu ein- für mich ergab das momentane Agieren des Pferdeknechtes keinen Sinn!
Während ich darüber nachgrübelte, hatte Jens sich um Kara gekümmert, ihr die Maske abgenommen und die Spuren des Zungenstreckers in ihrem Maul waren nicht zu übersehen Nur- als sie ihr Gesicht in den Trog tauchte um zu saufen, da begann der Pferdeknecht ihr mit einer Hand den Kopf unter Wasser zu halten und riss mit der anderen ihre gefesselte Vorderhand nach oben. Derart gezwungen, mit dem Oberkörper nach vorn gebeugt bleiben zu müssen, war es ihm ein leichtes, ihren Widerstand dagegen zu brechen und sie der Möglichkeit des Luft holens zu berauben. Erst nachdem ihr Kampf um zu atmen zu können erlahmte, gewährte er Gnade und gab sie aus seinem Griff frei!

"Nun Blacky...- willst du auch noch deinen Durst stillen? Oder geht es auch so bis zum Abend? Ihr beiden seid jetzt gleich noch weiter bei mir..."

Während der angesprochene Hengst stumm bei den lauernden Worten von Jens seinen Kopf schüttelte und ihm wahrscheinlich die Zunge am Gaumen klebte, erbrach Kara einen Teil des geschluckten Wassers neben die Bank mit dem Wassertrog.

"Fein- da kann ich ja den Rest des Wassers nutzen und die Sauerei hier wegspülen..."

Mit diesen Worten packte er den Trog, leerte ihn in einem Schwall über dem erbrochenem aus und spülte es so in den Abfluss...
Mit ohnmächtiger Wut im Bauch stand ich neben Miu und zwang mich so zu tun, als ginge dies alles mich nichts an.

'Ruhig Schlachtross...- ganz ruhig... Weder Kara noch Blacky hätten mit dir Mitleid wenn du an ihrer Stelle wärst... Erinnere dich an das 'Willkommen', was dir hier zuteil wurde...'

Das war Jens in seinem Element...- und das nächste Mal könnte ich wieder derjenige sein, den sein Sadismus trifft...

"Schlachtross... Miu- ihr bleibt hier! Markus holt euch gleich ab! Kara- hoch auf deine Hufe... Halt gefälligst still damit ich dir deine Maske überziehen kann- oder hast du gehofft, du dürftest ohne raus?"

Während die Stute sich in ihrer Fesselung mühsam auf die Hinterhand hoch quälte waren meine Nerven zum Zerreißen angespannt...- ich rechnete noch immer jeden Moment mit einer Teufelei des Pferdeknechts, die Miu oder mich treffen könnte. Erst nachdem der Pferdeknecht mit den beiden weg war und Markus den Raum betrat, fiel diese Anspannung von mir ab und ich sackte mental regelrecht zusammen- auch wenn nun erneut Training für mich anstand...

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Blackrubberhorse
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  RE: Abenteuer auf Rosengarten- eine (mögliche) Fortsetzung... Datum:13.08.21 11:10 IP: gespeichert Moderator melden


Hier wieder ein von Drachenlord geschriebenes Kapitel... Schlachtross wird an dem Abend richtig übel mitgespielt...- aber was mit ihm angestellt wird schlägt auf seine Peiniger/in zurück!


Tag 20, Freitag, Woche drei (Part 2)


DRACHENLORD

Abend...- Klinik

Es war eine längere Ausfahrt gewesen und obwohl mich Markus, nachdem er uns aus dem Waschraum holte sowie meinen Freund in die Obhut der Rittmeisterin übergab, nicht scheuchte...- ja, mir sogar zu verstehen gab, er wüsste um das, was Augustine und Mira letzte Nacht mit uns angestellt hätten- war mir klar, dass er mit meiner Leistung nicht zufrieden war. Ich selbst war es ja auch nicht- doch ich konnte nicht mehr...
Ich schlurfte mehr als ich trabte und nicht nur meine Geschwindigkeit sondern auch meine Körperhaltung waren alles andere als gut. Die letzten Tage hatten offensichtlich ihren Tribut gefordert- das viele harte Training, der ständige Druck und der wenige Schlaf machten mich langsam mürbe. Körperlich und psychisch war ich einfach nur fertig...

Als wir zurück auf das Gestüt kamen sinierte ich immer noch vor mich hin und da geschah es. In der Nähe des Brunnens rutschte ich auf den Pflastersteinen weg und konnte mich noch fangen, so dass ich nicht fiel, aber mir schoss ein übler Schmerz in die Hüfte.
Markus hielt sofort an und kam zu mir:

"Schlachtross, ist alles in Ordnung mit dir?“

Ich schüttelte den Kopf und hob die rechte Hinterhand um ihm zu zeigen, dass ich Schmerzen hatte. Er ließ mich den Huf heben und untersuchte meine Hinterhand genau. Ich konnte mich vor Schmerzen kaum auf den Hufen halten und nach wenigen Minuten sagte er:

„So wie es aussieht hast du dir nur einen Nerv eingeklemmt. Ich führe dich in den Stall und dort massiere ich dich bis du wieder schmerzfrei bist.“

Er nahm mich am Zügel und ich ging hinter ihm her, besser gesagt, ich humpelte hinter ihm her.
Nach wenigen Metern zischte mir Markus ins Ohr:

"Versuche rund zu laufen. Hier auf dem Hof muss es niemand mitbekommen, dass du lahmst. Vor allem wenn Augustine es sieht bekommst du schneller eine Behandlung in der Tierklinik und ich gehe davon aus, dass du keinen Wert darauf legst ihr länger ausgeliefert zu sein!“

Bei diesen Worten wurde es mir anders und ich riss mich so gut es ging zusammen und lief so rund wie möglich.
Wir waren fast am Ziel und bogen schon in Richtung der Stalltür. Ich fühlte mich schon in Sicherheit als Augustine aus dem Bereich der Einsteller trat und Markus zurief, warum er mich am Zügel führe und ob ich nicht in der Lage wäre den Sulky mit ihm zu ziehen.
Ich spürte wie es in Markus arbeitete und er sagte nach einer kurzen Pause:

„Baroness Augustine, der Hengst lahmt ein wenig und ich wollte verhindern, dass er sich ernsthaft verletzt.“

„Aha, du wolltest ihn also nach dem Ausschirren sofort in die Tierklinik bringen?“

Die Baroness hakte auf diese Antwort direkt nach.

„Baroness Augustine, es ist nichts Ernsthaftes. Ich werde den Hengst massieren und dann ist er schon morgen wieder schmerzfrei."

Markus versuchte das mir nun drohende Unheil noch irgendwie abzuwenden.

„Markus- das hast du, als Pferdetrainer, nicht zu entscheiden!“, entgegnete Augustine schneidend. „Der Hengst wird sofort in die Tierklinik gebracht! Nach einer eingehenden Untersuchung entscheide ich wie wir weiter verfahren.“

Markus löste meine Verbindung zum Sulky, doch als er begann mich auszuschirren intervenierte Augustine:

"Was an dem Wort ‚Sofort‘ von mir war denn unverständlich? Rüber mit dem Hengst. Sofort!!“

Markus stand regelrecht stramm und nahm mich am Halfter. Er führte mich in Richtung Tierklinik. Ihm war klar- das war die Retourkutschen für das Eingreifen von Vanessa beim 'Stutentest' letzte Woche und seiner Bestrafung der Krankenschwester nach der Hochzeit...

'Tut mir leid Schlachtross... das war jetzt Pech. Da werde ich dir nicht helfen können...'

Augustines Stiefel klackten auf dem Pflaster des Hofes als sie hinter mir herlief. Ich versuchte so rund wie möglich zu laufen in der Hoffnung wieder mit Markus zurück zu dürfen. Aber plötzlich griff sie mir ins Halfter. Ihre Stimme schnarrte:

"Markus der Hengst lahmt deutlich! Wolltest du mir verbergen, dass du den Hengst verletzt hast? Das Pferd gehört nicht dem Gestüt, aber ich bin für ihn verantwortlich. Dass du einen Fehler verbergen und die eventuellen Folgen auf mich abwälzen wolltest ist ein starkes Stück und wird noch Konsequenzen haben!“

Nach diesem Anpfiff ließ sie Markus stehen und zerrte mich hinter sich her zur Tierklinik.
Ich wehrte mich deutlich, da ich Augustine nicht folgen wollte. An sie und ihre Tierklinik hatte ich einfach zu viele schlechte Erinnerungen. Egal ob sie mir das jetzt als bockiges Verhalten auslegte und mich dafür bestrafte, das Pferd in mir hatte im Moment einfach Angst und scheute. Doch egal wie sehr ich meine Hufe in den Boden stemmte und mich gegen Augustines begehr wehrte mich in ihr Reich zu schleifen sie zerrte mich unbarmherzig und mit überraschend viel Kraft in die Tierklinik. Da ich noch eingeschirrt war, war es mir fast nicht möglich mich zu wehren. Stattdessen rollte ich panisch mit den Augen und versuchte krampfhaft von Augustine los zu kommen. Plötzlich drehte sie sich um und griff mir unvermutet an die Genitalien und verdrehte meine Hoden. Ich wieherte laut auf und bockte kurz. Doch der reißende Schmerz in meinem Schambereich brachte mich schnell wieder unter Kontrolle.

„Mach nur weiter so, und du bist schneller ein Wallach als du glaubst!“, fauchte mich Augustine giftig an.

In der Tierklinik angekommen drückte sie Annika meine Zügel in die Hand und sagte:

„Bringe den Hengst in den Untersuchungsraum 2 und mache ihn anständig fest, das Vieh ist ganz schön bockig heute. Passe beim Fixieren auf, der hat möglicherweise einen Hankenschaden und ich will nicht dass sich die Verletzung verschlimmert. Ich komme später dann zur Untersuchung!“

Sie rauschte davon und Annika zog mich mit einem gehässigen: „Komm Pferdchen!“, hinter sich her.
Dies erste Begegnung mit Krankenschwester nach der Hochzeit bot eine Überraschung für mich- abgrundtiefer Hass in ihrem Blick und zwei Hämatome rund um die Augen waren trotz Schminke recht deutlich erkennbar. Diese dürften nach dem Verfärbungsgrad vier oder fünf Tage alt sein...

'Hat dir das der Pferdetrainer oder deine Baroness verpasst? Verdient hast du es auf alle Fälle...'

Mir war klar- vom Zeitfenster her war es ganz sicher eine Reaktion auf die von ihr unterlassene Versorgung von uns Pferden während der Hochzeit und gab mir den Glauben an eine ausgleichende Gerechtigkeit zurück...
Im Untersuchungsraum angekommen dirigierte Annika mich in die Raummitte und fesselte meine Hinterhände an zwei Ösen im Boden. Als sie mir die Hinterhände spreizte meldete sich meine verletzte Hüfte und ich biss fest auf die Trense um nicht aufzuschreien. In diesem Moment wurde ich wütend und dachte mir:

'Was soll der Scheiß? Ich bin verletzt und die kommen gar nicht auf die Idee ihre blöden SM Spielchen sein zu lassen! Verdammt noch mal, ich habe Schmerzen und möchte dass sich jemand um mich kümmert.'

Als Annika meine Vorderhand vom Hüftriemen löste schlug ich nach ihr. Weniger um mich zu befreien, was sowieso nicht gegangen wäre, sondern vielmehr um meiner Wut und meinem Frust eine Ventil zu geben.
Doch sie reagierte ganz kühl und gab mir reinen kräftigen Stoß vor die Brust. Da meine Hinterhände fixiert waren verlor ich das Gleichgewicht und wäre nach hinten umgekippt und hätte mich wahrscheinlich schwer verletzt wenn sie mich nicht am Brustgeschirr gegriffen und festgehalten hätte. Sie sah mir in die Augen und sagte mit einer eiskalten Stimme:

„Schlage oder trete noch ein einziges Mal nach mir und ich mache dir deine Zeit auf dem Hofgut hier so sehr zur Hölle, dass du dir wünschst nie von Rosengarten gehört zu haben. Du bist in meiner Hand und ich mache mit dir was ich will!“

Sie rieb zärtlich meine Genitalien wie um mich an den Deckakt zu erinnern den ich vor einigen Tagen mit ihr hatte. Doch plötzlich schloss sich ihre Hand um meine Hoden und sie drückte zu bis mir das Wasser in den Augen stand.

„Du gehörst jetzt mir!“,

sagte sie noch als sie meine Vorderhände, vor dem Körper an einer weiteren Spreizstange befestigte und mich nach oben zog. Als ich vollständig gespreizt im Raum stand stellte sie sich vor mich und sagte ohne jedes Gefühl oder Mittleid in der Stimme:

„Strafe muss sein!“

Mit diesen Worten drückte sie auf den Steuerknopf der Winde und ich wurde immer stärker in die Höhe gezogen. Zunächst konnte ich noch einen Teil meines Köpergewichts auf die Hufstiefel verlagern, doch nach wenigen Sekunden hing ich frei in der Luft. Die Schmerzen in meinen Schultern waren barbarisch und ich hatte das Gefühl gleich würden meine Gelenke nachgeben.
Als ich dann noch spürte wie sich die Ketten an meinen Hinterhufen spannten und Annika keine Anstalten machte die Winde zu stoppen bekam ich Angst.

„Annika! Das ist kein Spiel mehr, du bist dabei mich ernsthaft zu verletzten. Willst du mich umbringen du blöde Kuh?“

Ich schrie in meine Trense und war froh dass Annika wahrscheinlich nicht ein Wort verstehen konnte, ansonsten hätte sie mich sicher noch mehr bestraft und gequält.
Sie stoppte die Winde und trat auf mich zu. Dann nahm sie meinen Kiefer in ihre Hand und bog meinen Kopf nach unten, so dass ich ihr in die Augen sehen musste.

„Du bist mein Spielzeug. Ich passe auf dich auf oder werfe dich weg ganz wie es mir passt Überlege dir gut ob du mich weiter reizen willst.“

Sie ließ mich wieder auf die Füße ab und sage dann:

"Sei froh dass du so gut im Bett warst und ich eine gute Meinung von dir habe sonst würde ich dich noch eine Weile hier hängen lassen..."

Zum Abschied tätschelte sie mir jovial den Hintern und klackerte dann auf ihren hochhackigen Stiefeln aus dem Behandlungsraum.
Mir liefen die Tränen über das Gesicht. Nicht nur wegen der Schmerzen in meiner Hüfte und in meinen Schultern, sondern vielmehr wegen der Demütigung die ich gerade erfahren hatte.
Ich war Annikas Spielzeug! Ich war für sie nicht mehr als ein lebender Dildo und wenn sie keine Lust mehr auf mich hatte würde sie mich einfach wegwerfen. Ich war hier nirgendwo sicher und was die Baronin Bea versprochen hatte schien niemanden zu interessieren. Einige der Angestellten auf diesem Gestüt lebten ihren Sadismus und ihre Gefühllosigkeit auf eine Art und Weise aus, dass es mir Angst und Bange wurde.

'Ob Bea überhaupt noch an mich dachte? Vielleicht hatte sie mich schon abgeschrieben und Klaus und Mike sind jetzt das Gespann, das Waldsee auf den großen Rennen repräsentiert.
Vielleicht war das verlorene Schachspiel nur ein guter Vorwand mich alten Kläpper los zu werden.
Vielleicht bezahlte Bea mit mir tatsächlich irgendeine Schuld bei der Baronin, doch konnte es sich nicht um einen Renneinsatz handeln. So wie ich hier behandelt wurde wäre ich in ein paar Wochen nicht mehr in der Lage ein Rennen zu laufen. Aber das war vielleicht auch gar nicht geplant gewesen. Vielleicht war es eher so, dass ich hier, zur Belustigung der Angestellten, kaputt geschunden werden sollte.'

Dieser Gedanke stach wie ein Stachel in mein Herz und obwohl ich mir sofort einredete, dass Bea sicher über mich wachen würde verging er nicht wieder. Ich fühlte mich allein, verlassen und von der ganzen Welt gehasst...
Der einzige Trost während der Zeit jetzt war das Wissen um den der durch andere dieser Sadistin zugefügte Schmerz und die, wenn auch recht geringe Möglichkeit, daß dies sich wiederholen könnte, hielt mich in diesem Moment von einem erneuten Zusammenbruch ab... Ich war dieser Hölle schon zwei Mal entkommen, weil spät, aber nicht zu spät, interveniert wurde und vielleicht geschah erneut so ein Wunder!


Augustine lächelte bei den Bildern, die sie auf dem Monitor zu sehen bekam- es geschah zwar ohne Ton, doch selbst als 'Stummfilm' machte sie der brutale Umgang von Annika mit Schlachtross an... Einen Moment spieltel sie mit dem Gedanken, doch von ihrem Entschluss abzurücken und ihre Krankenschwester davon kommen zu lassen. Die Verletzung von Schlachtross und der Umgang von Annika mit ihm war aber wie ein Gottesgeschenk...

'Nein...- die 'Verfehlungen' von Annika wiegen zu schwer... Lässt sich von Natascha vorführen... treibt es ohne ihre Zustimmung nicht nur mit diesem, zugegebenermaßen in seiner Pferdeerscheinung verdammt gut aussehenden Hengst... gefährdet durch ihre Sexsucht die momentane Gesundheit der Gestütpferde und damit das Material für ihre Studie...' - nicht das mir die Viecher selbst etwas bedeuten würden- '...macht sich an einen Einsteller heran, der eindeutig mit seiner Besitzerin verheiratet ist und provoziert damit fast eine Beschwerde... die zum Glück noch rechtzeitig von Natascha durch ihr Eingreifen abgebogen werden konnte...'

Die Liste war zu lang...- eine Rückstufung mit ein paar harten Wochen für Annika und dann ein generöses 'begnadigen' würde sie stärker an Sie binden, als wenn sie jetzt noch einmal ein Auge zudrücken würde.

'Stockholm- Syndrom...'- dachte sie lächelnd...
Sie wartete, bis Annika zurück bei Schlachtross war, griff zum Mikrofon und tätigte ihre Durchsage. Im reinen mit sich selbst wartete sie auf das Eintreffen der Oberschwester, dann erst nahm sie das Telefon und wählte ihre Mutter an...


Endlich war diese Sadistin wieder zurück und sorgte mit dem Ablassen der oberen Kette, daß meine Schulterblätter ein klein wenig weniger Zugbelastung bekamen. Sie hatte sich umgezogen und ihr Outfit auf noch erotischer getrimmt...

"Oberschwester Natascha! In mein Büro!"

Die übellaunige Stimme aus dem in der Ecke verbauten Lautsprecher sorgte für einen Moment des Zusammenzuckens bei Annika- doch sie entspannte sofort, nachdem klar war, sie war nicht das Opfer des da in der Aufforderung mitschwingenden Zorns.

"Das ist gut...- da haben wir wohl noch etwas mehr Zeit füreinander..."

Erneut begann sie mit mir zu spielen wie eine Katze mit ihrer Beute- sie rieb sich ohne Rücksicht auf meine Schmerzen an mir und wechselte ohne Vorwarnung zu Schlägen auf meine verletzte Stelle.
Das war zuviel und ich brüllte wie unkontrolliert wie ein Tier.

"Habe ich deine Aufmerksamkeit du Stück Vieh?"

Wie von Sinnen nickte ich- nur damit der Schmerz aufhörte...

"Die Baroness steht nicht so auf Hengste, erst recht nicht auf so potente wie dich... Ich mag deinen Schlauch- das ist aber auch das einzige, was bei dir für mich nützlich ist. Aber der Wunsch der Baroness ist hier Gesetz, das dürfte dir hier mittlerweile klar sein! Sie würde dich vor dem Rennen noch gern legen- allein um zu sehen, wie sich dies auf deine Leistung auswirken würde..."

Mir zog es bei diesen Worten alles zusammen und ich erschauderte. Normalerweise hätte ich das mit dem Legen als dummes Geschwätz abgetan, aber hier auf Rosengarten war ich mir nicht sicher, ob es nicht wirklich passieren könnte, dass man mich gegen meinen Willen verstümmelte.
Noch während ich daran dachte spürte ich Annikas Hand an meinem Hodensack. Sie umfasste meine Hoden fachmännisch und zog den Sack in die Länge. Ich spürte wie sich etwas Kaltes um meine Eier legte und kurz darauf wurden sie von einem erheblichen Gewicht in die Länge gezogen.
Offensichtlich hatte mir Annika einen Hodenstrecker aus Metall angelegt.

Sie ließ jetzt von mir ab und setzte sich an den Schreibtisch. Ich schaffte es tatsächlich mich ein wenig zu entspannen und die Schmerzen zwischen meinen Beinen zu ignorieren.
Irgendwann klingelte ein Wecker und sie kam wieder zu mir. Wie zur Begrüßung kniff sie mir in die Brustwarze und maß dann wieder die Länge meines Schlauches. Nachdem sie den Zug an meinem besten Stück getestet hatte hängte sie ein weiteres Gewicht an und auch meine Hoden bekamen einen weiteren Strecker spendiert. Dann lies sich mich wortlos hängen und widmete sich wieder ihrer Beschäftigung.
Noch war die Position auszuhalten. Die Schmerzen in meinen Genitalien waren nicht so schlimm dass ich mir ernsthaft Sorgen machte und ich konnte noch gut stehen, so dass ich nicht an meinen Schultern hing. Was aber an mir nagte war das Desinteresses von Annika. Natürlich war es besser sie ignorierte mich als dass sie mich weiter gequält hätte, aber dass sie mich so komplett links liegen ließ war auch nicht einfach für mich. Ich fühlte mich tatsächlich wie ein lästiges etwas das es nicht wert war, dass man sich damit beschäftigt. Es klingt paradox aber auch gequält werden ist eine Form menschlicher Interaktion.
Während ich einsam im Behandlungsraum hing und die einzigen Geräusche das Tippen Annikas auf einer Tastatur oder Fetzen eines Liedes, das sie sich anhörte waren, begann ich wegzudämmern. Ich spürte wie mein Herz es immer weniger schaffte meinen Kreislauf aufrecht zu halten und mehrfach gaben meine Beine nach. Jedes Mal brachte mich der plötzliche Schmerz in meinen Schultern und meinen Genitalien sofort wieder auf die Beine, doch ich wusste, dass irgendwann der Punkt kommen würde, wo mein Kreislauf versagte...

'Verreckt in einem Behandlungsraum, weil die diensthabende Krankenschwester zu faul und zu gleichgültig war nach mir zu sehen. Das ist wahrhaft kein rühmliches Ende, doch wahrscheinlich eines was einem abgehalfterten Gaul wie mir angemessen ist. Und die Reste verkaufen sie dann an die Seifensiederei!'

Während mir diese Gedanken durch den Kopf gingen und ich mich wie ein Stück Fleisch am Haken fühlte liefen mir unkontrolliert die Tränen über die Wangen. Ich war mittlerweile körperlich und psychisch am Ende.

Ich war in einen Dämmerzustand abgeglitten, da wurde ich durch Annika aus diesem heraus geholt. Als wäre vorhin nichts passiert, war sie zärtlich und fürsorglich und drückte ihren, von engem Latex umspannten, Körper erneut fest an mich. Es dauerte nicht lange bis ich eindeutig erregt war.

Als sie aber meine Vorderhand abließ, auf dem Rücken miteinander verband, diese wieder hochzog sowie begann, meine Rosette mit Gleitgel einzuschmieren und danach mit Hilfe ihrer Finger dehnte, wurde mir klar was sie vorhatte. Meine Schultergelenke wurden überdehnt und sandten wellenförmig Schmerzen in mein Gehirn.
Routiniert führte sie einen Finger nach dem anderen in mich ein und drehte ihre Finger in mir. Dabei spreizte sie sie immer weiter, so dass meine Rosette immer weiter geöffnet wurde. Zum Glück konnte ich ein wenig meinen Schließmuskel entspannen und das Dehnen ging fast schmerzfrei von sich.

„So ist das brav. Bist ein feines Schlachtross!“,

Ich hörte Annikas Stimme von hinten als sie mir mit ihrer freien Hand an die Genitalien griff und sofort alles mit einem festen Griff unter ihre Kontrolle brachte. Als dann aber ihre zweite Hand komplett Einlass in meinem Enddarm verlangte wurde es mir anders. Instinktiv wollte ich ausweichen, doch ein schmerzhaftes Ziehen an meinen Hoden machte mir klar, dass ich nirgendwohin konnte. Langsam aber unerbittlich glitt ihre Hand bis zum Handgelenk in meinen Darm. Als die breiteste Stelle ihrer Hand durch meine Rosette drang gab es einen kurzen heftigen Schmerz und dankenswerterweise machte Annika eine kurze Pause. Dann fing sie an mich zu fisten. Erst zog sie ihre Hand so flach wie möglich wieder aus mir heraus und schob sie wieder in mich hinein. Dann ballte sie sie in mir zur Faust und versuchte sie tiefer in mich hineinzudrücken. Doch nach wenigen Zentimetern kam sie nicht mehr weiter und war sichtlich unzufrieden:

"Wenn ich dich Stute wirklich mal von einem unserer echten Gestüthengste besteigen lasse muss das aber noch viel weiter werden da hinten. Dann sollte es für dich kein Problem sein meinen Arm bis über den Ellenbogen in dir aufzunehmen. Aber keine Angst meine Schlachtstute, wie haben noch viel Zeit zusammen und wenn ich dich gelegt habe wirst du darum betteln von einem Hengst genommen zu werden. Weißt du, ich werde dir nämlich nur deinen Schlauch abschneiden, dir die Hoden aber lassen. Du bist dann theoretisch immer noch ein Hengst, kannst aber keine Befriedigung mehr bekommen außer ich nehme dich von hinten. Meine Chefin und ich sind sehr interessiert daran ob man auf diese Weise ein Rennpferd nicht noch auf einen höheres Leistungsniveau bringen kann, da alle Kraft, die ihr Hengste sonst auf euren Sexualtrieb vergeudet, ins Training gesteckt werden kann, ohne dass es zur der, bei dir unerwünschten Verringerung der Aggressivität und des Durchhaltewillens käme wie bei einem echten Wallach.“

Bei diesen Worten wurde es mir anders und ich hätte mich fast übergeben so sehr drehte sich mein Magen plötzlich um. Annika schien das zu spüren und lies meine Hoden los und tätschelte mir die Wange.

„Keine Angst, Schlachtstute. Heute will ich noch einmal Spaß mit deinem Schläuchelchen haben. Im Gegensatz zu meiner Chefin finde ich ihn auch nicht so winzig. Er ist nicht wirklich riesig, aber du weißt mit dem Stück Fleisch zwischen deinen Beinen umzugehen. Wenn du mir eine schöne Nacht bereitest werde ich mich bei Augustine dafür einsetzen dich noch nicht gleich morgen zu legen. Gibt dir also Mühe!“

In mir gefror alles zu Eis. Das war also ein abgekatertes Spiel der beiden. Die wollten mir nicht den Penis vergrößern, sondern es war von Anfang an geplant worden mich zu entmannen! Was um alles in der Welt hatten die noch mit mir vor, von dem noch niemand etwas wusste?

Annika griff sich wieder meine Hoden und begann mich zu fisten. Zunächst langsam aber dann immer schneller und fordernder bewegte sich ihre Hand in meinem Hintern...


Zur gleichen Zeit...


Markus lief fluchend im Büro auf und ab als seine Partnerin zu ihm kam:

„Was ist denn los, mein Schatz? Du machst ein Gesicht als hätte man dir dein Spielzeug geklaut!“

„Das kann man so nennen!“, schnappte Markus zurück. "Schlachtross hat sich verletzt und lahmte ein wenig. Und ausgerechnet in diesem Moment taucht Augustine in der Stallgasse auf und sieht das. Natürlich hat sie gleich interveniert und ihn in die Tierklinik geschleppt. Außerdem hat sie mir angelastet, dass ich versucht hätte die Verletzung zu verheimlichen und es ihr in die Schuhe zu schieben.“

Markus tigerte wieder durch das Büro und murmelte vor sich hin:

"Schlachtross ist sowieso in einem schlechten Zustand. Er war heute so kraft- und lustlos, das habe ich so noch nie bei ihm gesehen. Gestern Vormittag ist er bereits einmal, vermutlich wegen Dehydrierung, zusammengebrochen- aber das weißt du ja! Nur mit Hilfe von Natascha war es mir gelungen, ihm da an Augustine vorbei zu helfen. Er hat danach auf meine Frage den Namen von Mira gewiehert- die im übrigen Blacky und ihm gestern auch die Mittagspause versaut hat! Diese Irre hat beide in Latex in der größten Hitze im RoundPen gescheucht!
Ich kann mich nur wiederholen- eine vernünftige Rennvorbereitung für ihn ist nicht möglich, wenn uns ständig durch die Baroness dazwischengefunkt wird! Dank seines Latexspeens sollte er zwar eine gelegentliche Extrabelastung dieser Art wegstecken können, aber ich habe das Gefühl bei ihm geht es leistungsmäßig eher nach unten als nach oben.“

„Das Gefühl habe ich auch und wir müssen nächste Woche dringend mal nach seinem Trainingsplan schauen. Aber dieses Wochenende muss das noch warten. Wir haben genug mit den Einstellern zu tun und die Vorbereitungen für das Rennen müssen endlich in die Gänge kommen. Hatte ich dir gesagt, die Baronin will mich auf ihre Tour bis Mittwoch mitnehmen? Ja- hatte ich...
Was Schlachtross angeht...- ich vermute eher, dass dein hochgelobter Lieblingshengst nicht das hält was er versprochen hat und er nicht mehr so leistungsfähig ist wie man uns immer weiß machen wollte. Am Ende ist er doch nur ein Freizeitgaul am Ende seiner Karriere der noch nicht verstanden hat, dass sein Körper diesen Belastungen nicht mehr gewachsen ist.“

„Da muss ich dir widersprechen...- ganz entschieden! Denke mal daran, was er letzte Woche für Miu- und uns!- geleistet hat! Aber wenn Augustine ihn die ganze Nacht hat kann ich sicher zwei Tage nichts mit ihm anfangen. Und du weißt, dass wir ihn morgen Vormittag wieder als Schlepper einplanen mussten- was auch nicht fair ihm gegenüber ist. Das dürfte aber bei einem Aufenthalt in der Klinik ohnehin illusorisch sein...
Erinnere Dich trotzdem was du ihm am Montag versprochen hast!"

„Es geht aber nicht anders! Trotzdem hast du Recht. Am besten spielen wir mit offenen Karten und du gehst nachher mit zur Baronin zur Abendbesprechung. Dort gibst du ihr gegenüber offen zu, dass Schlachtross sich verletzt hat, du ihn aber schmerzfrei bekommen hättest. Wenn er jetzt dank der 'fürsorglichen' Behandlung von Augustine ausfällt, soll sie mir sagen, welches Pferd ich morgen für die Gespanne schirren soll! Wir haben da acht! Einsteller, die dafür bezahlt haben und die erwarten für ihr Geld etwas... Jens, du und ich haben je ein Vierer am Vormittag zu trainieren- da brauche ich pro Gespann mindestens ein Gestütpferd!"

Markus nickte und sagte nachdenklich: „Blacky ist- dank Mira und ihrer Strafanweisung- nur noch ein Nervenbündel und nur bedingt gespannfähig. Brutus ist von Mira- wegen Wettkampftrainings!- für den Gestütbetrieb gesperrt worden und Lion wird über seine Möglichkeiten belastet. Am liebsten würde ich Miu noch stärker mit in den Gestütbetrieb nehmen, aber was kann ich mit ihm sinnvollerweise anfangen? Ich traue es ihm noch nicht zu, allein zusammen mit Einstellern vor einem Wagen zu arbeiten- auch wenn er sich, dank Schlachtross, am Sonntag gut gehalten hat. Dank der Anweisung der Frau Baronin bieten wir ja auch keine Dressur an- wo wir ihn hätten nutzbringend einsetzen können.
Steel und Kara stehen auch nicht zur Verfügung- die sind für Decksprünge mit fünf Einstellern eingeplant und Du weißt, an solchen Tagen sind sie aus dem normalen Betrieb hier raus...- da hat Augustine die Oberaufsicht und es ist... leider... eines der 'Angebote'... die unser Hofgut so 'einzigartig' machen!
Offensichtlich brauchen wir unser 'Leihpferd' um den Laden am Laufen zu halten. Das ist eine Situation, die mir nicht wirklich gefällt! Ich weiß aber derzeit auch keinen anderen Ausweg..."

"Komm, lass uns nachdenken- wir müssen der Baronin zumindest eine Option unterbreiten können. Jens soll mit einem Gespann auf den Westerntrail- die drei Einsteller dafür sind ein Team, da würde Lion oder eher Blacky als Schulpferd ausreichen. Für die beiden anderen Gespanne haben wir eine Einheit auf der Rennbahn und eine Einheit im Gelände geplant- weißt du, wir lassen Miu und Lion als Schlepper in dem einen Gespann arbeiten und ich nehme, wenn er wieder bis dahin fit sein sollte Schlachtross vor einem Gig als mein Zugpferd... Wir verkaufen es Schlachtross als Ausdauertraining...- und Blacky muss aus dem Latex raus, so könnte er dann für das andere Gespann als Schulpferd geplant werden. Da müssen die beiden Baroness mal zurück stecken- wir müssen nur die Chefin überzeugen, es geht nicht anders wenn der Laden hier laufen soll... Mit Steel..."


Das Klingeln des Telefons unterbrach ihre Überlegungen- Vanessa nahm ab und stand förmlich stramm.

"Jawohl Frau Baronin- in die Klinik! Sofort! Soll Markus auch mitkommen? ... Jawohl!"

"Komm mit- Augustine hat ihre Mutter darüber informiert, daß Annika offenbar Schlachtross entgegen ihrer Anweisungen nicht be- sondern misshandelt..."

Der Pferdetrainer wurde aschfahl und sprintete seiner Partnerin hinterher, die ihm im laufen zurief, sie sollten wohl als Zeugen fungieren, wenn sie die Krankenschwester auf frischer Tat ertappten.

'Was war wohl in Augustine gefahren? Warum rief sie ihre Mutter an- weil in ihrer Pferdehölle jemand eines der Tiere quälte... Das ergab doch keinen Sinn! Da scherte sich doch sonst niemand drum...'

Gemeinsam mit der Frau Baronin wurden sie an Eingang der 'Klinik' durch Augustine und Natascha empfangen und sofort aufgefordert, so leise wie möglich zu agieren. Die Oberschwester hatte einen Gesichtsausdruck, der übellauniger nicht sein konnte, auch die Baroness hielt sich nach außen hin nur mit Mühe unter Kontrolle.

"Mutter, ich bin froh, dass du dir mit eigenen Augen ein Bild machen kannst, warum es immer wieder Gerüchte gibt, die uns in ein schlechtes Licht rücken...
Madame, Oberschwester, Trainer- ihr fungiert als Zeugen... Bitte seid leise!"

Augustine führte sie zu dem Behandlungsraum und nachdem alle Aufstellung genommen hatten riss sie die Tür auf...


Schlachross:

Annika war gerade dabei, mir ihre Faust erneut so tief wie es nur ging in meinen Enddarm zu schieben, als die Tür aufgerissen wurde und neben Augustine und ihrer Mutter auch die Rittmeisterin und Markus in den 'Untersuchungsraum' stürmten. Völlig verdutzt und wortlos empfing sie die ersten Ohrfeigen von der Baroness, ehe sie versuchte, ihr Handeln zu erklären.

"Frau Baronin, Baroness..."

"Natascha!"

Die Stimme von Augustine überschlug sich fast- doch die Oberschwester verstand es auch so, trat schnell vor ihre Untergebene und machte dem ihr von mir gegebenen Namen 'Urviech' alle Ehre.
Der Faustschlag, der Annika in ihr Gesicht traf, trieb sie einen guten Meter zurück- mir wurde dabei ihre Hand förmlich hinten heraus gerissen. Zum Glück war ich derart weit gedehnt und meine Peinigerin dabei ihre Hand gerade aus mir herauszuziehen- es schien dabei nichts einzureißen.
Markus und Vanessa stützten mich, nachdem der nächste Befehl von Augustine an 'Urviech' lautete, mich sofort! aus dieser Position zu befreien und vorsichtig! auf den Boden zu legen.
Die Baroness dominierte die Szene- mit knappen Anweisungen sorgte sie für allgemeines Schweigen, einzig ein leises Wimmern von meiner vormaligen Peinigerin war vernehmbar. Während sie mich abtastete, befragte sie Markus nach dem Training mit mir und dem Unfallhergang. Sie zog vor allen die große Show der fürsorglichen Ärztin ab- ich war nur froh darüber, aus den Klauen von Annika befreit zu sein und endlich eine Schonhaltung einnehmen zu können...

"Mutter, Madame Rittmeisterin...- das Pferd hat sich im Hüftbereich vermutlich einen Nerv geklemmt. Das ist nichts schlimmes... Oberschwester- ihr massiert ihn unter Wärmezufuhr eine Stunde und schaut dabei gleich noch ob er durch die eigenmächtige Fehlbehandlungen dieser notgeilen Stümperin weitere Schäden davon getragen hat. Danach wird es die Nacht über in dem Horsekeeper ruhig gestellt...
Mutter- ich bin froh, daß du meinem Drängen nachgegeben und mir einen zur Erprobung hier zur Verfügung gestellt hast. Ich würde, mit deiner Erlaubnis, vorschlagen, Schlachtross dabei in seinem gewohnten Fell diese Ruhephase möglich zu machen- der psychologische Effekt des vertrauten Materials wird zu einer schnelleren Erholung beitragen...
Natascha soll ihm zusätzlich in dem betroffenen Bereich mit Wärmepflastern ausstatten. Er dürfte bei richtiger Behandlung morgen Vormittag wieder fit sein...
Markus- kannst du der Oberschwester helfen, ihn in die 'Fünf' zu bringen und zu seiner Beruhigung ein wenig bei ihm zu bleiben?"

'Oh Gott- aus den Händen einer Sadistin befreit... nur um der schlimmeren ausgeliefert zu werden...'

Während Markus und die Oberschwester mich aufrichteten und gestützt nach draußen in den Nachbarraum führten bekam ich noch die Forderung von Augustine an die Rittmeisterin mit, ihr die Wochen bis zum Rennen meine Trainingspläne vorzulegen, damit eine 'solch offenkundige Überlastung eines dem Hofgut anvertrauten Rennpferdes' nicht noch einmal vorkommen würde...
In einer Ecke meines Bewusstseins verstand ich, damit würde sich Augustine und indirekt auch Mira, Einfluss auf mein Training verschaffen!
Während ich zitternd von Natascha durchgeknetet wurde und Markus mich mit allem, was er in seinen Taschen fand, fütterte, fielen Entscheidungen im Nachbarraum...


"Frau Baronin- es mag sein, daß Schlachtross diesen Schaden durch Überlastung davon getragen hat, doch er wurde z.B. gestern erneut dank Euer Tochter Mira um seine Erholungsphase in der Mittagspause gebracht! Mein für ihn aufgestellter Trainingsplan ist so gestaltet, daß solche Vorkommnisse nicht passieren! Wenn diese aber ständig durch solch kontraproduktives Eingreifen ad Absurdum geführt werden...- dann kann ich nicht für eine von Euch angestrebte vordere Platzierung des Pferdes garantieren! Ich verweise auch noch einmal auf das durch euch mit Lady Bea getroffene Abkommen- seine Jockey hat mir gegenüber, zurecht!, Aufklärung über seine Narben verlangt. Ich habe dies, wider besseren Wissens, zum Schutz des Hofgutes als einmaligen Unfall dargestellt um den kursierenden Gerüchten und dem ohnehin schon nicht besonders guten Ruf von Rosengarten keine neue Nahrung zu geben!"

"Die Pferde werden von meiner Schwester hier genau so behandelt, wie sie Leistung zeigen- oder wollt ihr Mira unterstellen, sie würde sie aus purer Lust heraus misshandeln? Ich sehe keine neuen Narben bei ihm!
Mutter, willst du daher wirklich solchen haltlosen Behauptungen dein Ohr leihen? Der Pferdetrainer hat heute versucht, das Lahmen von Schlachtross vor mir geheim zu halten- jetzt noch dieses 'Vorkommnis' mit einer meiner eigenen Untergebenen...
Madame Rittmeisterin- ich möchte auf eure Anschuldigung gegen meine Schwester nicht auf gleichem Niveau antworten... doch seit ihr sicher, das euer Partner die von euch getroffenen Vorgaben exakt in seinem Training umsetzt?"

"Ja- das bin ich! Zu einhundert Prozent!"

Die Rittmeisterin musste sich ob dieser Frechheit der Baroness zusammennehmen um nicht handgreiflich zu werden.

"Frau Baronin- diesen Fehler meines Partners wollte ich Euch in der abendlichen Besprechung zur Kenntnis bringen... Er war der..."

Mit einer Handbewegung schnitt diese den Versuch einer Erklärung ab.

"Madame- ihr braucht euch nicht zu rechtfertigen. Euer Partner hat offensichtlich einen Fehler gemacht und ihr wolltet diesen mir auf dem üblichen Weg zur Kenntnis bringen. Das zeigt mir eure Loyalität und ihr werdet dies auch weiterhin so handhaben. Aber macht dem Pferdetrainer eines klar- sein Aufgabengebiet ist das Training der Pferde... nicht deren Versorgung bei Verletzungen! Dafür ist meine Tochter hier zuständig!
Ich gehe bei Markus nicht von einer Böswilligkeit aus... und dank seines ständigen Umgangs mit den Pferden traut er sich garantiert auch zu, leichtere Blessuren sicher selbst versorgen zu können...- doch er soll sich auf SEIN Fachgebiet beschränken...
Was meine Tochter Mira angeht...- ihr habt wiederholt ihre Zugriffsmöglichkeit auf Schlachtross angemahnt...
Ich denke, ihr habt recht- ich übertrage euch das alleinige Training dieses Hengstes! Ihr, Markus und Jens werden ab sofort eure Planungen umsetzen! Mira darf ihn zwar noch weiterhin für Trainingseinheiten im Gespann mit heranziehen, doch dies auch nur in Absprache mit euch. Meine Tochter soll sich bis zum Rennen darauf konzentrieren, ihren eigenen Hengst fit zu bekommen. Das Rennen ist für unser Hofgut zu wichtig, um dort ohne eine vordere Plazierung von den Bahnen zu gehen...
Ihr legt aber, wie von meiner Tochter Augustine vorhin vorgeschlagen, ihr die Trainingspläne bis auf weiteres vor...
Wenn ihr nichts weiter mehr habt, Madame, könnt ihr euch wieder den noch anstehenden Aufgaben zuwenden... Teilt meine Entscheidung auch dem Pferdetrainer mit!"

Derart entlassen, blieb der Rittmeisterin nichts anderes übrig und sie verließ den Raum. Immerhin hatte ihr stetiges Beharren auf einer alleinigen Trainingsgestaltung für Schlachtross endlich Früchte getragen, was Markus ganz sicher freuen würde- und mit dem Pferdeknecht würden sie beide fertig werden...


Augustine:

"Mutter- ich übernehme die volle Verantwortung für das Fehlverhalten meiner Untergebenen! Ich..."

Auch hier verstummte Augustine nach einer Handbewegung ihrer Mutter.

"Ich will von dir keine Entschuldigungen, ich möchte Lösungsvorschläge..."

Der Blick der Baronin ruhte hart auf ihrer Tochter- doch diese hielt stand...

"Nein- ich möchte dich erst von den mir bekannt gewordenen Verfehlungen dieser Schande für die Klinik und das Gestüt in Kenntnis setzen..."

Auf das stumme Nicken hin fasste Augustine zusammen, was sie Annika vorwarf: sexueller Missbrauch der Gestütpferde aus eigennützigen Motiven, Gefährdung der Gestütpferde durch Nichtversorgung nach der Hochzeit, eigenmächtiges Abändern der von ihr festgelegten Behandlungsvorgaben an Einstellern und Gestütpferden und damit einhergehende Verzögerung der Wiederherstellung von deren Einsatzfähigkeit, provozieren einer Beschwerde eines Einstellers wegen versuchten sexuellen Missbrauchs,...
Augustine nutzte die Gelegenheit und schob Annika gleich noch ein paar ihrer gerade so vertuschten Fehler mit in die Schuhe- gegenüber ihrer Mutter spielte sie die fürsorgliche Vorgesetzte, die bisher die Augen zugedrückt hatte, da die Arbeit der Krankenschwester sonst, wie sie betonte, tadellos gewesen und auch ihr Wille zur Fortbildung ohne jeden Makel wäre.

"... Ich wollte diesen Vorwürfen zuerst keinen Glauben schenken... aber ich bin ihre Vorgesetzte...- Mutter, ich bitte dich, lass mich daher das Strafmaß bestimmen, denn an ihrer Schuld besteht, so denke ich, keinerlei Zweifel. Du hast selbst gesehen, was sie deinem Leihhengst angetan hat!"

'Komm schon und geh darauf ein...- lange halte ich diese Farce nicht mehr durch...'

Annika schaute stumm und völlig eingeschüchtert zu ihrer Chefin und bat im stillen, nicht vom Hof gejagt zu werden. Augustine hielt den Augenkontakt zu ihrer Mutter... und bekam was sie wollte!

"Ich höre deinen Vorschlag..."

"Danke Mama- ich liebe dich!
Annika- der überwiegende Anteil deiner Fehler resultiert aus deiner verdammten Sexsucht! Ich werde dir dabei helfen, dies unter Kontrolle zu bekommen... Daher statte ich dich auf unbestimmte Zeit mit einem Keuschheitsgürtel aus! Das aber auch Strafe sein muss ist dir bewusst?"

Die Noch-Krankenschwester nickte schuldbewusst und wartete stumm auf die Entscheidung der Baroness...

"Ich stufe dich zurück auf den Status einer Hilfskrankenschwester- dir ist der Umgang mit Patienten hier bis auf weiteres untersagt! Auf dich werden zudem die nächsten sechs Wochen in deiner dienstfreien Zeit den gleichen Konditionen wie ein Patient der Kategorie 'Rot' zur Anwendung gebracht... Sollte dein Verhalten zeigen, du hast deine Fehler eingesehen, werde ich meine Mutter bitten, dir eine Woche zu erlassen..."

"Mach es so..."- mit diesen Worten verließ die Baronin ohne einen weiteren Kommentar den Raum.

Augustine triumphierte innerlich, als sie sich vor Annika stellte und zum ersten Tritt ausholte...


DRACHENLORD ENDE


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Blackrubberhorse
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  RE: Abenteuer auf Rosengarten- eine (mögliche) Fortsetzung... Datum:20.08.21 13:48 IP: gespeichert Moderator melden


Es ist wieder Freitag- und hier ist das neue Kapitel!


Tag 21, Samstag, Woche drei (Part 1)



Morgens- Büro der Baron...


"... nein Frau Baronin- schon aus Gründen der Gleichbehandlung und Fairness bin ich dagegen. Eure Tochter kann nicht ihren Hengst für den Gestütbetrieb sperren und wir müssen einen Hengst, den Sie mit genau der gleichen Vorgabe hier auf das Hofgut geholt haben, genau dafür einsetzen und ihn diese Aufgabe übernehmen lassen...- falls er heute überhaupt das 'Ok' der Klinik bekommt! Dann ist nämlich unsere ganze Vorplanung für die Tonne...
Also- selbst wenn Schlachtross wieder fit sein sollte... ganz sicher werden weder seine Besitzerin noch seine Jockey so eine Einteilung durch uns nachvollziehen können..."

Die unverhohlene Drohung der Rittmeisterin, Lady Bea und Anja diesen Fakt zur Kenntnis zu bringen, stand überdeutlich im Raum und kam bei der Chefin von Rosengarten überhaupt nicht gut an. Der Blick, mit dem sie ihre Angestellte bedachte, reichte da völlig um ihre Missbilligung zum Ausdruck zu bringen- Worte waren dafür überflüssig...

"Entschuldigen Sie, Frau Baronin, ich habe mich Ihnen gegenüber im Ton vergriffen..."

"Gut daß sie es selbst einsehen...- doch was inhaltlich ihre Einwendung angeht... das hat natürlich Hand und Fuß. Ich habe diese Zusage gegeben... ich bin also daran gebunden- und es gibt sicher einen Weg, wie wir gemeinsam eine Lösung finden...
Wie ich sie kenne, haben Sie sicher bereits einen Vorschlag..."

"Ich habe natürlich mich mit dem Problem auseinandergesetzt- sonst hätte ich es ihnen gegenüber nicht zur Sprache gebracht, denn für die notwendigen Änderungen benötige ich ihre Zustimmung.
Die Einsteller bekommen der Pferdeknecht, Markus und ich mit drei Vierer-Gespannen versorgt... doch Steel steht dann nicht für die von den 'Tageseinstellern' gewünschten Decksprünge zur Verfügung. Können wir es Kara zumuten, alle fünf 'Hengste' allein zu bedienen? Zumal sie gestern durch den Knecht für mangelnde Mitarbeit gemaßregelt wurde! Nach seiner Darstellung war dies aber mehr als berechtigt- und ich hätte es sicher nicht anders gehandelt. Er hat dem Pferdetrainer zudem seine Maßnahme zur Hebung ihrer Einsatzbereitschaft sofort mitgeteilt und dies wurde dann auch entsprechend berücksichtigt...- daher können wir das als abgehandelt betrachten! Das alles ist leider gestern Abend bei dem Trubel rund um Schlachtross in den Hintergrund geraten...
Sie wäre dann aber heute definitiv für nichts weiter einzuplanen- und hätte den kompletten Vormittag frei. Das ergibt sich aus den anderen geplanten Einheiten für diese fünf Einsteller..."

"Ich weise Mira an das ganze zu überwachen und dafür zu sorgen, daß zwischen den Deckakten mindestens dreißig Minuten Pause eingehalten werden. Ich kenne meine Tochter gut genug, sie wird peinlich genau darauf achten...
Rittmeisterin- für die Fütterung von Kara..., in diesem Fall doppelte Ration und morgen nur leichtes Training...
Wie wollen sie die einzelnen Gespanne zusammen stellen?"

"Die beiden Hengstgespanne- das sind nur Tagesgäste- mit einem zusätzlichen 'Schlepper' von uns werden für den Geländeparcours durch den Pferdeknecht trainiert, da wechsele ich mich mit ihm ab. Dem ersten Gespann teilen wir Steel zu, bei dem zweiten soll Blacky zuarbeiten. Je eine Einheit auf der Rennbahn und im Gelände- dazwischen tauschen wir.
Beim dritten Gespann schlage ich Lion als Stangenpferd und Miu auf der Position vor ihm vor- ich möchte unseren Junghengst, wie ich es Ihnen gegenüber bereits ausgedrückt hatte, nach der von ihm gezeigten Leistung am letzten Wochenende ein wenig fördern und ich bin mir sicher, er wird die von mir in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen. Ich traue es ihm zu...
Als zweites Stangenpferd den letzten Tagesgast, der hat keinen 'Decksprung' gebucht und will in das ganze mal hinein schnuppern... Unser Wochengastpaar Dennis und sein Hengst 'Nordic' besetzen daher die Positionen des Kutschers und die verbleibende Stelle neben Miu. Markus als Trainer überwacht alles von einem zweispännigen Sulky aus, bei dem Brutus und Schlachtross- wenn da durch sie, wie gesagt das Ok gegeben wird, gemeinsam eingeschirrt sind. So gibt es für die beiden keinen Grund einer Ungleichbehandlung...- und wenn er, wider erwarten, nicht zur Verfügung stehen sollte, ist eine Planänderung durch uns nicht notwendig.
Mein Partner dürfte mit den beiden ständig um das Vierergespann kreisen- so bekommen beide Hengste ein gutes Training in Kraft-Ausdauer..., was von mir ohne den Vorfall mit unserem Gasthengst schon so geplant war. Stopps, Überholmanöver, Beschleunigungen aus dem Stand heraus...- das volle Programm..."

Auch wenn Vanessa es nicht aussprach- sie feierte den Fakt, daß Markus und nicht Mira nach dieser, ihrer Planung für Brutus den Tag verantwortlich wäre als Sieg.

"Markus wird diesem Dennis das Vierergespann den gesamten Tag führen lassen- es ist quasi seine 'Abschlussprüfung'- und vor dessen Abreise morgen Vormittag auch die vergangene Woche mit ihm durchsprechen. Die Auswertung seines Tagesgastes erfolgt natürlich heute Abend nach Trainingsende durch ihn.
Jens wird heute Nachmittag an einigen Weidezäunen Ausbesserungen vornehmen- dafür stehen ihm dann Steel und Blacky als Zugpferde für den Werkstattwagen zur Verfügung.
Ob ihr der Baroness Mira heute Vormittag eine Aufgabe zuteilen möchtet...- dies obliegt allein eurer Entscheidung...
Eines noch- für die anstehende Tour bleibt alles so wie durch sie geplant?"


früher Vormittag- Tierklinik


"Schwester!"

Natascha sprang hinter ihren Schreibtisch förmlich auf, nachdem Baroness Mira in den Eingangsbereich der Klinik stürmte und sofort losbrüllte.

"Nicht du- wo ist meine Schwester?!"

"Behandlungsraum Eins Frau Baroness- sie ist..."

Ohne sich weiter um irgendeine Erklärung der Oberschwester zu kümmern, marschierte Mira wutentbrannt in Richtung des genannten Raumes und riss die Tür auf.
Augustine stand über einer in ein Vakuumbett gesteckten Person, von der einzig der Kopf unter einer Maske herausschaute und hielt den Schlauch dieser Maske mit ihrer Hand geschlossen. Konzentriert schaute sie dabei auf die Reaktionen hinter den Augengläsern...

"Könntest du dich kurz von deiner Behandlung hier losreißen und mir bitte erklären, was dieser Bockmist gestern Abend soll? Wieso hast du nicht bei Mutter interveniert, als sie diese schwachsinnige Entscheidung zu Schlachtross traf? Was wird jetzt aus dem für dieses Vieh angedachten Training? Hörst du mir überhaupt zu?"

"... achtundfünfzig,... neunundfünfzig,...- und gut!"

Während Augustine den Schlauch mit einem Atembeutel verband und damit weiterhin sicherstellte, daß die 'behandelte' Person um jeden Atemzug kämpfen musste, reagierte sie auf das wütende Gebrüll ihrer Schwester.

"Schwesterherz- jetzt komm mal etwas runter! Ich weiß, ich bin dir einige Erklärungen schuldig... Wer, glaubst du, ist hier in meiner Obhut?"

Augustine's erster an ihre Schwester gerichteter Satz war schneidend- doch damit unterbrach sie die Tirade von Mira für einen Moment...

"Ich habe wirklich keine Lust auf schwachsinnige Ratespiele! Das ich überhaupt hier bin habe ich unserer Mutter zu verdanken- die hat selbstherrlich mein Training mit Brutus gestrichen..."

"Horch mir einfach zu- dann verstehst du vielleicht, auf wen sich deine Wut richten sollte! Das ist meine jetzige 'Hilfskrankenschwester' und Patientin der Kategorie 'Rot' Annika...- die mit ihrer Blödheit diesen 'Bockmist', wie du es treffend nennst, verbrochen hat!"

Mira bekam ihre Wut und den Frust über die Entscheidung ihrer Mutter infolge dieser Ansage tatsächlich so weit unter Kontrolle, daß sie schwieg und Augustine zuhörte.

"Ja, ich hätte über ihre Eigenmächtigkeit, unser Schlachtvieh zu fisten, hinweg sehen können... und ihre Idee, ihm zu erzählen, wir wollten ihn seinen Schlauch abschneiden ohne seine Eier und damit seine Testosteron-Produktion lahmzulegen ist auch ein interessanter Forschungsansatz... aber mit ihren ständigen Regelverstößen sah ich mich gezwungen korrigierend einzugreifen.
Ich gebe zu- du hast keinen direkten Zugriff mehr auf unseren Freund... und damit können wir auch den Plan, ihn durch Überlastung im Training zum Zusammenbruch zu treiben, vorerst vergessen... Auch wenn er nach den drei Tagen schon recht gute Ergebnisse zeigte!
Ach so, du kannst beruhigt sein- meine 'Patientin' hier kann uns nicht hören... die Minikopfhörer in ihrem Gehörgang sorgen für ein unangenehmes Rauschen...
Ich habe immerhin erreicht, dass mir seinen Trainingspläne weiter vorgelegt werden müssen... damit sind mir immer noch Eingriffe möglich- und du darfst mit ihm immer noch im Gespann raus. Würde dir eine Ausfahrt mit unseren Pferden morgen am Sonntag nicht gefallen? Das steht dir immer noch frei und mir ist aufgefallen, unsere Rittmeisterin scheint an diesem Tag und dann auch bis Donnerstag nicht hier auf dem Hofgut zu sein... weißt du da etwas?"

"Nein, aber unsere Mutter will da tatsächlich zwei andere Gestüte besuchen...- wenn sie diese Nervensäge mitnimmt wäre das großartig! Aber was soll so ein Schwachsinn wie eine Ausfahrt daran ändern, daß ich nicht mehr mit Schlachtvieh umspringen kann wie ich will?"

"Ich hätte da eine Idee...- du lässt ihn dafür bis zu der Ausfahrt morgen in Ruhe... einverstanden?"

Mit jedem Satz, in dem Augustine ihren Plan darlegte, hellte sich die Miene ihrer Schwester auf.

"Das ist so brillant- du bist genial! Da hätte ich auch selbst darauf kommen können... Du hast sie doch schon erreicht- oder ist das nur Theorie?"

"Keine Angst- sie ist bereits unterwegs und wird, wenn alles klappt... am späten Abend eintreffen..."

Mira umarmte spontan Augustine um ihrer Freude über deren Überlegungen Ausdruck zu verleihen, doch ihre Schwester schob sie ein wenig von sich weg.

"Ganz ruhig Schwesterherz- freu dich mit mir, wenn es dann geklappt hat... Du hast jetzt einiges zu organisieren... Aber- etwas Zeit hast du sicher übrig... kannst du mir helfen diesen Dreck hier zu erziehen... Der Rohrstock liegt auf dem Tisch. Tu dir keinen Zwang an- sie ist geknebelt... Ich denke, je zwanzig Sekunden Atemkontrolle im Wechsel mit je vier, fünf Hieben durch dich... Bitte stell aber sicher, daß sie nicht schon nach fünf Minuten ohnmächtig ist- wir wollen doch beide unseren Spaß haben- oder hat die 'Cheftrainerin' dir einen Einsteller angedreht, den du bespaßen darfst?"

"Ich habe dir doch gesagt, daß Mutter mir ein Zwangsfrei verordnet hat...- ich soll mich schon mal um all den Bürokram kümmern... Du kennst mich gut genug... ich helfe dir doch gern bei deiner Erziehung... wer so blöd ist...- der bekommt was er verdient! Eine halbe Stunde ist machbar...
Übrigens- heute Nachmittag bin ich für die Einsteller verantwortlich, die das 'Vergnügen' mit Kara haben... Wenn es für dich in Ordnung ist, staffieren wir deine 'Patientin' hier ein wenig aus- als Stute- und beziehen Sie mit ein... Da können diese notgeilen Hengste sich richtig austoben..."

Augustine nickte lächelnd bei dem Vorschlag ihrer Schwester und begann den Atembeutel abzuschrauben während Mira den Stock nahm, kurz die Brüste von Annika antippte und sich dann so stellte, daß diese sah was sie nun zu erwarten hätte. Beide erfreuten sich an den einsetzenden dumpfen Schreien und der Panik in den Augen hinter den Sichtgläsern...- der Tag schien doch noch einige Highlights für sie bereit zu halten...


Tierklinik- drei Stunden vorher...


Schlachtross:

Dunkelheit...- der erste bewusste Moment, den ich mitbekam, war diese absolute Schwärze...
Gleich darauf fühlte ich, wie sich meine Lungen mit Luft füllten und ein paar Sekunden später diese förmlich aus mir heraus gesaugt wurde. Ich versuchte mehr unbewusst mich zu bewegen- doch da war kein Millimeter möglich...
Endlich hatte mein Bewusstsein alles wieder so auf Reihe gebracht, daß ein klarer Gedanke zu fassen war: Horsekeeper!
Wie lange steckte ich schon hier drin? Meine Hüfte war zu meiner Verwunderung schmerzfrei und, Wunder über Wunder!, mit jedem vorgegebenen Atemzug bekam ich genügend Luft! Ich war in Augustine's 'Klinik', mir tat nichts weh und ich fühlte nur an meiner Hüfte eine Fläche, die irgendwie wärmer war... Klar, da hatte Natascha nach ihrer Massage die Wärmepflaster großflächig aufgebracht...
Ich träumte- dies war die einzig logische Erklärung für meinen fast schmerzfreien und ausgeruhten Zustand! Wie könnte es anders sein... mein Gehirn spielte mir einen Streich und gaukelte mir vor, ich wäre schon munter! Doch warum war dieses Gefühl meiner Maske so real? Die Platte im Maul und die Nasenschläuche? Sollte dies doch die Realität sein?
Bruchstückhaft hatte meine Erinnerung mittlerweile alle Puzzlestücke des vergangenen Abends zusammengesetzt und neben der inzwischen verworfenen Möglichkeit einer Illusion blieb nur eine rationale Erklärung übrig- die Baroness hatte mich in Ruhe gelassen, weil sie sich mit Annika beschäftigte!
Mich keinerlei Illusionen gegenüber der Baroness hingebend bezüglich einer bisherigen Fehleinschätzung ihres Charakters freute ich mich einfach über die Tatsache, von ihr in den letzten Stunden in Ruhe gelassen worden zu sein. Natascha hatte mich zusammen mit Markus hier untergebracht- und von der Baroness unbeachtet war dies wirklich eine Nacht? gewesen, in der ich Erholung gefunden hatte.
Mit diesem 'Wissen' dämmerte ich noch einmal weg- darauf hoffend, nicht einen weiteren Tag so hart geschunden zu werden...


"Guten Morgen Wunderpferd...- ausgeschlafen?"

Vor mir stand das 'Urviech', meine Vorderhand und der Oberkörper waren frei- und Oberschwester Natascha hatte mich wohl mit dem Entfernen der Maskenanschlüsse zurück in die Welt der Lebenden geholt.

"Halte noch einen Moment still- dann bist du aus deiner Traumbox hier entlassen... Was macht deine Hüfte?"

Knurrig wie eh und jeh kam ihre Frage- während ich mich langsam aufrichtete versuchte ich mich mit einer Selbstdiagnose: Ich war fast schmerzfrei und nachdem ich aus dem Horsekeeper heraus war und einige Schritte gemacht hatte- die Massage und die Wärmepflaster schienen ein Wunder vollbracht zu haben.

"Pass auf- ich nehme dir jetzt deine Maske ab, danach bringe ich dich kurz auf die Toilette und du darfst deine Blase entleeren. Bevor Markus dich abholen wird, sollst du noch einen Testlauf auf dem Laufband durchführen..."

Bei dieser Aussage kam mir sofort der initiale Test durch Augustine am dritten Tag meines Aufenthaltes hier in den Sinn und ich schien dabei sichtlich zu verkrampfen.

"..., die Frau Baronin hat dies so...- alles in Ordnung mit dir?"

Ich zwang mich regelrecht diese Frage entgegen meinem Bauchgefühl abzunicken.

"Komm her- und Abknien!"

Während 'Frau Oberschwester' meinen Pferdekopf abnahm und mir dafür mein Dauerhalfter überstreifte, ging sie zu meiner Beruhigung ein wenig auf die Testbedingungen ein. Der automatische Jockey käme nicht zum Einsatz...- und für mich hätte die Baronin die Leistungswerte eines 'gelben' Einstellers zugrunde gelegt. Die würde ich sicher schaffen...

'Warum waren die alle nur so scheißfreundlich zu mir? Hatten die alle Kreide gefressen... - oder die Baronin endlich ihren Töchtern gegenüber interveniert? Vielleicht hatte gar Anja oder Bea zu meinen Gunsten hier etwas erreicht?'

"Baroness Augustine hat mir die Durchführung für deinen Test überlassen- sie hat sich bereits vergangene Nacht ausgiebig mit der jetzigen 'Patientin Annika' beschäftigt und ist noch nicht wirklich fertig mit ihr..."

'Soll mir recht sein... Sollen sie sich doch gegenseitig zerfleischen und mich bitte in Ruhe lassen...'

Mein Mitleid mit der Krankenschwester tendierte um den Nullwert- für die Dinge, die sie mit mir anzustellen gedacht hätte, könnte Augustine sie ruhig derart durch den Fleischwolf drehen, daß ihr die Lust auf irgendwelche sadistischen Spiele für alle Zukunft ausgetrieben würde.
Natascha hatte mich mittlerweile meine Blase entleeren lassen, dann auf das Laufband gestellt und zu meinem Erstaunen wurde ich zuerst im Schritt bewegt. Die Oberschwester begutachtete kritisch meine Bewegungen aus allen Blickwinkeln, kam aber vermutlich zu dem gleichen Schluss wie ich- keine sicht- oder spürbaren Einschränkung...

"Ich möchte von dir jetzt einen flotten, sauberen Trab sehen... - verstanden?"

Mein Schnauben interpretierte sie wohl als Einverständnis...- und sorgte für ein schnelleres Laufen des Bandes.

"Sollte deine Hüfte anfangen zu schmerzen wieherst du...- bis dahin oder dem Erreichen des von dir abgeforderten Levels werde ich jetzt das Band langsam hochfahren..."

Oberschwester 'Urviech' hielt mir gegenüber Wort- die Leistung wurde durch Natascha regelrecht vorsichtig gesteigert und daher wäre ich in der Lage gewesen, frühzeitig eine mögliche Überlastung bei mir festzustellen. Aber da war nichts! Nicht einmal Muskelkater...

"Das sieht gut aus... Das Tempo hälst du jetzt eine Viertelstunde!"

'Was- keine Schläge? Keine Schikanen?'

Gleichmäßig hielt ich mein Tempo und dank meines Latexfells, in dem ich ja immer noch steckte, wurde mir langsam warm. Die fünfzehn Minuten waren aber recht schnell um- und ich bekam die Ansage, sie würde mich die gleiche Zeit noch einmal Galopp laufen lassen. Dazu die Frage, ob mir meine Hüfte inzwischen Schwierigkeiten bereiten würde.
Nein...- da hatte mein Pferdetrainer gestern mit seiner Einschätzung richtig gelegen und hätte mir mit seiner Massage und Ruhe die ganze 'Behandlung' hier in der Klinik ersparen können. Daher schüttelte ich als Antwort auf Ihre letzte Frage zwischen zwei Atemzügen nur schnell meinen Kopf...

"Dann freu dich...- Brutus hatte damals nach deinem 'Sieg' mit seinem Knie nicht so viel Glück gehabt..."

'Was meinte sie nun damit? Ihr Unterton war der blanke Vorwurf...'

Während ich langsam im Galopp zu keuchen anfing, zermarterte ich mir das Gehirn- Mira hatte bei meiner Ankunft hier mir ja deutlich genug gesagt, sie mache mir mein 'unfaires Verhalten' bei dem einen Rennen zum Vorwurf. Sie hat mir auch unter meine Nase gerieben, daß Brutus dafür von ihr bestraft worden war...- doch ich verstand nicht, was die Oberschwester damit zu tun hatte und aus welchem Grund sie mir da etwas nachtrug...
Zudem war ihr Verhalten mehr als ambivalent- einerseits schikanierte sie mich und auf der anderen Seite hatte sie mich vorgestern richtiggehend vor ihrer Chefin versteckt. Mit der Erklärung 'Rosengarten halt...' gab ich es auf, einen Sinn darin entdecken zu wollen...

"So- noch fünf Minuten auslaufen... Ich gebe Markus Bescheid, da kann er dich hier abholen. Dein 'Fell' kannst du hier lassen- das kommt später gereinigt in die Sattelkammer."

Die Oberschwester half mir sogar aus meinem Suit und als Gipfel ihrer Freundlichkeit bekam ich ein kleines Handtuch zugeworfen, damit ich mir den Schweiß abwischen könne. Markus übernahm mich, half mir, mein Geschirr wieder wie für uns Pferde hier auf dem 'Gestüt' vorgeschrieben anzulegen und ich wurde aus der 'Klinik' als wieder 'voll einsatzfähig' entlassen...

"Ich nehme an, du hast seit gestern Abend nichts mehr zu fressen bekommen..."

Markus war abrupt stehen geblieben und schaute mich an- so, als wäre ihm dieser Fakt erst jetzt eingefallen. Bei dieser Erwähnung der Möglichkeit, etwas in meinen Magen zu bekommen, schaute ich an mir herab...- die knapp drei Wochen hier hatte ich sichtbar abgenommen und ein leichtes Hungergefühl war ein permanenter Begleiter, der aber zum Glück nicht ständig mein Denken bestimmte.

'Der einzig gute Fakt an dem Aufenthalt hier...- die Kilos wollte ich eh loswerden...'

Nichtsdestotrotz war ich einer Mahlzeit vor Trainingsbeginn nicht abgeneigt und bekundete meine Zustimmung mit Wiehern und Nicken des Kopfes.

"Komm Schlachtross...- bei den Einstellern ist sicher noch etwas übrig! Hast du dir nach der Nacht auch redlich verdient..."

Was war ich froh, daß es eine Person wie Markus hier auf dem Hof gab...- er war das positive Korrektiv zu all dieser Schinderei und den ständig einen treffen könnenden Schikanen auf diesem Hofgut. Von ihm in die 'Futterkammer' geführt, forderte er mich auf, mich selbst an all den noch von der Morgenfütterung herumliegenden Restmengen zu bedienen- dazu löste er meine Vorderhand und wünschte mir einen guten Hunger...


"Schlachtross- genug! Mit übervollem Magen trainiert es sich schlecht... Komm, noch den Kaffee... und dann geht es los! Die anderen warten auf uns..."

Markus hatte mir gefühlt viel zu wenig Zeit eingeräumt- ein Blick auf die an der Wand hängende Küchenuhr zeigte aber, ich hatte gute fünfzehn Minuten meinen Magen füllen dürfen. Aber wer wartete auf uns?
Es war klar- der Pferdetrainer wäre heute den gesamten Tag mein Trainer, dies hatte ich aus seinen Aussagen heraus gehört...- doch beim Verlassen des Stalls wurde ich erneut positiv überrascht. Ein voll fahrfertig dastehender Vierspänner mit Miu und Nordic in den vorderen Positionen..., gut, Lion und ein mir unbekannter Hengst als Stangenpferde..., dazu Dennis, der ein als Zweispänner vorbereitetes Sulky mit Brutus an der Führleine hielt. Neben dem Leithengst des Hofgutes war noch ein Platz frei- und zu diesem wurde ich von Markus geführt.

"Dennis- schirrst du bitte den noch fehlenden Hengst auf seiner Position ein? Ich kontrolliere derweil deine Vorbereitung des Vierspänners..."

'Heute schien wohl mein Glückstag zu sein- gemeinsames Training mit den Pferden, die ich zum überwiegenden Teil respektierte oder meine Freunde waren, dazu Markus als Trainer und Dennis war als Owner auch ein Mensch, zu dem ich als Pferd Vertrauen hätte...

'Hast du den Pferdetrainer auch auf die Narben angesprochen? So wie wir jetzt nur im 'Naturfell' da standen, waren sie nicht zu übersehen...- oder würdest du deine Augen davor verschließen um deinen schönen Schein nicht zu beschmutzen?'

"Herr Pferdetrainer- beide Gespanne sind fertig eingeschirrt und bereit zur Ausfahrt!"

"Ist gut Dennis...- wir fahren zuerst auf die Rennbahn, wo die ersten Fahraufgaben auf dich warten... Aufsitzen!"

Mir dämmerte, während Markus es sich hinter uns auf dem Sulky bequem machte, es dürfte der letzte Tag des Aufenthalts von Dennis und Nordic hier auf Rosengarten sein und der Pferdetrainer nahm für die beiden heute eine Art Prüfung ab. Brutus und ich dürften daher wohl gemeinsam nur dem Vierer folgen und es Markus ermöglichen die beiden zu überwachen- doch mit dieser Überlegung lag ich falsch!
Wie ein Wachhund begann unser 'Jockey' das große Gespann zu umkreisen und für uns bedeutete dies Überholmanöver aus dem Stand heraus, ständige Wechsel zwischen Schritt, Trab und Galopp...- das volle Programm! So gesehen sorgte Markus für mich und Brutus für eine fordernde Einheit in Kraft-Ausdauer ohne einen von uns zu bevorzugen oder zu vernachlässigen...
Dennis hingegen und auch, was Gehorsam und die Umsetzung der Zügelsignale betraf, Nordic durften zeigen, was sie während ihres Aufenthalts hier gelernt hatten. Von dem, was ich mitbekam, konnte ich nur sagen- Respekt! Nordic und auch Miu setzten seine verbalen und nonverbalen Anweisungen ohne zu zögern um, er behielt in dem für ihn vorbereiteten Areal stets den Überblick, die Berührungen der Pferde durch ihn mit der Fahrpeitsche dienten allein der Korrektur und dem Einfordern von Aufmerksamkeit. Ich ertappte mich bei dem Gedanken, die beiden hatten auf ihre Art etwas von Mike und Klaus...- das Team, wo ich nach einigen Anlaufschwierigkeiten stolz darauf war, bei deren Ausbildung mitgeholfen zu haben...
Nicht nur ich war aber froh über die Anweisung von Markus, beide Gespanne auf den Pausenplatz in den Schatten zu lenken und uns eine Pause zu gönnen...

"Markus- soll ich deine beiden Pferde auch mit versorgen?"

"Ja- du könntest sie mit tränken... Wasser findest du bei dir auf dem Wagen unter der Sitzabdeckung. Das abreiben übernehme ich bei meinen beiden vorher..."

Der Pferdetrainer gab das Haltesignal, nachdem er uns unter den Kronen der Bäume eingeschwenkt hatte. So wie von ihm angekündigt, wurde zuerst bei Brutus und danach bei mir die Trense aus dem Maul entfernt und wir abgerieben, während Dennis damit anfing, seine ihm anvertrauten vier Pferde mit Wasser zu versorgen. Markus war mit unserem abreiben fertig und begann seinen 'Fahrschüler' erneut in seinem Agieren zu beobachten- und dieser wechselte von seinem Gespann zu Brutus und mir, damit auch wir unseren Durst zeitnah gestillt bekamen. Erst als er auf diese Weise alle sechs Pferde von ihm versorgt waren, widmete er sich wieder 'seinem' Gespann...
Markus machte sich Notizen- besprach sich aber gleichzeitig mit Dennis über die im Anschluss anstehenden Einheiten für heute Nachmittag. Dies geschah in einer Form durch die beiden, daß wir 'Pferde' über den Fortgang des Tagesprogramms informiert waren- sicher ein Zugeständnis an 'Nordic' und den anderen Einsteller...
Aus diesen Ausführungen war für uns zu entnehmen, wir würden als nächstes auf den 'Westerntrail' wechseln- und dort würde der Pferdetrainer ihn sowohl mit dem Vierergespann als auch mit dem 'Zweier' diverse Elemente fahren lassen. Für seine Meldung zur Teilnahme an dem Wettbewerb sei dies unumgänglich- aber Markus gab ihm gleichzeitig mit, er würde da keine Probleme für eine 'Qualifikation' sehen. Dennis könnte dies ganz entspannt angehen... Danach noch eine 'Ausfahrt'- eine kleine Waldrunde von drei, vier Kilometern...- und als Abschluss... außerhalb der Bewertung... für ihn und seinen Hengst ein kompletter Wettkampfdurchgang auf dem 'Westerntrail'...


Später- während der 'Ausfahrt'...


"Steht! Sofort!"

Dennis brüllte die beiden Kommando's in einer von ihm bisher noch nicht gezeigten Lautstärke und brachte damit seinen Vierspänner augenblicklich zum Stillstand. Markus befahl wortlos über die Zügel für Brutus und mich das gleiche, die fühlbare Entlastung der Zugstange an unserer Hüfte bedeutete, er war abgesessen...- und er ging zu seinem 'Fahrschüler', der gleichfalls abgesessen war und sich von Miu den rechten Huf seiner Hinterhand zeigen ließ.
Mein Freund musste im Anschluss einige Schritte auf der Stelle ausführen...- offenbar glaubten beide, Miu wäre gestolpert und Dennis wollte sich wohl überzeugen, bei dem ihm anvertrauten Pferd wäre keine Verletzung aufgetreten. Markus und wohl auch Dennis schienen der Meinung, Miu wäre falsch aufgetreten, dadurch gestolpert und hätte sich aber gefangen und nicht verletzt...
Brutus und ich wussten es aber besser- Lion hatte sich... und damit auch uns... eine Extrapause verschafft! Er hatte einen Moment abgepasst, wo unsere Trainer durch einen Wortwechsel abgelenkt schienen und, anscheinend erfolgreich, sein uns 'bekanntes Spiel' mit dem vor ihm laufenden Pferd durchgezogen...

'Weil Dennis ein Gast ist... glaubst du wohl, selbst wenn er es bemerkt hätte, ohne Bestrafung damit davon zu kommen? Kara war dir gestern anscheinend nicht Warnung genug...- oder weißt du davon noch gar nicht?'

"Miu- pass besser auf..."

Wo wir ohne Warnung bei Mira und Jens, und mit Vorwarnung ohne Gast sicher auch von Markus und der Rittmeisterin eine hätten übergezogen bekommen...- blieb es jetzt bei der Ermahnung meines Freundes. Dennis bat den Pferdetrainer 'wegen einer Frage' noch kurz zu einem 'Vier-Augen-Gespräch'...- ehe beide erneut aufsaßen und wir von Ihnen aufgefordert wurden anzuziehen...


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  RE: Abenteuer auf Rosengarten- eine (mögliche) Fortsetzung... Datum:27.08.21 13:08 IP: gespeichert Moderator melden


Tag 21, Samstag, Woche drei (Part 2)


Abend- Hengstbox...


Schlachtross:

"Ich habe eine kleine Überraschung für euch..."

Der Pferdetrainer hatte die Tür zu unserer Box aufgeschoben... doch blieb noch draußen, aber wir standen bereits ungeduldig wartend in unseren Schlafecken und freuten uns auf die Fütterung. Der ruhige Ton, in dem Markus uns die 'Überraschung' mitteilte, entsprach in keinster Weise seiner Mimik- doch er war nicht Jens, Mira oder Augustine... Daher waren weder ich noch meine Mithengste besorgt über das, was er uns gleich präsentieren würde...

"Brutus... hieerrher- zu mir!"

Gehorsam trat unser Leithengst vor ihn hin, bekam zu unserem Erstaunen seine Fesselung der Vorderhand an der Hüfte gelöst und dann griff der Pferdetrainer wohl in ein Behältnis, was in der Stallgasse stand und drückte Brutus eine viertel Melone in die Hände!
Mit einer Handbewegung wurde dieser dann zurück auf seinen Platz geschickt... Markus deutete als nächsten auf mich und mir widerfuhr das gleiche Procedere!

'...habe ich etwas verpasst? Ist irgendein Feiertag?'

Da Brutus bereits angefangen hatte, sich die Melone einzuverleiben und er durch unseren Wohltäter deswegen nicht zurück gepfiffen wurde, sah ich keinen Grund, es ihm nicht gleich zu tun!

'Oh...- ist das lecker... Völlig irre...- gestern um diese Zeit hat Annika ihre 'Spielchen' mit mir getrieben und jetzt war es mir dank Dennis und dem Pferdetrainer möglich, eine solche Erfrischung zu genießen...'

Blacky war der nächste, dem diese Wohltat widerfuhr...- doch dann rief Markus, in Abweichung unserer Rangordnung, die ihm natürlich bekannt war, Miu sich...
Jeder von uns registrierte dies natürlich- auch wenn wir dabei weiterhin unser Melonenstück mit den Zähnen zerkleinerten.

"Lion- steh!"

Das scharf erteilte Kommando durch Markus und sein Wechsel von freundlich auf richtiggehend unzufrieden jagte uns allen einen Schauer über den Rücken- auch wenn kein anderer von uns so durch den Pferdetrainer angesprochen wurde. In aller Ruhe trat Markus nun mit dem regulären Futtereimer in unsere Box... füllte damit unsere Raufe auf und stellte diesen danach wieder in der Stallgasse ab. Im Anschluß blieb Markus im Eingang zur Box stehen...

"Brutus... Schlachtross... Blacky... Miu...- ganz ruhig... mit euch sind die Rittmeisterin und ich zufrieden! Ihr habt heute sehr gut mitgearbeitet- und könnt daher entspannt fressen!"

Die Worte dienten uns zur Beruhigung...- und ein Blick zwischen Brutus und mir zeigte, wir hatten die gleiche Vorahnung, warum er sich Lion als Ziel herausgesucht hatte...

'...da hat Dennis dem Pferdetrainer wohl doch etwas gesteckt... War das der Inhalt der 'Frage', die ihr unter vier Augen geklärt habt...?'

Wie richtig wir beide mit unserer Vermutung lagen, zeigten die nächsten Minuten- in denen Markus nicht der freundliche... um unser Wohl besorgte... Trainer war! Zu sich hin beordert bekam Lion so wie wir seine Fesselung der Vorderhand gelöst- aber nichts fressbares für seinen Magen!

"So- und jetzt runter mit dir! Für den Anfang sehe ich einhundert saubere Wiederholungen...- eins... zwei... drei! Du zählst weiter mit!"

Während der Hengst sofort der Aufforderung nachkam, stauchte Markus ihn weiter zusammen:

"Ich habe langsam die Schnauze von dir voll- wie blöd bist du eigentlich? Hat dir die Wärme der vergangenen Tage dein Gehirn zerkocht?"

Der Pferdetrainer ging nach diesen Sätzen in die Hocke und seine Stimme senkte sich um mehrere Dezibel- blieb aber schneidend:

"Du heute und Kara gestern- ihr beiden versucht von euch abzulenken, wenn ihr keine Lust auf Arbeit habt! Kann ich verstehen...- geht den Pferden wie den Menschen! Das ihr Miu dafür bevorzugt attackiert ist auch kein Geheimnis! Aber wenn ihr beiden so dämlich seid und glaubt damit bei mir oder sonst wem durchzukommen...- dann ist weder ihr noch dir zu helfen!
Dies betreffend- ich hatte heute Morgen darum gebeten, es unserem Gast und seinem Hengst bei den Fahrprüfungen mit euch nicht unnötig schwer zu machen... wenn du nicht kapierst, das damit auch das Austragen von 'Rangordnungsfragen' gemeint ist- dann trag halt die Konsequenzen!"

Was mit 'Konsequenzen' gemeint war- Markus wartete damit ab, diese Lion zu eröffnen, bis dieser mit seinen Liegestützen fertig und seine Vorderhand im Unterschied zu vorhin nun auf dem Rücken fixiert war:

"Ich bringe dich jetzt rüber in die Klinik- Augustine freut sich schon auf dich... Sie wird es ganz sicher wohlwollend vermerken, daß du dich ohne zu zögern freiwillig für einen ihrer Tests gemeldet hast- und ich rate dir, bei dieser Version zu bleiben! Ich habe keine Ahnung, was die Baroness gestern Abend da mit Kara angestellt hat- aber sie sah Scheiße aus... Und ich verwette mein Abendessen darauf... sie stellt nachher das gleiche mit dir an!
Noch etwas...- wenn ich dich morgen früh dann wieder abhole... machen wir beide noch einen kleinen Umweg über die Strecke für den Zugkrafttest... Mir ist es egal, in welchem Zustand du dann bist- ich will... und werde Leistung sehen!"

Wir warfen uns untereinander an der Raufe verstohlen Blicke zu- kein Wiehern oder Schnauben... Es herrschte Stille nach den Worten des Pferdetrainers... den was die kommenden Stunden mit Lion angestellt würde war im Endeffekt das Ergebnis seiner Handlungen... doch derartig hart zu agieren war für Markus ungewöhnlich! Im Wald hatte ich ja bereits diese 'dunkle' Seite des Pferdetrainers kennen gelernt...- und irgend etwas hatte sie jetzt erneut hervor gebracht.
Nachdem er Lion aus der Box befohlen und deren Tür von außen geschlossen hatte, leerten wir schweigend die Raufe- danach verzog sich jeder von uns in seine 'Ecke'. Es gab keinen, der derzeit in der Haut von Lion stecken wollte- und doch war jedem von uns klar...da muss mehr dahinter stecken!


Auto der Baronin- Dämmerung..


Vanessa:

Den Blick auf die Allee gerichtet saß die Rittmeisterin hinter dem Lenkrad und achtete konzentriert darauf, daß nicht irgendein Wildtier im Scheinwerferkegel auftauchte. Die Baronin neben ihr hing anscheinend ihren eigenen Gedanken nach...- die Augen halb geschlossen schwieg sie seit Fahrtbeginn. Vanessa war sich aber sicher, ihre Vorgesetzte wäre bei einer Frage oder Bemerkung durch sie sofort bereit darauf zu antworten...

'Eigentlich würde es vollkommen reichen, wenn ich bei der Präsentation dabei wäre und morgen Abend nach Rosengarten zurückkehren könnte... Der zweite Termin war doch nur rein persönlich- auch wenn sie schon lange nicht mehr dieses bestimmte Gestüt im Voralpenland besucht hat. Ich bin dort völlig überflüssig...
Komm Vanessa...- du hast doch nur Angst, daß in eurer Abwesenheit etwas unvorhergesehenes passiert! Die Baronin hat ihrer Tochter in Bezug auf Schlachtross endlich! klare Grenzen gesetzt...- also beruhige dich. Die 'Baustelle' ist gesichert... Auch hat die Chefin damit recht- wenn Mira ihre Nachfolgerin werden soll... was ja ein offenes Geheimnis ist... dann muß sie Verantwortung übernehmen! Ob dann aber die bisherige reibungslose Zusammenarbeit wie mit ihrer Mutter so weiter funktionieren wird...?'

Vanessa war sich in einem Punkt in Bezug auf eine solche Entwicklung sicher- ihr Partner wird dann garantiert mit der Baroness 'anecken'...

'Was mache ich, wenn Mira Markus hier auf dem Hofgut kündigt? Wie oft würde eine Drohung durch mich Wirkung zeigen, in solch einem Fall ihm zu folgen? Bin ich wirklich dazu bereit? Und welche Spielräume hätte Amalie dann noch? Würde sie tatenlos dabei zusehen, wenn... ihre Tochter ihr 'Erbe' aufgrund von persönlichen Ansichten und Überzeugungen ruinieren würde?
Ich habe hier auch Lebenszeit und Arbeit investiert...- bin ich wirklich bereit, dies alles hinter mir zu lassen? Wieviele Kröten wäre ich bereit zu schlucken...'

Die Rittmeisterin atmete einmal tief durch- was ihr sofort einen Blick durch die Baronin einbrachte...


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Blackrubberhorse
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  RE: Abenteuer auf Rosengarten- eine (mögliche) Fortsetzung... Datum:03.09.21 09:56 IP: gespeichert Moderator melden


Schlachtross hat- auch wenn es ihm selbst nicht bewusst ist- die Hälfte seines Aufenthalts in Rosengarten geschafft...
Er macht aber eine Entdeckung, die in ihm starke Zweifel aufkommen lassen...- und er schafft es, sich an einem seiner Peiniger zu revanchieren! Doch ob dies eine gute Idee ist?



Tag 22, Sonntag- Woche drei (Part 1)



Vormittag- Bereich der 'Baroness' Mira:


"Lucy- du bist unterwegs?"

"..."

"Ja- noch eine Stunde...- so wie gestern Abend besprochen... Schade, daß du einen Halt einlegen musstest. Deine neue 'Stute' hast du dabei...- und sie ist..."

"..."

"Natürlich... Oh, Augustine und ich freuen uns so! Danke, daß du so kurzfristig es hast möglich gemacht... Das wird ganz sicher eine wundervolle Ausfahrt... Fahr bitte vorsichtig. Dich mal wieder zu sehen...- klar, bis nachher!"

Mira war regelrecht aus dem Häuschen- bis jetzt lief alles, was Augustine und sie gestern auf die schnelle organisiert und abgestimmt hatten, fast völlig reibungslos ab!

'Der Pferdetrainer ist heute und morgen mit den hier anwesenden Einstellern versorgt... der Knecht heute mit dem ihn von mir übertragenen arbeiten und morgen werde ich mich abwechselnd mit ihm mit unseren eigenen Pferden beschäftigen...
Gnade Gott jedem einzelnen, der mir jetzt noch versuchen sollte, irgendeinen Knüppel zwischen die Beine zu werfen...'

Sichtlich gut gelaunt...- mit einer herablassenden Bewegung und ein paar knapp gehaltenen Sätzen bedeutete sie der bei ihr heute morgen zum Dienst eingeteilten 'Sissy', sie sei zufrieden mit ihr, diese könne sich um die Reste ihres Frühstücks kümmern und ihren Bereich dann aufräumen. Sie hätte jetzt draußen mit ihren Pferden zu tun...


Eine der Koppeln auf Rosengarten- gleiche Zeit...


Schlachtross:

'Rauf auf die Koppel...- runter von der Koppel! Und vielen Dank für die versaute Ruhephase... wieder einmal!'

In den Gesichtern der anderen Pferde spiegelte sich gleichfalls Enttäuschung wider... das Auftauchen des Pferdeknechtes, der bereits Kara mit sich führte, und seine gebrüllte Aufforderung, wir sollten uns sofort! zum Stall scheren- die Baroness wünsche eine Ausfahrt- sorgte für uns alle für einen versauten Tag. Markus hatte bei der Fütterung die Bemerkung fallen lassen, er wäre den gesamten Tag mit den auf dem Hof anwesenden Einstellern beschäftigt- damit wären wir heute der Baroness oder dem Pferdeknecht... oder beiden... ausgeliefert!
Gut- für mich galt ja ab gestern, die Baroness hätte, was mein Training anginge, keinen Zugriff mehr auf mich... doch unter der Fuchtel des Pferdeknechtes zu arbeiten war auch kein Zucker schlecken...

'Pest oder Cholera!'

Ich hatte Angst vor dem vor mir liegenden Tag- auch wenn ich von Mira gestern und vorgestern in Ruhe gelassen wurde... Die Baroness hatte mit der von ihr gewünschten Ausfahrt jene Lücke genutzt, die ihr im Umgang mit mir geblieben war!


Am Stall angekommen, stand sie, zu meiner Überraschung, mit einer weiteren, jüngeren Frau, im Schatten neben zwei bereitgestellten Wagonetten und unterhielt sich mit dieser recht angeregt- so, als hätten sich diese recht lange nicht gesehen. Nach einem Blick, den beide bei unseren Auftauchen in unsere Richtung warfen, schien die Baroness eine Bemerkung auf Kosten des Pferdeknechtes zu machen- beide lachten und das Wort "Knecht" war deutlich zu verstehen.
Mira und ihr Gast hatten sich für die geplante Ausfahrt hübsch gemacht- ihre etwas jüngere Freundin? schien in Richtung 'Gothic' veranlagt zu sein... Schwarze, fast kniehohe Schnürstiefel mit Absatz, eine dunkelrote Reithose mit Lederbesatz, eine schwarze, mit ihrem Muster fast verspielt wirkende Bluse, als Accessoires ein schwarzer Sonnenschirm...- und eine dünne Gerte!
Mira selbst hatte sich für Reitstiefel, sandfarbene Reithose und weiße Bluse entschieden...- dazu einen breitkrempigen Hut. Ihre Peitsche hing wie selbstverständlich am Gürtel ihrer Hose- beide Frauen wollten so auch optisch ausdrücken, sie wären Herinnen und jeder solle dies sehen!
Für uns aber noch interessanter...- an einem der für uns vorgesehenen Anbinderinge befand sich eine... junge... schlanke Stute... Jens sorgte dabei ohne weitere Aufforderung für Abstand zwischen dieser und uns Hengsten, indem er Kara zwischen diese und Brutus platzierte.
Nachdem wir alle von ihm so fixiert waren, begann er, von einer ersten ungeduldigen Bemerkung der Baroness angetrieben, mit dem einschirren von Blacky vor der ersten Kutsche. Was mich für diesen Hengst... ehrlich freute... er steckte nicht mehr in dem ihm Angst machenden Gummifell...
Der Knecht arbeitete zügig...- und doch dauert es naturgemäß bis ein Pferd eingeschirrt ist. Selbst, wenn im Fall wie bei uns das Zuggeschirr nicht mehr überzustreifen ist, Jens hatte zu tun. Neben Blacky wurde zuerst die Gaststute an ihren Platz gestellt- über Zuruf ihrer Besitzerin erfuhren wir, sie wurde 'Daisy' gerufen- und dann komplettierte Kara das erste Gespann. Daisy schien mir verängstigt... denn wie jeder andere Hengst hier schaute ich ihr ungeniert nach. Blacky und Brutus hatten ihren Schlauch sogar voll eregiert...- und auch meiner hatte sich gehoben.

'Schüchtert dich der Anblick von uns allen in unserem 'Naturfell' so ein... ist die gesamte Situation für dich neu... oder ist deine Besitzerin von gleichen Schlag wie Mira und du hast schlicht Angst? Ist wohl die wahrscheinlichste Erklärung...- so wie die sich gibt!
Allzu lange bist du sicher noch nicht Pferd...- und dann so wie alle hier 24/7? Begreifst du vielleicht erst jetzt, was das wirklich bedeuten kann?'

So versuchte ich nicht zu 'gierig' mit meinen Blicken zu erscheinen... wendete ab und zu auch den Kopf in andere Richtungen...- aber wenn ich ihren Körper anschaute, suchte ich nach den untrüglichen Zeichen des Einsatzes von Schlagwerkzeugen. Leider fand ich diese beim genaueren Hinschauen im Brustbereich und es schien mir so, da wären auch welche an den Innenseiten ihrer Oberschenkel...
Allzu viel Zeit dafür blieb mir aber nicht- denn der Pferdeknecht holte mich als erstes Pferd für die zweite Kutsche und wies mir meinen Platz in der Gabel zu. Von dort aus hatte ich leider keinen direkten Blick mehr auf sie, da ich jetzt vor der anderen Kutsche eingeschirrt stand- dafür aber auf Blacky und Miu. Mein Freund war der nächste, den der Knecht losband und neben sich zu mir rüber führte...
Und jetzt stach mir etwas in mein Auge- was ich in den vergangenen Tagen hier möglicherweise unbewusst wahrgenommen, doch bisher nicht miteinander verbunden hatte!

'...das ist völlig unmöglich... das kann nicht sein!'

Unwillkürlich schüttelte ich meinen Kopf und schaute dann erneut genau hin- aber der Eindruck blieb...

'Der Pferdeknecht ist eindeutig der Vater von meinem Freund...- oder anders herum gesehen ist Miu der Sohn des Pferdeknechtes! Es muss so sein! Warum ist mir das nicht schon eher aufgefallen? Wie lange bin ich schon hier?'

Mit dieser Erkenntnis taten sich in meinem Hirn aber gleichzeitig eine Menge neuer Fragen auf- und eine davon war richtig übel!

'Miu... bist du nur ein Mittel zum Zweck- solltest du mir in einem Moment, in dem ich emotional verletzlich wäre... im übertragenen Sinn... einen Dolch in den Rücken stoßen? Handelst du im Auftrag der Baroness...- und alles, was du bisher getan hast, um mich... hier durchhalten zu lassen... ist von dir nur gespielt?
Ich kann... und will! ...das nicht glauben- du bist nicht derartig moralisch verkommen!'

Bei diesen Gedanken bekam ich eine Gänsehaut und ich fing sogar leicht an zu zittern.

'Nein- das ist nicht wahr... Und wenn doch?'

Während Miu von seinem Vater? neben mir an der Gabel eingeschirrt wurde, wagte ich einen Blick zu ihnen... was mir aber einen Peitschenhieb von Mira, die wohl inzwischen hinter mir aufgesessen war, einbrachte. Ohne eine Aufforderung durch sie schaute ich sofort erneut stur geradeaus.

'...Pferdeknecht...- kriechst du vielleicht deswegen der Baroness in ihren Arsch? Um deinen Sohn zu schützen?'

Diese Idee verwarf ich aber sehr schnell wieder- als Knecht stand er himmelhoch über uns Pferden und es wäre ihm ein leichtes, Miu ein angenehmeres Leben in der Box zu verschaffen. Das war aber nicht der Fall- war dem Knecht vielleicht gar nicht bewusst, daß Miu sein Sohn war? Oder kümmerte es ihn nicht?

'Miu- wie bist du hier in das alles geraten? Warst du die ganze Zeit hier auf Rosengarten? Warum bist du wirklich Pferd- und warum verharrst du in der Rolle des 'Omega' in der Hengstbox?
Was wissen eigentlich der Pferdetrainer und die Rittmeisterin darüber? Ich werde dir heute Nacht viele Fragen stellen...- und bin sehr neugierig auf deine Antworten... Ich will nicht an dir zweifeln müssen!'

Von dem Pferdeknecht wurde inzwischen Brutus als letzter für die Ausfahrt bestimmter Hengst vor der Kutsche der Baroness neben mir eingeschirrt- die 'Troika' für die Freundin mit Blacky, Kara und der 'Stute', welche diese mitgebracht hatte, stand bereits für die Abfahrt bereit und die Kommentare, mit denen von ihr Jens bedacht wurde, zeigte ihre wachsende Ungeduld. Mira schlug in die gleiche Kerbe- was den Knecht sichtbar unter Druck setzte.
Was dabei meine Gedanken von Miu weg lenkte- er bewegte sich dadurch in der Reichweite meiner Hufstiefel... und zwischen uns waren noch jede Menge Rechnungen offen! Ohne meinen Kopf groß zu wenden fixierte ich ihn aus den Augenwinkeln... doch wie würde Mira reagieren? Wäre es die Prügel wert? Andererseits wollte sie und ihr Gast endlich vom Hofgut kommen...

'Denk an die Vergewaltigung... an die Führanlage... und die vielen anderen Momente, in denen er dir körperlich Schmerz zugefügt oder dich gedemütigt hat... Du hast jetzt die Möglichkeit... hier vor den anderen Pferden... Vergeltung zu üben...
Gib dem Teufelchen in dir und seinem Drängen nach... Erinnere Dich, wie dieser Sadist beim Training für die Hochzeit mit Steel umgegangen...- und wie erbost Brutus darüber war!
Entscheide dich- du hast nicht ewig Zeit...'

Während der Pferdeknecht die letzte Handgriffe bei Brutus erledigte, schaute dieser einen Moment zu mir herüber und was er in meinen Augen sah, fand offenbar seine Zustimmung. Auf alle Fälle wurde er plötzlich unruhig und bewegte sich- was Jens seine Arbeit sichtlich erschwerte. Er war vollauf mit dem Leithengst beschäftigt und achtete nicht mehr auf seine Umgebung. Mira war darüber hörbar amüsiert- ihre Kommentare über seine 'Unfähigkeit', ihren Hengst ruhig zu halten, wurden noch sarkastischer als sie es bereits waren...
Bei dem Versuch, es der Baroness so schnell wie möglich recht zu machen und seine Arbeit zu beenden, rempelte der Pferdeknecht mich, gebückt wie er gerade war, an...

'Jetzt oder nie- du hast mich 'Pferd' gerade erschreckt!'

Mit voller Wucht trat ich mit meinem Hufstiefel auf seinen rechten Fuß- und trotz der Stahlkappe in seinem Schuh brüllte er vor Schmerz auf! Ich hatte mit meinem Eisen unter der Sohle wohl auch einen Teil des ungeschützten Bereiches erwischt...
Danach stand ich sofort wieder still in der Erwartung der nun unvermeidlichen Bestrafung für mein Fehlverhalten- würde ich von der Baroness selbst mit der Peitsche gezüchtigt oder würde sie es dem Pferdeknecht überlassen?

'Egal, was jetzt passieren wird...- wenn mir von dir etwas in Erinnerung bleibt... dann dein Brüllen! Nicht nur mir... Auch allen anderen Pferden hier!'

Eine Sekunde verstrich... eine zweite...- dann hatte Jens sich wieder unter Kontrolle und wollte auf mich losgehen. Sein Blick kreuzte den meinen...- und hinter mir lachte jemand lauthals...

'Das hat dir wirklich weh getan- oh, wie mich das freut... Du und deine 'Mentorin'...- ihr werdet jetzt sicher keine Hemmungen zeigen...'

Ich wappnete mich für den ersten Fausthieb des Knechtes...- infolge der Einschirrung zwischen Brutus und Miu würde ich nicht zu Boden gehen können- doch der folgende Peitschenhieb der Baroness galt nicht mir! Wenn ich es richtig einordnete... lachte sie ihren Knecht aus...

"Untersteh dich! Wenn du so dämlich bist und den Gaul erschreckst... dann wundere dich nicht, wenn er auskeilt und dich tritt! Mach deine Arbeit jetzt endlich fertig- wir wollen nicht hier auf dem Hofgut picknicken... Ich melde mich bei dir wenn wir zurück kommen- bis dahin sind deine Arbeiten hier erledigt...
Lucy- lass uns hier vom Hof kommen... und du Trottel- steh mir nicht im Weg!"

Ohne weiteren Protest wegen meines Trittes trat Jens endlich einen Schritt zurück und wir bekamen von Mira mit ihrer Fahrpeitsche eine übergezogen als Aufforderung uns in Bewegung zu setzen...

'...es gibt Dinge, die ändern sich nie...'

Wenn ich später an diesen Vorfall zurück dachte...- wie blind war ich in diesem Moment eigentlich? Ich war froh, von der Baroness in Ruhe gelassen zu werden... redete mir ein, sie wolle sich die Ausfahrt nicht weiter verzögern lassen und auch wenn sie mich weiterhin hasste- die Interventionen von Markus und der Rittmeisterin bei der Baronin schienen endlich Wirkung zu zeigen... Aber im Nachhinein ist man immer schlauer!


Mira lenkte ihr Gespann zuerst in Richtung der Rennbahn- ließ uns aber bis zu dieser im Schritt laufen. Dort hielt sie uns zu unserer Überraschung sogar so lange zurück, bis ihre Freundin neben sie aufgeschlossen hatte. Entgegen meiner Befürchtung kam es hier nicht zu einem Wettrennen zwischen unseren Gespannen- vielleicht wollte Mira tatsächlich nur eine 'gemütliche' Ausfahrt mit dieser Lucy unternehmen, denn die beiden unterhielten hinter uns angeregt. Vielleicht aber war es auch ihre Intention, nachzusehen, wo der Pferdetrainer mit den 'Einstellern' das Training durchführte...
Nach dieser einen Runde lenkte sie uns weiter zum 'Westerntrail'...- und da hieß es insgesamt vier Mal durch den Kurs! Das Gespann ihrer Freundin hatte in dieser Zeit Ruhe und stand angebunden am Vorbereitungs- und Startplatz, doch Brutus, Miu und ich 'durften' den beiden zeigen, wie schnell die Baroness uns über die Strecke zu lenken vermochte. Hinter uns vernahmen wir das Gelächter und die anerkennenden Ausrufe...- doch wir wurden mir der Fahrpeitsche angetrieben...

'Hauptsache- die beiden haben Spaß dabei...'

Doch danach wechselte Mira's Freundin zurück auf ihre Kutsche und wir durften wieder im Schritt unseren Weg fortsetzen. Die Baroness wählte zumeist solche Wege, bei denen genug Platz vorhanden war um nebeneinander zu fahren. Auffällig war, wir blieben eigentlich immer in der Nähe des Hofgutes...- auch wenn wir an den Koppeln im Außenbereich vorbei zogen.
Nach einiger Zeit, es war ganz sicher bereits Nachmittag, bogen wir in einen Weg ein, von dem ich wußte, er führt zu der Göpelanlage- hatte der Pferdetrainer mich doch vor einigen Tagen hier schon einmal her gebracht.

'Die wollen hier sicher Pause machen...- und einige von uns dürfen dann wohl gleich noch das Wasserreservoir in der Zeit auffüllen...'

Doch standen keine 'Bio's' auf der entsprechenden Koppel, deren Vorrat aufgefüllt werden müsste... so war meine Überlegung dazu wohl falsch. Mit dem 'Pause machen' lag ich aber richtig- es wurde uns 'Halt' befohlen. Nicht nur zu meiner Überraschung erlaubte die Baroness uns Pferden, unsere Hinterhand zu lockern...- sie holte danach mit einem kleinen Eimer aus dem Reservoir Wasser, hielt diesen uns dann hin und wir durften jeder so unseren Durst stillen...

"Mira- zeigst du mir bitte, wie ich meine Stute hier ausspannen kann..."

"Warte- hol du die beiden Campingsessel und stell sie im Schatten der Kutschen auf. Ich schirr dir deine Daisy derweil aus! Du kannst sie dann dort an dem Metallbügel anbinden..."


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Blackrubberhorse
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  RE: Abenteuer auf Rosengarten- eine (mögliche) Fortsetzung... Datum:10.09.21 10:20 IP: gespeichert Moderator melden


Schlachtross erfüllt (unter Zwang) den größten Wunsch von Mira...- doch dabei werden ihm seine aufgekommenen Zweifel an Miu genommen!



Tag 22, Sonntag- Woche drei (Part 2)


Mira:

Während Lucy ihre Stute an dem Metallbügel in einer Art festband, die nur einen Schluss auf das, was folgen soll, zuließ... stolzierte die Baroness selbstzufrieden umher. Sie war mit dem bisherigen Tagesverlauf hochzufrieden- und wenn sich alles nach ihren Wünschen fügen sollte, würde es in Kürze noch besser werden...

"Lucy- willst du mir verraten, wo man so eine hübsche Jungstute findet? Die wäre eine gute Ergänzung hier auf dem Hofgut..."

"Nichts da- die bleibt ganz sicher erst einmal in meinem Besitz! Aber was ihre weitere Ausbildung angeht...- werden deine Schwester und du mir ganz sicher helfen können. Ich habe ja für meine Daisy nachher schon mal bei Augustine zwei Einheiten vereinbart... wo wir testen werden, in welchen Bereichen verstärktes Basistraining notwendig ist. Mal schauen, wie sie sich in einem von euren dicken 'Fellen' so auf dem Laufband machen wird...
Ich habe sie übrigens davor bewahrt, als Kompensation für die Schulden ihrer Familie bei einem Händlerring zu landen...- war Zufall auf meiner letzten Auslandstour. Du weißt ja...- ich komme beruflich herum.
Aber jetzt gehört sie mir. Auch wenn sie volljährig ist... sollte sie versuchen, sich mir zu entziehen...- ihre Familie würde bei einer Rückkehr zu ihr sie mir sofort wieder aushändigen! War ein Teil des Deals mit denen..."

"Und die Stute ist noch nie von einem Hengst..."

"Nö- ist jetzt ihr erstes Mal. Ich hab das sogar untersuchen lassen- sonst hätte ich die Stute nicht erworben... Sollen alle deine Hengste...?"

"In dem Fall nicht... hier darf jetzt nur einer ran- als Belohnung..."


Schlachtross:

Die gesamte Situation fühlte sich falsch an...- als 'Pferd' hatte ich mich, vor allem, weil die 'Baroness' mich eh beobachten würde, an die geltenden Regeln gehalten und so gut wie alles, was zwischen den beiden geäußert wurde, ausgeblendet. Das Lachen war unüberhörbar... und mein Unterbewusstsein schien auch mitbekommen zu haben, einer von uns 'Hengsten' dürfte an der 'Stute' einen 'Decksprung' vollziehen...- doch erst, nachdem mich Mira vor der Kutsche ausgeschirrt und hinter 'Daisy' mit zwei Führleinen in Position gebracht hatte, begriff ich, was mein Part in diesem Spiel zur Belustigung der beiden Sadistinnen sein sollte!

'...das ist ihr erstes Mal und ich soll sie... gegen ihren Willen...'

Die Berührung mit 'Daisy' durch mich und der Kontakt mit meinem eregierenden Schlauch an der von ihr mir unter Zwang dargebotenen Spalte sorgten für ein unkontrolliertes Entleeren ihrer Blase... ihre angstvollen, durch den in ihrem Maul befindlichen Ballknebel unverständlichen Geräusche... das Gelächter von Mira und dieser Lucy dabei und die auf uns gerichtete Kamera des Mobiltelefons, mit der ihre 'Eigentümerin' diesen 'Decksprung' aufzeichnete...- all dies zeigte mir, das hatte nicht das geringste mit Einvernehmlichkeit zu tun!

'Das ist eine Vergewaltigung...- da mache ich nicht mit!'

Zur völligen Verblüffung der Baroness und ihrer Freundin trat ich einen Schritt zurück, schüttelte meine Kopf und wieherte...

"Benötigt dein Hengst etwa Hilfe? Findet er das richtige Loch nicht ohne Hilfe?"

Was diese Lucy vielleicht witzig fand...- ich spürte ihre freie Hand an meinem Schlauch- und trotz des daran ausgeübten Zuges bewegte ich mich keinen Millimeter wieder nach vorn. Irgendwie bemerkte ich auch die vor sich gehende Veränderung in der Mimik der Baroness- es wechselte bei ihr von belustigt auf lauernd...
Ich stand kurz vor dem Verweigern...- und die Baroness wusste dies ganz genau! Doch noch verhielt ich mich 'artgerecht' und damit regelkonform. Ich bockte, so gesehen, nur...

"Lucy...- lass ihn! Die Tage in der Hengstbox haben ihn wohl vergessen lassen, wo er eindringen muss... Vielleicht wartet er ja auch darauf, ein Kondom über seinen Schlauch gezogen zu bekommen...- das wird hier und jetzt aber auch ohne gehen!
Ich würde mich aber freuen, wenn du dich bei der Sequenz auf sein Gesicht und seine Stöße in deine Stute konzentrierst. Es soll doch nach dem Hochladen in den entsprechenden Medien gut rüberkommen! Jeder soll ihn danach bei einer Begegnung wieder erkennen- ist doch ein stolzer Deckhengst! Dazu die Mimik deiner Stute als Kontrast..."

Das war der Moment, wo alles bei mir aussetzte... Alles was ich bisher ertragen hatte seit meiner Abfahrt in 'Waldsee'... jeden Schlag mit Gerte oder Peitsche... jede Demütigung... selbst die sexuellen Übergriffe...- bewegte sich innerhalb der Grenzen dieses Hofgutes. Doch jetzt war Mira dabei, diese Trennlinie zu überschreiten und meine soziale Existenz anzugreifen. Von dem Fakt, ich sollte als Hauptakteur bei einer Vergewaltigung agieren, mal ganz abgesehen!

"NEIN!"

Es war nur dieses eine Wort... verzerrt durch die Trense in meinem Mund... und doch deutlich zu verstehen...- denn ich hatte es so bestimmt wie nur möglich ausgesprochen!
Markus hatte mich, zuerst beim Erklären der Hofregeln für uns Pferde und dann noch einmal, wo ich im Wald ihm gegenüber mein 'PferdSein' abgelegt und gesprochen hatte, eindringlich gewarnt, das im Beisein der Baroness zu machen- egal, wie sehr sie mich dahingehend reizen sollte. Aber jetzt konnte ich nicht anders- hier war eine Grenze erreicht... die wollte ich, egal was für Konsequenzen sich für mich daraus ergeben sollten, nicht überschreiten!
Das Entsetzen meiner Mitpferde über die von mir verübte 'Regelverletzung' entging mir völlig...

"Gäule reden nicht wie Menschen! Lucy- hilfst du mir bitte!"

Das waren die einzigen Worte der Baroness, mit denen sie meinen Regelverstoß kommentierte. Unmittelbar darauf traf mich bereits ihr erster Peitschenhieb...
Betäubt von der Vehemenz, mit der Mira und auch ihre 'Freundin' mit Peitsche und dem in ihrer Hand befindlichen Lederriemen sofort auf mich einprügelten, unternahm ich anfangs nicht einmal den Versuch ihren Schlägen auszuweichen. Wohin hätte auch auch gekonnt- die Vorderhand auf dem Rücken und mit zwei Führleinen nach links und rechts hinter der 'Stute', die ich 'decken' sollte, an dem Metallbügel festgebunden! Meine beiden Peinigerinnen hielten infolge der vorhin von mir mit dem Pferdeknecht abgezogenen Aktion ausreichend Abstand damit ein Auskeilen durch mich von vornherein sinnlos wäre. Das einzige, was mir als 'Widerstand' verblieb...- ich Biß so fest ich konnte auf die Trense und versuchte keinen Ton von mir zu geben!

'Sie wird dich trotzdem prügeln bis du schreist...'


Irgendwann endete dieser erste, spontane Hagel von Schlägen... ich war wohl auch dabei, langsam meine Knie zu beugen. Und während dies langsam in mein Bewusstsein vordrang, hatte sich Mira mir von Seite genähert und ich spürte ihren Atem in meinem Ohr. Mit einer ihrer Hände strich mir fast zärtlich über den Kopf- ob es die linke oder rechte war... Mein verschwommener Blick und die eingeschränkte Wahrnehmung durch den Schmerz machten mir es unmöglich zu sagen, welche von beiden es war...- auch wenn mir dies irgendwie ungeheuer wichtig erschien.

"Danke..."

Nur dieses eine Wort...- eher gehaucht als gesprochen... Es dauerte eine Zeit und auf einer 'tieferen' Ebene begriff ich mit einem Mal ihre Reaktion- sie räumte mir sogar dafür die Zeit ein...
Ich hatte sie nicht wütend gemacht mit meiner Verweigerung als 'ungehorsames Pferd'...- mein Verhalten war ein Geschenk... was sie sich ganz tief in ihrem Inneren gewünscht... auf das sie seit unserer Begegnung nach meinem Eintreffen hier auf Rosengarten hin gearbeitet hat! Sie war am Ziel...- jetzt könnte sie mir anstellen, was immer sie wollte! Wenn ich nicht Lady Bea mit ihrer Spielsucht bloßstellen wollte... ich müsste alles aushalten was ihr krankes Hirn sich für mich ausdenken würde- und es wäre ihr egal, ob Sie Dominic oder Schlachtross vor sich hätte!
So gesehen... war diese Geste... wie ihr Hass auf mich... zutiefst ehrlich von ihr...

"Du magst dich um dein Vergnügen gebracht haben... glaube mir aber- wir werden unseren Spaß mit dir haben... Manche fi**en...- und andere werden gefi**kt!
Lucy- machst du deine Stute hier bitte los und bindest sie an deiner Kutsche an!"

Zurück in ihrem gewohnten Verhalten gab die Baroness vor, wie es hier weiter gehen sollte- die beiden waren noch lange nicht fertig mit mir! Stück für Stück begriff ich endlich, was hier geschah:

'Die haben dir eine Falle gestellt... und du hast ihnen den Gefallen getan und bist schön brav hinein getappt- DU IDIOT! Die hätten dich garantiert nicht eindringen lassen...
Alles in den letzten Tagen muss darauf ausgerichtet gewesen sein- seit dem Round-Pen... Augustine und du haben sich zurück genommen und Annika gewähren lassen. Dann das 'Einschreiten' eurer Mutter mit dem offen lassen der einen Möglichkeit...
Jetzt ist es zu spät...
Was bin ich doch für ein Trottel... TrotTEL... TROTTEL...'

Erneuter Schmerz riss mich aus der Flut aufkommenden Selbstmitleids- ich hatte meine Umgebung völlig ausgeblendet. Die Stute, deren 'Decksprung' ich so konsequent verweigert hatte, war mittlerweile von ihrer 'Besitzerin' zurück an ihre Wagonnette verbracht worden und schaute aschfahl zu mir herüber. Mira und ihre Freundin schienen sich in meinem Rücken zu befinden- ich verspürte nur das Ende einer Fahrpeitsche, das gezielt auf einen Striemen auf meinem Gesäß gedrückt wurde und mich damit ohne weitere Aufforderung 'animieren' sollte, den einen Schritt bis zu dem Metallbügel vor mir zu gehen...

"Steh still!"

Die Baroness bellte diese an mich gerichtete Aufforderung mir geradezu in mein Ohr- ein völliger Unterschied zu dem, wie sie vor wenigen Minuten agiert hatte. Ich hörte auf meinem anderen Ohr hinter mit nur ein 'reißendes' Geräusch...- und dann legte sich ein erster Klebestreifen über mein Maul und die darin befindliche Trense. Dieser Vorgang wurde von dieser Lucy mehrfach wiederholt- bis die Baroness zufrieden mit dem Ergebnis war. Mein Mund war zugeklebt... ich würde auch bei dem Versuch, mit meiner Zunge und erhöhtem Speichelfluß das wieder los zu werden, längere Zeit benötigen. Böser Nebeneffekt- ich bekam nur noch über meine Nase Luft! Dann fasste Mira meine Handgelenke und zog diese erst nach oben und dann nach vorn- mir blieb nichts weiter übrig, als meinen Oberkörper zu beugen, bis ich derart gezwungen meine Knie ansah.
So um den Metallbügel gewunden trat ihre Freundin nun gegen die Innenseiten meiner Unterschenkel und bedeutete mir, ich solle meine Hinterhand spreizen, während die Baroness mich weiter über meine auf den Rücken gefesselte Vorderhand unter Kontrolle hielt. Letztere war durch sie nun bis zum Anschlag überdehnt und mein Gesicht schaute infolge dessen durch meine Beine. Endlich waren beide Peinigerinnen mit meiner Haltung zufrieden- der Schmerz in den Schulterblättern reduzierte sich ein wenig. Ohne eine Ansage treffen zu müssen war mir klar- wenn ich auch nur falsch ein- oder ausatmen würde, würde Mira sofort erneut meine Arme ruckartig nach vorn ziehen! So hielt ich still und meine Beine wurden mit Panzerband an den senkrechten Stangen fixiert. Ein losreißen oder gar auskeilen war mir damit unmöglich gemacht...

"Du wirst jetzt gleich ganz brav deine Wichsgriffel neben deine Knöchel halten...- wenn ich die dir geöffnet habe..."

Was sonst wäre...- zeigte mir ihre sadistische Freundin. Ich sah, wie sie zu ihrer Kutsche ging und mit der Fahrpeitsche zurückkam, sich positionierte... ich spürte das leichte antippen, mit dem sie Maß nahm... und dann wiederholt mit voller Kraft mit dem Glasfieberstab auf mein Gesäß schlug!
Die Trense und der Streifen Klebeband dämpften mein Geschrei- und nach drei Hieben war diese Demonstration der Konsequenz für möglichen Widerstand vorüber. Fünf Minuten später hatte die Baroness dann auch meine Vorderhand wie angekündigt mit dem Band umwickelt und ich war bereit für das nächste 'Spiel' der beiden Sadistinnen...

"So- nun zu euch... ihr Drecksgäule! Ihr kennt die Regel- 'ihr habt zugehört... ihr werdet mit bestraft...'
Aber vielleicht seid ihr schlauer als unser 'Mister Ed' hier und wollt mich gnädig stimmen? Na- einmal wiehern reicht als Zustimmung..."

Kara war die erste, die sich, ohne zu wissen, was die Baroness verlangen würde, auf diese Weise freizukaufen versuchte... Mit etwas Abstand folgten Brutus und Blacky fast gleichzeitig... auch Miu signalisierte nach einem 'motivierenden' Peitschenhieb und einer erneuten Ansprache von Mira sein 'Einverständnis'. Daisy als 'Gaststute' bekam von ihrer Besitzerin einfach eine mit der Fahrpeitsche übergezogen und das dadurch erzwungene Wiehern wurde damit ebenfalls als Zustimmung gewertet...

"Meine Schwester ist bei dieser Zumutung von Mähre bisher um ihren 'Stutentest' gebracht worden...- ihr helft mir jetzt dabei, wenn der jetzt nachgeholt wird. Jeder von euch leistet seinen Anteil und zeigt dieser verzogenen 'Stute' hier, was für Hengstqualitäten in jedem von euch stecken! Kara- du bekommst dafür ein Hilfsmittel gestellt, was dir dabei helfen wird, diese Aufgabe zu erfüllen...
Lucy- ich nehme an, du möchtest deiner Stute diese Freude nicht verwehren... wenn sie durch diesen Wallach hier so vorgeführt wurde. Nein? Gut- so kommt sie auch noch zu ihrem Freudenspender zwischen den Schenkeln...
Brutus- du lässt unserer Daisy hier den Vortritt... danach du, dann Kara, Blacky... und Miu wird seinem Boxenfreund als Höhepunkt ganz sicher eine krönende Füllung in sein Stutenloch verpassen wollen!
Für meine Schwester werden wir das natürlich aufzeichnen...- sie soll ja auch ein wenig Spaß haben..."

Stutentest...- mein durch Klebeband und Trense unartikuliert vernehmbarer Protest sorgte nur für einen weiteren mir zugedachten Peitschenhieb. Mira und ihr Gast würden hier jetzt auf alle Fälle ihren Spaß dabei haben, ihre Schwester könnte dies für mich jederzeit noch einmal anordnen... und meine Mitpferde würden sich... vielleicht... so von ihrer Bestrafung 'freikaufen' können...

'Je rabiater die mit mir umgehen...- desto größer wären ihre Chancen dabei...'

Was mich seelisch hin und her riß...- wie würde Miu mit mir umgehen? Meine Bedenken von heute morgen brannten regelrecht in meinem Hirn... es wäre für die Baroness der ideale Moment, mich mental richtig hart zu treffen...
Ich hatte, auch wenn meine Welt gerade auf dem Kopf stand, freie Sicht auf die beiden Kutschen... Mira stand bei der, wo mein Platz jetzt frei war und schien etwas zu suchen.

'Na klar- den Dildo, der für meinen Arsch bestimmt ist...'

Während dies geschah, hatte ich ein paar Momente Zeit, die anderen Pferde nach dieser Ankündigung mir anzusehen. Alle Pferde aus Rosengarten schauten zu mir...- doch ihre Mimik könnte nicht unterschiedlicher sein!
Bei Kara war es Erleichterung, so einfach um die angedrohte Strafe herum zu kommen UND dabei sich noch ein wenig Spaß verschaffen zu können...
Brutus... und auch Blacky schienen krampfhaft zu überlegen, wie sie mit der Situation umgehen sollten...
und Miu war sichtlich von dieser überfordert!

'...du müsstest ein verdammt guter 'Judas' sein...- wenn das alles, was in dir vorzugehen scheint, so glaubwürdig gespielt ist...'

Endlich schien die Baroness gefunden zu haben, wonach sie gesucht hatte- sie drehte sich wieder zu mir und in ihren behandschuhten Händen hielt sie etwas, das unverkennbar ein Doppeldildo war. Freudestrahlend hielt sie ihn vor mein Gesicht- ich solle mir ruhig ansehen, was gleich in meinem 'Stutenloch' seinen Platz finden würde!

"Gleitgel kannst du vergessen...- das gibt es nur für richtige Stuten..."

Diese von Mira eher beiläufig getätigte Bemerkung hätte sie sich auch sparen können...- sie wollte mir Schmerzen zufügen und mich vor den anderen 'Pferden'... und natürlich auch vor ihrer Freundin... demütigen.
Zum Glück war das, was da sich noch vor meiner Nase befand, ein 'handelsübliches' Modell und keine wie auch immer geartete Spezialanfertigung. Einzig eine Art flache Gummischeibe war zusätzlich aufgesteckt und irgendwie fixiert, damit bei einer Benutzung die Eindringtiefen vorgegeben blieben...
Eine Minute später schossen mir die Tränen in die Augen... ich brüllte trotz des Klebebandes vor Schmerz und versuchte krampfhaft meinen Schließmuskel zu entspannen- das Ding wurde mir von der Baroness ohne Zuhilfenahme von irgendwelchen Drehbewegungen einfach hinten... hinein gerammt!

"Die hier sind für dein Gejammer..."

Mit der flachen Hand bekam ich noch mehrere Schläge von ihr auf meine Gesäßbacken- dann folgten mehrere Aufnahmen meines Hinterns mit dem darin steckenden Dildo. Dies mir nicht vorenthaltend, wurde ich von Mira für 'würdig' befunden, auch einen Blick darauf werfen zu dürfen...
Währenddessen war 'Daisy' von ihrem Platz geholt und erneut zu mir gebracht worden- nur waren die Positionen von uns nun vertauscht. Sie hatte auch begriffen, was ihre 'Besitzerin' und Mira von ihr verlangten- anstatt von mir 'gedeckt' zu werden, sollte sie nun auf dem Kunstglied, was aus meinem Hintern ragte, 'aufreiten' und so ein Teil sich selbst erstmalig zum Vergnügen von Lucy und Mira in ihre Scheide einführen!
Die Laute, die deswegen aus ihrem Mund kamen, waren wohl ein Gemisch aus ihrer Muttersprache und Pferdelauten...- auf jeden Fall bettelnd, angstvoll und flehend! Wenn Sie gekonnt hätte, hätte sie ganz sicher versucht weg zu laufen...- doch in dieser Aufmachung, mit auf den Rücken gebundenen Händen an einem ihr völlig fremden Ort... Selbst wenn diese Lucy sie nicht mit einer Führleine halten würde- auch für sie gab es aus dieser Situation kein Entrinnen! Mit dieser Erkenntnis sank sie verzweifelnd auf die Knie und rutschte sehr langsam auf das scheinbar unvermeidliche für sie zu. Bei Mira und Ihre Gast löste das Verhalten neben Heiterkeit aber scheinbar unterschiedliche Interpretationen aus...
Die Baroness hatte ausholend die Peitsche bereits zum Schlag erhoben- doch wurde sie mit einer Ansage davon abgehalten:

"Mira! Wenn meine Daisy es ihm mit ihrem Maul besorgen will...- soll sie ruhig. Wäre auch eine Premiere für sie..."

Diese Interpretation des Verhaltens war Mira offenbar nicht in den Sinn gekommen...

"Entschuldige Lucy- natürlich... es ist deine Stute... und wenn du ihr diese Alternative gewährst... Soll sie sich mit seinem Schlauch vergnügen- aber sie soll danach nicht enttäuscht sein...
Ich bin auf das Drama dabei jetzt echt gespannt- und es wirklich ihr erstes Mal?"

Beide Peinigerinnen scherzten und lachten- geringschätzig, uns verachtend und erniedrigend... Doch die erhobene Hand war herabgesunken und während die Stute ängstlich auf ihren Knien zu mir herüber rutschte, blieb sie zumindest von Schlägen verschont.

"Falls dieses Vieh in deinem Maul abspritzen sollte...- wirst du alles schlucken! Wehe es geht etwas daneben... Und du zeigst uns das Ergebnis vorher!"

Mit saugendem Mund machte Lucy ihrer Stute klar, was sie als Alternative mit mir anstellen sollte. Während sich die Augen der jungen Frau nach dem Begreifen dieser Ansage ihrer 'Besitzerin' erneut angstvoll weiteten... wieder Gelächter und Mira kam zu der 'Erkenntnis', zum üben und Erfahrung sammeln 'auf diesem Gebiet' wäre ich vielleicht sogar als 'Wallach' noch geeignet...
Mit einigen Verrenkungen und vermutlich im Nacken überdehnter Haltung umhüllten nach einiger Zeit ihre Lippen meinen Schlauch. Ihre Unerfahrenheit spürte ich deutlich, da war kein 'System' um mich zum ejakulieren zu bekommen...- doch wenn ich in ihrer Situation gewesen wäre... Ich war einzig froh über die Tatsache, daß man sie nicht schlug! 'Daisy' bekam es sogar hin, meinen Schlauch zu versteifen- und während ich begann, meine Hüfte ein wenig vor und zurück zu bewegen, schien Mira genau auf dieses Verhalten von mir gewartet zu haben...
Mit der harschen Aufforderung an die 'Stute', sie solle weiter machen, begann die Baroness mir meine Geilheit mit ihrer Peitsche auszutreiben! Der Schmerz raubte mir die Luft, mein Schlauch fiel infolge dieser Behandlung schlagartig zusammen- und das war das Letzte was ich mitbekam, bevor ich merkte, wie von den Seiten meines Blickfeldes sich 'der Vorhand zuzog, und mir schwarz vor den Augen wurde...


"...Schwächling..."

Das war das erste Wort, was ich wieder mitbekam- Mira hatte es an mich adressiert. Mein Gesicht war nass...

'...scheint nur Wasser zu sein...'

...die Stute war nicht mehr bei mir...- und das für mich wichtigste war, das Klebeband um mein Maul war entfernt worden. Die Trense steckte zwar immer noch zwischen den Zähnen- doch bekam ich wieder genügend Luft! Langsam nahm ich auch wieder meine Umgebung wahr...
'Daisy' stand wieder angebunden an ihrer Kutsche... an meiner Fesselung hatte sich nichts geändert... das After fühlte sich 'seltsam' leer an- was für ein bizarrer Gedanke...- die Ohnmacht hatte mir scheinbar einige Minuten Ruhe beschert.
Meine Peinigerin überzeugte sich mit dem Tasten nach meinem Puls, ob ich wieder 'fit' genug wäre, um ihre grausamen Intentionen weiter zu ertragen- dann holte sie 'ihren' Hengst und bedeutete ihm, er könne nun seine Befriedigung mit mir vollziehen. Zum leichteren Händling war ihm sogar von der Baroness die Fesselung seiner Vorderhand gelöst worden...- aber mit zwei Führleinen wurde er auf die gleiche Weise gegen ein Ausbrechen gesichert wie ich kurze Zeit vorher...
Brutus rieb eine Weile mit seinem Schlauch an meinem Gesäß um sich 'in Stimmung zu bringen', wie die Baroness sarkastisch sein Vorspiel umschrieb. Sie räumte ihm dabei die Zeit dafür ein ohne Stimulation mit Schmerzreizen das Ganze zu forcieren...- aber alles wurde auch hier mit der Kamera Ihres Telefons festgehalten! Sein Eindringen empfand ich... körperlich... im Unterschied zu den bereits an mir vorgenommenen Vergewaltigungen durch den Pferdeknecht und Blacky bzw. dem Einführen des Dildo's vorhin als nicht ganz so schmerzhaft... doch war- und blieb- es auf der psychischen Ebene eine Vergewaltigung!
Was ich Brutus in jener Situation immer noch sehr hoch anrechne- trotz des Risikos für ihn, wegen seiner 'Vorgehensweise' im Umgang mit mir den Zorn von Mira hervor zu rufen- seine Stöße in mein After waren sehr gleichmäßig und gaben mir die Möglichkeit, mich in eine Traumwelt zu flüchten und an etwas schönes zu denken!
Natürlich spürte ich seinen Rhythmus... doch dachte ich dabei an einem Moment in Waldsee, wo der Stallknecht und ich einvernehmlich Spaß dabei hatten.
Irgendwann änderte sich die Tiefe und der Rhythmus des Leithengstes unserer Box hier und mir wurde klar, er stand kurz vor seiner Ejakulation...- doch bevor er in mir seinen Höhepunkt erreichte, zog er seinen Schlauch aus mir heraus und trat, soweit es die beiden Leinen zuließen, von mir zurück! Nicht nur ich war von diesem Verhalten verwirrt- auch seine Besitzerin wusste zuerst nicht, was sie davon halten sollte. Aber auch hier sollten die Baroness und ich zu unterschiedlichen Bewertungen von Brutus' Beweggründen kommen... die meilenweit auseinander lagen!

"Sehr gut Brutus- dieser 'Wallach' ist deine Sahne nicht wert! Du hast das instinktiv ganz richtig erkannt...
Blacky! Miu! Ihr beiden werdet das genau so handhaben!"

Während Mira diesen letzten Satz in Richtung der beiden anderen Hengste brüllte, drehte sie sich... vermutlich unbewusst... zu diesen hin- und in diesem Moment, in dem sie Brutus unbeobachtet ließ, schüttelte dieser einmal schnell verneinend seinen Kopf, während er mich direkt ansah! Vielleicht hätte es auch nur ein Schütteln seiner 'Mähne' darstellen sollen- doch seine Augen sagten mir die Wahrheit!

'Du hast wohl richtig interpretiert, was Mira aus deinem Verhalten geschlussfolgert hat...- und zeigst mir, wie falsch sie dabei lag! Du hast vor ihren Augen, so wie ich, verweigert! Du bist volles Risiko eingegangen...
Ich weiß nicht, wie ich mich bei dir für diese Geste je bedanken kann!'

Dieser Moment war viel zu schnell vorüber...- wie von der Baroness mir 'angekündigt', stand Blacky bald darauf als nächster hinter mir 'eingeschirrt' und nach recht kurzem 'Vorspiel' drang er in mich ein.
Da zwischen uns noch 'eine Rechnung offen' war nach dem Kampf in der Hengstbox, befürchtete ich einen sehr 'harten' Deckakt durch ihn- zumal er bei diesen mit Lion, wie ich es mehrfach in der Hengstbox beobachtet hatte, dies als 'Standart' für sich praktizierte. Ich hatte Angst davor... vor allem vor der Möglichkeit, Blacky würde es zu seinem persönlichen Vergnügen mit mir in die Länge ziehen...

'...die Flucht in meine Erinnerungen dürfte jetzt schwieriger werden...- es wird aber irgendwann vorüber sein...'

Diese Tatsache war bei seinem Eindringen der einzige Hoffnungsschimmer für mich... Doch zu meiner großen Überraschung verspürte ich seine durchaus heftigen Stöße in einem regelmäßigen Takt- und nach erstaunlich kurzer Zeit erreichte auch er seinen Erguss! Wie von Mira befohlen zog er seinen Schlauch auch vorher heraus und während er triumphierend wieherte, tropfte sein Ejakulat vor mir auf die Erde.

"Da hatte es ein Hengst aber richtig nötig..."

Mit diesem eher lakonischen Kommentar bedachte die Baroness die an mir gezeigte 'Leistung' durch Blacky- aber es gab für ihn keine Schläge wegen der 'geringen' Zeitspanne...

'...nur noch zwei Mal...'

Kara und Miu...- und vor beiden hatte ich inzwischen richtig Schiss. Die Stute hatte ich einmal- auf Anraten meines (vermeintlichen?) Freundes- zurückgewiesen und bei ihr hatte ich, im Unterschied zu Brutus und Blacky, nichts gut...
Wenn Miu zudem alles, was zwischen uns bisher geschehen ist, nur auf Anweisung des Pferdeknechtes und seiner 'Herrin' nur gespielt hatte...

'...nicht daran denken...- er kann dir nur körperlich weh tun... wenn er so ein Judas sein sollte...'

Ich wappnete mich seelisch gegen diesen möglichen Tiefschlag- diesen Triumph würde ich Mira nicht gestatten! Diese hatte mittlerweile mir erneut den 'Dildo' in meinen Anus gerammt... der Schmerz dabei trieb mir die Tränen in die Augen, doch war ich war durch die beiden vorherigen 'Akte' bereits geweitet...

"Komm Kara- du kannst dir... hier und jetzt... Dir sei dein Vergnügen ruhig gegönnt- auch wenn ich dir nur diesen Versager hier dafür anbieten kann... Ich werde auch über deine nächste Verfehlung hinweg sehen...- doch dafür bekomme ich jetzt deinen vollen Einsatz... Zeig mir, was du drauf hast!"

Von der Baroness derart animiert begann die Stute ihren 'Ritt' auf mir- dabei nahm sie, wie befürchtet, keinerlei Rücksicht! Wollte sie Mira damit gnädig stimmen nach der letzten, gemeinsam mit Lion durch sie erfahrenen Bestrafungen... wollte sie sich an mir rächen für meine Ablehnung auf der Koppel...? Vermutlich war es eine Kombination aus dem Angebot der Baroness, der Angst vor ihr und dem durch mich verletzten Stolz...
Sie legte es darauf an, möglichst lange nicht ihren Orgasmus zu erreichen... doch 'rührte' sie mit ihren Bewegungen mir den Enddarm um! Vor allem, wenn sie mit Stößen 'arbeitete', fühlte ich, wie der Dildo in mir diese 'eins zu eins' auf Darmwand oder Prostata übertrug. Sie wollte mir damit Schmerzen zufügen...- damit die Baroness mit ihr zufrieden wäre.

'...lass es vorüber gehen... lass es vorüber gehen... es wird bald vorbei sein... irgendwann wird es vorbei sein...'

Einer Mantra gleich spulte ich diese Gedanken ab- während ich verzweifelt immer wieder auf die Trense biß. Stolz mag eine Todsünde sein...- doch war mir bewusst geworden, bei den eigentlichen Vergewaltigungen hatte ich bisher keinen Ton von mir gegeben!

'Mira- das frisst dich ganz sicher an...- doch darauf hast du keinen Einfluss! Du müsstest dich schon bequemen, selbst auf mir 'aufzureiten'...- aber du siehst mich als 'Pferd' und damit ist nach deinem Selbstverständnis genau DAS für dich ausgeschlossen! Und wenn du mich mit deinen Schlägen zum Schreien zwingst...- das zähle ich nicht...'

Endlich schien die 'Stute' auch genug von ihrem Spiel mit mir zu haben- ich verspürte ein leichtes Zittern ihres Körpers und ihr Wiehern sollte wohl Mira verkünden, sie sei fertig mit mir und habe die gestellte Aufgabe (hoffentlich) zur Zufriedenheit der Baroness erfüllt...
Zumindest für den Moment schien dies der Fall zu sein- Mira ließ sich herab, die Stute für ihre 'Leistung' zu loben während diese Lucy mir mit ihrer Hand ein paar kräftige Schläge auf mein Gesäß verpasste. Dann fragte sie, ob es ihr erlaubt sei, mich von dem 'Stäbchen' in meinem Arsch zu befreien.

"Tu dir keinen Zwang an- ich hole schon mal seinen kleinen Freund her. Ich hatte dir ja erzählt, dieser Hengst ist das Spielzeug von diesem Versager hier...- und so gesehen ist dieses aufreiten jetzt ein 'Liebesdienst' zwischen den beiden..."

Beide lachten über diese Bemerkung der Baroness. Während Mira sich abwendete und Kara zu den anderen Pferden zurück brachte, schlug die andere Sadistin mit ihrer Hand mehrfach auf den Dildo wie auf einen Nagel ein und brachte mich dazu, in meine Knebelung ob des dabei hervorgerufenen Schmerzes zu brüllen!

'Gleich und gleich haben sich hier gefunden...'

Selbst Mira schien das ein wenig zu heftig- denn sie mahnte ihre 'Freundin', es nicht zu übertreiben. So wurde mir endlich der Dildo aus meinem After gezogen und Miu von der Baroness mit Schlägen zu mir rüber getrieben. Er war ja von ihr bisher zurück gehalten worden und während sie ihn nun hinter mir aufstellte, begann sie uns beide zu verhöhnen...
Miu solle zeigen, was für ein vor Energie strotzender junger Hengst er sei- auch wenn es ihr 'leid' täte, ihm nur so einen abgehalfterten Wallach mit 'Stutenallüren' anbieten zu können... Es wäre sicher angenehm für ihn, auch mal der 'aktive Part' von uns beiden zu sein... ich würde doch ohnehin nur heiße Luft in seinen Arsch blasen... jetzt solle er mir meinen Arsch mit seinem Erbgut veredeln- auch wenn da nichts entstehen könne... mich Versager würde es aufwerten und so gesehen wäre es...- wie sie es schon gesagt hätte- ein 'Freundschaftsdienst'. Auch dürfte ein Eindringen kein Problem für ihn darstellen- ich wäre ja bereits ausreichend vorgedehnt...
Während dieser 'Ansprache' spiegelte Gesichtsausdruck und Körperhaltung meines Freundes wider, was in seinem Inneren gerade tobte- den Schmerz der von der Baroness bereits erhaltenen Hiebe mit ihrer Peitsche... ohnmächtige Wut, nichts gegen meine Behandlung unternehmen zu können... schiere Angst vor Mira und dem, was sie bei seiner Verweigerung ihrer Anweisung mit ihm anstellen würde...- und das Ringen mit sich, meinem Beispiel zu folgen!

'Danke mein Freund... So wie sie dich und mich gerade verbal nieder macht... Du willst das genau so wenig wie ich...- aber du darfst jetzt nicht verweigern! Damit erreichst du nur eines...- sie wird uns so lange gegeneinander hetzen, bis sie uns beide und unsere Freundschaft zerbrochen hat!
Und entschuldige meine Zweifel von vorhin...- auch wenn der Pferdeknecht ganz sicher für deine Geburt mit verantwortlich ist... weder Mira noch Jens haben dich auf mich angesetzt! Das, was gerade in dir abgeht... ist nicht gespielt! Die 'Vorfreude' von Mira auch nicht...- die malt sich gerade aus, was sie mit uns beiden anstellt. Aber wenigstens das kann ich ihr noch versauen!
Bitte höre jetzt auf mich...- als dein Freund...'

Ich schaute ihn aus meiner Position unverwandt an- und irgendwann hatte ich endlich den herbeigesehnten Blickkontakt! Auch wenn dieser eher verschwommen für mich war, ich streckte dabei regelrecht einladend mein Gesäß ihm entgegen... schnaubte und nickte ihm zu. Ich versuchte alles, ihm seinen Stress und die Angst, mir damit seelisch weh zu tun, zu nehmen...- dann schloss ich die Augen.
Sein Schlauch und seine Oberschenkel waren die erste Empfindung, dann seine Hände an meiner Hüfte... Darauf bedacht, meinem malträtierten Gesäßhälften nicht unnötig weitere Schmerzen zuzumuten, rieb Miu sich vorsichtig an mir- und die Baroness nahm sich zurück und schlug nicht 'motivierend' auf ihn ein!

'Das kommt sicher noch wenn du in mich eingedrungen bist...'

Es war erstaunlich still...- ab und zu schnaubte einer meiner Leidensgenossen und zumindest Brutus schien dies als Ermutigung für Miu einzusetzen. Ich hörte auch ein paar Vögel zwitschern... die Umgebung war geradezu ein friedlicher Kontrast zu dem, was mir wiederfuhr!
Mein Freund schien es auch geschafft zu haben, den Stress, den er genauso wie ich bei diesem 'Spiel' der Baroness ausgesetzt war, in den Hintergrund zu drängen- sein Schlauch war jetzt steif genug um in mich eindringen zu können. Geradezu vorsichtig setzte er an... ich spürte, wie er ein wenig Spucke in die Nähe meines Anus tropfen ließ... dann drang er mit einem entschuldigenden Schnauben in mich ein.
Stoß... Stoß... Stoß...- seine Bewegungen waren sehr gleichmäßig und darauf bedacht, mir nicht mehr weh zu tun als notwendig. Mit jedem vor und zurück von ihm rechnete ich damit, Mira würde ihn für dieses Agieren auspeitschen...- doch schien sie mit den ihr dargebotenen Bild zufrieden zu sein. Einzig mir wurde von ihr einmal in meine 'Mähne' gegriffen und mein Kopf damit so überstreckt, daß Lucy die Gesichter von mir und Miu gleichzeitig auf ihrer Aufnahme festhalten konnte. So wie Brutus und Blacky vor ihm zog er seinen Schlauch vor der Ejakulation aus mir heraus...
Auf diesen Augenblick schienen die beiden 'Herrinnen' aber gewartet zu haben- links und rechts an den Führleinen, die Miu hinter mir auf Position hielten, lösten sie diese bei seinem Höhepunkt, er wurde rabiat gut drei Schritte von mir weg gezerrt und so war der Platz geschaffen, damit es Mira möglich war sofort mit ihrer Peitsche auf mich erneut einzuprügeln! Dabei legte sie es nun darauf an, mich in einen Zustand der Apathie zu versetzen- und erst als sie sich sicher war, ich wäre in diesem angekommen, hörten ihre Schläge auf. Brutus und Miu bestätigten mir später, ich hätte nur noch verzögert auf alles reagiert, was nicht unmittelbar mit meinem 'PferdSein' zu tun gehabt hätte...
Bevor die Baroness mich aber wieder aus meiner derzeitigen Lage befreite und für die Fahrt zurück zum Hofgut einschirrte, ging sie mir zuerst an meine 'Juwelen'. Mit ausreichend Klebeband improvisierte sie einen 'Keuschheitsgürtel' für meinen Schlauch und den Hodensack, dieser wurde dann so durch meinen Schritt hindurch verlängert.

"...das soll dich daran erinnern, du bist ab jetzt hier nur noch ein Wallach.."

Nach dem Lösen meiner Fixierung spürte ich den 'unangenehmen' Effekt dieser Konstruktion- ein normales Laufen war unmöglich ohne die Testikel nicht bei jedem Schritt zu drücken! Ich würde 'breitbeinig' die Strecke zum Stall- oder wo mich Mira hinbringen würde- laufen, traben oder galoppieren müssen...
Natürlich fesselte sie mir auch wieder meine Vorderhand aus den Rücken bevor ich meinen Platz vor der Kutsche einzunehmen hatte- und sie legte mir, nachdem ich wieder eingeschirrt war, eines der Lederbänder ihrer Schwester aus der Klinik um den Hals...

"...damit du nicht auf dumme Gedanken kommst..."

Der sich unmittelbar anschließende 'Funktionstest' riss mich von der Beinen- reichte aber nicht um erneut ohnmächtig zu werden! Ich hing hilflos und vom Schmerz völlig desorientiert zwischen den Gabelstangen der Kutsche... einzig gehalten von meinem Zuggeschirr.

"Auf deine Hinterhand! Fünf... Vier... Drei..."



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Blackrubberhorse
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  RE: Abenteuer auf Rosengarten- eine (mögliche) Fortsetzung... Datum:17.09.21 11:07 IP: gespeichert Moderator melden


Schlachtross lernt jetzt das von allen Pferden des Hofgutes gefürchtete 'Spielzimmer' der Baroness Mira kennen- und ist dort ihrem Hass auf ihm ausgeliefert...



Tag 22, Sonntag- Woche drei (Part 3)


Vor der 'Tierklinik'...


Mira:

"Knecht- du bringst mein Gespann sofort zum Stall, schirrst dann zuerst das Schlachtvieh aus und bringst ihn SOFORT in mein Spielzimmer! Danach holst du hier das Gespann meiner Freundin und bringst die Pferde in ihre Boxen! Die Abendfütterung für die Gäule fällt heute aus- mein Freund hat verweigert und zu deren Glück hat der Rest von denen sich von sonstigen Maßnahmen freikaufen können...
Wenn du damit fertig bist gibst du mir Bescheid- du hast deine Aufgaben!"

Während Jens grinsend die Zügel von Schlachtross nach vorn nahm und damit das Gespann hinter sich her zum Stall zog, begann die Baroness im Beisein ihrer Schwester und ihres Gastes deren Stute aus dem zweiten Gespann auszuschirren.

"Augustine...- deine Idee hat wunderbar funktioniert! Dieser blöde Gaul ist- so wie von dir vorhergesagt- über seine 'menschlichen' Moralvorstellungen gestolpert und hat verweigert! Dieser Moment war einfach nur großartig...
Schade, daß du den 'Stutentest' nicht live miterleben durftest...- aber die Aufnahmen dürften dir einen guten Eindruck davon geben...
Lucy... Schwesterherz...- ihr wollt mir wirklich nicht jetzt in meinem Spielzimmer assistieren?"

Mira schaute erwartungsvoll auf die beiden, doch diese schüttelten den Kopf. Augustine schob dabei ein paar erklärende Worte hinterher:

"Nein- Lucy und ich haben noch viel mit ihrer Stute vor... Annika hat dafür auch eine ganze Menge vorbereiten dürfen- zudem sollen die beiden gleich auf dem Laufband gegeneinander antreten...
Bitte denk aber daran...- ich möchte von unserem Schlachtvieh auch noch etwas haben. Mach ihn daher nicht allzu sehr kaputt!"


Schlachtross:

Trotz des Schockzustandes, in dem ich mich noch immer befand- das von allen Pferden so gefürchtete 'Spielzimmer' der Baroness beeindruckte mich auf den ersten Blick nicht wirklich...

'Kein großer Unterschied zur Strafbox im Stall...'

Gemauerte Backsteinwände, eine Grundfläche von geschätzt acht x zehn Metern, ca. vier Meter hoch, der Bodenbelag war vermutlich Estrich...
Mira schien mir bewusst Zeit zu geben, damit ich auch die Details mitbekam- mit einem Wink hielt sie den Pferdeknecht zurück.

"Schau dich ruhig um...- hier wird dich außer mir und meinen Helfern niemand schreien hören..."

'Das glaube ich dir auf's Wort...'

Gegenüber der metallenen Tür, durch die wir den Raum betreten hatten, befand sich, auf einem Podest fest im Boden eingelassen, der obligate 'Thron', der in so einem Zimmer nicht fehlen durfte. Mittig im Boden eingelassen und mit einer Manschette aus Gummi umrandet erkannte ich eine quadratische Metallplatte von vielleicht 1,5 Meter Kantenlänge. Da seitlich neben und über dieser je zwei Ketten mit den entsprechenden Schellen lagen bzw. hingen, war klar- mein Platz würde auf der Platte sein... und die Ketten würden mich dort halten...

'...die Dinger sind offenbar sogar beweglich...'

Wenn ich so in der Mitte des Raumes fixiert wäre...- die Baroness hätte genug Platz, um aus jeder Position heraus mich mit ihrer Peitsche zu malträtieren...
Links und rechts neben dem Thron in den beiden Ecken waren je ein Tisch als Ablage für die zu benutzenden 'Spielgerätschaften' aufgestellt...- in der linken Wand waren auf Bodenhöhe zwei weitere kleine Eisentüren von etwa 0,5 x 0,5 Meter eingelassen, hinter denen sich ganz sicher Boxen für die Unterbringung von Mira's 'Spielpartnern' befanden. Ich würde aber garantiert gezeigt bekommen, was diese enthielten- da war ich mir sicher...
Während der Knecht mir auf Geheiß der Baroness meine Hufstiefel auszog, mir das Zuggeschirr abnahm und ich dann erst an der Hinterhand und danach- zu meiner tiefen Befriedigung mit sehr vorsichtigen Vorgehen durch ihn, trotz meines 'Halsbandes'- auch an der Vorderhand die Metallschellen angelegt bekam, entdeckte ich noch einige weitere Details, die mir aufgrund meines Zustandes bisher nicht aufgefallen waren...

'Du mieser kleiner Sadist...- dein Humpeln sagt mir, der Tritt für dich heute Morgen hat gesessen! Wie kann Miu nur mit so etwas wie dir als Vater gestraft sein? Oder hoffst du, ihn mit deinem Gebuckele bei Mira zu beschützen? Falls dies so ist...- hättest du auch grandios versagt! Miu ist tausend mal mehr wert als du Arschloch...
Wozu die beiden kleinen vergitterten Löcher in der Decke über mir wohl dienen? Ach- das dort sind Strahler... die sind ja hübsch auf mich gerichtet um mich ins rechte Licht zu stellen...'

An der rechten Wand war ein Waschbecken angebracht- darüber ein Spender für Papierhandtücher und über einem 'Wandhaken' hing ein Wasserschlauch, mit dem man wohl die 'Gäste' der Baroness selbst abspritzen oder Blut, Kot oder Urin nach einer... Folter- ich weigerte mich innerlich, es als eine Session zu bezeichnen- beseitigen konnte. Der dafür notwendige Ablauf war unter dem Waschbecken im Boden eingelassen...
Das größte Rätsel war für mich aber eine zweite Metalltür neben den 'Boxen'- was befand sich dahinter?


"Und...- genug umgesehen? Lass dir ruhig Zeit... du hast mehr davon... als du dir vorstellen kannst..."

Die Baroness hatte inzwischen Platz auf dem ganz sicher nur für sie vorbehaltenen 'Thronstuhl' genommen- in dessen Armlehnen wohl Steuerkonsolen für gewisse Funktionen untergebracht waren. Zumindest strafften sich die Ketten, die an meiner Vorder- und Hinterhand befestigt waren, nach sichtbarer Fingerarbeit von Mira an einer der Lehnen. Mit der freien Hand bedeutete sie dem Knecht gegenüber, er könne jetzt verschwinden und sie mit mir allein lassen...
Ich selbst wurde von ihr derweil mit den Ketten in eine Haltung gebracht, in der ich aufrecht stehend, mit schulterbreit gespreizter Hinter und nach oben angewinkelter Vorderhand mich ihr zu präsentieren hatte...

"Ist dir eigentlich klar, was du dir mit deiner Verweigerung hier selbst eingebrockt hast?"

Mira suchte nach dieser Eröffnung meinen Blick und nachdem sie diesen hatte, lachte sie hämisch auf, da ich mit ihrer Aussage überhaupt nichts anzufangen wusste.

"Sie haben es dir nicht gesagt...- ich habe doch recht..."

Falsch freundlich..., sogar ein wenig Mitgefühl lag in ihrer Stimme- wer hatte mir was nicht gesagt?

"Deine Bea scheint es dir vorenthalten zu haben...- aufgrund deiner Verweigerung darfst du nach dem Hoffest weitere drei Monate hier auf Rosengarten bleiben. Ganz genau gesagt dreizehn Wochen...
Das gehörte mit zum Deal- aber die Info ist für dich als Gaul eigentlich auch völlig ohne Belang..."

'...dreizehn Wochen... drei weitere Monate...- das halte ich nicht durch! Nicht, wenn das hier so weiter geht...'

Es fühlte sich an... als hätte mich jemand in ein schwarzes Loch gestoßen und ich befände mich im freien Fall!

"...du siehst, wir haben mehr als genug Zeit füreinander...- und ich verspreche dir... du bist handzahm... wenn du uns hier danach verlassen wirst!
Deine Gestütschefin hat anscheinend versucht, dich bei meiner Mutter mit einem weiteren Spiel hier vom Hof zu bekommen... 'doppelt oder nichts' ... und ist damit kläglich gescheitert! Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, daß sie zu feige war hier zu erscheinen und es dir persönlich mitzuteilen..."

Erneut wechselte dabei die Tonlage meiner Peinigerin- doch eher in Richtung 'freudig-triumphierend'...- während ich verzweifelt versuchte, diesen Tiefschlag auf meine Psyche zu begreifen!

'Bea- was hast du getan... mir angetan?'

Ihre Spielsucht war dafür verantwortlich, daß ich jetzt in dieser Hölle aushalten musste... es war auch durchaus plausibel, daß sie einen Versuch unternommen hatte, meine Zeit hier zu beenden... selbst das mit dem 'doppelt oder nichts' passte...- doch war das alles auch wahr?
Mein Geist weigerte sich einfach, diese Offenbarung als Tatsache zu akzeptieren- warum erst jetzt und hier... in einer Situation, in der ich meiner größten Feindin hilflos ausgeliefert war?

'So einen Triumph hättest du mir sicher unter meine Nase gerieben... sobald du davon gewusst hättest! Was hat dich davon abgehalten? Warst du dir so sicher, eine solche Situation wie jetzt herbeiführen zu können?'

Verzweifelt versuchte ich ein wenig Ordnung in mein Gefühlschaos zu bekommen, während die Baroness mir weiter unter die Nase rieb, wie es zu meiner angeblichen? Verlängerung des Aufenthalts hier auf Rosengarten gekommen sein soll. Es wäre eine weitere Partie Schach gewesen...- ganz klassisch über das Telefon ausgespielt... vor eineinhalb Wochen!
Ich benötigte einen Moment... aber dann ergab sich eine Frage in dem gehörten Konstrukt:

'Das wäre vor der Schinderei auf der Hochzeit gewesen...- und damit auch vor dem Besuch von Anja hier in dieser Hölle! Meine Jockey hätte... so etwas... mir ganz sicher nicht verheimlicht!'

"...Anja...?"

Mira ohrfeigte mich für dieses eine gesprochene Wort- doch unterließ sie es, mich mit ihrer Peitsche zu schlagen...

"... die? Hat wohl nichts dagegen gehabt... Hat dir ja offenbar auch nichts erzählt..."

'... nein...- mit deiner Aussage, Anja hätte mir diese 'Abmachung' vorenthalten und auch nichts dagegen gehabt als diese zwischen der Baronin und Bea geschlossen sein soll... jetzt hast du den Bogen überspannt!'

Meine Haltung straffte sich und allein dies zeigte meiner Peinigerin, ich hatte ihre Lüge als solche durchschaut! Ich wollte ihr meine Erkenntnis zuerst in ihre Visage schreien... aber ich entschied mich dagegen.

'Wenn ich es dir jetzt ganz ruhig sage...- werde ich dich damit noch stärker treffen!'

Da es somit auch egal war, ob sie mich dafür gleich als Mensch oder Pferd weiter quälen würde...- ganz egal wie ich mir ihr gegenüber verhalten würde- schaffte ich es die Baroness anzulächeln:

"Das ist gelogen... alles daran- und wir beide wissen es!"

Mit ihrem Fausthieb in meine Seite bestätigte sie, ohne es irgendwie abstreiten zu wollen, die Wahrheit in meiner ruhig vorgebrachten Antwort auf Ihre Einlassung...

"Immer noch Mr. Ed... Glaub doch, was du willst...- desto enttäuschender ist dann die Wahrheit für dich..."

Diesen schwachen Versuch, doch noch Zweifel zu säen, konterkarierte Mira mit mehreren Hieben ihrer Peitsche- angeblich für mein erneutes Sprechen als Pferd... ehe sie einen Moment von mir abließ und es sich auf ihrem 'Thron' wieder bequem machte.
Während sie so mehrere Minuten verstreichen ließ versuchte sie möglicherweise bei mir den Eindruck zu erwecken, sie wüsste im Moment nicht weiter und müsste sich selbst im Klaren darüber werden, was sie als nächstes mit mir anstellen wolle. Sie unterließ es auch, die Ketten an meinen Extremitäten straff zu ziehen- ich stand noch immer mit zwar nach oben angewinkelten Armen und genügend Beinfreiheit um mich- zumindest in jede Richtung einen halben Meter- bewegen zu können. Doch ihr Blick belauerte mich... sie wollte Rache für ihre enttarnte Lügengeschichte...- daher war die einzige sichtbare Bewegung für sie mein Heben und Senken des Brustkorbes wenn ich ein- und ausatmete...

"Ich denke, du könntest mich ein wenig unterhalten...- weißt du... ich mag es, wenn meine Gäste hier mich mit einem Tanz unterhalten!"

Verwirrt durch diese hier überhaupt nicht in das Setting passende Ansage vermutete ich zuerst, sie wolle mich mit weiteren Hieben ihrer Peitsche zu einer Art 'Tanz' zwingen- deswegen auch der mir zugestandene Spielraum auf der Platte- doch Mira unternahm keine Anstalten, sich von ihrem 'Thron' zu erheben. Sie schien nur einige Schalter an ihrer Armkonsole zu betätigen- doch auch da passierte nichts! Weder wurde Musik eingespielt noch spürte ich etwas anderes, was mir für den Augenblick Schmerz zufügte...
Die Baroness lächelte... und ließ mich gewähren als ich zurück lächelte...- doch mir verging sehr bald letzteres! Die Metallplatte, auf der ich stehen musste, erwärmte sich- und ich fing an zu 'tanzen'...

Mira lachte derweil- über mein anfängliches Gehüpfe von einem Fuß auf den anderen... die immer verzweifelteren Versuche durch mich, mit meiner Vorderhand mich in die Ketten zu hängen bis meine Muskeln verkrampften und ich dazu keine Kraft mehr aufbrachte... mein Gebrüll über die immer schmerzhaftere Belastung der auf der Platte stehenden Fußsohle...
Einzig das, worauf sie sicherlich wartete...- sie hörte von mir keine Bettelei doch damit aufzuhören! Ich beschimpfte sie... verfluchte Rosengarten, ihre Schwester und alle ihre Helfer... wünschte allen einen lang andauernden und qualvollen Tod...- bis ich selbst dazu keine Kraft mehr aufbrachte!
Tränen hatte ich auch keine mehr... Ich hing ganz einfach nur noch an meinen Handgelenken in den Ketten...- die Knie knapp über der aufgeheizten Platte. Mein 'Tanz' war zu Ende...


Ganz sicher war ich eine Zeit lang... wenn schon nicht ohnmächtig doch zumindest soweit desorientiert, daß ich nicht wirklich mitbekam, wie sie die 'Heizplatte' abschaltete, mich an den Ketten abließ und wohl auch von diesen befreite... Ob dies aber vor oder nachdem sie mich in einem weiteren ihrer 'Spielzeuge' eingeschirrt hatte geschah... ich könnte es beim besten Willen nicht sagen! Aber auch Mira musste mir Pausen gewähren, in denen mein geschundener Körper wieder Kräfte schöpfen konnte- wenn ich ihre Quälereien auch weiterhin bewusst wahrnehmen sollte!
Von der Baroness wieder in die 'Realität' zurück befördert wurde ich mittels eines kalten Wasserstrahls, der zudem infolge der schmalen Düse sehr schmerzhaft auf meine Haut traf. Ich merkte sehr schnell, ein ausweichen war mir nicht möglich- Arme, Beine und auch mein Kopf wurden von eisernen Schellen und diversen Riemen in ihrer Position gehalten! Die Froschperspektive, in der ich jetzt auf den Thron schaute, ließ nur einen Schluß zu:

'...das ist ein Bodenpranger... Aber der war doch vorhin noch nicht hier in diesem Raum...- und wieso stecke ich jetzt in diesem Teil? Ich hatte doch in den Ketten gehangen...'

"Na- ist der störrische Gaul wieder fit genug, um mich mit seiner Aufmerksamkeit zu beehren?"

Natürlich wurde mein Kopf durch sie nicht mit Wasser bearbeitet- da hätte ich ja etwas Wasser zum stillen meines Durstes abgreifen können. Nachdem ich von ihr derart wieder für Reize aufnahmefähig gemacht wurde, stellte Mira das Wasser am Düsenkopf ab... doch der Schlauch blieb griffbereit liegen, wobei das Ende wohl an meinen Füßen von ihr abgelegt wurde.
Sie verschwand daher aus meinem Blickfeld und gleich darauf verspürte ich ihre Hand an meinem improvisierten 'Keuschheitsgürtel'. Langsam und ohne etwas zu sagen begann sie die einzelnen Klebestreifen in meinem Schritt abzuziehen...

'...noch sind die Streifen auf anderen Streifen aufge- au!'

Ich schaffte es, den ersten Schmerzmoment des Abziehens des Klebebandes auf meiner Haut lautlos zu ertragen...- doch je mehr Streifen entfernt wurden, desto größer wurden auch die Flächen, wo diese auf meiner Haut klebten. Und jeder Streifen riß mir einen Teil meiner dortigen Behaarung mit ab!
Mira zelebrierte jeden Streifen mit Genuss- mal zog sie langsam... mal ruckartig...- und ich war mittlerweile so fertig, daß ich nur noch wimmerte. Vielleicht hatte die Baroness ein Einsehen- zumindest gewährte sie mir eine 'Auszeit', nachdem sie den letzten Streifen abgezogen hatte. Ich wurde von ihr allein gelassen...


Ihre Rückkehr deutete sich durch eine leichte Bewegung des Wasserschlauches an- ein kurzes Zischen des unter Druck austretenden Wassers... und dann traf der konzentrierte Strahl gezielt meinen Hodensack! Ich brüllte infolge des Schmerzes sofort auf- auch wenn ich mir vorgenommen hatte, ihr dies nicht zu gönnen. Mir blieb aber nichts anderes übrig...- mein Wille, ihr Widerstand zu leisten, wurde durch sie immer mehr geschwächt. Und es war nicht absehbar, wie lange sie dies mit mir noch fortzuführen gedachte...

'Wie oft hast du Miu so gefoltert? Oder Brutus?'

Selbst einmal wäre zu viel- doch während ich versuchte, mir an den beiden ein Beispiel zu nehmen und weiter durchzuhalten, bearbeitete die Baroness abwechselnd meinen Genitalbereich und meine Fußsohlen mit dem Wasserstrahl. Nach einigen Durchgängen auf diese Art der Peinigung brachte sie zusätzlich etwas 'Abwechslung'- wie sie es umschrieb- in den Ablauf und schlug mit ihrer Peitsche auf mich ein. So verstrich einige Zeit, bis meine Peinigerin mir erneut eine Pause 'gönnte' und mich ein weiteres Mal allein ließ. Vorher räumte sie aber noch den Schlauch weg, was mir anzeigte, diese Art meiner Folter schien vorüber zu sein...


etwas später...


"Fütterungszeit!"

Eine zweite Stimme brüllte hinter mir dieses Wort in den Raum...- nachdem Mira mich höhnisch gefragt hatte, ob ich wieder fit wäre um weiterzumachen...

'Das ist nicht Augustine... nicht diese Lucy...- niemand, mit dem ich hier auf dem Hofgut bisher zu tun hatte... Aber das wird sicher nicht besser für mich...- und Melone wie gestern wird es garantiert auch nicht geben!'

Da ich meinen Blick in dem Pranger ohnehin nicht seitlich wenden konnte, war ich darauf angewiesen zu warten, bis sich die- ich war mir sicher, die Stimme war weiblich- Frau mir zeigen würde. Doch bevor ich sie zu Gesicht bekam, spürte ich von ihr einen Tritt in meinen Hintern, der gezielt eine der Stellen traf, die Mira bereits besonders gründlich 'bearbeitet' hatte.

"Stell dich nicht so an..."

Zwei schwarze Lederstiefel wurden für mich erkennbar- doch mein Versuch, den Kopf zu heben und so den 'Rest' auch zu sehen, wurde von der Baroness sofort mit weiteren Hieben unterbunden!

"Habe ich dem Drecksgaul erlaubt seinen Kopf zu heben?"

Nach diesem, mir geltenden Satz erfolgte eine 'Kurzbeschreibung' meiner selbst durch Mira für die andere Person- wie sie selbst gerade gesehen hätte, wäre ich ein aufsässiger und störrischer Gaul, der für seine bisher begangenen 'Verfehlungen' ab jetzt mit 'harter Hand' erzogen werden müsste!
Sie, die Baroness, hätte es bisher mit Nachsicht bei mir probiert- ich hätte diese aber mit Renitenz und schlussendlich Verweigerung 'gedankt' und daher sei die 'Änderung' ihrer Ausbildungsmethodik notwendig. Was Mira da von sich gab, war geradezu klischeehaft für ein Rollenspiel in irgendeinem B.aviie- Dominastudio...- wenn es nicht mit ihrer mörderischen Brutalität gepaart wäre...
Währenddessen hielt ich meinen Kopf gesenkt und war glücklich über die dabei verstreichenden Minuten, in denen mir kein Schmerz zugefügt wurde.

"Wer so trainiert wie du...- hat nur das Beste verdient..."

'Spar dir deinen Sarkasmus- den nehme ich dir nicht ab!'

Nach der durchschauten Lüge der Baroness über meine 'Aufenthaltsverlängerung' kam mir ihre Stimme, zumal wenn sie mit derart falschem Mitgefühl unterlegt wurde, einfach nur nervig vor. Gleichzeitig aber wurde ein großer Hundenapf vor meinem Gesicht abgestellt- die Hände umhüllten, so wie die Arme auch, gleichfalls schwarzes Leder. Ein von ihr mit einer Metallgerte unter meinem Kinn erzwungenes Heben meines Blickes zeigte mir, die Helferin von Mira war komplett in solches gehüllt...- diese Aufmachung hatte ich schon mehrfach in den vergangenen drei Wochen hier auf Rosengarten bei einer Person gesehen. Da waren aber immer mindestens 50 Meter zwischen uns gewesen...- und jetzt trug zusätzlich noch eine Augenmaske zu ihrem Outfit!
Die 'Zofe'- ich bezeichnete sie mangels anderer Begrifflichkeit so für mich- gehörte ganz sicher mit zum Personal des Hofgutes, doch schien sie nicht in die Ausbildung von uns Pferden oder die 'Tierklinik' involviert zu sein...

'Bedienst du hier vielleicht das klassische SM und lebst dabei deinen Sadismus aus?'

Alles an ihr unterstrich in ihrer Erscheinung den Unterschied zwischen ihr und mir- und mit ihrem ganz sicher für mich bestimmten Schlaginstrument flößte sie mir Furcht ein! Zu meinem 'Unglück' zeigte ihre Mimik bei dem mir vergönnten Blick auf sie keine Gefühlsregung- weder Hass noch Mitleid...

'Wer bist du... was bist du...?'

Die Frage erschien mir derart wichtig, daß ich das mir präsentierte 'Futter' zuerst gar nicht beachtete- auch wenn ich Hunger hatte...

'Mira und du...- da ist ein Unterschied zu dieser Lucy zuvor. Du scherzt nicht über mich mit der anderen Sadistin... Verstehst du dich mit ihr derart 'blind'? Oder... erledigst du hier nur einen Job? Ich tippe auf letzteres...'

"Ist der Wallach etwa unzufrieden mit seinem Salat? Dabei hat der Knecht extra alles verwendet, was deine biologischen Artgenossen hier für dich übrig gelassen haben..."

Mit diesen von Mira mir gewidmeten Worten riss mich die Baroness aus meinen Überlegungen und beförderte mich zurück in das Hier und Jetzt!

"... Aber ich kann dich verstehen...- so ein verwöhnter Luxusgaul wie du ist sicher besseres von seiner betrügerischen Schlampe gewohnt! Da kann ich aber Abhilfe schaffen...
Ein wenig 'Dressing' und dir wird es gleich ganz sicher besser schmecken..."

Mit einem Wink bedeutete Mira der 'Zofe', diese solle beiseite treten, dann erhob sie sich von ihrem 'Thronstuhl', trat vor mich und zog sich ungeniert die Reithose nach unten. Die Baroness ging direkt vor mir in die Hocke, damit ihre Scheide sich in Höhe meiner Nase befand. So war es mir unmöglich, ihre Mischung aus Schweiß und Pheromonen, die von ihrer Erregung über meine Situation herrührten, nicht zu riechen.
Sich den für mich bestimmten Napf greifend, hielt sie sich diesen direkt unter sich und schaute mich mehrere Sekunden eindringlich an...

"Da seh ich aber keine ausgeprägte Freude...- doch hast du wirklich geglaubt, du wärst jetzt schon dieses 'Dressing' würdig?"

Ich senkte meinen Blick- aber nicht aus Unterwürfigkeit! Ich hatte es einfach satt in diese Visage, die mich bereits in meinen Träumen mehrfach verfolgt hatte, weiter schauen zu müssen...
Bei der Baroness kam dies aber anders an- und sie rieb es mir in ihrer eigenen Art sofort unter meine Nase:

"Du kannst mich jetzt ruhig weiter anschauen- für Gesten der Unterwerfung ist es eh zu spät für dich! Ich würde diese dir ohnehin nicht abkaufen und du weißt das auch! Also lass es einfach!
Und MEIN 'Dressing'...- wir haben da noch einen weiten Weg in deiner Erziehung vor dir... ehe du mich darum anbetteln wirst! Und glaube mir... du wirst darum betteln...
Aber jetzt habe ich etwas ähnlich gutes für dich- Daisy, die von dir verschmähte Stute, hat inzwischen in einem der 'Gummifelle' bei meiner Schwester zeigen dürfen, was sie so zu leisten imstande ist. Ihr Schweiß, den sie dabei verloren und der sich in dem 'Fell' gesammelt hat... der dürfte dir sicher genau so gut schmecken!"

'Wenigstens bleibe ich jetzt von deiner Pisse verschont...- auch wenn die Alternative nicht weniger angenehm ist...'

Natürlich war ich es gewohnt meinen eigenen Schweiß auf meiner Haut zu spüren- zumal wenn ich in meinem eigenen Latexoutfit eingeschlossen war. Und unter meiner Maske hat auch mehr als nur ein Tropfen davon den Weg in meinen Mund gefunden... Selbst wenn hier in der Box oder auf der Weide Miu und ich eng aneinander liegend Zeit miteinander verbrachten...- da hatte ich überhaupt kein Problem damit. Aber das hier war anders!
Mein Gesicht zeigte meinen Ekel davor ohne jede Verstellung- die 'Zofe' griff in meine Haare und zog so meinen Kopf nach hinten, während Mira eine kleine Plastikflasche von ihr gereicht bekam, diese aufschraubte und mir etwas von deren Inhalt über mein Gesicht laufen ließ. Meine Zunge leckte wohl instinktiv über die Lippen und so bekam ich den Beweis für die Richtigkeit der von Mira getätigten Aussagen zu dem, was ich nach ihrem Willen schlucken sollte.
Den Rest des Inhalts kippte sie über dem mir zugedachten 'Futter' aus, während die 'Zofe' mir zu meiner Überraschung mit einem Papierhandtuch über das Gesicht wischte.

"Du wirst jetzt deinen Salat fressen... das zugehörige 'Dressing' saufen... den Napf mit einem Lächeln auslecken...- und mich danach hübsch bitten, auch noch das benutzte Handtuch hier als Nachspeise in deinen Magen befördern zu dürfen! Das hast du Schlachtvieh doch sicher verstanden...
Schätze dich glücklich- so etwas leckeres bekommt nicht jeder Gast in diesem Raum angeboten!"

Wortlos schüttelte ich zu den letzten von der Baroness gesprochenen Worten den Kopf.

'...sie und ihre Helferin werden mich prügeln wenn ich es nicht esse...- und das gleiche wird passieren, wenn ich mich derart erniedrige... Ich kann kaum noch unterscheiden, woher welcher Schmerz stammt... ich bin fertig... also kann ich ihr diesen Stich noch mitgeben... und vielleicht... prügeln die beiden mich in ein Nirvana...'

Mira schien meine Reaktion erwartet zu haben- doch statt weiterer Hiebe für mich stand sie zuerst auf und zog sich fertig an. Erst jetzt nickte sie ihrer Helferin zu... so, daß ich es mitbekommen musste!
Die Hand der Zofe hielt meinen Hinterkopf weiter in Position... und mit der anderen drückte sie mir den Napf in mein Gesicht. Dank des Prangers und meiner Fixierung darin war mir jegliche Abwehr- oder Fluchtbewegung ohnehin genommen- ich spürte den 'Salat' in meinem Gesicht, die Feuchtigkeit und den Geruch des 'Dressings'... Ekel stieg in mir hoch- und gleich darauf spürte ich den fast unerträglichen Schmerz ihrer mit voller Kraft ausgeführten Hiebe mit der Metallgerte! Ihr schien egal zu sein wo sie mich damit traf...- ich folgte wiederum nicht ihren 'Anweisungen' und stellte sie damit erneut vor einer weiteren Person bloß!
Mein Handeln schien die 'Baroness' vielleicht stärker gereizt zu haben als sie sich vorher eingestanden hat- auch nachdem die Stärke meiner Schreie schwächer wurden ließ sie nicht nach. Den Inhalt des mir zugestandenen 'Futters' vor Mund und Nase- von der Zofe nach einiger Zeit richtiggehend in mein Gesicht gedrückt- ihre Schläge und die damit einhergehende Überlastung meiner Kräfte... mir gelang letztendlich die 'Flucht' in die Bewusstlosigkeit.

'Vielen Dank für deine Mithilfe dabei... Baroness!'


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  RE: Abenteuer auf Rosengarten- eine (mögliche) Fortsetzung... Datum:24.09.21 13:11 IP: gespeichert Moderator melden


Schlachtross hat die Hälfte der für ihn verabredeten Zeit auf Rosengarten hinter sich gebracht- ist aber im Augenblick der Baroness Mira hilflos ausgeliefert...
Lasst euch überraschen, was die nächsten Tage für ihn bereithalten- und ob er Hilfe erhalten wird!



Rosengarten Woche 4



Tag 23; Woche vier- Montag (Part 1)



Mira's 'Spielzimmer'...


Schlachtross:

'...aahhuu...- es ist stockdunkel... ich liege auf etwas glattem... kaltem... Meine Arme und Beine sind NICHT gefesselt... Komm...- das letzte was war... Die 'Zofe' hat dich mit dem Gesicht in diese 'Salatschüssel' gedrückt... ich habe keine Luft mehr bekommen und dann gingen die Lichter aus... während Mira auf mich einprügelte...
Ich wette, ich bin in einer der beiden Boxen in ihrer Folterkammer und sie wird mich heute wieder quälen...'

Mit langsamen Bewegungen... stets darauf bedacht mir nicht unnötig zusätzlich Schmerz zuzufügen... erkundete ich meine 'Umgebung'- gemauerte Wände... hoch genug, um sich setzen zu können; die 'Decke' gleichfalls gemauert... Die gesamte Box war aber derart schmal, daß ein sich drehen nur um die Längsachse möglich wäre...- und auf mein von den erhaltenen Hieben noch schmerzendes Gesäß wollte ich mich nicht setzen! Die Berührung dessen, was von mir als 'Vergitterung' mit der Berührung meiner Fußsohle erkundet wurde, verursachte erneut ein Stöhnen. Die 'Tanzeinlage' auf der 'Herdplatte' würde mich mit jedem Schritt heute erneut foltern...- auch ohne die mir bestimmten Schläge, die so sicher wären wie ein Amen in einer Kirche...

'Ist Markus eigentlich mein Fehlen in der Box aufgefallen? Wird er etwas zu meinen Gunsten unternehmen? Nein...- vergiss das... Der Pferdetrainer hat... eindringlich davor gewarnt zu verweigern... er wird... vielleicht... sogar von Mira ihre Version meines Verweigerns zu hören bekommen...- und er wird sich ganz sicher nicht wegen mir gegen 'Rosengarten' stellen! Er wird mir nicht helfen können...'

Diese Erkenntnis sorgte für einen Absturz in meiner Psyche- ich wimmerte, ging- soweit die Mauern es zuließen- in eine Art Fötusstellung... und mein Körper schenkte mir noch ein wenig mehr Ruhe...


Später:


'Licht...- gleich geht es weiter...'

Zwei kleinere Schlitze hinter mir zauberten zwei schmale Lichtstrahlen in meine Box und was ich bereits heute Nacht? mit meinem Fuß 'erkundet' hatte, bestätigte sich. In dem Dämmerlicht meiner mir zugewiesenen 'Box' erkannte ich, diese enthielt zwei Türen- die innere aus massiven Drahtgitter, wie es auch bei Zäunen zur Anwendung kam und einer äußerer aus Metall, in der die beiden Schlitze wohl als Belüftung dienten...

'Ich muß mich hinter einer der beiden Türen, die ich in dieser Folterkammer gesehen habe, befinden... Alles andere würde keinen Sinn machen...- Mira will... und wird mich sicher hier gleich weiter quälen wollen... da ist ein Verbringen an einen anderen Ort, um mich danach wieder hier in diesen Raum zu schaffen, völlig unsinnig...
Auf der anderen Seite ist alles, was hier mit mir und den anderen 'Pferden' von den beiden Schwestern und dem Knecht angestellt wird, nur mit 'unsinnig' zu beschreiben...'

Die vernehmbaren Geräusche, die von draußen zu mir in die Box drangen, deuteten auf ein bewegen von Gegenständen hin. Einmal wurde sogar mit einem solchen gegen die Tür meiner Box gestoßen...

'Das hätte dich ganz sicher geweckt...'

So ging es einige Zeit noch weiter...- Schritte, Geräusche,... Ich hatte keine Ahnung von dem, was da 'draußen' für mich? vorbereitet würde...


Undeutlich war das Wimmern von 'Daisy' zu vernehmen... dazu die bösartigen Kommentare von Mira und ihrer Freundin, die sich um einzelne Aspekte der stattgefundenen Folter der Stute drehten. Sie war von den beiden sehr 'hart rangenommen' worden...- und sicher sollten ihre Schreie mich auch psychisch 'weich kochen'. Ich selbst war aber mit keinem Wort von ihnen bisher erwähnt...
Letztendlich hörte ich aber recht deutlich den Satz, vor dem ich mich am meisten fürchtete:

"Ich denke, es ist an der Zeit, mich um meinen 'Mister Ed' zu kümmern..."

Warum drängte sich in diesem Moment die eine Erinnerung an meinen ersten Aufenthalt in der 'Klinik' in mein Gedächtnis... wo der eine Mann vom 'Urviech' aus seiner Box geholt wurde? Seine damalige Angst, die ihm 'Sicherheit' vorgaukelnde Box verlassen zu müssen... Die Panik vor dem, was seine Peinigerinnen erneut mit ihm anstellen würden... selbst das technische Hilfsmittel um ihn heraus zu treiben...- jetzt war ich in genau der gleichen Lage...

'Bitte lass mich, wenn die Tür da jetzt geöffnet wird... nicht schreien... Bitte lass mich die Kraft... und den Mut haben... ohne Verzögerung diese Box zu verlassen... Lass mich nicht schwach erscheinen...'

Was das Selbstmotivation- oder betete ich zu irgendwem bzw. -was? Allein der Fakt, als die beiden Türen geöffnet wurden kroch ich ohne Verzögerung langsam nach der Aufforderung der Baroness nach draußen, zählte für mich!
Zur Hälfte aus der Box heraus gekrochen trieb mich ein Tritt in mein Gesäß wieder nach vorn- das war gezielt eingesetzt damit ich Schmerz empfand! Zum Glück blieb es bei diesem einen Tritt und Mira brüllte mich nur an, ich solle mich auf meine Hinterhand stellen. Die Belastung meiner Fußsohlen trieb mir Tränen in die Augen- ich biß mir auf meine Lippen, um ja keinen Schmerzlaut von mir zu geben und mit knapper Not hielt ich mich aufrecht. Die Baroness war scheinbar gut gelaunt...- ich wurde von ihr in Ruhe gelassen bis ich meine Umgebung bewußt wahr nahm.
Ich befand mich, wie vermutet, noch immer in ihrem 'Spielzimmer'... hatte die vergangenen Stunden in einer der beiden 'Boxen' zubringen dürfen und im Moment lag 'Daisy' in Ketten auf der Eisenplatte. Sie wimmerte leise, war von ihrer 'Besitzerin' offenbar mit dem Wasserschlauch sauber gespritzt worden und stand, da ich wieder 'verfügbar' war, nicht mehr im Focus der Aufmerksamkeit...

"Los- Zeit zum umziehen... Der Pferdeknecht wird dich jetzt etwas unter seine Fittiche nehmen dürfen! Und überlege dir nachher sehr genau, was du bei deinem Freund Markus abnickst- und wen du alles bei falschen Antworten schaden könntest. Du möchtest doch ganz sicher nicht hier zuhören müssen, wie dein kleiner Freund... und noch einige andere von unseren Pferden hier... wegen dir... in diesem Raum zum Schreien gebracht werden..."

Ich begriff den zweiten Teil ihrer Aussage eher als die Aufforderung zum umziehen...- wenn ich nicht in ihrem Sinn lügen würde, müsste ich zuhören, wie sie hier Miu und vielleicht auch... Steel foltern würde! Mit letzterer würde sie auch versuchen, einen Keil zwischen Brutus und mich zu treiben...
Nach einigen Sekunden verstand ich auch den ersten Teil, da ich ihrem Blick folgte- und der ruhte auf der Kiste mit meinem 'Fell'... Vollständig in meinem Outfit mit allem drum und dran wären die Spuren ihrer Misshandlung für niemanden sichtbar... Damit könnte sie, wenn ich mich selbst zwang, ein wenig 'normal' zu agieren... Markus glaubhaft vorspielen, von ihr im Rahmen dessen, was offiziell für mich verfügt wäre, bestraft worden zu sein!

'...du hast zielgenau meine schwache Stelle gegen mich gewendet... du weißt, ich werde allein deswegen mitspielen um die anderen vor dir zu schützen... Wäre mir Miu egal...- würde dies nicht funktionieren! Aber das ist dein Charakter- brutal die Schwächen deiner 'Opfer' auszunutzen...'

Allein die wenigen Schritte zu meiner Kiste zeigten mir, man bräuchte mich heute nicht zu schlagen... jedes auftreten würde mich quälen... Trotzdem stand ich nach einiger Zeit voll 'eingekleidet' vor ihr und war bereit, nach 'draußen' geführt zu werden- die 'Baroness' hatte es sich sogar nicht nehmen lassen, mir meinen Anzug zu schließen. Natürlich wurde meine 'Vorderhand' von ihr auf meinem Rücken fixiert... Während Mira nach meiner Führleine griff und ihre 'Freundin' fragte, ob diese nicht mit nach draußen kommen wollte, dankte ich im stillen Petra der Sattlerin für meine Hufstiefel...

'Jetzt merke ich erst wirklich, was du für Meisterwerke für meine Füße geschaffen hast! Die von dir verbaute Polsterung in deinen Stiefeln nimmt SO VIEL! von dem Druck auf die Fußsohlen...- damit werde ich zwar noch immer jeden Schritt spüren, doch dürfte ich so bis heute Abend sicher durchhalten ohne vor Schmerz wahnsinnig zu werden!'

"Lucy- das jetzt dauert nicht lange... Sei bitte so lieb und warte mit der Fortsetzung bis ich wieder zurück bin..."

Auch wenn mir die Stute leid tat, da ihre Toture fortgesetzt werden sollte...- sie würde sich damit weder mit mir noch einem anderen Pferd hier aus Rosengarten beschäftigen. Jeder Schritt brachte mich jetzt ein Stück weiter weg aus dieser Folterkammer- ich zwang mich dazu aufrecht zu gehen und alles, was nachher beim Pferdeknecht auf mich warten würde...

'...Mira wird ihm ganz sicher Grenzen setzen... sie wird sich garantiert nicht von ihrem Knecht um ihr 'Vergnügen' bringen lassen und ihm erlauben, mich derart fertig zu machen, daß sie... oder auch Augustine... nichts mehr mit mir anfangen können... Und jetzt zeige ich ihr Stärke... die ich eigentlich nicht mehr habe...- aber das wird sie ärgern...'

Vielleicht log ich mir damit all die Dinge, die diese Sadistinnen für mich geplant hatten, etwas weniger schlimm zurecht...- doch wäre es zumindest logisch, wenn man deren Blickwinkel einnahm...
Der Schritt aus dem Gebäude nach draußen erstaunte mich...- es war schon später, als ich vermutet hatte! Die Sonne stand bereits im Zenit und somit dürfte der Vormittag bereits vorüber sein. Ich begriff, eine Gewohnheit der Baroness hat mit zumindest für den Moment ein wenig geholfen...- sie mochte es nicht früh aufzustehen!

'Könnte es sein, daß gerade Mittagspause für alle anderen ist? Das würde Sinn machen...'

Die Baroness führte mich sehr zielgerichtet zum Stall- und an dessen Eingang stand bereits der Knecht... zusammen mit dem Pferdetrainer, der Brutus bei sich hatte!

'Warum hat sie Markus dazu geholt? Wegen ihm habe ich garantiert mein Outfit an...- aber er kennt doch die Baroness und ihre Brutalität... Da muss sie doch nicht verstecken, wie sie mich bisher zugerichtet hat... und 'Einstellern' zuarbeiten werde ich garantiert nicht als Strafe...'

Am Eingang zum Stall angekommen, folgte ich dem Blick von Markus- er schien mich eingehend zu mustern... sagte aber kein Wort! Dafür überraschte mich die Baroness mit einer neuen Seite ihrer Wandlungsfähigkeit:

"Pferdetrainer- auch wenn dieser Wundergaul hier gestern unsere Gutmütigkeit mit Schwäche verwechselte und er neben seinem Verweigern auch noch gegen das hier geltende Redeverbot für Pferde ganz bewusst verstieß... ich möchte, daß ihr hier als Zeuge fungiert!
Brutus..."

Ihr Hengst wandte sich, derart direkt von der Baroness angesprochen, seiner 'Eigentümerin' zu...

"...- hat Schlachtross wie ein Mensch gesprochen?"

Die Frage war von Mira bewusst einfach gehalten, damit Brutus diese mit einem Nicken bestätigen konnte...- und so wurde gleichzeitig mir die Schuld angelastet, da somit die gesamte Vorgeschichte, die zu meinem Verweigern geführt hatte, außen vor blieb...
Markus schaute mich entsetzt an- durch die Gläser meiner Maske gesehen schien er bleich zu werden und mit allem vermittelte er mir den Eindruck, diese Information wäre neu für ihn!

'...das kann sogar stimmen- du hast die Aufgaben der Rittmeisterin mit zu erledigen..., bist für die 'Einsteller' zuständig... und der Knecht 'kümmerte' sich dafür um alle Gestütpferde...'

Endlich hatte der Pferdetrainer nach dem ersten Schock und der Bestätigung durch Brutus seine Sprache wieder gefunden und so richtete er seine Frage direkt an mich:

"Ist das wahr...- Schlachtross?"

Was blieb mir anderes übrig...- es entsprach der Wahrheit... Daher bestätigte ich seine, mit ungläubiger Stimme gestellte Frage mit einem Nicken. Natürlich hatte ich auch die von Mira ausgesprochene Drohung nicht vergessen, sich bei 'unkooperativem Verhalten' von mir an all den anderen Pferden zu rächen- und das ließ mein Ehrgefühl nicht zu! Da war ich nicht Pferd...- da blieb ich Mensch... Ich könnte nur hoffen, der Pferdetrainer würde sich von den anderen Pferden die 'ganze Geschichte' berichten lassen...

'Komm- mach dir nichts vor! Markus ist in dem System hier viel zu sehr gefangen, als daß er mit einem 'Pferd' darüber reden würde! Dir kann... und wird! jetzt keiner helfen...'

"Ich hatte dich gewarnt... Schlachtross... ich hatte dich eindringlich davor gewarnt..."

Immerhin fragte Markus in meinem Beisein hier die Baroness, ob diese ihre Mutter über dieses 'Vorkommnis' bereits in Kenntnis gesetzt hätte. Mira blockte diese Frage nicht ungeschickt ab- sie wüsste natürlich um die von der Baronin aufgestellten 'Rahmenbedingungen' für solch ein Verhalten und würde sich daher daran orientieren... und im übrigen würden halt die auf Rosengarten geltenden Regeln auch für mich gültig sein! Es wäre ja auch ihre Gutmütigkeit, daß er jetzt hier mit dabei wäre...- und dann verbot sie dem Pferdeknecht jegliche 'Motivation' mit Schlaginstrumenten mir gegenüber für die Zeit, wo er mit mir unterwegs sei!

"Knecht- ich wiederhole mich nur ungern... Meine Mutter hat bezüglich dieses störrischen Gaul's ein paar Entscheidungen getroffen...- und diese bestehen auch in ihrer Abwesenheit! Das Vieh wird nicht... ich sage: NICHT! körperlich gezüchtigt! Seine Strafe besteht heute darin, auf sein Futter und auf das getränkt werden verzichten zu müssen... Da hat er sich ja gestern bei seiner Fütterung ein wenig mäkelig gezeigt... Ein leerer Magen heute wird Strafe genug sein...
Pferdetrainer- ich denke, ihr habt euch um eure Einsteller zu kümmern..."

Derart unverblümt von Mira aufgefordert, sich nicht weiter mit mir zu beschäftigen, verzog sich Markus in Richtung der Rennbahn. Ich schaute ihm sehnsüchtig ein wenig in Gedanken nach... dabei bemerkte ich nicht, wie Jens meine Führleine aufnahm, da die Baroness sich gleichfalls entfernt hatte.

"Auf- die Arbeit erledigt sich nicht von allein!"

Von ihm wurde ich in die Stallgasse gezogen- dort stand ein abgenutzter Wagen mit Pritschenaufbau, vor dem ich mich zum Einschirren aufzustellen hatte. Nachdem der Knecht damit fertig war, sprach er mich direkt an:

"Ist die passende Arbeit für dich- du wirst den Mist von unseren 'richtigen' Pferden, die Scheiße von euch und die der Einsteller zur Halde ziehen... du bist ja auch nichts anderes! Einfach Scheiße...
Los- deine Hinterhand schulterbreit auseinander! Die Baroness lässt dir noch einen Gruß ausrichten, ehe sie dich heute Abend wieder in ihre Obhut nehmen wird..."

Ich gehorchte automatisch...- hier wirkte sich die bisher auf Rosengarten vorgenommene Konditionierung an mir aus. Der Knecht fasste mich an meinen Schultern und verpasste mir drei- aus seiner Perspektive sicher noch nicht einmal heftige- Stöße mit seinem Knie in meinen Schritt!
Bevor ich deswegen aber zusammenklappen könnte, hielt er mich an meinem Zuggeschirr aufrecht und wartete auch vor jedem neuen Stoß, bis ich wieder Luft einsog.

'...nicht schlagen... Nein... ihr habt jede Menge anderer Möglichkeiten, mir Schmerzen zuzufügen...
Und doch ist dir gerade erneut ein Fehler unterlaufen...- du hast klar gestellt, Mira ist noch nicht fertig mit mir. Sie hat es vermieden und wollte mich damit im unklaren lassen... ich sollte wohl falsche Hoffnungen hegen, die Sie zerstören könnte... Jetzt wird das zumindest mich nicht treffen können...'

"Schön aufrecht stehen bleiben... Ich will schließlich auch noch meinen Spaß... Und solltest du auskeilen...- das würde die Baroness dieses Mal nicht tolerieren! Bleib daher besser brav stehen..."

Was er damit meinte war mir schon klar, noch ehe er mir an meinen Schlauch griff. Er rieb ihn und genoß es, wie ich mich nicht dagegen zur Wehr setzen konnte. Einzig es erdulden und meinen Ekel, von ihm berührt zu werden, unter Kontrolle zu halten, blieb mir vergönnt...

'Ich weiß ehrlich nicht, was im Moment schlimmer wäre... von dir bis zum völligen zusammenbrechen gescheucht zu werden...- oder...das...hier!'

Der Knecht verschaffte sich mittlerweile Befriedigung, indem er sich mit seinem Schritt an mir rieb. Er hielt sich zwar an die mich betreffenden 'Vorgaben'- sowohl jene der Baronin als auch die ihrer Tochter- er drang nicht in mich ein... und doch vergewaltigte er mich mit seinem agieren erneut. Das wiederholte Zuhalten meiner 'Nüstern' als zusätzlich ihn erregendes Atemkontrollspiel machte die Situation für mich noch unerträglicher...- und doch wagte ich mich nicht auch nur einen Millimeter zu bewegen...

'Gestern habe ich Glück gehabt, nachdem ich dir den 'einen' mitgeben konnte...- das wird heute nicht gehen... Wir beide wissen... du lauerst auf nur eine mißverständliche Bewegung von mir...'


Wie von Jens mir angekündigt, zog ich den Wagen mit dem Pferdemist und den anderen Exkrementen der zu reinigenden Boxen zu dem Haldenplatz, von dort aus zu den im Freien gelagerten neuen Strohballen und wieder zurück in den Stallbereich. In den Be- und Entladezeiten draußen sorgte der Knecht dafür, daß ich nicht in den Genuss von Schatten kam- so, wie schon einige Tage vorher, sollte ich in meinem Outfit von der Sonne gegart werden...
Hunger, Durst, Erschöpfung und Schmerzen aus den vorangegangenen Misshandlungen...- es war für den Knecht wirklich nicht notwendig, mich weiter mit Schlägen zu drangsalieren! Mira hatte dies sicher auch voraus gesehen... und nach meinem 'Arbeitsdienst' jetzt käme ich nach ihrer Ankündigung ja erneut in ihre 'Obhut'...
Von Jens unbemerkt hinter meiner Maske erlaubte ich mir in meinen 'Pausen', die ich in 'Hab acht'- Stellung verbrachte, den Luxus von einigen Tränen bei dem Gedanken, wie es jetzt in 'Waldsee' wäre...

'Scheiß Ehrgefühl...- warum nur habe ich diese Verpflichtung übernommen...? Scheiß Bea...- Scheiß Spielsucht von ihr...!'


'Endlich' erfolgte vom Pferdeknecht die Ankündigung, er hätte die letzte zur Reinigung anstehende Box ausgemistet und ich solle mich schon mal mit dem Gedanken anfreunden, gleich wieder der Baroness ausgeliefert zu sein... Dabei lachte er wie über einen Witz auf meine Kosten...- und am Platz, wo der Pferdemist gelagert wurde, verpasste er mir als Abschluss der gemeinsamen Arbeit mit ihm noch einen psychischen 'Hieb in die Magengrube'!
Es begann damit, daß mir wie bei den vorhergehenden Fahrten befohlen wurde bewegungslos zu verharren, während der Knecht den Mist und das alte Stroh vom Wagen auf den Haufen befördern würde. Bisher hatte er mir dabei meine Führleine als Schlaufe um meine Hinterhand gezogen und deren Karabiner in die Ösen meiner Fesselung der 'Vorderhand' eingeclipt. Doch dieses Mal entfernte er nur diese vom Halfter meiner Maske, befahl mir erneut still zu stehen- obwohl ich mich nicht gerührt hatte- und fing dann für mich gut sichtbar an, daß kleine Pferd, was mir die bisherige Zeit hier auf dem Hofgut angezeigt hatte, wieviele Tage ich noch auf Rosengarten durchhalten müsste, aus seiner derzeitigen Position zu lösen.
Er setzte es auf den 'ersten Tag' zurück und lobte ausdrücklich die gute Qualität der Verarbeitung des Leders und der Nähte...

"Der Pferdetrainer... dein Freund... hat erwähnt, deine Jockey hat es dir mitgegeben... Es ist eine hübsche Arbeit...- und die Löcher sollen dir ganz sicher anzeigen, wieviele Tage du noch bei uns hier 'Gast' sein darfst..."

Ich hörte seine Worte...- und in der Zeit, wo ich begriff, er hatte die Kalenderfunktion durchschaut und gleich würde etwas schlimmes passieren... stopfte er MEINE Leine in eine Folientüte, wie sie in jeder Gemüseabteilung zu finden war, verknotete diese und warf sie dann auf den Haufen mit dem Mist!

"Für euch Pferde ist ein Strick genauso gut wie jeder andere auch... Ihr könnt nicht zählen und es ist euch auch egal, womit man euch hinter einem her zieht...
Du Wallach wirst diesen daher sicher nicht vermissen!"

Dabei lachte er und schlug mir mit dem Handrücken in den Schritt. Physischer und psychischer Schmerz hielten sich in diesem Moment die Waage...- der Knecht tat mir damit auf beiden Ebenen weh! Er stahl mir das einzige, was mir hier von Anja als ihrem Hengst geblieben war... und der Schlag in den Schritt war eine 'Erinnerung' an die von Mira an mir vorgenommene 'Herabstufung' meines hier auf Rosengarten gültigen Status!
Ich zitterte vor Hilflosigkeit und ohnmächtiger Wut...- und schaute wie gebannt auf die Tüte. Eine Schaufel Mist bedeckte sie bereits zu dem Teil... eine weitere kam hinzu...

'Wenn du dies... noch vor einigen Tagen... da hättest du mich damit... wahrscheinlich richtig treffen können...'

Unter meiner Maske war sprechen nicht möglich- und doch schrie ich es im Geist dem Knecht in seine grinsende Visage:

'Keiner von euch kann mir die Erinnerung daran nehmen... wie Anja mir diese Führleine vor der Abfahrt in diese Hölle gegeben hat! Das werdet ihr NIEMALS können...- und das wisst ihr!'

Auch wenn der Beutel mit meiner Leine bereits komplett mit einigen Schaufeln Mist überdeckt und so meinem Blick entzogen war, ich schaute durch die Gläser meiner Maske weiter auf die Stelle. Erst auf das Kommando, mich in Bewegung zu setzen, wendete ich den Blick ab und erfüllte die Anweisungen des Knechtes. Ihm konnte meine Reaktion auf sein Handeln aber nicht entgangen sein...- ich hielt mich so bewusst wie möglich aufrecht... der Schmerz in meinen Fußsohlen half mir sogar dabei. Wenn ihm Mira nicht die Anweisung, mich nicht zu schlagen, gegeben hätte- allein für meine Körperhaltung, die immer noch Widerstand projizierte, hätte ich von ihm Hiebe kassiert! So beließ er es nach einem einzelnen Schlag '...damit ich aufmerksam bliebe...'- bei einigen verbalen Versuchen mich nieder zu machen... stellte diese auf dem Weg zurück zum Stall aber auch recht schnell ein...
Der Stall war aber nicht das endgültige Ziel für mich- der Knecht führte mich zum Brunnen, an dem ich in der Nacht meiner Ankunft einige Zeit festgebunden und schirrte mich dort aus. Ein Blick auf sein Telefon hatte als Konsequenz einen Ruck mit dem jetzigen Führstrick für mich...

"Die Baroness' erwarten dich bereits..."

Mit seinen Händen überprüfte er noch einmal mein Zuggeschirr... befand, drei Schnallen könnten straffer gezogen werden und sorgte so für einen strafferen Sitz desselben.

"...und Trab!"

Es war so vorhersehbar...- und doch hatte ich eher erwartet, von Mira an ihrer Hindernisbahn empfangen zu werden. Doch der Knecht joggte mit mir an dem Abzweig zu dieser Anlage vorbei weiter in Richtung der Rennbahn.

'Mira wird mich ganz sicher nicht nur zu ihrem Gaudi ein paar Runden rennen lassen...- dafür hätte der Knecht nicht den Sitz meines Zuggeschirrs kontrolliert... Was ist das Schlimmste, was wir Pferde hier am meisten fürchten? Sie wird von mir einen Zugkrafttest abverlangen...
Hatte Jens nicht auch 'erwarten' anstatt von 'erwartet' gesagt- da wird garantiert Augustine mit dabei sein. Der 'Test' war garantiert ihre Idee...'

Leider sollte ich mit meiner Befürchtung recht behalten- beide erwarteten mich an dem bereits befüllten Wagen und amüsierten sich, wie der Knecht, nach Luft ringend infolge des Dauerlaufes, den beiden meldete, ich stünde für den anstehenden Test nun bereit...

"Na dann- ab vor den Wagen mit ihm! Du hast dich an meine Anweisung gehalten und unseren 'Wonder Wallach' nicht geschlagen?"

Während Augustine ob des Wortspiels ihrer Schwester auf meine Kosten laut auflachte, antwortete der Pferdeknecht wahrheitsgemäß, er hätte mir einen Hieb mit auf den Weg gegeben- weil ich träge sei und nicht sofort reagiert hätte...

"Dann wird das Schlachtvieh ihn schon verdient haben... Wenn der Gaul eingeschirrt ist- die rote Zielflagge liegt hinten auf dem Wagen. Du setzt die bei 120 Metern und bleibst dort stehen... Verstanden?
Schlachtvieh...- die blaue Flagge da vorn..., das ist der Wert, den Lion gestern bei seinem Test erzielt hat..."

Nachdem Jens mit mir fertig war, entfernte er sich wie von der Baroness befohlen mit der Markierungsflagge...- er hielt sich nach meiner Einschätzung auch an die ihm aufgetragenen Vorgaben- und signalisierte mit einer Armbewegung, es sei alles für den Test vorbereitet. Dann verblieb er an der roten Flagge...
Augustine machte sich noch an ihren Smartphone zu schaffen- die Wortfetzen "...da ist die Unterdatei..." und "...schön, es synchronisiert sich..." ließen den Schluss zu, sie würde meine Vitalwerte mittels meines Chips in mir aufzeichnen und für ihre obskuren Studien verwenden. Mir verblieb so noch ein wenig Zeit zu mentalen Vorbereitung- doch arbeiteten meine Gedanken in meinem Hirn:

'Völlig illusorisch...- sowohl die Distanz zur blauen Flagge.... Über die rote Flagge brauche ich mir gar keine Gedanken zu machen... Das habe ich hier bisher noch nicht mal ohne in meinem Outfit zu stecken und in Bestform mit Motivation durch Markus geschafft...!'

Endlich schien die 'Tierärztin' ihre Vorbereitungen abgeschlossen zu haben und ich wappnete mich für das Kommando zum anziehen des Wagens...- doch Augustine hatte noch eine Ansprache für mich in petto:

"Wonder-Wallach..."- die 'Tierärztin' fand diese mich herabwürdigende Bezeichnung ihrer Schwester noch immer witzig... "...ich an deiner Stelle würde jetzt sehr gut zuhören!
Meine Schwester und ich haben eine Wette laufen... Ich habe dich ja bereits auf die blaue Flagge aufmerksam gemacht... Gut- falls du es nicht schaffen solltest sie zu erreichen... dann wird meine Schwester mit dir erst auf ihrer persönlichen Hindernisbahn und danach im Spielzimmer jede Menge Spaß haben! Ich bin mir sicher, der wird sehr einseitig ausfallen...
Wenn du es über die blaue Flagge hinaus schaffen solltest...- dann nehme ich dich in meine Obhut... Und was sicher unwahrscheinlich... aber für so einen hochgelobten Sieger eines Rennens durchaus nicht unmöglich sein sollte...- schaffst du es über die rote Flagge hinaus, dann darfst du wieder zu den anderen Hengsten in die Box! Um es dir dabei ein wenig einfacher zu machen... haben wir den Tank nicht vollständig gefüllt... Fünfzig Liter weniger sind fünfzig Kilogramm, die du nicht ziehen musst...- du machst das aber schon. Und jetzt viel Spaß dabei..."

Mira erschien noch einmal kurz in meinem Blickfeld- und demonstrativ hielt sie mir eine Metallgerte vor meine Augen... Ich nickte, damit sie sehen konnte, ich hätte verstanden wie sie mich vorwärts prügeln würde und auch, um sofortige Hiebe infolge von 'Unaufmerksamkeit' zu vermeiden...

'Ich wünschte mir, du würdest deine Peitsche nehmen- die schmerzt genau so... Nur wäre die Frequenz der Schläge niedriger...'

Augustine hielt ihr Smartphone so, daß sie meinen 'Test' ganz sicher filmen würde- und nach dem Befehl von ihr, ich könne den Wagen in Bewegung versetzen, dauerte es gerade zwei Atemzüge bis mich der erste Hieb ihrer Schwester traf...



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Blackrubberhorse
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  RE: Abenteuer auf Rosengarten- eine (mögliche) Fortsetzung... Datum:01.10.21 11:34 IP: gespeichert Moderator melden


Tag 23; Woche vier- Montag (Part 2)


Beide Baroness...


"He...- das gilt jetzt aber nicht! Du kannst doch nicht einfach das Ziel verschieben..."

Mira schaute überrascht auf das von Augustine vorgenommene Umsetzen der Flagge- und ihre Stimme klang sogar ein wenig ärgerlich...

"Komm... Schwesterherz..., sei keine Spielverderberin! Du hast nicht gesagt, ich dürfte die Zielmarke für unseren Freund nicht verändern... Du hattest ihn schon letzte Nacht zu deinem alleinigen Vergnügen...- und bekommst ihn ja morgen wieder! Die angedachten Tests werden ihn nicht umbringen- sie sind wichtig für meine Studie...
Und ohne mich wäre er jetzt nicht hier..."

Augustine lachte und steckte Mira damit an...

"Alles gut, du Doktorin...- da hast du recht... Ich will deine Studie ganz sicher nicht gefährden... Aber du machst ihn mir nicht kaputt..."

Erneut lachten beide... - dann würde Mira wieder ernsthaft:

"Willst du ihm noch ein wenig Ruhe gönnen... Oder meinst du, er könnte ein bisschen Unterstützung auf dem Weg in deine Klinik durch mich benötigen?"

"Erst mal einen Hieb... mit deiner Peitsche...- damit er wieder munter wird. Mich interessiert, ob er dann innerhalb eine Minute wieder auf seine Hufe kommt. Wenn er es schaffen sollte...- hälst du dich bitte zurück! Bis zu meiner Klinik sind es etwa fünf Minuten von hier zu Fuß...- sollte er bis dahin nicht dort im Eingangsbereich stehen... dann tu dir keinen Zwang an!
Knecht- beweg deinen Arsch hier her und schirr den Gaul aus!"


Schlachtross...


Meine Erschöpfung hielt mich weiter unten im Sand der Bahn...- ich hielt den Kopf so gedreht, daß die mir in den Mund hochgestiegene Magensäure nicht aus Versehen in die Luftröhre gelangen könnte. Das Brennen in der Speiseröhre ließ mich verzweifelt schlucken, damit nicht noch mehr davon aus dem Magen stieg und das Rauschen in den Schläfen klang viel zu langsam ab... Ich rang verzweifelt um Luft- und doch war mir klar, niemand würde mir die Maske abnehmen!
Ich hatte in den Augen der Baroness' den Test nicht geschafft...- und wie ich vor Beginn schon befürchtete, ich hatte nie auch nur den Hauch einer Chance dazu. Doch war ich über mich erstaunt, wie gleichmütig ich inzwischen darauf reagierte. Ich erwartete einfach von den beiden nichts anderes in Bezug auf mich...- und wieder richtig Luft zu bekommen stand im Moment bei mir vor allem anderen Problemen an allererster Stelle!
Durch die Augengläser erkannte ich verschwommen, beide Baroness schienen sich zu unterhalten...- dann nestelte Mira ihre Peitsche aus ihrer Halterung und gleich darauf erhielt ich einen Hieb von ihr. Dumpf und noch immer verschwommen vernahm ich die Stimme von Augustine neben mir, die sich herab beugte und mir zuerst weitere Hiebe 'versprach'... dann aber mich mit der Frage verwirrte, ob ich mich vielleicht übergeben hätte.
Mit einer Handbewegung hielt sie offenbar ihre Schwester von weiteren Hieben ab, da sie meine Kopfbewegung als ein 'Ja' zu interpretieren schien- und in einem Akt der 'Barmherzigkeit' drehte sie mein Kopf so zur Seite, daß etwas Wasser aus ihrer Flasche über die dafür vorgesehene Öffnung bis in meinen Mund gelangte. Es reichte für gerade zwei Mal schlucken...- und doch sorgte sie mit dieser Handlung dafür, daß der Reflex, weiter zu würgen, unterdrückt wurde!

'Was werden diese beiden Schlucke Wasser mich wohl kosten?'

Bruchstückhaft bekam ich, während Jens sich an mir zu schaffen machte, mit, wie Augustine ihrer Schwester etwas von 'erbrochenem einatmen' und 'Konsequenz daraus... hier nicht beherrschbar...' erklärte... aber es hing irgendwie mit meinem momentanen Zustand zusammen- und brachte mir ein paar weitere Minuten der Erholung! Genau gesagt drei- die mir von der 'Tierärztin' großmütig gewährt wurden...
Diese vergingen viel zu schnell- und ohne weitere Vorwarnung prügelte Mira mich nach deren Ablauf ohne Rücksicht darauf, ob ich dazu fähig wäre, auf meine Hinterhand, damit ich auf selbiger mich auf den Weg in die Klinik begäbe. Erst jetzt begriff ich, die blaue Flagge stand auf Höhe des Wagens...- doch wie diese dahin gekommen war blieb mir ein Rätsel. Meine Erinnerung sagte mir, ich war in die Knie gegangen, bevor ich diese erreichte...
Der Versuch, von mir aus auf meine Hinterhand zu kommen um diese Behandlung zu vermeiden, zählte in den Augen meiner Peinigerin nicht- sie wollte mir weh tun! Taumelnd stemmte ich mich unter ihren Schlägen hoch... ich dachte auch nicht weiter über das 'Wunder' nach, nicht Mira, sondern ihrer Schwester in den nächsten Stunden ausgeliefert zu sein...- legte den Weg bis zur Tierklinik zurück und erst dort hörte ihr Vorwärtstreiben mit der Peitsche durch sie auf...

"So... Schwesterherz- ab jetzt ist er in deiner Obhut... Und du... Schlachtvieh... enttäusch sie nicht! Ich freu mich schon auf unser Wiedersehen..."

Mit diesen Worten 'übereignete' mich die eine Sadistin der anderen...- von Augustine würde ich sofort angeherrscht, ich solle mich gefälligst gerade halten... Ich wäre schließlich nicht verletzt, sondern 'nur' für einige 'Überprüfungen meines physischen Zustandes' in ihrer Klinik!
Die Oberschwester hatte von innen mitbekommen, daß ihre Chefin mit mir vor der Tür stand- als Pferd mit auf dem Rücken fixierter Vorderhand bestand keine Chance, diese selbst zu öffnen und Augustine hielt es wohl für unter ihrer Würde. Daher hielt Natascha diese auf, ein Stoß in meinen Rücken beförderte mich in den Vorraum und nachdem ich so diese 'medizinische' Folterkammer betreten durfte, hakte mich die Oberschwester und brachte mich in den mir bekannten 'Trainingsraum', wo ich schon einmal auf dem Laufband bis in die Bewusstlosigkeit getrieben wurde. Allerdings schien dies jetzt nicht für mich vorgesehen zu sein...

"Auch wenn du jetzt beim Zugkrafttest nicht das von mir erwartete Leistungslevel erbracht hast...- ich weiß, der Test ist so oder so anstrengend und du hast dir daher ein wenig Erholung verdient... Die bisherigen Auswertungen zeigen... auch dank deiner bisherigen Mithilfe dabei... im 'Horsekeeper' geschieht das am effektivsten für euch Pferde..."

Schon als diese 'Würfel' hier auf dem Hofgut präsentiert wurden hatte ich Panik bei der Vorstellung, welcher Missbrauch damit in den Händen von Augustine möglich sei...- und nun wäre ich diesem Albtraum hilflos ausgeliefert! Ein Blick auf die 'Innereien' sagten mir zwar, ich hätte es wieder mit der 'Superior'-Ausführung zu tun, in der ich bereits mehrfach Zeit verbringen musste...doch tat dies meine Angst davor, jetzt darin eingeschlossen und wehrlos den 'Testreihen' der Baroness ausgeliefert zu werden, in keinster Weise verringern.

"Komm- du kennst das Procedere... Rein mit dir!"


Oberschwester Natascha:

"Baroness...- die derzeit angezeigten Werte lassen einen sofortigen Testbeginn als nicht zielführend erscheinen! Der Probant hyperventiliert und seine Herzfrequenz liegt auch außerhalb des normalen Ruhebereiches. Die übrigen Werte sind knapp unterhalb der von Ihnen festgelegten oberen Grenzen. Das Testobjekt zeigt eindeutig Anzeichen von Stress und ich würde vorschlagen, ihn die nächste halbe Stunde gezielt über Atemfrequenz und Analstimulation zu beruhigen..."

Auf diese Aussage der Oberschwester überzeugte sich Augustine persönlich von deren Inhalt- doch die Anzeigen des Kontrollpaneels logen nicht! Natascha sah, wie es im Inneren ihrer Vorgesetzten arbeitete und sich der Wunsch, ihrem Sadismus freien Lauf zu lassen, mit ihrer professionellen 'wissenschaftlichen Neugier' für ihre Studien einen harten Kampf lieferte...

"Oberschwester...- sie sind der Meinung... 30 Minuten wären ausreichend?"

Beide Frauen schauten auf das übertragene Bild aus dem Inneren des Horsekeepers- doch die wahrnehmbaren, seitlich eingeschränkten Kopfbewegungen von Schlachtross mit seiner Maske waren wenig aussagekräftig...

"Baroness- darf ich erfahren, was heute im Vorfeld bereits mit dem Probanten angestellt wurde? Seit wann steckt er auch in seinem Fell? Dies würde eine bessere Gesamtbeurteilung seines Zustandes durch mich erlauben..."

'Lass dir dabei ruhig Zeit...- diese kommt dann mit jeder verstrichenen Sekunde hier unserem Versuchspferd zugute...'

Diesen Gedanken versteckte die Oberschwester ganz tief in ihrem Gehirn- während sie auf eine Antwort auf ihre Fragen wartete...
Augustine teilte ihr nach einigem Zögern einen kurze Abriss über jene Dinge mit, die sie von ihrer Schwester erfahren hatte. Von Relevanz bei der Beurteilung war dabei für Natascha der Fakt der Verweigerung von Futter und Wasser, der vollzogene Zugkrafttest und die Zeit, die Schlachtross bereits im Outfit steckte...- alles sprach für einen sofortigen Abbruch von all den geplanten Maßnahmen, in welche die Oberschwester von der Baroness eingeweiht wurde!

'Du weißt, das zu äußern ist illusorisch- konzentrier dich auf Vorschläge, die realistisch sind.
Die Schwestern nehmen ihn ähnlich hart ran wie Brutus vor einem Jahr...- ich versteh nicht warum. Er soll doch für uns hier an den Start gehen... Aber verweigern muss bestraft werden- auch wenn er hier eigentlich Gast ist..."

"Die mögliche Dehydrierung des Probanten sehe ich als Störfaktor... und der Zugkrafttest war erst vor einer guten Stunde? Das ist nicht genug Zeit für eine vernünftige Erholung und dürfte die gewonnenen Werte die nächste Stunde noch verfälschen...
Ich schlage daher die Gabe von mindestens einem Liter Wasser an den Probanten vor...- und statt der angedachten 30 Minuten eine Stunde Ruhe ab jetzt."

"Mit letzterem haben sie mich überzeugt... Oberschwester...- ich möchte aussagekräftige Daten! Ihren ersten Vorschlag muss ich aber ablehnen... die Verweigerung seines Futters ist meine Entscheidung und wichtig für meine Studie...
Daher kein Wasser bis zur Entnahme aus dem Horsekeeper!
Ich überwache hier unser Versuchspferd... da kann ich auch schon eine erste Auswertung seines Tests vornehmen... und sie..."

Der Blick der Baroness wanderte durch den Raum... dann schaute sie auf ihre Uhr:

"... kümmern sich um die reibungslose Fütterung unserer übrigen Gäste durch die Hilfskrankenschwester! Ich sehe sie dann in einer Stunde wieder hier..."


Nacht...


Die Oberschwester hatte ein Gespür für die Stimmungen ihrer Chefin- und bei dieser wich die Freude, mit der sie die Einstellungen an dem Horsekeeper wieder und wieder änderte und die Reaktionen von Schlachtross darauf auf dem Monitor beobachtete, zunehmender Ernüchterung und Unzufriedenheit. An den bisher vorgenommenen 'Test's' selbst dürfte es nicht liegen...- der 'Probant' zeigte die entsprechenden Reaktionen... und die Messwerte logen garantiert nicht! Was ihr aber besonders auffiel... all dies lief ohne Geräusche ab- kein 'Gezappel'... keine Schmerzlaute... was sonst bei den entsprechenden 'Untersuchungen' normales Begleitwerk darstellte.

'Das hier ist regelrecht steril...'

In diese Überlegung der Oberschwester hinein befahl die Baroness den Abbruch der Untersuchung...

"Natascha...- wir brechen hier ab! Das ist zwar alles recht nett... aber wir können die gleichen Ergebnisse auch ohne den Einsatz von diesem 'Würfel' erzielen... Ich bevorzuge die direkte Kontrolle über die Probanten bei solchen Test's und dies fehlt mir hier!
Sie überwachen ihn weitere 30 Minuten und holen ihn dann hier heraus! Lassen sie ihn sich etwas erholen...- ich werde im Anschluss noch überprüfen, ob meine Schwester Recht hat mit ihrer Behauptung, unser Probant hier wäre ein 'Wallach'! Unsere Annika wird sicher auch Gefallen daran finden...
Nehmen sie ihm die Maske ab... und er soll auch aus seinem 'Fell' raus... wenn sie ihm aus dem Keeper entlassen... Das alles soll gereinigt werden- es wird nachher erneut benötigt. Einer von unseren 'gelben' soll das erledigen...
Bis nachher in der U4...- nein, ich möchte doch dabei sein, wenn er aus dem 'Würfel' geholt wird..."


Schlachtross:

"Reiß dich zusammen- ich kann dich auch auf allen vieren kriechen lassen..."

Jeder einzelne Schritt schmerzte...- aber Natascha stützte mich, nachdem ich von Augustine endlich aus dem 'Horsekeeper' entlassen wurde und die Oberschwester mich aus meinem 'Fell' geholt hatte. Mir war jegliches Zeitgefühl abhanden gekommen- das Kunstlicht im Gang der Klinik gab keinen Hinweis darauf, wieviele Stunden ich darin eingesperrt verbracht hatte. Nur eines war klar- die Art der Schmerzzufügung würde sich sicher ändern...
Sollte mich das 'Urviech' weiter unter den Vorgaben von Augustine quälen oder würde man mich jetzt wieder Mira oder Jens ausliefern? Eine dritte Möglichkeit zog ich gar nicht mehr in Betracht- die beiden Baroness' würden, soviel war sicher, keine Rücksicht auf meine körperliche Verfassung nehmen. Einzig Bewusstlosigkeit war eine Fluchtmöglichkeit aus dieser Welt voller Schmerz- aber die beiden unternahmen nach meinen beiden 'Fluchten' in diese alles menschenmögliche, mir diesen Weg vorzuenthalten...
Natascha bugsierte mich, gefolgt von Augustine, in das mit einem roten Streifen gekennzeichnete Untersuchungszimmer- und dort befand sich bereits eine weitere Person in einer als äußerst unbequem zu bezeichnenden Fixierung auf einem Rollbrett.
Ihre Arme waren auf dem Rücken zusammengebunden und an einer Öse befestigt, ihr Körper war wie bei einer Rolle rückwärts nach hinten gezogen und die Unterschenkel ebenfalls mit ein paar Schellen am Brett links und rechts von ihrem Kopf fixiert. Dadurch war ihr Rücken durchgebogen und ihr Gesäß bildete den höchsten Punkt. Beabsichtigter Nebeneffekt war, ihr After und ihre Scheide waren frei zugänglich. An letzterer sorgten zwei Klammern an den Schamlippen, die mit Angelsehne zur Seite gezogen wurden, für einen guten Einblick. Wie es bei Augustine üblich war, trug die Frau eine Atemreduktionsmaske, in ihrer Scheide steckte ein mit Panzertape fixierter Dildo und ihre Schenkel wiesen deutliche Spuren diverser Schlagwerkzeuge auf...
Die Oberschwester bugsierte mich auf eine im Raum befindliche Liege und legte mir, ohne das ich zu großem Widerstand fähig gewesen wäre, Fesseln an, die mir besonders im Hüft- und Beckenbereich keinen Spielraum ließen. Ich war aber froh, meine Fußsohlen zu entlasten...

"Hast du erkannt, mit wem du die Ehre hast den Raum zu teilen?"

Die direkte Ansprache der Baroness riss mich ein wenig aus der Lethargie und ich verneinte ihre Frage mit müder Kopfbewegung.

"Schade- das ist die... jetzt ehemalige... Krankenschwester und derzeitige 'Sklavin' Annika! Ja, jene Person, die dich- gegen meine damaligen Anweisungen- hatte legen wollen...
Ich möchte dir jetzt ein Angebot unterbreiten- habe ich deine Aufmerksamkeit?"

Ich nickte dies wie abwesend ab, noch ehe sie weiter sprechen konnte war mir klar, welcher Art das 'Angebot' sein würde- ich hätte die Wahl zwischen Pest und Cholera. So war es dann auch- wie schon Mira einige Tage zuvor in der Strafbox unterbreitete Augustine mir folgende Optionen:

"Da ich im Gegensatz zu meiner Schwester nicht der Meinung bin, du wärst ein Wallach, hast du folgende Möglichkeiten...
Du kannst einige Stunden- bis zum nächsten von mir angesetzten 'Leistungstest'- in meinem 'Untersuchungsstuhl' zubringen. Du hast diesen ja bereits zu deiner Eingangsuntersuchung kennen- und sicher auch lieben gelernt... Natürlich gäbe es dabei von meiner Seite noch ein paar Extras für dich, aber eines will ich dir schon mal verraten. Natascha würde deinen Hodensack mit isotoner Lösung aufspritzen- und vielleicht auch deinen Schwellkörper..."

'Die anderen Extras dürften sich garantiert um Atemreduktion und Einläufe drehen' führte ich ihre Gedankengänge im stillen zu Ende- ich kannte Ihren Faible inzwischen nur zu gut...

... oder du zeigst mir, zu meinem Vergnügen, hier und jetzt, daß du immer noch ein Hengst bist und bespringst diese dir präsentierte 'Stute'. Auch in diesem Fall würde dir dein Sack vorher aufgespritzt...
Vielleicht hilft es dir bei deiner Entscheidung- denke einfach daran, was Annika mit DIR! vorhatte. Die Oberschwester wird sich jetzt mit deinem Sack beschäftigen- bis sie fertig ist, hast du Zeit, eine Entscheidung zu treffen..."

Mit diesen Worten ließ sie Natascha, Annika und mich im Untersuchungsraum zurück und verschwand mit der Bemerkung, sie würde gleich wieder anwesend sein. Die Oberschwester nutzte die Chance, griff mir an meinen Schlauch und flüsterte mir zu:

"Vergiss deinen Stolz und nutze die Variante zwei- du könntest in einer der Boxen ein wenig Ruhe für ein paar Stunden finden... Du musst hier Zeit schinden!"

Während sie zwischen meinen Beinen weiter herum manipulierte, musste ich über ihre Worte nachdenken. Viel Zeit blieb mir nicht- aber ich hatte eindeutig keine Lust, noch einmal, dann sogar über Stunden, in diesem Folterinstrument eingespannt zu sein. Im Unterschied zu der Stute, deren 'Deckakt' ich verweigert hatte, war Annika nicht 'unschuldig'- doch wohin würde dieser Weg führen, wenn ich dem Appell an meinen inneren Schweinehund nachgab und ihm begehen würde?
Kaltes Spray auf die Haut meines Hodensacks riss mich aus meinen Gedanken- ich versuchte mit Aufbäumen dem unvermeidlichen Stich durch die Haut zu entgehen, doch wie aussichtslos war mein Widerstand. Der Schmerz der Infusionsnadel war bei weitem nicht so schlimm wie vermutet, nur die Infusion selbst war wohl direkt aus dem Kühlfach.
Augustine, hatte scheinbar alles mit angesehen- sie schmunzelte höhnisch, nachdem sie wieder in meinem Blickfeld auftauchte.

"Zu welcher Entscheidung hat sich der 'Held' durchgerungen? Ich bin ehrlich neugierig..."

Während ich spürte, wie die Lösung meinen Hodensack ausfüllte, dieser immer schwerer wurde und sich dessen Haut unangenehm spannte, war ich zu noch keinem Ergebnis gelangt. Aber was hatte das 'Urviech' gesagt? Ich beschloss, alles auf eine Karte zu setzen und fragt zurück:

"Und wenn ich mich... für Variante zwei entscheiden... würde- was ist danach? Da kann es... doch gut sein... doch noch im 'Untersuchungsstuhl' zu landen..."

Ich hatte mit meiner Antwort scheinbar die Baroness provoziert- sie kam auf mich zu und kniff mir in meine rechte Brustwarze bis ich meinen Schmerz nicht mehr zurückhalten konnte.

"Ah- das gefällt mir... da ist noch Kampfgeist... Um deine Frage zu beantworten...- du hast recht... es gibt keine Garantie nicht doch noch danach in diesem zu enden! Aber die wahrscheinlichere Möglichkeit ist der Aufenthalt in einer der Boxen... Komm- Hengst und Decksprung oder Wallach und 'Stuhl'..."

Sie hatte gewonnen- fast tonlos entschied ich mich für den 'Decksprung'...

"Oberschwester- noch weitere 100 ml! Das dürfte vorerst genügen. Die Füllung wird sicher bis zum nächsten Test durch seinen Körper absorbiert sein. Rasieren sie ihn bitte unten herum- die Stoppeln sehen ja unappetitlich aus. Nach dem Sprung bekommt er sein Fell wieder übergezogen... das dürfte bis dahin wieder gereinigt zur Verfügung stehen. Ach so, helfen sie notfalls nach, wenn der Hengst ob der Füllung Probleme haben sollte zu eregieren...
Wenn Sie alles vorbereitet haben, finden Sie mich in der 'Sieben' bei dem 'Ochsen'..."

Mit diesen Worten verschwand die Baroness erneut.

Ohne mich weiter in einer Form direkt zu beachten, führte die Oberschwester die ihr aufgetragenen 'Arbeiten' an mir aus. Die Haut meines Hodensacks spannte inzwischen schmerzhaft und ich fürchtete mich vor dem Moment, wo er wieder frei zwischen meinen Schenkeln hängen würde.
Die Rasur wurde von Natascha nach dem endgültigen Befüllen und dem Ziehen der Infusionsnadel mit Routine erledigt- bei ersterem ging sie dabei sogar wesentlich feinfühliger vor als Annika bei meiner 'Erstuntersuchung'. Aber um mir beim Eregieren zu 'helfen', ging sie genau so vor wie die Baroness- Stimulation über gezielte Schmerzreize an den Brustwarzen!
So 'vorbereitet' wurde von ihr die Fesselung bis auf jene an den Unterschenkeln an der Liege gelöst- aber mir wurde meine Vorderhand mit Bondagetape sofort wieder auf dem Rücken zusammengebunden. Ich bekam auch noch ein Halsband mit Ösen angelegt und ein kleiner Schemel auf dem Brett hinter Annika wurde in scheinbar dafür vorgesehene Löcher gesteckt.
Nachdem dies alles abgeschlossen war, verließ Natascha das Zimmer und holte die Baroness, damit diese meinem 'Decksprung' beiwohnen könne...

"Warum sitzt der Hengst noch auf der Liege und kniet noch nicht hinter der Stute, Oberschwester?"

"Bitte entschuldigt Baroness- ich wollte ausschließen, daß dieser hier aufsteht, freilaufend im Raum randaliert- und sich dabei verletzen könnte. Daher wollte ich die Fesselung seiner Hinterhand erst in eurem Beisein aufheben..."

Ein leicht ausgeführter Tritt traf Annika in ihre Seite- "Hast du zugehört? Deswegen ist Natascha Oberschwester und nicht du! Sie hat, im Unterschied zu dir, Verstand und Erfahrung im Umgang mit den Pferden hier und stellt deren Wohl stets über die persönlichen Belange- was bei dir ja nicht der Fall war. Ich hoffe, du lernst es jetzt und wirst die Lektionen verinnerlichen..."

Ich war von der Oberschwester inzwischen von den restlichen Fesseln auf der Liege befreit und kniete mich vorsichtig auf den mir zugewiesenen Schemel. Wie befürchtet zog das Gewicht der Füllung meinen Sack schmerzhaft nach unter und ich war einen Moment versucht, meine Entscheidung zu widerrufen. Aber die Konsequenzen wären wesentlich schlimmer als meine jetzige Lage- daher biß ich die Zähne zusammen und wartete auf weitere Anweisungen von der Baroness, damit dieses kranke Spiel weiter gehen würde.
Natascha sorgte mit einem über meine Unterschenkel geführten Gurt für einen einigermaßen sicheren Halt auf dem Schemel, dann ließ sie ein Drahtseil mit Karabiner von der Decke herab und hakte dieses in eine der Ösen des Halsbandes. Auch bekam ich von ihr ein Kondom über meinen Schlauch gezogen...
Die letzte Maßnahme war aber das Aufstellen einer Kamera durch die Baroness- mein 'Deckakt' sollte wohl nach der ersten Verweigerung durch mich zur späteren Erheiterung von Mira und ihr unbedingt aufgezeichnet werden...
Die Oberschwester stellte sich in diesem Moment so zu mir auf, daß Augustine nicht sehen konnte, wie sie mir wortlos zunickte und mit ihren Händen die Geste des Schlagens mit einem Verneinen des Kopfes andeutete...

'...es gibt kein Zurück... und du hast recht- ich will... zumindest jetzt... nicht schon wieder von irgendwem geschlagen werden...'

Augustine stellte sich nun vor Annika und mich- sie suchte regelrecht meinen Bilckkontakt- zog den Dildo aus der Scheide und dann schlug sie mit der flachen Hand heftig auf die offen vor ihr liegende Scham der 'Zofe'!
Die Laute, die aus der Maske hervor drangen und den Raum füllten, erinnerten mich an meine Schreie gestern in Mira's 'Spielzimmer'...

"Schlachtvieh- du siehst, wie bei uns hier auf dem Gestüt Versagen bestraft wird..."

Mit diesem Satz, der sich auch auf alle Gestütpferde und -mitarbeiter beziehen könnte, bekam ich von Natasche von hinten einen Stoß versetzt und kippte vornüber. Meine Schenkel schlugen auf dem Gesäß von Annika auf und ich spürte, wie mein Hoden schmerzhaft gegen ihre Pobacken schlug. Gleichzeitig würgte mich das Halsband...
Ich bekam aus dem Augenwinkel mit, wie 'Urviech' sich bückte- dann spürte ich ihre Hand an meinem Schlauch und sie führte diesen in das dafür offen liegende Loch der ehemaligen Krankenschwester ein.
Das Schauspiel, was ich nun der Baroness bieten musste, war alles andere als lustvoll. Mit jedem zurückziehen würgte mich das Halsband, einzig das Aufliegen meines Beckens auf Annika und das damit verbundene tiefe Eindringen gab mir die Möglichkeit, meinen Hals zurück zu entlasten und Luft zu holen. Mein Hodensack schwang zudem bei jeder Bewegung mit und verursachte mir weitere Schmerzen. Irgendwann überwog aber die Geilheit und ich hatte endlich meinen Erguss, der mich, so hoffte ich inständig, möglichst schnell aus dieser Lage erlösen würde.
Wie zum Hohn applaudierte Augustine und lobte meine durch ihre Schwester verkannten Fähigkeiten als Hengst. Ich stützte mich auf Annika ab, bis Natascha mich zurück und damit aus der 'Stute' zog. Sie reichte mir, quasi als Belohnung für meinen Decksprung, erst eine Flasche Wasser und dann ein Apfelstück, nachdem ich das Gleichgewicht auf dem Schemel erlangt hatte.

"Kau langsam- die Baroness war der Meinung, für deine Leistung hast du dir einen ganzen Apfel verdient. Ist sicher eine Abwechslung zu dem Salat, den du nach deinem Verweigern gestern fressen solltest...
Genieße ihn, ich weiß nicht, wann du den nächsten bekommen wirst..."

Mit diesen Worten löste sie die Verbindung zum Halsband und ließ das Drahtseil wieder in der Zwischendecke verschwinden. Dann fütterte sie mich weiter, bis auch das letzte Apfelstück in meinem Magen verschwunden war. Zum Abschluss entfernte sie den Gurt an dem Schemel und half mir auf.
Wieder festen Stand mit meiner Hinterhand gewonnen wollte ich der Oberschwester aus dem Raum folgen, als sich Augustine noch einmal bemerkbar machte.

"...kein Danke für den Sprung, das Wasser und den Apfel...?"

Ich ekelte mich in diesem Augenblick vor mir selbst- und doch ging ich vor ihr in die Knie und zeigte eine Unterwerfung. Wir beide wussten, wie wertlos diese in Wirklichkeit war- und doch blieb die Form gewahrt. Die Baroness würde mich nachher sicher mit ihren 'Leistungstests' weiter drangsalieren und brechen wollen... sicher würde sie diese auch aufzeichnen...- und ich konnte nur hoffen, daß Markus irgendwann eingreifen würde. Doch im Moment schien ich mir wohl eine Atempause erkauft zu haben- wenn auch mit den Schmerzen einer anderen- wenn mir auch durchaus verhassten- Person...


Wenig später...


"Oberschwester- das Schlachtvieh ist durch sie versorgt?"

"Nach ihren Vorgaben Baroness- er hatte ein paar Schwierigkeiten, seinen Hodensack im derzeitigen Zustand in seinem Fell unterzubekommen, ist aber, wie sie befohlen haben, in eine der kleinen Boxen gesperrt. Die Heizung ist gleichfalls, wie sie angeordnet haben, auf 35 Grad herauf reguliert...- ihm dürfte ganz sicher warm werden. Haben sie sonst noch Aufträge?"

"Nein Natascha, legen sie sich ruhig hin. Wir machen in sechs Stunden weiter- ich kümmere mich noch um unseren 'Ochsen', der ist dank unserem Training hier so weit gebracht, daß er handzahm ist... Ich werde ihn aber auf dem Laufband allein üben lassen, drei km/h bei vier Prozent Steigung mit 120 kg Zugbelastung auf dem Joch werden ihm die Nacht versüßen... Sie brauchen sich da keine Gedanken zu machen- er trägt seinen Harness, der wird ihn bei einem Zusammenbruch auffangen... und sein 'Halsband' hält ihn garantiert munter!"

"...und Annika?"

"Die bleibt so bis sie nach dem Wecken unsere Gäste versorgt haben- lernen durch Schmerz ist die beste Art, sich etwas zu merken... Verpassen sie ihr einen Aufblasdildo und nehmen sie das Rheumagel als Gleitmittel- ich schau nachher noch einmal nach ihr...
Gute Nacht Oberschwester."

Gute Nacht Baroness- und schlafen Sie gut."

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Blackrubberhorse
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  RE: Abenteuer auf Rosengarten- eine (mögliche) Fortsetzung... Datum:08.10.21 10:48 IP: gespeichert Moderator melden


Tag 24; Woche vier- Dienstag (Part 1)



Tierklinik- morgens...


Schlachtross:

Mit angewinkelter Hinter- und auf den Rücken gefesselter Vorderhand hockte ich in der Box, in die mich die Oberschwester vor Stunden gesperrt hatte. Wie von Augustine vorausgesagt, schien mein Körper die Infusionslösung absorbiert zu haben- die Schmerzen zwischen meinen Beinen waren nach einiger Zeit verschwunden...
Auch wenn ich hier ein wenig Schlaf gefunden hatte- die Wachphasen waren lang genug gewesen um über Natascha, Annika und mich nachzudenken. Das ich hier wieder in meinem Pferdeoutfit hockte war leicht erklärbar- Augustine fuhr wie ich auf Latex ab, ich würde ganz sicher nachher, äußerlich als Pferd, von ihr weiter misshandelt werden und auch die von 'Frau Urviech' hier eingestellte Raumtemperatur war in Latex schwerer zu ertragen als ohne...
Natascha- sie gab mir Rätsel auf! Handelte sie aus Überzeugung so schizophren oder war dies auch Selbstschutz von ihr? Mit ihrer Aussage zu Annika hatte sie zu meinen Gunsten interveniert- gut, damit hatte sie sich auch selbst einen Gefallen getan- doch vorher hatte sie mich einerseits bei der Eingangsuntersuchung rüde behandelt und auf der anderen Seite später mit ihren Hinweisen zum Krafttraining geholfen und einmal sogar vor Augustine versteckt. Wenn die Baroness anwesend war, klar, dann wäre sie blöd, sich etwas zuschulden kommen zu lassen, aber sie half mir in einem Moment und im nächsten quälte sie mich ohne eine Gefühlsregung. Jetzt zum Beispiel hatte sie ein Schockhalsband bei mir weggelassen, obwohl sie es kurz in der Hand hielt. Aber dank der von ihr eingestellten Temperatur hier im Raum fühlte ich mich wie in einem Bratenschlauch gegart. Ich wurde aus ihrem Handeln nicht schlau...
Was mich aber wirklich nicht zur Ruhe kommen ließ war mein eigenes Handeln...- sollte ich versuchen, wo es möglich war, weiter Widerstand zu leisten oder wie vorhin jede Chance nutzen und mir mit eigener Demütigung versuchen Gnade zu erkaufen? Was würde dies mit meinem Selbstwertgefühl anstellen? Mein Stallknecht hatte mir mit auf den Weg hierher gegeben, ich müsste versuchen durchzuhalten- irgendwann würden sie mich wieder in Ruhe lassen- aber er... und auch ich... hatten keine Vorstellung gehabt, WAS! alles hier mit mir angestellt würde. War da sein von mir bisher beherzigter Ratschlag überhaupt noch sinnvoll?
Egal, ich konnte es drehen und wenden wie ich wollte- ich kam zu keinem befriedigendem Ergebnis. Die 'Baroness' würden nicht eher Ruhe geben, bis ich in ihren Augen völlig zerbrochen wäre- Unterwerfungsversuche von mir würden sie nur belustigen aber nicht abhalten und wohin sie mich damit brächten weigerte ich mir vorzustellen...
Meine Lage war hoffnungslos- und daher heulte ich leise als das Licht wieder aufflammte...


"Guten Morgen du verkannter Deckhengst...- komm, ein neuer Tag erwartet dich! Los- raus aus deiner Box!"

Allein die Stimmlage der Baroness verursachte mir Übelkeit und Angst...- diese aufgesetzte gute Laune... die Freude darauf, mich wieder quälen zu können... da brauchte sie dies nicht auch noch in Worte zu fassen!
Ungelenk, steif und von der Helligkeit geblendet kroch ich aus meinem Gefängnis...- und erkannte nach und nach, die Oberschwester stand neben ihr mit im Raum. Die Gerte in ihrer Hand wurde durch sie nicht versteckt sondern als Drohung locker in der Hand gehalten...

"Ich hoffe, du hast gut geschlafen...- und dich von deinem Decksprung mit dieser Versagerin ein wenig erholen können. Ich habe ein interessantes Trainingsprogramm für dich vorbereitet...
Oh- der Wallach will mich wohl ignorieren? Ich habe dich etwas gefragt!"

Der Ton der Baroness wurde in diesem letzten Satz schärfer- und nein, ich wollte sie nicht ignorieren und so meine... eigentlich ohnehin aussichtslose... Lage verschlechtern. Nur hatte ich ihre Frage als rhetorisch aufgefasst...

'Verdammt- was willst du von mir hören? Ich habe kaum geschlafen... brennenden Durst... mir tut alles weh...- auch dank dir... und ich habe echt Angst vor dem, was du mit mir heute anstellen wirst...- aber ich werde versuchen diese dir jetzt nicht zu zeigen...
So gesehen...- werde ich nicht lügen... aber mich stärker darzustellen versuchen als ich es bin!'

Durch die Augengläser der Maske suchte ich Blickkontakt und schüttelte dann langsam und verneinend meinen Kopf.

"Na...- hat das Tier sich zu einer Antwort durchgerungen... Wie du geschlafen hast...- interessiert mich eigentlich einen Scheißdreck. Du bist schließlich nicht zur Kur bei mir...
Aber du bist ehrlich- und das zeigt mir, du hast- wie ich gestern schon feststellen durfte- immer noch Kampfgeist! Den wirst du auch gleich brauchen... Ich hätte es dir im übrigen auch nicht abgenommen, daß du unter den von mir für dich befohlenen Bedingungen gut geschlafen hättest. Das war nicht vorgesehen...
Wie gesagt... du warst ehrlich zu mir- und du siehst- ich bin ehrlich zu dir... Das ist doch eine gute Basis auf der wir weiter zusammenarbeiten können...

"Oberschwester- der Gaul ist in einer Stunde für die anstehenden Testreihen vorbereitet! Bis dahin wie abgesprochen ein wenig Morgengymnastik zum lockern der Gelenke- danach Fütterung und Hygiene. Und er bekommt ein Halsband!"

Während die Baroness keins Antwort abwartend sich abwandte und mich mit 'Frau Urviech' zurück ließ, musterte mich Natascha kurz...

"50 Liegestütze, dann 50 Kniebeuge...- drei Durchgänge... keine Pause dazwischen! Mach das ordentlich- dann gibt es Futter von mir. Zickst du herum...
Los- halt still, damit ich dir deine Fessel lösen kann und dann runter mit dir!"

Was passieren würde wenn ich... 'herumzickte'...- die Oberschwester brauchte noch nicht einmal die Gerte zu bewegen um sich trotzdem unmissverständlich auszudrücken.
Jeden Moment darauf gefasst, von ihr einen Hieb zu erhalten, schüttelte ich noch einmal meine Arme aus ehe ich mich mit meiner Hinterhand an einer Wand abstützte und auf den in meinen Handhufen geballten Fäusten mit den ersten Wiederholungen begann...

'Einatmen- ausatmen... runter- hoch...'

Die Oberschwester gestattete mir meinen eigenen Rhythmus...- und zählte korrekt mit. Fünf... zehn... fünfzehn... zwanzig...- ich versuchte die Wiederholungen so gleichmäßig wie nur irgend möglich hinzubekommen...

"Fünfundvierzig... fünfzig! Hoch auf deine Hinterhand...- das sah ordentlich aus! Ich gestatte dir- drei Mal durchatmen, dann die Vorderhand nach vorn! Eins... Zwei... Drei...- und weiter!"

Meine Knie protestierten vernehmlich...- doch zwang ich mich jede Wiederholung so sauber wie es mir möglich war auszuführen.

'Neun... Zehn... Elf... Zwölf...'

"Deine Vorderhand!"

Diese ruppig vorgebrachte Aufforderung wurde von der Oberschwester mit einem als leicht zu bezeichnenden Hieb der Gerte unterstrichen...- ich sollte meine Arme gefälligst sauber in einem rechten Winkel ausgestreckt halten! Von diesem Ideal war ich unbewusst ein wenig abgewichen- und dies wurde nicht toleriert!
Nach dreißig Wiederholungen war mit klar- selbst wenn ich diesen Durchgang sauber hinbekäme... es würde garantiert weitere Hiebe für mich geben. Meine Gelenke brannten bereits jetzt wie Feuer... der Puls pochte vernehmlich in den Schläfen...- die Folter von Mira nach unserer Rückkehr, das gestrige gehetzt werden durch den Knecht und die vergangene Nacht hier in der 'Klinik' forderten ihren Tribut. Langsam kroch die wirkliche Angst vor dem, was mich bei Augustine erwarten würde, in mir hoch- denn weder die Baroness noch die Oberschwester würden Rücksicht darauf nehmen wie es mir ging. Erst nach einem Zusammenbruch bei völliger Erschöpfung- und dieses Level würde auch durch die 'Baroness' definiert werden- würden sie Ruhe geben... aber ganz sicher alles daran setzen mich so schnell wie es möglich wäre für weitere Schindereien wieder fit zu bekommen...

"... Neunundvierzig... Fünfzig! Los- schüttele deine Arme und Beine aus... den Rest kennst du ja. Fünf Mal durchatmen und dann sehe ich wieder saubere fünfzig Liegestütze!
Ist eigentlich dein Fell sauber oder hast du dich eingeschissen? Zu riechen ist zum Glück ja nichts..."

Ich benötigte einen Moment um den Inhalt ihrer Frage zu verstehen und diese mit einem Kopfschütteln zu verneinen...- und erst als ich mich wieder in die Ausgangsposition für die nächsten Liegestütze zwang, glaubte ich das eigentliche Motiv zu verstehen!

'Das 'Urviech' interpretierte die Anweisung der 'Baroness' zu meinen Gunsten...!'

Auch wenn dies nur wenige Augenblicke waren...- unter der Kontrolle von Augustine wäre mir auf keinen Fall dieses 'Lockern der Gelenke' und Durchatmen zwischen den einzelnen Blöcken gestattet worden...
Runter...- Berührung des Bodens mit der 'Nasenspitze' meiner Maske...- Hoch...
Trotz all der bereits hier auf Rosengarten als Training oder Strafe ausgeführten Liegestütze und des damit auch einhergehenden Trainingseffektes- nach dreißig Wiederholungen in diesem Durchgang brauchte ich eine Pause! Meine Arme brannten wie Feuer und ich wollte zumindest ein paar Atemzüge nehmen um weiter machen zu können...

"Wiiieehh!"

Trotz des Schmerzes in meiner Kniekehle wieherte ich und biss in meine in der Maske verbaute Trense- der Schlag war aber auch heftig ausgeführt!

"Wenn du schon eine Pause einlegen willst- dann mit einem Rücken, der gerade wie ein Brett ist und nicht mit einer Bogenlampe! Klar?"

Was die Oberschwester eine 'Bogenlampe' nannte, war der Versuch ein klein wenig meinen Rücken zu entlasten- der sofort von ihr bestraft wurde.

"...Achtunddreißig... Neununddreißig... Vierzig..."

Ich musste eine zweite Pause einlegen- was mich zwar auch Kraft kostete, da ich meinen Rücken so gerade wie es nur ging hielt...- aber ich pumpte genug Luft in meine Lungen um dieses Gefühl der Atemnot aus meinem Kopf zu bekommen!

'Nur noch zehn... neun... acht...- ... zwei... eins...- und hoch auf die Hinterhand...'

"Schön die Vorderhand vom Körper weg...- und runter! Hoch! Runter...- du hattest dir deine Erholung schon gegönnt... Also reiß dich zusammen!"

Zum Glück wurde mir 'erlaubt', zwischen jedem Hoch und Runter einen Atemzug zu nehmen- da wich die Oberschwester nicht von ihrem Rhythmus ab. Ich zwang mich meine Vorderhufe waagerecht zu halten- denn zwischen jeder Bewegung wurde mir mit dem erlaubten Atemzug eine kleine Pause eingeräumt, die mich weiter durchhalten ließ...

"Sehr schön...- du hast Leistung gezeigt und ich musste dich nicht anzählen! Du hast meine Erlaubnis deine Arme ein wenig zu lockern... und dann sehe ich das Ganze noch einmal. Zehn Atemzüge- verstanden?!"

'Langsam und tief atmen...- komm, zwing dich dazu...'

Die gewährte Zeit der 'Erholung' war viel zu schnell vorüber- und trotz aller Psychotricks, die ich anzuwenden versuchte... diese an sich einfachen Übungen waren in Verbindung mit Übermüdung und, was ich immer stärker spürte, der Dehydrierung durch das eingesperrt sein in meinem Outfit und der bisherigen Unterversorgung mit Flüssigkeit...- ein verkrampfen meiner Muskulatur war nur noch eine Frage der Zeit!

"Und runter mit dir!"

'Zehn Stück...- fünf Mal durchatmen... dann wieder zehn...- zwei... eins... Pause!'

Meine Vorderhand zitterte jetzt sichtbar- die Muskeln waren völlig übersäuert... und doch zwang ich mich weiter zu machen! Ich hatte es Bea versprochen...- ich stand für ihre Schulden ein... ich hatte es meiner Jockey und dem Stallknecht versprochen...- ich würde durchhalten...
Mit jeder weiteren Wiederholung kämpfte ich mich Stück für Stück dem Ende der von mir abverlangten Schinderei entgegen...

'... Dreiundvierzig... Vierun- Ahhhh!'

Der Krampf in der linken Schulter schlug erbarmungslos beim hochdrücken meines Körpers zu und sorgte für ein unkontrolliertes Wegbrechen. Der Schmerz trieb mir Tränen in meine Augen und ich nahm die Dinge um mich herum nur noch verschwommen wahr.
In panischer Angst vor den Schlägen, die mich aufgrund meines 'Versagens' ganz sicher gleich treffen würden, versuchte ich zwei Mal wieder die geforderte Position einzunehmen um weiter zu machen...- doch ich scheiterte!

"Hoch mit dir- auf deine Hinterhand!"

Dieser Befehl an mich war von einem einzelnen Schlag auf meine Kruppe begleitet, der wohl meine Aufmerksamkeit auf sie richten sollte und kam in einer ruhigen Tonlage- nicht gebrüllt oder mit einem gefährlich sarkastischen Unterton- und auch die befürchteten weiteren Schläge blieben aus. Noch im Aufstehen hörte ich die weiteren Worte der 'Oberschwester'- und wurde, wieder einmal, von ihr überrascht:

"Ich hatte eigentlich erwartet, daß du es schaffst...- aber du wolltest trotz deines Krampfes weiter machen! Das halte ich dir zugute...
Pass auf- du hast dreiundvierzig Wiederholungen geschafft... Du hast damit genau so viele Sekunden Zeit dich zu lockern... bis du wieder bei Null wärst und ich dich nach unten prügele! Eine Sekunde- eine zusätzliche Wiederholung! Ich empfehle dir... sei bei dreißig wieder unten und zeige mir dann zwanzig saubere Liegestütze...- und alles ist vergessen!
Zweiun..."

Noch ehe die erste Sekunde von ihr- sehr langsam und betont- herunter gezählt worden war, schüttelte ich mich in der Hoffnung, so meinen Körper zu lockern und das geforderte Ziel doch noch zu erreichen...

'Warum nur tust du das? Duldet keine Abstriche... forderst sogar zusätzliche Leistung ein...- und baust mir trotz allem eine 'goldene Brücke', damit ich das Ziel schaffe! So war es auch schon in dem Sportraum...- warum bist du nur so unberechenbar? Oder ist genau das deine Berechenbarkeit?'

"Vierunddreißig... Dreiunddreißig..."

'Komm- runter mit dir... Der Krampf hat sich gelöst... Ich schaffe das jetzt...'

"Einunddreißig... Zweiunddreißig...- ... Neunundvierzig... Fünfzig...- Hoch!"

Die beiden Zehnerblöcke waren schmerzhaft... doch ich hatte es hinter mir! Nur noch die Kniebeuge...
Mit zitternden Extremitäten- aber ohne weiteren Krampf schaffte ich es... die Schinderei war für den Moment vorüber!
Ohne Aufforderung begab ich mich- freiwillig- vor der Oberschwester in eine Unterwerfungsgeste und senkte meinen Blick...- auch wenn ich überzeugt war, sie würde der Baroness entgegen ihres Versprechens über mein Einbrechen berichten. Aber ein Lob war das Allerletzte, was ich zu hören erwartete...

"Gut gemacht... Halte still, dann nehme ich dir hier gleich die Maske ab. Danach geht es zurück in die 'Vier' und dort bekommst du dein Futter..."


'Endlich darf ich saufen... das tut gut... Aber warum gestattet Augustine das? Oder hat da die Oberschwester wieder allein entschieden...?'

Natascha hatte mich wieder zurück in den Raum gebracht, wo ich gestern (?) zum Vergnügen der Baroness meine 'Hengstfähigkeiten' an Annika demonstrieren durfte. Von der Oberschwester gestattet, saß ich- den Schmerzen zum Trotz- mit dem Rücken an eine Wand gelehnt auf der Liege und hielt mir mit beiden Hufen der Vorderhand ungeschickt die Wasserflasche an meine Lippen...
Die Hälfte der Flasche hatte ich nach einem aufmunterndem Zunicken durch meine 'Aufpasserin' mit einem Zug in mich hinein geschüttet- damit war dieses mir bereits durch die Misshandlungen des Pferdeknechts bekannte Durstgefühl so weit in den Hintergrund gedrängt, daß ich wieder begann, mich nach dem Sinn des Ganzen zu fragen.

'Warum stecken die mich in mein Outfit und gart mich die Nacht über durch so daß ich dehydriert bin...- und dann bekomme ich zu saufen... Warum das ganze?'

"Komm- sauf die Flasche aus... Dann gibt es Futter!"

Mit diesem Hinweis hielt die Oberschwester mir eine weitere Wasserflasche vor mein Gesicht...- als wolle sie mir zu verstehen geben, ich bräuchte keine Angst zu haben nicht genug zu saufen zu bekommen.

"Stell dich am besten hin...- so dürfte dir das Fressen leichter fallen..."

Trotz meiner Schmerzen in den Fußsohlen... 'danke Mira für deine mir abgeforderte Tanzeinlage...' stemmte ich mich auf meine Hinterhand, ertrug das nadelstichartige Brennen und während zwischen dem Latex und meiner Haut der Schweiß wieder seinen Weg nach unten suchte, erfolgte ein zweites Wunder!
Ich hatte fest mit einer weiteren Portion jenes... 'Salat'... gerechnet, den mir Mira in ihrem Folterkeller als Futter serviert hatte...- doch in der Schüssel, die Natascha vor mein Gesicht hielt, befand sich eine normale Portion für uns Gestütpferde!

"Sauf deine Flasche aus- dann frisst du deine Portion hier und danach ist ein zweiter Liter Wasser für dich durch die Baroness autorisiert..."

'Was ist denn jetzt los? Augustine als Mutter Theresa...?'

Für einen Moment lohte in mir der Gedanke auf, die Rittmeisterin wäre zurück und ich sollte einigermaßen passabel aussehen...- doch wäre dann nicht auch der anstehende 'Test' abgesagt?
Die Antwort auf meine Frage sollte ich nach meiner Fütterung erhalten- doch noch war es nicht soweit...
Während ich Stück für Stück zerkaute und in meinen Magen beförderte, verwarf ich Stück für Stück den Gedanken an Rettung...- ich wollte nichts in mir aufbauen, was dann zu umso größerer Enttäuschung führen könnte. Gegen Ende der Fütterung erschien eine sichtlich gebrochen aussehende Annika- mit ihren hasserfüllten Augen hinter den Gläsern der Maske und dem gleichen Spuren an ihr wie beim 'Decksprung' war eine Verwechslung unmöglich- und legte mehrere Handtücher auf den Boden und der Liege ab. Danach verschwand sie zu meiner Erleichterung wieder.
Die Oberschwester hatte dies alles völlig ignoriert- einzig, nachdem ich mit dem fressen fertig war, half sie mir die zweite Flasche Wasser auch noch zu leeren. Mit dem Ergebnis zufrieden, wurde ich erneut aufgefordert still zu halten.

"Ich öffne jetzt den Reißverschluss von deinem Fell...- dann legst du dich mit dem Rücken auf die Tücher und reckst Arme und Beine zur Decke. Soweit verstanden?"

Stumm nickte ich- obwohl ich sicher auch verbal hätte antworten dürfen. Doch... das war nicht nur das hier herrschende Sprechverbot für uns Pferde- sondern auch Stolz... ich wollte dies nicht! Aber ich folgte ihrer Anweisung und während der Schweiß aus meinem Anzug lief, verstand ich den Sinn der Tücher.

'Augustine will mich den Test in meinem Anzug absolvieren lassen...- und sorgt so dafür, daß in meinem Fell keine alte Flüssigkeit ist, die mein Körper erst erwärmen müsste und mir damit ein wenig 'Kühlung' verschafft! Ich hatte recht- da ist niemand, der gekommen ist um mir zu helfen...
Aber warum eigentlich nicht in dem Raum, wo ich bei ihrem 'Willkommen' hier auf Rosengarten mit den Einläufen gequält wurde?'

War es Faulheit von Natascha oder woran lag es- aber das war im Moment nicht wirklich wichtig...

"Alles aus deinem Fell rausgelaufen? Gut- dann komm hoch auf deine Hinterhand... Ich lass dir im übrigen jetzt die Wahl...- du hälst jetzt bis zum Testbeginn still und bleibst ohne Fesseln... oder du kannst versuchen hier zu randalieren- mit entsprechender Konsequenz für dich..."

Die Oberschwester hob dabei noch nicht einmal ihre Stimme- aber was sie mit der Variante zwei meinte war ohnehin klar.

"Darf ich mich... bis sie mich zur Baroness bringen... auf die Liege legen?"

"Setzen ist in Ordnung...- hinlegen auch... wenn ich mit dir fertig bin..."

Natascha, die bisher an mit dem Rücken zu mir stand und, wie ich mitbekommen hatte, meine Maske reinigte, hatte diese aus der Hand gelegt und zog eine Schublade des Wandschranks auf. Einige Sekunden später sah ich, was sie entnommen hatte- und, obwohl ich dies nicht wollte, begann ich vor Angst zu betteln:

"Frau Oberschwester- bitte nicht! Das is..."

"Halt. dein. Maul!"

Diese drei Worte...- betont und von einem bösartigen Blick begleitet- reichten völlig um mein Betteln zu unterbinden.

"Geht doch...- ich habe dein Gewimmer überhört wenn du weiter kooperierst... Du hast es doch mitbekommen- das ist eine Anweisung der Baroness! Heul dich also bei ihr aus..."

Stumm nickte ich- wir beide wussten, wie sinnvoll ein solcher Versuch durch mich bei Augustine wäre. Starr den Blick auf das lederne Schockhalsband in ihren Händen gerichtet... ich wollte weglaufen... doch was würde dann die Oberschwester mit mir anstellen?

"Komm- streck deinen Hals... Kopf hoch und Blick frei gerade aus..."

Die Oberschwester fuhrwerkte mit ihren Händen an meinem Hals- schob und zog an meinem Suit und ich spürte, wie das Lederband mit den Metallstiften sich um meinen Hals schob. Dabei fluchte die Oberschwester leise vor sich hin...- besonders beim Schließen meines Anzuges! Ich selbst merkte auch, wie eng das Halsband durch das darüber liegende Latex an meinen Hals gepresst wurde.
Beim aufsetzen meiner Maske und dem Versuch, diese dann zu schließen, fluchte die Oberschwester richtiggehend genervt...- und brach dann den Versuch ab!
Mit... unzufriedenem... Gesichtsausdruck schaute sie mich an:

"Das funktioniert so nicht...- und damit wird sich die Baroness nicht zufrieden geben! Du sollst für die Test's unbedingt eines angelegt bekommen...- aber sie will daß du diese in deinem Outfit ableistest...
Ich nehme dir das Teil jetzt wieder ab- und dann kannst du dich auf die Liege legen... Ich muss nachdenken..."

Innerlich jubilierte ich- da schien etwas nicht so zu funktionieren wie es sich die Baroness wohl wünschen tat... Aber der Plural von Test verunsicherte mich sichtlich- doch die Oberschwester würde es mir ganz sicher nicht verraten. Aber jede Minute in der ich jetzt ein Extra an Ruhe fand brächte mich näher an eine mögliche Rettung oder würde mich wieder ein wenig mehr in die Lage versetzen hier Widerstand zu leisten...
Zu meinem Bedauern schien die Oberschwester nach einiger Zeit wohl eine Idee zu haben, wie sie mit dem Problem umgehen könnte. Sie holte aus ihrer Tasche das Mobiltelefon und drückte wohl eine Kurzwahl...


Oberschwester Natascha:


"Baroness Augustine- bitte entschuldigen Sie die Störung... aber der Beginn des von Ihnen gewünschten Tests mit unserem Probanten verzögert sich... Leider ist ein Problem aufgetreten...- das sich aus ihren Wünschen bezüglich der Ausstattung von unserem Gast ergeben hat...
Das von Ihnen gewünschte Halsband passt nicht unter sein Outfit!"

"Natascha- ich habe nicht ewig Zeit... was passt nicht- und wieso? Beschreiben sie das Problem!"

Die Stimme der Baroness am anderen Ende der Verbindung war ruhig geblieben- aber, wie die Oberschwester dies nur all zu gut wusste, das würde sich binnen Sekunden ändern, wenn man nicht prägnant zumindest das 'Problem' beschrieb...
Daher verzichtete sie auf jegliche Höflichkeitsfloskeln:

"Wir können dem Schlachtross keines von unseren Strafhalsbändern anlegen, wenn sie darauf bestehen, daß er in seinem Outfit die Testreihe bestreiten soll. Mit angelegtem Band ist ein eng anliegender Verschluss seiner Maske nicht gegeben und wenn diese zu viel Spiel hat, ist der von Ihnen geforderte Abschluss von der Umgebung nicht garantiert!
Entweder er bekommt einen der Anzüge an, die wir hier für Gäste vorhalten und die übliche Atemmaske- dann würde das Halsband zu integrieren sein, aber sein von Ihnen gewünschtes Outfit inclusive der für ihn angepassten Hufstiefel wäre so nicht gegeben... Die Akustikeinheit am Halsband ist einfach zu dick!
Oder sie geben Anweisung, die Testreihe ohne diese von Ihnen gewünschte Option der Motivierung durchzuführen- seine Werte bekommen wir über seinen Chip, der noch immer in seinem Körper ist und die Messungen, die seine Atmung betreffen, ermitteln wir ja ohnehin extern..."

In das Schweigen der Baroness hinein tastete sich die Oberschwester mit ihrer Idee vor, von der sie hoffte, ihre Chefin würde darauf eingehen...

"Baroness Augustine...- dürfte ich einen Vorschlag äußern?"

"Natascha- ich kenne diese Tonlage bei Ihnen... Sie haben eine Idee... die aber von meinen Intentionen abweicht...- ich habe doch recht!"

"Davon ausgehend... daß ihr Probant den Test in seinem Outfit absolvieren soll... Wir könnten ihm anstelle des von Ihnen vorgesehenen Halsbandes eines von denen anlegen, die für unsere externen Pferde in den Kategorien 'Grün' und 'Gelb' für das tragen unter den entsprechenden Gummifellen vorgesehen sind. Diese sind wegen des Fehlens der Akustikeinheit eindeutig flacher und dürften damit auch unter sein Fell passen...
Damit wäre auch eine Gleichheit in der Möglichkeit der 'Motivation' gegeben- das Gastpferd, was vergangenes Wochenende diese Testbedingungen zum ersten Mal erfüllen durfte... bei diesem hat auch die Furcht vor dem zu erwartenden Schmerz ausgereicht...
Und Sie haben unserem Testobjekt... entgegen dem Wunsch ihrer Schwester... eine normale Ration zum Frühstück gewährt...- damit die Rahmenbedingungen der Tests vergleichbar bleiben..."

Auch nach dieser 'Intention' der Oberschwester gegenüber ihrer Chefin herrschte einen Moment Ruhe- ehe die Baroness wieder zu hören war:

"Grundsätzlich stimme ich ihrem Vorschlag zu! Die Einstellung für eine ausreichende Motivation unseres Probanten... ich halte in seinem Fall die maximale Stufe für durchaus angemessen- das wäre mit einer mittleren Korrekturstufe der sonst von uns genutzten Bänder vergleichbar...
Ja- Maximalstufe und als Frequenz arbeiten wir mit zwei Hertz! Impulsdauer... was würden Sie vorschlagen- Oberschwester?"

Natascha drehte sich kurz um und schaute Schlachtross an... Aber zu lange sollte sie ihre Vorgesetzte nicht warten lassen...

"Baroness- mit welcher Einstellung hat ihre Schwester Brutus nach dem verlorenen Rennen motiviert? Das waren doch... jeweils fünf Sekunden..."

"Mhh...- ja, die Eckdaten sind gut. Das Gefühl von zehn schnellen Hieben wie mit einer dünnen Gerte in den Nacken... das ist angemessen!
Gibt es sonst noch etwas... Natascha?"

In dieser weniger distanzierenden Nennung ihres Vornamens erkannte die Oberschwester die damit geäußerte Zufriedenheit der Baroness über ihr bisheriges Arbeiten mit dem... bisher nicht wirklich renitenten Hengst. Dieser leistete aus ihrer Sicht immer noch Widerstand- aber beherzigte zumeist gleichzeitig die hier auf dem Hofgut geltenden Regeln!

'War dir dies nicht klar gewesen...- die Situation am Sonntag hat man eigens für dich geschaffen... Wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte...- vielleicht hätte ich dich gewarnt...'

"Baroness...- ja, da gibt es noch etwas. Im Unterschied zu unseren Gummifellen ist in dem von unserem Probanten keine Fixierung der Halsmanschetten eingebaut. Daher könnte es sein, daß dieses verrutschen könnte und dadurch eine punktgenaue Stimulation nicht mehr gegeben wäre. Dieses Problem lässt sich aber recht leicht beseitigen... Könnten Sie bitte dafür sorgen, das aus der Sattelkammer, wo unsere Felle für die Einsteller eingelagert sind, mehrere der entsprechenden Ersatzmagnete hier in die Klinik gebracht werden- diese dürften, wenn wir sie außen auf dem Anzug aufsetzen, die Manschette ausreichend fixieren...
Bis diese aber hier sind...- ich möchte den Probanten nicht allein lassen! Wäre es für sie vertretbar, eine Verzögerung des Testbeginns von 15-20 Minuten in Kauf zu nehmen? In dieser Zeit könnte unsere Hilfskrankenschwester die benötigten Teile hergeschafft haben..."

"Oberschwester- damit kann ich leben... Gründlichkeit und Genauigkeit haben hier Vorrang- und sie sorgen ja dafür, daß er nicht wegläuft! Sie geben Bescheid, wenn er so weit vorbereitet ist!"

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Blackrubberhorse
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  RE: Abenteuer auf Rosengarten- eine (mögliche) Fortsetzung... Datum:15.10.21 11:57 IP: gespeichert Moderator melden


Tag 24; Woche vier- Dienstag (Part 2)


Schlachtross:

'Aller Aufschub hat ein Ende...'

Ich stand, komplett als Latexhengst in meinem eigenen, gewohnten Outfit in dem Raum, wo ich zur 'Eingangsuntersuchung' von der Baroness bereits schon einmal bis zu meinem Zusammenbruch auf dem Laufband gehetzt worden war.
Nach dem Telefonat der Oberschwester im Vorbereitungsraum hatte diese mir erlaubt, mich auf einer Toilette wie ein normaler Mensch zu erleichtern- und so auch noch ein wenig unnützes Gewicht loszuwerden. Danach wurde ich von ihr erneut 'eingekleidet' und hier in diesen Raum gebracht.
Sie hatte mit der Baroness gesprochen- das hatte ich mitbekommen- doch wie, und vor allem warum, Sie den Testbeginn für mich noch ein wenig heraus gezögert hat... diese Frau gab mir immer wieder Rätsel auf!
Und jetzt stand mir die Schwester meiner schlimmsten Feindin hier auf dem Hofgut gegenüber- und von ihr hatte ich auch keinerlei Gnade zu erwarten. Unweigerlich zitterte ich vor Angst...

"So, mein stolzer Hengst...- ich freue mich deine Leistungsentwicklung seit deinem Eintreffen hier auf Rosengarten wieder einmal überprüfen zu dürfen...
Deine Fütterung vorhin war so weit in Ordnung? Meine Schwester wollte dir- im Gegensatz zu mir- nur den gleichen leckeren Salat wie du ihn schon vorgestern bekommen hast zugestehen... aber das würde nicht konform zu dem sein, was meine Testreihe betrifft, an der du mitwirken darfst... Deswegen die gewohnte Portion und auch das Wasser- du sollst nicht dehydriert in den Test gehen..."

Ich verstand nur Bahnhof...- meine Körperhaltung schien dies auch, trotz fehlender Möglichkeit von Mimik mit meiner Maske, so auszudrücken!
Aber immerhin verdankte ich dieser 'Mutter Theresa' das Wasser, was ich mir in den Stunden vorher so sehr gewünscht hatte um meinen Durst zu stillen...

"Kann es sein... daß ich dich gerade überfordere? Du bist neugierig auf das, was dich hier erwartet- aber hast auch Angst davor es zu erfahren...- habe ich recht damit?"

In diesem Moment kam ich mir wie in einer wirklich schlechten Parodie eines Agentenfilms vor- der Held ist gefangen und der Oberschurke enthüllt seine Pläne. Aber... sie hatte mit beidem recht- ich verspürte eine Scheißangst und war trotz allem neugierig. Daher nickte ich Ihre Aussage brav ab...

"Zu deiner Beruhigung...- du bist nicht der erste, der diesen Test absolviert! Ein 'grüner' Einsteller hat ihn vergangenes Wochenende als erster geschafft..."- die Baroness schaute auf ein bereit liegendes Tablet- "... Oh, ich sehe hier, du hast sogar eine Einheit mit ihm zusammen trainiert..."

'Die meinte doch nicht diesen Gummi-Kaltblüter...- Wit-irgendwie...'

"Ich habe den Test dann von zwei 'roten' Einstellern wiederholen lassen- die durften ihn aber gleich zwei Mal hintereinander... mit einer Pause laufen. Am Samstag hatte Lion das Vergnügen...- nach seiner miserablen Leistung während der Ausfahrt! Der Pferdetrainer hatte mich ja gebeten, ihn etwas härter ran zu nehmen...- deswegen durfte auch er zwei Mal mir bei meiner Studie zuarbeiten...
Du bist aber...- und genau das macht dich für mich so wertvoll... eine andere Liga! Du bist ein richtig gut trainiertes Rennpferd mit ausgeprägtem Willen zum Sieg! Das lässt dich schon von vornherein unter den anderen Gäulen herausstechen. Dazu bist du es dank deines Outfits gewohnt auch in Latex deine Leistung abzurufen...
Und du warst blöd genug, bei meiner Schwester zu verweigern...- und einen auf Mister Ed zu machen! Selber schuld kann ich nur sagen...
Daher wirst du die Ehre haben, als erster den Test drei Mal zu wiederholen!"

Natascha, das spürte ich, packte in diesem Augenblick fester zu und war auf ein Ausbrechen durch mich vorbereitet- doch ich war einfach nur paralysiert...
Der Moment ging vorüber und sie lockerte den Griff an meinem Zuggeschirr wieder.

"Was dich sicher erfreuen wird- du läufst nur im Schritt... und der 'automatische Jockey', den du sicher bei unserer ersten Begegnung hier schätzen gelernt hast... der kommt auch nicht zum Einsatz. Dafür darfst du eine wesentlich höhere Last ziehen als du gewohnt sein dürftest und wirst dies unter von mir kontrollierter Atmung tun...
Jeder Test dauert dreißig Minuten... und die Leistungsanforderung steigt von Test zu Test um jeweils zehn Prozent. Dazwischen gewähre ich dir die gleiche Zeit zur Erholung! Zehn Minuten zum Auslaufen und fünf zum auflockern vor dem nächsten Testbeginn. Die restlichen fünfzehn Minuten darfst du abhängen...
Natascha- ab auf das Band mit ihm!"

'...unter von Augustine 'kontrollierter' Atmung...'

Dieser Satz hämmerte wieder und wieder in meinem Kopf- was dies bedeutet hatte ich bereits hier in diesem Raum und auch gestern im Horsekeeper erleiden müssen! Atemnot... von ihr wiederholt bis an die Grenze des Gefühls ersticken zu müssen gebracht werden...- und niemand würde mir helfen!
An Widerstand war auch nicht zu denken- mit einem leichten Stromschlag, der aber nur als Warnung gedacht war und gefühlt im niedrigen 'Aufmerksamkeitsmodus' lag, hatte mir die Oberschwester dies zu verstehen gegeben. Ich fokussierte sie durch die Scheiben meiner Maske... sie stand entspannt vor dem Laufband und hielt die Fernbedienung locker in der Hand.

'Verhalte dich ruhig und du hast Ruhe vor mir bis Testbeginn...- es ist deine Entscheidung...'

Ihre nonverbale Botschaft kam an- doch auf was wartete sie? Die Baroness war zudem auch aus meinem Blickfeld verschwunden...
Ich versuchte mich mit langen, tiefen Atemzügen zu beruhigen und zudem so meinen Kreislauf mit Sauerstoff zu pushen- aber die Angst blieb allgegenwärtig!

"Oberschwester- sie scheinen ja geradezu eine beruhigende Wirkung auf unseren Probanten zu haben... Kümmern Sie sich bitte um seine Hinterhand...
Und du blickst weiter stur gerade aus!"

Dieser Anschnautzer der Baroness kam von hinten, galt mir und war mit einem schmerzhaften Hieb auf mein Gesäß verbunden- obwohl ich mich nicht gerührt hatte!
Ich spürte nur die Hände der Oberschwester- mir wurden offenbar Bänder um meine Hufschuhe in Knöchelhöhe angelegt. Danach fummelte sie an meiner Vorderhand herum- aber warum entfernte man die Hufhandschuhe?

"Ein wenig Strafe muss aber sein- auch hier bei mir! Dein Verhalten hat meine Schwester vor ihrem Gast... meiner alten Freundin... blamiert... was du doch sicher nachvollziehen kannst! Deswegen bekommst du dieses nette Armkorsett jetzt angelegt- Annika hat mit gebeichtet, du und sie hätten unter dessen Zuhilfenahme schon einen netten Moment gehabt... Hopp- Arme auf den Rücken und schön still halten!"


Zehn Minuten später war meine 'Einkleidung' abgeschlossen und Augustine war so 'gütig' mir ihr Mobiltelefon vor meine Maske zu halten, damit ich das Bild sehen konnte, was ich nun abgab.
Über die 'Nüstern' meiner Maske war ein Adapter mit den Zu- und Abluftschlauch für die Versorgung mit Atemluft angebracht- so wie er auch in den Horsekeepern Anwendung fand. Um die Knöchel meiner Hinterhand hatte die Oberschwester mit Lederfesseln angelegt- an denen je eine Kette befestigt war, deren anderes Ende links und rechts außen am Laufband endete...
Ein zweites Bild zeigte meine Rückseite- am Harness war auf Hüfthöhe die Zugstränge angebracht, die sich hinter mir vereinigten und mit dem Drahtseil verbunden waren, welches in dem Kasten endete, wo mein simulierter Zugwiderstand elektronisch gesteuert wurde. Das zweite Seil zu meiner Sicherung war zwischen meinen Schulterblättern in die Öse meines Zuggeschirrs eingehakt...

'So wie beim ersten Mal- wenn ich zusammen breche soll ich mich nicht verletzen... Petra- du kannst stolz auf deine Arbeit sein!'

Mit jedem Atemzug spürte ich den voreingestellten Widerstand, der den Filter für mich simulierte... und bereits jetzt meine Angst vor der von der Baroness für mich eingeplanten Atemnot in das kaum mir vorstellbare steigerte. Dazu die Schmerzen in den Schulter- und Ellenbogengelenken- hervorgerufen durch die brutal enge Schnürung des Armkorsetts!

'Ich habe mich noch keinen Meter bewegt... wie soll ich das nur durchhalten?'

Auf dem ersten Bild war zudem, von mir zwar teilweise verdeckt, Natascha zu sehen...- und sie hielt dabei eine Metallgerte in ihren Händen.

'Damit...- und dem verfluchten Halsband wird sie mich treiben... bis ich ohnmächtig von dem Seil aufgefangen werde! Vermutlich werden Sie nur warten bis ich wieder zu Bewusstsein komme und dann wird dieses Miststück dort ansetzen wo ich ihren 'Test' unterbrochen habe...'

Unter mir begann sich das Band langsam zu bewegen...- die fünf Minuten vor dem eigentlichen Testbeginn hatten begonnen. Ich hörte das Klirren der Ketten an meinen Füßen und zu meinem Erstaunen hatte man mir genug Schrittlänge mit diesen gewährt...
In einem von der Oberschwester bereit gestellten Sessel hatte Augustine in meinem Blickfeld Platz genommen- das Programm für meine Qual war voreingestellt und würde ohne ihr Zutun automatisch ablaufen. Ich war der Hauptdarsteller in ihrem perversen Vergnügungprogramm!

"Schlachtvieh...- eines noch! Meine Schwester hat darauf bestanden... Zu Beginn deiner 15 min Erholung gibt es noch ein paar Hiebe...- mit Gerte oder Peitsche! Das wird aber leistungsabhängig gehandhabt- 50 Stück sind der Ausgangswert und mit jeder Minute Testzeit auf dem Band wird dir ein Hieb erlassen... Du hast also die Chance, bei guter Mitarbeit, die Anzahl auf 20 pro Durchgang zu reduzieren... ist doch fair von mir...- oder etwa nicht?"

Ich nickte ihre laute Stimme mechanisch ab- da würde ganz sicher noch ein 'Aber' folgen... Und so war es auch:

"Für jede elektrische 'Nachhilfe' die dir das Halsband geben wird...- erhöht sich die Anzahl um fünf Hiebe! Ich lasse die Anzeige für dich eingeschaltet- du weißt ja... bleib im 'grünen' Bereich und du hast nichts zu befürchten! Als Hilfe wird Natascha beim Aufleuchten der gelben Anzeige dich sofort mit ihrer Gerte motivieren- und diese Hiebe gehen nicht in die Wertung ein. Also streng dich an!
In zwei Minuten fährt deine Zugbelastung binnen sechzig Sekunden stetig auf den Ausgangswert und dann beginnt dein Test..."

Das Geräusch meiner Atemzüge überdeckte ihr Lachen und ich schloss auch meine Augen damit ich sie nicht mehr sehen müsste...- aber ihr Bild verfolgte mich vor meinem 'inneren' Auge. Es gab kein Entkommen davor!


Später...- nach Beendigung des ersten Tests:


'... 40 Hiebe... 40 Hiebe... wenn ich endlich stehenbleiben darf... bekomme ich 40 Hiebe...'

Von gehen konnte bei mir keine Rede mehr sein... von dem Seil in meinem Rücken aufrecht gehalten schleppte ich mich mit zitternden Beinen durch die zehn Minuten der 'aktiven Erholung'...

'Was für ein sadistischer 'Test'...'

Ich wollte nicht glauben, was die Oberschwester mir unmittelbar vor Testbeginn noch verkündet hatte- was mir soeben abverlangt worden war, entsprach eins zu eins jener Belastung, die auch der 'Einsteller' geschafft hätte!

'Nur hat man den vorher nicht gefoltert und danach zwei weitere Test's abverlangt...'

Was laut der Oberschwester auch gleich war- ich atmete zur besseren Regeneration mit Sauerstoff angereicherte Luft mit leichtem Überdruck. Deren Wirkung war nicht zu leugnen- ich war körperlich völlig fertig, doch war jene 'gedämpfte' Wahrnehmung meiner Umgebung, die mit dem Sauerstoffmangel bei mir einher ging, inzwischen verschwunden.
Irgendwie war ich jetzt Natascha sogar ein wenig dankbar für Ihre Hiebe, mit denen sie mich vorwärts getrieben hatte...- sie hat mir mindestens zwei Mal damit die Züchtigung mittels Halsband erspart! Auch wenn ich natürlich generell auf all das hier verzichtet hätte...- und ihre Schläge mit der Stahlrute auf meine Flanken waren schmerzhaft.
Die Baroness hatte ihren Sessel nach Testende verlassen- ich nahm inzwischen an, sie schaute sich im 'Kontrollraum' meine Ergebnisse an und verglich sie eventuell bereits mit denen der anderen 'Probanten'...
Das Band unter mir wurde spürbar langsamer und blieb nach einigen Sekunden stehen. Wie von der Oberschwester befohlen stellte ich meine Beine eng nebeneinander und spürte, wie sie diese miteinander an den Gelenkfesseln verband...

'Bitte bringt die Schläge... egal von wem ich sie jetzt erhalte... schnell hinter euch und lasst mich dann bitte Kraft schöpfen...'

An das Wunder, etwas zu saufen zu bekommen, glaubte ich selbst nicht- doch an zumindest zehn Minuten Ruhe...

'...he- was soll der Scheiß...!'

Mit aufgesetzter Maske war sprechen nicht möglich- daher wieherte ich meine Überraschung und das Nichteinverständnis darüber hinaus, als ich spürte, wie das Sicherungsseil in meinem Rücken begann mich nach oben zu ziehen. Jetzt begriff ich auch den wahren Zweck der Ketten an meiner Hinterhand- die sollten mich stabilisieren während ich in der Luft hing!

"Ich hatte dir doch versprochen, du darfst zwischen den Tests ein wenig abhängen...- wie du siehst halte ich mein gegebenes Wort. Oberschwester- die vierzig Schläge... aber schön verteilen. Nehmen sie sich ruhig Zeit dabei..."

Während ich so frei in der Luft hing dankte ich still der Sattlerin- ihre Bänder um die Oberschenkel waren breit, nahmen somit mein Gewicht flächig auf und die beiden Schrittriemen klemmten weder meinen Schlauch noch den Hodensack ein sondern liefen sauber geführt an diesen vorbei.

"Ahhhuuu!"

Der erste Hieb brachte mich schon zum Brüllen und trieb mir Tränen in die Augen. Die Oberschwester hatte sich genau die Stelle ausgesucht, wo der Oberschenkelknochen auf der rechten Seite in die Hüftpfanne überging und recht wenig 'Polster' dazwischen unter der Haut war! Unfähig darüber nachzudenken, warum sie genau diese Stelle erwählt hatte, folgte ein zweiter Hieb, der etwas unter der ersten Stelle lag. Verschwommen sah ich, wie deine Baroness sich aus ihrem Sessel erhob, lachend den Schlauch meiner Zuluft abknickte und damit bei mir die erste richtige Panikattacke auslöste.

'Wenn die so weiter machen... bin ich nach nicht mal zwanzig Schlägen tod...'

Ohne abzuschätzen, wie lange sie mir so die Luft zum Atmen vorenthielt, begann ich vor Angst zu strampeln- was frei hängend für die beiden ganz sicher lustig aussah. Die 'Freigabe' der Luftzufuhr durch Augustine war mit den nächsten beiden Schlägen durch die Oberschwester verbunden- schön in mein erstes Einatmen gelegt und auf die gleiche Stelle der linken Seite meines Körpers. Dieses Mal folgten aber gleich noch drei weitere Hiebe in die linke Kniekehle! Ich riss vor Schmerz an den Ketten in dem sinnlosen Versuch meine Beine anzuwinkeln... und erneut hielt danach Augustine lachend den Luftschlauch zu. Zumindest sah es für mich so aus- denn mein Schreien übertönte unter meiner Maske alle anderen Geräusche!
Zumindest erkannte ich jetzt das System...- die nächsten Hiebe würden mich in der rechten Kniekehle treffen. So war es auch... doch nach diesen ersten zehn Hieben gönnten die beiden mir eine Pause.

"Das waren die zehn für deine ersten beiden 'Motivationen'... Oberschwester- die restlichen dreißig nach eigenem Ermessen im Bereich Flanken und Oberschenkel! Ich bin bis zum nächsten Test im Kontrollraum..."

"Na dann- bringen wir es hinter uns..."

Die Ironie mit dem 'wir' erfasste ich erst später- im Moment begriff ich nur, Augustine würde mir jetzt nicht mehr die Luft vorenthalten. Trotzdem brüllte ich bei den Hieben, denn die Oberschwester legte zwar Pausen ein wenn sie der Meinung war, ich würde diese benötigen, aber weniger fest zuzuschlagen... das kam ihr nicht in den Sinn!
Aber zumindest dämpfte jetzt mehr 'Fleisch' die Schläge...

"Du hast es geschafft- ich lasse dich jetzt ab..."

'Wie oft hast du das jetzt zu mir gesagt?'

Ich war zwar nicht ohnmächtig geworden, doch hatte ich keine Erinnerung an den überwiegenden Teil der Schläge. Mein Gehirn hat da vermutlich 'abgeschaltet' und mich so vor den Schmerzen abgeschirmt...

'Habe ich das jetzt abgenickt...?'

Ich spürte nur, wie meine Füße das Laufband berührten... mich aber nicht hielten! Knie, Becken, Bauch...- dann stoppte der Vorgang des abgelassen werdens. Meine Brust hing noch frei in dem Zuggeschirr und auch meine Maske hatte noch etwas Spiel zum Boden hin.

"Erhole dich ein wenig...- du hast jetzt noch neun Minuten bis du wieder hoch gezogen wirst und es weiter geht..."


Zwei Stunden später...


"...ner Sauerstoff wird ihn schon wieder auf die Beine bringen..."

Ich muss wohl ohnmächtig geworden sein...- das letzte, an was ich mich spontan erinnere, war Schmerz! Hatte ich bis zum Ende des dritten Test's durchgehalten? Ich steckte immer noch in meinem 'Fell'... meine Maske war mir auch nicht abgenommen worden...
Das Zuggeschirr hatte mich aufgefangen- trotz meines Dämmerzustandes begann ich meine Umgebung wahrzunehmen... von meiner Maske gingen die Schläuche nach vorn weg, ich bekam genügend Luft in meine Lungen... und mit jedem Atemzug, der diese füllte, spürte ich jene Regionen meines Körpers, die mit mehr oder weniger Schmerz auf meine beginnenden ungezielten Bewegungen reagierten...

"Er kommt langsam wieder zu sich... Geben sie ihm fünfzehn Minuten...- dann sollte er wieder allein stehen können! Ich bereite derzeit meine Stute vor..."

Noch war ich nicht so weit, daß mit der 'Stute' zu begreifen...- aber mir wurde eine Viertelstunde Erholung gegönnt! Hatte ich bereits die Prügel erhalten, die mit diesem dritten Test verbunden waren?
Mit Hilfe der 'Unterstützung' durch die Oberschwester schaffte ich es auch durch die zweiten dreißig Minuten ohne ohnmächtig zu werden- und dies trotz der gesteigerten Belastung... Mein Körper war bereits ausgepumpt, ihre Schläge trieben mich zwar vorwärts- doch die Unterversorgung mit Atemluft hatte mich derart abstumpfen lassen, daß diese nicht mehr wirklich weh taten! Die beiden hatten mich unter Zwang in eine Art 'Flugmodus' getrieben- ich funktionierte nur noch rein mechanisch...
Dies schien aber genau jene Region zu sein, in der die Baroness ihre Opfer haben wollte- nach den fünfundvierzig Peitschenhieben, die ich von Augustine danach bekam, spürte ich zu meiner völligen Überraschung Nässe aus der Öffnung in meiner Maske hervortreten. Die Oberschwester war von der Baroness autorisiert worden, mir für die 'gezeigte Leistung' eine kleine Flasche Wasser zu gewähren...
Die Menge war natürlich viel zu klein bemessen um meinen Durst wirklich zu stillen- es ging wohl eher darum, dieses Gefühl nach mehr davon in Erinnerung zu rufen und mich so auf der psychischen Ebene zu quälen... und doch wurde jeder einzelne Tropfen von meinem Körper dankbar entgegen genommen! Es war ja durchaus möglich...- vielleicht hat mich diese Menge an Wasser den dritten Test bis zum Ende durchhalten lassen!
Ich war mir inzwischen sicher- meine Ohnmacht war entweder unmittelbar vor dessen Ende... aber eher noch danach eingetreten. Ein schwaches Schnauben war das von der Oberschwester erwartete sichere Lebenszeichen von mir- die Abwärtsbewegung weckte kurz in mir die Hoffnung, ich hätte die ausstehenden Schläge bereits erhalten...

"Atme gleichmäßig...- versuche es zumindest! Du hast erst in den letzten Sekunden vor Testende dein Bewusstsein verloren- und die Baroness wertet diesen daher als von dir geschafft! Weil du aber ohnmächtig warst... sollte mit den ausstehenden Schlägen gewartet werden... Aber ich glaube, Augustine will dir eine Alternative vorschlagen...
Ich lasse dich wieder bis zu ihrer Rückkehr so weit wie vorhin ab- du kannst liegen und nur deine Brust bleibt frei hängen. Du atmest jetzt auch reinen Sauerstoff! Wenn die Baroness aber wieder auftaucht... dann solltest du dich ohne das Seil in deinem Rücken auf den Beinen halten...
Hast du mich verstanden- du darfst keine Schwäche zeigen! Egal, wie schwer es dir fallen sollte!"

Hier war sie wieder- diese Janusköpfigkeit der Oberschwester... Moralischer Zuspruch und Hilfe durch Verhaltenstips auf der einen Seite- keinerlei Abstriche in der Umsetzung der Anweisungen von Augustine, auch wenn dies ihr möglich wäre!
Aber mein Denken drehte sich im Augenblick nur um die noch ausstehenden Prügel!
Natascha hatte mir zu verstehen gegeben, ich hätte auch diesen Test in den Augen von Augustine geschafft- das wären dann 20...

'Verdammt- waren das sechs oder acht Schocksequenzen gewesen?'

Mein Denken drehte sich weiter einige Minuten nur um diese eine Frage- bis mir bewusst wurde, der Unterschied von zehn Schlägen mehr oder weniger interessiert meine Peiniger nicht wirklich! Sie würden mich nach ihrem Willen leiden lassen und mitzuteilen ihrer eigenen Befriedigung Schmerzen zufügen...

'Stallknecht- du hast Unrecht gehabt! Die hören hier nicht auf, weil sie sehen ich bin stärker als sie...- die hören nur auf, weil ihnen der Arm weh tut oder sie sich eine neue Folter für mich ausgedacht haben! Das könntest aber weder du noch sonst wer wissen! Bea- deine scheiß Spielsucht... Anja- warum hast du mich hier zurück gelassen? Wegen euch bin ich jetzt hier...'

Jegliches Zeitgefühl war mir abhanden gekommen- doch es müssten einige Minuten der Ruhe gewesen sein, bis die Oberschwester mir wieder ihre Aufmerksamkeit widmete.

"Du solltest langsam wieder auf deine Füße kommen- das waren jetzt gut zwanzig Minuten Erholung. Die Baroness will jetzt ihre Stute testen- da sollst du mit dabei sein. Keine Ahnung, was sie sich dabei denkt...
Ich zieh dich jetzt wieder hoch und entferne dann die Atemschläuche von deiner Maske- kipp mir nicht um, wenn ich das Seil dann von dir löse.."


"Sehr gut Oberschwester- sie machen das Laufband frei für den nächsten Test!"

Die 'Oberschwester' war gerade beschäftigt, mich von den Ketten an der Hinterhand zu befreien... das Halteseil im Nacken war bereits gelöst und ich stand ohne Hilfe senkrecht. Auch wenn ich meinen Körper richtiggehend dazu zwang...
Wie gern hätte ich meine 'Vorderhand' jetzt zum ausbalancieren eingesetzt, doch selbst die wäre im Augenblick völlig nutzlos- ich spürte kein Kribbeln mehr in den Fingern, nur dumpferen Schmerz in den Schultergelenken und an all jenen Stellen, wo mich Stahlgerte und Peitsche getroffen hatten. Daher standen mir nur meine gepeinigten Fußsohlen zur Verfügung um nicht mein Gleichgewicht zu verlieren. Aber während mir Natascha von Laufband herunter half, schaute ich mich erstmals wieder bewusst im Raum um- und nun begriff ich auch, Steel war gemeint als Augustine von 'meiner Stute' gesprochen hatte!
Brutus hatte in einem der wenigen, von Angst dabei erwischt zu werden geprägten, Unterhaltungen mir gesagt, zwischen ihr und ihm gäbe es mehr als nur das gleiche Schicksal...- die beiden waren so gesehen ein Paar! Markus und die Rittmeisterin nutzten diesen Umstand um mit dem Lockmittel 'gemeinsame, ungestörte Zeit' die beiden im Training und sicher auch im Wettkampf zu Bestleistungen zu motivieren...- doch wie Brutus das persönliche 'Eigentum' von Mira war, so galt dies bei Augustine auch für Steel. Nur war diese der beiden Schwestern genau so veranlagt wie meine Jockey- und mochte es überhaupt nicht, wenn ihr 'Eigentum' Zuneigung zu einer anderen Person außer ihr pflegte!

'War das jetzt eine Art Bestrafung für Steel, weil ihr wieder einmal erlaubt worden war, mit Brutus ein wenig Zeit zu verbringen? Oder sollte sie ganz einfach zur Gewinnung von 'benötigten Vergleichsdaten' jetzt gequält werden- und was wäre mein angedachter Part dabei?'

Die 'Stute' war bereits in einem Gummisuit gesteckt und ihre Vorderhand war wie bei mir auch auf dem Rücken fixiert. 'Gleiche Testbedingungen...'- dachte ich sarkastisch... Aber noch war ihr Gesicht frei und ihre Angst war nicht zu übersehen.

"Steht...-beide!"

Die scharf gegebene Anweisung der Baroness ließ uns, obwohl wir uns schon vorher nicht bewegt hatten, erstarren.

"Natascha- du bereitest meine Stute für den Test vor. Da sie ja recht intelligent ist... erklär ihr grob den Ablauf... aber keine Einzelheiten. Der angedachte Zungenstrecker unter der Maske...- den lassen wir weg. Ich bin mir sicher, die beiden Zapfen in ihrem Schritt sind anstrengend genug..."

Während die Oberschwester Steel übernahm, zum Laufband führte und begann, sie für den 'Test' auszustaffieren, widmete die Baroness mir Ihre Aufmerksamkeit.

"Hat mein 'Versuchsvieh' sich ein wenig erholt? Ich bin im Übrigen ehrlich beeindruckt von deinem Leistungswillen- drei Test's durchgehalten... mit stetiger Steigerung der Belastung... und das aus dem regulären Training heraus! Mein tiefster Respekt..."

Spätestens hier war klar- sie verhöhnte mich! 'Aus dem Training heraus...' - welch nette Umschreibung der voran gegangenen Folterungen durch ihre Schwester und Sie. Doch war das, was von ihr jetzt kam, eine realistische Einschätzung meines derzeitigen Zustandes...

"Gib ruhig zu- du bist völlig fertig, hast mehr als nur Durst und musst dich zwingen, aufrecht so still zu stehen... Ich wette, du hast dazu noch Angst vor den Schlägen, die sich im letzten Test angesammelt haben..."

Ich wurde von ihr an beiden Schultern gepackt, sie zwang mir ihren Blick auf- und erwartete eine Antwort.
Es wäre Selbstbetrug, ihre zutreffende Beschreibung meines Zustandes zu leugnen... ich war fertig, hatte kaum noch Kraft und eine tierische Angst vor den Hieben! Aus diesem Grund bestätigte ich ihre 'Diagnose'...

"Zwanzig Hiebe als Basis...- den einen erlass ich dir, da du nur vierzehn Sekunden vor Testende erst ohnmächtig geworden bist! Dazu kommen noch die fünfundfünfzig Hiebe für die elf Motivationen... das wären zusammen fünfundsiebzig Hiebe!"

Mit diesen Worten trat sie von mir zurück, griff nach der Stahlgerte und tippte damit demonstrativ gegen meine linke Kniescheibe.

'Fünfundsiebzig... das ist zu viel- das halte ich nicht mehr durch... Und du weißt das auch!'

"Nimmst du die fünfundsiebzig an... und erholst dich dann den Rest der Zeit in meinem Untersuchungsstuhl...- oder möchtest du dir vorher eine andere Option anhören?"

'Wieder Pest und Cholera...'

Aber ich nickte ihr Angebot ab und hörte ihren Vorschlag an- auch wenn es so klar war... ich dürfte nur über die Art der Schmerzzufügung entscheiden...

"Fein so- du bist halt ein kluges Tier... Du stehst einfach fünfundsiebzig Minuten still- kein mucks, kein Gezappel! Wenn meine Stute auf dem Band motiviert wird- gilt dies auch für dich! Da du garantiert dabei zappeln wirst, hast du in so einem Fall fünf Sekunden um wieder auf die Beine zu kommen und erneut deine Position einzunehmen... Ansonsten gibt es Hiebe bis du wieder stehst!
Da das still stehen für dich garantiert Erholung ist, dürftest du einen Futtersack über deine Nüstern sicher tolerieren... Also- was ist dir lieber? Mein Angebot... das nennt man doch Ständerhaltung bei euch Pferden- oder Hiebe, Schmerzen und danach ein wenig Zeit in meinem Lieblingsspielzeug? Komm... entscheide dich...- jetzt!"

'Nein- erst Prügel, die mich in meinem Zustand umbringen könnten und dann noch in ihr bevorzugtes Folterinstrument gesteckt? Auf keinen Fall!'

Ihre gebotene Alternative verhieß Atemnot und gleichfalls Schmerz- und doch waren die geforderten fünfundsiebzig Minuten vermutlich leichter zu ertragen...
Daher stimmte ich Ihrem Angebot zu.

"Na dann- stell dich hier hin! Da kannst du meiner Stute bei ihrem Test zusehen...
Natascha- du hast mitgehört? Gut, du hilfst ihm auf, wenn er nach einer Motivation zu Boden geht und allein nicht mehr auf die Hinterhand kommt...- ansonsten... wenn er zuckt setzt es die Gerte! Wenn du Steel fertig vorbereitet hast, bekommt unser Proband hier einen Futtersack über seine Nüstern..."

Mit diesen Worten wechselte sie von mir zu 'ihrer' Stute, drückte sich, durch das bereits eingehakte Zugseil ein wenig behindert, seitlich von hinten an Sie heran und begann die Brüste von Steel fest zu massieren...

"Musst du immer so unartig sein...- du weißt doch, ich mag das nicht wenn du dich mit all den Hengsten einlässt. Du bist doch meine Stute...
Ich lasse dich jetzt zwei Mal hier laufen- einmal regulär und das zweite Mal ist die Strafe für deine Rossigkeit! Brutus ist doch kein Umgang für dich... Schau dir unseren Hengst hier an- der hat das gerade drei Mal gemacht und steht auch noch. Du brauchst also keine Angst zu haben..."

Mittlerweile war eine ihrer Hände damit beschäftigt, im Schritt von Steel auf den dort befindlichen Dildo Druck auszuüben. Wie unangenehm dies von Steel empfunden wurde, war an den gepressten Lautäußerungen zu vernehmen, die unter der Maske hervordrangen...

"Wenn du dich anstrengst und ich mit deiner Leistung zufrieden bin...- dann brauchst du heute nicht mehr zurück zum Training... Du und ich- wir genießen in Gummi ein paar schöne Stunden. Vielleicht holen wir auch Annika dazu...
Ach so- wenn du dem Hengst hier etwas Gutes tun willst... Wenn du 'motiviert' wirst, dann passiert das gleiche bei ihm! So wie bei deiner Nacht mit ihm in der Strafbox... Da hat er dir doch auch weh getan..."

Natascha hatte mir in der Zwischenzeit den 'Futtersack' über die Schnauze meiner Maske gezogen- das Teil war nichts anderes als das Äquivalent eines Atembeutels! Ich war daher gezwungen, einen Teil meiner Ausatemluft wieder und wieder zu inhalieren... einzig tiefe Atemzüge würden dafür sorgen, daß ich den Totraum komplett leerte und so ein wenig frische Luft nachströmen würde! Was aber eine kleine Erleichterung darstellte- die Oberschwester hatte den Beutel so weit es ging über meine Maske gezogen und den Totraum auf ein Minimum verringert!
Sie kontrollierte sogar, daß die kleine Zuluftöffnung beim einatmen genau auf einer meiner 'Nüstern' auflag und ich so mit jedem Atemzug zumindest etwas frische Luft in meine Lungen bekäme...

"Baroness- die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Wir können auf ihre Anweisung mit der Testserie anfangen..."

Augustine ließ nach der Ansage von Natascha von Steel ab und schaute mich noch einmal kurz an.

"Steh! Deine fünfundsiebzig Minuten beginnen- jetzt! Natascha...- wenn er zuckt..."


Das Gefühl in meinen Armen war seit mindestens zwei Testzyklen einfach weg- es hörte unterhalb der Schulterblätter auf. Was ich aber spürte, in diesen entwickelte sich etwas neben dem 'normalen' Schmerz...
Der erste 'Test' von Steel war vorüber, sie hing im Zuggeschirr und erholte sich...

'... keine halbe Stunde mehr...- dann ist das hier vorbei...'

Mit ihrem Leistungswillen hat sie es geschafft, nur ein einziges Mal 'motiviert' zu werden. Damit hat sie mir Schmerz erspart... aber allein diese eine Bestrafung riss mich von den Beinen und zwang mich zu Boden!
Danach setzte mich die Oberschwester, genauer gesagt ihr Verhalten, erneut in Erstaunen. Augustine hatte ihr zwar gesagt, sie solle mir aufhelfen wenn ich mich nicht auf den Beinen halten kann... doch hatte sie dies sicher nicht SO gemeint. Ich wurde von ihr nicht wieder auf meine Hinterhand geprügelt sondern sie zog mich an meinem Zuggeschirr wieder nach oben und half mir auf die Art wieder aufzustehen. Ein leichter Hieb mit der Gerte danach bedeutete mir, ab sofort hätte ich erneut regungslos zu verharren!

'Hatte sie mein- wenn auch vergeblichen- Versuche damit honoriert um allein wieder auf die Beine zu kommen?'

Ich legte es darauf an, auch ohne wiehern oder schnauben mich ihr erkenntlich zu zeigen...- auch wenn ich mich kaum noch aufrecht halten konnte!
Mit jedem Atemzug versuchte ich ein wenig frische Luft für meine Lungen zu erhaschen... ich spürte, wie sich mein Blickfeld mehr und mehr verengte- dazu dieses Gefühl zwischen den Schultern...

'Wenn ich jetzt in die Hocke gehe...- das wird nicht reichen um meinen Kreislauf ein wenig zu entlasten... Sie wird mich ganz sicher wieder hoch prügeln und dann hätte ich nichts gewonnen...'

Gegen meinen Willen hatte ich mich wohl doch ein wenig 'zu viel' bewegt- und der Schmerz des mir zugedachten Hiebs rauschte durch meinen Körper. Dieser initiierte vermutlich auch den Krampf zwischen den Schulterblättern- und statt einem Brüllen entfuhr mir nicht mehr als eine Mischung aus Wimmern und Quieken!

'Prügle ruhig auf mich ein... ich kann nicht mehr...'

Das Bild, was ich darbot, war sicher eine groteske Mischung aus Unterwerfungsgeste und dem Versuch meine Vorderhand zu entlasten...- und durch den Schmerz hindurch hörte ich die Stimme der Oberschwester mit der Frage, ob ich einen Krampf hätte...

'...was glaubst du sadistische Eule denn wonach das aussieht...'

Ich schaffte es, dies ihr irgendwie zu bestätigen...- und statt der befürchteten Prügel kneteten ihre Hände meine verkrampfte Muskulatur...
Sie hatte mit dem Blick eines Profis genau die Stelle lokalisiert, wo die ansetzen musste und ich war ihr für diese Hilfe einfach nur dankbar.

"Oberschwester! Was treiben sie da? Warum steht der Probant nicht wie befohlen?"

Die metallisch verzerrte Stimme der Baroness füllte, aus einem Lautsprecher kommend, den Raum aus. Hinter der Glasabtrennung zum Kontrollraum erkannte ich verschwommen Augustine, über ein Pult gebeugt. Irgendetwas wurde ihr von ihrer Mitarbeiterin signalisiert- ich spürte nur noch eine Hand von Natascha- was ihr wohl meinen Zustand erklärte.

"Das geht in Ordnung- machen sie das so... und zehn Minuten mehr!"

Die Prügel wurden mir natürlich nicht erlassen...- und auch die Schlagstärke war wie gewohnt. Sobald ich wieder stand, setzte es je fünf auf jede Seite meines Gesäßes! Danach drückte mir die Oberschwester aber die Öffnung des 'Futtersacks' so auf eine der 'Nüstern' meiner Maske, daß ich mit tiefen Atemzügen genug frische Luft in meine Lunge pumpen durfte und der Zustand meiner Benommenheit durch den Sauerstoffmangel sich verringerte...
Die restliche Zeit unterstützte mich die Oberschwester indirekt- zumindest wollte ich dies glauben- indem sie Steel durch die erste Hälfte ihres zweiten Test's regelrecht hindurch prügelte. Beim ersten Anzeichen von Schwäche bezog die Stute einen Hieb- damit blieben ihr... und mir! die ersten fünfzehn Minuten weitere 'Motivationen' über das Halsband erspart...

"Natascha- die vereinbarte Strafzeit für unseren Freund hier ist vorüber... Ihr könnt ihm den Futtersack abnehmen- wenn Ihr Zeit habt. Ich schicke euch gleich Annika, die soll ihm aus seinem Fell helfen...- und für die Überstellung zu meiner Schwester vorbereiten."

Die Oberschwester schaute kurz zu Steel, war mit dem, was sie sah, zufrieden und ermöglichte mir mit den entfernen des Atembeutels wieder ein normales Atmen! Auch löste sie die beiden Halteriemen des Armkorsetts und zog dieses mit einem Ruck nach unten...
Meine Vorderhand war endlich wieder frei!

"Versuch deine Arme ganz langsam zu lockern... Erst die Schultern, dann die Ellenbögen- das wird eine Weile weh tun... Und keine Randale!
Steel- nicht nachlassen!"

Während die Oberschwester sich wieder auf die Stute konzentrierte, stand ich frei- aber randalieren? Selbst wenn ich dies gewollt hätte...- ich war froh, einfach noch aufrecht stehen zu können!
Die Abschnürung meiner Arme war aufgehoben, die Blutzirkulation setzte wieder ein, ich biss die Zähne zusammen um die damit einhergehende Pein zu ertragen...- und begann die Muskulatur meiner Vorderhand zu lockern...


"Annika- hilf unserem Hengst hier aus seinem Fell. Du wirst dabei vorsichtig und umsichtig mit ihm umgehen...- und die Maske und alles andere aus Latex sofort reinigen..."

Was sonst wäre- ein warnungsloser Hieb mit der Gerte durch Natascha machte dieser Person klar, die Oberschwester hätte kein Erbarmen mit ihr.
Steel hatte ihren zweiten Test überlebt... drei Strafen in der zweiten Hälfte war ein verdammt gutes Ergebnis! Kraftlos setzte sie auf dem Laufband Schritt um Schritt und ich wünschte mir, die ihr angekündigte Zeit mit der Baroness würde nicht so schlimm werden...
Meine Maske, Zuggeschirr, Hufstiefel, das Gummifell- alles wanderte getrennt in zwei Boxen. Einzig mein Halsband blieb um meinen Hals. Augustine stand inzwischen auch wieder bei uns und überwachte alles.

"Du wirst sein Outfit sofort reinigen- meine Schwester möchte dies so schnell wie möglich in einem tadellosen Zustand in Empfang nehmen. Ich gebe dir eine Stunde dafür... Wenn Mira mit deiner Arbeit zufrieden ist...- dann erlaube ich dir... als Belohnung... ein wenig Spaß. Du darfst mir beim Spiel mit meiner Stute assistieren...- und vielleicht... erlaube ich dir... daß mein Pferdchen dich leckt!"

Ich stand inzwischen wieder nackt da- wagte aber mich nicht zu rühren. Für mich ungewohnt und schmerzhaft... ich stand nach all den Tagen des Trainings in Hufstiefeln wieder auf meinen Fußsohlen und merkte- ich war dies nicht mehr gewohnt! Auch ohne die Tanzeinlage bei Mira, wo ich dies zum ersten Mal spürte... ich wollte instinktiv mein Gewicht auf meine Ballen verlagern. Aber meine geschundenen Fußsohlen rieten mir sofort davon ab! Mein Schrei blieb aber stumm- ich war froh um die Tatsache, nicht im Mittelpunkt zu stehen...
Die Baroness hatte mich aber nicht vergessen und widmete mir nun ihre Aufmerksamkeit.

"Ich hätte gern noch ein wenig die Auswirkungen der Dehydration bei dir untersucht... meine Schwester hat aber darauf bestanden, dich wieder in ihre Obhut zu nehmen. Aber was jetzt nicht ist...- können wir bei deinem nächsten Besuch hier nachholen! Und glaube mir- wenn Mira mit dir das nächste Mal mit dir 'fertig' ist... Du wirst dich freuen, hier ein paar Stunden in meiner Klinik Ruhe zu haben. Die paar für dich von mir geplanten Test's...- die schaffst du mit links!
Vielleicht sollten wir auch für dich ein dickeres Gummifell heraus suchen...- eines hier aus dem Fundus. Da passt dann garantiert das ordentliche Halsband darunter- was sicher ein besserer Motivator als das jetzt verwendete wäre..."

Diese mit ruhigen Worten von Augustine an mich gerichtete Ansprache war zu viel- die Angst vor diesen, mit 'wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn' verbrämten Folterungen, sorgten für ein Versagen der Kontrolle über meine Blase.
Warm rann mir mein Urin über die Schenkelinnenseiten und begann eine Pfütze an meinen Füßen zu bilden...

"Ist das jetzt ein Ausdruck deiner Vorfreude, wieder in die Obhut meiner Schwester zu dürfen- oder willst du mir damit sagen, dir geht einer dabei ab wieder hier bei mir zu sein? Mit deiner Reaktion hast du mir aber gerade eine große Freude bereitet...
Los Annika- mach ihn sauber und bring ihn dann nach vorn! Der Pferdeknecht dürfte schon warten..."

JovIal wurde ich von ihr im Gesicht getätschelt- so gesehen konnte ich ihre Freude über meine Angst verstehen. Sie hatte mich an einen Punkt gebracht, wo ich begann, vor Angst die Kontrolle über meinen Körper zu verlieren...


"Annika- ist er wieder sauber? Sehr gut- deine Rückstufung bringt dich sichtlich vorwärts...
Hopp hopp du Pferd- vorwärts... Meine Schwester wartet nicht gern! Ach, weißt du- mit deinem einnässen hast du dir etwas zu saufen verdient... Mira hätte es dich auflecken lassen- aber von mir bekommst du sauberes Wasser!
Annika- du bleibst hier bei mir! Oberschwester- ihr übergebt ihm dem Pferdeknecht! Er darf vorher aber noch seinen Durst stillen- ob ihr ihn aus einem Waschbecken oder der Toilette saufen lasst ist euch freigestellt. Im Anschluss holt ihr euch die drei 'gelben' Probanten und überwacht deren Sportprogramm. Danach füttert ihr sie... aber gemäß ihrer gezeigten Leistung. Der 'rote' bleibt in seinem Käfig- ohne Futter!
Im Notfall bin ich hier zu finden- ich möchte aber wirklich nur im Notfall gestört werden!"

Erst ein antippen mit der Gerte- dann das zeigen auf die Tür... Die Oberschwester öffnete diese sogar und auch wenn mich jeder Schritt von dieser Folterstätte wegführte... so brachten sie mich doch damit näher und näher zu Mira.
Aber sie gewährte mir in einem Zwischenstopp in einem der Untersuchungsräume, an einem Waschbecken endlich meinen Durst ausgiebig zu stillen!

"Wenn du fertig bist mach dich bemerkbar- ich trockne dann dein Gesicht ab..."

Meine Hände waren frei... ich drehte den Wasserhahn auf und wie ein verdurstendes Tier begann ich Schluck um Schluck in meinen Magen zu befördern...

'Danke du Urviech..."

Meine Dankbarkeit war unangebracht- wie ich einen Moment später spürte. Dieses Monster begann doch damit, die Stufen am Halsband im 2-Sekundentakt mehr und mehr nach oben zu fahren- bis ich so durch den steigenden Schmerz von meiner Tränke weg gezwungen wurde. Mit dem bissigen Kommentar, daß ich wohl genug gesoffen hätte, bugsierte sie mich aus dem Zimmer. Aber ich hatte meinen Durst stillen können...
Im Eingangsbereich hatte der Pferdeknecht es sich auf einem Stuhl bequem gemacht, doch mit unserem Erscheinen stand er sofort auf und hielt dumm grinsend mir das Dauerhafter vor mein Gesicht.

"Annika säubert derzeit seine Sachen- sie wird damit in spätestens einer Stunde fertig sein. Falls nicht, wird sich Augustine darum kümmern... Das kannst du bitte der Baroness mitteilen."

"Los- auf den Rücken mit deiner Vorderhand!"

Der Anschnautzer von Jens galt mir...- er umkreiste mich danach einmal und sein Blick schien zufrieden ob der neu hinzugekommenen Blutergüsse und Wundmale. Er streifte mir das Halfter über den Kopf, zog die Riemen fest und verpasste mir natürlich die Trense in mein Maul. Zum Glück hatte er dabei keinen Zungenstrecker hinzugefügt...
Als Abschluss legte er mir noch ein Paar Handschellen an- doch verzichtete er zu meiner Verwunderung darauf, die Bügel straff zusammen zu drücken. Was mich aber mental richtig schmerzte- statt der mir entwendeten Führleine hakte er eine gestütseigene ein, deren Alter man ihr überdeutlich ansah und an deren anderen Ende zwei stabile Knoten nur darauf warteten, mir von ihm über den Rücken gezogen zu werden!

'Du Stück Scheiße...- ich habe nicht vergessen, was du mit dem Geschenk meiner Jockey gemacht hast...'

Während die Oberschwester das Schockband um meinen Hals entfernte war mein ihm geltender Blick hasserfüllt- doch seine einzige Reaktion war ein leichter Zug auf die Hengstkette und die Aufforderung, ich sollte ihm folgen...
Ein Blick zum Himmel zeigte mir, die Sonne hatte den Zenit bereits überschritten- so vermutete ich, es müsste früher Nachmittag sein...

'... eine Nacht und ein halber Tag bei Augustine... dazu die Nacht in Mira's Folterkammer und der 'Trainingstag' mit dem Pferdeknecht... Was bringt mir das ganze...?'

Die Überlegung, wie lange ich bereits geschunden wurde...- was müßig! Markus war getäuscht worden... er würde nicht eingreifen wenn er mich zu sehen bekäme. Wann die Rittmeisterin zurück wäre...- uninteressant! Und die Baronin würde ganz sicher nichts unternehmen- die deckte doch das Vorgehen ihrer Brut seit ich denen hier ausgeliefert war und hieß es gut!
Ohne Schutz meiner bereits geschundenen Fußsohlen durch die Hufstiefel war jeder Schritt auf dem Weg zurück in das 'Spielzimmer' einfach nur Schmerz! Ich verlagerte mein Gewicht so weit wie ich konnte auf die Außenseiten und watschelte dadurch langsamer als vom Knecht gewünscht auf dem sandigen Untergrund des Weges- was durch ihn mit zwei Schlägen der Führleine vergolten wurde. Der Sadist bräuchte noch nicht einmal zu zielen, die beiden Knoten der Leine trafen auch so keine Stelle mehr, die noch nicht vorher schon einmal von einem Hieb getroffen war...
In der Nähe des Abgangs in den Kellerbereich des Haupthauses, vielleicht 15- 20 Meter davon entfernt, hatte er ein Einsehen und befahl mir anzuhalten.

"Schön stehen bleiben- so haben wir beide etwas davon..."

'Du Schwein willst doch nicht hier...'

Sein warmer Atem wurde von ihm gezielt in meinen Nacken geblasen- er stand jetzt hinter mir und seine linke Hand strich über mein Gesäß. Seine rechte Hand suchte gezielt meine Brustwarze...- und nachdem er sie gefunden hatte kniff er nicht allzu heftig hinein... wie um sie zu stimulieren.
Mich schüttelte es und die Erinnerung an meine Vergewaltigung durch ihn war präsent...- ich spürte durch seine Hose, wie sein Glied sich versteifte während er sich an mir rieb. Ich könnte aber im Unterschied zu damals versuchen, mit meinen Händen...

"Kneeecht- zu mir! SOFORT!"

Mira's Stimme gellte in meinen Ohren- während Jens wie betäubt der Aufforderung seiner Herrin nachkam, meine Führleine fallen und mich stehen ließ.
Selbst über die Distanz war zu verstehen, wie die Baroness den Knecht zur Sau machte...- verbunden mit mehreren Ohrfeigen und einem abschießenden Fausthieb in seinen Genitalbereich! Natürlich geschah dies nicht, weil Mira mich vor dem Zugriff durch Jens schützen wollte- er hatte bei meiner Rücküberstellung aus der 'Klinik' sie warten lassen und wurde allein aus diesem Grund von ihr bestraft!

'...da staucht die Herrin ihre Haustöle zusammen...- böser, böser Hund... Oh Baroness- du hast keine Ahnung, wie gut mir dieser Anblick gerade tut. Das wird mich länger aufrecht halten als du dir vorstellen vermagst...'

Selbst nachdem Mira mich zu sich gerufen hat war mein Grinsen über diesen 'Vorfall' noch nicht vollständig aus meinem Gesicht verschwunden- und auch wenn ich von der Baroness dafür ein paar Mal mit der Führleine eine übergezogen bekam... ich schritt, bewacht von ihrer 'Töle', zu ihrem sichtbaren Missvergnügen ohne Hilfe und aufrecht in ihre Folterkammer. Meine Angst davor hatte ich im Augenblick noch unter Kontrolle- auch wenn ich innerlich bereits schreien wollte...
Wie zu erwarten...- ich wurde wie nach meinem ersten Aufenthalt hier erneut auf der 'Heizplatte' in Ketten gelegt!

'Willst du mich wieder 'tanzen' sehen? Werde ich die Nacht über erneut in einer der beiden 'Zellen' verbringen? Ist die Baronin vielleicht sogar schon zurück und das alles geschieht hier mit ihrer Rückendeckung?'

Die erste meiner Vermutungen lag nahe, denn die Verbindungskette zwischen meiner Hinterhand wurde von ihr weggelassen. Doch nachdem Mira den Knecht aus ihrem 'Spielraum' hinaus befohlen hatte, setzte sie sich auf ihren Thron und ein Steuerbefehl sorgte für ein Anziehen der Ketten an meiner Vorderhand.
Ich hoffte, auch wenn dies völlig abwegig erscheinen mag, auf eine gewisse Berechenbarkeit bei Mira und stellte mich mental auf den Einsatz ihrer Peitsche ein- doch sie zog mich so lange in die Höhe, bis ich nur noch mit meinen geschundenen Ballen den Bodenkontakt hielt und ein Teil meines Gewichts bereits über die Schellen an den Handgelenken auf die Ketten übertragen wurde, mit denen sie mich hochgezogen hat. Allein dieser so generierte Schmerz zwang mich in die Trense zu beißen...

'Die Narben der Schellen bei den anderen Pferden...- wie oft hatten sie hier stehen müssen? Jedes- auch Miu und Steel- hatte diese an den Handgelenken...'

Natürlich kam die Peitsche zum Einsatz- da blieb Mira durchaus berechenbar...- aber nicht in dem Umfang wie von mir befürchtet. Nach zehn Schlägen hielt sie inne... und ich spürte den Atem von ihr in meinem Nacken.

"Ich wette, du hast dich sicher schon gefragt, was hinter der anderen Eisentür verborgen ist...- habe ich recht?"

Da Sie mich so fragte, hatte ich schon keine Lust mehr auf die Antwort darauf- aber ich würde es jeden Moment, auch wenn ich nein sagen würde, präsentiert bekommen. Daher bestätigte ich ihre rhetorisch an mich gerichtete Frage- was mir einen Griff an meinen Hoden und einen nicht allzu schmerzhaften Biß in mein Genick bescherten...

"Du hast es so gewollt..."

Mit diesen Worten kehrte sie zurück zum Thron und mit einem Tastendruck von ihr zogen mich die Ketten weiter nach oben. Trotz Trense stöhnte ich auf- während meine Beine hilflos in der Luft zappelten. Aber auch das wurde durch sie unterbunden- die Ketten an meinen Fußgelenken strafften sich kurz danach und ich ich hing, die Beine gespreizt, über der Eisenplatte.
Ohne mich weiter zu beachten entriegelte die Baroness mit einem weiteren Knopfdruck die zweite Tür, diese schwang auf und entpuppte sich als gewöhnliches Lager für die 'Spielgeräte', die ich bisher nicht wirklich 'vermisst' hatte. Zumindest schob sie ein auf Rollen gelagertes Holzgestell heraus und mir zwischen meine Beine.

'Ein spanisches Pferd...'

Ich hatte genug Wissen über diverse Gerätschaften, die im BDSM-Bereich als 'Spielgeräte' Anwendung fanden... Mira würde mich garantiert darauf Platz nehmen lassen!
Die obere Kante aus Metall war zum Glück abgerundet- der Radius betrug aber nicht mehr als geschätzte zwei, vielleicht drei Zentimeter. Der Länge nach war aber ein schmaler Schlitz nicht zu übersehen...

'...ist das eine Nut für verschiedene Aufsätze?...'

Meine Befürchtungen dahingehend wurden zum Glück nicht bestätigt- Mira holte nur noch ein Metronom aus dem Lager und stellte es vor den Thron. Danach wurde ich von ihr an den Handgelenken abgelassen und nahm so 'Platz' auf diesem Folterinstrument. Die Baroness achtete sogar darauf, daß ich nicht auf meinem Hodensack zu sitzen kam...

"Zeit für einen Rollentausch! Wenn du als Pferd schon nur ein Wallach sein willst...- vielleicht hast du ja als Reiter mehr Nehmerqualitäten... Aber wir fangen erst mal auf einem Holzpferd mit dir an. Eine Stunde...- das ist Anfängerniveau!
Wenn es dir in deinem Sattel zu unangenehm wird- ich erlaube dir, dich an den Ketten hoch zu ziehen..."

Von meinem Hochgefühl war mittlerweile nichts mehr vorhanden- und allein die vergangene Minute zeigte mir, WIE schmerzhaft es wirklich an würde. Mein Gewicht würde allein über den Beckenknochen auf die schmale Auflageflächen übertragen- und quetschte bereits jetzt die dortigen Nerven. Mira hatte zudem die Ketten für meine Handgelenke nur so weit gelockert, daß ich nicht mehr in diesen hing- doch mit den Händen danach greifen und sich nach oben ziehen war von ihr für mich nicht vorgesehen! Wenn ich so meinen Sitz entlasten wollte, dann nur über die Möglichkeit, dies mir mit Schmerzen in den Handgelenken zu erkaufen...
Der Abschluss ihrer Vorbereitungen war das anstoßen des Metronoms- was im Sekundentakt ein Geräusch von sich gab. Mit der ihr eigenen Häme verabschiedete sie sich von mir, löschte das Licht und zog die Tür zu ihrem Spielzimmer von außen zu. Ich war allein in der Dunkelheit gefangen...

"Klack... Klack... Klack... Klack... Klack... Klack... Klack... Klack..."

Gefühlt dehnte sich der Abstand zwischen den Geräuschen mehr und mehr- und jedes dröhnte wie Glockenschlag in meinen Ohren! Ich weiß nicht, nach wieviel Minuten ich anfing zu schreien- doch irgendwann hatte ich auch dafür keine Kraft mehr und fühlte nur noch Schmerz. Ab diesem Punkt dauerte es eine weitere Ewigkeit, bis das Licht wieder langsam heller wurde...
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Blackrubberhorse
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  RE: Abenteuer auf Rosengarten- eine (mögliche) Fortsetzung... Datum:22.10.21 10:49 IP: gespeichert Moderator melden


Es ist Freitag...- daher hier ein weiteres Kapitel. Dieses Mal ist der Großteil von Drachenlord selbst verfasst. Euch allen viel Spaß beim lesen...



Tag 24; Woche vier- Dienstag (Part 3)


Schlachtross:


Da ich mit dem Rücken zur Tür 'saß', vernahm ich nur deren Öffnen- ich wappnete mich für weitere Schläge, denn wer außer Mira, dem Pferdeknecht oder diese in Leder gekleidete Helferin der Baroness würden mich hier besuchen...

"Bist du in der Lage dich an den Ketten festzuhalten wenn ich dich hoch ziehe? Du willst doch sicher von dem Pferd absteigen..."

Kein Hohn...- die Frage war sachlich neutral und in einem sehr ruhigen Ton an mich gerichtet.

'Das ist die Zofe... wenn es die beiden anderen wären...- dann hätte ich es schon spüren dürfen!'

Natürlich wollte ich von diesem Folterinstrument erlöst werden! Daher nahm ich die mir verbliebene Kraft zusammen- mein undeutliches, von der Trense noch weiter verzerrtes "Ja" führte zu einem lockern der Ketten an meinen Handgelenken. Die Zofe half mir sogar, diese mit meinen Händen zu greifen und dann zog mich die Mechanik nach oben.
Mein Denken war einzig darauf ausgerichtet, die Ketten mit meinen Händen zu halten- aber ich bekam auch mit, das Geräusch des Metronoms war verstummt. Es war für mich... irgendwie... auch die akustische Bestätigung des Endes DIESER Folter...

'...einfach nur festhalten...'

Während ich so frei in der Luft hing, wurde mit einem Tritt das Folterinstrument unter mir entfernt- und gleich darauf spürte ich die Metallplatte unter meinen Füßen.

"Halte dich weiter fest- bis du auf dem Boden liegst... Bis die Baroness erscheint- hast du Pause! Wie du dich jetzt hinlegst ist mir egal- die Ketten sind locker und bleiben angelegt...
Aber wenn sie den Raum betritt stehst du sofort auf...- oder ich prügele dich auf deine Beine!"

Diese an mich gerichteten Worte waren eindeutig und nicht misszuverstehen- ich durfte mich etwas erholen! Zusammengekrümmt lag ich auf der Eisenplatte, den Kopf in meinen Armen 'versteckt' und versuchte mich in den Ponyspace zu flüchten um den Schmerz irgendwie auszublenden. Auch wenn mir dies nicht gelang- meine Umgebung blendete ich aus. Ein leichter Tritt holte mich irgendwann in die Realität zurück...

"Hoch mit dir- die Baroness wird gleich hier sein..."

Diese Aufforderung war mit einem betätigen des Kettenmechanismus verbunden- ich würde daher so oder so auf die Beine gebracht werden...
Die Zofe stoppte die Ketten aber recht früh...- ich stand mit nach oben angewinkelten Armen und leicht gespreizten Beinen, doch war ich nicht eingespannt. In Blickachse vor mir, direkt vor dem Thron, und auch links und rechts davon hatte sie je einen kleinen Kegel aufgestellt. Nachdem ich meinen Blick senkte, sah ich zwei weitere direkt vor mir- wie ein Tor, durch das ich gehen könnte- wenn die Ketten mich nicht davon abhalten würden...

"Ahhh..."

Fünf Peitschenhiebe im Bereich meiner Schulterblätter zeigten mir an, die 'Baroness' war zurück und widmete mir ihre ungeteilte Aufmerksamkeit!

"...und- hat dir deine Zeit im Sattel gefallen? So ein kleiner Ausritt ist doch sicher erholsam... und ein netter Perspektivwechsel. Aber jetzt zurück in deine dir eigene Rolle- du störrischer Drecksgaul! Als Rennpferd ein Versager... als Kutschpferd eine Zumutung... aber vielleicht taugst du als Reitpferd ein wenig mehr...
Zofe- die Ketten lösen und dann würde ich mich freuen, wenn sie ihn ein wenig zureiten! Nein, warten sie- ich bin mir sicher, ohne Sicht lernt er schneller! Anstatt des Halfters eine Ledermaske und die Metalltrense..."

Gleichzeitig mit dieser Ansage bekam ich den Knauf ihrer Peitsche zwischen die Rippen geschlagen...- es trieb mir Tränen in die Augen! Verschwommen bekam ich mit, die 'Baroness' machte es sich au dem Thron bequem und die Zofe verschwand kurz in dem Nachbarraum. Bei ihrer Rückkehr nahm sie mir mein Halfter ab, es wurde von ihr aber nicht fallen gelassen sondern sie legte es achtsam auf dem Tisch im Raum ab, wo sie die nun für mich vorgesehene Maske kurz abgelegt hatte.
Diese wurde mir von ihr über den Kopf gezogen- und dieses Teil isolierte mich dank der in ihr verbauten Füllung mit Schaumstoff recht wirksam von meiner Umgebung. Keine Augen- und Nasenlöcher... nur eine schmale Mundöffnung, die aber über meine Mundwinkel an den Seiten hinaus reichte. Ich sah nichts mehr und hörte auch kaum noch etwas nachdem die Schnürung an meinem Hinterkopf fest gezurrt und verknotet war!
Mit einem leichten Druck auf die Mundwinkel wurde mir zu verstehen gegeben, ich sollte diesen öffnen. Was dann aber mir zwischen die Zähne geschoben wurde, hatte mit einer herkömmlichen Trense, auch denen aus Metall, absolut nichts zu tun!
Mit der Zunge tastete ich dieses 'Ding' zwischen meinen Kiefern ab, während es, straff gezogen, schon jetzt in meine Mundwinkel einschnitt.

'Das ist nichts weiter als ein beschissenes Flacheisen mit extra rauhen Kanten! Wenn die daran zerren- das wird richtig weh tun...'

Mit der Hinterhand beginnend wurden mir die Ketten abgenommen und dann reichte ein leichter Zug um mich nach unten auf alle viere zu zwingen.

'War das jetzt noch die Zofe oder hielt Mira die Zügel bereits in ihren Händen?'

Die eigentlich völlig bedeutungslose Frage beschäftigte mich bis zu dem Moment, wo ich kurz das Leder des Rockes der Zofe an meiner Seite spürte. Diese Berührung dauerte nur einen Augenblick- ein heftiger Schlag der Zügel, gepaart mit dem durch die Maske gedämpften Kommando "Vorwärts!" war Aufforderung an mich, los zu kriechen...

'Die läuft wohl hinter mir und lenkt mich von dort...- nur soll ich jetzt schnell hier kriechen oder eher sauber ihre Befehle ausführen? Zum Glück bekomme ich genug Luft...'

Wenn mich mein Orientierungssinn nicht trog... und was ich vorher an Vorbereitungen gesehen hatte- dann kroch ich eine Figur, die einen fünfzackigen Stern zu ergeben schien. Immer wieder der Wechsel von Estrich und Metall...- dazu schnitt die 'Trense' zuerst ungleich häufiger auf der rechten als auf der linken Seite in meine Mundwinkel. Eine zweiter Durchgang wurde mir danach vermutlich spiegelverkehrt abverlangt...
Natürlich ging auch das nicht ohne weitere Hiebe von Mira's Peitsche ab- doch wurde ich in meinem Bestreben, schneller zu kriechen, die ersten beiden Male über die Zügel zurück gehalten. Ich schmeckte danach Blut und begriff, die Peitschenhiebe hatten- außer mir Schmerz zuzufügen- keine weitere Bedeutung. Nach einem kontinuierlichen Zug der 'Trense' verharrte ich bewegungslos...

"Baroness- was meint ihr? Ist der Gaul bereit... um mit einer Reiterin ein paar Runden zu drehen? Ich würde... dies gern... ein wenig probieren..."

Diese Worte, unterbrochen vom Gelächter meiner beiden Peinigerinnen, verstand ich recht deutlich- ich ahnte, die beiden standen direkt neben mir! Sekunden später spürte ich das Gewicht der Zofe auf meiner Hüfte- sie hatte im 'Damensitz' auf mir Platz genommen und sofort die Zügel straff angezogen. Ich kroch derart getrietzt sofort einen Schritt zurück.

"Steh still du Dreckszosse!"

'Das kam von Mira...'

Ihre Stimme war direkt neben meinem Kopf- und eine ihrer Hände tastete nach meiner linken Brustwarze. Unmittelbar darauf 'bissen' ihre Fingernägel zu und zwangen mich scharf einzuatmen. Gleiches wiederholte sich auf der anderen Seite- und dann durfte ich mich wieder in Bewegung setzen...
Was nun folgte war ein Wechselspiel aus übermäßiger Belastung meiner Knie durch dieses herumgekrieche auf dem harten Untergrund mit der Zofe auf meinem Rücken- gepaart mit Prügel und Tritten, die ich von Mira erhielt! Aber irgendwann war der Punkt erreicht, an dem ich, völlig erschöpft, spürte... jetzt gehen gleich die 'Lichter' aus!

'Komm- gib dem Drang nicht nach... dich schon jetzt abzulegen... es dauert nur noch ein paar Momente...'

Auch mit der übergestreiften Maske 'sah' ich, wie die herbeigewünschte Dunkelheit mich umhüllte und mir ein weiteres Mal die Flucht in die Ohnmacht gelang...


Schmerz weckte mich wieder auf- doch der rührte aus meinen Bewegungen. Die beiden waren noch immer mit mir im gleichen Raum...- mir waren aber Maske und 'Trense' entfernt, dafür aber wieder die Ketten, zum Glück locker, und ein Ballknebel angelegt worden.

"...ness- der ist fertig, da wird auch mit Peitschenhilfe nichts mehr kommen... Aber ich glaube, er ist wieder unter den Lebenden."

Ein weiterer Tritt von Mira machte mich vollends munter.

"Los du Misthaufen- bedank dich bei meiner Zofe hier... Sie ist der Überzeugung, du würdest ein ein wenig Erholung benötigen! Ich erlaube dir daher, dich auszuruhen...- und wünsche dir viel Spaß dabei...
Und beim nächsten Reittraining werd ich dir deine Hinterhand so zusammen binden, daß du nur auf deinen Kniescheiben galoppieren wirst!"

Ihre Ankündigung, mir stärkere Schmerzen zuzufügen...- das war vorhersehbar. Aber der Sinn, warum sie mir Spaß wünschte, erschloss sich mir erst, nachdem sie und ihre Helferin mich allein in ihrer Folterkammer zurück gelassen hatten. Die Lüftung über mir begann zu arbeiten und es wurde spürbar kühler...


Abend...


DRACHENLORD


Folter...

Es war kaum zu glauben aber es wurde noch kälter. Zunächst dachte ich es wäre nun der Punkt erreicht an dem mein Körper nicht mehr in der Lage war gegen die Auskühlung anzukommen, doch nach einigen Minuten war mir klar, dass sich zu der Kälte aus meinen, mittlerweile gefühllosen Füßen, ein kalter Luftstrom hinzugesellt hatte, der direkt aus dem Gebläse über mir auf mich gerichtet war. Überall piekste es wie tausend Nadeln und meine Haut begann zu brennen. Schon begann ich unkontrolliert zu zittern und wenn ich nicht geknebelt gewesen wäre, hätte man gehört wie meine Zähne aufeinander schlugen.

'Will die mich hier unten umbringen?' dachte ich mir und erinnerte mich daran, dass erfrieren angeblich ein schöner Tod sei. 'Aber er dauert verdammt lange...'

Es half nichts, so hielt ich nicht mehr lange durch. Ich fasste den Entschluss wenigstens zu versuchen mich aufzuwärmen.
Ächzend stand ich auf und begann auf der Stelle zu laufen. Zunächst spürte ich nichts, doch nach kurzer Zeit begannen meine Füße auf dem kalten Metall der 'Heizplatte' erneut höllisch zu schmerzen.

'Also sind sie mir doch noch nicht abgefroren', dachte ich bitter.

Dann wechselte ich zu Kniebeugen um auch den Rest meines Körpers aufzuwärmen. Die Ketten rasselten laut und die schweren Eisen an meinen Gelenken waren nicht gerade angenehm. Doch langsam kam wieder Leben in mich. So viel Leben, dass sich sogar mein Magen meldete und gefüllt werden wollte.
Irgendwann glaubte ich meine Sinne seinen komplett aus der Spur geraten, da der Luftstrom, der mich umspülte, nicht mehr kalt sondern warm geworden war. Aber selbst als ich mit meinen Übungen aufhörte fühlte sich die Luft noch warm an. Ich war komplett verwirrt.
Da ging plötzlich das Licht an. Zum Glück war derjenige, der es einschaltete, so gnädig meine Augen nicht mit der vollen Helligkeit der Raumbeleuchtung zu malträtieren, doch schon das bisschen Licht einzelner gedimmter Lampen reichte um mich zu zwingen meine Augen zuzukneifen.
Da hörte ich das Geräusch der schweren Eisentür hinter mir. Ich drehte mich herum und sah das Biest von einer Zofe eintreten. Sie war, wie vorhin schon, in ihre schwarze Ledermontur gekleidet. Als sie mich sah stockte ihre Bewegung für den Bruchteil einer Sekunde. Sie hatte wohl nicht erwartet mich stehend vorzufinden. In ihrer linken Hand befand sich eine metallene Flasche, in der rechten hing ein Knebelband locker herab.
Sie ging um mich herum und als sie vor mir stand befahl sie:

"Abknien!"

Langsam lies ich mich auf die Knie nieder, doch meinen Rücken beugte ich nicht.

„Eine falsche Bewegung und ich spanne dich auf bis deine Gelenke knacken. Ist das klar?“ fauche sie mich an.

Ich nickte. Da trat sie auf mich zu und löste den Knebel.

Halt ja dein Maul! Aussaufen! Und wehe es geht was daneben, dann leckst du den Boden trocken!“

Mit diesem neuen Befehlen instruiert... und eingeschüchtert... öffnete ich meinen Mund und Flüssigkeit ergoss sich in meinen Mund.
Zunächst war ich überrascht und musst sehr schnell schlucken um nichts von der Flüssigkeit zu verlieren. Dadurch merkte ich erst nicht, dass es warmer schwarzer Kaffee war, den sie in mich hineinschüttete. Ich hatte viel erwartet, aber das nicht. Das Zeug war sogar ein wenig gesüßt und schmeckte noch nicht einmal so übel...
Als die Flasche endlich leer war beugte sie sich zu meinem Kopf herunter und als ihr Mund an meinem Ohr war flüsterte sie:

"Ich bin mir sicher, das hilft dir auch von innen ein wenig warm zu werden... Madame wird dich nachher als Sandsack benutzen... Sie will dich schreien hören...- deswegen bleibst du auch ohne Knebel. Erfülle ihr besser den Wunsch und spanne deine Bauchmuskeln dabei so fest an wie du kannst, sonst kann sie dich so verletzen das du innerlich blutest. Das kann dich umbringen!"

Dann verließ sie den Raum wieder und ich war allein. Zum Glück ließ sie das Licht brennen.

'Das gleiche Kaliber wie Oberschwester Urviech...'

Ihre Freundlichkeit hatte mich mehr aus dem Konzept gebracht als ich es mir eingestehen wollte. Anscheinend waren hier nicht alle durchgehend rettungslose Sadisten. Wenn mir wenigstens ab und zu jemand ein wenig Beistand gab hatte ich vielleicht eine Chance. Doch was waren ihre Beweggründe?

'Soll ich so einfach nur länger durchhalten?'

Nach einiger Zeit begannen die Ketten zu rasseln und wenige Minuten später stand ich wieder bewegungsunfähig mit gespannten Gliedern im Kettenkreuz. Zumindest hing ich nicht in diesem...
Die Stahltür ging auf und Mira kam- zusammen mit der Zofe- herein. Die Baroness hatte sich dieses Mal als Boxerin ausstaffiert. Sie trug ein enges Top, Boxhandschuhe in ihrer Hand und geschnürte Boxstiefel.

'Aha das erklärt auch warum die Heizung wieder an ist, Madame wollen nicht frieren!' dachte ich böse.

Wortlos baute die Zofe das mir bereits bekannte Stativ mit der Kamera auf, half der Baroness in ihre Handschuhe und verabschiedete sich danach mit der an mich gerichteten, höhnischen Bemerkung, ich solle jetzt eine gute Figur machen und mich nicht hängen lassen...- immerhin wäre die Aufzeichnung auch für mich gedacht...
Dieser letzte Satz erheiterte die Baroness ungemein- ihr helles Lachen dröhnte in meinen Ohren. Sie begann jetzt mich zu umtänzeln und ihre Arme zuckten vor, doch noch berührten sie mich nicht.
Da bekam ich den ersten Treffer von der Seite in die Rippen. Mir trieb es die Luft aus der Lunge und ich versuchte mich zu schützen doch die Ketten waren gnadenlos. Da erinnerte ich mich an das was mir die Zofe gesagt hatte und ich spanne meine Bauchmuskeln an. Keine Sekunde zu früh denn der nächste Schlag traf mich in den Magen. Ich keuchte und wollte zusammenklappen, doch die Ketten unterbanden dies gnadenlos. Aber meine angespannten Muskeln hatten das schlimmste abgefangen...
So ging es jetzt weiter. Sie walkte mich von allen Seiten durch. Nicht nur ihre, teilweise hart geführten, Schläge waren schlimm. Schlimmer war, dass sie so unregelmäßig kamen. Mal bekam ich eine regelrechte Schlagfolge ab, bevorzugt in den Unterleib oder auf die Nieren. Dann umtänzelte sie mich minutenlang, um dann wieder wie eine Schlange zuzustoßen.
Ich verwandelte mich mehr und mehr in einen Sandsack. Meine Muskelspannung lies nach und ich konnte mich kaum mehr auf den Beinen halten. Als wieder einmal ein Schlag meinen Kopf traf gaben meine Beine nach und ich hing nur noch an meinen Armen. Der Schmerz, der mich durchfuhr war so übel, dass ich glaubte meine Schultergelenke wären aus den Pfannen gesprungen.
Durch den Schmerz und meine Schwäche verlor ich zum zweiten Mal die Kontrolle über meine Blase und mein Urin lief an mir herunter.
Fast hätte ich Mira getroffen. Sie machte einen einen Sprung nach hinten und fauchte:

"Du Sau hast mich mit Absicht angepisst! Na warte, dass wirst du büßen!“

Im Unterschied zu ihrer Schwester, die mein 'Kontrollverlust' in dieser Hinsicht doch eher amüsiert hatte, fand Mira dies überhaupt nicht witzig. Sie schlug mir daher als Strafe zweimal in den Rücken, doch da ich mich nicht mehr aufbäumte schien sie endlich das Interesse an mir zu verlieren. Zum Abschied gab sie mir einen letzten Hieb gegen die Rippen. Ich hatte keine Kraft mehr, um diesem Schlag zu begegnen... der Schmerz, der mich durchfuhr lies mich ein letztes Mal aufbrüllen, doch für eine körperliche Reaktion war ich schon zu schwach.

„Ablassen!“

Die Ketten wurden gelöst und ich sackte in mir zusammen unfähig die Bewegung abzufangen. Ich hatte nicht mehr mitbekommen daß noch eine weitere Person wieder im Raum war.

„Der hat erst mal genug!“, stellte Mira fest. „Zofe! Abspritzen und sauber machen!“

Wie eine große Siegerin stolzierte sie aus dem Raum und die Zofe kam mit dem Wasserschlauch. Sie spritze mich mit kaltem Wasser ab und mehrmals hielt sie mir den Strahl so auf mein Gesicht, dass ich einige Schlucke trinken konnte.
Als sie fertig war betätigte sie erneut die Steuerung und die Ketten zogen mich gnadenlos in die Höhe. Während sie mich trockenrieb flüsterte sie mir zu:

"Du darfst dich nicht aufziehen lassen. Hilf immer mit den Beinen nach, sonst machen das deine Schultern nicht lange mit. Es kann sein, dass sie dich für Tage in diesen Ketten hängen... verstehst du- hängen, nicht stehen!- lässt...
Du hast echt einen Schaden... wenn du die Art von Behandlung magst!"

Als sie fertig war löste sie die Ketten wieder und ich lag, unter Schmerzen zusammen gekrümmt, am Boden. Als sie ging, nahm sie die Kamera mit, löschte sie das Licht und Dunkelheit senkte sich wieder über mich.

'Tage?'

Die Worte der Zofe gingen mir nicht aus dem Kopf.

'Tage in dieser Welt aus Kälte und Schmerz? Unfähig zu jeder Gegenwehr, da der Antrieb dieser verfluchten Ketten in der Lage war mich ohne Mühen in Stücke zu reißen. Wenn es sein muss ganz langsam, damit ich und vor allem Madame so viel wie möglich davon haben...!'- flüsterte eine böse Stimme mir ein.

In diesem Moment hasste ich alle und alles was mich in diese Lage gebracht hatte: Bea, Anja, mich selbst, aber natürlich die Baronin und Mira! Wut stieg in mir auf und verdrängte meine Schmerzen. Ich suhlte mich regelrecht in meinem Hass und wollte ihnen allen die schlimmsten Qualen auferlegen.
Noch während ich dabei war, mir Bestrafungen für jede von ihnen zu überlegen, ging das Licht erneut an. Die Ketten begannen zu rasseln und ich wurde wieder nach oben gezogen. Stöhnend richtete ich mich auf und nach kurzer Zeit stand ich wieder gespannt im Kettenkreuz. Die Tür hinter dem Thron öffnete sich und ich sah, wie Mira den Raum betrat. In ihrer Begleitung war erneut die Zofe und ein Sklave mit einer Schweinemaske und zugehörigem Suit, den diese an einer Kette mit sich auf allen vieren führte. In ihrer anderen Hand hielt sie einen Beutel...
Die beiden positionierten sich in einer Ecke an den beiden Tischen, was mich hoffen ließ, sie würden sich an den anstehenden Folterungen nicht aktiv beteiligen.
Mira stand jetzt vor mir und lächelte höhnisch:

"Auf zur dritten Runde!" Dann bellte sie mich brutal an: "Maul auf- Fütterungszeit!"

Was blieb mir anderes übrig- gehorsam zwang ich mich, meine Kiefer zu öffnen. Die Zofe hatte auf einen Wink von Mira hin einen Rohrknebel von dem Tisch genommen und schob ihn mir nicht allzu brutal in den Mund, danach verschloss sie die Bänder und sicherte ihn so wieder gegen ein Ausspucken meinerseits. Auf einen zweiten Wink von Mira trat nun der Sklave vor- in seinen Händen hielt er einen Beutel, wie er auch bei Einläufen verwendet wurde. Zum Glück war dieser transparent und die graue Masse darin musste der 'Brei' sein, der mir seit meinem 'Verweigern' von Mira bereits angedroht wurde. Allein schon die Menge von geschätzten 2 Litern machte mir Angst. 'Schweinchen' schob den Anschlussschlauch des Beutels in die Öffnung meines Knebels und fixierte die Verbindung.
Mira hatte sich inzwischen zwei Klammern vom Tisch genommen und setzte diese im vorderen Drittel meiner Brustwarzen an. Der Schmerz explodierte förmlich an den gemarterten Stellen. Mit einem sardonischen Lächeln wünschte mir sie einen "Guten Appetit", und begann mir mit einer Hand die Nase zuzuhalten. Dann öffnete sie die Verbindung zum Beutel und flüsterte:

"Wenn du schnell schluckst, bekommst du in einer Minute wieder Luft..."

Trotz der Schmerzen an meinen Brustwarzen begann ich panisch den übelschmeckenden Brei durch das Rohr zu saugen- ihre Augen sagten, sie würde mir die Luft zumindest bis zu meiner Bewusstlosigkeit vorenthalten. Mein Zeitgefühl hatte ich schon nach den ersten Schluckbewegungen verloren- mir gelang es auch, dank meiner Angst vor dem Ersticken, den Schmerz in meinen Brustwarzen in den Hintergrund zu drängen. Ich war erleichtert, als ich sah, wie der Sklave den Beutel etwas hochnahm, damit der Brei von mir besser angesaugt werden konnte- ich hatte bereits über die Hälfte in mich hinein gezwungen. Mein Magen begann ob der erzwungenen Füllmenge bereits zu rebellieren, aber ich befahl mir, dies zu ignorieren und schluckte weiter. Das Ergebnis war, mein Blickfeld begann sich links und rechts einzuengen- das sichere Zeichen, dass ich kurz vor einer Ohnmacht stand.
In diesem Moment zog ich neben dem Brei der erste Schwall Luft durch die Verbindung, ich musste mich zwingen, noch die Breireste mit einem letzten Schluck in den Magen zu befördern, da ich diesen nicht in meine Luftröhre saugen wollte. Ich kämpfte das aufsteigende Gefühl, mich übergeben zu müssen, nieder und hörte Mira's Stimme in meinem linken Ohr:

"73 Sekunden- nicht schlecht..."

Sie hatte inzwischen auch meine Nase wieder freigegeben, so dass ich wieder genügend Luft bekam und meine Sinne wider begannen, klar zu arbeiten. Damit kehrte aber auch die Wahrnehmung der Schmerzen im meinen Brustwarzen zurück.
Mira bellte jetzt den Sklaven an: "Entkoppeln!"- und wand sich der Zofe zu:

"Ich denke, es ist an der Zeit, ihn von seinen Klammern zu erlösen. Sie können diese langsam abdrehen."

Diese verfluchte Sadistin konnte sie mir nicht einfach nur abnehmen lassen- auch dies hätte schon weh genug getan- nein, sie sollten abgedreht werden; die war mein letzter Gedanke, bevor die Zofe vor mich trat und der Schmerz in mir erneut explodierte. Ich hörte nur ein tierisches Brüllen- war dies mein eigenes?- und fühlte, wie die Klammern endlich meine Warzen freigaben. Ich war mir nicht sicher, aber ich hatte das Gefühl, die Zofe hätte einen leichten Druck auf die Klammerenden ausgeübt, damit dies schneller ging.
Als die Zofe dabei war, die Klammern zurück auf den Tisch zu legen, baute sich Mira erneut vor mir auf.

"Ich bin mir sicher... es wird dir gut tun...- und du begrüßt es sicher auch wenn ich dir etwas beim Verdauen helfe..."

Mit diesen Worten drückte sie leicht mit ihrer Faust gegen meinen prallen Magen.

'...mach ruhig- dann kotze ich dir im Strahl durch das Knebelrohr in deine Visage! Ich werde auch genau zielen- und wenn es das letzte ist bevor du mich zu Tode prügelst!'

Unerwartet für mich mischte sich die Zofe ein und widersprach meiner Peinigerin:

"Baroness, dies wäre für ihr Tier im Moment in diesem Zustand kontraproduktiv- es sei denn, sie möchten ihn jetzt umbringen."

Erstaunt hielt Mira inne- bevor sie ihrem Drang nachgeben und die Zofe scharf zurechtweisen wollte, siegte ihre Rationalität und der Druck auf meinen Magen ließ nach.

"Sie haben recht- ich möchte noch einige Zeit etwas von ihm haben..."

Sie schien einen Moment zu überlegen, dann lächelte sie Schlachtross an.

"Ruh dich aus und verdaue etwas- ich komme nachher wieder und dann geht es weiter..."

Mit diesen Worten winkte sie der Zofe zu ihr zu folgen. Nachdem alle drei den Raum verlassen hatten und die Tür ins Schloss gefallen war, blieb ich in der Dunkelheit in Ketten gespannt mit meiner Angst zurück. Was würde Mira als nächstes mit mir anstellen wollen?

'...und warum widersprach die Zofe so offen? Vor allem- was hatte sie vorhin mit dem Satz gemeint, ich würde das mögen?'

Ich zermarterte mir in der Dunkelheit mein Gehirn, daher konnte ich nicht sagen wieviel Zeit vergangen war, bis das Licht- dieses Mal ungedimmt in gleißender Helligkeit- mir wie zwei Dolche in die Augen fuhr und dafür sorgte, dass ich völlig desorientiert war. Das die Tür aufgegangen war, hatte ich auch nicht mitbekommen, so das ein erster Peitschenhieb mir Kunde vom Eintreffen meiner Peinigerin gab.
Halb blind spürte ich eine ihrer Hände meine Innenseite des rechten Oberschenkels heraufgleiten, bis sie knapp unterhalb meines Hoden stoppte.

"Sorgen Sie dafür, dass sich sein Schlauch versteift."

Mit diesen Worten trat sie beiseite und machte der Zofe Platz. Die Zofe agierte fast zärtlich, als sie mir routiniert meinem Schaft zu massieren begann und auch wenn ich versuchte, die Erektion hinauszuzögern, mein Körper verriet mich in diesem Augenblick. Wider meinem Willen stand mein Teil vom Körper ab und bot Mira genug Angriffsfläche für das kommende perverse Spiel. Die Baroness hatte sich in der Zwischenzeit dünne Gummihandschuhe übergezogen, griff sich das Paar Klammern und legte diese mir erneut an meine bereits völlig überreizten Brustwarzen an. Danach griff sie zu einem kurzen Lederpaddel und meinte höhnisch:

"Ein Hengst, der nicht decken will taugt nur zum Wallach! Verabschiede dich schon mal von deinen Eiern. Wenn du diese nicht einsetzten willst brauchst du sie auch nicht!“

In diesem Moment explodierte ein unglaublicher Schmerz in meinem Penis. Es fühlte sich an als würde Feuer in ihm brennen. Ich bäumte mich in meiner Fesselung auf und biss mit aller Kraft in den Knebel.
Ich hatte einfach nur Angst- ich hätte es nicht für möglich gehalten, doch wie ich gerade von Mira 'behandelt' wurde, stellte noch einmal eine Steigerung zu dem dar, was Augustine und Annika mir angedroht hatten. Bei den beiden war es wohl nur ein Psychospiel mit mir gewesen- Mira hingegen, da war ich mir mittlerweile sicher, würde keine Hemmungen haben, ihre Drohung umzusetzen...
Da traf mich ein zweiter Hieb. Anscheinend hatte sie mir jetzt mit dem Lederpaddel genau auf die Eichel geschlagen. Das war zu viel. Ich brüllte meinen Schmerz aus mir heraus und zerrte an den Ketten dass meine Gelenke knirschten.

„Ich wusste doch, dass ich dich wieder zum Schreien bringen würde. Das kannst du aber besser!“

Ihre an mich gerichteten Worte waren eiskalt- und ein weiter Hieb traf wieder meine Eichel. Und kurz danach einer meine Hoden. Ich schrie bis ich keine Luft mehr hatte während mich weitere Schläge auf die Genitalien trafen.
Als ich mich wieder etwas gefangen hatte und keine weiteren Schläge mehr auf mich eingeprasselt waren wagte ich die Augen zu öffnen, die ich während der Folter zugekniffen hatte. Mira saß vor mir auf ihrem Thron und grinste mich an.

"Ich sehe, dass hat meinem Wallach gefallen..."

Mit diesen Worten stand sie auf und bewegte sich erneut auf mich zu.

"Fühle dich geehrt, ich werde dir deinen Schaft erneut versteifen."

Geradezu gefühlvoll begann sie ihn zu massieren- es dauerte zwar wesentlich länger, bis sie zum Ergebnis kam, aber erneut fühlte ich mich von meinem Körper verraten.

"Ich habe dir doch bei unserer ersten Begegnung hier in Rosengarten gesagt, dass ich es hasse zu verlieren- du erinnerst dich?"

Völlig verwirrt schaute ich sie ob des vermeintlichen Themenwechsels an.

"Du erinnerst dich?"

Ich wusste zwar nicht, was diese Frage sollte, nickte aber um Zeit zu schinden.

"Brutus hat nach dem Rennen seine Lektion für sein Versagen lernen müssen; jetzt bist du dran und auch deine Jockey und Bea werden ihre Schulden bei mir bezahlen..."

Langsam dämmerte mir, worauf diese Wahnsinnige anspielte und meine Angst steigerte sich noch einmal um ein Vielfaches. Ich spürte ihre Hand sich um meinen Schaft legen, spürte wie sie mit ihren Fingernägeln den Übergang an der Eichel anvisierte und als sich diese dann in mein Fleisch bohrten zwang mich der aufsteigende Schmerz erneut wie ein Tier in den Knebel zu brüllen. Die Baroness weidete sich an den Geräuschen, die ich von mir gab- sie schien offenbar ganz vergessen zu haben, dass noch zwei weitere Personen mit ihr im Raum waren. Als sie merkte, der zugefügte Schmerz würde mich gleich in die Bewusstlosigkeit katapultieren, lies sie kurz ab und räumte mir einen Moment der Erholung ein.

"Glaube mir, das ist nur der Anfang," schallte ihre Stimme in meinem Ohr, " in einer Woche habe ich dich soweit, dass du mich anbetteln wirst, dir die Eier abzuschneiden!"

Dabei packte sie meinen Hodensack, wieder trieben mir ihre Fingernägel Tränen des Schmerzes in die Augen. Sie zerrte und verdrehte diesen, dass ich befürchtete, sie wollte ihn mir schon jetzt abreißen.

"Wenn ich nachher mit dir für heute fertig bin, kommst du zurück in dein Loch hier und darfst dir vorher deine geliebte Gummipelle überziehen. Ich möchte nicht, dass morgen dein von dir vergötterter Markus dich in diesem Zustand sieht. Aber du wirst eh nicht mehr mit ihm zu tun haben- der Knecht wird dich morgen derart fertig machen, dass du danach wieder auf die Krankenstation musst. Ich bin mir sicher, er wird meine Anweisung sehr genau umsetzen, da er sonst hier eine Nacht in meiner Obhut verbringen dürfte... Leider habe ich gegen meine Schwester verloren und so hast du das Vergnügen, die nächste Nacht erneut nur mit ihr zu verbringen. Danach werden wir uns abwechseln- tagsüber wird sie dich behandeln und die Abende bist du mein!"

Während ihrer Ansprache hatte sie meine Hoden mit ihrer Hand derart zusammen gequetscht, dass ich befürchten musste, nur noch Mus dort zu haben. Im großen und ganzen fühlte ich außer Schmerz zwischen meinen Beinen nichts mehr. Mira war aber noch nicht fertig mit mir- mit einer Reitgerte schlug die nun auf die an meiner Brust befestigten Klammern ein, während sie ihre weitere Vorgehensweise mir gegenüber offenlegte.

"Wie gesagt, ich bin mir sicher, dich bis zum Ende der nächsten Woche soweit zu haben, dass du mich anflehst, dir die Eier abzuschneiden- aber das wirst du schön selbst tun! Ich werde dich dazu bringen, bis zum Donnerstag vor dem Rennen durchzuhalten, erst dann darfst du dir selbst etwas antun. Deine Schlampe, die mich um meinen Sieg gebracht hat und diese Hure Bea sollen dich finden- ausgeblutet mit dem Messer in der Hand. Was glaubst du, warum in deiner Krankenakte bei meiner Schwester 'Suizidgefährdet!' eingetragen ist?"

Während sich diese Worte, mit einem von ihr bisher in dieser Intensität noch nie gehörtem Hohn, in mein Gehirn brannten, erkannte ich die Wahnhaftigkeit ihrer Rachsucht und schrie völlig tierhaft in meinen Knebel ob der erneuten Schläge mit der Reitgerte auf meinen Schaft. Wiederum hörte sie auf, als sich eine weitere Ohnmacht ankündigte. Mein Körper war ein Universum bestehend aus Schmerz- und sie wusste dies genau. Mit einer vor Falschheit triefenden Stimme fragte sie nun, ob ich mein Spiegelbild sehen wollte. Ich nickte instinktiv, da mir dies einen Moment der Ruhe verschaffen könnte. Auch wollte ich sehen, inwiefern sie meinen Genitalbereich zerfleischt hatte. Ich war immer noch 'Hengst' genug, um mir in einer Ecke meines Bewußtsein darüber Sorgen zu machen. Mira schien diese Reaktion erwartet zu haben, denn erneut höhnte sie:

"Schau dir deine Reste an- und sei dir sicher, der Anblick, den du bieten wirst, wird von Tag zu Tag schlimmer werden."

Mit einem Wink bedeutete sie der Zofe, den Handspiegel so zu halten, daß ich den Bereich sehen könnte. Ich hielt die Augen zuerst geschlossen... ich hatte Angst mit dem Ergebnis von Mira's 'Bemühungen' konfrontiert zu werden. Nach mehrmaligem tiefen Einatmen, was mein malträtierter Brustkorb mit erneuten Schmerzwellen beantwortete, traute ich meine Augen zu öffnen.
Was ich sah weigerte sich mein Hirn zu akzeptieren. Ich war davon ausgegangen, dass ich statt meiner Genitalien nur noch blutige Hautfetzten zwischen den Beinen hätte. Doch das war nicht der Fall.
Außer einigen tiefblauen Flecken und Blutblasen waren meine Hoden und mein Penis unverletzt.
Die Haut war rot, die Striemen zeichneten sich überdeutlich ab und etwas Blut sickerte aus einer aufgeplatzten Stelle- doch alles sah noch vollständig und 'einsatzfähig' aus.
Mira begann mich auszulachen.

"Ich habe dir doch gesagt, ich will noch die kommenden zwei Wochen mit dir Spaß haben- da kann ich doch nicht schon heute dich verstümmeln. Nein, du hast gehört, wie ich mit dir verfahren werde..."

Einen Moment sinnierte sie, ehe sie fortfuhr:

"... und sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, du überlebst bis zum Eintreffen deiner beiden Weibsbilder, bedenke bitte, dass ich mich mit Miu beschäftigen kann, wenn du hier Rosegarten verlassen hast und irgendetwas negatives über die Zeit bei uns verlauten lässt- das gilt im übrigen auch für Morgen...- falls der Pferdetrainer dich etwas fragen sollte!"

Für mich war in diesem Moment klar, ich hatte eine wahnsinnige Sadistin vor mir...- und würde den Aufenthalt hier sicher nicht überleben.
Mira wandte sich erneut der Zofe zu

"Nehmt ihn ab und schafft ihn raus an den Pfahl- mindestens zwei Stunden! Sie sorgen dafür, dass er wie von mir gewünscht die Nacht in seinem Outfit verbringt. Wenn sie sich vorher noch etwas mit diesem Wallach vergnügen möchten, sei dies ihnen freigestellt."

Mit diesen Worten begab sich die Baroness aus dem Raum.
Der Sklave, dessen Anwesenheit ich die ganze Zeit über irgendwie ausgeblendet hatte, stützte mich, als die Zofe mich aus meiner Kettenfesselung befreite und mir die Klammern und den Rohrknebel entfernte.

"War dir Brutus nicht Warnung genug?"

Völlig verständnislos kreuzte sich mein Blick mit dem ihrigen...

"Du bist seit gut drei Wochen hier und läufst ohne die übliche Kennzeichnung für Gastpferde... Selbst wenn du hier nur für eine bestimmte Zeit auf dem Hofgut sein solltest...- bist du in dieser nur ein Gestütpferd- richtig?"

Ich nickte ihre Frage kraftlos ab. Was mich dann aber völlig aus der Fassung brachte war ihre leise Frage, ob dies alles mit zu dem vereinbarten Spiel gehöre oder ob die Baroness dieses Vorgehen in meinem Fall ernst meinte...
Während ich von dem Sklaven untergehakt wurde, rasten meine Gedanken ob der von der Zofe gestellten Frage. War dies eine den heutigen Tag abschliessende Teufelei von Mira oder war die Zofe über meine 'Rolle' hier getäuscht worden und sie meinte es ernst. Da Mira ihr den Rücken zugewandt hatte, als sie mir meine 'Zukunft' schilderte, war ihr das Entsetzen in den Augen der Zofe entgangen- im Gegensatz zu mir. Ich musste ihr vertrauen- allen Erfahrungen zum Trotz- und stiess stossweise geflüstert hervor:

"Die meinte das... ernst- das hier... ist kein Spiel! Die will mich... wirklich umbringen! Weil ich letztes Jahr bei einem Rennen schneller als sie mit Brutus war..."

Die Zofe stoppte kurz, schaute mich an und nickte dann mit dem Kopf.

"Ich denke, du sagst die Wahrheit... Das war selbst über das normale Maß, wie sie die Pferde hier gewöhnlich zu bestrafen pflegt, hinausgehend... Sie hat letztes Jahr ihren Hengst nach einem Rennen sehr hart rangenommen...- ich erinnere mich!
Mein Sklave bleibt bei dir. Ich muss noch dein Outfit holen, sonst wird die Baroness misstrauisch. Hier läuft anscheinend etwas gewaltig schief..."

Einen weiteren Vertrauensbeweis erfuhr ich von ihr, denn anstatt mich anzuketten befahl sie ihrem Sklaven mich während ihrer Abwesenheit zu beschützen- vor allem gegen die Baroness. Ich war von diesem Verhalten völlig verwirrt, musste ihr aber vertrauen. Ein "Halte durch..." gab mir etwas Hoffnung, das sie nicht falsch spielte. Als sie den Raum verließ, zog sie die Tür auch nicht zu, sondern lehnte diese nur an.
Eine gefühlte Ewigkeit später kam sie mit meinem Pferdeoutfit zurück und lächelte mich an.

"Die Baroness hat ja darauf bestanden das ich noch etwas mit dir 'spielen' soll- keine Angst... das begünstigt meine Idee wie ich dich hier heraus bringen kann..."

Bei der ersten Häfte ihres Satzes zeigten sich in meinem Weltbild Risse- die Zofe merkte sofort, welchen Schrecken sie mir damit eingejagt hatte.

"Entschuldige...- ich wollte dich nicht erschrecken... Wenn ich dich hier heraus schaffe, wem vertraust du hier auf dem Gestüt?"

Diese Frage brachte mich völlig aus dem Gleichgewicht. Spontan fielen mir da nur die Sattlerin und Markus ein-erstere hatte mir aber schon kurz nach meiner Ankunft zu verstehen gegeben, sie würde mir bei einer Flucht nicht helfen. Also blieb nur Markus. Er würde aber mit Sicherheit auch die Baronin informieren und ob diese gegen ihre Töchter vorgehen würde? Ich wusste es nicht und konnte nur hoffen, dass er mich beschützen könnte.

"Der... Pferdetrainer- Markus; kennst... du ihn? Er ist der einzige...- der kein Pferd ist..."

Sie nickte kurz und befahl ihrem Sklaven, die Schweinemaske abzunehmen. Ich lehnte derweil an der Wand und fragte mich, was sie vor habe. Die Zofe schaute ihre Sklaven an und nickte.

"Zieh bitte dieses Outfit an, du hast in etwa die gleiche Figur. Hier läuft etwas extrem schief- ich weiß noch nicht was... doch ich benötige deine Unterstützung".

Während der Mann sich seines Suits entledigte und in meinen schlüpfte, half ihm die Zofe, in meine Hufschuhe zu kommen.

"Glück gehabt, besser zu gross als zu klein" murmelte sie, als diese den Besitzer wechselten.Zuletzt setzte sie uns die getauschten Masken auf. Nur anhand meiner Verletzungen war jetzt noch zu unterscheiden, wer welche Person war. Zum Abschluss sprach die Zofe zu uns beiden.

"Schlachtross- so ist doch dein Rufname- ich werde dich bei mir unterbringen und dann Markus informieren. 'Schweinchen'- dich muss ich zwei Stunden draussen auf dem Platz am Pfahl festbinden... wirst du dies durchhalten? Das ist wichtig- und kein Spiel mehr. Es kann durchaus passieren, daß dich die Baroness in dieser Zeit noch einmal aufsucht und schlägt...- dir wird dann keiner beistehen... Du darfst dabei auch keinen Laut von dir geben! Wirst du es trotzdem machen?"

Der Pferdekopf nickte.

"Es ist kurz nach Mitternacht- wenn wir die Tarnung zwei, drei Stunden aufrecht erhalten können, dürftest du sicher sein."

Als die Zofe mit dem Ankleiden ihres Sklaven fertig war, widmete sie sich wieder mir. Als ich aufstand und die Wand, an der ich bisher lehnte, mich nicht mehr stützte, wurde mir schwindelig und sie musste mich leicht halten, damit ich nicht fiel.

„Verdammt, ich hatte nicht erwartet, dass sie dich so zerschlägt“, sagte die Zofe erschrocken und blickte auf den Platz auf dem ich eben noch gesessen hatte. Ich drehte mich um und sah, dass sich Flecken von Blut und Wundwasser auf dem Boden befanden.

„Es geht nicht anders...- wenn du hier unerkannt raus willst... dann muss ich dich in den Neoprenanzug von Schweinchen stecken. Es wird weh tun..."

Die Aussicht meinen geschundenen Körper in eine enge Hülle zu zwängen jagte mir einen Schauer über den Rücken, doch eigentlich war ich so schwach, dass mir schon alles egal war.
Die Zofe verschwand kurz und kam mit einer Dose wieder. Ich musste mich umdrehen und sie schmierte mir den Rücken mit irgendetwas ein.

"Wenn der Schmerz zu groß wird... schrei. Das wird der Baroness, sollte sie noch hier in der Nähe sein, gefallen, denn sie denkt dann sicher ich würde dich weiter bearbeiten!“

Dies meinte die Zofe vollkommen ernst... Ich konnte aber nicht mehr schreien. Das einzige was ich noch zuwege brachte war ein leises Wimmern. Mittlerweile wurde ich von Schweinchen gehalten, damit ich nicht hinfiel.
Ich hob den Kopf und sah mich, nein ich sah mein Pferdegesicht.

'Aber wie kann Schlachtross mich halten? Er gehört doch zu mir?'

Diesen Gedanken wälzte ich in meinem matschigen Hirn und fand einfach keine Lösung...
Als die Zofe fertig war half sie mir in den Neoprenanzug. Erst als sie den Reißverschluss am Rücken schloss wurde aus meinem Stöhnen ein unterdrücktes Schreien. Es fühlte sich an als hätte man mich gehäutet und der Anzug läge auf meinem blosen Fleisch. Zu guter Letzt kontrollierte sie bei mir noch einmal die Schweinemaske...- ich war wieder fast blind da diese nur sehr kleine Augenlöcher hatte.
Sie führte uns danach aus dem 'Spielzimmer'... um das Gebäude auf den Hof... wobei ich hinter Schweinchen gehen musste und so tun sollte als schöbe ich ihn. In Wahrheit war er meine einzige Stütze und wenn ich jetzt den Kontakt zu ihm verloren hätte wäre ich gefallen und dann...- das wollte ich mir nicht vorstellen!

Als er endlich an den Pfahl gebunden war wankte ich, unter Aufbietung der letzten Kräfte, hinter der Zofe her- bis ich irgendwie in einem Raum von ihr die Aufforderung hörte, ich könne mich jetzt hinknien...
Ich konnte mich an fast nichts mehr erinnern, doch wir waren wieder in einer Art Spielzimmer... Sie brachte mich in einen großen Käfig unter und legte mir vorher ein Halsband an. Ich stutze und war mir fast sicher, dass sie mich hintergangen hatte und als nächstes käme Mira herein und würde mich wieder foltern. Doch irgendwie war ich trotzdem ruhig. Ich war körperlich am Ende und wenn ich wieder in die Hände von Mira ausgeliefert wäre... dann würde ich sterben- das war mir vollkommen klar!
Entweder diese Zofe hatte einen Plan, den ich noch nicht verstand, oder dies würde meine letzte Nacht auf dieser Welt sein. Ich steckte noch immer in dem Schweineoutfit- irgendwann verstand ich... wer einen Blick in den Raum werfen sollte würde 'nur' einen Kunden der Zofe im Käfig sehen...
So legte ich mich auf den Gummiboden des Käfigs und rollte mich zusammen, darauf bedacht eine Position zu finden, in der möglichst keine allzusehr geschundenen Teile meines Körpers den Boden berührten.

„Dein Halsband hat kein Schloss und die Käfigtür ist nur angelehnt!“, sagte die Zofe jetzt. „Ich selber werde Rosengarten noch heute Nacht verlassen! Nach all den Ereignissen der letzten Tage... deren Zeuge mein Kunde und ich werden musste... und wo ich durch die Baroness getäuscht...dich quälte... ist dessen und mein Leben hier nicht mehr sicher. Entschuldige bitte meinen Egoismus... aber ich habe ehrlich Angst um mich und meinen Kunden...- und wir gehören nicht zu dem 'Betrieb' hier...
Wenn du dich selber befreien kannst... was ich aber in deinem Zustand für unwahrscheinlich halte... weißt du wo Markus wohnt. Dem Pferdetrainer schicke ich eine Nachricht wo er dich finden wird, sobald mein Kunde und ich hier vom Hofgut runter sind. Ich traue ihm zwar- so wie du auch- doch nicht der Baronin! Sie wird... sicher... nein... vielleicht... ihre Töchter zu decken versuchen... das hat sie immerhin schon einmal gemacht! Auch da kannst du den Pferdetrainer fragen...
Ich wünsche dir viel Glück... Schlachtross... schau zu, dass du am Leben bleibst! Ich hoffe es für dich..."

Nach den letzten Worten stand sie auf und verließ das Spielzimmer. Sie löschte das Deckenlicht und nur noch einige flackernde elektrische Kerzen erhellten den Raum minimal. Doch mir war es gleich. Ich versank in einer gnädigen Schwärze, die keine Schmerzen und keine Angst kannte.

DRACHENLORD ENDE




Tja...- Schlachtross ist körperlich und psychisch am Ende...
Doch hat die 'Zofe' die Wahrheit gesagt? Wird sie den Pferdetrainer über all das Geschehene in Kenntnis setzen- oder hilft sie Mira, den mental finalen Schlag gegen Schlachtross zu führen?
Ist alles, was die Baroness über die von ihr angedachte 'Behandlung' von sich gegeben hat, auch so gemeint- oder auch nur ein weiteres Psychospiel mit Schlachtross? Das sie ihn hasst und brechen will steht außer Zweifel- doch würde sie derart weit gehen?
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  RE: Abenteuer auf Rosengarten- eine (mögliche) Fortsetzung... Datum:22.10.21 18:50 IP: gespeichert Moderator melden


Wow! Ich habe ja insgeheim gefofft, dass es einen Lichtblick geben könnte. Ich würde Mira es durchaus zutrauen, ihre Drohungen wahr zu machen, auch wenn das die Baronin an sich nicht zulassen würde. Allerdings würden es die Baronessen wohl verstehen, es so aussehen zu lassen, dass ihre Mutter keinen Verdacht schöpft.
Der aufgebaute Spannungsbogen ist ganz große Klasse! Ein riesen Lob dafür!
Ich hoffe jetzt aber für mich, als auch für den weiteren Verlauf der Geschichte, dass diese Entwicklung dazu führt, Schlachtross vor noch Schlimmeren zu bewahren. Wie Markus die Situation lösen kann, darauf bin ich wirklich super gespannt! 😊
Weiter so! Die Geschichte liest sich super, die Teile sind genau richtig getaktet (auch wenn ich nix dagegen hätte, wenn jeden Tag ein neuer Teil kommen würde.. 😜!
LG Flo/Rico
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