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Jo_the_O
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  RE: Geschichten von Alina und Natalie Datum:16.09.26 02:01 IP: gespeichert Moderator melden


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Die Dienerin (Part 2, Kapitel 123 )

Natalie, Alina und Charly saßen mit Miriam in der Lounge, frühstückten und besprachen das weitere Vorgehen.
Natalie schlug vor, sie, Alina und Miriam sollten rüber gehen, dann könnte Charly in ihren Laden gehen, es gab offenbar Arbeit.

Alina meinte "Wir schnüren das Paket erstmal nur grob auf und fischen Sabine heraus. Natalie und Miriam bringen sie ins Bad und duschen sie. In der Zwischenzeit werde ich Gerrit auspacken, die braucht dann sicher noch einige Zeit, bis sie sich wieder orientiert hat. Außerdem muss ich ihr erzählen, was gestern Abend los war, das etwas los war, hat sie trotz Kopfhaube sicher mitgekriegt."

Natalie entgegnete "Guter Plan, so machen wir's. Ich hab übrigens gestern Abend noch mit Klara telefoniert und ihr von Sabines Bissen berichtet. Die Brustwarzen sollten erstmal gut ausheilen und ich möchte verhindern, dass Sabine Gerrit befiehlt, ihr das gleiche anzutun. Den Spaß gönne ich ihr jetzt nicht. Zudem finde ich es gut, die Brüste insgesamt etwas aus dem Spiel zu nehmen. Klara hat versprochen, zeitnah etwas zu liefern."

Alina dachte nach "Die Brüste aus dem Spiel nehmen, was hast Du vor?" fragte sie.

Natalie schmunzelte "Ich möchte wissen, was Sabine und Charly machen, wenn die Brüste nicht mehr stimuliert werden können. Wohin werden sie ausweichen? Bei Sabine reicht die richtige Portion Schmerz, aber was ist mit Gerrit?"

Der Summer ertönte. Miriam ging und kam mit Klara zurück.

Klara packte aus und erläuterte "Hier sind für jede zwei Sets, jeweils aus Oberteil und Unterteil bestehend, eines für den Tag, eines für die Nacht, das für die Nacht besteht aus dünnerem Stoff. An den Brüsten sind sie aber identisch gearbeitet und zwar mehrlagig gepolstert. Die Berührungsenergie wird in jeder Lage gedämpft und nach außen abgeleitet. Auf der Haut kommt im Endeffekt kaum noch etwas an. Die Oberteile werden über einen Reißverschluss vorn geschlossen. Die Schlitten können über kleine Schlösser mit fest eingenähten Ringen am Ende verbunden und damit gesichert werden. Dann können sie sich die Oberteile selbst nicht mehr ausziehen.

Die Unterteile sind elastischer, sodass sie bequem an und wieder ausgezogen werden können. Der Beinabschluss liegt knapp oberhalb der Tattoos, oben sind sie im High-Waist-Stil ausgeführt. Das hauteng anliegende Material arbeitet, im Gegensatz zu den Röcken, die Unterschiede zwischen den beiden gut heraus. Das Unterteil muss zuletzt angezogen werden, das obere Bündchen überlappt dann das untere Bündchen des Oberteils. Noch Fragen?"

Die vier sahen sich an, Natalie verneinte und bedankte sich. Klara verneigte sich und ging wortlos.


Die Tür im Gefängnis ging auf, Natalie machte Licht und kam mit Miriam und Alina zum Bett. Sabine blinzelte.

Natalie öffnete den Riemen, der die beiden zusammen hielt und entfernte ihn. Sie löste die Verbindung von Sabines Fußfesseln mit dem Bett und die Verbindung der Handfesseln miteinander. Miriam schloss unterdessen die Fußfesseln auf und entfernte sie. Alina tat das Gleiche mit den Handfesseln. Miriam hatte den Rollstuhl auf diese Seite des Betts gebracht, Natalie setzte Sabine hinein und schob sie ins Bad, Miriam folgte.

Alina löste Gerrits Fußfesseln vom Bett, schloss Hand- und Fußfesseln auf und entfernte sie. Sodann nahm sie sich das umgekehrte 'U' mit den Magnetschlüsseln, positionierte es und drückte es an die Kopfhaube an, die Magnetschlösser klickten. Sie entfernte den vorderen Teil, Gerrit hob den Kopf und sie zog den hinteren Teil weg, Gerrit ließ den Kopf sinken, seufzte und schloss die Augen. Alina streichelte Gerrits Oberschenkel, berührte kurz das Tattoo auf dieser Seite, Gerrit zuckte. Sie nahm ihre Hand und streichelte sie.
Gerrit räusperte sich "Hab ich geträumt oder war heute Nacht irgendwas los?" Alina lachte und erzählte ihr die Geschichte mit Sabine und dem versuchten Gang aufs WC. Sie achtete darauf, nur das zu erwähnen, was Sabine selbst den Jungs in der Überwachungszentrale gesagt hatte.

Gerrit kicherte "Die Arme, sie hat so viele Lösungen gefunden und kniet doch am End im eigenen Pippi."
Alina hielt sich die Nase zu, um ihren Lachkrampf zu unterdrücken.

Die Tür zum Bad ging auf, Natalie schob Sabine in den Raum, Sabine erfasste die Situation "Hast Du ihr gerade erzählt, was ich heute Nacht angerichtet hab?" fragte sie.

Alina nickte und der Lachkrampf brach vollends durch. Natalie stoppte den Rollstuhl und hielt sich den Bauch.

Alina hatte sich ein wenig gefangen und ermahnte Gerrit "Der Rollstuhl muss an Sabines Seite des Bettes stehen, merk Dir das!"

"Yes, Sir, Colonel, Sir!" erwiderte Gerrit und salutierte kichernd.

"Ab ins Bad mit Dir!" befahl Alina und nahm Gerrit an die Hand.

Als Gerrit sich ausgezogen hatte, untersuchte Alina ihre Brustwarzen "Sehr präzise, vier Wunden auf jeder. Dusch Dich mal, ich schau nachher, ob noch Pflaster nötig sind." ordnete sie an.

Gerrit duschte sich, Alina schaute zu. Nach dem Abtrocknen sah sich Alina das Duschtuch an, kein Blut zu sehen. Nach dem Sichtcheck der Brustwarzen meinte sie trocken "Keine Pflaster mehr nötig." und gab Gerrit ihr Oberteil für den Tag. Sie zog es an, Alina schloss den Reißverschluss und sicherte den Schlitten mit dem kleinen Schloss.

"Wow, das ist an den Brüsten aber dick gepolstert, Cup B scheint mir." merkte Gerrit erstaunt an. "Probiere mal, ob Du Deine Brüste noch stimulieren kannst." ordnete Alina an. Gerrit probierte diverse Varianten und seufzte "Negativ, ich spür nichts mehr." "So sollte es sein." meinte Alina lapidar.

Sie gab Gerrit das Unterteil. Gerrit zog es an und Alina nahm sie an der Hand. "Kein Rock?" fragte Gerrit. "Kein Rock!" bestätigte Alina und sie verließen das Bad.

Natalie und Miriam waren mit Sabine ebenfalls fertig und die drei verließen das Gefängnis.

Gerrit schaute Sabine an und seufzte "Du hast ja auch so ein abgeschlossenes gepolstertes Oberteil an." Sabine entgegnete trocken "Jetzt haben wir beide deutlich größere Brüste, aber wir können nichts mehr damit anfangen." Sie ergänzte "Bei mir reicht ja intensiver und gezielt zugefügter Schmerz, aber Du hast nun echt die Arschkarte."

Gerrit schüttelte den Kopf "Ich mag darüber gerade nicht nachdenken, lass uns das Frühstück bestellen, bei mir darfs deftig und reichhaltig sein."

Sabine stimmte zu. "Erst Brötchen mit Käse, Salami und Kaffee dazu, dann Rührei mit Speck, Bratwürstchen, getoastetes Roggenbrot mit Bruschetta und Pils, ist das Ok?" fragte Gerrit. Sabine nickte "Wir schießen uns ab." meinte sie trocken. Gerrit nahm das Tablet und bestellte die erste Sequenz.

"Musik?" fragte Sabine. "Unbedingt!" entgegnete Gerrit und startete Schiller.

'Din Dong' Gerrit ging zur Durchreiche und holte das Tablett.

Sie tranken einen Kaffee und nahmen ein Brötchen.

Sabine seufzte "Sie haben uns in die Enge getrieben. Entweder wir konzentrieren uns ganz auf Fesseln und so, oder wir kuscheln einfach nur, oder wir gehen in die Welt des Schmerzes, was für mich Ok wäre, aber für Dich nicht. Übrigens, ich habe dich nicht gebissen, um Dir Schmerz zuzufügen."

Gerrit warf ein "Ich weiß, ich hab die Erfahrung schon mal gemacht. Nachdem die Bisswunden sauber abgeheilt sind, ist die Empfindlichkeit der Brustwarzen deutlich höher, als zuvor. Ich wusste genau, worum es Dir ging, nur dass wir das Ergebnis nun wohl nicht mehr erleben werden."

Sabine war nachdenklich "Erotische Empfindungen an den Brüsten, abgesehen vom Schmerz, habe ich übrigens erst bei Deiner Session im Restaurant wieder gehabt. Das letzte Mal zuvor ist lange her, ich kann mich kaum noch erinnern. Deshalb trifft mich dieses Oberteil jetzt auch so. Du hast da eine Tür aufgestoßen, die lange zu war, jetzt ist sie wieder zu und Du hattest nicht mal die Gelegenheit, an die Session anzuknüpfen."

Gerrit seufzte "Das schmerzt mich auch sehr, irgendwann in der Vergangenheit ist da etwas bei Dir kaputt gegangen, ich hatte plötzlich einen Draht und Du bist drauf angesprungen, jetzt bin ich ausgebremst."

Die Teller waren leer und Sabine fragte "Nächste Sequenz?" Gerrit nickte und bestellte.

Das Set von Schiller war beendet, Gerrit stöberte, fand aber nichts, was zur Situation passte. Sabine hatte das mitbekommen und schlug Markus Schulz vor. Gerrit startete das Video.

'Ding Dong' Gerrit holte das Tablett aus der Durchreiche, stellte es auf den Tisch und schenkte das Bier ein.

Sie tranken einen großen Schluck Pils, sahen sich an und nahmen noch einen.


Im Spielzimmer saßen Natalie, Alina und Miriam vor dem Monitor.

Alina seufzte "Was haben wir angerichtet, die sind ja richtig depressiv drauf, aber wir haben es doch gut gemeint."

Natalie entgegnete "Schon Erich Kästner hat gesagt 'Gut gemeint, ist schlecht gemacht.'"

Miriam fragte "Was bedeutet das?"

Natalie erklärte "Wenn man sich darauf zurückziehen muss, dass man es doch gut gemeint hat, ist klar, dass man es schlecht gemacht hat. Und das trifft hier wohl zu. Wir haben ihnen etwas weggenommen, was für sie wichtiger ist, als wir gedacht hatten. Das Dumme ist, dass wir es jetzt nicht mehr gerade biegen können. Sie würden sonst merken, dass wir zuschauen. Wir sind also dazu verdammt, zuzusehen, was sie aus der Scheiße machen, die wir ihnen eingebrockt haben. Ich fühl mich grad gar nicht gut."

"Ich auch nicht." seufzte Alina. Miriam schluchzte "Schlimme Sache."






[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Jo_the_O am 16.09.26 um 02:46 geändert
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