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  Die Abschlussfahrt
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daxi
Stamm-Gast

Deutschland


SM und KG find ich geil!

Beiträge: 327

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  RE: Die Abschlussfahrt Datum:21.03.26 12:42 IP: gespeichert Moderator melden


Coole Geschichte. Er wird zum Sklaven erzogen.

Gibt es eine Fortsetzung?
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Chastityenterprise
Freak





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  RE: Die Abschlussfahrt Datum:21.03.26 12:48 IP: gespeichert Moderator melden


... Die Geschichte heißt "Die Abschlussfahrt"

irgendwann ist sie zu Ende!


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ChasHH
KG-Träger

Hamburg


Keep it closed!

Beiträge: 513

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  RE: Die Abschlussfahrt Datum:21.03.26 13:37 IP: gespeichert Moderator melden


Abwarten. Vielleicht ist er ihr so hörig, dass er auch danach in ihrer Hand bleiben will...
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Chastityenterprise
Freak





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  RE: Die Abschlussfahrt Datum:22.03.26 10:51 IP: gespeichert Moderator melden


Als sie den Raum betrat, fielen mir fast die Augen aus dem Kopf. Sie war immer eine attraktive junge Frau gewesen, aber jetzt… jetzt war sie eine Erscheinung. Sie trug ein kurzes, elegantes schwarzes Kleid, das ihre sportliche Figur perfekt zur Geltung brachte. Die Ausschnitte waren dezent, aber verheißungsvoll. Doch was mich wirklich traf, waren ihre Beine. Die schwarzen Nylonstrümpfe waren weg. Stattdessen waren ihre langen, makellosen Beine nackt, geölt oder leicht gebräunt, so dass sie in dem warmen Licht des Raumes wie aus Seide gearbeitet schienen. Auf ihrem linken Oberschenkel, deutlich sichtbar, schimmerte ein feines, kunstvolles Henna-Tattoo. Es war ein filigranes, verschlungenes Band, das sich wie eine zierliche, lebendige Kette um ihren Muskel wand. Ich konnte die Details aus der Entfernung nicht erkennen, aber die Botschaft war unmissverständlich: Sie trug eine Zierde, während ich unter meiner Kleidung ihre Werkzeuge trug. Sie war die Herrin in ihrer vollen, unangreifbaren Pracht.

Ihre Augen fanden mich sofort im Eingangsbereich. Für den Bruchteil einer Sekunde hielt sie meinen Blick. Dann, fast unmerklich, senkte sie ihre Lider. Ein winziges, aber klares Zeichen. Senke deinen Blick.

Ich gehorchte sofort, mein Herz schlug mir gegen die Rippen. Als ich nach einer angemessenen Pause wieder aufsah, war sie bereits mitten im Raum, umringt von anderen Schülerinnen und den Kollegen, die sie offensichtlich bewunderten. Sie lächelte, plauderte, als wäre sie die perfekte Gastgeberin. Und ich stand am Rand, mit einem Damen-Slip, dem Buttplug von Fibi, einer Strumpfhose und der brennenden Gewissheit, dass jeder ihrer atemberaubenden Schritte auch meiner war. Der Abend hatte begonnen.

Irgendwann setzte Luca sich – gefolgt von einem kleinen Hofstaat aus bewundernden Mitschülern. Ich suchte mir einen Platz auf einem der freien Stühle in einer etwas weiter entfernten Gruppe, von dem aus ich sie klar sehen konnte und sie, wenn sie wollte, auch mich. Die Nachbarn auf meinem Tisch, zwei mir unbekannte Schüler, interessierten mich nicht im eigentlichen Sinne, aber ich ignorierte sie nicht vollständig. Ich nahm an ihrer Unterhaltung über das schlechte Wetter für die geplante Wanderung in der nächsten Woche teil, lächelte, nickte, während mein gesamtes Bewusstsein wie eine gespannte Antenne auf die Frau am anderen Ende des Raumes gerichtet war.

Dann kam ihr erstes Zeichen.

Mein Blick, der alle paar Sekunden zu ihr hinüberglitt, fing die Bewegung ein. Drei mal, schnell und präzise, tippte sie mit den Fingern ihrer rechten Hand auf ihr linkes Handgelenk. Das Signal brannte sich in mein Hirn.

Ich beendete den aktuellen Satz meines Kollegen mit einer höflichen Entschuldigung. „Entschuldigt mich kurz, frische Luft tut gut“, sagte ich und stand auf, als wäre es meine eigene Idee. Ich verließ den Partyraum und ging, wie in meiner panischen Suche nach einem Rückzugsort vorher ausgekundschaftet, zur kleinen, unbeleuchteten Grillhütte am Rand des Geländes. Sie war kalt und roch nach kaltem Rauch. Hier war ich allein. Ich zog mein Handy heraus, die Kälte ließ meine Finger zittern, und schrieb die geforderte Nachricht:

„ok“

Die Antwort kam sekundenschnell, als hätte sie die Nachricht bereits getippt.

„Zähle die Fehler auf, die du heute seit Ankunft im Hostel gemacht hast. Du hast 3 Minuten. Für jeden Fehler, den du mir nennst, bestimmst du selber die Anzahl der Strafpunkte. Warte auf meine Antwort.“

Die Luft blieb mir weg. Eine Bestandsaufnahme meines Versagens. Zuerst, in einer Aufwallung von falschem Stolz oder Schutzreflex, wollte ich „keine“ tippen. Doch dann ging ich in mich. Die Regeln waren klar. Die Erwartung war klar. Ehrlichkeit war der einzige Weg.

Meine Finger flogen über das Display:

Ich habe meine Tasche nicht ausgepackt. 5 Punkte.
Ich habe das Gebet nach dem Aufwachen vergessen. 20 Punkte.
Ich habe dich zu lange angestarrt, da ich von deiner Schönheit so fasziniert war. 10 Punkte.
Ich schickte die Nachricht ab. Drei Fehler. Fünfunddreißig Punkte. Das Pochen in meiner Brust war lauter als die Stille der Hütte.

Ihre Antwort ließ nicht lange auf sich warten.

„Ich verdopple auf 70 Strafpunkte, weil du es gewagt hast, mich mit ‘Du’ anzureden. Du kannst in 5 Minuten wieder reinkommen.“

Die Worte trafen mich wie ein Peitschenhieb. Nicht die Verdopplung, die ich fast erwartet hatte. Sondern der Grund. Die Anrede. Ich hatte in meiner nervösen Eile tatsächlich „dich“ geschrieben, statt „Sie“ oder „Herrin“. Es war ein Fehler der Unachtsamkeit, der Vertrautheit, die ich mir nie hätte erlauben dürfen. Siebzig Punkte. Eine Schuldenlast, die irgendwann eingefordert werden würde.

Ich starrte auf das Display, bis der Bildschirm schwärzer wurde. Dann steckte ich das Telefon weg. Die fünf Minuten Wartezeit schlichen dahin, jede Sekunde eine eigene kleine Ewigkeit der Demütigung. Ich zählte sie nicht. Ich atmete sie.

Genau als die Zeit um war, hörte ich von drinnen gedämpft das Klopfen an ein Mikrofon und den Beginn einer kurzen Rede – wahrscheinlich jemand aus dem Festkomitee, der das Buffet eröffnete. Der perfekte Moment, um unauffällig zurückzukehren. Ich verließ die Grillhütte und schlüpfte durch die Terrassentür wieder in den Partyraum. Die Aufmerksamkeit aller war auf die Bühne gerichtet. Ich setzte mich wieder auf meinen Platz, genau in dem Moment, als das offizielle Ende der Rede mit leichtem Applaus quittiert wurde und der Ansturm auf das gewaltige Buffet begann.

Mein Magen knurrte, aber mein Blick suchte sofort wieder Luca. Das Buffet war eröffnet, doch ich durfte mich erst nähern, wenn sie ihr Besteck auf die gefaltete Serviette legte. Ich saß da, mit siebzig Strafpunkten im Nacken, und wartete auf das nächste Zeichen. Der Abend hatte gerade erst begonnen, und ich hatte bereits meine erste, teure Lektion gelernt.

Die Schlange beim Buffet war endlos lang und Luca stand mittendrin, umringt von ihrer lachenden Gruppe. Sie schien mich vollständig zu ignorieren, und dieses bewusste Übersehen fühlte sich in dem Moment schmerzhafter an als jeder direkte Befehl. Es war eine Demütigung, die lautlos und vor aller Augen stattfand: ihr Blick, der mich gezielt aussparte, mich inmitten des Gedränges unsichtbar werden ließ. Meine Nachbarn am Tisch standen auf. „Kommen Sie mit Herr Tanner? Sieht alles großartig aus!“, forderten sie mich auf, mitzukommen. Ich verneinte dankend mit einem Achselzucken. „Ich warte, bis der Andrang weniger wird. Geht schon vor.“

Sie zogen los, und ich blieb zurück. Ein einsamer Gast an einem leeren Tisch. Luca aß von ihrem vollen Teller, unterhielt sich und lachte viel. Ich wartete. Meine Aufmerksamkeit war ein einziger, gespannter Nerv.

Dann, endlich, traf ihr Blick für einen flüchtigen Moment den meinen. Es war kein bedeutungsvoller Blick, nur eine schnelle Orientierung im Raum. Doch ich wusste, es war der Vorläufer. Sekunden später nahm sie ihr leeres Weinglas und stellte es mit einem deutlichen, aber unaufdringlichen Klack genau auf die Mitte ihrer gefalteten Serviette.

Das Zeichen.

Ich erhob mich zeitgleich mit ihr, als hätte ich einfach selbst Lust auf Essen bekommen, und schlenderte scheinbar gelangweilt in Richtung des langsam schrumpfenden Buffets. Luca bewegte sich geschmeidig durch die Menschen, ihren noch halb vollen Teller inklusive Besteck in der Hand. Wir trafen uns an einem weniger frequentierten Ende des Buffet-Tisches, wo die Salate in die warmen Gerichte übergingen.

Ohne dass die anderen es hören konnten, beugte sie sich leicht zu mir und sagte mit einer gespielten, bedauernden Miene: „Ich schaff das nicht mehr. Viel zu große Portionen.“ Dann, ihr Blick wurde kühl und klar: „Hier, das, was ich über habe, reicht dir doch, oder?“

Sie überreichte mir ihren Teller. Darauf lagen die Reste ihres Mahls: ein angebissener Brötchenanschnitt, etwas zerdrückter Kartoffelsalat mit den Abdrücken ihrer Gabel, und ein paar Stückchen blass-graues Fett, das sie offenbar vom Fleisch abgetrennt und beiseite geschoben hatte. Auf der silbernen Gabel, die sie mir mit übergab, war deutlich der Abdruck ihres roten Lippenstifts zu erkennen – ein kleines, scharlachrotes Siegel auf dem Metall.

Die Demütigung war perfekt. Nicht nur öffentlich, sondern auch intim und absichtlich verächtlich. Ich bekam nicht ihre Reste, ich bekam ihren Abfall. Die ungenießbaren, weggeworfenen Teile, die selbst sie nicht wollte. Ich bekam den Teller, den ihre Hände gehalten hatten, das Besteck, das ihren Mund berührt hatte, und das, was für sie wertlos war.

„Danke Herrin“, flüsterte ich, mein Blick auf den Teller gerichtet.

Sie antwortete nicht, sondern drehte sich einfach um und ging zur Dessert-Ecke, als wäre die Sache erledigt. Ich stand da, den warmen Teller mit ihren Resten in meinen Händen, die markierte Gabel darauf, und spürte, wie die siebzig Strafpunkte in meinem Nacken zu einem lähmenden Gewicht wurden. Das Buffet war eröffnet, aber für mich gab es nur dies – genau wie am dritten Tag, als sie mich in meinem Bad mit den Essensresten gefüttert hat. Ich nahm den Teller und ging zurück zu meinem Platz, um das zu essen, was sie für mich übrig gelassen hatte.

Die Party entwickelte sich prächtig. Die Musik wurde lauter, es wurde getanzt und viel gelacht, eine ausgelassene Stimmung breitete sich aus. Meine Augen jedoch galten nur Luca und der Frage, wann sie mir wieder ein Signal geben würde, das nur für mich galt. Schon diese Aufgabe, diese permanente Wachsamkeit, war pure Demütigung für mich. Sie hatte Spaß, flirtete, lachte, und ich musste sie beobachten – nein, ich durfte sie beobachten. Ich studierte jeden ihrer Bewegungen, jedes ihrer Lächeln, und nährte mich widerwillig, demütigend von ihrem Anblick. Es war eine erzwungene, einseitige Intimität.

Irgendwann kam der erwartete Blick von ihr. Kurz, prüfend. Dann, ohne eine Miene zu verziehen, stellte sie ihr fast leeres Weinglas demonstrativ und mit einem leisen, entschiedenen Klack auf die Holztheke vor sich.

Ich musste kurz überlegen. Das Signal bedeutete: Beende dein Gespräch und komm in meine Nähe. Sie wollte mich also in ihrer Nähe haben. Wollte sie mir etwas sagen? Einen weiteren Befehl geben?

Ich löste mich von meinem Platz, bewegte mich durch die tanzenden Paare und stellte mich keine zwei Meter neben sie an die Theke, genau dort, wo sie das Glas abgestellt hatte. Ich wartete. Doch sie ignorierte mich. Sie drehte einer Freundin den Rücken zu – und damit auch mir –, vertiefte sich in ein Gespräch, lachte. Sie ließ mich einfach stehen. Ich stand da wie ein begossener Pudel, nutzlos, sichtbar und doch unsichtbar, ein Diener, der nicht gebraucht wurde. Die Sekunden zerrannen.

Irgendwann, nach einer gefühlten Ewigkeit, gab sie eine neue Bestellung an die Barkeeperin auf. Dann drehte sie sich endlich zu mir. Ich senkte, den Regeln folgend, meinen Blick.

„Schau mich an“, sagte sie, und ein gefährliches, triumphierendes Lächeln spielte um ihre Lippen.

Ich hob den Blick und schaute in ihre wunderschönen, nun eiskalten Augen.

„Es macht mich so richtig an, mit dir zu spielen“, flüsterte sie, so leise, dass es unter dem Lärm der Musik nur ich hören konnte. „Ich bin schon richtig feucht. So wie du es auch gleich sein wirst.“

In diesem Moment kam ihre Bestellung. Kein Drink. Sondern ein einzelner, großer, klarer Eiswürfel in einer kleinen Schale.

Sie nahm ihn, und ihre Finger, die den kalten Klumpen hielten, sahen absurd zart aus. „Hier“, sagte sie und schob ihn mir unauffällig über die Theke zu. „Für meine Tasche. Steck ihn ein. Und bleib hier stehen. Komm erst wieder zu mir, wenn das Eis geschmolzen ist.“

Sie ließ den Satz wie einen richterlichen Spruch in der Luft stehen, drehte sich um und schwebte davon, zurück ins Getümmel des Tanzes, als hätte sie mir gerade nur einen belanglosen Kommentar zum Wetter gemacht.

Ich stand reglos da, den Eiswürfel in meiner zitternden Hand. Ihre Tasche. Meine rechte Hosentasche, nein ihre rechte Hosentasche, ihr Hoheitsgebiet. Ich blickte mich kurz um, dann schob ich meine Hand in die Tasche, öffnete sie weit und ließ den Eiswürfel hineingleiten. Die Kälte durchdrang sofort den Stoff und brannte sich auf die Haut meines Oberschenkels. Ein scharfer, unangenehmer Schock.

Und dann begann das Warten. Ich blieb an der Theke stehen, während um mich herum das Leben tobte. Die Kälte wurde zu einem bissigen, konstanten Schmerz, dann zu einem dumpfen, nassen Unbehagen. Meine Aufgabe war es nicht, zu gehen oder etwas zu tun. Meine Aufgabe war es, auszuhalten. Zu stehen. Und zu spüren, wie etwas Festes, Klares, das sie mir gegeben hatte, langsam in mich überging und mich dabei durchnässte und beschmutzte. Bis nichts mehr von ihm übrig war.

Es dauerte eine kleine Ewigkeit. Das Eis schmolz in meiner Hose, die Kälte verwandelte sich in eine gleichmäßige, unangenehme Nässe, die sich ausbreitete und einen dunklen, peinlichen Fleck auf dem Stoff hinterließ. Irgendwann war nichts mehr von der festen Form übrig, nur noch die klamme Konsequenz. Ich suchte Luca in der Menge. Sie tanzte ausgelassen auf der Tanzfläche, ihr Körper eine einzige, freie Bewegung der Freude, während ich an der Theke stand, beschmutzt und wartete.

Unsere Blicke trafen sich über die Köpfe der Tanzenden hinweg. Ich nickte ihr kaum merklich zu, die Meldung, dass die Aufgabe erfüllt war, und senkte dann sofort meinen Blick, wie es das Gesetz verlangte.

Nach der Tanzrunde kam sie zu mir, eine leichte Röte auf den Wangen, ihr Atem etwas beschleunigt. Ihr Blick glitt an mir herab, und als sie die deutliche, nasse Stelle an meiner Hose sah, breitete sich ein dominantes, zufriedenes Lächeln auf ihrem Gesicht aus.

„Herr Tanner“, sagte sie mit einer Stimme, die für jeden Umstehenden nach höflicher Konversation klang, „geben Sie mir einen aus? Ich hätte gerne was Spritziges! Ein Aperol, bitte.“

Ich nickte, drehte mich zur Bar und bestellte das Getränk. Als ich bezahlte und auf die Zubereitung wartete, sah ich aus dem Augenwinkel, wie sie drei Mal mit ihren Fingern auf ihr linkes Handgelenk tippte. Das vertraute, unheilvolle Signal.

Sie hatte wirklich Spaß daran, mir den ganzen Abend Aufgaben zu geben und mich aus dem Konzept zu bringen. Jede vermeintliche Pause war nur die Vorbereitung für den nächsten Test.

Ich überreichte ihr den Aperol mit einer untertänigen Geste, indem ich mich leicht vor ihr verbeugte. Dann wartete ich einen höflichen Moment und dann machte ich mich erneut auf den Weg zur Grillhütte. Die kalte Nachtluft traf auf die nasse Stelle an meinem Bein und ließ mich frösteln. Drinnen schickte ich ihr das geforderte „OK“.

Dieses Mal hatte sie keine einfache Strafaufgabe für mich vorbereitet, sondern einen Test. Ihre Antwort ließ nicht lange auf sich warten.

„10 Fragen. Zeig mir, wie intensiv du mich betrachtet hast. Zeig mir, wie sehr du dich für mich interessierst.“

Es folgte eine Liste:

1) Welche Tischnachbarn hatte ich beim Essen?
2) Welche Farbe haben meine Schuhe?
3) Welche Schuhgröße habe ich?
4) Welches Getränk habe ich als erstes an diesem Abend getrunken?
5) Was trage ich am rechten Handgelenk?
6) Welche Farbe hat das Kleid von Fibi?
7) Wer hat die Rede vor der Eröffnung des Buffets gehalten?
Wie heißen deine Tischnachbarn?
9) Was befindet sich links neben der Bühne?
10) Welche Speise befand sich rechts neben der Götterspeise?

Ich atmete tief durch. Dies war kein Test des Gehorsams, sondern der Aufmerksamkeit. Der Besessenheit. Sie wollte wissen, ob ich die Welt nur noch durch den Filter ihrer Person sah. Ich begann zu tippen, dieses Mal darauf bedacht, keine unnötigen Fehler zu machen, jeden Satz auf korrekte Anrede zu prüfen.

Meine Antworten:

Zu 1: Ihre Tischnachbarn waren Fibi und Johanna.
Zu 2: Ihre Schuhe sind seidenfarben und passen farblich perfekt zu Ihren wunderschönen Beinen.
Zu 3: Leider weiß ich Ihre Schuhgröße nicht; daher rate ich Größe 38. Zu 4: Sie haben als erstes ein Glas Rotwein getrunken.
Zu 5: Sie tragen an Ihrem rechten Handgelenk das Armband, das ich Ihnen geschenkt habe. Es erfüllt mich mit großem Stolz, dass Sie es tragen.
Zu 6: Das Kleid von Fibi ist in meiner Erinnerung rot.
Zu 7: Ich weiß nicht mehr, wer die Rede gehalten hat.
Zu 8: Die Namen meiner Tischnachbarn habe ich vergessen.
Zu 9: Links neben der Bühne steht ein Tisch mit Geschenken.
Zu 10: Ich weiß nicht, was neben der Götterspeise steht.

Ich las meine Antworten noch ein paar Mal durch, überprüfte jede Formulierung, bevor ich sie abschickte. Es war ein Geständnis. Ein Geständnis, dass meine Wahrnehmung des Abends fast ausschließlich um sie kreiste. Dass ich Details an ihr gesammelt hatte wie ein Jünger, während der Rest der Welt – die Namen von Kollegen, die Anordnung des Buffets – in unwichtiger Unschärfe versank. Ich schickte die Nachricht ab und wartete auf ihr Urteil. Die Grillhütte war still, und nur das leise Tropfen der restlichen Schmelze aus meiner Hosentasche unterbrach die Stille.

Die Nachricht von ihr kam recht schnell: „Du kannst reinkommen – gehe direkt hinter die Bühne und warte dort auf mich.“

Irgendwie schien mein halbes Leben nur noch daraus zu bestehen, auf sie zu warten. Auf ihre Zeichen, ihre Befehle, ihre Ankunft, ihre Abwesenheit. Ich ging zurück ins Hostel, schlüpfte durch einen Seiteneingang und fand den engen, abgedunkelten Raum hinter der provisorischen Bühne. Es roch nach Holzstaub und abgestellter Technik. Ich wartete.

Luca kam in relativ kurzer Zeit. Ihr Gesicht war eine Maske konzentrierter Überlegenheit. „Ich muss deine Antworten jetzt erst einmal auswerten“, sagte sie, ohne mich direkt anzusehen. „Dabei kann ich dich nicht gebrauchen. Komm mit.“

Sie führte mich nicht zurück in den Partyraum, sondern den Flur entlang, zu einer kleinen, unscheinbaren Kammer, die vermutlich als Putzraum oder Lager diente. Sie war sauber, aber roch scharf nach Desinfektion und Waschzeug. Sie schaltete das Licht an. Eine grelle Neonröhre flackerte über kahlen Wänden und Regalen mit Eimern.

„Ausziehen“, befahl sie, ihre Stimme hallte in dem leeren Raum. „Komplett. Nur der Plug bleibt drin.“

Ich gehorchte. Jedes Kleidungsstück fühlte sich wie eine Barriere an, die ich zu meinem eigenen Schutz dringend behalten wollte. Hose, Nylons, Hemd, alles. Ich musste alles gefaltet in eine bereitstehende, durchsichtige Plastiktüte stecken, die sie mir wortlos reichte. Als ich schließlich nur noch in dem Slip von Fibi vor ihr stand, in diesem lächerlich weichen, fremden Stück Stoff, musste sie lachen. Es war ein kurzes, spitzes Auflachen. „Das sieht voll komisch aus“, stellte sie fest, mehr zu sich selbst als zu mir.

Dann, als auch diese letzte, dürftige Hülle gefallen war und ich völlig nackt und ausgeliefert in dem kühlen Raum stand, kam der finale Befehl.

»Floor.«

Ich legte mich flach auf den kalten Linoleumboden. Meine Stirn berührte, ja, küsste fast den Boden, wie es die Position verlangte. Ich spreizte die Arme weit aus, legte die Füße übereinander. Jeder Muskel war angespannt, jeder Sinn auf das gerichtet, was nun kommen würde.

Ich hörte, wie Luca die Plastiktüte mit meiner Kleidung nahm. Ich hörte ihre Schritte auf dem Linoleum. Dann die Tür, die sich schloss. Das definitive, endgültige Klick des Schlosses, das von außen betätigt wurde.

Die Stille, die nun folgte, war absolut. Nur mein Atem, das leise Summen der Neonröhre und die unerbittliche Kälte des Bodens unter meiner nackten Haut. Eingeschlossen. Ausgeliefert. Auf ihr Urteil wartend.

Die Zeit zog sich wie Kaugummi – endlos, zäh und ohne Geschmack. Mir wurde kalt auf dem nackten Linoleum, die Kälte kroch vom Boden in meine Knochen. Ich wusste nicht, wie lange ich da so lag, reglos, ausgeliefert, nur mit meinem Atem und dem surrenden Geräusch des Lichts. Das plötzliche, metallische Klicken des Schlosses ließ mich erschrecken, obwohl ich es erwartet hatte.

Luca trat ein. Ihr Blick war kühl und geschäftsmäßig. »Inspection«, befahl sie, und ihre Stimme klang wie das Schließen einer Aktentasche. Sie musterte mich, inspizierte jeden Zentimeter meiner Haut, die frischen Piercings, die Haltung, als wäre ich ein Gerät, dessen Funktionstüchtigkeit überprüft werden musste. Es war gründlich, demütigend und völlig emotionslos.

Schließlich, ohne ein Wort des Kommentars, gab sie mir die Plastiktüte mit meinen Klamotten zurück. „Zieh dich an. Und komm dann zurück in den Partyraum.“

Ich durfte mich anziehen. Die Stoffe fühlten sich fremd an auf meiner abgekühlten Haut. Als ich die nasse Hose anzog, entdeckte ich im Beutel noch ein zusätzliches, knisterndes Gewicht. Ein kleiner, zusammengefalteter Zettel:

„Misch dich unter die Leute. Du brauchst nicht mehr auf meine Zeichen zu achten. Eine letzte Aufgabe für dich: Zähle rückwärts von 1000 runter – in 7er-Schritten. Zähle die Fehler, die du machst. Wenn ich dich frage, sagst du mir die Anzahl der Fehler und die nächsten 3 Zahlen in deiner Reihe.“

Zurück im Partyraum stellte ich erschrocken fest, dass es schon nach Mitternacht war. Die Stimmung war noch immer ausgelassen, aber eine bleierne Müdigkeit lag in der Luft. Ich mischte mich, wie befohlen, unter die Leute, aber mein Geist war woanders. Ich stellte mich unauffällig in eine Ecke, in der ich niemanden störte, und begann meine Aufgabe.

1000… 993… 986… 979… 973… Nein! Ein heißer Stich des Versagens. (Fehler 1) Es war 972, nicht 973. …972… 965… 958… Es ging immer weiter, ein mechanischer Strom von Zahlen, der meine gesamte kognitive Kapazität auffraß. Ich war in meinen Gedanken so vertieft, dass ich gar nicht merkte, wie sich Fibi leise neben mich stellte. Erst als sie mich ansprach, schrak ich zusammen.

„Herr Tanner, warum stehen Sie so alleine hier in der Ecke?“ Ihre Stimme war süßlich, aber ihre Augen funkelten vor Wissbegierde. „Hat Luca Ihnen eine Aufgabe gegeben? Und? Wie viele Fehler sind es schon?“

Ich blickte sie an, meine Gedanken noch halb in der Zahlenfolge gefangen. „Ich hab 27 Fehler gemacht und gezählt“, gestand ich, die Zahl war mir während des Zählens unerbittlich klar geworden.

„Oh“, machte sie, und ihre Mundwinkel zogen sich zu einem spitzbübischen Grinsen hoch. „Dann sollten Sie mal wieder häufiger Kopfrechnen üben!“ Ihre Antwort war scharf wie eine Nadel. „… und die nächsten drei Zahlen wären?“

Ich schloss für eine Sekunde die Augen, suchte in der endlosen Reihe. „918, 911 und 904“, war meine Antwort, herausgepresst aus einem Geist, der vor Anstrengung rauchte.

Fibi lächelte, ein echtes, warmes Lächeln diesmal. „Kannst jetzt aufhören. Wir sehen uns später noch mal! Ich freue mich auf dich.“ Sie flüsterte mir die Worte zu, so leise und intim, dass sie unter der Musik fast verklangen, und verschwand dann so lautlos, wie sie gekommen war.

Ich blieb zurück, mit einem Gehirn, das noch immer mechanisch weiter zählte, und einem Körper, der vor Erschöpfung und angestauter Erregung zitterte. Siebenundzwanzig Fehler. Und das Versprechen einer späteren Begegnung, das mehr nach einer Drohung als nach einem Trost klang.

Ich stand noch lange da, in meiner Ecke, und wurde sehr müde. Eine tiefe, geistige Erschöpfung übermannte mich, obwohl ich vorhin tief und fest geschlafen hatte. Ich schreckte hoch, als Steffi, die selbstbewusste Jahrgangssprecherin, auf der Bühne das Mikrofon nahm und die letzte Ansage machte.

„Der heutige Abend war ein gelungener Abschluss einer wunderschönen Fahrt“, rief sie, und die Menge jubelte. „Zu verdanken haben wir das natürlich unseren Lehrern, die diese Fahrt möglich gemacht haben. Und deshalb bitten wir jetzt: Frau Becker, Herr Klose und Herr Tanner, wenn ich Sie bitten dürfte – kommen Sie doch bitte einmal zu uns auf die Bühne!“

Ein tosender, wohlwollender Applaus brandete auf. Für einen Moment war ich wie gelähmt, dann zwang ich meine Beine, sich zu bewegen. Gemeinsam mit meinen Kollegen stieg ich die paar Stufen zur Bühne hinauf. Hinter uns hing der schwere, samtene Vorhang, und ich hörte ein gedämpftes Knistern und Rascheln aus dem Dunkel dahinter.

„Wir haben uns etwas für Sie einfallen lassen“, fuhr Steffi fort, ihr Lächeln war breit und aufrichtig. „Als kleines Dankeschön, dass Sie uns auf dieser Abschlussfahrt begleitet haben. Hoffentlich gefällt es Ihnen.“ Wieder brandete Applaus auf, diesmal erwartungsvoll.

Hinter dem Vorhang traten Peter, Johanna und – mein Herz setzte für einen Schlag aus – Luca hervor. Jeder trug ein verpacktes Geschenk. Peter überreichte Antonia einen großen, bunten Blumenstrauß und eine kleine, schön eingepackte Schachtel. Johanna übergab Burkard ein ähnliches Präsent, und die Freude in ihren Gesichtern war echt und ungetrübt.

Dann kam Luca auf mich zu. Ihr Gang war sicher, ihr Blick ruhig. Sie nickte Steffi, die das Mikrofon hielt, fast unmerklich zu. Dann sprach sie, und ihre Stimme war klar und für alle deutlich verständlich. „Herr Tanner, Ihnen soll ich ausrichten, dass Ihre Glückszahl 157 ist.“ Ein funkelndes, triumphierendes Grinsen huschte über das Gesicht von Luca, so schnell, dass nur ich es sehen konnte. Dann überreichte sie mir ein schweres, kleines Päckchen. Es fühlte sich an wie ein Stein in meiner Hand.

„Wenn Sie wollen, können Sie gleich hier einmal einen Blick hineinwerfen“, rief Steffi ermunternd vom Mikrofon aus.

Luca räusperte sich kurz und nickte mir mit einer Geste zu, die für alle nach freundlicher Ermutigung aussah. Für mich war es ein Befehl.

Mit zittrigen Fingern öffnete ich langsam das Geschenkpapier. Ich erwartete Pralinen oder vielleicht eine Scherz-Trophäe. Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen – hoffentlich enthielt das Paket nichts, das mich vor den Schülern und Kollegen zum Gespött machen würde. Doch was zum Vorschein kam, ließ meine Anspannung in eine andere Richtung kippen.

Auf seidigem Futter lag ein hochwertiger Fitness-Tracker, dessen Display in einem unschuldigen Blau aufleuchtete. Daneben klebte ein kleiner, handschriftlicher Zettel in Lucas vertrauter, eleganter Schrift:

„Damit du beim nächsten Wettkampf nicht wieder aus dem Rhythmus gerätst. Deine Bewegungen stehen ab sofort unter strikter Kontrolle – jeder einzelne Schritt wird überwacht.“

Ich stand mitten auf der Bühne, im grellen Rampenlicht, und spürte, wie mir das Blut aus dem Gesicht wich. Für die anderen war es ein großzügiges, motivierendes Geschenk, das einen sportlichen Lehrer unterstützen wollte. Ein harmloser, wenn auch teurer Scherz. Doch die Widmung brannte sich in mein Bewusstsein. Sie war ein unmissverständlicher Befehl: Er bedeutete, dass sie meine Schritte, meinen Puls und meine körperliche Erschöpfung ab sofort in Echtzeit überwachen konnte. Sie hatte die Kontrolle nicht mehr nur über meine Handlungen, sondern über meine Biologie.

Ich schloss das Päckchen. Ein gezwungenes, breites Lächeln, das sich wie eine Maske über mein Gesicht spannte, war alles, was ich zustande brachte.

„Vielen Dank“, rief ich in das Mikrofon, das Steffi mir hinhielt. Meine Stimme klang brüchig, doch ich zwang mich zu einem Tonfall, der nach dankbarer Überraschung klang. „Eine wirklich… große Motivation!“

Manchmal, ging es mir durch den Kopf, während der Applaus erneut einsetzte und mir fast die Tränen in die Augen trieb, muss man als Lehrer einfach ein guter Schauspieler sein. Ich verbeugte mich leicht, das Päckchen wie eine glühende Kohle in meiner Hand, und spürte Lucas Blick auf mir brennen. Der Abend war zu Ende. Doch die Erinnerung an meine erbärmliche Niederlage – und die unausweichliche Vorschau auf das, was kommen würde – war nun für alle sichtbar in meinen Händen versiegelt.

Das war der große letzte Akt einer – sicherlich gelungenen – Abschlussfeier, von der ich in Wahrheit gar nicht so viel mitbekommen hatte. Meine Sinne waren woanders gewesen, gefangen in einem Netz aus Zeichen, Befehlen und der vollkommenen Überwachung durch das Geschenks in meiner Hand. Jetzt leerte sich der Raum langsam. Hier und da wurden noch ein paar letzte Gläser weggeräumt; den großen Rest würde ein Servicedienst erledigen, der aus der Jahrgangskasse bezahlt wurde.

Die Schüler gingen in Grüppchen lachend und erschöpft Richtung Zimmer – einige mussten sicherlich noch ihre Koffer packen für die Abreise am nächsten Morgen. Es wurde langsam, aber stetig leerer und leiser.

Ich stand noch kurz mit Antonia und Jan zusammen, wir redeten belangloses Zeug über den organisatorischen Ablauf des morgigen Tages. Die Schachtel in meiner Hand wog mit jeder Minute schwerer. Dann verabschiedeten wir uns voneinander mit einem Schulterklopfen, und ich machte mich auf den Weg in Richtung meines Zimmers.

Unterwegs, in einem stillen Flurabschnitt fernab der letzten Partygäste, passte Luca mich ab. Sie lehnte lässig an der Wand, als hätte sie nur gewartet. „Die Party ist vorbei“, stellte sie fest, ihre Stimme war ein kühler Kontrast zur ausgelassenen Wärme, die eben noch geherrscht hatte. „Geh jetzt in dein Zimmer. Schließ nicht ab. Zieh dich aus und erwarte Fibi und mich angemessen im Badezimmer. Du wartest nur. Dein Abend beginnt jetzt erst.“

Mir wurde schwarz vor Augen. Eine Welle aus Angst, Erschöpfung und einer perversen, erwartungsvollen Erregung überrollte mich. Aber ich gehorchte. Wie selbstverständlich. Mein Körper bewegte sich schon, bevor mein Geist den Befehl vollends verarbeitet hatte.

In meinem Zimmer angekommen, zog ich mich vollständig aus. Meine Kleidung und Fibis Slip legte ich ordentlich zusammen, eine letzte, absurde Geste der Normalität. Dann kniete ich mich im warmen, engen Badezimmer auf die kalten Fliesen, in der »Humble«-Position, den Kopf gesenkt, die Hände weit vor mir gestreckt, der Po weit nach oben. Und ich wartete. Wieder. Das Geräusch meines eigenen Herzschlags war lauter als jede Stille.

Als die Zimmertür leise aufging und Schritte näher kamen, betete ich innerlich, dass es wirklich Fibi und Luca sein würden. Jede andere Person in diesem Moment wäre das Ende gewesen.

„Och, wie schön. Er betet uns an.“ Fibis Worte waren scharf und spöttisch, sie schnitten durch die feuchte Luft des Badezimmers. Luca sagte zunächst nichts. Ich hörte ihre Absätze auf den Fliesen, wie sie langsam um mich herumging, eine vollständige Runde. Eine Beurteilung. „Der Plug von dir steckt noch“, stellte sie dann fest, und in ihrer Stimme lag eine Anerkennung, die wie ein kleiner Funke in der Dunkelheit war. „Sehr gut. Er hat dazu gelernt.“

Dann, klar und befehlend: „Canis. »Inspection«.“

Ich stand vorsichtig auf, meine Glieder schmerzten steif vom langen Warten und der angespannten Haltung. Luca nahm den kleinen Hocker vom Waschbecken und setzte sich vor mich, so dass wir auf gleicher Höhe waren. Ihr Blick war fokussiert, geschäftsmäßig. Sie holte den kleinen Spezialschlüssel hervor, öffnete damit den Verschluss meines PA-Piercings und forderte mich mit einer Geste auf, den Keuschheitskäfig, den Fibi mir reichte, darüber zu ziehen. Ich gehorchte, die kalten, vertrauten Metallteile fanden ihren Platz an der empfindlichsten Stelle meines Körpers.

Als alles saß, sah sie mir direkt in die Augen. „Ich verschließe dich jetzt endgültig.“

Sie schob den Riegel des Käfigs zu, das Klick war leise und endgültig. Dann nahm sie die silberne Kette mit dem kleinen Hauptschlüssel, legte sie sich um den Hals, wo der Schlüssel zwischen ihre Brüste fiel. Schließlich verschloss sie auch den PA-Ring erneut, und zwar so, dass ein Teil des Käfigs im Inneren des Rings eingeschlossen war – eine mechanische Sicherung, die jede eigenmächtige Entfernung unmöglich machte.

„Resolut verschlossen“, murmelte sie, mehr zu sich selbst. Dann blickte sie wieder auf, und in ihren Augen blitzte ein Funke triumphierender Freude auf, so hell und unverhohlen, wie ich ihn noch nie bei ihr gesehen hatte. „Auf unsere Zukunft. Und auf deine Glückszahl.“

Sie hielt einen Moment inne, ließ das Wort im Raum hängen. „157“, sagte sie dann, leise und deutlich. „Das ist die Summe aller Strafpunkte von heute Abend. Jede Unachtsamkeit, jeder Fehler, jede Anmaßung. Du hast sie alle sorgfältig gesammelt, und ich habe sie für dich addiert. Eine schöne, runde Bilanz für deinen ersten Abend in meinem dauerhaften Dienst, findest du nicht?“

Die Zahl brannte sich in diesem Moment noch tiefer ein, jetzt, wo ich nackt, verschlossen und ihrem endgültigen Urteil ausgeliefert vor ihr stand. Es war kein öffentliches Geheimnis mehr, sondern das private, endgültige Protokoll meines Versagens.

Dann richtete sie sich auf, ihr Blick wurde geschäftsmäßig. „Kommt mit.“ Sie führte uns zurück ins Schlafzimmer. Die kühle Luft, die aus dem offenen Fenster hereinströmte, traf auf meine nackte Haut und ließ mich erschaudern – ein Kontrast zum heißen Brand der Zahl 157 in meinem Kopf.

Luca ließ sich auf der Bettkante nieder und sah zu Fibi hinüber. „Fibi“, begann sie, „du hast heute viel geholfen. Gibt es noch einen letzten Wunsch? Etwas, das dir noch fehlt, bevor wir diesen Teil unserer Reise abschließen?“

Fibi grinste. „Ja. Ich fände es passend, wenn er sich von mir verabschieden würde. Persönlich. So wie es zwischen uns angemessen ist.“

Luca nickte, eine kleine, beinahe nachsichtige Geste. „Das ist ein berechtigter Wunsch.“ Sie wandte sich mir zu. „Canis. Du hast gehört, was Fibi sich wünscht. Du wirst dich nun von ihr verabschieden. Auf deine Weise, die ihrem Beistand und ihrer Position angemessen ist. Ich lasse euch jetzt alleine.“

Luca verließ das Zimmer mit leisen, entschlossenen Schritten. Die Tür schloss sich hinter ihr mit einem sanften, aber endgültigen Klick. Ich war mit Fibi allein. Sie schloss die Tür von innen ab, drehte den Riegel mit einem deutlichen Geräusch um. Dann kam sie auf mich zu und stellte sich dicht vor mich, ihr Blick war eine Mischung aus Herausforderung und purer Lust. Ohne ein Wort zu sagen, griff sie nach hinten an ihren Rücken. Mit einem langen, surrenden Zisch öffnete sie den Reißverschluss ihres Kleides. Der Stoff gab nach, fiel in einem weichen, seidigen Pool um ihre Füße auf den Boden.

Sie stand nun völlig nackt vor mir. Ihr Körper war schlank und makellos, ihre Brüste fest, und in mir regte sich etwas – ein instinktives Verlangen, das gegen die neue, metallene Realität zwischen meinen Beinen stieß.

„Schade, dass du jetzt gar nicht mehr kannst“, sagte sie, und ihr Blick glitt hinab zu dem Käfig, der mich verschloss. Ihre Stimme war süßlich, aber ihr Lächeln war gefährlich. „Aber deine Zunge kann noch, oder?“

Es war keine Frage. Es war der Aufruf, die Aufforderung, der unmissverständliche Befehl, dass ich mich um sie kümmern sollte.

Meine Hände fanden ihren Körper, umschlangen ihre Taille, spürten die Wärme ihrer Haut. Dann sank ich langsam vor ihr in die Knie, meine Hände glitten auf ihrem Weg nach unten mit, als würde ich mich an ihr hinabziehen. Vorbei an ihren Brüsten, die ich einzeln mit kurzen, andächtigen Küssen ehrte. Weiter zu ihrem flachen Bauch, zu ihrem Bauchnabel, den ich mit der Zungenspitze berührte. Meine Hände hatten unterdessen ihren wundervoll geformten, festen Po erreicht, streichelten die Kurven.

Sie hob ein Bein und stellte ihren Fuß auf die Kante des Bettes neben uns, um mir vollen Zugang zu gewähren. Ich erreichte ihre süße Mitte. Sie roch intensiv, aufregend, und sie fühlte sich schon richtig feucht an. Mein erster, langsamer Streich mit der Zunge ließ sie mit einem innigen, tiefen Stöhnen antworten. Ich machte weiter, konzentrierte mich auf den rhythmischen Druck meiner Zunge, während meine Hände ihren Po kneteten. Sie gab sich ganz hin, ihr Atem wurde schneller.

Doch dann, inmitten dieser sinnlichen Trance, fiel mir etwas auf. Sie war die ganze Zeit nackt unter ihrem Kleid gewesen. Sie hatte sich nicht erst ausgezogen. Sie war bereit gewesen. Für diesen Moment. Für mich. Die Erkenntnis traf mich so unvermittelt, dass ich unwillkürlich, fast unmerklich, den Kopf schüttelte.

Fibi spürte die winzige Unterbrechung sofort. Ihr Stöhnen verstummte. Sie zog sich leicht zurück und sah zu mir herab. „Was ist?“, fragte sie, ihre Stimme war rau von der Erregung.

Ich konnte es nicht in Worte fassen. Also schüttelte ich nur noch einmal den Kopf, ein Zeichen der Verwirrung, nicht der Verweigerung.

Sie musterte mich für einen Moment, dann lächelte sie, ein schnelles, gieriges Lächeln. „Leg dich auf dein Bett“, befahl sie, ihre Stimme wurde fordernder. „Jetzt will ich deine Zunge überall spüren!“

Es war eine neue Anweisung, eine neue Richtung. Sie nahm meine Verwirrung, verwandelte sie in einen weiteren Schritt ihres Spiels. Ich gehorchte. Ich stand auf, ging die zwei Schritte zum Bett und ließ mich auf den Rücken fallen. Das kühle Leinen unter meiner Haut, der Käfig ein fremder Druck. Fibi kam über mir, schwang sich mit einer anmutigen Bewegung rittlings über mein Gesicht, ihre Hände stützten sich auf das Bettgestell zu beiden Seiten meines Kopfes.

„Jetzt“, flüsterte sie heiser, und senkte sich auf meinen Mund herab. „zeig mir, was deine Zunge noch alles kann.“

Meine Zunge vollführte einen regelrechten Tanz auf ihrem Geschlecht, kreiste, drückte, streichelte in einem Rhythmus, den ihr Körper ihr vorgab. Fibi unterbrach ihn nur kurz, um sich ein wenig nach vorne zu schieben, damit ich auch ihr zweites, enges Loch mit derselben Hingabe ausgiebig lecken konnte. Sie stöhnte immer lauter, jedes kehlige Aufatmen ein weiteres Stück ihrer Kontrolle, das sie fallen ließ. Dann rutschte sie wieder nach vorne, und ich spürte an der Anspannung ihrer Muskeln, dem wilden Pulsieren unter meiner Zunge, dass sie bald am Ziel war.

„Ich komme gleich“, stöhnte sie laut und ungehemmt in die Stille des Zimmers, und ich hoffte inständig, dass draußen auf dem Flur niemand mehr vorbeiging, der uns hören konnte. Ich bereitete mich vor, spannte mich an, denn beim letzten Mal hatte sie regelrecht in meinen Mund gespritzt. Meine Zunge arbeitete hart und unermüdlich weiter, forderte den Höhepunkt geradezu heraus.

Dann war es soweit. Ihr ganzer Körper verkrampfte sich, zuckte in einer Serie heftiger, unwillkürlicher Stöße, und in einer ekstatischen Explosion kam Fibi zu ihrem Orgasmus. Ein warmer, kräftiger Strahl spritzte in meinen offenen Mund, gefolgt von weiteren Wellen. Ich schluckte alles, nahm ihre Erregung in mich auf, ein letzter, intimer Tribut.

Fibi brauchte lange, bis sie sich erholt hatte. Sie lag schwer und zitternd auf mir, ihr Atem beruhigte sich nur langsam. Schließlich stützte sie sich auf die Arme und sah zu mir herab, ihr Gesicht war verschwitzt und glücklich. „Danke“, hauchte sie, und ihre Stimme war weich und echt. „Davon habe ich geträumt.“ Nach einer Pause, in der sie mich musterte, fügte sie hinzu: „Komm, sag Tschüss zu meinen Lippen.“

Damit drückte sie mir noch einmal, sanft und fordernd zugleich, ihr feuchtes, geschwollenes Geschlecht auf meinen Mund, ein letztes, stummes Siegel. „Und von meinem Po.“ Sie rückte kurz vor, und meine Lippen berührten und küssten den zarten, geschmeidigen Kranz ihres Pos.

Dann stieg sie von mir herunter, ihre Beine waren noch ein wenig wacklig. Sie schnappte sich ihr Kleid vom Boden, schlüpfte aber nicht hinein. Stattdessen hielt sie es nur vor sich. „Hoffentlich schlafen schon alle“, murmelte sie, mehr zu sich selbst. Mit einem letzten, undefinierbaren Blick zu mir, schlüpfte sie nackt und lautlos auf den dunklen Flur hinaus, um den kurzen Weg zu ihrem Zimmer im Dunkeln zu flitzen.

Ich blieb allein auf dem Bett zurück, den Geschmack von ihr noch auf meiner Zunge, den Duft von ihr in meiner Nase, und das kalte, unerbittliche Metall des Käfigs zwischen meinen Beinen. Die Stille, die nun zurückkehrte, war voller Echo.

Bevor die Erschöpfung mich endgültig übermannte und ich in einen Schlaf fiel, der tief und traumlos sein würde, erinnerte ich mich an die Regel. Aus der lähmenden Müdigkeit heraus zwang ich meinen Geist, die Worte zu formen, die mein Bewusstsein in ihre Obhut entließen.

Lautlos, nur ein Hauch auf meinen Lippen, sprach ich das Gebet in die Dunkelheit des leeren Zimmers:


„Meine Herrin Luca,

ich danke Dir für Deine strenge Hand, die mich lenkt.

Ich danke Dir für Deine unendliche Geduld, die mich formt.

Nimm meinen willenlosen Schlaf als Zeichen meines Vertrauens.

Nimm meinen erwartungsvollen Tag als Beweis meiner Hingabe.

Alles, was ich bin, ist durch Dich. Alles, was ich werde, ist für Dich.“



Mit dem letzten Wort, das mehr ein Ausatmen als eine Silbe war, gab ich nach. Mein Körper entspannte sich vollständig, die letzten Widerstände lösten sich in der Gewissheit auf, dass auch dieser Schlaf unter ihrem Schutz stand. Die Ereignisse des Abends – die Demütigungen, die Befehle, die intimste der Verabschiedungen – verschwammen zu einem einzigen, schweren Gefühl der Zugehörigkeit. Ich schloss die Augen und ließ mich fallen, nicht in die Leere, sondern in die Fülle ihrer Kontrolle. Der Käfig an meinem Körper war das letzte, was ich spürte, bevor das Nichts mich aufnahm.
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Boss Volljährigkeit geprüft
Stamm-Gast



Es wird alles gut, wenn es geil ist

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  RE: Die Abschlussfahrt Datum:22.03.26 12:51 IP: gespeichert Moderator melden


also von mir kann die Abschlussfahrt einmal um die Welt gehen ... ich geniesse in meinem Kopfkino jeden Teil ... herrlich zu lesen und herrlich die Vorstellung auch so verändert zu werden ...

DANKE - für jede Fortsetzung!
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muensterpony
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Wer nur um Gewinn kämpft, erntet nichts, wofür es sich lohnt zu leben.

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  RE: Die Abschlussfahrt Datum:22.03.26 14:20 IP: gespeichert Moderator melden


Ich kann mich Boss nur anschließen, gerade in den letzten Teilen gewinnt die Geschichte nochmal eine unglaubliche Intensität und einerseits wäre es schön, ginge es dauerhaft so weiter… andererseits wird es auch diese Geschichte dann irgendwann „alles erzählt haben“ und das was kommt ist dann irgendwann nur eine ständige Variation des gleichen… von daher gut, wenn die Geschichte auch ein Ende bekommt, dass ihr gebührt und nicht endlos rummäandert.

Aber das Talent des Autors muss ja damit nicht aufgebraucht sein und kann sich auf neuem Terrain wieder beweisen 😉
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