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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:10.07.26 04:03 IP: gespeichert
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Die Dienerin (Part 2, Kapitel 26)
Natalie und Laura saßen in der Lounge, das Büffet war bereits aufgebaut und sie hatten sich gerade über das Gespräch zwischen Alina und Gerrit ausgetauscht. Laura war angetan, wie Alina Gerrit gewarnt hatte, wie sie das uneingeschränkte Vertrauen zum Schlüsselpunkt gemacht hatte und das nicht nur jetzt, sondern auch für die nächste Woche. Und das Ergebnis war für beide zwar überraschend, angesichts Alinas Ablehnung zuvor, aber sehr stimmig. Schließlich hatte Gerrit selbst und sehr eigenständig und voller Vertrauen entschieden, dass das Projekt stattfinden sollte. Führungsqualitäten hatte Alina in jedem Fall, auch über BDSM hinaus, konstatierten sie.
Alina betrat die Lounge und wunderte sich, dass Gerrit nicht da war. "War Gerrit nach unserem Gespräch noch gar nicht da?" fragte Alina. "Nein", antwortete Natalie. "Ich schau mal nach." sagte Alina und ging wieder raus.
Gerrit saß in seinem Zimmer, immer noch im Mieder, auf dem Stuhl und schien bedrückt. Alina fragte, was los sei und erfuhr, dass Gerrit nicht weiter wusste. "Ich habe nach dem Duschen zwar eine frische Unterhose angezogen, dann aber unbedachterweise das von heute Nachmittag durchschwitzte Mieder darüber. Aufgefallen ist mir der Fehler aber erst, als Du schon wieder weg warst. Nun habe ich aber kein zweites Mieder, wollte es aber nicht einfach weglassen. Beim Duschen wollte ich Dich auch nicht stören und so hab ich mir ein Handtuch drunter gelegt, mich auf den Stuhl gesetzt und auf Dich gewartet." erklärte Gerrit. "Dummes Ding" schimpfte Alina schmunzelnd. "Dann dusch dich jetzt mal schnell nochmal untenrum bzw. im Bereich, den das Mieder abdeckt, zieh eine frische Unterhose an und mach Dich fertig - ohne Mieder! Wie viele von Deinen Lieblingshosen hast Du eigentlich mit?" fragte sie. "Alle fünf, mehr gab es nicht mehr in dieser Größe. Eine hatte ich gestern an, die zweite habe ich heute ruiniert, bleiben also drei." erklärte Gerrit. "Na dann reichts ja noch bis Montag - ich frag mal, wie das hier mit dem Waschen funktioniert. Und nun beeile Dich, das Büffet steht schon parat." befahl Alina und ging.
Als Alina in der Lounge Bericht erstattet hatte, mussten alle drei herzlich lachen. "Was für ein verrücktes Huhn." kommentierte Laura und ergänzte "Am Outfit müssen wir noch arbeiten." "Ja, auch an den Schuhen. Die Sneaker mögen zwar bequem sein, elegant sind sie jedoch nicht. Das ist mir gestern auf dem Dancefloor schon aufgefallen" warf Alina ein. "Daran könnte man vielleicht sehr schnell etwas ändern. Unsere Schuhmacherin, ich habe Euch von ihr erzählt, ist Fan von Pretty Pink und wird hier sein. Vielleicht kann sie kurzfristig aushelfen. Ich rufe sie gerade mal an.
Gerrit kam rein, alle grinsten süffisant. "Ist was?" fragte Gerrit. "Nein, nichts, nimm Dir was zu Essen und setz Dich." sagte Natalie.
Laura ergriff das Wort: "So jetzt mal zum Abendprogramm: Wir starten mit 'Pretty Pink' auf Floor 2, später kommt, ein wenig überlappend, 'Paul van Dyk' auf Floor 1 und den Abschluss macht auf Floor 2 'Kölsch'.
Alina war hingerissen "'Pretty Pink', Anne wollte ich immer schon mal live sehen."
"Generell: Backstage-Meetings gibt es heute nicht, dafür ist alles zu eng getaktet." erklärte Laura. Alina war enttäuscht und Laura runzelte die Stirn.
Lauras Telefon klingelte, sie hörte zu, sprach kurz und legte auf. Die Schuhmacherin ist da, wir treffen sie unten. Gerrit war irritiert, Alina meinte knapp "Du bekommst jetzt elegantere Schuhe, komm!".
Sie nahm ihn bei der Hand und alle vier verließen die Lounge.
Unten angekommen, sie standen vor der Tür zum Schuhmacher-Atelier, forderte Laura Natalie auf "Probiere mal!" Natalie brauchte einen Moment, um zu verstehen, was sie meinte und führte dann ihre Schlüsselkarte ein. Die Tür öffnete sich. "Ich habe Dir ja gesagt, Deine Schlüsselkarte kann fast alles, hast Du wohl nicht wörtlich genommen." schmunzelte Laura.
Sie traten ein und kurz drauf stand die Schuhmacherin vor ihr. "Um wen geht es?" fragte sie. Alina deutete auf Gerrit. Die Schuhmacherin betrachtete ihn von oben bis unten, schloss die Augen, atmete tief durch und sagte "Weibliche Schuhe und damit der Schwung der Hose erhalten bleibt, würde ich Stiefeletten aus Glattleder vorschlagen." Alina nickte. "Größe 41?" fragte die Schuhmacherin, Gerrit nickte und sie verschwand. Als sie wieder kam, hatte sie zwei Kartons in der Hand und erklärte "Dieses Modell dürfte im Stil gut passen, ich habe mal 41 und 42 mitgebracht, in der Damenkollektion fällt 41 oft kleiner aus als in der Herrenkollektion. Probiere mal!" fordert sie Gerrit auf. Gerrit zog die Stiefel an, hoher Keilabsatz, sehr dezent aber elegant und verstand Alina. Nach dem kurzen Catwalk konstatierte die Schuhmacherin "wie ich dachte, probiere mal die 42!" Gerrit wechselte die Stiefeletten und sie hatte recht. Diese Größe passte besser.
Er ging auf und ab, das fühlte sich gut an, Erinnerungen kamen auf. Alina war erstaunt und begeistert, die Schuhe betonten die durch die Hose bereits sehr feminine Ausstrahlung noch deutlich. "Du kannst sie gleich anbehalten, aber Du musst Dich noch ein wenig wieder daran gewöhnen. Dass Du Erfahrung hast, sehe ich, lauf mal ein bisschen quer durchs Haus, bevor Du auf die Tanzfläche gehst." empfahl die Schuhmacherin und sah sich sein T-Shirt an. Alina reagierte sofort und warf ein "Wir hatten oben bei der Schneiderin schon eine schöne Bluse gekauft, die aber heute bei einem Ausflug ins Gebüsch gelitten hat und im Moment nicht einsatzbereit ist." "Wann war das?" fragte sie. "Gestern Nachmittag, kurz vor Geschäftsschluss." antwortete Alina. "Möglicherweise kann ich helfen, gehen wir mal hoch." sagte die Schuhmacherin, hielt die Tür auf, machte das Licht aus und schloss ab.
"Geh mal voran!" sagte sie zu Gerrit und blieb hinter ihm. Laura setzte sich an die Spitze, denn sie kannte, im Gegensatz zu Gerrit, den Weg. Alina lief mit Natalie neben der Schuhmacherin. "Wollt Ihr auch zu 'Pretty Pink'?" fragte die Schuhmacherin. "Oh ja!" antwortete Alina. "Dann können wir ja gemeinsam hingehen. Übrigens, Deine Sub, sorry Dein Sub ist gut. Das Gangbild hat sich auf den paar Metern schon deutlich verbessert." merkte die Schuhmacherin an. Alina staunte "Du bist echt gut, Gerrit fühlt wirklich weiblich, insofern ist sie tatsächlich meine Sub."
"Ja, das ist das faszinierende an Laura. Sie lebt den Diversitätsgedanken total. Hier gibt es alles, hetero, lesbisch, schwul, transsexuell, non-binär, sie ist offen für Alles und hält das Team zusammen. Ich habe noch nie so einen Teamgeist erlebt, wie hier." erklärte die Schuhmacherin. Natalie pflichtete ihr bei "Ihre Offenheit und der Teamzusammenhalt hier sind mir auch extrem positiv aufgefallen." Die Schuhmacherin unterbrach "Schau mal, sie ist wieder drin. Du kannst direkt mit ihr auf die Tanzfläche. Sieh Dir mal die Flüssigkeit und Eleganz ihres Gangbilds an. Perfekt. Ich glaube sie wird einen Tollen Abend haben. Ich stimme mich mal kurz mit Laura ab."
Alina beobachtete Gerrit und war beeindruckt. Seine Bewegungen waren so harmonisch und ausdrucksstark, als hätte er nie etwas anderes getragen. Das war wirklich ein Mädchen und sie bereute es fast, ihren Wunschnamen 'Johanna' heute noch kaum verwendet zu haben.
Die Schuhmacherin hatte sich wieder zurückfallen lassen und war jetzt wieder neben Natalie und Alina. "Laura reserviert mir einen Platz neben Euch. Wir werden den Abend gemeinsam genießen. Übrigens, ich bin Charlotte." verkündete sie zufrieden." Alina stellte ihr die anderen vor.
Kurz drauf hatten sie das Atelier der Schneiderin erreicht. Charlotte öffnete die Tür und sie traten ein. Sie ging zur Kasse und checkte die Buchungen und fand etwas, was von der Artikelbezeichnung und der Uhrzeit des Kaufs her passen könnte. Sie notierte sich die Daten und ging ins Lager.
Sie kehrte mit einer Bluse zurück und gab sie Gerrit. Der ging in die Umkleide und kam kurz drauf wieder. Die anderen begutachteten das Teil. "Das ist exakt die Bluse, die wir gestern gekauft haben." sagte Alina. Natalie und Laura waren der selben Ansicht. "Dann buchen wir das mal", sagte Charlotte, Alina zahlte, packte das T-Shirt ein und sie verließen gemeinsam das Atelier.
"So, nachdem wir das nun erledigt haben und Gerrit für den Abend bestens gerüstet ist - die Stiefeletten sind übrigens toll, Charlotte - trinken wir jetzt alle im privaten Bereich noch etwas, wer Hunger hat, kann auch noch etwas essen. Und dann genießen wir 'Pretty Pink'!" rief Laura und sie machten sich auf den Weg.
Zurück in der Lounge stellte sich heraus, alle hatten noch Hunger, getrunken wurde eher weniger. Als die Teller leer waren, bildeten sich kleine Grüppchen, die miteinander redeten.
Charlotte kam auf Natalie zu und fragte, "ich muss mich noch umziehen. Wo kann ich das machen?" Natalie führte sie in ihr Zimmer und ließ sie allein.
Als Charlotte zurück kam in die Lounge verstummten die Gespräche. Alle Blicke richteten sich auf sie. Wallende lange schwarze Haare, ein Oberteil mit weiten langen Ärmeln. Der untere Saum des Oberteils reichte bis zu den Oberschenkeln, dazu enge Leggings und Over-Knee-Rauh-Leder-Stiefel mit hohen Keilabsätzen. Alles in schwarz, ergänzt durch Lippenstift und Nagellack in Schwarz, ergab sich eine beeindruckende Erscheinung.
"Wow, Charlotte, Du rockst uns wieder mal." rief Laura und ergänzte "Die Zeit ist reif, 'Pretty Pink' wartet. Let's go!"
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:10.07.26 22:12 IP: gespeichert
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Die Dienerin (Part 2, Kapitel 27)
Das ausgelassene Quintett hatte gerade im Lounge-Bereich an ihrem Tisch Platz genommen, als Lauras Telefon klingelte. Sie ging dran, hörte kurz zu, legte wieder auf und bedeutete Alina ihr zu folgen.
"Keine Backstage-Meetings hatte ich gesagt und dabei bleibt es grundsätzlich auch. Allerdings möchte ich Dich Pretty Pink kurz vorstellen, wirklich nur kurz. Und das läuft folgendermaßen: Wenn wir den Raum betreten haben, stellst Du dich vor sie, gerader Rücken, Kopf hoch, die Arme entspannt an den Seiten und siehst sie lächelnd an. Schau ihr tief in die Augen und zähle bis zehn. Dann senkst Du erst die Augen, dann den Kopf, machst einen Knicks, drehst Dich auf dem Absatz und schreitest elegant zurück zur Tür, die ich Dir aufhalten werde. In weniger als einer Minute sollten wir wieder raus sein. Genau das habe ich ihr nämlich versprochen, ich habe ihr gesagt, sie solle, nachdem sie Tür geöffnet hat, einfach drei Schritte zurück gehen und schauen, bis wir wieder weg sind. Alles klar?" erklärte Laura.
"Im Prinzip ja, aber kann ich den Knicks vorher nochmal üben, ich weiß nicht, wann ich das das letzte Mal gemacht habe?" sorgte sich Alina. "Bevor wir anklopfen, kannst Du kurz üben. Und: Konzentriere Dich ganz auf die Aufgabe, erstarre nicht zur Salzsäule, sieh ihr tief in die Augen, ohne Scheu, aber nicht herausfordernd und vergiss nicht zu zählen, Time is the Key!" ermahnte Laura.
Sie hatten die Garderobe erreicht und stoppten. Alina übte den Knicks, der erste misslang, Laura demonstrierte in Zeitlupe den Ablauf und dann nochmal in Echtzeit. Alinas zweiter Versuch saß. Laura schaute fragend, Alina nickte.
Die Tür öffnete sich und die Vorstellung begann. Alinas Aufregung war verschwunden, sie war voll konzentriert, tat exakt das, was Laura gesagt hatte. Der Blick in die Augen von Pretty Pink war überwältigend, sie stockte beim Zählen, erreichte aber irgendwie doch die zehn und senkte die Augen. Der Rest verlief wieder genau nach Drehbuch und kurz drauf standen beide vor der Garderobe, Laura hatte die Tür geschlossen.
"Was war das? Eigentlich ein ganz einfacher Ablauf und ich stehe hier und zittere, wie Espenlaub." fragte Alina mit bebender Stimme. Laura nahm sie in den Arm und wartete, bis sich Alina etwas beruhigt hatte. Sie nahm sie an der Hand und die beiden kehrten zum Lounge-Bereich zurück.
"Was war eigentlich Deine Absicht hinter dieser Performance?" fragte Alina. "Warte ab, Liebes, vielleicht funktioniert es und dann wirst Du es wissen." antwortete Laura.
Die beiden setzten sich auf ihre Plätze. Die anderen sahen sich fragend an.
Plötzlich erschien Pretty Pink am Bühnenaufgang, zögerte ein wenig und blickte sich im Lounge-Bereich um.
Sie sah Alina mit ihrer Maske, lächelte ihr zu und nickte.
Sodann eilte sie zielstrebig an ihr Pult, wurde vom frenetischen Jubel des Publikums begrüßt und das Set begann.
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RE: Geschichten von Alina und Natalie
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Datum:11.07.26 01:20 IP: gespeichert
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Die Dienerin (Part 2, Kapitel achtundzwanzig - die Ziffer acht streikt wieder)
"Sie hat mich angelächelt und mir zugenickt." staunte Natalie an Laura gewandt. "Ja, ihr hat Deine Performance offenbar gefallen. Insofern gehe ich davon aus, dass die kleine Überraschung, die ich vorbereitet habe, Wirklichkeit wird. Und die ist nicht nur für Dich gedacht. Nun aber Schluss mit dem Thema, warten wir ab." entschied Laura.
Gerrit beobachtete Alina, die sich wieder mit der Maske und einem Strohhalm an ihrem Mineralwasser zu schaffen machte. "Eigentlich ist das ungerecht, meine Herrin muss sich mit der Maske herumplagen und ich sitze hier ohne." merkte Gerrit an. "Wir haben darüber geredet und Deine Beweggründe sind einleuchtend, für mich ist das kein Problem. Außerdem ist sie für mich ein Schutz, wo ich doch nun keinen Schleier mehr trage." konterte Alina. "Aber vielleicht sollte ich mich überwinden und mich etwas warm laufen, mit Blick auf die nächste Woche." gab Gerrit zu Bedenken.
Laura unterbrach das Gespräch. "Kleines, Du hast jetzt drei Gläser Mineralwasser in der letzten halben Stunde getrunken, wir wollen gleich auf die Tanzfläche. Vom Floor aus ist der Weg deutlich länger. Geh doch grad mal Pippi machen, dann können wir los."
Alina war etwas irritiert, fand das aber letztlich logisch und stand auf.
"Sorry Gerrit, ich musste dazwischen gehen. Warm laufen ist nicht schlecht, der Zeitpunkt ist aber denkbar schlecht. Ich brauche Deine Maske, wenn Du sie mir leihst. Und da ich sie sicherheitshalber vorher noch in unserem UV-Gerät für Textilien desinfizieren lassen möchte, brauch ich sie jetzt. Du bekommst sie auch desinfiziert zurück. Mehr kann ich im Moment nicht sagen. Darf ich sie abholen lassen?" fragte Laura. "Kein Problem." sagte Gerrit und erklärte ihr, wo sie liegt. Laura stand auf, entfernte sich ein Stück und telefonierte.
Alina war wieder da und fragte Gerrit, ob er seine Maske holen wolle. "Mir ist noch wenig unwohl, vielleicht verschieben wir das auf später. Das Set von Kölsch läuft mitten in der Nacht, da ist das Risiko geringer." entgegnete er.
"Wieso heißt der eigentlich Kölsch, das ist doch eine Biersorte?" fragte Alina. Gerrit erklärte, dass das ein dänischer DJ ist, dessen bürgerlicher Name einen Buchstaben enthält, den es in der deutschen Sprache nicht gibt. Um keinen reinen Kunstnamen erfinden zu müssen, hat er diesen Buchstaben durch das 'ö' ersetzt, das in Deutschland geläufig ist. Und damit war sein neuer Künstlername geboren, der hier und auch anderen europäischen Ländern keine Probleme macht.
Laura war wieder da. "Sorry, ich musste noch etwas regeln, jetzt sollten wir aber tanzen. Alina, möchtest Du mit mir tanzen?" fragte Laura. Alina war überrascht. "Ich hab Dich noch nie tanzen sehen." sagte sie und sah Natalie fragend an. Die nickte und kurz drauf waren die beiden auf dem Weg.
"Und, darf Gerrit mit mir tanzen?" fragte Charlotte Natalie. Die nickte wieder und kurz drauf war sie allein am Tisch und bestellte sich einen Sekt.
Sie schloss die Augen und tauchte in die Musik ein. Dieses Wochenende hatte es in sich, dachte sie und die Dynamik hier war schlichtweg berauschend.
Sie dachte an den Abend zuvor und den Tanz allein in der Menge. Das war sehr erfrischend. Sie hatte sich aber nicht so richtig gehen lassen können, da sie ja eigentlich zu Alina und Gerrit hin tanzen wollte, was gründlich schief ging.
Jetzt waren ihre beiden in guten Händen. Sie vertraute Charlotte bereits, obwohl sie sie noch nicht so gut kannte. Aber Laura kannte sie sehr gut und Laura hatte ihr Vertrauen schon seit langer Zeit. Und die Überwachungseinheit war sicher auch auf dem Posten.
Warum nicht, ganz unbelastet von Verantwortung, noch einen freien Tanz allein wagen?.
Natalie schrieb eine entsprechende Nachricht und gab als nächsten Treffpunkt ihre private Lounge an, um vor dem Set von Paul van Dyk noch einen kleinen Imbiss nehmen zu können. Sie legte den Zettel auf den Tisch, beschwerte ihn mit einem Glas und ging Richtung Dance-Floor.
"Concentrate, Concentrate" tönte es aus den Boxen.
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