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  Kreuzfahrt ins Glück?
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FE Volljährigkeit geprüft
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:24.07.19 15:09 IP: gespeichert Moderator melden


...ich finde das Gefühl, komplett in Latex eingehüllt zu sein schon extrem geil. Aber diese Vartex scheint die absolute Steigerung zu sein. Hoffentlich erfindet bald jemand dieses Material...
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IronFist
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:26.07.19 19:25 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Ihr_joe,

bitte schön, hach...
Jetzt macht Sabine dem Namen Afro wohl alle Ehre. Und das nicht nur in Bezug auf ihre Frisur.

Schwer zu sagen was die rosa Luftmatratze davon hält.
Aber sie dürfte wohl ein wenig aufgeblasen sein. OK aus diesem Witz war wohl ein wenig die Luft raus.


Hallo Gummimaske,

die Aufführung ist vielleicht gar nicht so ungewöhnlich.
Es sind eher die Kostüme, die den Unterschied ausmachen.


Hallo *Gozar*,

vielen Dank für deine netten Worte.

Was wird denn in deinem Kopfkino gerade gespielt?
Ist es Oscar verdächtig?


Hallo FE,

ich gebe dir recht, das Marketing für unser Vartex funktioniert ganz gut.
Leider hinkt unsere Entwicklungsabteilung aber noch ein wenig hinterher.

Kennst du vielleicht noch ein paar fähige Chemiker, die ich dafür einstellen könnte?
Das erinnert mich irgendwie an den uralten Film "Ein Pyjama für zwei". Ich sage nur VIP.


LG
Fist
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IronFist
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:30.07.19 19:10 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 37


Vorsichtig setzte ich mich erst auf Ümits Bauch. Dann stützte ich mich seitlich mit den Armen ab und ließ ganz langsam meinen Oberkörper nach hinten gleiten. Jetzt konnte ich deutlich seine Brustmuskulatur an meinem Rücken spüren. Mein Hinterkopf ruhte allerdings direkt auf Ümits Nase, was für ihn wohl ziemlich unangenehm war. Deshalb hob ich meine Hüfte an und rutschte ein Stück nach unten. Als der rosa Baumstamm mit meiner empfindlichsten Stelle zusammentraf, japste ich hörbar auf. Schon diese leichte Berührung bedrohte meine Contenance und ich lief Gefahr die Kontrolle zu verlieren. Ümit verstärkte diese Bedrohung sogar noch, indem er sich leicht bewegte. Ich musste mir jetzt ganz schnell etwas einfallen lassen. Also presste ich meine Oberschenkel fest zusammen, um so alle Bewegungen des Baumstamms zu unterdrücken. Das klappte eigentlich ganz gut, denn die Reibung in meinem Schritt hörte schlagartig auf. Dafür übte der Stamm jetzt aber Druck auf meine Muschi aus. Und es wirkte auch beinahe so als würde dieses rosa Teil zu mir gehören, weil das obere Ende nun zwischen meinen schwarzen Beinen aufragte. Wie auch immer, in dieser Position konnte ich den Stamm zumindest kontrollieren. Auch wenn es mich einiges an Selbstbeherrschung kostete. Mein Hinterkopf lag nun auf Ümits Kinn, was ebenfalls nicht besonders bequem war. Deshalb schob ich meinen Kopf ein Stück zur Seite, so dass er auf Ümits Schulter zu liegen kam. OK, meine Position auf der Luftmatratze war hiermit eingenommen. Allerdings schien die Regie das ein wenig anders zu sehen.

» Bitte nehm die Füße aus dem Wasser! «, schallte es aus meinem Ohrhörer.

Was sollte das denn heißen? Welches Wasser bitte? Doch dann bemerkte ich, dass meine Schuhe auf der blauen Fläche lagen, welche den Pool darstellen sollte. Ich hatte meine Unterschenkel seitlich abgespreizt, um so mehr Druck auf den Baumstamm ausüben zu können. Jetzt verlangten die aber von mir, komplett auf der rosa Luftmatratze zu bleiben. Die Regie hatte jedoch nicht explizit gesagt, dass ich auf ganzer Länge auf Ümit liegen musste. Also legte ich die Beine seitlich neben seine und krallte dabei meine spitzen Absätze in den rosa Seidenstoff um Ümit herum. Auf diese Weise konnte ich mit meinen Oberschenkeln zwar etwas weniger Druck ausüben, aber es reichte immer noch um Ümit damit ruhig zu stellen. Hoffentlich war die Regie damit zufrieden gestellt.

» Bestell dir bei Püppi etwas zu trinken! «, lautete meine nächste Anweisung.

Wie sollte ich das denn anstellen? Hallo Regie, ich kann nicht sprechen! Natürlich bekam ich auf meinen lauten Gedanken keine Antwort. Also musste ich mir wieder etwas einfallen lassen. Püppi stand am Rand der Bühne und wartete auf ihren Einsatz. Ich hob meine Hand und versuchte in ihre Richtung zu schnipsen. Der Versuch scheiterte jedoch kläglich, weil meine Finger durch die glatte Oberfläche des Vartex nahezu geräuschlos übereinander glitten. Also schön, dann eben auf die herrschaftliche Art, schließlich war ich eine Prinzessin. Diesmal hob ich beide Hände und klatschte, so wie ich es schon in Filmen gesehen hatte. Wieder kam durch das Vartex nur ein gedämpftes Geräusch zustande, aber immerhin war es hörbar gewesen. Püppi reagierte darauf und stöckelte vorsichtig los. Meine Freundin schien Probleme mit der Orientierung zu haben, denn sie kam in einem leichten Bogen auf mich zu. Vermutlich war das ihrer eingeschränkten Sicht geschuldet. Ich beobachtete Püppi, wie sie sich immer weiter näherte. Ihr knallroter O-förmiger Mund wirkte extrem obszön, er schrie geradezu nach einem Blowjob. Ob Heike das bewusst war?

Püppi blieb am Rand des Pools stehen und blickte mich mit ihren großen Kulleraugen an. Wie sollte ich meiner Freundin verständlich machen, was ich wollte? Ich führte meine Hand zum Mund und tat so, als ob ich aus einem Glas trinken würde. Püppi nickte, drehte sich um und stöckelte davon. Ihr knappes Röckchen wippte bei jedem Schritt und entblößte dabei immer wieder die knackigen Pobacken meiner Freundin. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Püppi Spaß an der Sache hatte, denn sie zeigte beim Gehen einen völlig übertriebenen Hüftschwung. Sie verschwand von der Bühne und kehrte kurz darauf mit einem Glas Cola auf ihrem Tablett wieder zurück. Meine Freundin versuchte das Glas auszubalancieren und gleichzeitig keinen zu starken Zug an ihren Nippeln zuzulassen. Beides gleichzeitig unter einen Hut zu bringen, schien schwierig zu sein. Konzentriert setzte sie ihre Schritte, das wacklige Tablett dabei immer fest im Blick. Die schwungvollen Hüftbewegungen waren auf wundersame Weise verschwunden. Püppi blieb etwa zwei Meter von mir entfernt stehen und legte den Kopf leicht zur Seite. Fragend starrten mich ihre großen Kulleraugen an. Warum kam sie nicht näher? Die Erklärung war denkbar simpel, weil sie dann in den imaginären Pool gefallen wäre. Püppi nahm die Cola in die rechte Hand und streckte sie mir entgegen. Auch ich streckte meinen Arm aus, konnte das Getränk aber leider nicht erreichen. Meine Freundin beugte ihren Oberkörper ein Stück weiter vor, was aber immer noch nicht ganz ausreichte. Allerdings schlug dadurch die Schwerkraft zu und unterzog Püppis Nippel einem Belastungstest. Es war jetzt definitiv an mir, die fehlenden Zentimeter zu überbrücken. Ich beugte meinen Oberkörper in Richtung Püppi, stütze mich dabei mit dem linken Arm ab und ergriff mit der rechten Hand das Glas. Ümit schien bei meinem Plan aber nicht so ganz mitspielen zu wollen. Die Lockerung seines besten Stücks quittierte er mit auf und ab Bewegungen der Hüfte. Überrascht japste ich auf und hätte dabei fast die Cola in den Pool plumpsen lassen. Ich versuchte die Luftmatratze wieder ruhigzustellen und stellte dabei fest, dass sich mein Unterkörper unbewusst an Ümits Bewegungen angepasst hatte. Auch meine Hüfte glitt jetzt sanft auf und ab. Stopp das, sofort! Oder es geschieht ein Unglück! Zu spät, eine Sekunde später war es um mich geschehen. Mein Körper begann unkontrolliert zu zucken. Merkwürdigerweise hatte ich nur einen sinnlosen Gedanken im Kopf, an dem ich mich verzweifelt festklammerte. Du darfst die Cola nicht verschütten! Als ob mir das meine Würde bewahren würde.

Ich weiß nicht mehr wie lange ich mich in diesem Orgasmus gewunden habe, aber die Sache mit dem Glas war beinahe aufgegangen. Nur wenige Tropfen der Cola waren in dem Pool zu sehen. Dafür war mein Griff aber derart fest, dass das Glas zu zerplatzen drohte. Zu meinem Glück war das aber nicht geschehen, denn dabei hätte ich mich übel verletzen können. Erst jetzt fiel mir auf, dass aus dem Publikum laute Anfeuerungsrufe kamen. Mein Zustand war ihnen also nicht verborgen geblieben. Wie peinlich! In diesem Moment war ich heilfroh, dass ich mich hinter dem Puppenkostüm verstecken konnte. Das war eindeutig Barbies Geilheit gewesen und nicht die von Sabine. Zumindest redete ich mir das ein. In Püppis Gesicht glaubte ich ein schelmisches Grinsen erkennen zu können. Aber das war natürlich nur Einbildung, denn dieses künstliche Puppengesicht war dazu gar nicht in der Lage. Während ich versuchte meine ursprüngliche Position wieder einzunehmen, stöckelte Püppi hüftschwingend davon. Die ganze Aktion hatte mich mächtig ins Schwitzen gebracht und ich war froh etwas zum Trinken zu haben. Auch wenn ich mir in dieser Situation etwas anderes als eine Cola gewünscht hätte. Durstig zog ich an dem dünnen Strohhalm, welcher problemlos durch das kleine Loch an meinem Mund passte.

Als nächstes hatte die Puppenkönigin Dolly ihren großen Auftritt. Sie stolzierte quer über die gesamte Bühne und animierte dabei das Publikum mit ausladenden Armbewegungen. Die Wirkung ließ nicht lange auf sich warten, denn die Königin wurde mit kräftigem Applaus und ziemlich eindeutigen Pfiffen begrüßt. Das rote Wesen umrundete meinen Pool und ließ sich schließlich auf der Liege nieder, welche unter dem bunten Sonnenschirm stand. Dort räkelte sich Dolly lasziv herum und verteilte großzügig Kussmünder an das Publikum. Das ganze wirkte alles andere als königlich, ich hatte viel eher das Gefühl ein Web-Cam-Girl bei der Arbeit zu beobachten. Wer weiß, vielleicht hatte Andrea sowas früher ja mal beruflich gemacht. Auf alle Fälle machte sie das verdammt gut, denn auch ich konnte meine Blicke nicht von ihrem perfekten Körper lösen. Nachdem Dolly dem Publikum eine Weile lang eingeheizt hatte, beschloss sie in ihre Rolle als Königin zu schlüpfen. Sie zauberte eine kleine Glocke hervor und begann damit wild zu bimmeln. Die Herrschaft hatte geläutet! Eindeutig ein Zeichen für Püppi, denn diese setzte sich sofort in Bewegung. Der Hüftschwung meiner Freundin war jetzt sogar noch übertriebener, man konnte fast glauben, sie versuchte mit Dolly zu konkurrieren. Angesichts ihrer untergeordneten Rolle als Hausmädchen ein ziemlich gefährliches Unterfangen. Was wenn die Königin empfindlich darauf reagierte?

» Püppi, bring mir bitte einen Sex on the beach! «, ordnete Dolly an.

Ich war überrascht, dass die Königin sprechen konnte. Irgendwie hatte ich aufgrund meines eigenen Schicksals wohl eine pantomimische Aufführung erwartet. Aber es machte durchaus Sinn, dass die Königin Befehle erteilen konnte, während die Untergebenen nur zustimmend nicken durften. Allerdings spielte ich eine Prinzessin, somit also die zukünftige Königin. In diesem Fall lag die Betonung aber eindeutig auf zukünftig. Warum dachte ich nur über so einen Blödsinn nach? Es war vollkommen egal ob die fiktive Prinzessin Barbie irgendwann die Nachfolgerin der fiktiven Königin Dolly wurde.

Püppi machte sich auf den Weg den Cocktail der Königin zu holen. Dadurch verlagerte sich der königliche Fokus auf meine Person. Ich bekam eine Moralpredigt verpasst, dass eine Prinzessin keine Intimpiercings tragen würde. Dafür wäre ich schließlich nicht aufs Internat geschickt worden. Als ob ich mir diese Teile freiwillig ausgesucht hätte. Da ich aber nicht antworten konnte, ließ ich den Wortschwall einfach über mich ergehen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich ohnehin keine vernünftige Erklärung für diese Riesenringe gehabt hätte. Zudem war der Mikro-Bikini von Dolly doch wohl auch alles andere als königlich. Genauso wie die Show, die sie kurz zuvor geboten hatte. Plötzlich fiel mir auf, dass ich tatsächlich nach einer Rechtfertigung für Barbie suchte. Warum, war ich schon so weit in meiner Rolle aufgegangen?

Zum Glück wurde ich erlöst, als Püppi mit dem Drink der Königin zurückkehrte. Der Cocktail war deutlich größer als meine Cola. Und somit natürlich auch das Gewicht, welches auf dem Tablett lastete. Ich glaubte ein leichtes Zittern in den Armen meiner Freundin zu erkennen. Schwer zu sagen ob das durch Anstrengung oder Erregung verursacht wurde. Jedenfalls verzichtete Püppi auf ihren Hüftschwung und steuerte stattdessen sehr bedächtig auf die Königin zu. Diese grinste dabei breit über das gesamte Gesicht. In Verbindung mit ihrer knallroten Farbe wirkte das irgendwie diabolisch. Fehlten eigentlich nur noch die Hörner auf ihrem Kopf. Püppi stellte das Glas auf einem Tischchen neben der Königin ab und stöckelte danach wieder hüftschwingend davon. Das aufreizende Verhalten ihrer Angestellten schien Dolly überhaupt nicht zu gefallen. Deshalb rief sie meine Freundin mit ihrer Glocke sofort wieder zurück.

» Meine Sonnenbrille! «, verlangte die Königin barsch.

Püppi stöckelte von dem Ton völlig unbeeindruckt davon und kehrte kurz darauf mit der Sonnenbrille wieder zurück. Die Königin entließ meine Freundin kopfnickend, woraufhin diese wieder zum Rand der Bühne zurückkehrte. Allerdings nur um eine Sekunde später wieder mit der Glocke gerufen zu werden. Was danach folgte, konnte man eigentlich nur mit Schikane beschreiben. Die Königin ließ sich immer neue Dinge einfallen, die von Püppi gebracht werden sollten.

» Sonnencreme! «

» MP3 Player! «

» Zeitung! «

So lauteten die nächsten Aufträge für Püppi. Natürlich nacheinander und jeder für sich. Meine Freundin schien sich davon aber nicht unterkriegen zu lassen. Im Gegenteil, sie provozierte die Königin, indem sie jetzt Ehrenrunden vor dem Publikum einlegte und dabei kräftig mit dem Po wackelte. Als Belohnung bekam sie dafür anerkennende Pfiffe. Ich musste schmunzeln, weil der Plan der Königin eindeutig nach hinten losgegangen war. Dummerweise bekam ich aber den königlichen Ärger ab. Immer dann wenn Püppi die Bühne verlassen hatte, machte mir die Königin irgendwelche Vorhaltungen. Das erinnerte mich stark an meine Zeit als Teenager. Meine Mutter war ständig in Sorge um mich gewesen und ging mir damals mächtig auf die Nerven. Rückblickend hatte sie durchaus Recht, aber ich mochte es noch immer nicht belehrt zu werden. Und schon gar nicht von einer fiktiven Mutterfigur, die kaum älter war als ich. Nachdem sich das „Hol‘s Stöckchen“ Spiel mit Püppi mehrere Male wiederholt hatte, trat schließlich Varga auf die Bühne und richtete das Wort ans Publikum.

» Hiermit sind wir am Ende der ersten Szene angelangt. Dies ist der Moment in dem sie entscheiden dürfen, wie das Stück fortgesetzt wird. Es stehen dafür zwei verschiedene Kulissen zur Auswahl. Da wäre zum einen der Tennisplatz, auf dem sich die Mitglieder der königlichen Familie gerne fit halten. Oder als zweite Möglichkeit haben wir den Speisesaal, ein Ort für die kulinarischen Genüsse am königlichen Hofe. Es liegt nun ganz allein in ihrer Hand. Drücken sie in ihren Armlehnen den roten Knopf für den Tennisplatz oder den blauen für den Speisesaal. Entscheiden sie bitte jetzt! «

War mein Luftmatratzenabenteuer damit beendet? Vermutlich! Das war eigentlich eine gute Nachricht, denn ich konnte nicht garantieren, dass sich der Cola Vorfall nicht wiederholen würde. Zudem war ich es auch leid mir die ständigen Belehrungen von Dolly anzuhören. Was würde wohl in Szene 2 auf mich warten? Hoffentlich entschied sich das Publikum nicht für den Tennisplatz. Ich war nicht besonders scharf darauf einem kleinen Filzball hinterherzujagen. Und schon gar nicht mit solchen Schuhen. Zwar hatte ich mal ein paar Jahre lang Tennis gespielt, aber ich war darin nie besonders talentiert gewesen. Irgendwann kam dann die Zeit, in der Jungs interessanter wurden als Tennis. Deshalb endete meine Sportlerkarriere ziemlich früh.

» Die Ergebnisse liegen nun vor! «, kam aus den Lautsprechern.

» Sie haben sich mit 62% der Stimmen für den Speisesaal entschieden! «, folgte kurz darauf.


Fortsetzung folgt!
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Gummimaske
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:31.07.19 09:20 IP: gespeichert Moderator melden


Das sind ja perfide Spielchen,man weiß nie,was als nächstes kommt.Auf alle Fälle ist man nach der ersten Szene gespannt,wie es weiter geht.
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IronFist
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:02.08.19 19:07 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Gummimaske,

das soll auch so sein, dass man nicht weiß, was kommt.
Und ehrlich gesagt, ergeht es auch mir beim Schreiben so.

Die zweite Szene findet bekanntlich im Speisesaal statt.
Vielleicht ergibt das ja ein "Dinner for one"?


LG
Fist
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Toree
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:02.08.19 23:40 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat


Die zweite Szene findet bekanntlich im Speisesaal statt.
Vielleicht ergibt das ja ein \"Dinner for one\"?


Nee Eisen Faust,

Das DARF Varga nicht kopieren, DAS ist einmalig!!!

Außerdem, wie soll Sabine in ihrem Outfit essen?
Bin trotzdem wie ein Flitzebogen gespannt, wie es weiter geht.

LG
Toree

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Toree am 02.08.19 um 23:41 geändert
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IronFist
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:04.08.19 19:27 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Toree,

niemand kann diesen Klassiker kopieren.

Und sind wir mal ehrlich, es geht dabei auch nicht wirklich ums Essen.
Alkohol ist Trumpf und dessen Konsum sollte auch mit Sabines Kostüm möglich sein. Durch den Strohhalm sogar mit noch größerem Effekt.

Aber ein paar Running Gags könnte man durchaus adaptieren:
- Ümit spielt das Tigerfell, über das Heike bei jedem Gang stolpert
- Sabine macht den Sir Toby und lässt sich jedesmal etwas mehr einschenken
- und Heike lässt als Admiral von Schneider die Hacken knallen (allerdings würde das zugehörige "Skål" wohl notgedrungen ausfallen müssen)

Problematisch wäre aber das Fehlen des wichtigsten Satzes überhaupt: The same procedure as last year?
Also muss sich Varga wohl doch etwas anderes einfallen lassen.


LG
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Toree
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:05.08.19 00:04 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Hallo Toree,

niemand kann diesen Klassiker kopieren.

Und sind wir mal ehrlich, es geht dabei auch nicht wirklich ums Essen.
Alkohol ist Trumpf und dessen Konsum sollte auch mit Sabines Kostüm möglich sein. Durch den Strohhalm sogar mit noch größerem Effekt.

Aber ein paar Running Gags könnte man durchaus adaptieren:
- Ümit spielt das Tigerfell, über das Heike bei jedem Gang stolpert
- Sabine macht den Sir Toby und lässt sich jedesmal etwas mehr einschenken
- und Heike lässt als Admiral von Schneider die Hacken knallen (allerdings würde das zugehörige \"Skål\" wohl notgedrungen ausfallen müssen)

Problematisch wäre aber das Fehlen des wichtigsten Satzes überhaupt: The same procedure as last year?
Also muss sich Varga wohl doch etwas anderes einfallen lassen.


LG
Fist


OKay, Ümit als Tiegerfell, das konnte gehen und dann wird über den 'Fahnenmast' gestolpert.
Das könnte ich mir schon gut vorstellen, ja der berümte Satz muss weg. Der passt nicht.
Aber du wirst uns ja bald aufklären.
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IronFist
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:05.08.19 19:04 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Toree,

dem "Fahnenmast" scheint ein schwerer Sturm bevorzustehen.
Autsch!


LG
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Klett-max
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:05.08.19 21:36 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Iron Fist,

zuerst mal vielen Dank für Deine Phantastischen Geschichten. Die sind echt toll und voller Überraschungen.

Wegen Deiner "Zwischenkommentare" im Thread, die immer wieder das Ganze auflockern, habe ich Deinen Nick etwas daran angepasst:
IRONie FIrST


Jetzt kommt noch meine Vermutung, was Sabine und Ümit betrifft:
Ümit wird wieder als Sitzgelegenheit für Sabine "herhalten" müssen. Wenn es ein Festgelage wird, dann wird ihre "Mitte" Seiner wieder recht nahe kommen. KOMMEN ist da auch ein eindeutig lustvoll zweideutiges Stichwort. Man kann ja auch die Speisefolge etwas an ihre ähm variierte Anatomie anpassen: Vorsuppe, Pürree mit Sauce, Schlemmercreme und dazu jeweils das passende Getränk. Die Königin bekommt natürlich Suppe mit Einlage, Gemüse und Fleisch zum Pü und einen Bananensplit zum Dessert.
Und Heike bekommt bestimmt wieder mehr Kilometergeld als Applaus. LEDES Teil wird einzeln gebracht, Zwischenwünsche gibt's immer, und fein einzeln wieder abserviert.
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IronFist
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:06.08.19 18:48 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Klett-max,

als neuen Leser heiße ich dich herzlich willkommen.

Es freut mich, dass du meine Kommentare magst.
Noch viel wichtiger ist mir jedoch, dass du auch die Geschichten toll findest. Daher sage ich einfach mal danke!

Müsste ich mir einen neuen Nickname aussuchen, dann würde ich wohl eher "Humor First" wählen.
Aber als Wortspiel funktioniert deine Interpretation natürlich wesentlich besser.

Bei deiner Vorhersage muss ich wohl auf die von dir gewählte Beschreibung meiner Geschichten zurückgreifen.
Ich denke ich werde dich mit einer überraschenden Überraschung überraschen!


LG
Fist
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IronFist
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:06.08.19 19:23 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 38


Puh, welch ein Glück! Dieser Kelch war noch einmal an mir vorübergegangen. Auch wenn ich nicht genau wusste was mich im Speisesaal erwarten würde, so war ich mir doch ziemlich sicher, dass dies die bessere Wahl für mich war.

» Bitte komm hinter die Bühne! «, kam aus meinem Ohrhörer.

Vorsichtig erhob ich mich von meiner Luftmatratze. Ümit hatte erneut versucht seine Chance zu nutzen. Aber diesmal war ich vorbereitet gewesen und hatte meinen Unterkörper schnell genug aus der Gefahrenzone gebracht. Meine Knie waren etwas wacklig, als ich wieder auf den Beinen stand. Etwas unbeholfen stakste ich hinter die Bühne, wo mich bereits Püppi und Dolly erwarteten. Obwohl das Interesse der Königin eigentlich mehr auf Varga gerichtet war. Sie schmiss sich mächtig an den Mann heran und die Beule in seinem Schritt bewies, dass sie dabei durchaus erfolgreich war. Ich stellte mich neben meine Freundin und nickte ihr kurz zu. Wie gerne hätte ich mich jetzt mit ihr ausgetauscht. Aber unglücklicherweise waren wir ja beide zum Schweigen verurteilt, weshalb ich auch nur ein kurzes Kopfnicken als Antwort bekam. Während der Umbauarbeiten auf der Bühne waren wir mehr oder weniger gezwungen Dolly und Varga zuzusehen. Der anfängliche Flirt hatte sich in eine heftige Knutscherei verwandelt. Obwohl ich keinerlei Interesse an Varga hatte, war ich trotzdem ein wenig neidisch auf Dolly. Aber warum? Vielleicht wünschte ich mir insgeheim, dass auch mein Po so durchgeknetet wurde, wie es im Moment mit dem knackigen roten Hinterteil der Königin geschah. Zum Glück mussten wir uns den finalen Akt nicht mit ansehen, denn es ging auf der Bühne weiter. Dolly hatte diesmal als erste ihren Auftritt.

Einige Minuten später war dann auch ich wieder an der Reihe. Auf der Bühne stand jetzt eine mehrere Meter lange Tafel, die mit Blumenvasen und silbernen Leuchtern dekoriert war. Die Königin thronte auf einem opulenten Sessel, welcher am Kopfende des Tisches stand. Auf der gegenüber liegenden Seite stand ein schlichter leerer Holzstuhl, welcher vermutlich für mich gedacht war. Ich hatte mich schon in Filmen immer darüber gewundert, warum man sich in einem so großen Abstand an den Tisch setzte. Für eine normale Konversation musste man sich gegenseitig zurufen. Andererseits würde es wegen meiner besonderen Umstände aber ohnehin keine Unterhaltung geben. Und wenn mir dadurch die ständigen Belehrungen der Königin erspart blieben, dann sollte mir das recht sein. Ich schaute mich weiter auf der Bühne um und erblickte ein Stück abseits Ümit. Er stand jetzt aufrecht und schien in eine Art Rahmen eingespannt zu sein. Keine Ahnung was das darstellen sollte.

» Bitte nehm am Tisch Platz! «, hörte ich die Stimme der Regie.

Ich stöckelte auf den einfachen Holzstuhl zu und zog ihn ein Stück zurück. Dieses Teil besaß noch nicht einmal eine gepolsterte Sitzfläche. Stattdessen erblickte ich ein Rosenmuster, welches so tief in die hölzerne Oberfläche geschnitzt war, dass man hindurchsehen konnte. Wenn man längere Zeit auf diesem Stuhl saß, dann zeichnete sich das Muster bestimmt auf dem Po ab. Hatte ich das meiner „Mutter“ zu verdanken? Verärgert über meine unbequeme Sitzgelegenheit, funkelte ich die Königin böse an. Diese grinste jedoch nur hämisch zurück, was mich noch mehr ärgerte. Also schön du königliches Miststück, du hast es nicht anders gewollt! Ich würde dieser roten Hexe eine Lektion erteilen, auch wenn ich noch nicht wusste wie. Unwillig ließ ich mich vorsichtig auf dem Stuhl nieder. Sofort spürte ich, wie sich die unebene Sitzfläche unangenehm an meinem Hinterteil bemerkbar machte. Um eine möglichst angenehme Sitzposition zu finden, rutschte ich auf dem Stuhl hin und her. Doch dann passierte plötzlich etwas, was mich völlig aus dem Konzept brachte. Einer der Ringe in meinem Schritt rutschte durch das Rosenmuster hindurch und baumelte danach unterhalb der Sitzfläche. Durch den plötzlichen Ruck an meiner linken Schamlippe stöhnte ich laut auf. Ein wohliger Schauer breitete sich über meinen gesamten Körper aus. Unbewusst hatte ich meine Augen geschlossen, um mich den aufkommenden Gefühlen hinzugeben. Doch schon im nächsten Moment besann ich mich wieder und riss die Augen auf. Das hämische Grinsen der Königin hatte sich in ein lautstarkes Lachen verwandelt. Und das Publikum stimmte jetzt auch noch mit ein. Verdammt noch mal, ich wurde hier lächerlich gemacht. Blöderweise hatte mich dieser Vorfall aber auch ziemlich angemacht. Ich war hin und hergerissen zwischen Scham und Lust. Wenn ich nicht höllisch aufpasste, dann würde ich auf dieser Bühne bald ein zweites Mal die Kontrolle verlieren. Nicht dass ich einem Orgasmus völlig abgeneigt wäre, aber es war schon ziemlich peinlich, wenn man gleich mehrfach in der Öffentlichkeit kam. Sollte ich den Ring wieder vorsichtig nach oben ziehen? Vermutlich bestand dann die Gefahr, dass sich der Vorfall wiederholte, sobald ich mich auf dem Stuhl bewegte. Vielleicht wäre es sogar besser, den zweiten Ring ebenfalls frei schwingen zu lassen. So könnte ich wenigstens nicht überrascht werden. Und vor allem würde ich auf diese Weise Selbstbewusstsein demonstrieren. Frei nach dem Motto, was kümmert mich die Meinung anderer. Das entsprach zwar nicht wirklich meinem Innenleben, aber das konnten die Zuschauer ja nicht wissen. Also fummelte ich auch den zweiten Ring durch das Rosenmuster. Natürlich blieb der entstandene Zug auch diesmal nicht ohne Wirkung, aber ich wurde zumindest nicht davon überrascht. Ich zwang mich die Augen geöffnet zu halten und versuchte möglichst unbeeindruckt zu wirken. Erneut lief ein angenehmes Kribbeln über meine Haut, aber es blieb alles im grünen Bereich.

Die Tafel war bereits für ein Diner eingedeckt, es fehlten nur noch Essen und Getränke. Deshalb läutete Dolly mit der Glocke nach ihrer Angestellten. Meine Freundin setzte sich sofort in Bewegung und steuerte von hinten auf Ümit zu. Mit der rechten Hand gab sie der rosa Luftmatratze einen Schubs, wodurch diese sofort zur Seite wegklappte. Püppi trat durch den leeren Rahmen und stöckelte dann auf die Königin zu. Jetzt begriff ich endlich was das sein sollte, man hatte Ümit zu einer Tür umfunktioniert. Er klappte zurück und schon wenige Sekunden später war die Tür wieder geschlossen. Ich hatte keinen Zweifel, dass Püppi in dieser Szene ein mächtiges Gerenne bevorstand. Und jedes Mal würde sie dabei durch diese rosa Tür treten müssen. Ümit standen wohl so einige Berührungen meiner Freundin bevor.

» Püppi, serviere uns bitte den Wein! «, lautete bei Tisch die erste Anweisung der Königin.

Der Ton von Dolly hatte sich wieder normalisiert. Vielleicht hatte das kurze Intermezzo mit Varga ihre Stimmung aufgehellt. Meine Freundin nickte und machte kehrt. Wie beim ersten Mal gab sie der rosa Tür einen leichten Schubs. Jedoch bewegte sich Ümit kein Stück, so dass sie direkt in ihn hineinlief. Püppi hatte Glück, dass diese Tür nicht ganz so hart war wie eine richtige. Zumindest die allermeisten Teile davon. Denn weit im Süden gab es noch immer einen Baumstamm, welcher der Schwerkraft trotzte. Meine Freundin schüttelte sich kurz und wirkte etwas verwirrt. Dann schien sie aber zu begreifen. Offensichtlich hatte irgendjemand vergessen das Schild „Ziehen“ an dieser Tür anzubringen. Eigentlich konnte man einfach seitlich an der Tür vorbeigehen, weil es dort überhaupt keine Wände gab. Aber vermutlich hatte Püppi die Regieanweisung durch diese Tür zu gehen. Sie trat einen Schritt zurück und schien zu überlegen. Kein Wunder, denn diese Tür besaß überhaupt keine Klinke zum Ziehen. Es gab nur einen einzigen Gegenstand, der aus dieser Tür herausragte. Und daran zu ziehen war … nennen wir es mal unangebracht. Meine Freundin schien zu dem gleichen Schluss gekommen zu sein, denn sie versuchte zuerst mit den Fingern zwischen Tür und Türrahmen zu kommen. Als ihr das nicht gelang, griff sie schließlich doch vorsichtig nach Ümits bestem Stück.

» Uuuh! «, kamen vereinzelte Laute aus dem Publikum.

Auch wenn ich die männliche Perspektive natürlich nicht kannte, so konnte diese Aktion eigentlich nicht so schlimm für Ümit gewesen sein. Oder etwa doch? Ich vermutete eher, dass er das durchaus genossen hatte. Püppi stöckelte durch die Tür und verschwand schließlich von der Bühne. Meine Hoffnung den Vorhaltungen der Königin bei Tisch zu entkommen, war vergeblich gewesen. Diesmal warf sie mir vor, dass ich mich zu oft in die Sonne legen würde. Vornehme Blässe wäre angeblich für eine junge Dame aus königlichem Hause angemessen. So langsam wurde es wirklich lächerlich. HALLO, ich habe mir diese schwarze Hautfarbe nicht ausgesucht!!! Zudem sollte sie besser mal in einen Spiegel schauen. Sie sah selbst so aus, als hätte sie die letzten Tage in der prallen Sonne verbracht. Allerdings hatte sie sich dabei einen äußerst ungesund aussehenden Sonnenbrand eingefangen.

Ich stellte auf Durchzug und hörte dem Blödsinn nicht länger zu. Stattdessen begann ich die Kostümwahl für diese Szene zu hinterfragen. Die Königin saß in ihrem Mikro-Bikini am Tisch und ich war praktisch nackt. Nicht gerade realistisch für ein königliches Mahl. Aber natürlich war dies auch nicht unbedingt ein anspruchsvolles Theaterstück. Hier ging es weniger um den künstlerischen Ausdruck als vielmehr um den körperlichen Eindruck. Püppi kehrte mit einer Flasche Wein auf ihrem Tablett zurück. In diese Richtung stellte die Tür kein größeres Hindernis dar und Püppi verpasste ihr zum Öffnen einen leichten Tritt mit dem Fuß. Vermutlich hatte meine Freundin das Tablett nicht loslassen wollen und deshalb diese Methode gewählt. Ümit schwang zur Seite und Püppi stöckelte durch die Tür hindurch. Am Tisch angekommen schenkte sie der Königin ein halbvolles Glas Rotwein ein. Und sofort wurde sie von Dolly belehrt.

» Damit ein Gast zuerst probieren kann, schenkt man anfangs nur eine kleine Menge Wein ein. «

Diese Frau konnte wohl einfach nicht aus ihrer Oberlehrerrolle heraus. Ausnahmsweise war aber mal jemand anderes das Ziel ihres Tadels. Trotzdem war er so unqualifiziert wie gewohnt. Wir waren hier nicht in einem Restaurant sondern bei Hofe. Sollte es dort nicht eigentlich einen Vorkoster geben, dessen Aufgabe es war die Speisen und Getränke zu probieren? Jedenfalls würde mich ein Giftanschlag auf diese Königin nicht sonderlich überraschen. Püppi nickte zu den Ausführungen der Königin und kam danach zu mir. Sie schenkte mir, wie kurz zuvor verlangt, nur eine kleine Menge Wein ein.

» Nein, nein, nein, nur der Gastgeber probiert. Hat man dir denn keine Umgangsformen beigebracht? «, zeterte die Königin.

So langsam reichte es aber wirklich. Vermutlich würde sie Ümit als nächstes vorwerfen, dass seine Tür zu rosa war. Püppi schenkte mir etwas mehr ein und steckte schließlich noch einen Strohhalm in mein Glas. Etwas irritiert runzelte ich die Stirn. Rotwein durch einen Strohhalm zu trinken war wenig königlich, das hatte eher etwas von Mallorca. Doch dann erinnerte ich mich wieder, dass ich anders ja gar nicht trinken konnte.

» Püppi, serviere uns als nächstes die Suppe! «

Die Königin war wieder zu ihrem barschen Ton zurückgekehrt, mit dem sie Püppi schon am Pool herumkommandiert hatte. Diese Frau braucht dringend Sex, kam mir als Gedanke. Vielleicht konnte Varga sie ja etwas zur Räson bringen. Meine Freundin stellte die Weinflasche auf dem Tisch ab und machte sich dann auf den Weg. Allerdings nicht ohne der Königin ihre Meinung zu zeigen. Betont provozierend setzte Püppi jetzt wieder ihren Hüftschwung ein. Sie griff beherzt nach der ungewöhnlichen rosa Klinke, wodurch die Tür schwungvoll aufflog. Powackelnd schritt sie hindurch und stolzierte danach von der Bühne. Ich musste wegen der königlichen Reaktion schmunzeln. Ihre Augen schossen meiner Freundin Blitze hinterher und ich glaubte sogar ein leises Knurren zu vernehmen. Gut gemacht Püppi!

Doch nun startete wieder das Übliche, weitere Vorwürfe an mich. Ich kann nicht einmal genau sagen was es diesmal war, denn ich hörte überhaupt nicht mehr zu. Stattdessen überlegte ich mir, wie ich mich an Dolly revanchieren konnte. Sollte ich vielleicht meine Freundin kopieren, um die Königin zu ärgern? Eigentlich keine schlechte Idee. Aber leider nicht umsetzbar, da ich nicht wie Püppi herumlaufen musste. Vielleicht konnte ich sie ja auf eine andere Art provozieren? Ich spielte mit den Fingern an meinen Nippelringen und streckte die Zungenspitze durch das kleine Loch am Mund. Jetzt schossen ihre Blitze in meine Richtung und die Königin wurde immer lauter. Sehr gut, es funktionierte. Dummerweise musste ich aber sehr schnell wieder von meinen Nippeln ablassen, denn ansonsten hätte ich die Schwelle zu einem Höhepunkt überschritten.

Zu meiner Unterstützung kam schließlich Püppi auf die Bühne zurück. Auf ihrem Tablett standen zwei volle Suppenteller und es schien extrem schwierig zu sein diese auszubalancieren. Ganz vorsichtig setzte Püppi ihre Schritte und wie beim letzten Mal nutzte sie einen Fuß um die Tür zu öffnen. Meine Freundin wirkte hoch konzentriert, als sie direkt auf mich zusteuerte. Ich kannte mich mit höfischer Etikette zwar nicht aus, aber ich vermutete stark, dass die Königin immer zuerst bedient werden musste. Anscheinend plante meine Freundin ganz bewusst dagegen zu verstoßen, nur um Dolly noch weiter auf die Palme zu bringen. Bei mir angekommen nahm Püppi einen Teller in die Hand. Sie versuchte diesen vor mir auf den Tisch zu stellen. Das Gewicht des zweiten Tellers zog jedoch mächtig an ihren Nippeln, wodurch das Tablett eine gefährliche Schieflage bekam. Sicherheitshalber nahm ich meiner Freundin den Teller ab und stellte ihn selbst auf den Tisch. Die weiße Suppe war sämig und sie roch nach Spargel. Wundervoll, ich liebte Spargelcremesuppe. Aber wie sollte ich sie essen?

Der Königin blieb Püppis Affront natürlich nicht verborgen. Sie wäre wohl vor Wut rot angelaufen, sofern sie nicht bereits diese Farbe gehabt hätte. Dolly stampfte mit dem Fuß auf den Boden und rief ihre Angestellte mit einem Fingerzeig zu sich. Diese gehorchte zwar, aber sie war dabei noch langsamer als zuvor. Meine Freundin trieb es bis auf die Spitze. Hoffentlich würde sie das nicht irgendwann bereuen müssen. Püppi war mit ihren Provokationen aber noch nicht am Ende. Sie machte eine ungeschickte Bewegung und schwups landete der zweite Teller Suppe im Schoss von Dolly. Ich konnte mich nicht zurückhalten und lachte schadenfroh los. Zumindest soweit mir das mit geschlossenem Mund möglich war. Auch das Publikum brach in schallendes Gelächter aus. Die Königin schien das allerdings weniger komisch zu finden. Sie sprang auf und fuhr Püppi zornentbrannt an.


Fortsetzung folgt!
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Gummimaske
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:07.08.19 06:32 IP: gespeichert Moderator melden


Wer denkt sich solch eine Inszenierung nur aus?Ich befürchte ,daß dies erst der Anfang von einigen Provokationen sein wird.
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Dark Fangtasia
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Nur weil es Licht gibt bedeutet dies nicht, dass wir die Dunkelheit meiden müssen.

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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:07.08.19 10:37 IP: gespeichert Moderator melden


Ich bin ja gespannt, was am Ende des Theaters / der Aufführung den beiden davon bleibt?

Werden alle Veränderungen rückgängig gemacht oder bleiben einige bestehen?

Oder gibt es noch eine extra Strafe dafür, dass beide nicht so ganz brav mitspielen?

Da heißt es einfach warten auf die nächsten Teile. Freue mich schon drauf.
Mein Vorstellungsbeitrag
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Meine 2. Geschichte: The Dragon Lady (unvollendet)
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marpsp
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:07.08.19 19:45 IP: gespeichert Moderator melden


...Oder vielleicht eine extra Belohnung statt Strafe...

Es geht ja darum das Publikum mit Theater zu unterhalten - das machen sie ja sehr gut


Klasse Geschichte - Vielen Dank und bitte weiter so!
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IronFist
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:09.08.19 19:39 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Gummimaske,

ich bekenne mich schuldig.
Diese Inszenierung ist meinem kranken Hirn entsprungen.

Weitere Provokationen? Womöglich!
Aber vorher dürfte wohl ein Echo zurückkommen.


Hallo Dark Fangtasia,

wie heißt es so schön: Irgendwas bleibt immer. Und sei es nur eine Erinnerung.

Welche Strafe gibt es wohl dafür, wenn Barbie ihre Suppe nicht isst?
Hoffentlich endet das nicht wie beim Suppenkaspar.

Ist es nicht erstaunlich, dass der Ausgang aus einem alten "Kinderbuch" heutzutage völlig inakzeptabel ist.
Aus heutiger Sicht fragt man sich wirklich, was haben sich die Leute damals nur dabei gedacht.


Hallo marpsp,

vielleicht ist die Strafe ja auch eine Belohnung?
Manchmal sind die Grenzen da fließend.

Für Unterhaltung sorgen die beiden jedenfalls.
Stellt sich nur die Frage, wer mehr Spaß dabei hat.

Die Zuschauer oder die Schauspieler?
Oder vielleicht gar die Leser?


LG
Fist
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IronFist
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:13.08.19 19:06 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 39


» Jetzt bist du zu weit gegangen! Du rührst dich nicht vom Fleck und wartest bis ich wiederkomme! «

Püppi kugelte sich vor Lachen. Und auch ich verfiel in einen richtigen Lachkrampf, als ich sah wie die weiße Brühe langsam an den roten Beinen von Dolly herunterlief. Wenn man die Vorgeschichte nicht kannte, dann konnte man das auch anders interpretieren. Da war die Königin wohl ziemlich unanständig gewesen!

» Das gilt übrigens auch für dich! «, giftete Dolly plötzlich auch mich an.

Sie zeigte mit dem Finger auf mich und starrte mir wütend in die Augen. Oh shit! Ich hatte den bösen Verdacht, dass es diesmal nicht bei mündlichen Vorwürfen bleiben würde. Vielleicht hatte es Püppi mit ihrer Suppenaktion tatsächlich ein Stück zu weit getrieben. Die Königin stapfte auf die Tür zu und riss mit aller Gewalt an der Klinke. Autsch! Ümit war der erste, der ihren Zorn abbekommen hatte. Und das obwohl er eigentlich überhaupt nichts dafür konnte. Als die Königin hinter der Bühne verschwunden war, blickte Püppi fragend zu mir. Ich zuckte mit den Schultern aber mir schwante nichts Gutes.

Die ganze Zeit hatte ich schon den köstlichen Geruch dieser Suppe in der Nase. Ich musste sie einfach probieren. Also zog ich den Strohhalm aus meinem Weinglas und setzte ihn in die Suppe. Sie schmeckte genauso gut wie sie roch, allerdings war die Methode mit dem Strohhalm etwas mühsam. Varga kam auf die Bühne und erklärte dem Publikum die nächste Abstimmung.

» Nun ist es wieder an ihnen zu entscheiden wie es weitergehen soll. Prinzessin Barbie hat ihre Zeugnisse erhalten und sie bestimmen wie diese ausgefallen sind. Drücken sie Blau für ein gutes und Rot für ein schlechtes Zeugnis. «

Diese Abstimmung war unfair! Natürlich würde sich die Mehrheit für ein schlechtes Zeugnis entscheiden, denn das bot viel mehr Potential. Auch ich hätte wohl so entschieden. Als Betroffene sah ich das natürlich anders, aber für das Endergebnis würde das keinen Unterschied machen. Mir graute vor dem Resultat, weil ich es am Ende ausbaden musste. Schließlich war Dolly ohnehin schon sauer auf mich.

» Dein Zeugnis ist schlecht! «, hörte ich die Regie in meinem Ohr sagen.

Keine Überraschung, das war nicht anders zu erwarten gewesen. Hoffentlich endete das nicht böse für mich. Die Königin kehrte auf die Bühne zurück. Sie hatte ihre Contenance wiedergefunden und schritt in aller Seelenruhe auf Ümit zu. Ihr Lächeln hatte einen bösartigen Ausdruck und ließ wenig Gutes für uns erwarten. In der linken Hand hielt sie ein undefinierbares schwarzes Ding, während sie mit der rechten sanft die Tür aufdrückte. Mir kam es vor wie die Ruhe vor dem großen Sturm. Und die ersten Ausläufer steuerten direkt auf mich zu. Ich ließ von der Suppe ab und starrte auf das nahende Unheil. Dolly sagte kein Wort, stattdessen strich sie mit den Fingern durch meine Haare. Ihre Berührung ließ mich augenblicklich erstarren. Von der Kopfhaut aus liefen angenehme Wellen über meinen gesamten Körper. Ich war in Schnappatmung verfallen und krallte mich mit den Händen an der Tischkante fest. Ohne es zu wollen hatte ich schon wieder meine Augen geschlossen. Vielleicht war Dolly ja doch nicht so boshaft wie ich geglaubt hatte? Doch bereits Sekunden später endete mein Genuss jäh. Die Königin hatte ihre Streicheleinheiten eingestellt, stattdessen spürte ich nun einen ziehenden Schmerz in meiner linken Schamlippe. Au, au, au! Was zur Hölle hatte sie gemacht? Ich öffnete meine Augen und lehnte mich ein Stück zur Seite. Unter dem Stuhl schwang ein kleines Gewicht an einer Kette hin und her. Autsch, in diesem Moment spürte ich den gleichen Schmerz an meiner anderen Schamlippe. Dieses Miststück von Königin hatte Gewichte in meine Ringe eingehängt. Stoßartig atmete ich ein und aus. Es war merkwürdig aber der ziehende Schmerz schien sich ganz langsam zu transformieren. Meine Gefühle waren schwer zu beschreiben, am ehesten konnte man es angenehm unangenehm nennen. Ich hatte die Dehnung allein durch die Ringe schon für extrem gehalten, deshalb schauderte mir bei der Vorstellung, wie ich jetzt dort unten aussah.

Dolly ließ von mir ab und steuerte auf Püppi zu. Jetzt würde auch meine Freundin ihr Fett abbekommen. Das undefinierbare schwarze Ding stellte sich als Monoglove heraus. Rasend schnell waren die Arme meiner Freundin hinter dem Rücken fixiert. So ein Teil war Heike schon bei ihrem Abenteuer als Pferdchen verpasst worden, doch diesmal als Püppi waren die Konsequenzen viel gravierender. Sie konnte das Tablett nicht mehr mit den Händen stabilisieren, wodurch die ganze Last an ihren Nippeln hing. Ob sich das vielleicht ähnlich anfühlte wie in meinem Schritt? Dem künstlichen Puppengesicht meiner Freundin war nicht anzusehen, ob sie die Situation genoss oder hasste. Aber die Königin hatte ihren Spaß daran, denn sie drückte das Tablett meiner Freundin absichtlich nach unten. Als Folge beugte Püppi den Oberkörper nach vorn und präsentierte so ihr nacktes Hinterteil dem Publikum. Erst als Pfiffe aus dem Zuschauerraum kamen realisierte die Königin, dass ihr Püppi schon wieder die Show stiel. Sofort ließ sie von ihrem Opfer ab und setzte sich wieder auf den Thron.

» Püppi, bring uns das Hirschragout! «, forderte Dolly grinsend.

Meine Freundin wand sich in ihrer Fesselung. Vermutlich versuchte sie sich an die neuen Umstände zu gewöhnen. Schließlich besann sich Püppi aber der neuen Aufgabe und setzte sich in Bewegung. Direkt vor Ümit blieb Püppi stehen, sie schien zu überlegen. Ich begriff, dass meine Freundin jetzt ein Problem hatte. Denn mit ihren gefesselten Händen konnte sie die Tür nicht mehr öffnen. Und nun? Püppi drehte sich um und versuchte die Klinke zwischen Monoglove und Po einzuklemmen. Zu ihrem Pech funktionierte das nicht besonders gut. Nach ein paar Fehlversuchen gab sie schließlich auf. Ein neuer Plan musste her und meine Freundin schien auch schon eine Idee zu haben. Und was für eine! Sie kniete sich hin und nahm das beste Stück von Ümit in den Mund. Danach rutschte sie langsam zurück und zog die Tür hinter sich her. Püppi machte ihrem obszönen Blasmund jetzt alle Ehre. Es war allerdings fraglich ob das für Ümit wirklich ein Genuss war, sofern meine Freundin dabei ihre Zähne einsetzte. Der Erfolg dieser Aktion war auch nur von kurzer Dauer. Bis Püppi sich aufgerichtet hatte, war die Tür auch schon wieder zugefallen. Ich bewunderte den Einfallsreichtum meiner Freundin, denn sie hatte sofort eine neue Idee. Diesmal ging sie nur in die Hocke bevor sie die Klinke in den Mund nahm. Dann lehnte sie ihren Oberkörper zurück und zog damit die Tür einen Spalt auf. In einem Balanceakt streckte sie das linke Bein aus und setze den Fuß zwischen Tür und Rahmen. Respekt sie hatte es tatsächlich geschafft. Die Tür war blockiert und konnte jetzt nicht mehr zufallen. Etwas wacklig stand Püppi wieder auf und zog die Tür mit dem Fuß zur Seite. Das Hindernis war beseitigt. Meine Freundin stöckelte weiter zum Rand der Bühne, diesmal allerdings ohne ihren berüchtigten Hüftschwung. Vermutlich hatte sie in ihrer Fesselung mit dem Gleichgewicht zu kämpfen, so dass sie darauf verzichtete. Oder sie befürchtete noch weitere Strafen.

Die Zeit der Vorwürfe war wieder gekommen. Merkwürdigerweise kam diesmal aber nichts dergleichen. Dolly starrte mich lediglich mit einem breiten Grinsen an. Ich nahm ihre Herausforderung an und starrte genauso eindringend zurück. Gezwungenermaßen ohne ein Grinsen im Gesicht. Schweigend duellierten wir uns mit Blicken und im Publikum entstand eine unheimliche Stille. Dort schienen alle gespannt auf den großen Knall zu warten. Aber nichts passierte.

Es kam erst wieder Leben auf die Bühne, als Püppi zurückkehrte. Auf dem Tablett standen zwei volle Teller, deren Gewicht mächtig an ihren Ringen zog. Die Nippel meiner Freundin wurden in die Länge gezogen und wirkten dadurch unnatürlich groß. Ob das nicht schon schmerzhaft war? Ganz vorsichtig machte Püppi Schritt für Schritt. Sie hatte den Oberkörper leicht zurückgelehnt, damit das Tablett in der Waagerechten blieb. Offensichtlich war es gar nicht so einfach die Teller so zu balancieren. Ümit wurde wieder mit dem Fuß zur Seite befördert. Doch diesmal war Püppi beim Durchqueren des Rahmens zu langsam, so dass sie von der zufallenden Tür getroffen wurde. Meine Freundin geriet ins Straucheln und machte einige hastige Schritte. Es gelang ihr aber gerade noch, einen zweiten Unfall beim Servieren zu verhindern. Da hatte Püppi Glück gehabt, denn ich hatte keinen Zweifel, dass die Königin bereits eine fiese Strafe für sie im Kopf hatte.

Meine Freundin steuerte zuerst auf mich zu, schien es sich dann aber anders überlegt zu haben und schwenkte in Richtung Königin ab. Vermutlich wollte sie auf weitere Provokationen und eine drohende Strafe verzichten. Das ließ darauf schließen, dass der Zug an ihren Nippeln ziemlich unangenehm war. Püppi blieb direkt neben der Königin stehen und präsentierte das Tablett. Dolly ignorierte sie jedoch und starrte weiterhin nur mich an. Sie schien keine Veranlassung zu sehen die Nippel meiner Freundin zu entlasten. Erst als ich mit dem Kopf in die Richtung von Püppi nickte wurde sie aktiv. Die Königin lachte, griff in Zeitlupe nach einem Teller und setzte diesen auf dem Tisch ab. Ihre Zeit der Rache war gekommen. Und ganz beiläufig stellte sie mir die alles entscheidende Frage.

» Barbie, wie sind eigentlich deine Zeugnisnoten? «

Oh verdammt, das hatte ja irgendwann kommen müssen. Püppi hatte keine Fehler mehr gemacht, also konzentrierte sich die Königin auf meine angeblichen Verfehlungen. Ich kannte das Ergebnis der Abstimmung nur aus der Regieanweisung, daher müsste es dem Publikum eigentlich noch unbekannt sein. Vielleicht konnte ich den weiteren Verlauf des Stücks ja zu meinen Gunsten beeinflussen. Also zeigte ich der Königin einen Daumen nach oben.

» Ist das so? «, fragte sie skeptisch zurück.

Ich nickte heftig, aber die Königin zeigte sich davon wenig beeindruckt.

» Du weißt was dir blüht, wenn du mich anlügst? «

Mir rutschte das Herz in die Hose und ich senkte meinen Blick. Ich musste schlucken und spürte einen Anflug von Angst aufkommen. Sollte ich auf gute Noten beharren oder zugeben, dass ich gelogen hatte? Egal wie ich mich entschied, das Ergebnis wäre immer negativ. Wie konnte ich aus dieser Zwickmühle nur wieder herauskommen? Plötzlich tauchte Püppi neben mir auf und streckte mir das Tablett entgegen. In der Hoffnung Zeit zu gewinnen nahm ich den Teller entgegen. Ich schob den Suppenteller zur Seite und stellte das Hirschragout direkt vor mir ab. Dann schnüffelte ich an dem Gericht und wedelte mir demonstrativ mit der Hand die Düfte zu.

» Ich warte! «, kam ungeduldig von der gegenüber liegenden Seite des Tischs.

Natürlich war es naiv zu glauben, so um eine Antwort herumzukommen. Da ich aber so oder so bestraft werden würde, beschloss ich weiter zu lügen. Deshalb streckte ich meiner Mutter jetzt sogar zwei nach oben gerichtete Daumen entgegen.

» Also schön, wie du willst! Püppi bring doch mal die Zeugnisse von Prinzessin Barbie! «

Und schon war ich geliefert. Eigentlich hatte ich auch nicht wirklich erwartet damit durchzukommen. Püppi stöckelte los um mein Schicksal zu besiegeln. Vor der rosa Tür zeigte sie wieder ihre oralen Fähigkeiten mit anschließender Gymnastikübung. Bring das gute Zeugnis, schrie ich meiner Freundin still hinterher. Wohl wissend, dass dies ein vergeblicher Wunsch war. Während der Wartezeit auf Püppi stieg mir der köstliche Duft des Hirschragouts in die Nase. Die Königin hatte genüsslich begonnen zu speisen, während ich nur frustriert zusehen konnte. Diesmal half mir auch kein Strohhalm mehr. Mein Abendessen war zwar noch nicht so lange her, aber trotzdem hätte ich nur zu gerne dieses Ragout probiert. Ob das vielleicht schon zu meiner Bestrafung gehörte? Wohl kaum, da hatte die Königin bestimmt mehr auf Lager. Eigentlich merkwürdig dass ich mir Gedanken über das Essen machte, wo mir doch schon bald eine Bestrafung drohte. Vielleicht war das ein verzweifelter Versuch mich abzulenken.

Nach ein paar Minuten kam meine Freundin wieder zurück. Auf ihrem Tablett lag ein brauner Umschlag, in dem sicher keine guten Nachrichten für mich steckten. Sie ließ Ümit schnell hinter sich und überbrachte Dolly meinen Untergang. Die Königin öffnete den Umschlag und zog ein großes Blatt Papier heraus. Ich kam mir vor wie eine Angeklagte kurz vor der Urteilsverkündung.

» Schockierend! «, murmelte die Königin, als sie die Zeilen überflog.

Mit diesem einen Wort war mein Urteil gefällt, auch wenn ich nicht genau wusste, was das genau für mich bedeutete. Jedenfalls nichts Gutes. Varga kam auf die Bühne und erklärte, dass die zweite Szene hiermit abgeschlossen war.

Wo würde wohl die dritte Szene spielen? Die Abstimmung hatte das nicht weiter spezifiziert. Durch meinen Ohrhörer bekam ich nun die Anweisung die Bühne zu verlassen. Vorsichtig versuchte ich mich zu erheben. Allerdings verkantete sich einer meiner Ringe an dem Rosenmuster. Autsch! Ich ließ mich wieder auf dem Stuhl nieder und tastete mit der rechten Hand an der Unterseite der Sitzfläche. Irgendwann bekam ich den Ring zu fassen und drehte ihn leicht. Noch vorsichtiger als beim ersten Mal hob ich meine Hüfte an und stellte erleichtert fest, dass beide Ringe durch die Sitzfläche flutschten. Es gab ein ratschendes Geräusch als die Ketten mit den Gewichten langsam nach oben gezogen wurden. Um nicht Gefahr zu laufen, dass die Gewichte ebenfalls an dem Rosenmuster hängen blieben, sollte ich sie besser vorher aushängen. Ich beugte mich nach vorne und bekam einen Schreck, als ich meine verlängerten Schamlippen zum ersten Mal in diesem Zustand erblickte. Das waren nur noch zwei langgezogene Hautlappen, die dort unten völlig deplatziert wirkten.

» Lass sofort deine Finger weg! «, dröhnte es aus meinem Ohrhörer, als ich versuchte das erste Gewicht auszuklinken.


Fortsetzung folgt!
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:13.08.19 19:39 IP: gespeichert Moderator melden


.... wie viele Auftritte müssen die Zuschauer (und Deine Leser) noch über sich ergehen lassen? Für meinen Geschmack zieht sich die Story ziemlich in die Lange. Ich weiß, Du kannst das besser...
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:14.08.19 04:58 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder einmal ein super schöner Teil. Das Theaterstück ist, wie FE meint, wirklich etwas langatmig. Allerdings wird so die Gefühlslage der Hauptfigur sehr gut dargestellt. Ich denke 2 Szenen wird es noch geben und somit 2-4 Teile. Danach hoffentlich noch ein paar mehr vor dem Ende.
Danke an alle Autoren fürs schreiben ihrer Geschichten

Gruß truckercd
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Gummimaske
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:14.08.19 15:52 IP: gespeichert Moderator melden


Diese kleinen Provokationen von Heike und Sabine bringen ein wenig Brisanz in diese Geschichte,man weiß allerdings nicht,welche weiteren Folgen dies für beide bedeutet.
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