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  Die gemeine Miriam
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prallbeutel Volljährigkeit geprüft
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Licentia poetica

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:28.01.14 18:53 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Die Geschichte ist der Wahnsinn, Du solltest dafür Geld verlangen!




P.S.: Sehr apartes Avatar!
Viele Grüße von prallbeutel
---
Meine kostenlosen Geschichten:
+++ Die gemeine Miriam +++ Ralfs neues Leben +++ Das Unzuchts-Komplott +++ Im Reich der Megara +++ Aller guten Dinge sind drei +++ Die Erben +++ Die Nachtschicht seines Lebens +++ Optional Genetics +++ Venus +++ Regina +++
Kurzgeschichten:
+++ Das Gespräch im Regen +++ Der auferstandene Engel +++ Seine Nummer Eins +++ Amour Libre +++ Das Abschiedspräsent +++ Natascha +++

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Seelze




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  RE: Die gemeine Miriam Datum:29.01.14 13:08 IP: gespeichert Moderator melden


Bitte prallbeutel, spann uns nicht weiter auf die Folter
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Licentia poetica

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:02.02.14 19:39 IP: gespeichert Moderator melden


159.


Am Vormittag des neuen Tages ging es per Taxi zum Flughafen. Erik konnte die Ankunft in Deutschland kaum erwarten. Es waren nur noch wenige Tage bis zu seinem finalen Aufschluss!
Ein etwas mulmiges Gefühl hatte er über dem Ozean schon, wenn er an seinen Traum von gestern dachte. Aber es war eben nur ein Traum.
Vor dem Abflug musste Erik eine Leibesvisitation über sich ergehen lassen, aber an die Peinlichkeit hatte er sich schon fast gewöhnt. Er erklärte dem Sicherungspersonal ganz sachlich, um was es sich da an seinem besten Stück handelte, und das er es nicht abnehme könne. Ein Bediensteter wollte es ganz genau wissen und zog und drehte daran herum, aber dann gab er es auf und gab Erik ein Zeichen, er könne sich die Hosen wieder hochziehen.

Nach einer endlosen Reise mit langer Zwischenlandung in Singapur erreichten sie endlich unbeschadet ihr Heimatland.
Es war bereits Dienstagmorgen, als Erik in seiner Gartenlaube ankam und sich auf die dünne Matratze legte, als sei nichts gewesen. Seine neue Kleidung und die Maskerade hatte er Madison mitgegeben. Er wollte Miriam mit nichts provozieren.
Noch drei Tage und er war endgültig frei!
Das Thema Miriam war abgeschlossen. Erik grübelte darüber nach. Wie konnte es nur so weit kommen? Sie beide hatten sich doch einst geliebt!

Er machte sich zunächst einen Kaffee mit der alten billigen Maschine und löffelte zwei Portionen Zucker in seine Tasse, um den bitteren Beigeschmack zu überdecken, den das Gerät erzeugte. Dann drehte er die Elektroheizung auf. Deutschland war im Spätherbst ein echtes Kontrastprogramm zu Australien.
Erik tastete unter dem Bett nach seinem Geheimhandy und wählte Lady Madison an. „Und? Wie stehen die Aktien im Anwesen und TW?“
Die Domina erzählte, dass das Geschäft im Studio „super läuft. Wir haben drei neue solvente und großzügige Gäste, die sicherlich nicht das letzte Mal hier waren, wenn das stimmt, was Stefanie mir erzählt hat.“ Einer von ihnen hatte sich den Hintern so gründlich striemen lassen, dass er allerdings eine mehrwöchige Pause brauchen würde...
Auch hatte sie sich bei Joan erkundigt, ob es was Neues im Trannyworld gab. Joan hatte ihr berichtet, dass die drei frischen Thai-Trannys ihren Job hervorragend erledigten. Nur Alexa hatte sich leider bisher nicht gemeldet und blieb verschwunden.
Erik meinte: „Kein Wunder. Die hat Angst vor der Strafe, wenn sie auftauchen sollte. Aber sie wird noch den KG tragen. Der ist absolut ausbruchsicher. Stammt von Miriams Lieblingsmarke. Die Zeit arbeitet für uns. Irgendwann muss Alex zurückkommen, wenn sie nicht den Rest ihres Lebens keusch bleiben will.“
Lady Madison sagte: „Ja, mal sehen. Und selbst? Wie lebt es sich in der Hütte – nach den Luxushotels? Ist Miriam mittlerweile wieder da?“
Erik verneinte ein wenig verbittert: „Wer weiß, ob sie nicht schon in Flitterwochen ist mit diesem Superreichen. Oder der Macker wartet noch mit der Hochzeit. Wer so viel Kohle hat, braucht wohl keine Sorgen zu haben, dass ihm die Bräute weglaufen.“
Als Erik gerade das Handy wieder unter dem Bett versteckt hatte, klopfte es an der Tür. War das einer der Keuschlinge, die im Garten arbeiteten? Nein, fiel ihm ein, den Keyholdingservice hatte Miriam ja aufgelöst.

- Um sich ganz ihrem Geldsack widmen zu können! -

Er stöhnte. Missmutig musste er sich eingestehen, dass ihn eine brennende Eifersucht durchflutete. Immer noch? Empfand er immer noch so viel für dieses Biest? Diese diabolische Hexe, die...

- So süß, so lieblich, so sexy, so göttlich... -

Erik schüttelte verärgert den Kopf, als würde er so die Gedanken vertreiben können. „Wer ist da?“, rief er zur Tür. Sie öffnete sich und herein kam jemand, den er nicht erwartet hatte. Erik blieb der Mund vor Überraschung offen stehen. „Was machst du denn hier?“
Der Besucher antwortete: „Einen alten Freund besuchen. Warum nicht? Ich habe ein Sechserpack Bier mitgebracht.“
Erik bot ihm einen alten Korbstuhl an, der knirschte und knackte, als sich der Gast setzte.
Anfangs sprachen die beiden Männer übers Wetter und Belanglosigkeiten, dann kam man langsam auf das Thema Miriam. „Und du bist endgültig rausgeflogen?“, wollte der Besucher wissen.
Erik nickte und nippte an seinem Bier. „Tja, Miriam hat sich für einen anderen Typen entschieden. Bin gespannt, wie lange ich hier noch wohnen kann. Wenn das Anwesen erst verkauft ist...“
Der Gast unterbrach ihn: „Verkauft? Du glaubst, Miriam verscherbelt die Villa?“
Erik: „Da kannst du dein linkes Ei drauf wetten! Der Kerl ist stinkreich. Und damit meine ich wirklich wirklich wirklich reich. Der residiert nicht hier im Grünen in so einer Bruchbude.“
Sein Gegenüber lachte. „Bruchbude ist gut. Die Villa ist millionenschwer. Aber alles ist relativ. Keine Ahnung, was für Paläste der Goldschwanz gewöhnt ist...“
Erik musste schmunzeln, wurde dann aber wieder ernst. „Warum bist du hier?“
Der Befragte grinste. „Ich wollte einen alten Freund besuchen...“
Erik winkte ab: „Quatsch keinen Müll! Du hast doch einen Grund!“
Sein Gesprächspartner antwortete: „Also gut. Ich wollte dir einen Vorschlag machen. Wenn du tatsächlich hier die Biege machen musst... und nicht weißt, wohin..., dann könnte ich dir anbieten, eine Weile bei mir unterzukommen.“
Erik staunte: „Bei dir?“
Der Mann meinte: „Klar. Einem Freund hilft man doch. Und ich habe ein ganzes Haus für mich alleine. Vera ist ja abgehauen.“
Erik: „Und diese... deine Angestellte...“
Oliver: „Du meinst Mandy? Ja, die wohnt inzwischen bei mir. Aber die würde das nicht stören.“
Erik: „Danke, aber da ist doch ein Haken an der Sache. Ich wäre euer Zofensklave oder so.“
Oliver spielte den Entrüsteten: „Auf keinen Fall! Never! OK, du müsstest natürlich irgendwie deine Miete bezahlen. Du könntest ein bisschen putzen und kochen und so. Nicht viel. Das wäre alles. Versprochen! Wir würden dich absolut gleichberechtigt behandeln.“
Erik war skeptisch. „Na ja, wenn ich nichts anderes finde...“
Oliver schlug ihm auf die Schulter und stieß mit dem Bier an. „Schlaf drüber. Dann sagst du mir morgen Bescheid.“

Erik grübelte noch darüber nach, als Oliver längst weg war. Besser Oliver als bei Manuela und ihrem Stecher den dritten Slave machen..., stellte er fest.
Erik ging zur Villa, um zu klingeln. Vielleicht hatte er nur nicht bemerkt, dass Miriam wieder da war. Der Butler öffnete und sah Erik an, als sei er ein Aussätziger mit Beulenpest. „Die Dame des Hauses ist verreist... wie ich bereits erklärte.“
Erik spürte, wie eine unterbewusste Angst an die Oberfläche zu dringen schien. Seine Hoden versuchten, sich in seinen Unterleib zurückzuziehen, und obwohl er keinen „Ehering“ dort unten mehr trug, verhinderte der KG doch, dass seine Bälle sich verstecken konnten.
Was war, wenn Miriam ausgiebig durch den internationalen Jetset reiste und ihn vergessen hatte? In zwei Tagen war sein Aufschluss geplant! Wenn sie nicht erschien? Was sollte er dann machen?

Wie ein begossener Pudel kehrte Erik zurück in das Gartenhäuschen. Den restlichen Tag lag er auf seinem harten Bett und zappte durch die Fernsehprogramme. Wenigstens hatte der olle Kasten eine Fernbedienung. Die Bild- und Tonqualität war allerdings jämmerlich: ein Gerausche und Geflimmer...
Im Laufe des Tages erwischte er sich mehrmals dabei, wie seine Finger versuchten, sein bestes Stück zu liebkosen. Er strich über seine Hoden und den KG, wurde dadurch nur umso geiler, aber er konnte nicht anders. Es war wie ein Zwang. Vielleicht öffnete sich die Schelle ja wie durch ein Wunder...
Hokuspokus fidibus... Simsalabim... Abrakadrabra... Nein, es tat sich nichts.
Seine geladene Kanone stemmte sich dafür umso brutaler und verzweifelter gegen sein Gefängnis. Erik atmete tief durch. Ein Mal. Zwei Mal. Drei Mal...
Am liebsten hätte er seinen Prügel angeschrien: „Begreife endlich, dass es keinen Zweck hat, sich aufzubäumen!“ Er versuchte sich, zu beruhigen. Aber es half alles nichts. Frustriert boxte er auf die Matratze ein und schleuderte sein Kopfkissen durch den Raum.
72 Stunden! Erik sah auf die Uhr. Die Zeit verging immer langsamer! Je näher er dem Aufschluss kam. Blieb die Zeit vielleicht sogar stehen? Es war wie in einem furchtbaren Alptraum, in dem er auf der Stelle marschierte, obwohl er ein Ziel fast in Reichweite hatte, und doch niemals erreichte...

Erik krümmte sich, als seine Hoden schmerzten, als hätte sie jemand in einen Schraubstock gezwungen. War das Einbildung oder eine reale Reaktion des Körpers, dem so lange sein Recht auf eine Erlösung verweigert wurde?

- Lieber als Sexsklave bei Oliver oder meinetwegen sogar bei Manu, aber OHNE Keuschheitsschelle! Das ist immer noch besser zu ertragen, als diese grausame Qual. 177 Tage Druck! Druck! Druck! Und noch mehr Druck!! Ob Miriam weiß, wie gemein das ist? Kann eine Frau so sadistisch sein? -

Erik leerte die restlichen Bier in sich hinein und versuchte zu schlafen. Es gelang ihm tatsächlich, und am nächsten Tag wachte er durch eine mächtige Erektion auf. Erik verfluchte den KG. Eigentlich hatte er an den meisten Tagen gar keine so starke Morgenlatte mehr gehabt. Nach so langer Zeit, hatte der Körper sich daran gewöhnt, doch manchmal überkam es ihn eben doch.
Der Morgen begann also mit einer kalten „Dusche“. Er musste wegen der penetranten Latte sowieso Bekanntschaft mit Eiswasser machen, aber auch ansonsten hätte Erik damit vorlieb nehmen müssen, denn es kam überhaupt kein warmes Wasser aus der Leitung.
Wie konnte das sein? Vor seiner Reise hatte es doch funktioniert. Hatte etwa dieser blasierte Butler seine weiß behandschuhten Griffel im Spiel?
Zuzutrauen wäre es ihm. Oder war schon das Warmwasser abgestellt? Oder war einfach die Technik im Arsch? Die Hütte verfügte ja nur über Schrottgeräte...
Erik hatte die Schnauze voll und rief erneut bei Madison an. „Jemand soll mich abholen. Ich halte es in dieser Bude keine Minute länger aus. Mir ist kalt. Ich habe Hunger. Ich will hier raus!“

Eine halbe Stunde später erschien eine Silhouette am Fenster zur Hütte. Erik hoffte, dass die Dominas zumindest die Anweisung hatten, ihn sanft zu behandeln. Er hatte keine Lust, erneut in den Kofferraum verfrachtet zu werden wie ein Paket.
Aber seine Sorge war umsonst: Denise stand dort und hatte ihren Schminkkoffer und andere Utensilien dabei. „Ich werde dich jetzt wieder in Mr. X verwandeln, den Eigentümer des Studios. Damit kannst du dich dort frei bewegen und musst keine Angst vor Peitschen oder so zu haben“, kicherte sie.
Es dauerte nicht lange, bis Erik sich im Spiegel nicht wiedererkannte. „Fantastisch!“, lobte er sie. „Wie machst du das bloß?“
Denise lächelte. Sie spielte mit ihren Fingern vor seinen Augen herum. „Ich kann damit zaubern.“
Unwillkürlich dachte Erik daran, was Denise mit ihren Fingern zaubern könnte, wenn sie seine befreite Männlichkeit massieren würde...

Die beiden gingen durch den großen Garten in den Vorderbereich des Grundstücks, wo die Maskenbildnerin ihr Auto geparkt hatte.
Erik stutzte: „Wie bist du überhaupt hereingekommen?“
Denise sagte: „Das Tor vorne war auf.“
Erik wunderte sich. Das war ein Novum. Das Gitter war immer geschlossen. „Und was hättest du gesagt, wenn der Butler dich angesprochen hätte? Was, wenn er dein Auto sieht?“
Denise zuckte mit den Achseln. „Ich habe sogar geklingelt. Es ist aber niemand da. Oder macht keiner auf.“
Als sie vom Grundstück fuhren, sah Erik das große Schild an der Grenze vorne an der Straße: „Zu verkaufen!“ Eine Telefonnummer und eine Homepage einer Immobilienfirma war abgedruckt. Erik durchzuckte es. Miriam war schon ausgezogen! Selbst der Butler war verschwunden. Würde sie übermorgen kommen, um ihn aufzuschließen? Zweifel quälten Erik. Aber sie hatte es fest versprochen! Erik kam auch wieder der gestrige Besuch von Oliver in den Sinn.

- So schnell kann es aktuell werden! Ich brauche eine neue Bleibe... -

Oliver und Mandy oder Manu und Justin? Oh je! Moment... Erik schlug sich an die Stirn. Was war er doof! Warum blieb er nicht einfach als Mr. X, wie Denise ihn tituliert hatte, im Madisonanwesen. Der VIP-Flügel stand einem Luxusressort in nichts nach. Dort würde er leben, wie im Schlaraffenland! Wie die Made im Speck!
Was hatte er für eine Zukunft! Er konnte alles haben! Einfach alles! Trannys, devot, dominant, Dominas, Liebesdienerinnen, Luxus, Sexorgien, ein Leben unter der australischen Sonne wie Baakir... Die Möglichkeiten waren schier unbegrenzt!
Und er hatte sich Sorgen gemacht! Gut gelaunt kam er im Studio an und frühstückte ausgiebig, bevor er dann unter eine dieses Mal warme Dusche stieg.

- Aaaah! Herrlich! Was für ein Unterschied zu diesem ätzenden Waschbecken in der Gartenlaube! -

Zwar musste er aufpassen, dass sein Kopf mit der Maske und der Perücke nicht nass wurden, aber es war trotzdem sehr wohltuend.
Den restlichen Vormittag besprach Erik mit Madison geschäftliche Details, die das Dominastudio angingen: Kauf von Gerätschaften und Schlaginstrumenten, Klinikbedarf, steuerrechtliche Angelegenheiten, Urlaubsplanung, Preisgestaltungen mit Rabatten und vieles mehr.
Mittags fuhren Madison und Erik außer Haus in der Stadt essen. Am Nachmittag wurde Erik langsam nervös. „Ich muss zurück nach Hause... also, zu meinem früheren oder bisherigen Heim. Was ist, wenn Miriam doch noch auftaucht und mich nicht findet?“
Madison hob eine Augenbraue: „Miriam? Die wird am exakt 180. Tag deiner Abstinenz erscheinen – und keinen Tag früher. In der Villa wohnt sie doch sowieso schon nicht mehr.“
Erik: „Ich muss trotzdem hin. Wenigstens einen Zettel hinterlassen, wo ich bin.“
Madison: „Und wo soll das sein? Willst du etwa schreiben, dass du im VIP-Flügel bei mir wohnst?“
Erik ächzte. „Nein, das geht nicht. OK, aber ich muss eine Adresse hinterlassen!“
Madison: „Erzähltest du nicht etwas von Oliver, deinem Freund? Zieh doch dahin.“
Erik blies seine Wangen auf. „Alles, nur das nicht. Der hat einen ganz fiesen Charakter. Ich wohne einfach noch bis Übermorgen in der Laube. Was soll´s? Ich werde es überleben.“
Madison: „OK. Ich fahre dich eben.“

Als die Domina ihren Chef abgesetzt hat, klingelte Erik an der Tür der Villa. Es öffnete niemand. Das Haus schien verwaist zu sein. Das Tor zum Grundstück hatte auch wieder offengestanden. Gerade wollte er durch den Garten zur Laube marschieren, als ein Auto näher kam.

- Oliver! Was will der denn schon wieder? Ach ja, er will meine Entscheidung wissen, ob ich bei ihm einziehe. Das kann er vergessen. Ich werde ihm... -

Abrupt riss der Gedanke ab. Nein, er konnte ihm gar nichts sagen. Er trug ja noch die Maskerade. Das hätte er um ein Haar vergessen. Aber es war zu spät, um sich hinter einer Hecke zu verstecken.
„Hallo, Sie da!“, rief Oliver. „Entschuldigung. Sagen Sie mal: Sind Sie der neue Inhaber oder ein Interessent?“
Erik: „Äh, ja. Genau. Ich wollte mir den Bau mal ansehen. Die Bilder im Internet sind nicht besonders aussagekräftig. Und Sie?“
Oliver: „Oh, ich besuche einen... Ich... Ich bin beauftragt, um nach dem Rechten zu sehen. Da soll sich im Garten so ein Penner im Häuschen eingenistet haben. Schrecklich, diese Obdachlosen!“
Erik knirschte mit den Zähnen.

- Penner nennt er mich also! -

„Ja, das geht natürlich nicht“, sagte er mit zustimmendem Tonfall.
Oliver ging um das Haus herum. Erik fragte sich, was er nun tun sollte. Vielleicht einfach warten, bis die Nervensäge weg war?
Kurz darauf erschien Oliver wieder. Erik fragte wie beiläufig: „Ausgeflogen, der Obdachlose?“
Oliver: „Tja..., da kann auf jeden Fall keiner mehr wohnen.“
Erik: „So schlimm?“
Oliver: „Nein, aber die Tür und die Fenster sind zugenagelt.“
Erik verschluckte sich fast. „Na, dann... Ich sehe mir das Haus mal von der Hinterseite aus an. Einen Schlüssel zur Villa haben Sie nicht zufällig?“
Oliver: „Sorry.“ Er `setzte sich in sein Auto und telefonierte.
Erik fragte sich, was ihn an der Laube erwarten würde. Schon von Weitem sah er die Holzbretter. Da kam er nicht mehr rein. Sogar ein Schild mit „Betreten verboten!“ war angebracht worden. Seine wenigen Besitztümer wie das alte TV-Gerät, die Kaffeemaschine, die Matratze und zwei Kartons mit Kleidung und ein wenig Geschirr und Besteck sowie ein Täschchen mit Zahnbürste etc. standen vor der Tür.
„Das darf doch nicht wahr sein!“ Der Makler ließ nichts anbrennen.

- Scheiß auf den Rotz da, aber wo ist mein Geheimhandy? -

Es musste sich noch unter dem Bettgestell befinden. „Wo bleibe ich denn jetzt heute Nacht?“, fragte er laut, als könnten die Kisten es ihm sagen.
Oliver! Vielleicht war er noch vor dem Haus. Hastig befestigte er den Zettel, den er bei Madison geschrieben hatte, dass er bei Oliver wohnte, an die zugenagelte Tür, riss sich die Perücke und die Maske ab und schleuderte alles in einen Busch. Er rieb sich über das Gesicht, um die Reste zu entfernen, aber irgendwie haftete das Zeug wie Kleber. Erik rieb sich mit Erde über die Haut. Wie bei einer Peelingcreme entfernte er so die Überreste, sah nun aber ziemlich verdreckt aus. Er sprang aus seiner Kleidung heraus und wühlte in einer der Kisten nach alten Sachen, die er schnell überstreifte. Dann lief er los.
Im letzten Moment fielen ihm die farbigen Kontaktlinsen ein. Mit den Dreckfingern war es kein Vergnügen, sie aus den Augen zu holen. Aber es klappte. Er eilte um die Ecke und...

...Oliver war abgefahren.

- Mist, verdammter! -

Jetzt blieb ihm nichts anderes übrig, als einen Fußmarsch zu Oliver hinzulegen. Zum Dominastudio wäre es noch weiter gewesen. Und im Trannyworld hatte er keinen Mitwisser.
Auf halber Strecke kam ein kalter Regenguss vom Himmel. Unterwegs fragte er sich, warum Oliver schon wieder frei hatte. Oder war er im Außendienst tätig? Na ja, als stellvertretender Leiter eines Baumarktes konnte er seine Zeit vielleicht selbst einteilen. In diesem Augenblick wurde er von der dreckigen Pfütze am Straßenrand voll erwischt, die ein schnell vorbei fahrender Wagen verursachte, dessen Fahrer Eriks Schicksal nicht interessierte.

- Verficktes Arschloch! Kannst du nicht aufpassen? -

Als Erik endlich bei Oliver ankam, parkte dessen Wagen in der Einfahrt. Er war also da. Schon mal gut. Erik klingelte. Niemand öffnete. Schlecht. Erik schellte erneut. Wieder nichts. Er lauschte an der Tür. Oliver musste zu Hause sein. Endlich hörte er Schritte. Oliver öffnete im Bademantel. „Wow! Wie siehst du denn aus?“
Erik wollte ironisch fragen, ob er aussehe wie ein Penner, aber dann biss er sich auf die Zunge. Oliver betrachtete ihn. „Wo warst du? Haben sie dich aus deiner Hundehütte rausgeschmissen?“
Erik: „Ja, leider. Kann ich für ein paar Tage hier unterkommen?“
Oliver grinste breit: „Klar! Aber diese...“, er zeigte auf Eriks nasse Kleidung, „aber die Drecksachen bleiben draußen.“
Erik stöhnte. „Lass mich wenigstens in den Flur.“
Oliver: „Jetzt stell dich mal nicht so an! Hier ist frisch gewischt. Dich sieht schon keiner.“
Erik atmete einmal tief durch. Eine Diskussion nutzte wohl nichts. Er kletterte aus seinen Klamotten und hüpfte eilig durch die Haustür. Oliver schob die Sachen mit der Fußspitze von der Matte hinter einen Busch. Erik stand splitternackt im Flur. Olivers Grinsen wurde immer breiter. „Geh erst mal duschen, du Schmutzfink. Du siehst aus wie ein Trüffelschwein.“
Erik wollte schon nach oben ins Bad, aber Oliver hielt ihn auf. „Nein! Bist du bekloppt? In der Garage ist ein Schlauch. Da dusch dich ab.“
Erik sah seinen Gastgeber ungläubig an. „Sag mal, hast du einen an der Waffel?“
Oliver blieb jedoch hart: „Du willst doch heute Nacht nicht auf der Straße schlafen, oder?“

Erik „stiefelte“ barfüßig zur Terrassentür und ging von der Gartenseite in die Garage. Er kannte sich aus. Hier hatte er schon mehrfach gearbeitet. Ihm war kalt. Er bibberte – bevor er das Wasser nur andrehte. In der Garage waren etwa fünf Grad. Das Wasser... Erik wollte gar nicht darüber nachdenken. Er spritzte sich vorsichtig nach und nach ab und bekam einen Schlag nach dem anderen.

Schließlich trocknete er sich mit einem alten, aber sauberen, Lappen ab und kehrte ins Haus zurück. Oliver und Mandy – beide in Bademänteln – begrüßten ihn. Mandy kicherte. „Der Keuschi!“
Erik hielt sich schnell die Hände vor die Männlichkeit, was er bisher vor Aufregung versäumt hatte. Oliver warf ihm ein paar alte Kleidungsstücke hin. „Da! Zieh das an!“
Erik hob sie auf und stieg in eine zu enge Jeanslatzhose, alte Turnschuhe, ein ausrangiertes T-Shirt und ein Sweatshirt. „Was Abgewrackteres hast du wohl nicht gefunden“, sagte Erik.
Oliver: „Sei nicht so unverschämt, Freundchen. Sei froh, dass wir dich nicht nackt durchs Haus laufen lassen.“
Erik verzog den Mund. „Und jetzt?“
Oliver zeigte durchs Zimmer. „Du könntest ein wenig aufräumen. Später zeige ich dir dein Quartier.“
Damit verschwand er mit seiner Mandy wieder. Erik machte sich ans Werk und murmelte leise zu sich: „Übermorgen bin ich den KG los. Und dann suche ich mir auch bald ein eigenes Dach über dem Kopf Permanent im Madisonstudio wohnen wäre ziemlich unpraktisch. Dann müsste ich ja dauernd die Maskerade tragen.“

- Auf keinen Fall werde ich unbezahlter Hofnarr für Herrn Oliver mit Anhang! Nur bis Übermorgen, damit Miriam mich finden kann. -

Erik machte sich nützlich, räumte auf und spülte in der Küche. Danach setzte er sich erst mal im Wohnzimmer hin. Er wollte eine DVD einlegen, denn er sah, dass Oliver ein ganzes Regal voll mit Filmen hatte. Doch das Gros hatte Titel wie „Willige Jungfrauen im Nymphomanen-Camp“, „Wichsorgie im Büro“ oder „Titten und Ärsche. Vol. VII“. Erik wusste, was ein Porno bei ihm bewirken würde. Die Bilder auf den Hüllen waren schon schlimm genug. - Vielleicht würde er sie sich noch angucken. Ab Übermorgen. Aber unter keinen Umständen schon heute, wollte er sich so etwas ansehen.
Endlich fand er doch noch eine Scheibe aus dem Actiongenre. Typische einfache Hollywoodkost, aber Ablenkung genug.

Am frühen Abend kamen Oliver und Mandy herunter und wollten mit Erik gemeinsam zu Abend essen. Erik hätte schwören können, dass er für das Essen zuständig wäre, aber zu seiner Überraschung machte sich Mandy ans Werk.
Später spülte sie sogar, und Erik trocknete das Geschirr ab. Oliver saß derweil mit einer Flasche Bier im Wohnzimmer. Als die Küche fertig war, sprang Mandy ihrem Chef auf den Schoß. Die Beiden verteilten gegenseitig Küsse, dann meinte Oliver. „Ich zeige Erik jetzt seine Unterkunft. Warte schon mal oben auf mich, Baby!“
Mandy gab ihm einen letzten Kuss und hüpfte kieksend die Treppe hinauf. Oliver ging mit Erik in den Keller. „Hier ist dein Reich“, sagte er und sperrte einen kahlen Raum auf, in dem nur eine dünne Matratze lag. „Es ist keine Eremitage wie in Miris Garten, aber...“ Eine nackte Glühbirne hing von einem Kabel an der Decke.
Erik stöhnte leise. „Ist das ein Scherz? Da kann ich doch besser oben auf dem Sofa pennen.“
Oliver: „Damit du die guten Kissen ruinierst? Ist dem Herrn der Raum nicht schön genug? Ich könnte noch die Garage anbieten.“
Erik winkte ab. „OK, ich bleibe hier. Ist ja nur zum Schlafen.“
Oliver: „Ja. Du kannst von mir aus noch oben bleiben. Aber sauf mir nicht das ganze Bier weg! Und stör uns nicht.“ Er beugte sich zu Erik hinüber und flüsterte: „Mandy und ich werden uns in die Nacht vögeln...“
Oliver hatte noch genügend Vorräte von Veras Aphrodisiakum. Und falls es ausgehen sollte, würde er
Nachschub im Madisonstudio kaufen. Bei einem so heißen Schlitten wie Mandy brauchte er viel von dem Zeug...

Einige tausend Kilometer weiter südlich im Mittelmeer vor Südfrankreich:
Miriam flüsterte dem Matrosen, der gleichzeitig Leibwächter ihres zukünftigen Gemahls war, zu: „Die Nummer letztens hat mir gut gefallen. Lass sie uns wiederholen...“ So verführerisch ihre Stimme, ihre Gestik und die Vorstellung war, erneut diese traumhafte Liebesgöttin auszukosten, raunte der Mann ihr zu: „Es geht nicht. Wenn mein Chef uns erwischt bin ich weg vom Fenster.“
Miriam kniff die Augen ein wenig zusammen. „Wenn ich sage, wir wiederholen das, dann wiederholen wir das. Kapiert, Feigling?“
Der Bodyguard presste die Lippen zusammen. Dann meinte er: „Es wäre auch nicht gut für Sie, Madame, wenn er uns erwischt. Dann wird nichts aus der Hochzeit.“
Miriam schnaubte. „Ta! Dass ich nicht lache.“
Der Mann betonte in beschwörendem Ton: „Lassen Sie mich also in Ruhe. Es ist das beste für uns beide. Sonst muss ich ihm darlegen, was seine Braut hinter seinem Rücken treibt...“

- Jetzt hab ich die Bitch! Was glaubt die Puppe eigentlich, wer sie ist!? -
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Immer Elastisch bleiben.Gummi find ich gut!

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:02.02.14 20:43 IP: gespeichert Moderator melden


Das Erik nicht an sein Geheimhandy kommt ist ja Blöd. Hoffentlich ist das wirklich noch in der Laube und nicht weggekommen.
Also bei Oliver hat er echt die Schlechtere Alternative gezogen. Er hätte auf dem Anwesen bleiben sollen. Nachdem er Frei ist kann er sich ja als Besitzr Outen.
Das sich der Matrose da mal nicht Verrechnet indem er glaubt Miriam Erpressen zu können.
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:02.02.14 23:05 IP: gespeichert Moderator melden


Ich verstehe nicht, warum er sich nicht einfach von Madison ein Hotel Zimmer buchen lässt...
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Sklave/KG-Träger

Land der Berge, Land der Äcker...


Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit Tatsachen....

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:03.02.14 12:50 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Ich verstehe nicht, warum er sich nicht einfach von Madison ein Hotel Zimmer buchen lässt...


wie sollen diese kosten denn in den büchern deklariert werden?
zu viele ausgaben nebenher kann nicht gut gehen.
D/s ist keine Lösung für Leute, die Schwierigkeiten mit dem Zusammenleben haben, sondern eine mögliche Herausforderung für solche, die darin besonders gut sind!
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:09.02.14 19:36 IP: gespeichert Moderator melden


♦ F o r t s e t z u n g ♦

Miriam lächelte fein und dezent. Ihr Gesicht bekam einen unauffälligen Ausdruck aus einer Mischung von Amüsement, Zorn und Kälte, die nur ihre Sklaven richtig lesen konnten. Der Mann, der glaubte, die kleine Person vor ihm in der Tasche zu haben, grinste hintergründig. Dem Luder hatte er es aber so richtig gegeben.
Miriam hauchte mehr, als dass sie sprach: „Pass mal auf, du drolliges Äffchen! Wenn du nicht exakt nach meiner Nase tanzt, werde ich meinem lieben Bräutigam unter Tränen erzählen, wie du mich genötigt hast, mich von dir fi**en zu lassen. Wie du mich unter einem Vorwand in diesen dunklen Maschinenraum bugsiert hast, wie du mein Vertrauen missbraucht hast. Wie du... Es ist zu schrecklich, um es auszusprechen! - Was glaubst du, wem er glaubt?“
Der Leibwächter wurde unsicher. Das Lächeln war verschwunden. Miriam packte die linke Wange des Mannes und drückte sie zwischen Daumen und Zeigefinger. „Und jetzt sei schön brav und warte unten in unserem geheimen Liebesnest auf mich. Ab heute wirst du mir jederzeit, wenn ich will, zur Verfügung stehen. Geht das in dein Spatzenhirn?“
Der Mann nickte. Was für ein Biest hatte sich sein Chef da angelacht!? Er schluckte einen dicken Kloß Ärger herunter und ging. Da spürte er auch noch einen klatschenden Schlag ihrer Hand auf seinem Gesäß. Er ballte die Fäuste, verließ aber die Kabine.

- Dieses Luder! Dieses Flittchen! -

20 Minuten später kam Miriam in den Maschinenraum und verriegelte von innen das Schott. Sie sah zum Anbeißen aus, aber der Mann war trotz all der geballten Erotik nicht richtig in Stimmung. Er fühlte sich erpresst und gedemütigt, benutzt und verärgert.
Miriam strich ihm über die Brust und packte ihm dann unverwandt in den Schritt. „Was soll ich denn mit so einem Wurm anfangen?“, sagte sie tadelnd. „Streng dich mal ein bisschen an, oder bist du plötzlich impotent?“
Der Mann schluckte und sagte gepresst: „So geht das nicht...“
Miriam packte ihn am Kragen. „Und ob das so geht! Dein Wurm verwandelt sich in den nächsten 30 Sekunden in eine hungrige Riesenschlange, oder willst du, dass ich deinem Chef von unseren Treffen berichte?“
Tatsächlich begann der Penis zu erwachen, was Miriam grinsend zur Kenntnis nahm. „Sieh an, wenn man dem Würmchen droht, wächst er also....“
Dem Leibwächter war die ganze Situation unheimlich peinlich, aber am schlimmsten fand er es, dass tatsächlich Miriams Art und Weise ihn scharf machte. Er wunderte sich über sich selbst. Sein Gesicht brannte vor Verlegenheit. Er war doch eher der Typ Macho, hatte in jedem Hafen eine andere Perle...

Bald schon saß die heiße Frau auf dem muskulösen Mann, dessen Hüften inzwischen vor Gier loderten. „Dein Schwanz ist es, was ich will“, hauchte Miriam. „Alles andere an dir ist mir egal...“
Mit einem beängstigenden Spürsinn dafür, die Ejakulation des Kerls herauszuzögern, erreichte sie als Erste das ekstatische Ziel und schrie ungehemmt – die dicken Stahlwände schluckten zuverlässig alle Liebesgeräusche.
Danach stieg Miriam von ihrem gezähmten Hengst ab und zog ihr Höschen an, darüber ihr Röckchen. Die schwarzen Slingbacks mit der roten Sohle hatte sie angelassen. Ein bauchfreies Oberteil folgte. Der Mann sah sie entgeistert an. „Hey, ich bin noch nicht fertig...“
Miriam stieß ihn zurück, als er sie zu sich ziehen wollte. „Doch. Wir sind fertig.“ Damit verschwand sie aus dem Maschinenraum.
Der Bodyguard murmelte „Fuck“ und wollte sich schon die Hosen hochziehen, die über seinen Füßen lagen, da begann er schnell seine harte Stange zu wichsen. Er konnte einfach nicht anders.
Kurz darauf stöhnte er verzerrt auf. Verschämt schaute er sich um, zog sich die Hosen hoch und stiefelte an Deck zurück.

Miriam kostete von einem kleinen Buffet der „Haute cuisine“ in ihrer Kabine die exquisitesten Speisen und legte sich anschließend aufs Außendeck am Bug, um sich im Bikini zu sonnen.
Eine Stunde später kam das Beiboot der Yacht vom Festland zurück und brachte ihren Zukünftigen mit. Das junge Liebespaar kühlte sich im Meer ab und sonnte sich dann auf dem Deck. Später zog es sich ins Schlafgemach zurück, wo Miriam ihren Künftigen zu grenzenloser Lust anstachelte und diese aufs talentierteste befriedigte.

Am Abend erreichte das Schiff einen Hafen, wo sie anlegten. Eine Party des Jetset stand in einer riesigen Villa auf dem Programm. Miriam trug ein traumhaftes und sündhaft teures Abendkleid – und ihren Verlobungsring.
Auf der Feier eines russischen Oligarchen befanden sich wichtige Geschäftsleute aus Amerika, Asien, Privatiers und Broker aus England, sogar ein Ölscheich aus den Arabischen Emiraten sowie diverse hohe „Tiere“ aus der Öl-, der Pharma-, der Auto- und der Telekommunikationsbranche. Viele der Männer hatten keine Ehefrau, sondern Partygirls als Begleiterinnen dabei: nur vom Feinsten. Doch obwohl die Damen ausschließlich wahr gewordene Männerträume der edelsten Kategorie waren, war Miriam der Mittelpunkt, das Highlight der Party. An ihre Kurven kam vielleicht das eine oder andere Rasseweib heran, aber die einmalige knisternde und süchtig machende Ausstrahlung dieser Sexbombe blieb unerreicht. Ganz zur Freude ihres Begleiters, der sich mit ihr brüstete und es kaum erwarten konnte, nach der Feier auf die Yacht zurückzukehren, um in der Kabine erneut dem Verlangen nach der lieben Sünde freien Lauf zu lassen.

Am nächsten Tag flogen Miriam und ihr Gatte in spe in die Stadt der Liebe: Paris. Miriam war zum ersten Mal in ihrem Leben dort und freute sich auf die Stadtrundfahrt und den Eiffelturm.
Bei einem Essen im erlesesten Fünf-Sterne-Restaurant der Metropole besprachen die beiden die geplante Hochzeit. Es ging um die endlose Einladungsliste, die prestigeträchtige Kirche, die pompöse Feier, die weißen Kutschen, das Menü, das Programm, die Reden, die Musikkapellen, die Flitterwochen...

Am Schluss erhielt Miriam einen Anruf von ihrem Makler aus Deutschland, der ihr verkündete, dass ihre Immobilie verkauft sei. Zwar hatte das Anwesen samt Grundstück deutlich weniger eingebracht, als erhofft, aber es war immerhin noch ein hoher sechsstelliger Betrag - ein großer Verlust, wenn man bedachte, dass Erik die Villa mit Garten für fast zwei Millionen Euro erworben hatte.
Es war ihr egal. Geld spielte zukünftig keine Rolle mehr. Sie wollte die Bude von der Backe haben. Sie klärte ihren neuen Lebensgefährten darüber auf, der uninteressiert wirkte: 720.000 Euro.
„Ja, schön, schön. Kannst es ja als Spielgeld in Monte Carlo oder Atlantic City nehmen. Oder kauf dir was Hübsches. Magst du eigentlich Rennpferde?“
Miriam lächelte und hielt seine Hand.

- Warum glauben nur alle Kerle, dass Frauen, die gut tanzen und auch noch reiten, auch im Bett Granaten sind? Na gut, in meinem Fall, bei aller Bescheidenheit, stimmt es ja schon irgendwie... -

Miriam musste ihm noch erklären, dass sie noch mal zu ihrem Ex musste. „Da ist noch eine letzte Angelegenheit. Ich muss ihn treffen. Morgen.“
Ihr Partner war nicht begeistert, aber schlug vor: „Flieg ruhig für ein paar Tage nach Deutschland. Ich werde in der Zwischenzeit im meinem Londoner Büro nach dem Rechten sehen.“
Miriam war erleichtert, dass es so einfach gewesen war. Sie wollte gleich morgen früh eine Maschine nehmen.

- Hoffentlich wohnt Erik noch im Gartenhäuschen. Wie soll ich ihn sonst finden? -

Am Abend hatte sie erneut Sex mit ihrem Zukünftigen, aber sie war in Gedanken bei Erik. Morgen würde sie ihn aufschließen. Für immer und ewig. Ein Lebensabschnitt war zu Ende.
Die letzten Jahre waren intensiv und abwechslungsreich gewesen. Ja, sie hatte sie genossen, die Zeit mit Erik.
Ob er zukünftig wieder eine Schlüsselherrin haben würde? Oder würde er keinen KG mehr tragen? Vielleicht die ersten paar Monate. Aber er war nun mal devot und brauchte eine feste Hand. Eine Hand wie ihre. Aber wer kannte Erik besser als sie? Niemand.

- Ich könnte seiner neuen Flamme ja ein paar Tipps geben... -

Nachdenkend über ihr Leben konnte Miriam lange nicht schlafen. Sie stieg noch mal aus dem Bett, zog sich einen Seidenmantel über und ging auf das Außendeck. Sie lehnte sich an die Reling und schaute auf das schwarze Meer hinaus und zum Sternenhimmel hinauf. Sie war so in Gedanken versunken, dass sie die kühle Seeluft nicht wahrnahm. Ihre Brustwarzen waren hart und bildeten sich deutlich durch ihre Seide ab. Aber sie spürte sie nicht.
Miriam stand an einer wichtigen Wegkreuzung ihres Lebens. Einem Scheideweg. Was würde die Zukunft bringen?

Erik war den ganzen Tag schon kribbelig. Heute war sein letzter keuscher Tag!
Morgen hatte er die 180 erreicht. Ungefähr ein halbes Jahr. Morgen würde er Miriam treffen, vermutlich zum letzten Mal in seinem Leben. Und dann würde er „fiedeln“ bis zum Umfallen. Bei seiner angesammelten Sahne mussten es schon drei oder vier Mal hintereinander werden, um den Druck loszuwerden. Und dann täglich! Ja, so stellte er es sich vor. Jeden Tag! Und er konnte schnell wieder bei Oliver ausziehen.

- Diese ständige Vögelei hier geht mir so was von auf den Senkel! Das ganze Haus ist das reinste Set eines Hardcore-Pornos -

Wahrscheinlich würde es ihn sogar nerven, wenn er keinen KG tragen würde. Vielleicht aber nur, weil ER nicht die hübsche willige Mandy vögeln durfte? 55 kg schwanzreitende Erotik? Ein gewisser Neid Oliver gegenüber,,, ja, den musste er sich eingestehen. Aber so extrem wie Oliver, der alles mit zwei Paar Lippen liebte, war er nun auch nicht.

Eigentlich könnte er sich dann auch als Eigentümer des Dominastudios, des TW und der Disko in Australien outen. Sollten Baakir, Vera, Oliver, Joan und alle anderen doch Stielaugen bekommen!
Und finanziell konnte er wunderbar davon leben. Die Geschäfte florierten. Dann war die Maskerade definitiv unnötig. Kein Versteckspiel mehr. Freiheit! Das Leben aus vollen Zügen genießen!

Erik ging in eine blendende Zukunft. Er wünschte Miriam alles Gute! So biestig und gemein sie auch gewesen war... Er war ja mehr oder weniger freiwillig bei ihr geblieben.
Sie war seine große Liebe. Doch es würde andere Frauen geben. Aber er wollte sich nie wieder so konsequent unterbuttern lassen. Eine gewisse devote und masochistische Veranlagung war tief in ihm, aber so hörig, wie er es Miriam gegenüber gewesen war, wollte er nie wieder einem Menschen ausgeliefert sein.
Es war eine wahnsinnige Zeit, es waren intensive Erfahrungen, die er nicht wirklich bedauerte. Sie gehörten zu seinem Leben. Er hatte Miriams sadistischen Triebe befriedigt, und er hatte es genossen, ihr Partner oder auch nur Sklave zu sein.

Ob sie mit jemandem glücklich werden konnte, der so gar nichts mit BDSM zu tun hatte, gar nichts zu tun haben wollte? Erik zweifelte daran. Aber er wusste auch, wie gut Miriam schauspielern konnte. Sie würde sich als eine umwerfende und begehrliche Frau präsentieren, von der der Typ seine Finger nicht lassen konnte, und der er keinen Wunsch ausschlagen würde. Sie würde ihn mit Leichtigkeit um den kleinen Finger wickeln. Und ihre gemeine Ader würde sie auf Dienstboten oder andere Leute kanalisieren. So war sie, und so würde sie stets bleiben. Es würde genug Opfer geben: Tennis-, Golf, Reit- und Skilehrer, Chauffeur, Gärtner, Bodyguards, Geschäftsfreunde ihres Mannes...

Erik seufzte laut. Tja, so war das Leben. Es ging immer weiter. Auch, wenn sich ihre Wege nun trennten.
Wenigstens war er am Vormittag alleine in Olivers Haus, da sein Vermieter samt Anhängsel im Baumarkt arbeiteten.

- Oder was auch immer sie da im Holzlager hinter irgendwelchen Paletten machten... -

Mittags war die Ruhe vorbei: Das Pärchen erschien mit Pizzakartons. Immerhin hatten sie eine heiße „Mafiatorte“ für Erik mitgebracht. Bei den Getränken achtete er penibel darauf, dass Oliver ihm nicht etwas von Veras Aphrodisiakum hineinschüttete – der Witz war zwar alt, aber für Oliver immer noch ein Brüller.
Am Nachmittag saugte Erik das Haus und putzte die Fenster, die es dringend nötig hatten. Danach gönnte er sich eine Auszeit. Abends würden die Mitbewohner ihm sicherlich erneut mit penetrantem Rammeln den letzten Nerv rauben.

- Ich zähle die Stunden... -

Gegen 18.30 Uhr kamen Oliver und Mandy nach Hause. Der Hausherr ging durch die Eingangstür, Mandy war breitbeinig auf seine Hüften gesprungen. Erik schloss hinter dem Pärchen die Tür. Ein Nachbar hatte die Szenerie beobachtet und gaffte. Erik winkte ihm zu.

In Down Under stellte Baakir seinen Hot Pussys die neueste Idee für die Chastityshow vor: die Bewährung! Dabei konnten ausgewählte Keuschlinge, die noch für längere Zeit in ihren Keuschheitsvorrichtungen schmoren mussten, während der Show zumindest für einige Minuten befreit werden und ihren Druck abbauen – wenn sie sich überwanden, es mit einer künstlichen Vagina und natürlich vor Live-Publikum zu tun. Dabei galt es genaue Zeitangaben der Moderatorin Eva einzuhalten. Wurde der Jüngling nicht rechtzeitig fertig, ging es unbefriedigt zurück in seine Schelle.

Baakir hatte gleich drei der Vaginapuppen konstruieren lassen. Es handelte sich um lebensechte Frauenpuppen, die den Hot Pussys zum Verwechseln ähnlich sahen (Maria Angeles, Lucia und Vera). Baakir grinste, als er die verblüfften Gesichter seiner Girls sah. Diese Puppen wurden auf der Bühne über eine Querstange gebeugt, so dass die drei Kandidaten sich von hinten vergnügen konnten.
Eva stand jedoch mit der Stoppuhr daneben. Für die Zuschauer würde eine überdimensionale Anzeige aufleuchten. Selbstverständlich sollten die Bewährungszeiten so kurz bemessen sein, dass es für die Jünglinge kaum eine Chance auf eine Erleichterung gab – egal, wie verzweifelt sie sich anstrengten, wie sehr ihre Hüften auch einer Nähmaschine oder einem Presslufthammer glichen...

Dazu musste vor der Premiere berechnet werden, wie viele Sekunden großzügig zur Verfügung gestellt werden konnten, ohne einen „Unfall“ herauszufordern.
Baakir meinte: „Ich werde als Testperson fungieren.“
Eva gluckste ungläubig: „Ja, klar. Du sperrst dich für zwei Monate in einen KG, um dann zu prüfen, wie lange du brauchst...“
Baakir: „Quatsch! Natürlich nicht! Aber ich werde mir eine Megadosis Aphrodisiakum reinpfeifen. Dann ist die Geilheit vergleichbar.“
Vera: „Kommt auf die Menge an. Aber ich kann dir einen Mix machen, der dich zum gierigen und sabbernden Ziegenbock macht.“
Maria Angeles flüsterte Lucia ins Ohr: „Ist er das nicht schon?“
Baakir: „Was gibt es da zu tuscheln? Also, her mit dem Zeug!“

Vera mischte ihm eine wahre Bombe zusammen. Und schon nach einer halben Stunde stöhnte Baakir, während er sich über den Schritt strich: „Wow! Ich bin bereit! Die Explosion steht kurz bevor!“
Aber Vera meinte: „Nein, noch nicht. Die Wirkung wird noch stärker. Jetzt entspricht sie vielleicht einem Monat im KG mit regelmäßigen Tease & Denial-Sessions.“
Baakir ächzte. „Hey, ich bin so hammerspitz! Girls! Mein Prügel ist die reinste Dynamitstange, bei der die Lunte bereits abgebrannt ist!“
Vera: „Du musst noch eine halbe Stunde durchhalten. Sonst ist der ganze Versuch nicht realistisch.“
Baakir jammerte. „Oh, das war keine gute Idee. Dein Zeug ist ja mörderisch. Uuuh, mein Schwanz ist so hart, der reißt gleich meine Bermudas in Fetzen.“
Vera kam näher und griff ihm in den Schoß: „Ach, dass geht schon noch...“
Baakir packte die Hot Pussy und sagte: „Babe, ich werde dich jetzt auf der Stelle vernaschen!“
Doch Vera bekam Schützenhilfe von den drei anderen Hot Pussys, die auf ihren Chef einredeten.

Baakir wurde immer unruhiger und stöhnte und ächzte wie unter Schmerzen. Alle zehn Sekunden sah er auf seine dicke Luxus-Armbanduhr. „Wie lange noch?“
Eigentlich waren es noch 25 Minuten, aber Baakir machte sich nach circa 20 Minuten auf den Weg zu den drei lebensechten Liebespuppen, die ihm ihre süßen nackten Ärsche und Muschis entgegenstreckten.
Baakir entschied sich für die mittlere Silikonfrau, die Maria Angeles nachempfunden war. Die echte Maria Angeles lächelte: „Darf ich mich nun geschmeichelt fühlen?“
Und dann legte Baakir mit den Hosen an den Füßen los. Sein schwarzes Monster versank wie ein Rammbock in der feuchten Spalte. Lustvoll stöhnte der Farbige auf und begann sofort mit pumpenden Bewegungen, als ginge es um Leben und Tod.
Eva schaute genau auf die Uhr. „Wenn es dir kommt, sag vorher Bescheid.“
Von Baakir kamen nur noch grunzende und keuchende Geräusche.
Eva fragte: „War das ein Ja?“
Baakir pumpte, und für eine Antwort war offenbar nicht mehr genug Konzentration übrig. Es dauerte keine halbe Minute, als der Farbige lauter grunzte. „Ich glaube, ich komme....“

Eva stoppte die Uhr und zog ihren Chef mit aller Kraft von der Puppe weg.
Baakir war außer sich: „Was machst du denn? Bist du wahnsinnig? Ich wollte gerade...“
Eva sah streng zu ihrem Boss. „Wir hatten was anderes ausgemacht. Die Keuschis müssen mehrmals ran, wenn das Publikum ihnen eine weitere Chance gibt. Also lass uns das auch genauso durchspielen!“
Baakir seufzte und brummelte jammernd. „Das halte ich nicht aus!“
Eva sagte: „Du musst!“ Sie sah auf ihre Armbanduhr, dann meinte sie: „OK. Das waren jetzt 60 Sekunden Pause. Mach weiter!“ Sie drückte die Stoppuhr erneut.
Baakir ließ sich das nicht zwei Mal sagen und pumpte erneut mit dem schwarzen Ungeheuer. Diese Mal brüllte er vor Lust, als bei ihm alle Dämme brachen. Die Hot Pussys sahen sich sprachlos an. Eva schimpfte: „Toll! Jetzt hast du es vermasselt. Das waren noch weitere 22 Sekunden im zweiten Versuch.“
Vera stellte fest: „Wir haben zumindest für zwei Versuche die Testzeiten. Lass uns den Kandidaten bei ihrer ersten Chance 45 Sekunden geben. Und beim zweiten Mal maximal 20.“
Eva notierte die Werte. Baakir löste sich langsam von der künstlichen Maria Angeles. „Ouh, WOW! Fühlt sich an wie das Original!“
Maria Angeles boxte ihm spielerisch gegen die Schulter.
Baakir zeigte auf die Puppe: „Lasst das saubermachen. Ich kühle mich im Meer ab.“ Mit breitem Gang stolzierte er aus der Diskothekenhalle.

Eriks letzter Abend im KG war angebrochen. Oliver und Mandy machten es ihm erwartungsgemäß nicht einfach. Anfangs blieben sie noch bei Küssen und saßen nebeneinander auf dem Sofa, doch nach und nach fummelten sie sich unter ihrer Kleidung zu mehr und mehr sexuellem Appetit.
Erik tat so, als würde er es nicht bemerken, während der Fernseher lief. Doch dann ging das Pärchen völlig ungeniert zum Angriff über und pimperte auf dem Sofa vor den Augen des keuschen Mannes.
Erik hoffte, dass das Geschehen bald ihren unrühmlichen Höhepunkt erleben würde, und damit die Sache gegessen war, aber das Gegenteil war der Fall. Ihre erste Nummer hatte sie nur noch mehr angeheizt. Und Oliver setzte sich plötzlich neben Erik, nahm ihn in den Arm und sagte: „Weißt du was? Ich habe ein paar Leute eingeladen. Damit wir alle unseren Spaß haben.“
Erik sah ihn erschrocken an. Sollte das etwa eine Sexorgie geben? Mit ihm als einziger KG-Träger? Er fragte Oliver: „Muss ich da wirklich dabei sein? Wohl nicht! Ich bin im Keller!“
Oliver und Mandy sahen ihm lachend nach.

Im Untergeschoss knallte Erik die Tür zu seiner Kammer hinter sich zu und warf sich auf seine dünne Matratze. Hoffentlich rief Miriam morgen schon sehr früh an, damit diese Tortur hier endlich vorbei war. Der Zettel, den er am Gartenhäuschen hinterlassen hatte, enthielt die Telefonnummer von Oliver sowie seine Adresse. Nur um sicher zur gehen. Miriam wusste natürlich, wo er wohnte, aber Erik wollte kein noch so kleines Risiko eingehen.

- Am besten, ich versuche zu schlafen. -

Kaum hatte er die Augen zugemacht, wummerten starke Bässe durch die Decke. Musik. Olivers Party hatte wohl begonnen. Erik stopfte sich Knäuel aus Papiertaschentüchern in die Ohren und deckte sich zu. Trotzdem konnte er anfangs nicht einschlafen. Er stellte sich vor, was die Partyleute über ihm trieben. Welche sexuellen Gelüste befriedigt wurden, welche exotische Stellungen die Paare einnahmen, wie die Frauen mehrfache Orgasmen hinauskreischten, wie Männer ihre Kanonen abfeuerten und lustvoll stöhnten, wie sich ein halbes Dutzend Eierpaare leerte und entspannte, wie die lustgierigen Kerle mit harten Knüppeln durch das Wohnzimmer liefen, sich durch heiße Lippen verwöhnen ließen, wie sie sich erneut ergossen, wie sexy Girls sich an den Männern rieben, bis ihre Lust den Höhepunkt erreicht hatte,
wie... und wie Oliver spottend von dem keuschen Erik erzählte, der im Keller lag – mit megadicken vollen Eiern, die wie Dampfkessel unter Druck standen.

Erik sank endlich in einen erlösenden Schlaf. Doch in seinen Träumen quälten ihn Nymphen, die sich wie Aphroditen über seinen gefangenen Leib hermachten, ihn aufgeilten und heuchelten, ihm Befriedigung zu verschaffen, aber in Wahrheit nur seine unerfüllte Lust verstärkten. Und als er es kaum noch aushielt vor lauter Aufgeilerei, da erwachte er aus dem Traum. Erleichtert und noch im Halbschlaf seufzte er erschöpft, doch dann merkte er, dass er nicht alleine war. Im nächsten Moment ging das Licht an. Oliver, Mandy und zwei ihm unbekannte Frauen standen um ihn herum und...

- Was machen die? Was...? -

Die beiden Frauen sprühten mit einer Dose Rasierschaum auf seine Brust... Was hatten die nur vor? Was sollte das? Er war doch schon rasiert...
„Hey, wer... was soll das werden?“, stammelte Erik und erwachte wie mit einem Schlag aus seinem schlummernden Zustand. Er war hellwach und wollte aufstehen, aber die Frauen hielten ihn zurück. Die beiden Unbekannten knieten sich zu ihm und...

...leckten den Schaum von seinen Brustwarzen. Jetzt begriff Erik, dass es Sprühsahne war. Die kitzelnden Zungen taten gut und ließen seine Nippel stark erigieren. Allen Widerstand gab er auf. Er ergab sich seinem Schicksal. Er wusste selbst nicht, ob aus Resignation oder weil es so erregend war. Mit einem Ruck zog Mandy die Decke weg, unter der Eriks Unterkörper gelegen hatte. Die Frauen zogen seinen Slip hinab. Erik intervenierte jetzt doch. „Das...“, aber weiter kam er nicht. Er schaute verdutzt auf die Sprühdosen, die nun seinen KG mit weißem Schaum bedeckten. Bald war der KG völlig in der weißen süßen Sahne eingetaucht. Erik schluckte aufgeregt. Würden sie jetzt...

Ja! Sie schleckten die Sahne genießerisch von seinem KG und seinen Bällen...
Erik wandte sich und stöhnte gierig auf. Es war so schön, dass er es zuließ, obwohl er genau wusste, dass ihn das um den restlichen Schlaf bringen würde. Oliver hatte keinen Schlüssel zu seinem KG, und daher würde dieses Liebesspiel, so erregend es auch war, nur zu einem führen können: zu noch dickeren Eiern. Erik japste und stöhnte, seufzte und zitterte. Wohlige Schauer fluteten seinen Leib, aber im nächsten Augenblick verwandelten sie sich in frustrierte Pein in seinen Hoden.

Als die Sahne aufgeschleckt war, küssten sich die zwei Frauen über ihm voller Obsession. Waren das zwei Lesben, fragte er sich. Aber dann hätten sie doch wohl keinen Spaß an der Aktion mit der Sahne gehabt...?
Erik war irritiert, aber seine jetzt quälend drückenden und schmerzenden Hoden ließen ihn keinen klaren Gedanken fassen. Und so schnell, wie das Quartett gekommen war, war es auch wieder weg. Sogar das Licht machten sie aus. Erik ächzte. Er wankte zum Lichtschalter und klickte die Glühbirne wieder an. Jetzt würde er auf keinen Fall mehr schlafen können. Wie sehr hätte er sich einen Aufschluss schon heute gewünscht! Ihn gebraucht! Als die Damen seine Nüsse verwöhnt hatten.... OOOooooooouuh!, was hätte er für einen Aufschluss gegeben! Dafür wäre er gegen alle Vernunft einen weiteren Monat in die Zwangskeuschheit gegangen. Zwei... drei?
Die Idee für den nächtlichen Überfall hatte Oliver gehabt! Da war sich Erik sicher. Der geilte sich daran auf, dass Erik unbefriedigt in seinem KG schmachtete. Der Keuschling sollte detailliert und intensiv erleben, was er eben NICHT bekam.
Erik sah auf die Uhr: 3:07:58. Sollte er sich noch mal hinlegen? Er versuchte es, bekam aber kein Auge zu. Stattdessen streichelte er den KG und seine Bälle, aber die Berührungen waren nichts im Vergleich zu den feuchten Zungen!

Um Punkt 6:30 Uhr stand er auf. Er hatte sich nur hin- und hergewälzt. Die Nacht der Qualen war vorbei. Heute war sein großer Tag!
Der Tag der Freiheit!
Für immer!
Yeah!







Viele Grüße von prallbeutel
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:09.02.14 21:11 IP: gespeichert Moderator melden


Der große Tag. Endlich der Aufschluss.
Miriam ist in ihrem Element und hat den Security ihres Verlobten voll unter Kontrolle. Wahrscheinlich wird er auch verschlossen.
Aber Erik frei? Für immer und ewig?
Kann ich mir bei Miri nicht vorstellen.
Er wird gewiß wieder übertölpelt.
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:09.02.14 21:46 IP: gespeichert Moderator melden


Ich glaube nicht das Miriam Erik Übertölpeln will.
Vielleicht springt ja sogar eine Abschiedsnummer raus mit seiner Miriam.
Nach dem Tag kann Erik sich dann um seine Geschäfte kümmern und die Tattoos Überstechen lassen. Ist weniger Schmerzhaft als Laserentfernung.
Bleibt nur noch das Brandzeichen als Erinnerung an Miriam.
War doch klar das der Leibwächter gegen Miri keine Chance hat. Im Gegenteil er sitzt selber in der Falle und muß Miri gehorchen. Wer wohl die Villa gekauft hat? Die neue Show bei der Chastity Show ist ja echt fies. Die armen Keuschlinge.
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:16.02.14 19:37 IP: gespeichert Moderator melden


Erik trifft Miriam zur Schlüsselübergabe

Er bereitete für Oliver und Mandy das Frühstück. Als die Drei zusammen saßen, fragte Oliver: „Na, hat dir die Überraschung gefallen?“
Mandy kicherte hinter vorgehaltener Hand. Erik sah missmutig auf seine Frühstücksflocken. Mandy griff nach Olivers Unterarm: „Lass den Armen! Das muss ganz schön hart gewesen sein für ihn!“
Oliver schmunzelte: „Hart war er bestimmt! So weit der KG es zugelassen hat!“
Das Paar lachte. Dann meinte Mandy: „Sei nicht so gemein!“
Erik hatte genug und stand auf. Er ging ins Wohnzimmer, wo es völlig chaotisch aussah. Die Gäste hatten gehaust und gewütet wie Vandalen: Auf dem Tisch prangte noch Sprühsahne. Jemand hatte ein Wort gesprüht: „Spermastau“.
Erik durchzuckte es wie ein Blitz in seine Hoden. Wer war das? Oliver? Mandy? Eine der Zuckerschnuten von gestern? Alle hatten sein Tattoo gesehen, als er auf dem Rücken lag. Der KG verdeckte die Verzierung, die er Miriam zu verdanken hatte, nicht. Sie hatten sich alle über ihn lustig gemacht. Er war ihr Opfer gewesen für ihre Lust. Erik ballte die Fäuste und rannte schnell in die Küche, um ein Wischtuch zu holen, um die Sahne zu entfernen.

Kurz darauf fuhren Oliver und Mandy zur Arbeit. Erik sollte die Wohnung aufräumen. Mandy hatte ihn mit den Worten verabschiedet: „Schön sauber machen, alles! Sonst wird Mutti böse!“
Aber er dachte gar nicht daran. Sobald Miriam sich meldete, würde er sofort zur Villa fahren. Oder Miriam sollte ihn abholen. Die Anbindung von Olivers Adresse an öffentliche Verkehrsmittel war gut, aber in der Nähe des Anwesens gab es nur eine Busstrecke, die zwei Mal am Tag fuhr.
Erik hatte seine eigene Kleidung inzwischen gewaschen, getrocknet und gebügelt. Er zog Olivers Klamotten aus und fühlte sich gleich wohler. Seine persönlichen Sachen waren zwar auch nicht gerade modisch und neu, aber besser als Olivers Lumpen allemal.
Ab morgen würde er eh nur noch in feinem Zwirn herumlaufen, wenn er sich erst mal als Eigentümer dreier Erotiketablissements geoutet hätte. Aber erst musste er aus seinem KG raus! Mit den Fingern trommelnd wartete Erik auf Miriams Anruf.
Gegen Mittag klingelte es endlich.

- Ahhhh! Das ist sie! Hoffentlich ist sie schon unterwegs. Wenn ich nicht gleich hier weg bin, kommen Oliver und seine Schnalle noch nach Hause. Denen will ich gar nicht mehr begegnen. -

Erik nahm zitternd den Telefonhörer auf und sprach hinein: „Ja? Hallo?“
Miriams Stimme war am anderen Ende. „Erik? Bist du das? Ich war in der Villa. Ich habe deinen Zettel gelesen.“
Erik fiel ein tonnenschwerer Stein vom Herzen. Diese süße Stimme! Er hatte sie vermisst! Es würde schwer werden ohne sie.
„Miriam? Ja, ich bin fürs Erste bei Olli untergekommen. Kommst du her?“
Miriam: „Lass uns in der Stadt treffen. Im Café neben dem Kino.“
Erik wollte gerade sagen, dass er keinen fahrbaren Untersatz hatte, da legte Miriam bereits auf.

- Scheibenkleister! Jetzt kann ich da hinlaufen! Das sind drei Kilometer. Und ich habe kein Geld für die Straßenbahn... -

Er machte sich per pedes auf den Weg zum Ziel. Als er die Haustür von Olivers Haus zuzog, war es wie ein Stück Leben, das er hinter sich ließ.
Kaum war er um die Straßenecke verschwunden, fuhren Oliver und Mandy hupend auf die Auffahrt. Oliver rief nach Erik und wunderte sich. „Wo steckt der Penner?“
Mandys Stimme führte ihn ins Wohnzimmer: „Das musst du dir anschauen!“
Oliver kam zu ihr und sah, dass noch alles so unordentlich und verdreckt war, wie morgens. „Dieser Wichser! Der hat keinen Finger gerührt! Na, warte! Dem werde ich es zeigen!“
Mandy: „Vergiss ihn. Schaff dir lieber eine Putzfrau an.“
Oliver winkte ab: „Kostet Geld. Hey, vielleicht könnten ja ab und zu Lorenzo und Kevin bei uns für Ordnung sorgen...“
Mandy runzelte die Stirn. „Du meinst die Exsklaven von Miriam? Die sind doch jetzt bei... Wie hießen die noch?“
Oliver: „Manuela und Justin. Vielleicht leihen sie uns die beiden ja. Ich weiß auch schon, warum sie das tun werden.“
Mandy: „Ach ja?“
Oliver: „Ich habe immer noch massenweise von Veras Aphrodisiakum. Daran sind die beiden bestimmt interessiert. Vielleicht könnten wir sogar als Gegenleistung einen der beiden Burschen permanent im Haus halten.“
Mandy umarmte ihren Stecher: „Du bist so klug!“
Oliver suchte mit seinen Fingern die zarten Brüste der Angestellten und vergrub dann auch sein Gesicht darin. „Ich weiß. Komm, lass uns in die Küche gehen und was essen. Und heute machen wir eine etwas längere Mittagspause, damit wir noch Zeit für uns haben. Ich muss doch mein Sahneschnittchen vernaschen...“
Mandy giggelte albern. „Gute Idee, Olli.“

Erik kam an dem Café an, wo er Miriam treffen sollte. Dieses Mal hatte er Glück mit dem Wetter. Morgens hatte es noch geregnet, aber jetzt schien eine Wintersonne, die die kühle Luft wenigstens ein wenig wärmte.
Er betrat aufgeregt den Gastronomiebetrieb und schaute sich um. Es war etwa zur Hälfte gefüllt. Aber an keinem der etwa 15 Tische saß Miriam. Erik fragte sich, ob er zu früh war. Dann ging er zur Theke und erkundigte sich bei einer Kellnerin, ob sie eine einzelne Dame gesehen habe. Er beschrieb sie. Danach fiel ihm ein, dass Miriam ihr Äußeres verändert haben könnte. Alleine ihre Haare. Sie trug meist ihren natürlichen brünetten Ton, aber sie hatte auch schon Strähnchen, eine schwarze Tönung, oder eine einzelne Strähne in anderer Farbe. Sie hatte glattes Haar oder große Locken. Wer weiß? Vielleicht trug sie inzwischen eine Kurzhaarfrisur? „Honigbraune Augen“, ergänzte Erik.
Die Bedienung meinte schmunzelnd: „So genau schau ich mir nur fesche Burschen an“, doch dann runzelte sie die Stirn. „In unserem Bistrobereich sitzt, glaube ich, eine einzelne Dame, die Ihrer Beschreibung entspricht.“
Sie zeigte an der Theke entlang zu einer Drehtür. Die hatte Erik noch gar nicht bemerkt. Er betrat den anderen Raum und...

...da saß eine Person mit dem Rücken zu ihm. Es war Miriam! Das konnte Erik sofort erkennen. Er ging mit weichen Knien zu ihr. „Hi, da bist du ja.“
Miriam lächelte. „Hallo Erik. Schön, dass wir uns hier treffen können. Weißt du, die Immobilie ist verkauft, und bei Oliver wollte ich nun wirklich nicht mit dir sprechen.“
Erik sah ihr in die Augen. Diese wunderschönen Augen...

Ihr Blick hatte das gewisse Etwas. Ein Funkeln. Aber nicht dieses spitzbübische, das sich bei ihr zeigte, wenn sie eine Gemeinheit vor hatte. Es war mehr wie der Glanz... einer Verliebten? Leider galt es wohl nicht ihm...

„Du bist braun geworden“, stellte er fest, weil er nicht wusste, wie er beginnen sollte. Miriam lächelte wieder. „Wir waren im Mittelmeer auf seiner Yacht.“

- Und duften tut sie wieder so geil.... -

Erik schluckte. Er wollte fragen, ob sie ihn heiraten würde. Er wollte wissen, ob sie miteinander geschlafen hatten...

- Meine Güte! Ich würde mich ja lächerlich machen! -

„Schön, dass du nun glücklich bist“, sagte Erik und winkte der Kellnerin. Er fragte Miriam, ob sie noch einen Latte Macchiato haben wolle, denn einen hatte sie offenbar schon getrunken. Sie bejahte, Erik bestellte sich einen großen Kaffee.
In der nächsten Sekunde fiel ihm ein, dass er überhaupt kein Geld dabei hatte. Wie peinlich. Aber Miriam würde sicherlich eine goldene Kreditkarte dabei haben. Eine? Vermutlich ein Dutzend. Von ihm, diesem Goldsack.

Miriam erkundigte sich: „Wie geht es dir? Ich meine... abgesehen von dein...deinem...“ Sie zeigte unter den Tisch. „... deinem Notstand.“
Erik: „Ganz gut. Und selbst?“
Miriam: „Über Langeweile kann ich wirklich nicht klagen. Wir unternehmen sehr viel und reisen von einem Ort zum nächsten. Fast vermisse ich das heimelige Heim.“ Sie schmunzelte. Es wirkte bedauernd.
Erik: „Ich werde morgen bei Oliver ausziehen. Du kennst ihn ja. Nicht gerade ein angenehmer Zeitgenosse – es sei denn, man liebt seine sadistische Ader.“
Miriam fragte plötzlich: „Möchtest du eine neue Partnerin an deiner Seite haben?“
Erik zuckte mit den Achseln. „Mal sehen. Erst mal nicht.“
Miriam: „Ich würde dir, wenn du möchtest, eine Tattoo-Entfernung mit dem Laser bezahlen. Den Rahmen um die Schrift am Arsch wirst du vermutlich nicht so leicht los. Ist ja ein Branding.“
Erik: „Tja... Vielleicht kann man es auch überstechen.“
Miriam druckste ein wenig herum. Dann bot sie an: „Den thailändischen Vertrag, den ich gemacht habe...“
Erik horchte auf.
Miriam: „Das Geld brauche ich nun ja wirklich nicht mehr. Ich habe locker das Zehnfache an Kröten zur freien Verfügung.“
Erik stutzte: „Das heißt, dass mein gesamtes Einkommen mir zufließt? Mir alleine?“
Miriam nickte. Sie holte eine sündhaft teuer aussehende Handtasche hervor und holte den Vertrag hervor. Sie hielt ihn über das Teelicht, das auf dem Tisch stand und verbrannte ihn zu Asche.
Eriks Mund stand offen vor Verblüffung.

Das war immerhin anständig von Miriam. Und dann kam der zweite Paukenschlag: Miriam erzählte, dass sie für die Villa mit Garten über 700.000 Euro erhalten hatte und diese ebenfalls an Erik abtreten wollte. Erik glaubte seinen Ohren nicht trauen zu dürfen. Erstens war so viel Großzügigkeit von Miriam fast beängstigend, aber zweitens war die Summe sehr niedrig.
Miriam berichtete, dass der Makler leider keinen besseren Preis herausgeholt hatte. Sie reichte ihm einen Scheck über die gesamte Summe. Erik nahm ihn zitternd entgegen. Ihre Finger berührten sich kurz. Dabei fiel sein Blick auf den Ringfinger seiner Exfrau: Ein Brillantring der Sonderklasse funkelte ihn an. Der musste ein Vermögen gekostet haben. War wohl der Verlobungsring. Was sie da wohl erst zur Hochzeit erwarten durfte?

Miriam und Erik schwelgten noch ein wenig in der Vergangenheit. Im Nachhinein fand Erik vieles von Miriams Gemeinheiten gar nicht mehr so schlimm. Allerdings konnte die Frau die Erinnerungen auch geschickt durch eine rosarote Brille schicken, drehen und wenden und so lange weichklopfen, bis sie nur noch zum Teil der Realität entsprachen.
Letztlich kam man zum Schluss, dass sie beide sich immer treu geblieben waren. Obwohl Miriam zahlreiche Lover hatte, war ihre echte Liebe nur Erik vorbehalten gewesen. Erik musste schon lange in seinem Gedächtnis kramen, um Beispiele zu finden, aber Miriam versicherte ihm, dass es so war.
Als eine Gesprächspause die beiden ein wenig verlegen machte, entschuldigte Miriam sich kurz, kam nach ein paar Minuten wieder und überraschte Erik von hinten mit einem geflüsterten: „Da bin ich wieder“, das er als heißen Hauch in seinem Nacken spürte.
„Betreibst du noch deine sportlichen Hobbys? Thaiboxen und Stangentanz?“, fragte er.
Miriam schüttelte den Kopf und steckte sich anschließend eine lange Haarsträhne mit Daumen und Zeigefinger hinter ihr Ohr. „Nein, dafür ist keine Zeit. Vielleicht fange ich mit Ballett an. In der Schweiz fahren wir, denke ich, Ski. Und sonst... mal sehen.“
Sie blickten sich einen Moment stumm in die Augen. Dann fragte Miriam: „Willst du mir denn jetzt verraten, womit du dein Geld machst? Wo dein Erbe investiert ist?“
Erik grinste. „Eher nicht, Miri.“
Miriam: „OK. Gut. Wir sollten uns... vielleicht mal wiedersehen?“
Erik: „Sehr gerne.“
Miriam lächelte und griff nach seiner Hand. Die Nägel waren wie gewohnt perfekt manikürt, ihre Haut samtweich. „Also dann. Bevor ich gehe... Dein Schlüssel.“ Sie griff sich vorsichtig ins Dekolleté.
Erik merkte, wie ihm heiß wurde. Es war soweit! Der Augenblick seiner Befreiung!
Miriams Finger erschienen wieder mit...

… einer Visitenkarte. „Hotel Zum Goldenen Brunnen, Zimmer 424. Komm heute Abend um 20 Uhr zu mir, OK?“
Erik unterdrückte ein Ächzen. Warum hatte sie den Key nicht direkt mitgebracht?

- Typisch Miri! Ihr letzter Streich! Wahrscheinlich erhalte ich den Schlüssel um 23.59 Uhr... -

„Bis heute Abend“, verabschiedete sie sich von Erik. Er stand mit ihr auf. Sie streckte sich auf die Zehen und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Dann umarmten sie sich. Erik durchströmte eine wohlige Wärme. Miriam bat an der Theke um die Rechnung und erledigte es dezent. Kurz darauf war sie weg.

Erik verließ zwei Minuten später das Café. Ein kühler Wind kam ihm entgegen. In Gedanken machte er sich auf den Weg zu Madisons Anwesen. Zu Oliver wollte er möglichst nicht mehr zurück. Zum Dominastudio war es allerdings ein weiter Weg. Aber ohne einen einzigen Cent in der Tasche musste er zu Fuß laufen.

- Heute Abend werde ich mich zum Hotel fahren lassen. Und Geld mitnehmen. -

Unterwegs hatte Erik viel Gelegenheit, um über seine bisherige Beziehung nachzudenken. Hätte sich Miriam nicht scheiden lassen... Was wäre dann geschehen? Wie hätte es sich entwickelt? Wäre er immer noch der keusche Sklave, der kaum auf eine Erlösung hoffen durfte? Hätte er selbst die Kraft gehabt, sich von Miriam zu lösen? Er wusste es nicht.
Und seine Begegnung im Café machte es ihm noch schwieriger. Miriam war wie eine Sucht. Vielleicht unterdrückte sie ihn auf ihre Weise, aber sie tat soooo gut. Ihre Anwesenheit, ihre Nähe. Er hatte sie wieder gesehen, sie gerochen, sie berührt...
Ob er ohne sie leben konnte? - Es blieb ihm keine Wahl. Selbst, wenn er mit seinen Firmen alles offenlegen würde, könnte er nicht gegen diesen Superreichen anstinken.
Die Strecke bis zum Studio, das vor der Stadt lag, zog sich länger hin, als er gedacht hatte. Ab und zu versuchte er zu trampen, aber niemand nahm ihn mit.

- Warum habe ich Idiot im Café nicht einfach ein Taxi bestellen lassen? Ich hätte doch beim Studio von Madison Geld bekommen können! -

Dafür war es mittlerweile zu spät. In der Gegend standen nur noch Wohnungshäuser. Als Erik beim Anwesen ankam, klingelte er. Jetzt würde es erst mal wieder Theater geben, bis er bei Madison vorsprechen durfte. Denn ohne Maskerade war er für die Angestellten eben nur der Sklave Erik.
Lady Stefanie öffnete. „Sieh an! Bist du von deiner Herrin geschickt worden? Brauch der Zögling eine strenge Erziehung?“
Erik antwortete: „Nein, werte Lady Stefanie. Ich soll mich bei Lady Madison melden. Warum, hat man mir nicht gesagt.“
Lady Stefanie rümpfte die Nase. „Ach ja? Du willst mich wohl für blöd verkaufen!“
Erik: „Nein, Lady Madison wünscht mich zu sehen.“
Die Domina winkte ihn herein. Als Erik an ihr vorbeiging, erhielt er einen saftigen Arschtritt mit ihrem Stiefel. „Vorwärts!“

Der Weg führte sie ins Untergeschoss. Erik wurde argwöhnisch. Madison persönlich arbeitete nur selten mit Gästen. Warum war sie dann im Keller? Oder führte Stefanie ihn gar nicht zu Madison?
Es ging die Treppe hinunter. Erik erkannte den Flur wieder. In diesem Trakt waren einige nackte Zellen eingerichtet, die an einen mittelalterlichen Kerker erinnerten. Bis auf eine Zelle waren alle leer. Ein Gast war mit schweren Ketten und Manschetten an Armen und Beinen gefesselt, so dass seine Bewegungsfreiheit zwar nur wenig eingeschränkt war; schlimmer war die Halsmanschette, die mit einer Metallstange an der Fußkette fixiert war. Diese Stange war nur ein Meter lang. Der Gefangene saß daher im Schneidersitz auf dem Boden.

Als Lady Stefanie mit Erik erschien, stand er tief vorgebeugt auf, was ihm allerdings erst beim dritten oder vierten Versuch gelang. Die Domina steckte Erik in die Nachbarzelle und verschloss die schwere Gittertür, die mit einem lauten Kreischen und Scheppern ins Schloss fiel.
Lady Stefanie grinste ihren neuen Zelleninsassen an. „Lady Madison kann dich gar nicht bestellt haben. Sie ist nicht da und kommt erst heute Abend zurück, du kleiner Lügner. Solange wirst du schön im Kerker verbringen, und dann werden wir klären, was hier gespielt wird.“
Erik ächzte. „Nein, ich...“ Verdammt! Was sollte er sagen? Ausgerechnet heute war Madison außer Haus! „Vielleicht sollten Sie Lady Madison darüber informieren, dass ich hier bin. Es erschien mir äußerst wichtig“, behauptete Erik.
Aber Lady Stefanie lachte nur kurz trocken auf. „DU bist garantiert nicht wichtig, du Wurm! Zieh deine Sachen aus! ALLES!“
Erik gehorchte. Widerstand hätte ihm nur Ärger eingebracht. Er reichte der Domina seine Kleidung durch die Gitterstäbe.
Stefanie schien zufrieden. „So ist brav!“ Sie schleuderte die Kleidung zur Seite und verließ den Zellentrakt. Der mehrstündige Aufenthalt in dem kahlen Gefängnis war nicht das Problem. Aber wenn Madison ihn erst nach 20 Uhr rettete...

- Dann komme ich zu spät zu Miriam! -

Na, das macht dann auch nicht mehr viel aus, sagte sich der Eingekerkerte. Und sie würde wohl kaum um kurz nach 20 Uhr aus dem Hotel auschecken. So etwas machte man vormittags. Also keine Panik. Es würde sich alles aufklären. Hoffentlich war Madison nicht lange weg, damit er aus diesem Loch schnell wieder herauskam.

Erik ging in der Zelle hin und her wie ein hungriger Tiger. Es gab keinerlei Möbel, nicht mal eine Pritsche. Der Raum war komplett leer. Der Boden bestand aus Blech. Die Zellen waren zwar durch Betonmauern voneinander getrennt, aber in der Mitte war eine etwa ein Meter breite und über die gesamte Höhe verlaufene Gitterwand.
Der Nachbargefangene stand (wegen seiner Halsstange) weit vorgebeugt nun vor dem „Fenster“ und fragte: „Zum ersten Mal hier?“
Erik setzte sich auf den Metallboden. „Nein.“ Er war eiskalt, so dass er wieder aufstand. An seinen Füßen hatte er es nicht so stark empfunden.
Der Mann hinter dem Gitter drehte sich um und zeigte mit einer Hand auf sein geschundenes Gesäß. „Hat mir Lady Diana gestern verpasst. 107 Hiebe mit dem Rohrstock. Erst hatten sie mir 50 Streiche aufgebrummt, aber dann immer weiter gemacht. Ich war felsenfest überzeugt, dass es 100 würden. Mit letzter Willenskraft habe ich es wie ein Mann ertragen, aber bei 101 habe ich Panik gekriegt und losgeheult... Na ja, ich bleibe noch fünf Tage in Kerkerhaft. Morgen werde ich zum Reittier ausgebildet.“ Erik hörte nur mit halbem Ohr zu.
Plötzlich fragte der Sklave: „Was ist das da für eine Tätowierung über deinem Keuschheitsgürtel?“
Erik hielt seine Hand davor und antwortete nicht. Endlich verzog sich der Mann wieder von dem Gitter hinter der Wand zurück.

- Meinen Arsch hat er ja wohl auch schon gesehen. Aber die Schrift drauf ist ja auch groß genug. Und die Aussage ist auch klar. Trotzdem... der Kerl nervt. Ist ganz schön neugierig, das Bürschchen. -

Scheppernd schlurfte der Slave nebenan irgendwo hin und setzte sich offenbar. Erik konnte es nicht sehen. Mit der Halsstange musste es äußerst ungemütlich sein. Die Männer schwiegen, und es wurde mucksmäuschen still im Trakt – bis auf gelegentliches Rasseln der Kette des Sklaven.

Etwa eine Stunde später kam endlich wieder jemand in den Trakt. Erik stellte sich erwartungsfroh an die Gittertür. Madison war aufgetaucht?
Aber es war Lady Stefanie. Vorhin hatte sie einen langen Schlauchrock aus schwarzem Leder zu hohen Plateaustiefeln getragen, dazu eine weiße Bluse, die Haare zu einem Knoten gebunden; jetzt bestand ihr Outfit aus einem hautengen Latexcatsuit, der ihre weibliche Figur betonte. Die Haare waren zu einem Pferdeschwanz gebunden. Sie befreite Erik aus seiner Zelle.
Der Nachbar fragte: „Wann bekomme ich etwas zu essen? Ich habe so einen Hunger.“
Lady Stefanie erstarrte einen Augenblick. Dann lief sie zu der Zelle und spuckte dem Fragenden durchs Gitter ins Gesicht: „Du sprichst nur, wenn du gefragt wirst!“
Danach nahm sie Erik grob am Oberarm und führte ihn ab. Im Erdgeschoss erhielt Erik eine Augenbinde.

- Wozu denn das jetzt noch? -

Stefanie führte ihn so schnell den Flur entlang, dass der blinde Nackte stolperte und an einigen Türrahmen aneckte. Dann musste er abrupt stehen bleiben. Erik wurden die Arme auf den Rücken gedreht und fixiert. Es fühlte sich an, als stecke er in einer Art Schlauch mit Riemen und Schnallen, der die Unterarme aneinander drückte.
Nun griff jemand an seine Bälle und... Befestigte man einen Ring um seine Eier? Er stöhnte auf.
Anschließend hörte er Stefanie befehlen: „In die Hocke, Sklave!“ Gleichzeitig hieb sie ihm mit irgendwas in die Kniekehlen. Erik sackte zusammen.

- So will die mich doch nicht zu Madison bringen! Da stimmt doch was nicht... -

In der Hocke musste Erik ein halbes Dutzend Schritte watscheln, dann stehenbleiben. Wieder hörte er Stefanie, die ihn berührte, um ihn herumging, mit irgendwas hantierte. Nach einigen Augenblicken sagte die Domina: „Und jetzt vorwärts!“ Sie gab ihm einen leichten Schubs von hinten. Erik wollte aufstehen, aber ein jäher Schmerz an seinen Hoden ließ ihn in der Hocke bleiben: Der Ring war offenbar mit einer Kette oder einem Seil am Boden fixiert.
Stefanies Stimme war eiskalt: „Vorwärts, jetzt! Oder ich helfe nach!“
Erik watschelte los. Anfangs glaubte er, dass er ein Gewicht über den Boden schleifen musste, das ihm seine Murmeln langziehen würde. Aber solange er in der Hocke blieb, war nur ein ganz leichter Zug an seinen Hoden. Ein merkwürdiges ratschendes Geräusch ertönte dabei. Bis er begriff: Er befand sich über einer Art Bodenschiene, in der das andere Ende des Seils fixiert war.
Schon brannten ihm die Beine von der Anstrengung. Aber Stefanie kommandierte unbarmherzig: „Los! Los! Los! Los! Wird´s bald!? Dich überholt ja eine Schnecke!“
Erik setzte seinen Entengang fort und keuchte angestrengt, immer in Angst, ein abrupter Zug an seinen vollen Bällen würde ihn zu einem Stopp zwingen. Aber es geschah nichts dergleichen, solange er nicht versuchte, aufzustehen oder...

- Und was ist, wenn ich das Gleichgewicht verliere und umkippe? Reicht die Länge des Seils dann auch...? -

Erik stöhnte und ächzte und watschelte weiter und weiter. Ab und zu spürte er Stefanies Knie, die ihn ein wenig dirigierte, damit er stets über der Schiene blieb. Aber sollte er die Richtung verlieren, würde er das wohl sehr schnell merken.
Es ging mehrere Meter geradeaus. Er musste auf einem Flur sein. Er überlegte, wo er sich im Anwesen befand. Inzwischen sollte er sich in dem großen Gebäudekomplex auskennen, aber er konnte es nicht mit Gewissheit sagen. Vor allem war ihm keine Bodenschiene bekannt. Er war im Erdgeschoss. In hinteren Flur zum Hof vielleicht? Als Blinder die Orientierung zu behalten war nicht einfach.
Plötzlich stieß ihn Stefanie von vorne an. „Umdrehen!“
Erik tappte mit brennenden Muskeln um 180 Grad herum.
„Und weiter!“
Erik seufzte. Den ganzen Weg wieder zurück?
Ihm blieb nichts anderes übrig, denn sobald er langsamer wurde, griff Stefanie ihm grob ins Haar und wisperte: „Verdirb mir nicht die Laune, du fauler Hund! Das würde dir nicht gut bekommen!“
Und so watschelte Erik die Strecke insgesamt drei Mal hin und her. Es mussten fast 15 Meter sein, wenn er den Flur richtig in Erinnerung hatte. Jetzt kam er ihm viel länger vor. Und drei Mal 15 hin und zurück waren zusammen krasse 90 Meter.

Die letzten 15 Meter glaubte Erik, sterben zu müssen. Es brannte, ihm war schwindelig, mehrmals hatte er sich den Sack durch eine ungeschickte Bewegung langezogen. Es war nur noch ein wackeliges Umherwanken.
Endlich hatte Stefanie ein Einsehen. „Stopp!“
Erik wagte es trotzdem nicht, auf den Knien auszuruhen oder sich gar auf den Hintern abzurollen. Das Seil wäre dazu zu kurz. Seine Eier würden das Vorhaben schnell beenden. Aber dann hörte er das befreiende Klicken, als Stefanie ihm den Hodenring entfernte.
„Aufstehen!“
Erik mühte sich auf. Er hatte Pudding in den Beinen, doch zugleich war es unendlich erlösend, endlich aus der Hocke aufstehen zu dürfen. Jetzt befreite die Domina ihn von der Augenbinde und der Armfesselung. Erik erkannte den Flur, in dem er sich auch vermutete hatte. Tatsächlich war da eine Schiene mittig im Boden eingelassen worden. Davon hatte Madison ihm gar nichts erzählt. Oder gab es die schon länger?
Stefanie lächelte den Sklaven an. Sie tippte auf ihre teure Armbanduhr. „Gar nicht mal sooo schlecht. Aber es gab schon fittere Sklaven. Du solltest das üben.“
Eriks war die Angst im Gesicht gut abzulesen. Stefanie schien sie zu genießen. Sie trat ganz nah an ihn heran und griff nach seinen Hoden, die frei unter der Keuschheitsschelle baumelten. „Und jetzt verrätst du mir, warum du mir das Märchen mit Lady Madison aufgetischt hast!“
Erik schluckte. „Was für ein Mär.... AAAAAAhhhhhhhh!“ Stefanies kleine Hand konnte beachtliche Kraft entwickeln.
„Lady Madison kommt erst in zwei Stunden zurück. Deine Geschichte kannst du Typen erzählen, die sich ihre Schwänze zusammenknoten! Aber nicht mir! Also: Warum – bist – du – hier?“ Mit jedem Wort drückte sie zu.
Erik japste und stellte sich auf die Zehen. „Bitte! Ich sage die Wahrheit! Ich wusste nicht, dass sie nicht da ist. Es stimmt aber. Ich sollte kommen und hier auf sie warten.“
Stefanie schnaubte. „Hier auf sie warten... Das hört sich schon anders an. Also gut. Ich glaube dir. Falls es sich als Lüge erweist...“ Ihre Drohung blieb unausgesprochen, aber Erik konnte sich vorstellen, dass Stefanie nicht mit sich spaßen ließ. Er überschlug schnell die Zeit. Zwei Stunden... Das war noch rechtzeitig. Ihm fiel ein riesiger Stein vom Herzen.

Stefanie brachte den Sklaven zurück in die Zelle, wo er schon gewesen war.
Der andere Sklave war noch da. „Und?“, fragte der Mann, als die Domina weg war. „Hast du auch schon den Entengang absolviert?“
Erik reagierte mit einem Brummen. Warum musste der Kerl einem dauernd ein Gespräch aufzwingen!?
Aber der Sklave stand vorgebeugt, immer noch in seiner Zwangshaltung durch die Stange, vor dem Zwischengitter und meinte: „Die Düsen sind echt heftig! Da flämmen einem die Eier ab!“
Erik runzelte die Stirn. Was laberte der da? Er ging auf den Mann zu. „Was für Düsen?“
Der Sklave nickte. „Düsen eben. Heißluft! Ich dachte, du hast den Entengang hinter dir?“
Erik hielt den Kopf schräg. „Moment, was für Düsen? Da war eine Schiene im Boden.“
Der Sklave nickte erneut. „Ja, und da sind auch kleine Düsen integriert, aus der heiße Luft geblasen wird. Hast du nichts gemerkt? Au, Mann! Entweder sind deine Nüsse aus Stahl, oder die waren nicht aktiviert.“
Erik atmete schwer ein. „Na, da habe ich ja noch mal Glück gehabt.“
Der Sklave kicherte heiser. „Glaubst du das wirklich, Alter? Du hattest den Probelauf! Beim nächsten Mal geht es richtig zur Sache! Dann wirst du eine neue Bestzeit aufstellen. Das schwöre ich auf meinen Schwanz!“

Eriks Herz klopfte. Na, hoffentlich rettete Madison ihn rechtzeitig. Er fragte: „Und wie lang war die Zeit zwischen dem... Probelauf und dem richtigen Lauf?“
Der Sklave machte eine nachdenkliche Miene. „So etwa eine Stunde haben sie mir gestern gelassen. Ich kann dir sagen, da kommst du immer noch mit wackeligen Beinen an und sollst die ganze Strecke ein zweites Mal schaffen. Und dann schießen sie dir noch mit heißer Luft zwischen die Beine. Wenn du da nicht schnell genug bist... Das meiste trifft deinen Arsch, aber wenn du Pech hast... Du musst einfach alles aus dir rausholen. Wenn du ein gewisses Tempo nicht unterschreitest, können dir die Düsen nichts anhaben. Aber mach das mal die ganze Zeit. Drei Mal hin und zurück!“
Erik: „Ja, drei Mal. Bei mir auch. Ich habe das Gefühl, ich würde die Strecke selbst in Zeitlupe nicht noch mal schaffen. Zumindest nicht heute.“
Der Sklave kicherte schon wieder. „Sorry, Alter. Aber du wirst es schaffen! Du glaubst gar nicht, wie diese Düsen dich motivieren!“
Erik murmelte: „Das fürchte ich auch.“ - Wenn Madison nicht rechtzeitig auftaucht...
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:16.02.14 22:29 IP: gespeichert Moderator melden


Hm warum hat sich Erik nicht als Besitzer geoutet?
Das Madison nicht da ist war Natürlich Pech.
Miri Verzichtet auf Eriks Kohle und gibt ihm sogar den Scheck für die Villa? Ich glaube sie liebt Erik immer noch, genau wie Erik Miri immer noch Liebt trotz allem was sie mit ihm Angestellt hat. Sie wil sogar die Laserbehandlung bezahlen? Was ist mit Miriam Passiert? Gehirnwäsche? Geklont?
Warum hat sie den Schlüssel nicht gleich Übergeben?Eine Letzte Spielrunde?
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:17.02.14 01:07 IP: gespeichert Moderator melden


Madison ist nicht da und Erik läuft die Zeit davon.
Ob da nicht Miri wieder ihre Finger im Spiel hat?
Er wird es nicht rechtzeitig schaffen und Miri ihm eine weitere Verschlußzeit aufbürden.
Oder soll die Gechichte etwa hier enden?
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:19.02.14 18:57 IP: gespeichert Moderator melden


Nun ist es so weit...

Was hatte Madison da bloß für eine teuflische Hightechanlage installiert? Die Idee war ja prinzipiell gut, aber er wollte nicht einer von den armen Schweinen sein, die dort eingesetzt wurden.
Die Stunde ging dieses Mal sehr schnell um. Viel schneller, als ihm lieb war. Bisher zog sie sich wie zäher Leim, jetzt raste sie wie mit einem Raketentriebwerk.
Stefanie erschien wieder in ihrem Latexkostüm und grinste in Vorfreude. „So, du Wurm! Ich habe eine Überraschung für dich.“
Erik: „Meine Beine sind noch Wachs. Ich kann kaum laufen...“
Stefanie hob ihre Augenbrauen: „Ach? Hat das Arschgesicht gequatscht?“ Sie sah böse zu der Nachbarzelle.
Der Sklave bekam Panik: „Nein, nein! Ich habe nichts verraten! Sprechen ist verboten! Bitte! Bitte keine Strafe! Bitte nicht wieder Mundbirne!“
Aber Stefanie war schon an einem Wandschränkchen und holte den Spezialknebel hervor. Sie ging in die Zelle des Sklaven, der bereits freiwillig den Mund weit aufspreizte. Dann drückte Stefanie ihm die „Birne“ aus bissfestem Gummi hinein und sperrte sie fest, so dass sie nicht mehr zu entfernen war.
Der Sklave brabbelte unverständliche Laute und sabberte bereits sichtbar. Die Domina verließ die Zelle wieder und kümmerte sich nun um Erik. „In die Hocke! Du musst dich ja schließlich aufwärmen vor deinem großen Lauf“, lachte sie schallend und versetzte ihm mit einer Gerte einen Hieb über das nackte Gesäß.
Erik kämpfte sich im Watschelgang die Treppe hoch bis zu dem langen Korridor mit den Bodenschienen.

- Wir werden hier ein Schild aufhängen: „Flur der Qualen“. Das ist der perfekte Name für diesen Ort. -

„Bitte nicht wieder die Augenbinde und die Fesselung“, bettelte Erik, aber Stefanie sah ihn nur höhnisch an. Sie liebte es, einem Sklaven eine Bitte zu verwehren.
Bald schon war auch wieder sein Ring angebracht und in die Schiene eingehakt. Bevor er die Augenbinde erhalten hatte, war sein Blick auf die Schiene gefallen, und tatsächlich: Da waren kleine Düsen.
Kurz darauf hörte er Stefanie: „Und...los!“
Erik watschelte unbeholfen los. Seine Schenkel brannten jetzt schon. Er wackelte und konzentrierte sich darauf, das Gleichgewicht zu halten. Plötzlich hörte er ein Zischen. Hinter ihm wurde es warm. Er eilte weiter. Schneller und schneller. Doch die Hitze holte ihn nach ein paar Metern bereits ein.

Noch bevor er die erste Bahn vollendet hatte, erwischte ihn ein heißer Strahl am Allerwertesten. Bei diesem Tempo würde ihn die nächste Düse am Sack treffen. Er holte alles aus sich heraus, aber der Flur wollte kein Ende nehmen...
Doch endlich befahl Stefanie vor ihm: „Umdrehen!“
Erik hetzte herum, wankte und watschelte los. Jetzt zischte es wieder unter ihm. Sein Arsch schien Feuer gefangen zu haben. Jaulend raste er weiter.
Zumindest kam es ihm so vor. Stefanie konnte allerdings gemütlich neben ihm herlaufen. „Schneller“, befahl sie. Und dieses Mal schoss die Luft direkt auf seinen Sack. Erik quiekte wie ein Schweinchen, was Stefanie kichern ließ. Er kämpfte und watschelte so schnell er konnte, bekam kaum noch Luft, seine Lunge brannte, seine Beine brannten, die heiße Luft peinigte abwechselnd Sack und Arsch.

Trotz aller Marter wurde er auf der zweiten Hinrunde langsamer. Als würde Stefanie die Geschwindigkeit der Düsen steuern, wurden sie etwas langsamer und jagten ihn nicht mehr ganz so schnell.
Doch auf der Rückrunde des zweiten Durchgangs wankte Erik nur noch japsend, um Gnade bettelnd und wimmernd langsam vorwärts.
„Stopp!“, kommandierte Stefanie. Erik hatte das Gefühl, vor lauter Erschöpfung umzukippen. Selbst die Gewissheit, welche Konsequenzen dies hätte, ließen ihn kaum noch auf den Füßen hocken.
Als erfahrene Domina erkannte Stefanie, dass der Sklave am Ende war und schon über seine Grenzen hinaus getrieben worden war. „Ich erlasse dir die dritte Runde. Ausnahmsweise!“ Sie befreite ihn von dem Ring. Augenbinde und Armfesseung auf dem Rücken blieben ihm dieses Mal allerdings erhalten.
Sie führte ihn aufrecht gehend am Arm führend zurück in seine Zelle. „Beim nächsten Mal mache ich dir dafür so richtig Feuer unterm Arsch! Ich hoffe, deine dicken Eier sind von der heißen Luft schön weichgekocht. Jetzt müsste ich sie nur noch aufschlagen.“ Die Domina kicherte über ihren Witz.
Kläglich fiel er auf den Hintern und blieb dann ausgelaugt auf dem Rücken liegen, obwohl die Armfessel ihn zu einem Hohlkreuz zwang und sein Gewicht die Arme quetschte.

Was für ein intensives Erlebnis! Ein wenig zu intensiv. Vielleicht sollte er doch mal sein Mastersafeword an die Angestellten des Studios weitergeben. Aber wie sollte er das erklären? Miriam hatte ihm nie eines zugestanden.
Dann fiel Erik ein, dass seine Zeit als Sklave vorbei war. Bald würden alle hier von seiner Identität wissen. Er freute sich schon auf das Gesicht von Stefanie!

- Diese diabolische grausame Megäre. Diese Furie! Sie würde... Nein, es ist ihr Job! Sie hat ihn hervorragend gemeistert. Ich kann sie dafür nicht kritisieren. -

Erik zählte die Sekunden. Wann kam endlich Madison? Wo trieb die sich nur herum? Warum hatte er nicht vorher telefonisch geklärt, dass er kommen wollte? Aber ohne sein Handy...
Eriks Zeitempfinden war verschwunden, aber irgendwann erschien Madison persönlich im Kerkertrakt. Sie schloss ihn auf und befahl in rüdem Ton: „Mitkommen!“
Erik sah sie verwundert an, bis er begriff, dass sie vor dem anderen Gast schauspielerte.
Als die beiden vor der Tür waren, änderte sich der Tonfall. „Es tut mir Leid. Warum hast du dich nicht angekündigt?“
Sie befreite ihn von der Binde und der Fesselung. Sie stiegen ins Erdgeschoss. Dort kam ihnen ein Sklave auf allen Vieren entgegen, dessen Gesäß zahlreiche Striemen aufwies. Lady Diana trieb ihn mit einer Reitgerte an.
Kurz darauf betraten sie den VIP-Flügel, wo sich der immer noch Nackte auf einen weichen Lederdiwan fallen ließ und rieb sich vorsichtig die geschundene Muskulatur.

Madison brachte ihm Kleidung. Er zog sich an und fiel zurück auf die Polster. „Vor halb Acht stehe ich nicht mehr auf. Hast du was zu trinken für mich?“
Madison sorgte für ein großes Glas Mineralwasser. Als er es ausgetrunken hatte, fragte er: „Was ist das da zum Hof hin in dem langen Flur? Diese Schiene und diese Düsen? Welcher Sadist denkst sich so was aus? Du?“
Die Chefdomina verzog schräg den Mund. „Nun, die Idee stammt ursprünglich mal von... deiner Ex.“
Erik bekam große Augen. „Miriam?“
Madison: „Sie hat mal bei einem Besuch hier so etwas vorgeschlagen, als sie den langen Flur gesehen hat. Aber wir haben es erst vor einiger Zeit umgesetzt. Die Luftstrahlen sind in ihrer Temperatur einstellbar. Die Ursprungsidee mit kleinen Flammen haben wir verworfen. Der Brandschutz hat uns da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber sonst ist es gut geworden. Es war auch nicht billig.“ Schnell ergänzte sie: „Da warst du noch nicht Inhaber des Etablissements.“
Erik sackte auf dem Diwan zusammen. „Miriam... Warum wundere ich mich nicht!? Wer sonst könnte sich so eine Prozedur ausdenken?“

Um 19.30 Uhr machten sich Madison und Erik auf den Weg in die Innenstadt. Eriks Beine fühlten sich an, als seien sie übersät mit blauen und grünen Flecken, so taten sie weh. Er verfügte nicht mehr über Beinmuskeln, es fühlte sich an wie Pudding. Und jeder Schritt war anstrengend, als trüge er die doppelte Last.
Vor dem Hotel ließ Madison ihn heraus, gab ihm ein paar Geldscheine und fuhr ab. Ihre letzten Worte an Erik waren gewesen: „Dann soll es also nun so weit sein. Viel Glück und bis später.“
Erik betrat das Foyer des Hotels. Es sah alles sehr exklusiv und teuer aus. Kein Wunder, dass Miriam im besten Hotel der Stadt residierte, wenn Geld keine Rolle spielte. Er ging zum Aufzug und fuhr in den vierten Stock. In der Etage waren nur großzügige Suiten. Bald fand er die 424. Eine große verzierte Tür mit zwei Säulen an den Seiten und zwei hohen Töpfen mit Pflanzen darin, die Suitennummer war aus Messingziffern angeschlagen. Erik sah auf die Uhr: Pünktlich. Es war exakt 20 Uhr.
Er klopfte.

Was war, wenn sie nicht da war? Schon abgereist...

Eriks Hoden versuchten sich Schutz suchend in seinen Unterleib zurückzuziehen. Miriam hatte sich vielleicht umentschieden. Es wäre nicht das erste Mal. Sie hatte den Schlüssel zu seiner Sexualität in irgendeinen Mülleimer geworfen und würde für den Rest ihres Lebens auf der Sonnenseite wissen, dass ihrem Ex jegliche Erlösung in seinem bescheidenen Dasein versagt sein würde...
Erik brach Schweiß aus. Sein Atem beschleunigte sich.
Im Innern der Suite würde ihn ein großes Schild erwarten:
„Hallo Erik! Du hast doch nicht echt geglaubt, dass du in deinem Leben den KG los wirst!? HAHAHA!“

Er wollte fast in Panik noch Mal klopfen, da öffnete sich die Tür...

… und Miriam stand da. „Komm rein“, sagte sie. Erik starrte ihr hinterher, als habe er einen Geist gesehen. In schwingendem Weibchengang bewegte sie sich in die Suite hinein.

- Sie ist da! Sie ist da! Sie ist da! Jetzt werde ich den KG los. Ich bin ganz zittrig... -

Er folgte ihr durch die geräumige Suite, die äußerst luxuriös eingerichtet war. Das Interieur war von einem Designer erstellt worden. Auf einem mächtigen Esstisch aus Tropenholz stand eine Schale aus Kristallglas, gefüllt mit frischem Obst.
Sie setzten sich auf ein Ecksofa in einem anderen Bereich des großen Raumes. „Möchtest du etwas trinken?“, fragte Miriam.
Erik verneinte höflich. Miriam nippte an einem Weinglas. Erik konnte nur unter größter Anstrengung verhindern, dass sein Blick in Miriams Dekolleté rutschte und dort gefangen blieb wie ein Insekt in einer fleischfressenden Pflanze.

Nach ein bisschen Smalltalk fragte Miriam, wie er sich sein zukünftiges Leben vorstellte. Ob er schon Pläne hatte, vielleicht eine neue Liebe?
Erik schüttelte den Kopf. „Nein, da ist niemand. Ich weiß noch nicht, was ich mache.“ Er hatte keine Zweifel daran, dass das Erste, was er sofort machen würde, sobald er unbeobachtet war, eine Handmassage war...

- Mein Ding glüht! -

Aber das konnte er jetzt ja wohl nicht sagen. „Vielleicht kümmere ich mich um meine Geschäfte.“
Miriam nickte. „Ja, deine... geheimen Unternehmungen. Was immer es auch ist...“
Erik ließ sich nichts entlocken.
Miriam hatte plötzlich den Schlüssel für den Keuschheitsgürtel in der Hand und spielte damit in ihren Fingern. Eriks Puls raste vor Aufregung. Sie legte den Key vor sich auf den niedrigen Couchtisch. Dann rutschte sie näher zu Erik und saß nun eng neben ihm. „Weißt du... Ich habe lange darüber nachgedacht, was ich im Leben will.“
Erik hörte zu. Miriam wirkte wie in Gedanken. Sie strich mit ihrem Zeigefinger das Muster an Eriks Hemd nach. „Mein Zukünftiger würde mich auf Händen tragen und mir jeden Wunsch erfüllen.“
Erik: „Ja, das denke ich.“
Miriam: „Wir würden bald heiraten und um die Welt jetten.“
Erik bemerkte zu seiner Verwirrung, dass sie „würden“ gesagt hatte. Er fragte: „Wollt ihr denn nicht heiraten? Will er nicht...“
Miriam lächelte ein wenig verloren. „Nein, nein. Er will schon. Aber... ICH bin mir nicht sicher, ob es das Richtige ist.“
Erik war perplex. „Ich dachte, er wäre deine neue Liebe?“
Miriam sah fast ein wenig traurig aus. „Das dachte ich anfangs auch. Aber... Eigentlich hängt mein Herz noch...“
Eriks Ohren wurden größer und größer.
Miriam: „Ach, egal...“
Erik: „Nein, sag, was du denkst.“
Miriam: „Dafür ist es zu spät.“
Erik: „Wofür ist es zu spät?“
Miriam: „Für.... uns.“ Sie ließ eine Träne die Wange hinab kullern und sah ihren Ex an.
Erik umarmte sie und küsste die salzige Träne weg. „Ich vermisse dich auch. Aber für uns beide ist es vielleicht wirklich vorbei.“
Miriam sackte in Eriks Arme und schluchzte.
Seine Worte hallten in dem großen Raum nach. Eine Zeitlang wussten beide nichts zu sagen.

Erik streichelte die zierliche Frau und sagte plötzlich: „Wenn du es noch Mal mit mir versuchen willst, dann ohne KG!“
Miriam sah ihn hoffnungsvoll und gleichzeitig skeptisch an. „Du würdest mich zurücknehmen?“
Erik tat es im Herzen weh, wie dieses verletzliche Reh, dieses Bambi, ihn anblickte. „Aber nur unter den Bedingungen, dass meine KG-Zeit für immer vorbei ist.“
Miriam umarmte ihn und küsste ihn, erst sehr zaghaft, dann intensiver und leidenschaftlich. „Oh, Erik. Ich liebe dich mehr als alles andere auf der Welt.“ Sie schmiegte sich an ihn.
Erik: „Ich liebe dich auch, Miri! Ich dich auch!“ Gleichzeitig schmerzte Erik das Wissen, dass Miriam ihn nicht ohne KG akzeptieren würde. Vielleicht konnte sie einfach nicht genügend vertrauen?

Miriam löste sich von ihrem Ex und nahm den Key in die Hand. Dann reichte sie ihm den Schlüssel mit einem verlegenen Schulmädchen-Lächeln. „Wie versprochen.“
Erik nahm ihn mit zittriger Hand entgegen und schloss dann die Finger darum zur Faust.

- Ich habe ihn tatsächlich in der Hand! Ich habe ihn und lasse ihn nie wieder los! -

Kurz blitzte in Erik ein böser Gedanke auf: War es auch der RICHTIGE Key?
Aber das würde er sofort erfahren. „Kann ich eben ins Bad... Ich meine...“
Miriam: „Oh, klar. Ich verstehe, wenn du... Geh ruhig. Wenn du dich nicht vor mir hier...“ Sie machte eine allumfassende Geste. Sie hatten sich endlos oft nackt gesehen, aber es war nun irgendwie anders. Erik hatte ein bisschen Privatsphäre verdient.
Sie deutete auf eine Tür schräg hinter sich. Erik stand auf und ging dort ins Bad.
Nur vom Feinsten! Da war selbst das Hotel in Australien eine Absteige dagegen gewesen! Blinkendes Messing, teuerste Marmorarbeiten, Stuck an der Decke, Waschbecken und Dusche voll Technik und Design.
Aber Erik hatte nicht wirklich Augen dafür. Er öffnete stattdessen seine Hand, wo der Schlüssel schon einen Abdruck hinterlassen hatte. Dann nahm er ihn mit Zeigefinger und Daumen und steckte ihn in seinen KG. Er passte hinein. Er drehte...

...und der KG klackte auf. Erik atmete wie ein Ertrinkender ein.
Er entfernte die Schelle von seiner Männlichkeit und blickte auf den wachsenden Ständer. Er fühlte sich, als würde alle Energie seines Körpers sich in dem tapferen Soldaten sammeln, ihn anschwellen lassen, ihn unter Strom setzen, ihn schier vor lauter kraftstrotzender Power explodieren lassen...

- Was hindert mich, jetzt augenblicklich meine Kanone abzuschießen? Wenigstens einmal auf die Schnelle... -

Aber war das nicht auf eine bizarre Art ordinär? Obwohl seine Ventile fast platzten und seine Lenden Feuer gefangen hatten... Er war ein erwachsener Mann! Musste er wirklich wie ein notgeiler Affe im Bad seiner Ex...?
Nein, in einer Viertelstunde war er zurück im Madisonstudio. Da war Zeit genug. Er würde die ganze Nacht fiedeln...
„Alles klar da drin?“, hörte er Miriams Stimme, als er seine Latte in der Hand hielt.
„Ja“, rief er zurück. „Bin sofort fertig.“

- „Ich bin sofort fertig“... Autsch! Was denkt sie denn jetzt? -

Er beeilte sich, die Hosen hochzuziehen und verdeckte so gut es ging seine Erektion. Miriam bemerkte sie trotzdem sofort. „Oh, ha! Da freut sich wohl jemand!“ Sie deutete auch noch auf seinen Schoß. Erik wurde leicht rot im Gesicht. Aber dann sagte er sich, dass das Miriam klar gewesen sein musste. „Ich habe den KG mit Key im Bad gelassen“, erklärte er. „Ich brauche ihn ja nicht mehr.“
Miriam nickte. Dann meinte sie: „Trinken wir noch einen zusammen?“
Bildete sich Erik das ein, oder hörte er da ein Flehen heraus? War sie wirklich noch in ihn so verliebt, dass er ihr gefehlt hatte? Dass sie seine Anwesenheit so ersehnte, dass sie sich nicht mehr trennen wollte?
Aber es hatte alles keinen Zweck. Miriam würde in einer Beziehung nicht akzeptieren, dass er keinen KG trug. Das war absolut sicher.

- Sie will mich offenbar echt zurück. Ich spiele mal mit. Mal sehen, wie weit sie geht... -

Die beiden saßen bei einem Glas Wein und sprachen über vergangene Tage, ähnlich wie schon einige Stunden zuvor in der Cafeteria.
Schließlich kam Miriam auf den Punkt: „Und wenn ich dir sage, dass ich damit leben könnte, dass du keinen KG mehr trägst?“
Erik hob verblüfft die Augenbrauen: „Eher friert die Hölle zu!“
Miriam: „Du weißt, dass ich Männern nur schwierig vertrauen kann. Der KG ist so eine Art Sicherheit für mich. Und außerdem bin ich schnell eifersüchtig, wenn du deinen Spaß bei anderen Weibern suchst.“ Erik antwortete inbrünstig: „An anderen Frauen habe ich kein Interesse, wenn ich dich habe.“
Miriam sah ihn wie ein hoffendes Mädchen an. Sie suchte in seinen Augen die Wahrheit. „Meiner Liebe kannst du sicher sein! Aber wie ist es mit dir?“
Erik meinte ein wenig pikiert: „War ich dir etwa jemals untreu?“
Miriam schmunzelte. „Du konntest ja auch nicht fremdpimpern, weil du einen KG getragen hast.“
Erik betonte: „Der wäre aber nicht nötig gewesen. Du kannst mir vollkommen vertrauen.“
Miriam sah ihn zweifelnd an. „Wirklich? Wenn ich dich jetzt aufschließe, würdest du trotzdem treu sein?“
Erik runzelte die Stirn. „Natürlich. Ich würde nur dich verführen und...“
Miriam: „Und wenn ich gar nicht deine Wichsvorlage sein will?“
Erik: „Was soll denn das bedeuten?“
Miriam: „Ich will aus Liebe mit dir schlafen, nicht wegen deiner ungezügelten Triebe!“
Erik: „Aber... ja, sicher. Nur heute bin ich nach 180 Tagen logischerweise ziemlich spitz. Ich meine, da habe ich ein dringendes Bedürfnis...“
Miriam: „Das akzeptiere ich ja. Aber wie willst du mir Treue beweisen, wenn du direkt nach deinem Aufschluss deinen Lustmolch polierst!?“
Erik war sprachlos. Was wollte Miriam denn eigentlich von ihm?

Sie näherte sich wieder und spielte mit ihrem Zeigefinger verführerisch auf Eriks Brust. „Du könntest mir zu Liebe zum Beispiel noch eine letzte Woche abstinent leben.“
Erik durchzuckten die Worte wie Stromschläge. „Was? Nein, sorry. Der KG bleibt mir vom Leib!“
Miriam: „Ich würde niemals von dir verlangen, den KG eine weitere Woche zu tragen. Das habe ich dir versprochen. Und dabei bleibt es.“
Erik: „Aber was willst du dann?“
Miriam: „Du verzichtest noch sieben Tage lang auf einen Orgasmus. Das ist alles. Mehr verlange ich nicht. Und ich bleibe dir im Gegenzug ebenfalls treu. Wenn du mit deinem imaginären „KG“ einverstanden bist, werde ich noch heute meinem Lover eine SMS schicken, dass Schluss ist. - Sieben Tage. Ohne KG. Das ist das einzige Opfer, das du mir bringen sollst. Dafür werde ich ewig bei dir bleiben.“
Erik fragte skeptisch: „Du verzichtest auf eine Hochzeit mit einem der reichsten Männer Europas?“
Miriam kuschelte sich noch näher an ihren Ex und spürte die Erektion zwischen ihnen. „Ja. Ich möchte mein Leben mit dir verbringen.“
Eriks Kopf schwirrte. Das war alles zu viel auf einmal.
Sollte er bei Miriam bleiben? Er hatte sich nach der Scheidung mit einer Trennung abgefunden. Er hatte sich ein anderes Leben vorgestellt. Er hatte zwar noch nicht gewusst, wie genau es ausgesehen hätte, aber...

- Das kann alles nicht funktionieren. Erstens würde ich die Woche niemals abstinent überleben, und zweitens... weiß ich nicht, ob Miriam sich so geändert hat, wie sie behauptet. Sie will offenbar wirklich auf die Millionen verzichten. Und den thailändischen Knebelvertrag hat sie auch aufgelöst. Hm, aber sie würde als meine Partnerin finanziell abgesichert sein. Das weiß sie. -

Erik hatte einen Geistesblitz. Er wollte Miriam auf die Probe stellen. Alles oder nichts!
Er machte eine betrübte Miene und sagte: „Das wäre alles so schön. Aber es gibt etwas, was ich dir beichten muss.“
Miriam hörte aufmerksam zu. Erik behauptete: „Meine Geschäfte... Sie laufen nicht mehr so gut in letzter Zeit. Um genau zu sein: Sie sind am Ende. Ich bin pleite. Ich besitze keinen Cent mehr. Ich habe kein Einkommen mehr.“
Miriam sah überrascht aus. „Kein Cent...“, hauchte sie kraftlos.
Erik nickte. „Meine Lage ist sogar noch prekärer. Ich habe Schulden...“
Miriam japste nach Luft. „Wie viel?“
Erik: „700.000 Euronen.“
Miriam schluckte. „Reicht dann jetzt mein Scheck? Das sind ja etwas mehr als 700.000 Euro. Damit kannst du deine Schulden begleichen.“ Miriam zuckte mit den Schultern. „Das Geld stammt eh aus deinem Erbe. Also war es doch selbstverständlich, es dir zurückzugeben.“
Erik: „Ja, damit sind meine Verbindlichkeiten weg. Aber wovon sollen wir in Zukunft existieren? Du weißt, dass wir dann kaum...“
Miriam seufzte. „Geld ist nicht alles. Ich habe auch noch den Verlobungsring. Der ist fast 60.000 Euro wert. Den werde ich verkaufen. Dann ziehen wir in eine Mietwohnung.“
Erik war baff. Das hatte er nicht erwartet.

Eigentlich wollte er nur schauen, wie weit Miriam gehen würde. Jetzt wusste er es. Sie meinte es wirklich ernst. Aber es blieb die undenkbare Aufgabe, noch eine weitere Woche keusch zu bleiben! Absolut unmachbar! Erst recht ohne KG. Selbst mit eiserner Disziplin war das ein Ding der Unmöglichkeit!
Aber freiwillig sich wieder verschließen lassen – das war definitiv ausgeschlossen!

Erik seufzte und stöhnte. „Miriam, es freut mich sehr, wie du über uns denkst. Aber ich weiß nicht, wie ich sieben Tage abstinent bleiben soll...“
Miriam: „Na hör mal! ICH bringe dabei das größere Opfer!“
Erik sah sie an. „Du kannst dir Sextoys kaufen...“
Miriam versetzte Erik einen Nasenstüber. „Das meine ich nicht! Ich muss dir BLIND VERTRAUEN. Voll und ganz. Ganz und gar. Ich werde dich nicht die Woche lang kontrollieren können. Im Gegenteil: Wahrscheinlich bin ich die meiste Zeit unterwegs, um meine Garderobe und ein paar meiner anderen Sachen nach Deutschland zu bringen. Ich muss mich um eine Bleibe kümmern, den Ring verscherbeln und so weiter.“
Erik stand auf: „Du vertraust mir also völlig?“
Miriam umarmte ihn und drückte die megamäßige Erektion. „Ja, mein Liebster!“
Erik: „Wann sehen wir uns wieder?“
Miriam drehte mit ihrem Zeigefinger eine Haarsträhne auf. „So bald wie möglich. Ich muss jetzt einige Dinge regeln. Meinen Besitz werde ich bei Kathrin und Florian unterstellen lassen. Und du? Wo wohnst du? So lange noch bei Oliver?“
Erik: „Äh, nein. Ich suche mir was anderes.“
Miriam lächelte. „Das kann ich verstehen.“
Dann wollte er wissen: „Was wird aus Kevin und Lorenzo?“
Miriam: „Die bleiben bei Manu und Justin.“
Erik: „Du willst das mit uns wirklich durchziehen?“
Miriam: „Ja, absolut.“
Erik: „OK, dann bis bald.“
Miriam gab ihm noch einen Abschiedkuss ( - Was für weiche Lippen! -) und strich ihm über die Schulter. „Und vergiss dein Versprechen nicht. Bleib sauber!“
Erik nickte ernst: „Ja, das werde ich. Für uns. Damit wir eine Zukunft haben.“

So hatte er sich den Besuch bei Miriam nicht vorgestellt. Er wollte sich für immer verabschieden – und nun war er quasi in einer neuen Beziehung mit ihr.
Aber sie sollte unter anderen Zeichen stehen. Es sollte also zu einem Happy-End mit ihm und Miriam kommen. Die Gefühle purzelten durch seinen Körper.

In Zukunft würden sie als glückliches Paar leben; zwar nicht als Eheleute, aber treu zueinander stehen. Erik hatte seine Zeit als Keuschling hinter sich gelassen.

Was waren das für turbulente Zeiten gewesen, die vergangenen Jahre!
Aber er wollte sie nicht missen. Und schon gar nicht, wenn er dafür sein restliches Leben lang mit der wunderbarsten Frau der Welt zusammen leben durfte!

Manchmal hatte er sie „die gemeine Miriam“ genannt. Und gemein war sie auch gewesen! Aber sie hatte ihm die intensivsten Gefühle beschert! Ihn über seine Grenzen getrieben. Und trotz all dem (oder genau deshalb?): Erik dankte ihr dafür. Keine andere Frau wäre in der Lage dazu gewesen. Miriam war einzigartig.

Erik ging im vierten Stock des Hotels den Korridor entlang. Sein Gang war beschwingt. Ein Lächeln lag auf seinem Gesicht.







Viele Grüße von prallbeutel
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+++ Die gemeine Miriam +++ Ralfs neues Leben +++ Das Unzuchts-Komplott +++ Im Reich der Megara +++ Aller guten Dinge sind drei +++ Die Erben +++ Die Nachtschicht seines Lebens +++ Optional Genetics +++ Venus +++ Regina +++
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+++ Das Gespräch im Regen +++ Der auferstandene Engel +++ Seine Nummer Eins +++ Amour Libre +++ Das Abschiedspräsent +++ Natascha +++

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:19.02.14 19:10 IP: gespeichert Moderator melden


Miriam und sich ändern wohl kaum .. und Erik wird wieder merken das sich nie was ändern wird.. :-D

Oder sieht das jemand anders ?Gummimike?

Aber lassen wir uns mal überraschen..

Sir Dennis
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:19.02.14 21:19 IP: gespeichert Moderator melden


Wow ich bin echt Überrascht, mit allem hätte ich gerechnet aber nicht damit. Das die beiden noch Gefühle für den Anderen haben hattest du ja geschrieben.
Interessant das Miriam tatsächlich auf die ganze Kohle Verzichtet überrascht echt.
Wie wird die Woche wohl für Erik? Das sind Immerhin 168 Stunden.
Vielleicht hat sich Miriam wirklich geändert oder will es Zumindest Versuchen. Ich weiss es echt nicht ob das gutgehen würde aber ich würde es mir Wünschen das die beiden als Gleichberechtigte Partner zusammen Leben würden. Miri könnte ja ihren KH Service wieder Aufnehmen und auch die Frauen Verschließen mit Erik als Dom oder bei Madison Arbeiten und da ihre Dominante Seite Ausleben.
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:19.02.14 21:30 IP: gespeichert Moderator melden


miri muss sich blind auf ihn verlassen- ein guter scherz zu fasching/karneval.
während erik eingeschlossen war, hat sie sich pausenlos vergnügt. und das soll jetzt vorbei sein?
miri ohne prunk?
ohne sklaven?
erik hätte miri zur auflage machen sollen sie solle diese zeit einen kg tragen.

solange die geschichte nicht abgeschlossen ist, wird erik keinen orgasmus bekommen.
D/s ist keine Lösung für Leute, die Schwierigkeiten mit dem Zusammenleben haben, sondern eine mögliche Herausforderung für solche, die darin besonders gut sind!
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:19.02.14 23:16 IP: gespeichert Moderator melden


alle achtung, die geschichte geht jetzt bald schon sieben jahre!
nur wegen ihr, komme ich noch manchmal hier her
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:20.02.14 03:39 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo prallbeutel,

ich gehöre zu denjenigen, die vor einigen Jahren deine Geschichte aufgrund der damals m. E. total überzogenen Inhalte, heftig kritisiert habe. Dazu stehe ich noch heute. Ich habe mich auch ein wenig darüber geärgert, wie du damals mit der Kritik umgegangen bist.

Aber da ich meine, das sich im Verlauf der Story doch einiges geändert hat, scheue ich mich auch nicht,
dir nun ein Kompliment für deinen Einfallsreichtum und den guten Schreibstil auszusprechen.

Alles zu seiner Zeit.

Freundl. Gruß

PS.: Der reichlich naive Erik kann ruhig etwas schmoren. Erlösung frühestens im letzten Kapitel?



Sarah
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:21.02.14 18:29 IP: gespeichert Moderator melden


NA ich bin ja mal echt gespannt... Ob das alles so wahr sein kann?
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:25.02.14 17:04 IP: gespeichert Moderator melden


Ich glaube nicht das Miriam und Erik ein gleichberechtigtes Paar werden. Dafür ist Miriam viel zu dominant. Die wird ihn weiter unterdrücken.
Ob Erik die ganze Woche keusch aushält glaub ich nicht. Wenn Miriam das rauskriegt gibt es Ärger und noch 180 Tage Keuschheit oben drauf! Aber dann ist er selber schuld.
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