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  Die gemeine Miriam
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Licentia poetica

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:12.02.17 20:03 IP: gespeichert Moderator melden


- - - das Mädel in der Dusche - der Boy im Sand - Lorenzos lange Arme - - -

Da Oliver im Flieger gut geschlafen hatte, und nun der sonnige Tag in Australien angebrochen war, wollte er mit dem Taxi nach Brisbane fahren, in dessen Umgebung sein Ziel war, aber als der Fahrer sagte, dass es etwa 1.000 km waren und neun Stunden in Anspruch nehmen würde, ließ er sich lieber zum Bahnhof fahren. Der Zug würde dann doch ein wenig günstiger sein, allerdings 14 Stunden benötigen. Er würde also erst abends bei Baakir ankommen. Oliver fand das nicht so schlecht.

- Wenigstens ist dann direkt Party angesagt. Rodeo mit den Häschen! Yiiiihaaaa! -

Nach den weiblichen Fingern in seiner Hose war er sowieso schon rattendoll. Er sehnte sich nach einer Diskomaus, ein paar Beach-Bunnys, denen er es besorgen konnte...

Als er bereits zwei Stunden lang mit dem Zug unterwegs nach Norden war, erfuhr er von einem Fahrgast, dass es alternativ auch einen Direktflug zwischen Sydney und Bisbane gab.
Tja, zu spät. - Er ging in das Speiseabteil und bestellte sich eine kleine Mahlzeit sowie ein großes australisches Bier.
Als er die ersten paar Schluck genüsslich getrunken hatte, glaubte er seinen Augen kaum zu trauen: Zwei Tische weiter saßen die Frau mit dem Ring und ihr Macker. Oliver stand auf und ging hinüber: „Na, so eine Überraschung! So schnell sieht man sich wieder.“
Die Frau wirkte perplex. Der Mann erkannte ihn von der Begegnung am Gepäckband und bot ihm einen Platz an. Oliver holte schnell sein Bier und dankte ihm. „Sind Sie auch auf den Weg in den Urlaub? Flitterwochen vielleicht?“
Der Mann lächelte. „Nein, wir sind seit fünf Jahren verheiratet. Meine Frau war geschäftlich in Europa. Wir wohnen in Brisbane.“
Oliver prostete ihm zu. „Ich mache Badeurlaub in der Nähe von Sunshine Coast.“

Die Männer unterhielten sich über Sport, über das Wetter und ihre Berufe. Anfangs wirkte die Ehefrau recht distanziert, aber nach und nach schaltete sie sich in das Gespräch ein. Irgendwie war sie Olivers Augen verfallen. Und sein Duft! Dieses After Shave! Die beiden flirteten mit ihren Blicken, ohne dass es der Gatte bemerkte.
Sie entschuldigte sich schließlich kurz und ging zur Bahntoilette.
Eine Minute später meinte Oliver: „Das australische Bier fließt ganz schön schnell durch einen durch.“ Der Mann, der sich als Henry vorgestellt hatte, grinste und hob sein Glas. Oliver stand auf: „Ich suche mir dann mal eine andere freie Toilette.“ Er tätschelte Henrys Schulter. „Halten Sie hier die Stellung!“

Sein Weg führte zu der Dame namens Becky. Er klopfte an der nächsten Toilettentür, einen Waggon weiter. Da musste sie sein. „Becky?“
Er hörte den Riegel. Becky sah aus einem Spalt hervor und blickte ihn mit einem verführerischen Schlafzimmerblick entgegen, während sie eine Haarsträhne um ihren Zeigefinger wickelte. „Der große Unbekannte aus dem Flieger...“
Oliver fragte: „Habe ich für dein Türchen einen Passierschein, Süße?“
Im nächsten Moment war er in der engen Kabine verschwunden. Die Frau klammerte sich an Oliver und wisperte ihm ins Ohr: „Nicht nur für die Kabinentür, Baby! Mach schon! Nimm mich! Wir haben nicht viel Zeit.“

Oliver hatte seine Hose bereits aufgemacht und das Kleid von Becky hochgezerrt. Oliver drehte sie herum, so dass sie sich am Spülkasten festhalten konnte, und drang von hinten in sie ein. Becky schrie lustvoll auf. Im Liebestakt von Olivers Lenden, denen sie ihre Hüfte entgegenstreckte, begannen ihre Lustseufzer und Stöhnen, das immer höher wurde und höher, je näher sie sich einem Orgasmus näherte.

Nach wenigen Minuten kam sie schon, dann drehte sie sich um, wurde mit dem Rücken gegen die seitliche Wand gepresst, während ihr Lover ihr linkes Knie anhob und von vorne in sie eindrang. Dabei hob er sie ein wenig an und packte ihre Hinterbacken, die ihm so saftig, zart und knackig wie reife Pfirsiche vorkamen. Ihre Arme umschlungen den Nacken des Mannes. Ihre Fingernägel durchkämmten den hinteren Haarschopf. Und wieder frohlockte sie der nahen Ekstase... als Olivers Prügel stakkatoartig seine heiße Ladung in das Häschen pumpte. Er knetete die Brüste der Lady und atmete tief aus, während er euphorisch grunzte.
Die Frau lächelte und küsste ihn temperamentvoll, dann kniete sie sich in der engen Kabine vor ihn und leckte seine Kanone schmatzend voller Begierde. Oliver packte ihre Haare.

Becky kümmerte sich nun um seine Bälle, saugte und leckte an ihnen, dass der Verwöhnte fast glaubte, sein Höhepunkt komme zurück. Doch dann erhob sie sich hastig, zupfte ihren Tanga zurecht und raffte ihr Kleid in Position. Oliver klappte sein Gerät ein und schloss die Hose. Sie wuschen sich schnell die Hände und durchs Gesicht, dann lief Becky zurück zu ihrem Gatten.

Als Oliver fünf Minuten später erschien, sagte Becky: „Ich habe Henry schon erzählt, was für Warteschlangen da sind.“
Oliver lächelte: „Ja, und ich fand es außerdem ganz schön eng da drin.“
Becky schmunzelte verschmitzt. „Also ich fand es sehr groß. Mir hat es gefallen.“
Man hielt noch ein wenig Smalltalk und lachte über dieses oder jenes. Dann verabschiedete sich Oliver in sein Abteil. Das Trio wollte sich zum Abendessen erneut im Speisesaal treffen.
Als Oliver weg war, leckte er sich über die Lippen.

- Was für ein heißes Gestell! -

Und die Fahrt war noch lang. Da würde sich sicherlich noch eine zweite Runde einbauen lassen...

- Im Zug eine Nummer vertreibt den Samenstaukummer! -

Henry griff nach der Hand seiner gegenüber sitzenden Frau: „Sag mal, wie du den anguckst... Muss ich mir Sorgen machen? Gefällt er dir etwa?“
Becky schüttelte den Kopf: „Nein! Wie kommst du denn darauf? Ich wollte doch nur höflich sein.“ Sie lächelte ihn an. Er nahm ihre Hand und küsste sie über den Tisch hinweg, ganz der Gentleman, der er war. Henry war leider weder liebestechnisch kompetent, noch verfügte er über die genügenden Zentimeter, um eine Frau wie Becky wirklich glücklich machen zu können. Sein einziges Pfund, mit dem er wuchern konnte, war sein dickes Bankkonto. - Becky, die auf langen Fahrten und insbesondere nach stressigen Geschäftsreisen gerne mal herumzickte, war für den restlichen Tag die Ausgeglichenheit in Person.

In Baakirs Club hatte Miriam das Thema Keuschheitsgürtel bisher nicht angesprochen. Das war Erik ganz recht so. Ihm pfiff der Kessel, vor allem nach der Anmache durch Maria Angeles, aber er wollte sich an Miriam halten. Und (noch) weigerte er sich einfach, sich selbst einen runterzufiedeln. Miriam würde sicherlich bald nach einem Ständer gieren. Erik war auf jeden Fall bereit.
Heute war mal wieder ein wunderschönes Badewetter, und er zog sich Strandshorts an, nahm ein großes Handtuch mit und ging zum Beach. Miriam wollte lieber weitere geschäftliche Dinge mit Baakir besprechen und blieb im Clubhaus.
Die Hot Pussys Eva, Lucia, Maria Angeles und Vera hatten sich wieder vertragen und machten sich in sexy Outfits auf den Weg zum Strand, um unschuldige Opfer - pardon: Kandidaten - für die Chastity Show zu finden.

Erik beobachtete einen Surfer mit einem orangefarbenen Segel in der Ferne, wie er über einen Wellenkamm ritt. Anschließend legte er sich mit dem nackten Rücken auf sein Handtuch und schloss die Augen, um die Sonne zu genießen. Trotz seiner Entspannung merkte er, dass sich eine Erektion in seinem Schritt bildete. Er stützte sich auf die Ellenbogen und lugte links und rechts den Strand entlang, ob er gesehen wurde, aber nur wenige Leute hatten so früh am Vormittag bereits den Weg zum Wasser gefunden. Die wenigen Anwesenden waren großteils Jogger - Modellathleten und Bikinischönheiten.
Zwei junge Männer waren hundert Meter weiter rechts im Wasser und bespritzten sich gegenseitig und versuchten die Badehose des anderen zu erbeuten.
Eine einsame Lady sonnte sich in der entgegengesetzten Seite am Beach, war aber mindestens 50 Meter entfernt. Keine Gefahr also, dass Eriks aufgeblasene Kanone zu sehen wäre. Er betastete seine Shorts, vergrub dann seine rechte Hand hinein... Hmmmm, er würde ja doch gerne... Aber hier würde er es nicht tun. Auf keinen Fall.

Er erinnerte sich an die Nacht, die er als 25-Jähriger zwischen Sandra und Mia verbracht hatte. Da war seine Megalatte auch nicht geschrumpft. Es hatte verdammt lange gedauert, bis er eingeschlummert war. Am nächsten Morgen war er von Sandy geweckt worden. „Hey, du Langschläfer! Mia und ich sind schon seit über einer halben Stunde wach und haben Frühstück gemacht.“
Erik staunte: „Ihr habt mir Frühstück gemacht?“
Sandra räusperte sich: „Tja, viel war ja nicht da... Für uns hat´s gereicht. Ich fürchte...“
Erik erwiderte: „Schon OK.“ Er stellte fest, dass sie ihr enges Kleid wieder angezogen hatte. „Ist Mia in der Küche?“
Sandra nickte. „Ja, hast du gut geschlafen? Also, ich fand es bequem in deinem Bettchen.“
Erik lächelte. „Ein wenig eng vielleicht, aber sonst...“ Er stand auf und schaute in seinen Schoß, ob da eine verräterische Beule zu sehen war. Zu seiner Verwunderung schlief sein bestes Stück wohl noch.

Er ging in die Küche und begrüßte Mia, die immer noch nur das lange Flanellhemd trug. Erik kam gerade herein, als sie zwei Teller ganz oben in den Hängeschrank stellte. Dabei musste die kleine Mia auf die Zehen gehen. Das Hemd rutschte dabei hoch und entblößte den unteren Teil ihres geilen nackten Hinterteils.
Mia lächelte ihn an: „Hi! Ich habe nur schnell abgewaschen.“
Erik bedankte sich. Sandra kam dazu: „Habe gerade bei Marvin geklingelt. Keiner da, oder der Typ macht einfach nicht auf.“
Mia vermutete: „Schätze, der hat bei irgendeiner Schnalle gepennt.“
Erik fragte: „Soll ich euch ein Taxi rufen?“
Mia: „Na, erst mal muss ich ja wohl unter die Dusche.“ Sie sah Erik verschmitzt an. „Und du auch. Wie wäre es, wenn wir zu zweit gehen? Spart Zeit.“
Erik stand mit offenem Mund da. Hatte sie das ernst gemeint? Oder wollte sie ihn aufziehen?
Sandra meinte trocken: „Ich räum inzwischen das restliche Geschirr usw. weg.“
Mia lockte den Jüngling mit dem Finger neckend hinter sich her. Erik ächzte leise auf. Diese heiße Braut in seinem Karohemd... Das war mehr als nur ein Hingucker.

Er folgte ihr ins Bad. Aber würde sie wirklich mit ihm zusammen unter die Dusche steigen? Doch Mia machte ernst. Sie knöpfte sich lasziv das Hemd auf, Knopf für Knopf. Dann war das Kleidungsstück geöffnet und entblößte einen flachen, gepiercten Bauch und zwei knackige Brüste. Ein wenig tiefer blickte er schüchtern auf das rasierte Dreieck ihrer Venus. „Was ist? Deine Hose musst du schon ausziehen.“
Erik schlüpfte aus den Shorts, und dann betraten beide die Duschwanne. Ihre Leiber berührten sich ab und zu. Sie fühlte sich so weich an. Das Wasser rauschte aus der Handbrause, die Mia festhielt, bis eine angenehme Temperatur erreicht war; dann hängte sie die Brause auf. Erik angelte das Duschgel von einem kleinen Gitter, das an der Wand angebracht war. Er presste eine großzügige Portion der weißlichen Lotion in seine Handfläche. Sie sah für ihn aus wie das Ergebnis eines triebhaften Verlangens...

Mia fragte: „Cremst du mir den Rücken ein?“ Schon drehte sie sich um. Erik rieb seine Hände zusammen und legte sie dann auf Mias Rücken. Mit kreisenden Bewegungen massierte er die schäumende Lotion ein. Seine Hände trauten sich auch ziemlich tief... Mia beschwerte sich nicht, also knetete Erik kurz darauf die knackigen Pobacken, kümmerte sich um die Beine... Da drehte sich Mia um und nahm nun selbst eine Portion Duschgel, massierte es auf ihren Bauch und die Brüste. Danach qetschte sie weitere Creme heraus und verteilte es auf Eriks Brust und Bauch und...

- Oooouuuh! Ich..... -

Mia hatte seinen Luststab gegriffen und wusch ihn mit dem Gel. In Windeseile hatte Erik einen Ständer. Er wusste gar nicht, wie ihm geschah. Sollte das wirklich Sex unter der Dusche werden? Mit dieser geilen Zuckerschnitte? Er stöhnte auf, als Mia ihre Finger den Schaft hoch- und runterschob. Ihre Brüste drückten dabei gegen Eriks Oberkörper. Er griff nach ihrem Gesäß.
Mia hauchte: „Besorg es mir mit dem Mund...“ Sie drückte ihn auf die Knie. Erik fasste ihren Hintern und züngelte ihre Vagina. Mia rekelte sich unter den Wasserstrahlen, hatte ihre langen Nägel in Eriks Haarschopf gekrallt und genoss die steigende Lust.
Eine Explosion von Ekstase bahnte sich bei ihr an. Mia stöhnte und maunzte... und wimmerte vor Verzückung, als sie einen Orgasmus erlebte, der sie wie heiße Lava durchspülte und erzittern ließ. Sie hatte ihren Kopf weit in den Nacken gerissen und den Mund weit geöffnet.

Nach einigen Momenten zog sie ihren Duschpartner hoch und wisperte: „Erik, du hast ein Talent! Und jetzt... werde ich mich revanchieren.“ Sie sank auf die Knie und packte seinen harten Liebesknochen. Erik sah zu ihr hinab und...

- Will sie wirklich...? -

Hoffentlich war das nicht nur ein Traum, betete Erik. Aber die Gefühle waren zu intensiv dafür. Mias Lippen schlossen sich um seinen geschwollenen Prügel. Dann saugte sie, führte ihre Zunge kreisend entlang und tauchte den Schaft tief ein. Erik hatte so etwas Geiles noch nie gespürt. Es war unglaublich.
Zwischendurch entließ Mia den Ständer in die Freiheit und leckte stattdessen seine Hoden, danach nahm sie ihn wieder auf.
Warum konnte das hier nicht ewig dauern? Endlos? Unaufhörlich? In einem fort bis ans Ende aller Zeiten? Oh, Erik winselte stöhnend. Es war soooo geil...
Er würde es nicht mehr lange zurückhalten können...
Er... An die Badezimmertür klopfte es laut und eindringlich. „Mia! Komm schnell! Marvin ist da!“
Mia sah hoch zu Erik und ließ ihn mit einem schmatzenden Geräusch entgleiten. „Mieses Timing...“
Erik sah sie schmerzverzerrt an. Von außen schrie Sandra: „Jetzt beweg deinen kleinen Arsch endlich aus der Dusche! Der Wichser darf uns nicht entkommen!“
Mia trocknete sich hastig ab, eilte hinaus und streifte sich Slip und Hot Pants über, dann das Babydoll, schließlich ihr Schuhwerk.

Erik war inzwischen auch aus der Dusche getreten und hatte sich seinen Bademantel angezogen. Er duftete noch ein wenig nach Sandra, bildete er sich zumindest ein. Mia hetzte hinter ihrer Freundin her in den Hausflur, um bei Marvin zu schellen. Erik ging zum offenen Wohnungseingang und schaute, ob die beiden Frauen vor Marvins Tür standen. Aber sie waren schon bei seinem Nachbarn eingetreten. Offenbar hatte er geöffnet und sie hereingelassen. Erik kehrte zurück und zog sich an. Eigentlich hatte er ja auch ein Hühnchen mit Marvin zu rupfen. Sollte er ebenfalls rübergehen?

- Und ob! Dem werde ich mal den Marsch blasen! -

Erik machte sich innerlich bereit und klingelte beim Nachbarn. Mehrmals. Niemand öffnete. Merkwürdig, dachte er. Wieso machte der nicht auf? Er klopfte laut an die Tür und rief Marvins Namen. - Wieder keine Reaktion. Schulterzuckend kehrte Erik zurück in seine Wohnung.
Die Mädels hatten ihn wohl in Beschlag genommen. Vielleicht gefesselt am Boden, saßen sie auf Marvin und rissen ihm die Kleidung vom Leib... Nein, da ging seine Fantasie mit ihm durch. Aber warum machte niemand die Tür auf?
Er versuchte es mit dem Telefon und rief bei ihm an. Nach dem fünften Klingelzeichen nahm er endlich ab. „Ja?“
Erik räusperte sich: „Ich bin´s. Wieso bist du gestern einfach abgehauen?“
Marvin antwortete: „Na ja, ich wollte noch weiter leben. Die beiden Girls haben sich ja in die Haare bekommen. Nachher wart ihr verschwunden.“
Erik erklärte: „Wir sind rausgeflogen. Hausverbot. Aber das haben dir ja Mia und Sandy sicherlich bereits...“
Marvin unterbrach ihn: „Du, ich würde gerne weiter mit dir quatschen, aber ich habe Besuch.“
Erik wollte gerade erwidern, dass er das wüsste, aber da hatte Marvin bereits aufgelegt. Erik war nun auch nicht schlauer.

Da Wochenende war, legte er eine Rock-CD auf und hörte Musik. Nach einer halben Stunde, als gerade ein Lied zu Ende war, hörte er merkwürdige Geräusche aus dem Hausflur. Erik stellte den CD-Player ab und schaute durch den Türspion seines Eingangs. Er konnte nichts sehen und öffnete daher die Tür. Mia und Sandra verabschiedeten sich gerade von Marvin. Sie hatten sich wohl wieder vertragen, denn es gab Küsschen hier und da, eine Umarmung, und von dem Tanzlehrer einen anzüglichen Klaps auf den Po für beide Mädels. Kichernd liefen die Girls zum Treppenhaus. Marvin grinste breit und sortierte sein Hemd zurück in die Hose. Hatten die etwa einen flotten Dreier veranstaltet?

Erik spürte, wie seine Latte wieder härter und härter wurde. Marvin winkte ihm eindeutig zweideutig zu und ging zurück in seine Bude. Der angespitzte Erik seufzte laut. Er musste sich jetzt dringend einen keulen, sonst würde er platzen. Kaum in der Wohnung, hatte er schon eine Hand in der Hose. Er legte sich aufs Sofa und riss das Beinkleid samt Slip zu den Knien hinab und begann die wohlige Massage, nach der es ihm so heftig gelüstete.
In diesem Augenblick erwachte Erik aus seiner Erinnerung. Er hatte, ohne sich dessen bewusst zu sein, eine Hand in die Badeshorts gesteckt und begonnen, sein Lustfleisch zu bearbeiten. Schnell zog er sich heraus. Doch hier am Strand nicht!

Er sah sich um, hatte aber wohl keine Zeugen seiner schamlosen Tat gehabt. - Ob Miriam endlich den Verkauf der Bar mit Baakir in trockenen Tüchern hatte? Erik stöhnte verlangend auf. Er musste erst mal ins kalte Wasser.
Zwei Minuten später stand er in den salzigen Wellen und hüfte über die Kämme, um nicht untergetaucht zu werden. Nach und nach traute er sich tiefer ins Wasser, und plötzlich verlor er den Boden unter den Füßen und schwamm in den Wellen des Pazifik. Es war ein erfrischendes Gefühl, und zugleich auch merkwürdig, dass er seine harte Erektion immer noch besaß. Wenn jetzt ein gefräßiger Fisch käme... Nein, Haie waren nur weiter draußen. Oder?
Erik wurde klar, dass er keine Ahnung hatte, was sich hier im Ozean tummelte oder nicht. Er drehte sich um und schwamm Richtung Strand zurück. Die Wellenberge waren ganz schön hoch. Die Strömung zog ihn immer wieder zurück. Er hatte das Gefühl, kaum von der Stelle zu kommen - abgesehen davon, dass er seitwärts abdriftete. Hatte er seine Schwimmkünste überschätzt? Langsam wurde ihm mulmig.

Vor seinem inneren Auge sah er schon die Newspaper-Headline der Courier-Mail: „Deutscher Tourist ertrunken. Octopus hatte Penis des Mannes umwickelt und sich festgesaugt. Eine Fotoserie finden Sie in unserer Online-Ausgabe.“
Erik versuchte angestrengt mit kräftigen Arm- und Beinbewegungen den Strand zu erreichen. Wo war der überhaupt? Ständig war er in einem tiefen Wellental und sah nichts außer Wasser. Aus dem mulmigen Gefühl entwickelte sich langsam Panik...

Ganz entspannt dagegen liefen alle vier Hot Pussys etwa 400 Meter entfernt am Beach entlang und sprachen mit zwei jungen Bikinischönheiten namens Belinda und ihrer Studienkollegin Jenny. Eva hatte ihnen gerade die neueste Idee von Miriam schmackhaft gemacht: Chastity Boys mit Prämien für die Girls ködern.
Jenny fragte staunend: „Und ich bekomme echt zwei Karten für das nächste Konzert? - Hammer!“ Der angesagte, internationale Popsänger war nächsten Monat in Australien live auf der Bühne. Dieses Idol mal persönlich zu erleben! Wow! Das war schon ein megagroßer Anreiz für sie.
Eva nickte zustimmend. „Du musst nur deinen Freund von der Teilnahme überzeugen.“
Lucia strahlte: „Vielleicht gewinnt ihr bei der Show noch mehr!“
Belinda war weniger enthusiastisch. „Ich weiß nicht, Jenny. Besprich das in Ruhe mit Greg, aber ich würde es wohl eher nicht wagen.“
Maria Angeles wiegelte ab: „Da besteht kaum ein Risiko. Wir wählen die Kandidaten so aus, dass der Verlierer im Grunde schon vorher feststeht. Und dein Typ kann sich doch bei Tageslicht sehen lassen, oder?“
Jenny nickte nachdenklich.
Belinda wollte keine Spielverderberin sein. Außerdem wusste sie, dass sie Jenny eh nicht überzeugen könnte, wenn die sich mal etwas in ihr hübsches Köpfchen gesetzt hatte. Also verzichtete sie auf weitere Interventionen. Der arme Greg tat ihr nur leid.
Sie hatte schon in der Uni von Bekannten ehemaliger Teilnehmer der Show gehört, wie sehr sich einige Typen sicher waren, das große Los gezogen zu haben, und sich dann doch in einem KG wiederfanden. Und daran sind so manche Beziehungen auseinander gegangen. Die Jungs waren entweder stinksauer auf ihre Freundinnnen, wenn diese sie zu der Show überredet hatten, oder die Girls verloren das Interesse an den verschlossenen Kerlen. Es liefen ja genug herum, die ihr Gerät parat und einsatzbereit hielten...

Jenny entschied: „OK. Ich frage ihn. Die Karten muss ich einfach haben. Das wird schon. Ich werde ihn überreden.“
Eva freute sich: „Super! Du bist taff! Ich gebe dir meine Mail. Da könnt ihr euch melden. Muss bis Übermorgen sein.“ J
enny war begeistert: „Das kriege ich hin! Oh, Mann! Karten für das Konzert! Ich werde wahnsinnig!“
Vera, die sich bisher im Hintergrund gehalten hatte, fragte nun auch Belinda: „Hast du auch einen Freund?“
Belinda lächelte unverbindlich: „Ja; aber das kommt für uns absolut nicht in Frage. Wir sind seit drei Jahren zusammen und glücklich. Ich will da nichts riskieren. Echt nicht, sorry!“
Jenny sah verunsichert zu ihrer Freundin rüber. „Du bist vielleicht ein Angsthase! Was soll schon passieren?“ Aber es blieb dabei. Während Jenny ihren Freund ans Messer der Hot Pussys auslieferte, war die Gefahr bei Belinda vorbeigegangen. „Ist mir echt zu heikel“, sagte sie, als die Hot Pussys weitergegangen waren.
Jenny meinte kleinlaut: „Mit dem Angsthasen... das war nicht böse gemeint. Du hast ja recht. Aber bei mir und Greg... Wir kennen uns ja erst seit fünf Monaten. Und die Liebe meines Lebens ist der nicht. Wenn er ein paar Tage in einem KG verbringen muss... was soll´s?“
Belinda schmunzelte: „Du Bitch! Und ich wette, du kriegst ihn rum. Deiner Verführung kann er nicht widerstehen.“ Ein paar Meter weiter fragte Belinda: „Du bist dir aber schon klar darüber, dass Greggilein eventuell nicht nur ein paar Tage, sondern ein paar Wochen...“
Jenny grinste. „Oder Monate. Aber ich bin erst mal optimistisch. Aber sag ihm das nicht. Ich will ihn ja überzeugen, es zu tun. - Hilf mir dabei. Ich habe ja zwei Karten fürs Konzert. Willst du mit?“
Belinda blieb der Mund offen stehen. Sie machte große Augen. „Ehrlich? WOW! Danke! Natürlich! Ich freue mich!“

In Baakirs Räumlichkeiten gaben sich Miriam und der gut gebaute Farbige sich der körperlichen Liebe hin. Ein Höhepunkt jagte den anderen. 18 Zentimeter waren in Miriams süße Venus gerauscht und brachte sie von einer lustvollen Welle zur nächsten.
Auch Baakir kam nicht zu kurz. Hoffentlich blieb Miriam noch lange hier, betete er zu Göttin Aphrodite. - Er war als Clubbesitzer sehr verwöhnt, was heiße Schnitten anging, und die Hot Pussys waren der Zuckerguss auf der Sahnetorte eines schier unendlichen Genpools aus erregenden, jungen Damen. Aber Miriam war unerreicht, wie er immer wieder feststellte. Sie war noch das I-Tüpfelchen auf dem Zuckerguss.
Was würde er darum geben, wenn diese feminine Gottheit der Erotik seine fünfte Hot Pussy werden würde!

Noch bei dem Gedankengang grunzte er auf und sahnte ab wie ein gefüllter Klistierbeutel, auf den jemand eine Straßenwalze rollte. Baakir schossen explosiv Glückshormone durch den Schädel, den Leib und seine gesamte Welt. Sein Orgasmus brachte ihn beinahe um das Bewusstsein. Die nächsten Sekunden waren zeitlos.
Matt fiel er neben Miriam aufs Bett. Ihm drehte sich alles, und völlig trunken vor Euphorie grinste er und atmete schwer. Sie hatten es in diversen Stellungen getrieben: Missionar, 69, seitlich im Liegen, Doggystyle, Baakir hatte sie auf den Rücken gelegt und die Hüfte hochgehoben, um ihre Vagina mit der Zunge zu verwöhnen, er hatte auf dem Bettrand gesessen und Miriam in seinem Schoß aufgenommen, und zwischendurch gab er es ihr in Löffelchenstellung, bis sie vor Glück und Verlangen schrie.

Während Baakir noch erschöpft und betäubt von dem durch die Decke schießenden Hormonspiegel dalag, machte sich seine Besucherin bereits zurecht und verabschiedete sich: „Ich muss mal nach Erik schauen.“ Flugs war sie aus dem Zimmer geeilt. Als sie ihn nirgends fand, ging sie zum Strand. Auch dort war er nicht zu sehen. Obwohl...

- Da liegt ja das Handtuch aus unserem Zimmer... -

Am Beach war er nicht, also musste er im Wasser sein. Miriam beschattete die Augen vor der kräftigen Sonne und suchte die Oberfläche ab. Plötzlich kam von hinten eine Stimme: „Hey, schöne Frau. Ganz alleine hier?“
Miriam drehte sich zu dem Sprecher um: Ein Jüngling in Badeshorts, unter dem Arm trug er ein paar Utensilien wie Handtuch, Jeans und T-Shirt. Typ Surfer und Frauenaufreißer. Sie fragte hochnäsig: „Kann ich dir helfen?“
Der Blondschopf war eine Sekunde lang verwirrt, dann meinte er grinsend: „Ne, ich wollte nur das Etikett an deinem Oberteil ablesen. Und ich hatte recht: made in heaven.“
Miriam sah ihn stumm an. Was war das denn für ein Spacko!? Das war tatsächlich der saublödeste Anmachspruch, den sie jemals gehört hatte. Und sie hatte viele gehört.

Aber sie ließ sich ihre Aversion gegen aufdringliche Bubis nicht anmerken, sondern stattdessen spielte sie mit und himmelte ihn förmlich an. Scheinbar unbewusst wickelte sie eine Haarsträhne um ihren Finger, und sie biss sich unschuldig verlegen auf die linke Hälfte ihrer Unterlippe. „Ich heiße Miri. Und du?“
Ihr Augenaufschlag ließ den Boy verlangend erschaudern. „Ich bin Bobby.“
Miriam: „Hi, Bobby.“
Bobby: „Tja, äh... Hast du Bock auf ne Runde im Wasser?“
Miriam: „Klar.“
Sie lief mit ihm ins kühle Nass, immer darauf bedacht, sich in Szene zu setzen und ihm uneingeschränkte Sicht auf ihren Po zu ermöglichen. - Bald schon alberten sie herum, und Miriam wurde von Bobby Huckepack genommen. Schließlich kamen sie zurück auf den Strand. Miriam wickelte sich ein Handtuch um die Hüften und fragte: „Kann man sich hier irgendwo die nassen Sachen ausziehen?“
Bobbys Herz schlug schneller. „Ja, da hinten ist eine kleine Umkleidekabine direkt am Strand. Ich zeig es dir.“

Sie nahmen ihre Sachen mit und gingen hin. Miriam verschwand in der Kabine: „Passt du draußen auf, damit niemand reinkommt? Hier ist kein Riegel.“
Bobby spielte nichts lieber als den Aufpasser den heißen Fegers. Dann hörte er auch noch ihre Stimme: „Ich brauche mal Hilfe von geschickten Händen mit meinem Oberteil.“
Bobby öffnete einen Spalt und sah Miriams hübschen Rücken. Er öffnete das Brustteil des Bikinis mit spitzen Fingern und schloss danach die Tür wieder.
Wenn er die abschleppen könnte... Boah!
Als Miriam rauskam, starrte er sie an: kurze Jeansshorts, bauchfreies Shirt. Miriam dachte: „Dem läuft gleich der Sabber raus!“
Nun wollte Bobby seine Hose wechseln, damit er anschließend mit seiner wertvollen Eroberung in der nahen Strandbar etwas trinken gehen könnte. Sie endgültig klarmachen.
Miriam quetschte sich mit hinein. Bobby sah sie fragend an. War sie etwa sooo heiß, dass sie jetzt, hier und sofort...? Das wurde ja immer besser!
Miriam griff nach allen Badeutensilien und warf sie vor die Kabine. Dann kniete sie sich vor den jungen Mann und zog ihm die nassen Shorts hinab. Bobby schloss die Augen. Das ist kein Traum!, sagte er sich immer wieder. Das passiert wirklich!
Miriam ließ ihn aus der Hose steigen und warf auch diese vor die Kabine. Bobby war rasiert und so bereit für einen Mittagsfick wie nie zuvor in seinem 18jährigen Leben. Miriam betrachtete das zarte Liebesfleisch. Beinahe wurde sie schwach, aber dann lächelte sie.

- Klein-Bobby braucht mal eine kleine Abreibung. -

Sie strich leicht über den harten Schaft und hauchte darüber. Bobby atmete so schwer, als sei er hundert Treppenstufen hochgerast. Miriam lächelte ihn verführerisch an und sah zu ihm hoch. „Bock zu poppen?“
Bobby wurde rot. So viel Direktheit kannte er nicht. Schon gar nicht von einer Frau. Von so einem Ultra-Bunny!
Er verschluckte sich beinahe bei der Antwort, die er heiser hervorstieß: „Ja...“
Miriam kraulte die haarlosen kleinen Hoden, streichelte den Schaft und stand auf. Sie küsste ihn zum Abschied und wisperte: „Und jetzt mach die Augen zu! Ich habe eine ganz besondere Überraschung für dich.“
Bobby seufzte und folgte blind der Anweisung. Leise schlich Miriam aus der Kabine, packte alle Sachen zusammen und rannte den Strand entlang.

Ihr kam eine kleine Gruppe junger Leute entgegen: drei Pärchen. Miriam rannte auf sie zu und rief: „Hey, passt auf! Da ist so ein perverser Typ in der Umkleide, um Frauen zu belästigen. Geht da lieber nicht hin.“ Sie wusste, wie die jungen Männer reagieren würden. Einer meinte sofort: „Den nehme ich mir vor.“
Der zweite Kerl stimmte ein: „Ja, lass uns das Arschloch hochnehmen.“
Seine Freundin forderte: „Aber pass auf. Du kennst den nicht. Vielleicht ist der gefährlich.“
Die andere Freundin meinte: „Die Jungs sind zu dritt. Was soll da passieren?“
Ihr Begleiter sagte: „Eben. So einer hat eine Lektion verdient.“
Die Freundin zupfte an seinem T-Shirt, unter dem sich dicke Armmuskeln abbildeten: „Aber tut ihm nicht weh.“
Der andere junge Mann winkte grinsend ab. „Keine Sorge, er bekommt nur das, was er ihm zusteht.“
Die Männer klatschten sich ab und stürmten auf das kleine Kabinenhäuschen zu. Die Girls schüttelten schmunzelnd den Kopf. Männer!

Als das Trio gerade drei Meter vor dem Eingang ankam, riss Bobby die Tür auf und sah schockiert auf die wütenden Gesichter der auf ihn zustürmenden Männer. Wie der Blitz raste er den Strand entlang. Das Trio folgte ihm im Sprint den Strand entlang. Ein Girl staunte: „Der Perverse ist ja splitternackt!“
Das zweite Mädel schüttelte angewidert den Kopf: „So eine Sau!“
Die dritte Dame wünschte: „Hoffentlich kriegen die den an den Eiern!“

Miriam hatte alles aus der Ferne beobachtet. Sie warf Bobbys Utensilien in den Sand und schlenderte zurück in den Club. Vielleicht war Erik ja inzwischen aufgetaucht.
Was Miriam nicht mehr mitbekam: Eine gute halbe Stunde lang waren die drei jungen Männer hinter einer Biegung des Strandes verschwunden. Ihre Mädels machten sich schon Sorgen. Dann erschienen sie feixend. Ein Girl fragte: „Oh, je! Habt ihr ihn? Lebt er noch?“
Ihr Freund meinte gönnerhaft: „Natürlich! Wir sind doch keine Assos! Er ist putzmunter.“
Sein Begleiter erläuterte: „Wir haben was viel besseres im Sinn.“
Der dritte im Bunde fuhr fort: „Wir haben uns gedacht... Wenn der Kerl Mädchen belästigt, sollten auch Mädchen ihn bestrafen.“
Die drei jungen Frauen sahen verwirrt drein. Einer der jungen Männer setzte hinzu: „Wir haben ihn nur gefesselt. IHR werdet euch eine kleine Abreibung überlegen.“
Eine Studentin fragte ihren Freund: „Woher hattet ihr denn ein Seil?“
Die Männer sahen sich grinsend an. „Das haben wir nicht gebraucht.“

Sie führten ihre Partnerinnen etwa 250 Meter weiter zwischen zwei Sanddünen. Und da war er: Der nackte Bobby hatte sich ein Loch graben müssen. Ein Großteil war bereits vorhanden gewesen, deshalb hatten sie diese Stelle gewählt. Jetzt schaute nur noch sein Kopf aus dem Sand. Nervös drehte er ihn hin und her, soweit es ging. Auf der einen Seite hatte er Angst, als die drei Männer zurückkamen, aber auf der anderen Seite war er auch sehr erleichtert, dass man ihn nicht zurückgelassen hatte.
Die sechs Personen stellten sich im Kreis um den Kopf auf. Der Wortführer wollte von dem Mädels wissen: „Was machen wir denn nun mit diesem kleinen, perversen Schweinchen?“

Am Nachmittag hatte der Zug die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht. Oliver schaute aus dem Fenster und sah die australische Landschaft an sich vorbeiziehen. Plötzlich öffnete sich die Schiebetür zu seinem Abteil: Becky lächelte ihn an, kam herein und schloss die Tür. „Hallo. Mein Mann hat sich hingelegt. Er nimmt dann immer ein Schlafmittel und wacht bestimmt vor Brisbane nicht mehr auf. Ich weiß jetzt gar nicht, was ich so alleine machen soll...“ Sie sah ihn unschuldig und mit einem lasziven Aufschlag ihrer langen Wimpern an.
Oliver griente. Oh, Baby, da hätte ich reichlich Ideen..., dachte er. Er sagte: „Eine so wunderschöne Frau lässt man doch nicht alleine...“ Einen tiefen Augenblick später lagen sie sich in den Armen und küssten sich leidenschaftlich. Am liebsten wären sie beide gleich wieder übereinander hergefallen, aber wenn der Schaffner hereinkam... Aber küssen durfte man sich ja wohl! Olivers Hände fanden den Weg unter die Bluse der Frau, die lustvoll aufstöhnte, als er ihre Brust griff und vorsichtig knetete sowie an dem aufgestellten Nippel zupfte.

Kurz darauf spazierten sie zur nächsten Toilettenkabine, drängten sich in den kleinen Raum und verriegelten von innen die Tür, die erst 20 Minuten später wieder aufging.
Als sei nichts gewesen, kehrten sie in Olivers Abteil zurück. Dort unterhielten sie sich, erzählten sich den (geschönten) Lebenslauf ihres Daseins, und berichteten von ihren Plänen in der Zukunft.
Becky war Außendienstmitarbeiterin einer großen australischen Firma, die mit seltenen Erden handelte, und diese großteils nach Europa an einen französischen Handyhersteller exportierte. Von so einer einwöchigen Geschäftsreise kam sie gerade zurück. Ihr Mann Henry war Börsenmakler in Sydney. Werktags wohnte er dort in seiner Businesswohnung im berühmten „Q1 Tower“ im 64. Stockwerk. Zuhause lebte er mit Becky in einer geräumigen Villa im besten Viertel von Brisbane. Kinder hatten sie nicht.
Oliver erzählte von sich, dass er Filialleiter einer Baufirma in Deutschland sei und als Single lebe. Er wolle nun in Down Under einen alten Freund besuchen, der einen Gastronomiebetrieb führe. Natürlich verschwieg er, dass er seinen Job als stellvertretender Filialleiter eines Baumarktes aufgegeben hatte, und von der Polizei wegen Freiheitsberaubung gesucht wurde. Nur dank seiner gefälschten Papiere war die Einreise nach Australien überhaupt möglich gewesen. Becky fragte nach Familie. Oliver erzählte von seiner Nichte Daniela, die erfolgreiche Volleyballerin sei. Das stimmte ja immerhin. Seine letzte Bekanntschaft Doreen ließ er weg. Was aus der wohl geworden war, fragte er sich im Stillen.

- Die arme Sau hat eigentlich nur zwei Optionen: Entweder geht sie zur Polizei und wird wegen Mittäterschaft verurteilt; oder sie läuft ihr restliches Leben im KG herum. -

Vielleicht fand ja jemand den Key und hatte Erbarmen mit ihr. Aber wer sollte...? Daniela! Sie würde sich um sein Haus kümmern. Und sie würde den Schlüssel als KG-Key erkennen.
Nur wie sollte sie Kontakt mit Doreen aufnehmen? Sie wusste ja nicht einmal, dass Doreen ein eisernes Höschen trug. Oliver zuckte mit den Achseln. Egal, was ginge das ihn an?! Wayne interessierte das...
Er würde sich bei Erik und Baakir einnisten und das süße Leben genießen. Und sollte Erik sich weigern, würde er Baakir stecken, dass Xavier und Erik ein und dieselbe Person waren.

Ob Vera sich noch ein kleines Stelldichein mit ihm vorstellen könnte? Er hatte sie zuletzt in einem Videostream der Chastity Show als Hot Pussy gesehen und musste zugeben, dass sie heißer als je zuvor war. Er sah auf die dicke, protzige Armbanduhr, die er trug: Noch sechs Stunden bis zum Ziel. Dieser Zug kam einfach nicht vorwärts.

Doreen hatte noch keine Entscheidung getroffen, und nach Olivers gemeinem Abgang war sie zu einer Bekannten gefahren, wo sie für ein paar Tage wohnen durfte. Sollte sie sich den Behörden stellen? Sie könnte den Schlüssel auch aus Olivers Haus holen. Dort musste er sein, war sie sich sicher. Aber da festgenommen zu werden... das Risiko war einfach zu groß. Sie durfte sich nicht in der Nähe sehen lassen. Sie war unschlüssig, was sie tun sollte. Und die Zeit drängte, denn ihre Geilheit wuchs von Tag zu Tag.

Eine Entscheidung getroffen hatte dagegen Lorenzo. Auch er war mehr oder weniger unfreiwillig in einer Schelle. Seit 24 Tagen! Und 60 sollten es werden, wenn es nach Lady Stefanie ging. Aber da er nun nicht mehr im Madison wohnte, war ihm der Wille der Domina ziemlich latte.
Nachdem er keinen Schlosser gefunden hatte, der ihm die Schelle entfernen konnte, lief er zur Polizei. Er wollte Stefanie anzeigen. Als er dort sein Problem geschildert hatte, begannen die zwei Polizistinnen schallend zu lachen. „Für so etwas sind wir nicht zuständig.“
Lorenzo verließ die Wache mit hochrotem Kopf. Er brauchte auf jeden Fall eine neue Bleibe. Eine einzige Hoffnung hatte er: sein alter Kumpel und ehemaliger Mitsklave Leon. Der wohnte mit seiner Freundin Tina irgendwo in der Stadt. Er musste nur noch die Adresse finden - und die Erlaubnis, dort für eine Übergangszeit einziehen zu dürfen. Leon würde es wohl erlauben, aber Tina kannte er nicht und konnte sie daher nicht einschätzen.
Ob Leon schon von Eriks Doppelleben wusste? Der Latino machte sich an die Recherchen, und nach einigen Bemühungen fand er die Adresse seines Exsklavenkameraden heraus.

Er klingelte an der Tür. Es war früher Abend. Ob das Paar schon zu Hause war? Nach einer halben Minute sah er eine Silhouette im Milchglas der Tür. Sie öffnete sich: Eine hübsche Frau, Anfang 20, stand da und sah ihn fragend an. Lorenzo lächelte: „Tina?“
Irritiert nickte sie. „Und Sie sind...?“
Der Mann stellte sich vor. Tina bat ihn herein. „Leon muss heute länger arbeiten. Er ist in einer Gärtnerei beschäftigt. Aber er kommt bestimmt jeden Augenblick. Er wollte noch einkaufen.“
Da Tina über Leons Vergangenheit im Bilde war, nahm Lorenzo kein Blatt vor den Mund und erzählte von seiner Situation und dem KG. Die Frau hatte noch nie eine Keuschheitsschelle an einem Mann in natura gesehen und fragte, ob es ihm etwas ausmache, wenn er ihr mal zeigen könnte... Lorenzo wurde heiß. Sollte er sich vor der fremden Frau entblößen?

Nach ein paar Sekunden Bedenkzeit entschied er sich dafür. Er hatte so viel erlebt, und steckte so tief in der Misere, dass ihm das nichts mehr ausmachte. Er zog seine Hosen runter und präsentierte seine eingeschlossene Keule. Ein bisschen unangenehm war es ihm schon. Tina griff beherzt zu und untersuchte den KG. „Sieht mächtig stabil aus.“ Lorenzo war froh, dass sie so locker und natürlich damit umging.

Eine halbe Stunde später kam Leon nach Hause. Die beiden Freunde fielen sich in die Arme. Als Leon dann von Lorenzos Bitte hörte, eine Zeitlang bleiben zu dürfen, war die Herzlichkeit etwas getrübt. Leon überdachte die Lage.

- Er trägt ja einen KG. Und er könnte unser Hausmädchen sein... -

Selbstverständlich verpackte er seine Vorstellung in freundlichere Worte. Lorenzo war einverstanden und konnte sein Nachtlager auf einer Luftmatratze in einem kleinen Zimmer aufschlagen, in dem allerlei Kartons, Haushaltsgeräte und andere Dinge gelagert wurden.
Am Abend saß das Trio vor dem Fernseher. Leon und Tina kuschelten und küssten sich. Leon war heute besonders temperamentvoll und leidenschaftlich. Wollte er damit Lorenzo beeindrucken?, fragte sich Tina.
Und später im Bett war er ebenfalls begehrend wie schon lange nicht mehr. Als genösse er die Gewissheit, nebenan einen Keuschling lauschen zu hören. Laut stöhnend spritzte er ab und verschaffte auch Tina einen wundervollen Orgasmus. In Löffelchenstellung schliefen sie ein.
Lorenzo hatte durch die dünne Wand fast alles gehört. Er musste sich unbedingt schalldichte Ohrenwatte kaufen...

Morgens hatte Lorenzo, ganz nach Arbeitsplan, den er gestern schon erhalten hatte, das Frühstück gemacht. Leon und Tina mussten früh raus, denn ihre Jobs in einer Gärtnerei bzw. einem Supermarkt begannen bereits um 6 Uhr morgens, und daher mussten sie gegen 5.40 Uhr das Haus verlassen. Der Hausboy hatte später aufzuräumen, zu putzen, zu waschen, zu bügeln und einzukaufen.
Da Leon nicht gerade zu den fleißigsten Männern gehörte, war Tina von der neuen Hilfe begeistert. Beim Frühstück schlürfte Leon seinen Kaffee und fragte den neuen Mitbewohner: „Haben wir dich gestern gestört? Ich hoffe nicht. Wir sind beim Sex ein bisschen laut, fürchte ich.“
Lorenzo wiegelte ab. Er wollte nicht zugeben, wie es ihn geil gemacht hatte. Leon strahlte Tina an: „Aber es hat sich gelohnt, oder?“
Tina gab ihm einen Kuss als Antwort. Sie putzte ihm den Abdruck ihres Lippenstifts ab. Dann standen sie auf und zogen sich die Jacken an. Leon rief: „Viel Spaß. Wehe, es blitzt nachher nicht alles! Und denk an den Einkauf. Auch den Kasten Bier.“
Lorenzo fragte: „Haben die denn einen Lieferservice? Ich habe doch kein Auto.“
Tina lachte. „Das schaffst du auch so. Sind nur etwa 300 Meter um die Ecke.“

Lorenzo entschied, den Einkauf nach dem Haushalt zu erledigen. Als er gegen 11.30 Uhr endlich mit allen Aufgaben fertig war, lief er zu dem Supermarkt, um ein paar Einkäufe, einschließlich dem Bier, zu besorgen. Die angeblichen 300 Meter um die Ecke entpuppten sich dann letztlich etwa als 1500 Meter. Im Geschäft hatte er noch einen Einkaufswagen zur Verfügung. Da fiel ihm ein: Wenn er den Rollwagen einfach auslieh und damit den Kasten zur Wohnung schob?
Aber kaum hatte er den Parkplatz verlassen, lief ein Angestellter hinter ihm her und beschimpfte ihn, er solle den Wagen dalassen. Lorenzo hievte das Bier heraus und stapelte alle anderen Verpackungen drauf. Er übergab dem Angestellten den Wagen und nahm die schwere Last und schleppte sie eineinhalb Kilometer zurück.

- Meine Arme! Die sind garantiert 20 Zentimeter länger geworden! -

Erschöpft fiel er in der Wohnung aufs Sofa. Doch er musste schon sofort weiter arbeiten: Tina und Leon kamen zu einer kurzen Mittagspause nach Hause und wollten ein Essen auf dem Tisch sehen. Gerade rechtzeitig wurde es fertig, als das Paar erschien.
Leon hatte an der Qualität von Lorenzos Kochkünsten zu mäkeln. Und dann das noch: „Das ist ja das falsche Bier, du Idiot!“
Lorenzo war sich sicher, das richtige Gebräu gekauft zu haben, aber Leon bestand darauf, dass er es umtauschen sollte. „Und zwar jetzt gleich! Damit das Bier heute Abend schön kühl ist.“
Tina kicherte. „Sei nicht so streng mit unserem... Hausmädchen.“

In Australien machte sich Miriam langsam echt Sorgen um Erik. Es war schon Abend. Wo trieb der Typ sich herum? Oder war etwa etwas passiert? Wenn er sich bis morgens nicht gemeldet hätte, würde sie wohl die Polizei anrufen müssen und eine Vermisstenanzeige aufgeben.
Der nächste Tag brach an: Erik war nicht da. Miriam besprach mit Baakir, was sie tun sollte. Der Farbige meinte auch, die Polizei müsste informiert werden. Doch bei der Polizeistation wiegelten die Beamten ab. Erik war ein erwachsener Mann. Der konnte gehen, wohin er wollte.
Frustriert stiegen Baakir und Miriam wieder in den Pick-up. Da klingelte das Mobilphone von Miriam. Sie meldete sich. Die bekannte Stimme sagte: „Hallo, hallo! Rate mal, wer da ist? Ich stehe gerade vor der Strandbar. Wo seit ihr?“
Miriam legte auf und meinte zu Baakir: „Fahr zurück. Du rätst nicht, wer an der Strandbar auf uns wartet.“
Der V8 startete röhrend. Baakir wischte sich den Schweiß von der Stirn. Miriam wollte es wohl spannend machen. Wo Erik wohl gewesen war?, fragte er sich.
Miriam trommelte nervös mit ihren manikürten Nägeln auf ihrem nackten Oberschenkel herum und blies sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht.



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  RE: Die gemeine Miriam Datum:25.02.17 13:01 IP: gespeichert Moderator melden


Hier kommt der Rest des Kapitels. (Morgen gibt es neues Lesefutter.)

Als Baakir den Wagen in einer Staubwolke parkte, glaubte er seinen Augen nicht trauen zu dürfen: Oliver stand da vor der Strandbar und hatte einen fruchtigen Cocktail in der Hand und prostete ihnen zu. Der Barbesitzer sah Miriam fragend an. „DER hat angerufen?“
Miriam stieg aus und fragte den Ankömmling: „Was willst du denn hier?“
Oliver grinste sie an: „Na, was macht man an so einem schönen Ort? Urlaub natürlich!“
Miriam nahm ihn zur Seite und wisperte: „Ich weiß, was in Deutschland abgelaufen ist. Du hast Erik im Keller eingesperrt. Du wirst von der Polizei gesucht!“
Oliver zuckte mit den Schultern. „Aber nicht unter den Ausweispapieren, die ich bei mir habe.“ Er grinste sie selbstgefällig an. „Und da ich schon mal hier bin, werde ich hoffentlich mit offenen Armen empfangen.“

- Und gespreizten Schenkeln... -

„Sonst könnte mir aus Versehen die Info herausrutschen, dass Xavier und Erik... tja... “ Er sah Miriam triumphierend an. Allerdings machte die Beauty keinerlei Anstalten, eingeschüchtert oder beeindruckt zu sein, wie er sich erhofft hatte.
Im Gegenteil: Sie lächelte ihn an. „Olli, vielleicht ist es bei dir noch nicht in deinem Zwergenhirn angekommen, aber hier ist das kalter Kaffee. Das weiß längst jeder.“
Die Gesichtzüge des Mannes entgleisten. Ungläubig betrachtete er Miriam. Bluffte sie?
Aber dann drehte sie sich zu Baakir um und meinte laut: „Unser Oliver weiß noch gar nichts davon, dass sich Erik geoutet hat.“
Oliver war stumm. Es routierte in ihm. Was sollte er jetzt machen? Er war völlig überrumpelt. Sein ganzer Einsatz, sein General-Plan, war dahin. Er konnte niemanden erpressen. Würde er trotzdem als Gast hier leben dürfen?
Und wieder überraschte Miriam ihn: „Baakir, wollen wir unseren alten Freund für ein paar Tage als Gast einladen?“
Baakir machte eine lässige Bewegung. „Meintwegen.“
Miriam ergänzte: „Sicherlich wird Olli sich revanchieren wollen.“
Die Männer sahen sie fragend an. Miriam schlug vor: „Oliver könnte bei der Show helfen.“
Oliver runzelte die Stirn: „Als Barkeeper?“
Miriam: „Nein, bei der Show sagte ich.“

Erik hatte Salzwasser geschluckt, geprustet und gehustet, fühlte ein Brennen im Hals, in den Augen, in der Lunge. Er sah nichts mehr. Die Wellen schlugen über ihm zusammen und drückten ihn tief unter die Oberfläche. Er wirbelte hilflos unter Wasser umher und fühlte sich total orientierungslos.
Wo war oben, war war unten? Er zappelte mit Armen und Beinen und spürte, wie ihm das Bewusstsein zu entgleiten schien.
Sollte das das Ende sein? Wo war die Sonne? Das Licht? Alles verschwamm vor seinen Augen, wurde dunkler und dunkler...

Und dann war er plötzlich wieder der 25jährige Mann, der sich auf dem Sofa einen runterfiedeln wollte. Kurz vor dem Happy End klingelte es an der Tür. Erik seufzte genervt auf. Einen ungeeigneteren Zeitpunkt konnte sich der Besucher nicht aussuchen! Er könnte es einfach ignorieren...
Erik massierte sein scharfes Schwert weiter... Es schellte erneut.
Dieses Mal dringlicher. Erik stöhnte frustriert auf, riss sich die Hosen hoch und ging zur Wohnungstür. Er öffnete und sah seinen Nachbarn Marvin. „Hi, Kollege. Jetzt habe ich Zeit. Wir sollten mal über Gestern quatschen.“
Erik: „Können wir das verschieben?“
Marvin drängte sich an ihm vorbei: „Ach, komm schon! Jetzt sei nicht gleich eine beleidigte Leberwurst.“
Erik schlurfte hinter seinem aufdringlichen Besucher her ins Wohnzimmer. Marvin lümmelte sich in einen Sessel. „Wir wollen uns doch nicht wegen zwei Schnallen in die Wolle kriegen.“
Erik spürte nur ein äußerst penetrantes Verlangen in seinen Lenden und meinte: „Ja, ist ja alles easy mit uns. Danke für deinen Besuch. Aber ich habe echt keine Zeit im Moment.“
Marvin sah ihn irritiert an: „Wieso?“
Erik seufzte. „Lass uns heute Abend ein Bier zusammen trinken, OK?“
Marvin: „Du wirkst irgendwie angefressen.“
Erik: „Nein, es ist wirklich alles in Ordnung.“
Marvin schlug mit den flachen Händen auf die Armlehnen und stand auf: „Na, gut.“
An der Tür drehte er sich um und grinste: „Habe ich mit Mia und Sandy zu viel versprochen? Sind doch zwei heiße Häschen! Habe gehört, die haben heute Nacht dein Bettchen angewärmt?“
Erik: „Äh, ja.“
Marvin zuckte mit den Augenbrauen: „Und? Hammer Nummer?“
Erik lächelte angestrengt: „Ja, wir haben es die ganze Nacht getrieben wie die Kaninchen.“
Marvin gackerte. „So muss es auch sein! Die beiden Mädels sind ja nicht gerade eine Beleidigung fürs Auge. Und talentiert sind sie auch...“ Er klatschte sich mit Erik ab und ging. „Bis heute Abend. 20 Uhr?“
Erik bejahte und schloss die Tür. Er atmete tief durch und griff gleich in seine Hosen nach dem Tiger, der sich nur schlafend gestellt hatte, nun aber sofort wieder hellwach war.

Jetzt gab es kein Halten mehr. Erik legte sich einfach auf den Fußboden, wichste und stöhnte... Innerhalb einer Minute kam er zum Schuss und grunzte laut auf. Das tat gut!
Er ließ den Orgasmus noch verebben und blieb zwei oder drei Minuten lang entspannt liegen, während sich der eingenässte Lümmel schrumpfend auf die Seite legte.
In der nächsten Stunde überlegte er sich, was er Marvin erzählen sollte, wenn er nach dem heißen Dreier fragte. Sein Nachbar hatte die beiden Girls sicherlich nach Strich und Faden durchgenudelt. War ja nicht zu überhören gewesen! Aber sollte er zugeben, dass er weder in er Dusche noch nachts ein einziges Mal zum Zuge gekommen war? Marvin würde ihn auslachen! Nein, er musste sich eine Geschichte ausdenken.
Erik stellte sich vor, wie er das Duo bearbeitet hatte, unter der Dusche, im Bett und im Wohnzimmer, in der Küche und auf dem Boden. Ja, die Nacht war eine ununterbrochene Orgie der Sünde gewesen. Er hatte Mia und Sandy glücklich gemacht und jedes verfügbare Loch gestopft...

- OK, ich darf nicht zu sehr übertreiben, sonst fällt es auf... -

In gewisser Weise war die Nacht tatsächlich eine Liebesorgie gewesen. Nur leider war er dabei lediglich Statist gewesen, Staffage, zierendes Beiwerk, eine unbedeutende Nebenfigur... Nun ja, vielleicht würde er Mia oder Sandra eines Tages wiedertreffen...

Abends kam dann Marvin herüber und brachte für jeden ein gekühltes Six-Pack Bier mit. Leider wurde das Gespräch für Erik wenig erquicklich, denn während der Tanzlehrer von seinen wahren Eskapaden schwadronierte, die Erik auch sehr gerne erlebt hätte, musste sich der Verschmähte mit Lügenmärchen über Wasser halten.

Leider kam es für Erik nie wieder zu einem Treffen oder gar Stelldichein mit den beiden jungen Damen. Auf weitere Einladungen von Marvin in Clubs oder andere Szenetreffs verzichtete er vorsorglich.
Eines Tages bot ihm Marvin den Besuch in einem Swingerklub an. Erik wäre sogar als männlicher Single kostenlos hereingekommen, aber er machte sich dort nur wenig Hoffnung auf eine Bekanntschaft und lehnte ab. Es blieb ihm nur, im Büro den kurzen, engen Röcken nachzuschauen und sich zu Hause daran zu erinnern und von Sex mit einer der hübschen Kolleginnen zu träumen, die im wahren Leben leider alle schon vergeben waren.
Er beneidete seinen Nachbarn darum, dass der jedes Wochenende scharfe Bräute mit nach Hause nahm. Meist nur eine, manchmal zwei an der Zahl. Sandy und Mia waren jedoch nicht mehr dabei, so viel er mitbekam...

Erik wachte aus seiner Erinnerung auf und würgte. Eine Strömung hatte ihn an die Oberfläche gespült, als wolle das Meer ihn ausspucken, doch nur für eine Sekunde, bevor bereits die nächste schwere Welle über ihm zusammenbrach und ihn verschluckte. Der Südpazifik sollte also sein nasses Grab sein! Wer hätte das gedacht?
Völlig entkräftet wedelte er nur unkoordiniert mit Armen und Beinen, aber schon wirbelte ihn das Wasser herum und tauchte ihn kopfüber in die Dunkelheit.

Eine Angestellte der Strandbar lief zu Baakir und überreichte ihm ein Handy: „Hat jemand abgegeben. Lag im Wasser.“
Baakir nahm es entgegen und betrachtete es. „Tja, und was soll ich jetzt damit? Das ist sowieso hinüber.“
Miriam stand neben ihm und zerrte ihm das Mobiltelefon aus der Hand. Sie drückte ein paar Knöpfe, aber es war nicht mehr funktionstüchtig. Trotzdem riss sie die Augen auf: „Das ist Eriks! Das Modell. Und die Schramme da an der Seite!“ Sie sah zu Baakir: „Ihm muss etwas passiert sein! Ein Badeunfall! Die Polizei muss aktiv werden!“
Sie rief wieder bei der Polizeibehörde an und berichtete von dem Handtuch und dem Handy. Nun wirkten die Beamten alarmiert. Sie leiteten eine sofortige Suche der Küstengegend ein. Neben Booten wurde sogar ein Helikopter eingesetzt.
Die Suche dauerte mehrere Stunden an, ohne, dass auch nur eine weitere Spur des Verschollenen gefunden wurde. Miriam setzte sich an einen Tisch der Strandbar und ließ sich einen doppelten Rum servieren. Sie zitterte am ganzen Leib. Ihr wurde kalt, obwohl das Thermometer im Schatten 32 Grad Celsius anzeigte. Sie war verwirrt. Was ging ihr durch den Kopf? Sie hatte fürchterliche Angst um Erik. Für Miriam war das ein ungewöhnliches Gefühl. Wann hatte sie sich ernsthaft das letzte Mal um einen anderen Menschen gesorgt? Sie wusste es nicht. Ihr wurde bewusst, wie sehr ihr eigentlich an Erik gelegen war. Sie hatte ihn stets gemein, ja grausam behandelt. Ihn gequält. Ihn erniedrigt und gedemütigt. Sie hatte es aus sadistischer Freude getan. Eriks Leid hatte ihr Vergnügen bereitet. Sexuelle Befriedigung. Und Erik hatte sich alles gefallen lassen.
Aber jetzt war er weg. Für immer? War er wirklich ertrunken in den Fluten? Erneut war sie verwirrt, als sie merkte, dass es ihr nur um ihn ging. Um die Sorge darum, dass ihm nichts geschehen war.
Das Geld, welches die Verkäufe des Dominastudios und des Trannyworlds sowie des Eros-Centers eingebracht hatte, war ihr in diesem Moment völlig unwichtig. OK, es war sowieso auf ihrem eigenen Konto gelandet. Aber das beruhigte sie nicht. Sie würde alles Geld sofort dafür geben, Erik wieder lebendig in die Arme schließen zu können.
Der Gedanke war ihr so suspekt, dass sie davor beinahe Angst bekam.

Dann erreichte sie ein Anruf des Einsatzleiters der Wasserpolizei, ein gewisser Mr Cooper. War Erik gefunden worden? Vielleicht sein Leichnam...? Zitternd nahm sie den Anrufer entgegen: „Ja...?“
Eine männliche Stimme meldete sich: „Sind Sie die Lebensgefährtin?“
Miriam atmete tief durch. „Ja.“
Der Mann räusperte sich. „Nun, ich fürchte, es gibt keine gute Nachricht.“
Miriam lauschte und hielt die Luft an, während ihr Herz in ihrem Brustkasten wummerte.



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  RE: Die gemeine Miriam Datum:25.02.17 18:23 IP: gespeichert Moderator melden


Du willst doch nicht etwa Erik über die Klinge Springen lassen?? Kein Happy End für Erik und Miri?? Wo sich Miri doch Tatsächlich geändert hat, zumindest in der Beziehung mit Erik.
Auja Oliver in der Show und im KG das wär spitze.
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:26.02.17 20:20 IP: gespeichert Moderator melden


177.


Lorenzo hatte das Bier umgetauscht und den neuen Kasten bis zur Wohnung geschleppt. Wenn Leon damit auch nicht zufrieden sein würde...
Der Latino kümmerte sich um das Abendessen, damit das Paar nichts zu meckern hatte. Er hatte sich seine Bleibe anders vorgestellt. Auf jeden Fall nicht als Hausmädchen. Da hätte er gleich im Madison bleiben können. Auf der anderen Seite sprangen hier nicht überall superheiße Ladys herum. Und das war in seinem eingeschlossenen Zustand sehr günstig.
Es waren erst 24 von 60 Tagen um! Wie sollte er das bloß aushalten!? Stefanie hatte ihn und Kevin eh vor die Tür gesetzt und keine Wahl gelassen. Wo Kevin wohl untergekommen war? Der Mistkerl hatte mal wieder Glück gehabt und war ohne Keuschheitsschelle davongekommen.
Da kam Lorenzo eine Idee. Er rief im Madison an und kontaktierte dort den Sklaven Ingo. Der sollte sich nämlich bei Erik für ihn einsetzen, aber Ingo berichtete von Miriams und Eriks Reise nach Australien. „Lady Stefanie wird hart bleiben. Die Verschlusszeit ist nicht verhandelbar. Was soll ich denn sagen? Ich stecke seit 114 Tagen drin und habe noch einen Monat vor mir. Und Moritz bleibt auch seine 60 Tage versperrt. Oder Justin. Der ist auch seit 26 Tagen verschlossen. Und dann Alexa vom TW. Ich glaube, die wartet auch schon über drei Wochen auf einen Aufschluss. Da beißt du bei Stefanie auf Granit.“
Lorenzo: „Aber Justins Key und deinen hat doch Manu. Und der von Alex ist bei Joan.“
Ingo: „Meinst du, die sind ein Deut gnädiger? Ich sage dir: Die sind alle knallhart.“

Dann erzählte er noch weitere Neuigkeiten, die er per Chat von Miriam erfahren hatte: Oliver war in Australien aufgetaucht. Oder besser: abgetaucht, denn er wurde mit internationalem Haftbefehl wegen Eriks Entführung gesucht. Lorenzo sperrte die Ohren auf. „Und was ist jetzt mit Olivers Haus?“
Ingo wusste nicht, ob sich jemand darum kümmerte. Der Latino legte auf. Das war doch DIE Idee! Dort könnte er wohnen. Oliver würde ja wohl eher nicht zurückkehren. Bevor er sich noch weiter von Tina und Leon schikanieren lassen müsste, würde er ein anderes Domizil vorziehen.

- Oder wohnt Daniela, seine Nichte, inzwischen da? -

Er wollte unbedingt Gewissheit. Heute wurde er erneut unfreiwillig Zeuge von Leons und Tinas Liebesbezeugungen, die sich auf fleischliche Gelüste konzentrierten und ihm penetrant damit auf den Sack gingen.
Am nächsten Morgen, als das Paar zur Arbeit gefahren war, packte Lorenzo seine wenigen Sachen und machte sich auf den Weg zu Olivers Adresse. Alles war besser, als bei diesem sexbesessenen Pärchen den Hausdiener zu machen. Mittags fanden sie einen handbeschriebenen Zettel:

„Bin wieder ausgezogen, ihr Arschgeigen.
Macht euren Dreck selber weg!
Einen schönen Tag noch, Lorenzo“

Leon zerknüllte den Zettel wütend in der Faust und warf ihn in hohem Bogen durch die Küche. Der brauchte nie wieder aufzutauchen, dieser undankbare Sack!

Lorenzo stand mittlerweile vor Olivers Haus. Es schien unbewohnt zu sein. Ob der Hausherr einen Ersatzschlüssel unter der Fußmatte deponiert hatte?
Bedauernd stellte der Latino fest, dass dem nicht so war. Er ging ums Haus und suchte auf der Terrasse. Vielleicht fand sich hier einen Zugang? Verdammt, er hätte die ganze Sache besser vorbereiten müssen. Jetzt konnte er nicht mal zurück zu Leon. Er musste in dieses Haus reinkommen.
Leider fand er keinen Eingang. - Dann fiel ihm Daniela wieder ein. Er kontaktierte sie: „Ja, äh, Dani? Hi, ich bin´s. Lorenzo. Hör mal, der Olli will während seiner Abwesenheit ja nicht, dass das Haus leersteht. Er hat mich beauftragt, dort für eine Zeit für Ordnung zu sorgen, die Blumen gießen und so. Das Problem ist jetzt, ich habe gar keinen Schlüssel.“ Er lauschte interessiert ins Telefon. Zufrieden bedankte er sich und legte auf. Daniela wollte in ihrer Mittagspause vorbeikommen und ihn hineinlassen. Von Oliver unrühmlichem Verschwinden hatte sie bereits Wind bekommen.

Kurz darauf fuhr Daniela mit ihrem kleinen, schmucken Auto vor und grüßte den Latino. Lorenzo lächelte die junge, durchtrainierte Volleyballerin an: grüne Basecap, blonder Pferdeschwanz, weiße Turnschuhe, pinkfarbene Socken, ausgewaschene Jeans, weißes T-Shirt. Sie kaute auf einem Kaugummi und schloss die Haustür auf. „Ich mache mir Sorgen um Oliver. Er muss sich stellen. Die Polizei findet ihn sowieso.“
Lorenzo winkte ab: „Der hat falsche Papiere und ist in Australien bei Baakir. Der ist sicher.“
Daniela machte große Augen. Sie ging ins Haus und kippte einige Fenster, um zu lüften. Lorenzo betrachtete dabei den knackigen Hintern des Girls.

- Mann! Wenn ich nicht in diesem Teufelsding stecken würde... -

Daniela überreichte ihm den Schlüssel. „Ich komme heute Abend nach der Arbeit mal vorbei, wenn es recht ist. Soll ich was zu essen mitbringen? Vielleicht chinesisch?“
Lorenzo merkte, wie ihm das Wasser im Mund zusammenlief. „Oh, gerne.“ Dann ergänzte er: „Da ich kein Auto habe... Könntest du auch ein paar Sachen einkaufen, die man so braucht? Wahrscheinlich ist der Kühlschrank hier leer. Bier zum Beispiel.“
Daniela nickte. „Männer! Na, ich schau mal, dass du versorgt bist.“ Sie schaute auf ihre Armbanduhr und verabschiedete sich.

Lorenzo besichtigte das ganze Haus und fand auch den Kellerraum, wo sich ein Sklave oder eine Sklavin wunderbar halten ließ. Hier hatte sicherlich Ingo gehaust - und später hatte Oliver Erik hier festgehalten.
Dann kehrte er zum Wohnzimmer zurück. Eine Flasche Bier hatte er noch gefunden, öffnete sie und trank sie liegend auf dem Sofa.
Später inspizierte er das Haus noch mal gründlicher. Dabei fiel ihm ein kleiner Schlüssel auf, den er nicht zuordnen konnte. Eigentlich könnte er gut von einem KG sein, sinnierte er. Einem Voll-KG. Moment! Da war doch was! Hatten die nicht erzählt, dass Oliver eine Komplizin hatte, eine Dora oder Doreen... Ja, und die steckte in einem KG. Hatte die etwa ihren Key vergessen? Das wäre ja witzig!
Lorenzo nahm das Teil an sich. Die Frau war offenbar nicht mit nach Australien gereist, sonst hätte Ingo davon erzählt. Aber wo steckte sie? Sie musste früher oder später hier auftauchen, oder sie lebte ihr restliches Leben in Abstinenz.

Jetzt wurde ihm bewusst, was für ein mächtiges Gefühl es war, so einen Key zu besitzen, der über die Sexualität eines anderen Menschen bestimmte. Er hätte dieses Gefühl allerdings viel besser genießen können, wäre er nicht selbst in einem KG gewesen. Er zermarterte sich den Kopf, wie er schneller aus seiner Schelle entkommen könnte, aber ihm viel keine Lösung ein. - 36 weitere Tage verschlossen...

Kurz vor dem Abend machte er sich unter der Dusche frisch und zog sich um. Dazu lieh er sich ein paar schicke Klamotten von Oliver, die im Schrank hingen. Zehn Minuten später klingelte es auch schon. Daniela kam mit einem chinesischen Menü an und brachte es in die Küche, wo sie sich niederließen und stilecht mit Stäbchen Nudeln, Reis und allerlei Frittiertes aßen.
Lorenzo wedelte mit der Hand vor dem Mund. „Hui, die Sauce ist ganz schön scharf.“
Daniela sah ihn zwinkernd an. „So scharf wie ich?“
Lorenzo, der gerade einen Bissen kaute, konnte nicht antworten, und die junge Frau lachte. „Kleiner Scherz.“
Der Latino fragte sich, ob Dani mit ihm flirtete. Würde er diesen vermaledeiten KG nicht tragen, läge er mit dem heißen Feger noch heute in der Kiste, war sich der Latinlover hundertprozentig sicher.

Nach dem asiatischen Mahl warf Daniela die Verpackungen in eine Tüte und brachte sie in die Mülltonne neben dem Haus. Oliver öffnete die Weinflasche, die Daniela mitgebracht hatte, und stellte zwei Gläser bereit. Als die junge Frau in die Küche kam, fragte sie neckend: „Was wird das denn? Ein romantischer Abend zu zweit? Musst du nicht noch die Blumen gießen?“
Lorenzo lächelte. „Tja, das stimmt. Muss ich wohl noch. Du kannst ja schon mal den Wein eingießen.“ Er machte sich tatsächlich mit einer Kanne Leitungswasser auf den Weg durchs Haus. Viele Pflanzen hatte Oliver nicht. Einige waren eh schon vertrocknet.
Als der Latino zurück in die Küche wollte, hörte er Daniela oben im Bad. Duschte sie? Er hörte das Rauschen. In der Küche stellte er fest, dass sie bereits ein ganzes Glas Rotwein getrunken hatte. Wo sollte das nur hinführen? Warum musste er diesen KG tragen? Verdammt, verdammt, verdammt! So ein Hauptgewinn in den Fingern... Und wofür? Er war aus dem Spiel.
Am besten wäre, wenn diese junge Verführung nach Hause fahren würde. Er könnte kalt duschen und dann in einem gemütlichen Bett schlafen.

Doch Daniela ließ sich Zeit. Lorenzo war das Warten schon satt, als sie endlich erschien: in einem süßen Schlafanzug, weiß mit roten Punkten. Der Latinlover sah sie verständnislos an.
Daniela lächelte: „Ich habe mich entschieden, hier zu schlafen heute Nacht.“
Lorenzo seufzte tief. „Dani, ich muss dir was sagen. Ich... trage einen KG.“
Im ersten Moment starrte sie ihn an, dann grinste sie. „Wie schön für dich. Was glaubst du denn, warum ich hier bleibe? Ich habe Wein getrunken und fahre kein Auto mehr. Ich will dich doch nicht flachlegen!“ Sie schüttelte mit spöttischem Blick den Kopf.
Lorenzo hatte das Gefühl, einen roten Kopf zu bekommen. Er räusperte sich verlegen, und eine stille Pause entstand.

Den Rest des Abends verbrachten sie vor dem Fernseher, bis Daniela zu ihm herüberkam, sich vorbeugte und ihm ein Küsschen auf die Wange gab. „Gute Nacht.“
Lorenzo konnte durch einen Spalt des Oberteils einen Moment einen Teil der zarten Brust sehen.
Plötzlich spürte er die Finger der jungen Dame im Schritt. „Tatsächlich! Du trägst eine Schelle. Wer hat die dir denn verpasst?“
Lorenzo stöhnte auf. Er erzählte widerwillig, wie es dazu gekommen war, und dass er noch einen guten Monat vor sich hatte. Daniela dachte eine ganze Minute stumm nach, dann meinte sie: „Was hältst du davon, wenn ich den ganzen Monat hier bleibe? Und als Dank für deine Hauspflege gibt es dann eine Belohnung?“
Der Keuschling sah sie entgeistert an. War das ein eindeutig zweideutiges Angebot? Dieses Früchtchen machte einen so rattenscharf, dass es kaum auszuhalten war.
Lorenzo antwortete: „Wie du möchtest. Ist schließlich das Haus deines Onkels. Aber eines sag ich dir gleich: Ich mache hier nicht das Hausmädchen!“
Daniela spielte die Entrüstete: „Das würde ich doch nie verlangen. Außerdem: Um ein Mädchen zu sein, müsste ich dir ja deine karibischen Nüsse...“ Sie machte eine passende Handbewegung und grinste.

Miriam hatte vom Einsatzleiter der Wasserpolizei hören müssen, dass die Suche für den heutigen Tag beendet würde. Morgen sollte es weitergehen, aber Mr Cooper machte auch darauf aufmerksam, dass mit jeden neuen Tag die Chance schwand, Erik lebendig zu finden.
Sie hatte in Schreckstarre das Handy sinken lassen. - In der folgenden Nacht konnte sie kein Auge zutun. Zu allem Überfluss warnte der regionale Wetterdienst auch noch vor Haien an der Küste und stürmischer See.
Übernächtigt saß sie am nächsten Tag trübsinnig vor ihrem Frühstück, aß aber keinen Bissen.

Die Angestellte, die das unangetastete Tablett wegräumte, blieb eine Sekunde lang stehen und überlegte, ob sie Miriam von der seltsamen Begegnung erzählen sollte, die sie gestern mit einer Unbekannten gehabt hatte. Eine Frau mittleren Alters in einem Strandkleid war zur Theke der Beachbar gekommen und hatte einen Apple Mojito bestellt. Dann hatte sie sich nach einem Erik erkundigt, dem Chef der Bar. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gewusst, dass der Eigentümer persönlich hier war und die Dame daher an Baakir verwiesen, aber die war dann schnell wieder verschwunden. Nein, war wohl unwichtig. Sie behielt es für sich und brachte das Frühstück zurück in die Küche.

Oliver hatte besser geschlafen, aber auch ihm war der Gedanke über Erik nicht aus dem Kopf gegangen. Sollte der Knilch wirklich abgesoffen sein? Nix mit Chef im Muschiland am schönen Beach, nix mit Bikinigirls durchbürsten, nix mit Honiglöffel eintopfen... So konnte sich das Schicksal ändern!
Nun würde Miriam wohl das Gewerbe hier erben und mit Baakir gemeinsam den Laden schmeißen. Er stand vom Frühstückstisch auf und klopfte bei Vera an die Apartmenttür. Als niemand antwortete, trat er ein. Das Zimmer war verwaist. Wo steckte sie denn? Bisher war sie ja nicht gerade enthusiastisch hinter ihm her. Womöglich wurde es doch schwieriger bei ihr zu landen, als er es sich vorgestellt hatte.

- Nicht jedes Döschen ist eben so juckig wie das von Becky. Oder hieß sie Betty? -

Die Geschäftsfrau langweilte sich sicherlich zu Tode bei ihrem Henry. Leider hatte er ihre Adresse nicht. Oliver zuckte gleichgültig mit den Schultern. Hier gab es doch vor Ort genügend Frischfleisch. Dutzende, hunderte Bikinibeautys, denen er den Kopf verdrehen könnte. Junges, knackiges, williges Fleisch, Titten in allen Variationen, heiße Ärsche...
Aber so richtig kam sogar bei ihm nicht die Stimmung auf, solange Eriks Schicksal noch völlig offen war. Allerdings war die Hoffnung auf Rettung wohl inzwischen sehr klein geworden. Tja, da würde er heute noch mal abwarten und sich bei einem kühlen Cocktail an einen Tisch setzen und die Eier schaukeln.

Selbst die Angestellten fielen durch ihre gedrückte Stimmung auf. Die einzigen Menschen, die gute Laune hatten, waren die Gäste der Strandbar.
Oliver fragte sich, wo Vera war. Er vermutete sie mit den anderen Hot Pussys am Beach, um neue Jünglinge für die Chastity Show zu rekrutieren. Wegen Haialarm waren heute jedoch nur wenige Besucher am Strand. Oliver seufzte. Jetzt war er schon mitten im Paradies, und musste sich doch zurückhalten, weil Erik zu doof zum Schwimmen war.
Die gut gelaunten und kichernden Mädels um ihn herum machten ihn richtig rollig. Er trug glücklicherweise sehr weite Badebermudas, die seinen Ständer einigermaßen verbargen. Ein Girl in weißem Bikini und mit gebräunter Haut hatte fast die gleiche Frisur wie Doreen, fiel ihm auf. Doreen... Was die wohl machte?
War sie noch untergetaucht? Oder hatte sie sich gestellt? Er grinste in sich hinein. Die Alte musste doch auslaufen vor Geilheit...
Er stellte sich vor, wie sich Doreen zur Arschstute entwickelte. Das war die einzige Möglichkeit, um ihre Lust zu befriedigen. Ihr Döschen war verschlossen - für immer. Da waren die vielen geilen Pussys am Beach doch viel besser dran. Die konnten sich jeden Bolzen reinschieben, auf den sie Bock hatten. Waren eventuell sogar noch Jungfrauen unter den ganzen Studentinnen, Aupairmädchen, Auszubildende, Praktikantinnen oder Urlauberinnen? Wahrscheinlich...
Hauptsache 18 - er wollte sich ja nicht strafbar machen. Aber ansonsten gab es für Oliver kein „zu jung“.

Hinter ihm kicherten zwei junge Damen, ebenfalls in Badesachen, von denen die eine einen roten Monokini und eine große Sonnenbrille trug, und die andere ein großes Seidentuch um den Körper gewickelt hatte. Was da wohl drunter war?, fragte sich Oliver. „Hey, ihr zwei Schönen! Lust auf einen Drink?“
Die Mädels guckten sich an und kamen dann näher, setzten sich zu Oliver und lächelten. Eine Kellnerin kam herbei und nahm die Bestellungen auf. Die zwei Girls hießen Amanda und Pam. Oliver war mindestens 15 Jahre älter als das Freundinnen-Duo.
Er stellte sich als quasi Mitinhaber der Strandbar vor. Amanda und Pam waren beide auf Semesterferien für zwei Wochen hier, um mal abzuschalten vom Unistress in Sydney, wo sie Pädagogik studierten.
Oliver grinste. Erzieherinnen... Von denen würde ich mich auch gerne mal erziehen lassen, schoss es ihm durch den Kopf.

Sie unterhielten sich noch eine Weile, flirteten und bestellten die nächste Runde. Mittlerweile hatte sich auch herausgestellt, dass die beiden Damen solo unterwegs waren. Pam hatte kurz vor dem Urlaub einen Kommilitonen abgeschossen, der fremdgegangen war. Und Amanda liebte eher lockere Freundschaften, wie sie ihre zahlreichen One-Night-Stands umschrieb. Das hörte Oliver gern. Seine Hoffnungen auf eine heiße Nacht stieg gerade exponentiell an. Und es war nicht das Einzige, was anstieg. Seine Latte drückte inzwischen nach oben wie der Arm eines Boxers, der seinem Gegner einen Uppercut versetzen wollte. Er wunderte sich schon, dass er seine Bermudas nicht reißen hörte.

„Wie wäre es mit einer kleinen Abkühlung im Meer?“
Amanda war sofort Feuer und Flamme, aber Pam bedachte: „Die haben Haialarm ausgelöst. Man soll heute nicht ins Wasser.“
Oliver winkte lässig ab. „Ach, das ist doch nur Panikmache. So nah an die Küste kommen die nicht. Der einzige Hai, der euch vielleicht vernascht, der sitzt vor euch...“ Mit einem Lacher versuchte er seinen Worten etwas die Obszönität zu nehmen.
Amanda nahm die extravagante Sonnenbrille ab, zeigte ihre strahlenden, grünen Augen, und forderte ihre Freundin auf: „Los, komm schon. Sei kein Angsthase und Spielverderber. Oliver beschützt uns.“
Pam stimmte schließlich zu. Sie nahm das Seidentuch ab: Darunter entdeckte der Schürzenjäger einen sehr knappen weißen Bikini.

- Wow! Die Titten sind aber mega gemacht! -

Das Trio lief vergnüglich und flachsend zum Meer. Schon in einigen Zentimetern Wassertiefe ließ sich Amanda rücklings ins Nass platschen und spritzte in Richtung Oliver. Pam watete noch einige Meter tiefer und tauchte dann unter, holte wieder Luft und warf ihre langen nassen Haare nach hinten. Oliver feixte mit Amanda herum und hechtete dann vorwärts unter einer Welle durch. Die Drei hatten richtig Spaß und geizten nicht mit Körperkontakt.
Als Pam von einer Welle umgestoßen wurde, verrutschte ihr Oberteil und entblößte eine Brust völlig. Schnell zog sie ihn zurecht und kicherte. Amanda sprang Oliver von hinten an und verschränkte ihre Füße vor ihm, um wie ein Rucksack von ihm getragen zu werden. Er spürte ihre Finger an seiner Brust und ihren Atem an seinem Hals. Sie duftete trotz Salzbad immer noch dezent nach Melone und Orange.

Das Trio alberte noch eine Weile herum und trank in der Strandbar eine weitere Runde Cocktails. Oliver nahm ein alkoholfreies Bier, die Mädels Pina colada. Dann schlug Oliver vor: „Wie wäre es mit einer Runde mit meinem Cabrio heute Nachmittag?“
Die Mädels waren begeistert und freuten sich schon auf eine Tour auf der Küstenstraße mit dem Casanova. Oliver verabschiedete sich mit Küsschen und Umarmung von den beiden Grazien, griff dabei scheinbar ganz zufällig an ihre Hinterbacken und ging in sein Apartment. Er musste schnellstens bei einer Mietwagengesellschaft einen fahrbaren Untersatz bekommen.

Das sollte hier in dieser Urlaubsregion kein Problem sein. Und tatsächlich stand er nur kurze Zeit später vor dem Fuhrpark des Unternehmens und betrachtete mehrere Luxus-Flitzer von Jaguar, Chrysler, BMW und Porsche. Das Problem war, es waren alles Zweisitzer; und der Frauenheld wollte ja beide Ladys mitnehmen.

- Da muss ich mich halt entscheiden, welches Boxenluder zuerst abgefüllt wird... -

Der Frauenheld entschied sich für einen roten Jaguar und unterschrieb den Mietvertrag. Die Kiste kostete eine Menge Kohle, aber dafür würde er hoffentlich Eindruck schinden und eine heiße Nummer schieben können.
Nach dem Mittagessen wollte er sich mit den zwei Studentinnen treffen, fragte aber vorher noch bei Miriam, ob es etwas Neues von Erik gab. Sie verneinte. „Die haben die Suche wieder aufgenommen, sehen aber die Wahrscheinlichkeit schwinden, ihn noch lebend zu finden.“ Ihr standen Tränen in den Augen.
Oliver war fast darüber entsetzter, als über die Hiobsbotschaft, denn er hatte sich Miriam nie so emotional vorstellen können, und er nahm sie tröstend in die Arme.
Nun ja, es war sicherlich traurig, wenn Erik ertrunken sein sollte, aber das Leben ging weiter. Unterbewusst war er sogar erleichtert, dass der ehemalige Rotlichtkönig ihn nicht mehr zur Verantwortung ziehen konnte, weil er ihn im Keller gefangengehalten hatte.

Als Oliver an der Strandbar eintraf, sah er Amanda und Pamela auf den ersten Blick. Amanda trug ausgeblichene Jeansshorts, Turnschuhe und ein enges T-Shirt; Pamela war ähnlich gekleidet, aber ihre Shorts waren aus Leinen und grün, ihr T-Shirt war bauchfrei. Sie hatten beide große Sonnenbrillen in die Haare geschoben und winkten ihm zu.
Er saß noch im Auto und hupte zur Begrüßung. Im Radio lief laute Chartsmusik. Der Text des Songs handelte irgendwie von „shake your ass“ und „you make me hot, babe“.
Die jungen Damen kamen herbeigeeilt, doch je näher sie kamen, desto unsicherer wurden ihre Schritte und Mienen, denn Oliver saß in einem sportlichen Zweisitzer-Cabrio. Beeindruckend, aber wo sollte die dritte Person sitzen? Amanda und Pam sahen sich an.
Amanda fragte: „Aber wo soll Pam denn sitzen?“
Pamela intervenierte sofort energisch: „Hey, von wegen! DU hast keinen Platz. Ich sitze neben Oliver.“
Amanda: „Vergiss es! Ich war zuerst da!“
Pam wollte die Beifahrertür öffnen, aber Amanda hielt sie zu und setzte sich auf den Rand, um in den Wagen zu hüpfen. Pamela packte sie am T-Shirt und zog sie zurück. „Hey! Hiergeblieben!“
Amanda riss sich los und schubste Pam weg. „Fuck you!“
Oliver hob beschwichtigend die Hände: „Meine Damen! Immer mit der Ruhe. Lasst es uns doch so handhaben: Amanda fährt eine Runde mit, und später tauschen wir.“
Amanda sah triumphierend zu ihrer Kommilitonin und nahm neben dem Fahrer auf dem beigefarbenen Ledersitz Platz. Pamela wirkte beleidigt und zuckte fatalistisch mit den Achseln.

- Doofe Ziege! -

Oliver drehte die Musik noch lauter und gab Gas, während Amanda ihren linken Arm um Olivers Nacken legte, ihre Sonnenbrille aufsetzte und den Fahrtwind genoss. Er cruiste die Küstenstraße entlang an herrlichem Panorama vorbei. Die Sonne brannte von oben, von vorne kam der frische Wind, und der Pazifik glänzte in einem wundervollen Blau.
Nach etwa 20 Kilometern erreichte er eine Parkbucht mit fantastischer Aussicht. Ein Holzsteg führte zum Strand hinab. Kaum ein anderes Auto war ihnen begegnet, und auf dem Parkplatz waren sie ebenfalls allein. Er hielt an und sah Amanda an. „Was meinst du? Wartet Pam schon ungeduldig? Oder haben wir noch ein bisschen Zeit zum Kuscheln?“
Die junge Schönheit leckte sich über die Lippen und lächelte ihren Begleiter an. Sie schob die Sonnenbrille hoch und sah mit sündhaftem Zwinkern den Fahrer an. „Wir sollten noch ein wenig den hübschen Ausblick genießen und hierbleiben, oder?“
Ihre Köpfe näherten sich. Dann umarmten sie sich und küssten einander. Die Finger des Aufreißers blieben nicht lange über Amandas T-Shirt. Zu sehr reizten ihn die knackigen Brüste darunter.

- Ich habe es gewusst: Sie trägt keinen BH! -

Zehn Minuten später hielten die beiden Hungrigen es nicht mehr aus, und Amanda fand sich auf dem Schoß des Mannes wieder, ihre Shorts und der Stringtanga an den Füßen. Vor Olivers Augen hüpften die Brüste im Takt der Liebe. Die Gefahr, dass Zaungäste auftauchen könnten, hatten sie ausgeblendet, obwohl es zu Anfang sicherlich der besondere Kick war. Aber nur ein einsamer Wellensittich in einem nahen Busch hatte das euphorische Stelldichein mitbekommen, putzte sich aber uninteressiert unter dem linken Flügel.
Nur bei den geräuschvollen Orgasmuslauten hatte er kurz aufgeschaut. Jetzt öffneten sich die Türen des Automobils, und der Vogel bekam doch mit der Angst zu tun und flog davon. Oliver und Amanda gingen umarmend zum Strand. Olivers Hand rutschte immer tiefer.

Pam war inzwischen bei ihrem dritten Tequila Sunrise angekommen und war stinksauer auf Amanda. Sich den Typen zu schnappen und sie stehenzulassen! Tolle Freundin! Echt! So ein Miststück!
Als sie schon angezwitschert zu ihrem Hotel laufen wollte, fuhr endlich das Cabrio vor. Die beiden Insassen turtelten ausgelassen miteinander. Pam presste die Lippen zusammen. Vor Neid gelb stiefelte sie auf das Auto zu. „Ihr habt euch ganz schön Zeit gelassen! Wo seit ihr denn hingefahren? Vielleicht bis Sydney? Oder habt ihr euch verfahren?“
Amanda erwiderte: „Oliver hat mich zu einem Aussichtpunkt direkt am Meer gefahren. Der Hammer!“
Oliver griente: „Ja, eine Haltebucht, da habe ich meine Gurke eingeparkt.“ Amanda musste ein Prusten unterdrücken. Trotzdem merkte Pam, dass irgendwas im Busch war.
Amanda stieg aus und fragte: „Olli, bist du heute Abend auch in der Disko?“
Der Schürzenjäger bejahte und verabredete sich zu einer bestimmten Zeit. Natürlich auch mit Pam, die allerdings noch ein schlecht gelauntes Gesicht machte. Hatte der Typ sich etwa in die blöde Kuh verguckt?, fragte sie sich. Dann stieg sie ein.
Mit einem gekünstelten Hurraschrei, der Amanda eifersüchtig machen sollte, genoss sie den Fahrtwind des Cabrios. Oliver nahm in einem unbeobachteten Augenblick einen Rest des Aphrodisiakums von Vera, den er noch gefunden hatte, und daraufhin spürte er bereits eine sich anbahnende Erektion. 20 Kilometer später parkte Oliver erneut an bekannter Stelle.

- Mal sehen, was Pam so draufhat. Das bessere Schneckchen soll gewinnen. Dann weiß ich, an welche ich mich heute Nacht halten muss. -

Die Entscheidung sollte nicht leicht fallen, denn auch Pamela war nicht gerade schüchtern oder züchtig. Vielleicht lag das auch an den zahlreichen Drinks.
Und diese Hammer-Titten!! Oliver leckte und saugte an ihnen, als gäbe es kein Morgen. - OK, die Wahl hatte sie gewonnen. Es sei denn, die beiden Mädels würden sich für einen Dreier begeistern können...
Oliver schwelgte schon in seinen Sexfantasien, die vielleicht wahr werden würden.

Gegen Abend wurde die Suche nach dem Vermissten erneut eingestellt. Dieses Mal ließ der Polizeibeamte keine Zweifel aufkommen: „Es tut mir leid, aber die Suche wird morgen nicht mehr aufgenommen. Wir müssen uns wohl mit den unveränderbaren Tatsachen abfinden. Es tut mir leid. Wenn Sie psychologische Hilfe...“
Miriam winkte dankend ab. „Nein, nicht nötig.“ Sie ging an den Strand und setzte sich in den Sand. Den tollen Sonnenuntergang nahm sie nicht wirklich wahr. Sie war in Gedanken ganz bei Erik. Ihr kamen viele Erinnerungen an frühere Zeiten, was sie alles erlebt hatten... Sie seufzte leise und blieb noch über eine Stunde fast regungslos im Sand sitzen.

Lag sein Leichnam auf dem finsteren Grund des Ozeans? Mr. Cooper hatte erwähnt, dass er davon ausgehe, dass der Gesuchte ertrunken sei. Aus formalen Gründen würde Erik allerdings erst in sechs Monaten für tot erklärt... Spätestens jetzt hatte Miriam nicht mehr zugehört. Sie war wie paralysiert. Alles war so unwirklich. Träumte sie das alles? Nein, es war die grausame Realität. Erik war Geschichte...

Baakir kam sie vom Strand holen. Die unterkühlte zierliche Frau ließ sich umarmen und ins Gebäude führen. Hinter ihnen schlug die Tür zu. Gestern waren noch laute Motorgeräusche der Suchboote die halbe Nacht zu hören gewesen. Nun rauschten nur noch die leise schwappenden Wellen an den Beach.

Miriam legte sich ins Bett und versuchte erfolglos zu schlafen. Zu viele Gedanken kreisten in ihrem hübschen Köpfchen umher. Vielleicht lebte Erik ja noch...
Möglich war alles. Er konnte beim Baden ausgerutscht und sich den Kopf gestoßen haben. Durch einen Gedächtnisverlust irrte er nun umher, war von einem Autofahrer nach Brisbane mitgenommen worden... Oder er war von Unbekannten ausgeraubt worden, nachdem sie ihm KO-Tropfen gegeben hatten... Aber dann wäre er wieder aufgetaucht...
Oder er war entführt worden. Von der Rotlichtkonkurrenz in Deutschland... Nein, es war doch alles verkauft worden. - Bis auf das ausstralische Etablissement, aber damit hatten die Banden in Europa nichts zu tun...
Erik war einfach so untergetaucht, weil er alleine ein neues Leben anfangen wollte... Nein, das war auch unwahrscheinlich. Er wäre sein Geld losgewesen, und sie - Miriam - ebenfalls. Wollte er das wirklich? Nein, dass konnte sie sich nicht vorstellen.

In ihren wirren Träumen schwamm Erik im Meer, wurde plötzlich von einem Weißen Hai in die Tiefe gezogen. Der Raubfisch brachte seine Beute seiner Partnerin: „Schau mal, was ich für einen Leckerbissen habe. Mir gehörten die Beine und die Brust.“
Die Haifrau forderte: „Ich nehme mir seine dicken Klöten!“
In dieser Sekunde riss Erik die Augen auf und versuchte verzweifelt unter Wasser zu schreien. Gleichzeitig wachte auch Miriam aus ihrem Alptraum auf.

Baakir musste sich um die Diskothek kümmern. Heute fand zwar keine Chastity Show statt, aber die Tanzhalle war trotzdem geöffnet, und hunderte partywütige Menschen wollten laute Musik und Drinks.
DIe Hot Pussys bereiteten sich für einige Gogo-Aufführungen auf kleinen Podesten mit und ohne Showkäfige vor.
Unter das junge Volk mischte sich auch Oliver, der sich auf Pamela freute. Amanda war sauer, weil er ihre Bekannte vorzog, und war heute beleidigt zu Hause geblieben, hatte sich den erstbesten Surfer an Land gezogen und wollte mit ihm einen erotischen Abend in ihrer kleinen Unterkunft verbringen. Der junge Mann brachte Bier mit, und später würden sie am Strand zu einem Lagerfeuer und ein paar seiner Kumpels gehen.

Oliver stieß mit seinem australischen Bier mit Pams Longdrink an. Nach ein paar Tanzeinlagen zogen sie sich zurück in ein Séparée, das für die VIP-Gäste reserviert war. Oliver hatte zuvor von Baakir ein entsprechendes Armbändchen erhalten, das ihn als VIP ausgab. Er war berechtigt, das Girl als Gast mitzunehmen.
Pam war beeindruckt und freute sich noch mehr, als sie die luxuriösen Plüschmöbel und den Kühler mit dem Champagner sah. Vor ihnen war eine große Panorama-Glasscheibe angebracht, von der aus sie auf die tanzende Menge sehen konnten, die von der anderen Seite jedoch verspiegelt war. Oliver freute sich.

- Der perfekte Ort, das heiße Zuckerstückchen zu vernaschen. Die putzt mir gleich die Flöte...-

Küssen und Liebkosungen war Pam nicht abgeneigt, aber als Oliver ihr die Klamotten vom Leib reißen wollte, bremste sie ihn. „Olli, nicht hier. Lass es ein bisschen langsamer angehen. Wir könnten noch etwas feiern, und dann später gehen wir...“
Oliver verschloss ihr mit dem nächsten Kuss den Mund. Frech griff er ihr unter das Oberteil, und Pam ließ es dieses Mal geschehen - vielleicht auch wegen des Champagners, den sie großzügig geschlürft hatte.
Oliver kam doch noch zum Ziel: Er entkleidete seine Eroberung und besorgte es ihr von hinten, während er durch die Glasscheibe auf die feiernde Menge sah. Ihre Pobacken waren bald rot von Olivers klatschenden Händen und den Rammstößen seiner Hüfte.

- Pam mag es wohl etwas härter rangenommen zu werden. Mit der werde ich Rodeo reiten... jaaaaa... und am Schluss die Sahne auf die Torte spritzen! -

Tausende Kilometer entfernt war am nächsten Tag Daniela von der Arbeit gekommen. Lorenzo war gespannt, ob die junge Dame ihr Versprechen einhalten würde und sich um das Abendessen kümmerte. Tatsächlich hatte sie eingekauft. Beide trugen die Sachen aus dem Auto in die Küche.
Der Latino wunderte sich: „Wozu kaufst du denn so große Portionen? Wir sind doch nur zu zweit.“
Daniela schmunzelte. „Heute nicht. Meine Mädels kommen vorbei.“
Lorenzo schaute verständnislos. Daniela erklärte: „Meine Mädels. Mit denen ich Volleyball spiele: Zoe, Eva, Andrea, Carolin, Yvonne, Ricarda, Gaby, Mareike und Kathi. Und... ach ja: Sabine.“
Lorenzo starrte sie an. „Alle? Die kommen alle? Wann?“
Daniela: „Natürlich heute.“
Lorenzo: „Hierhin?“
Daniela: „Nein, wir treffen uns auf dem Mond... Natürlich hier! Wo denn sonst!?“
Bei dem Latino schrillten alle Alarmsirenen: „ICH werde euch NICHT bedienen, oder so. Ich werde gar nicht dabei sein. ich verpiss mich oben in Olivers Schlafzimmer und guck da einen Film.“
Daniela zuckte mit den Schultern. „Klar. Habe ich auch nicht anders erwartet und erhofft. Ich meine, es ist schließlich ein Mädelsabend.“
Lorenzo beruhigte sich. „Dann ist ja gut. Ich helfe dir noch beim Zubereiten. Soll ein Buffet werden?“
Daniela nickte. Sie wollte Kartoffel- und Nudelsalat, Würstchen, Tomatensuppe, Hackfleischbällchen, Rucolasalat und Baguette anbieten.

Lorenzo fragte, ob es einen bestimmten Grund gebe, dass sie sich heute trafen. Daniela erläuterte: „Eigentlich nicht. Ich habe nun genug Platz hier. Meine Wohnung ist ziemlich klein. Wir treffen uns halt ab und zu. Wir reden über die Arbeit, unser Liebesleben...“ Sie grinste ihr Gegenüber an. „Und über alles, worüber Mädels halt so reden, wenn sie unter sich sind. Nicht nur Volleyball. Ricarda wird von ihren Tanzwettbewerben sprechen, Gaby von Tennis, Caro vom Ballett, Eva von ihrem Hengst...“ Sie gackerte. „Nicht, was du denkst. Sie reitet einen Hengst. ich meine... einen echten Hengst. Und Zoe wird bestimmt ein paar lustige Episoden aus dem Fitnessstudio erzählen, wo sie als Trainerin arbeitet.“
Lorenzo stellte fest: „Da habt ihr ja genug zu quatschen. Ich nehme gleich ein oder zwei DVDs mit nach oben. Oliver hat im Schlafzimmer einen tollen Flachbildschirm und einen DVD-Player.“

Eine Stunde später, kurz bevor die ersten Besucher an der Tür klingelten, suchte er in einem Regal nach einem guten Film. Es waren auch Pornos dabei, obwohl Oliver die meisten der „Naturfilme“ im Keller aufgewahrte, aber Lorenzo hätte sich im KG wohl keinen Gefallen damit getan, also entschied er sich für einen Thriller und eine Komödie aus Hollywood.
Oben zog er sich die Schuhe aus, legte den ersten Film ein, und machte sich es danach auf dem Bett gemütlich. - Dann fiel ihm ein, dass er vergessen hatte, Bier und Chips mit hochzuholen. Er wollte gerade wieder heruntereilen, da hörte er schon weibliche Stimmen. Lorenzo kehrte ins Schlafzimmer zurück. Am besten war, wenn er den Girls gar nicht erst über den Weg lief.

- Dann eben nicht. Die bleiben ja nicht ewig. Wir haben mitten in der Woche. -

Als der Thriller aus war, knurrte ihm doch ganz schön der Magen. Und er roch das verführerische Essen bis oben. Sollte er doch schnell in die Küche huschen? Vielleicht blieb er ja unbemerkt.
Von unten hörte er viele Stimmen, die durcheinander redeten, Gegacker, Rufe und Lachen. Die Party war in vollem Gange.
Bei dem Lärm würde keines der Mädels merken, wenn er eben in die Küche schlüpfen würde...

Er schlich also los zur Treppe... Kurz schreckte er auf, als eine Stufe knarrte. Doch dann wurde ihm klar, dass bei dem Krach da unten niemand das Geräusch gehört haben konnte, und er ging weiter die Treppe hinunter.
Im Flur war keiner zu sehen. Schnell lief er in die Küche, machte den Kühlschrank auf und nahm sich zwei Flaschen Bier heraus. Dann noch schnell zwei Würstchen, ein paar Hackbällchen und ein Stück Baguette. Und flugs wieder zurück nach oben.

Es war geglückt. Lorenzo futterte das Abendessen und machte sich die erste Flasche auf, legte die Komödie in den Player und sich aufs Bett. Kurz nach dem Vorspann wechselte das Bild plötzlich. Es wirkte wie ein selbstgedrehtes Home-Video. Stirnrunzelnd schaute er auf den Fernseher und murmelte: „Was soll denn der Scheiß jetzt? Äh... Das ist ja hier! In diesem Zimmer. Das Bett. Leer... Oh... Jetzt... ist das diese Doreen?“
Die Frau war nackt bis auf ein Bolerojäckchen und einen Damenkeuschheitsgürtel. Sie rekelte sich in den Kissen. Dann war ein Männerarsch im Bild. Lorenzo ächzte: „Das ist doch mit Sicherheit Oliver. Oh, nein! Der Kerl hat ein Sexvideo gedreht!“

Und schon ging es auf dem Bett zur Sache. Devot und gehorsam blies Doreen ihrem Macker die Kanone. Und nach einigen Minuten machte er den KG der Frau auf und wirbelte sie auf den Bauch, um sie von hinten zu nehmen. Doreen streckte ihm ihr Hinterteil entgegen und stöhnte wollüstig.
Lorenzo fiel die Fernbedienung aus der Hand. So etwas wollte er nun wirklich jetzt nicht sehen! Olivers nackter Arsch, der sich hob und senkte, zwischen den Schenkeln waren seine fetten Eier zu sehen, wie sie schaukelten, während er seinen Ständer tief in die Spalte der Frau versenkte.
Endlich fand der Latino den Ausknopf. Wie sollte er diese Bilder nur wieder aus dem Kopf bekommen!?
Im nächsten Moment merkte er, wie einige Stimmen lauter wurden. Er hörte sie auf der Treppe. Kamen etwa einige Mädels nach oben?
Vielleicht wollte Daniela nur das Obergeschoss zeigen. Das Schlafzimmer war tabu... Oder?
Aber wenige Sekunden später standen sie alle im Türrahmen und drängelten sich zusammen, um einen Blick auf Lorenzo zu erhaschen.
Gaby: „Hi!“ Sie strahlte Lorenzo an.
Yvonne: „Abend!“
Eva: „Wie geht´s?“
Zoe: „Da ist er ja!“
Kathi: „Huhu!“ Sie winkte aufgeregt.
Ricarda: „Hi!“ Breit grinsend betrachtete sie den Mann auf dem Bett.
Sabine: „Hallo!“ Sie sagte es so arrogant, dass es sich mehr nach „Du kleiner Pisser“ anhörte.
Andrea: „Hallo!“
Carolin: „Ganz allein, der Arme!“ Die Ironie war in ihrer gekünstelten Art leicht zu erkennen.
Mareike: „Hi, Lorenzo!“
Zoe: „Hahaha.“
Daniela: „Du wolltest doch einen Film gucken.“ Sie sah auf das abgeschaltete TV-Gerät.
Zoe schmunzelte spöttisch: „Vielleicht wollte er sich lieber mit sich selbst beschäftigen.“
Einige Girls glucksten und kicherten. Neugierig auf eine Antwort starrten sie den Liegenden an.
Daniela: „Ne, kann er ja nicht.“
Ricarda: „Wieso?“
Daniela: „Äh... Ach...“ Sie sah entschuldigend zu Lorenzo, dessen Kopf rot wurde. Alle Mädels waren still und warteten auf eine Erklärung. Einige von ihnen ahnten schon die nächsten Worte.
Daniela: „Äh... tut mir leid, Lorenzo, ist mir rausgerutscht. - OK, er ist... Er trägt einen KG.“
Zoe machte große Augen. Begeistert rief sie: „Danny! Du hast ihn eingeschlossen? Du bist echt eine geile Bitch!“
Daniela gestikulierte. „Nein, nein. Den Key hat eine Lady im Madison Manor.“
Plötzlich quatschten alle laut durcheinander und betraten das Zimmer, verteilten sich um das Bett.
Lorenzo fühlte sich noch nie so sehr wie auf einem Präsentierteller.

Viele Grüße von prallbeutel
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:27.02.17 01:27 IP: gespeichert Moderator melden


Armer Lorenzo von wegen sich in Olivers Haus einen schönen Lenz machen. Das wird nix. Jetzt leidet er unter der Clique von Daniela.
Du bist gemein Prallbeutel, was ist denn nun mit Erik.
Schade das keine Chastity Show läuft. Die wär das richtige für Oliver.
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:27.02.17 11:49 IP: gespeichert Moderator melden


jaa Oliver bei der Chastity show und angeführt von Vera.. und Miri..

Das mit Erik vielleicht wird ja Miri vor die Wahl gestellt ..

und wenn man das liest Frau mittelen Alters upps ich habe einen verdacht .. Lady Madison ist zurück.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Sir Dennis am 28.02.17 um 12:28 geändert
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:28.02.17 10:17 IP: gespeichert Moderator melden


interessante Fortsetzung aber wenn Erik stirbt streik ich!!!
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:05.03.17 18:20 IP: gespeichert Moderator melden


Ingos Hilfe - das Ballspiel - Olivers Spezialtrunk

Lorenzo stand auf und drängte sich durch die jungen Frauen hinaus. Warum merkten die denn bloß nicht, dass ihm ihr Besuch unangenehm war?! Und dann auch noch Danielas Fauxpax, als sie die Sache von seinem KG ausplauderte!
Er lief runter in den Keller und verbarrikadierte sich im ehemaligen Sklavenraum. Der Latino stöhnte frustriert auf. Hoffentlich waren die Weiber bald wieder weg! Zurück zu Leon und Tina konnte er nicht gehen. Die würden ihn, wenn sie ihn überhaupt aufnähmen, zu Kreuze kriechen lassen und ihm die Hölle auf Erden bereiten.
Er legte sich auf die Matratze, die am Boden festgespannt und mit einem Latexbezug bespannt war. Gelangweilt trommelte er mit den Fingern. In einem Regal standen zwar zahlreiche DVDs, aber erstens waren das ausschließlich Pornos, und zweitens gab es hier unten keinen Fernseher oder ein Abspielgerät. Ihm graute jetzt schon vor dem nächsten Tag. Sicherlich würde Daniela mit ihrer Gang ein riesiges Chaos hinterlassen. Eigentlich wollte er ja nicht Hausmädchen spielen. Aber er wollte auch keinen Streit mit Olivers Nichte provozieren, denn immerhin konnte sie ihn vor die Tür setzen.
Und was dann? Das wollte er sich lieber nicht ausmalen. Es war ein erniedrigendes Gefühl, von diesem jungen Früchtchen abhängig zu sein. Aber wenn er den Monat durchhielt, würde er ja vielleicht seine Belohnung erhalten... Er fantasierte sogar von einer Beziehung mit Daniela. Sie würden in Olivers Haus wohnen.

Am nächsten Tag erhielt Alexa im Trannyworld endlich (!) nach 24 Tagen die Erlaubnis, seine Keule abzusahnen. Leiterin Joan hatte ein Punktesystem eingeführt. Alexas KG wurde demnach erst geöffnet, wenn er eine bestimmte Anzahl erreicht hatte, die von der Bewertung seiner Kunden und Kundinnen abhängig war.
In einem ruhigen Moment „überfiel“ Alexa seine Kollegin Cora und drückte das Dickgirl in eine Abstellkammer des Etablissements. Er drückte es auf die Knie und nestelte seinen Kolben unter dem Rock hervor. „Baby, ich bin frei. Mach es mir! Los! Blas mir das dicke Lendenmonster! Sei ein braves Püppchen! Dann werde ich dafür sorgen, dass du auch aufgeschlossen wirst.“
Cora bediente ihren Kollegen kunstfertig mit ihrer Zunge, leckte Alexas Bälle und saugte den Stab wie ein Schröpfglas.

Als Alexa laut stöhnend ihre 24 Tage lang gereifte Lust entlud, glich Coras Gesicht der Hauptdarstellerin in einem Bukake-Film. Zufrieden und befriedigt seufzend steckte Alexa sein Teil zurück und grinste.
Cora sah zu ihr auf: „Wirst du jetzt mit Joan sprechen?“
Alexa: „Weswegen?“
Cora: „Du weißt doch. Mein Aufschluss.“
Alexa zwinkerte ihr kollegial zu: „Ja, klar.“

Stunden später fragte Cora nach, aber Alexa hatte noch keine Gelegenheit gehabt, mit Joan zu sprechen. Das würde auch so bleiben. Irgendwann wäre sie vermutlich wegen der Nachfragen genervt und würde behaupten: „Sorry. Ich habe alles versucht. Aber du kennst ja Joan. Sie ist unerbittlich. Tut mir echt leid für dich.“ Danach würde sie Cora mit einem Klaps auf ihren Hintern wegschicken.

Im Madison Manor war Sklave Justin schon total aufgeregt. Für heute hatte Manuela ihm einen Aufschluss versprochen - nach 27 Tagen! Er leckte sie zu zwei wundervollen Orgasmen und hoffte nun auf den großen Moment. Doch ein Telefonanruf störte dabei: Joan bat Lady Manu um eine kleine Bitte. Sie hörte zu und nickte. „Kein Thema. Ich kann ihn heute ausleihen. Kommst du ihn holen?“
Justin sah seine Herrin ängstlich an. Er sollte ausgeliehen werden? Für das Tranny-World?
Manu schmunzelte: „Nicht du. Ingo.“
Sie klärte ihren anderen Sklaven auf. Im TW gab es einen Engpass, und das Spiegelkabinett mit den „Glory Holes“ musste besetzt werden. Zwar warb das TW damit, dass dem Gast dort durch ein geiles Schwanzmädchen der Prügel geblasen würde, aber gleich alle drei Thaitrannys hatten sich krankgemeldet.
Cora und Robin hatten Stammkundschaft. Angelique und Alexa hatten kein Bock, Männerschwänze zu lutschen.
Joan griff daher auf einen Trick zurück: Angelique und Alexa rekelten sich im Spiegelkabinett, und wenn ein Gast durch das Glory Hole verwöhnt werden wollte, zog die „Dame“ seiner Wünsche an dem Kabinenfenster einen Vorhang zu und ließ nur Platz für die sündige Öffnung, durch die der Mann dann sein bestes Stück schieben konnte. In der Vorstellung, dass die zum Anbeißen aussehenden Angelique oder Alexa ihn bearbeiteten, stöhnte er vor Verlangen, bis zum feuchten Finale. In Wahrheit kümmerte sich Sklave Ingo um den Kundenlümmel.
Danach musste er schnell aus der Sicht verschwinden, und Angelique oder Alexa tauchten im Vorhang auf und fragten lüsternd, ob der Gast es genossen habe, während sie sich über die Lippen leckten, als würden sie noch den Geschmack der Liebe genießen.

Am heutigen Tag wurde Ingo gleich sechs Mal gefordert. Doch statt Mitleid mit dem Keuschling zu haben, machten die Trannys über ihn böse Späße. Alexa gackerte: „Wie gut ein Sklave doch lecken kann, wenn er erst mal 116 Tage in seinem Saft schmort.“
Angelique stimmte zu: „Wir sollten seine Herrin fragen, ob er nicht für immer hier bleibt. Er macht den Job echt gut.“
Anfangs spülte Ingo noch nach jedem Gast seinen Mund aufwändig aus. Aber später verzichtete er darauf. Kaum fühlte er sich frisch, da rief man bereits wieder nach ihm. „Ingo! Ein hungriger Schwanz will gemolken werden!“
Er verstand nicht, warum er bis auf seinen KG nackt bleiben sollte. Die Leute durften ihn doch eh nicht sehen. Aber Anweisung war Anweisung. Oder hatte Alexa das erfunden?
Ingo machte sich zum x-ten Male daran, einen dicken, harten Ständer zu verwöhnen, da flüsterte Alexa zu Angelique: „Ingo - Mitarbeiter des Tages!“
Der Tranny musste ein Lachen unterdrücken. Die Sklaventätowierung „Sklave Ingo - Besitz von Miriam“ prangte auf der Arschbacke. Längst nicht mehr aktuell, da er ja an Lady Manuela „verschenkt“ worden war.

- Besser wäre: „Ingo - Blasemeister der Schwänze“! -

Derweil war Justin immer noch verschlossen, da Manuela kurzfristig einen Stammgast bearbeiten musste. Als sie endlich nach zwei Stunden zu ihm kam, hatte sie schon den Key gezückt und winkte ihn umher. Justin seufzte erleichtert auf. Endlich!
Er sollte sich aufs Bett legen. Seine Herrin schloss ihn auf und befreite den armen, gebändigten Tiger, der sich zügig aufrichtete und einer Berührung sehnlichst entgegenfieberte.
Manuela betrachtete die Sklavengenitalien und kontrollierte sie von jeder Seite, zog hier und da, drehte, drückte und hob und senkte sie. „Alles in Ordnung. Keine wunden Stellen.“
Justin nickte: „Das hätte ich gemerkt.“
Seine Herrin winkte ihn ins Bad. „Wie wäre es mit einer gemeinsamen Dusche? Ich bin völlig verschwitzt. Mein Gast hat 200 Hiebe mit der Rute erhalten.“
Justin folgte ihr mit einer betonharten Latte in die Duschkabine. Dort seiften sie sich gegenseitig an. Justin seufzte und stöhnte. Er war so geil, es war kaum zu ertragen. Am liebsten hätte er sofort sein Ding in die herrliche Spalte seiner Herrin gerammt.
Doch dazu sollte es nicht kommen. Stattdessen fanden sie sich später auf dem großen Bett wieder und kuschelten, liebkosten und küssten sich. Manu schwärmte: „Hach, das hatte ich ein bisschen vermisst. Weißt du noch früher? Als du mein... na ja, Vanilla-Partner warst?“
Justins Prügel stand nun kurz vor einer Explosion. Wie lange sollte dieses Vorspiel noch dauern? Und dann der eiskalte Schock: Manu sprühte den Liebeshammer mit Kältespray ein, steckte ihn wieder in den KG und zog den Schlüssel ab.

Justin sah mit pochendem Herzen und ebenfalls pochendem Verlangen zu. Fassungslos. Was... Hatte er etwas falsch gemacht? Manu sah ihn fragend an. „Stimmt was nicht?“
Justin ächzte. „Du hattest doch gesagt, dass ich aufgeschlossen werde...“
Im gleichen Augenblick fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Natürlich. Seine Herrin hatte nichts von Spritzen erwähnt. Manuela schien seine Gedankengänge lesen zu können und streichelte ihm über seine Hoden, die unter der Schelle hevorquollen. „Du Armer! Hast du dir Hoffnungen gemacht?“ Sie unterdrückte ein Grinsen. „Hey, wenigstens den Monat machst du noch voll, OK? Sind doch nur noch vier Tage.“
Justin nickte ehrerbietig. „Ja, Manu. Wie du es wünscht.“ Er zog wie ein begossener Pudel von dannen und machte ein bemitleidenswertes Jammer-Gesicht.
Manuela schickte ihm hochnäsig hinterher: „Zeig mal ein paar Eier! Du Memme!“

Nicht weniger kläglich und bedauernswürdig machte Praktikant Moritz seine Arbeit. Er war ebenfalls seit 27 Tagen in einer Schelle, musste aber insgesamt 60 Straftage absitzen. Für ihn war es seit geraumer Zeit schon eine unerträgliche Last. Der Druck in seinen Lenden war so frustrierend, dass er Tag und Nacht an nichts anderes mehr denken konnte. Noch dazu musste er stets auf der Hut vor den beiden Wachleuten Achim und Turbo sein, die keine Gelegenheit ausließen, ihn freundlich um einen Blowjob zu bitten.
Die Ladys Yoko und Manuela zogen ihn jeden Tag mit seiner Keuschheit auf. Stefanie hielt sich vornehm zurück, blieb aber unerbittlich. Lady Diana und Lady Sakura waren gar nicht auf dem Anwesen. Sie gönnten sich einige Tage Urlaub. Diana war mit ihrer Rennmaschine zu einem Straßenrennen gefahren, wo sie teilnahm; Sakura spannte einfach in einem Wellness-Hotel aus.

Aber die gesamte Razorblade-Wachmannschaft vom Manor wusste über Moritz bescheid und amüsierte sich über den KG, den der Hänfling tragen musste, der bei ihnen eh nur Moritze tituliert wurde. Hätte er doch nur mit Lorenzo nicht so einen Bockmist gebaut! Zwei Keuschheitsmonate waren richtig heftig! Warum war er überhaupt auf diese Miriam hereingefallen? Er war sogar bei Daniela besser dran gewesen. OK, die Mädels waren auch fies, aber selbst im Baumarkt bei Oliver war es nicht schlimmer als hier im Domina-Anwesen...
Aber nun genug der Grübelei. Er musste den Rasen mähen (Was hatte das eigentlich mit Security zu tun?!) und die Stiefel der Wachmannschaft putzen und polieren. Wenn Leatherman nicht zufrieden war, gab es Strafliegestütze und Kniebeugen bis zum Abwinken. Er hatte sich sogar mal Backpfeifen vor der versammelten Mannschaft eingehandelt.

Als Moritz den Mäher aus einem Schuppen geholt hatte, sah er Lady Stefanie ganz in der Nähe auf einem Kiesweg hin- und hergehen, ein Handy am Ohr. „Nein, Lorenzo. Auch keine Woche. Du sitzt brav die vollen 60 Tage ab! Wenn du noch mal anrufst, erhöhe ich auf 90. Kapiert?“ Sie wollte schon auflegen und bemerkte den Praktikanten, da fiel ihr was ein: „Ach, Moment. Ich hätte da vielleicht doch eine Idee...“ Sie überlegte und schlug vor: „Warum kommst du nicht einfach heute Nachmittag vorbei, und wir reden darüber. Der Moritz ist ja in der gleichen Lage. Vielleicht könntet ihr euch gegenseitig helfen.“
Moritz lauschte aufmerksam. Was war los? Stefanie hatte doch Erbarmen mit ihnen? Sie winkte ihn zu sich. „Du musst doch noch 32 Tage absitzen, oder?“
Der Jüngling nickte. „Ja, Lady Stefanie.“
Die Domina grinste und sagte jovial: „Wie wäre es, wenn du schon heute aus dem KG befreit würdest? Ich meine damit wirklich, dass die Strafe abgegolten wäre. Du wärst sofort wieder völlig frei.“
Moritz wusste nicht, was er sagen sollte. Natürlich wäre das toll! Super! Genial! Einfach extremst und übelst geil! Aber die Domina wollte ihn doch sicherlich nur aufziehen, oder?
Stefanie betonte jedoch: „Ich meine es ernst. Auch für Lorenzo gilt das. Er kommt heute Nachmittag. Dann reden wir drei darüber, OK?“ Sie nickte zu dem Rasenmäher. „Sieh zu, dass du mit deiner Arbeit bis dahin fertig bist.“
Moritz starrte ihr mit offenem Mund hinterher, wie sie in ihrer engen Lederhose und den hohen Stiefeln davonstolzierte.
Sollte das der Glückstag seines Lebens sein? Er hatte nicht mehr gehofft, frühzeitig aus dem KG zu entkommen, sich schon fast mit den 32 weiteren Tagen abgefunden. Aber wenn es eine Möglichkeit gäbe, früher... Einfach spitze!

Er beeilte sich mit der Grünfläche und achtete trotzdem auf Genauigkeit. Schlamperei würde Leatherman nicht dulden. Auch die Stiefel der Biker putzte und polierte er mit Inbrunst. Er ließ die blitzenden Lederschuhe nicht mehr aus den Augen, bis Leatherman zur Inspektion kam, denn schon mehrfach hatten einige Biker die Stiefel heimlich wieder verdreckt, damit Moritz bestraft wurde. Einfach aus Bosheit, aus Vergnügen, den Jüngling leiden zu sehen.
Dieses Mal war Leatherman zufrieden. Am Nachmittag hatte er frei und begab sich zum Empfangsraum des Madison, wo Stefanie meistens saß. Sie bot ihm keinen Platz an, daher blieb er stehen.

Zehn Minuten später traf auch Lorenzo ein. Weitere zehn Minuten später widmete die Domina sich endlich den Besuchern. „So, meine Herren. Dann kommt mal mit.“
Sie folgten der elegant gekleideten Lady Stefanie durch den Flur des Anwesens bis zu einem großen Raum, in dem sie sich an eine Wand stellen mussten. Nun befahl die Lady: „Alles ausziehen!“
Hoffentlich würden sie nun ihre Schellen los, dachten die beiden Männer.

Am Boden zwischen ihren Beinen war eine Öse angebracht, an die die Domina nun eine Gummischnur befestigte. Das andere Ende band sie um die Hoden bei Moritz fest. Ebenso verfuhr sie mit Lorenzo. Es war gut auszuhalten, da das Gummi kaum unter Spannung stand.
Am anderen Ende des Zimmers stand ein Rollwagen, etwa sechs Meter entfernt. Auf dem Tischchen stand ein kleiner Eimer, der durch seine Unterkonstruktion etwa um 45 Grad nach vorne gekippt war. Die Lady reichte den Männern jeweils fünf kleine Bälle. Moritz bekam blaue Bälle, Lorenzos waren grün. Stefanie erklärte die Regeln: „Ihr habt jeder fünf Würfe. Für jeden Ball, der im Eimer versinkt, wird euch eine Woche Keuschheit abgezogen. Ihr habt also gute Chancen noch heute eure Freiheit zu bekommen.“

Moritz rechnete nach: Er musste alle Bälle ins Ziel bringen. Aber selbst wenn nicht... Es konnte ja nur besser werden.
Lady Stefanie hatte noch eine kleine Zusatzinfo parat: „Für jeden Ball, den ihr ins Aus werft, gilt natürlich das Gegenteil: sieben Tage drauf.“
Die Männer ächzten unisono. Damit hatten sie nicht gerechnet. Lorenzo überlegte, ob er überhaupt antreten sollte. Das Risiko... Obwohl der Eimer ja nicht sooo weit weg war.
Stefanie zeigte auf die Gummibänder: „Ihr dürft euch sogar so nah wie möglich an den Eimer stellen. Es gibt keine Limit.“ Innerlich lachte sie. Kein Limit... außer der Dehnbarkeit ihrer Säckchen...

Moritz stiefelte los und zog das Gummi in die Länge. Doch schnell merkte er, wie kräftig es an seinen Juwelen zerrte. Er zwang sich noch ein kleines Schrittchen weiter vor... noch eines... Jetzt holte er aus und warf vorgebeugt und stöhnend den ersten Ball.
Jaaaa! Er landete auf dem Boden des Eimers... und sprang wieder raus. Verunsichert sah er zu Stefanie, die konstatierte: „Ungültig. Der Ball muss drinbleiben.“
Der Praktikant hatte aus seinen 32 Resttagen nun 39 gemacht. Er musste wieder einen Meter zurück, um seine Juwelen zu entlasten, dann marschierte er wieder vor und zielte mit dem nächsten Ball: Dieses Mal traf er die hintere Kante, der Ball sprang ab und landete auf dem Boden.
„So ein Mist!“, ärgerte Moritz sich.
Stefanie sagte überflüssigerweise: „Ungültig.“ 46 Tage...
Beim dritten Versuch klappte es schließlich. Moritz jubelte. Stefanie hob ungläubig die Augenbraue hoch. Aber der Ball war eindeutig im Ziel gelandet. Also wieder 39.
Der vierte Ball war erneut erfolgreich. Moritz machte die Siegerfaust. Nur noch 32.
Der fünfte Ball schließlich landete ebenso im Pott. Der Jüngling war begeistert. Zwar hatte er nur um eine Woche seine Keuschheitszeit verringert. Aber immerhin. Er würde in 25 Tagen befreit werden.

Nun schauten alle den Latino an. Lorenzo hatte ursprünglich nicht antreten wollen, aber er sah ja nun, dass es funktionieren konnte. Also zog er seine eigenen Bälle in die Länge und näherte sich so weit wie möglich dem Eimer. Dann zielte er... warf... daneben!
Lorenzo ärgerte sich schwarz. Er hätte 33 gehabt. Jetzt waren es 40. Einen Moment später, nachdem er seine Hoden einige Sekunden geschont hatte, schritt er wieder vorwärts, zielte... warf... Ja! - Aber seine Gesichtszüge entglitten, als der Ball wieder heraushüpfte.
Stefanie vermeldete wieder, der Wurf sei ungültig, und damit habe Lorenzo sich 47 Tage Wartezeit verdient, bis er aufgeschlossen werden würde.
Der Latino atmete tief durch und nahm den nächsten Ball. Und wieder traf er zwar den Eimer, doch der Ball sprang heraus. 55 Tage.

Er hatte noch zwei Bälle. Nervös und so nah es ging vor dem Eimer, dass ihm die Eier wie verrückt schmerzten, wagte er den vierten Versuch. Der Ball landete schon wieder drin, sprang aber wieder heraus. Lorenzo rief laut aufgebracht: „Das gibt es doch nicht! Ich habe doch getroffen! Warum bleibt der beschissenee Ball nicht in dem verfickten Eimer?“
Stefanie zählte grinsend vor: „62 Tage für den Latinokeuschling.“
Lorenzo war außer sich. Er war wütend, aber zugleich standen im Tränen in den Augen.
Lady Stefanie schlug vor: „OK. Ich habe eine Idee. Der letzte Ball entscheidet über alles. Alles oder nichts.“
Der Mann sah sie fragend an. Die Lady erklärte: „Ich gebe dir zwei Möglichkeiten. Erstens: Du gehst jetzt nach Hause. Dann bleibt es bei den 62 Tagen für dich, und noch 25 Tage für Moritz.“ Sie machte eine Kunstpause, bevor sie fortfuhr: „Wenn du triffst - und damit meine ich selbstverständlich, dass der Ball im Eimer bleiben muss -, dann bist du sofort frei.“
Die Männer sahen sie skeptisch an. Da muste doch noch ein Haken dran sein. 62 Tage Abzug statt nur sieben wie bei dem Jüngling. Moritz fand das ungerecht. Aber mit dem Nachsatz der Domina konnte er sich gut damit anfreunden: „Schaffst du es nicht, so ist Moritz sofort frei, und du bekommst die 25 Tage von ihm dazu.“
Lorenzo schluckte. Moritz spürte seinen Puls rasen. Er flüsterte ihm zu: „Mach es! Tu es!“
Der Latino seufzte. 87 Tage würden ihn erwarten. Und das nach einer 27-tägigen Keuschheit. Also praktisch 114 Verschlusstage am Stück!!
Das konnte er nicht riskieren. Er lehnte ab. Moritz war enttäuscht und versuchte ihn umzustimmen. Lady Stefanie zuckte mit den Schultern. „Mir egal. Aber ich finde fairerweise sollte Moritz auch so ein Angebot bekommen.“
Lorenzo meckerte: „Der hat aber schon fünf Mal geworfen!“
Stefanie zeigte auf einen Ball: „Wenn du willst... wirf erneut. Dann geht es bei dir eben auch nur um eine Woche.“
Lorenzo stellte sich in Positur, zog das Band bzw. seine Murmeln lang, und dann warf er... und traf wieder so, dass der Ball heraushüpfte.
Stefanie stellte vergnügt fest: „69. Schöne Zahl.“ Sie fragte den Jüngling: „Willst du die Alles-oder-nichts-Nummer wagen?“
Moritz wollte es. Er musste es. Wenn es nur die kleinste Möglichkeit wäre, aus dem KG zu entkommen...

Er stellte sich auf, zog das Band, zielte, warf... und traf... Der Ball hüpfte, aber er blieb im Eimer. Moritz jubelte ohrenbetäubend. Er war frei!
Sofort zückte Stefanie einen Schlüssel, gratulierte dem Praktikanten und entfernte den KG. Neidvoll sah Lorenzo zu seinem Mitstreiter.

- Der blöde Bengel ist frei, und ich habe gerade 27 von jetzt 96 Tagen hinter mir! -

Moritz war glücklich ohne Ende. Er durfte sich anziehen und ging zurück zu seiner Arbeit. Gut gelaunt. Wer hätte das noch vor Kurzem gedacht, dass er heute Nachmittag frei sein würde!?
Der Praktikant konnte kaum seinen Feierabend abwarten, um endlich wieder mal genüsslich zu onanieren. Was tat das gut, diese Schelle los zu sein!

Lorenzo war kurz davor, einen Aufstand hinzulegen. Er wollte sich den Key mit Gewalt nehmen, aber er wusste auch, dass die Security ihn überwältigen könnte, ganz zu schweigen von Lady Sakura und ihren asiatischen Kampfkünsten.
Noch völlig neben sich verließ er das Manor und machte sich auf den Weg zurück zu Olivers Haus. Desillusioniert. Frustriert. Wie kam er aus dieser Misere heraus? Er konnte auf gar keinen Fall 96 Tage keusch bleiben! Noch 69 Tage! Das war nicht zu schaffen!

Am Abend erzählte er Daniela, was geschehen war. Ihre erste Reaktion war eine Art Lachkrampf. Doch dann sah sie ihn so merkwürdig an. Irgendwie... verlangend... Ja, sie war scharf auf ihn. Und 69 Tage würde sie nicht mehr warten wollen. Daniela bestätigte im nächsten Moment seine Vermutung: „Hey, du Latinlover. Vielleicht sollte ich dir helfen. Ich rufe bei Stefanie an. Von Frau zu Frau kann ich da wohl was regeln.“
Lorenzo war skeptisch, aber ein Versuch war es wert. Daniela zog sich mit ihrem Handy zurück.
Nach ein paar Minuten kam sie wieder. Ihr Gesicht zeugte vom Misserfolg. „So einfach wird es nicht. Aber... ich habe da eine Idee.“

Sie zog sich um, und danach forderte sie Lorenzo auf, ihr zu folgen. Mit ihrem Auto ging es zum Madison Manor. Lorenzo fragte: „Kannst du mir auch verraten, was du vorhast?“
Aber Daniela wollte mit der Katze nicht aus dem Sack. „Du bleibst im Wagen. Es wird alles gut. Versprochen.“ Dann ging sie ins Hauptgebäude und nahm von Stefanie einen kleinen Samtbeutel entgegen. Danach fragte sie einen Wachmann, wo das Zimmer von Moritz sei.

Schließlich klopfte sie an. Der Jüngling, der nur noch Boxershorts trug, weil er sich gerade endlich einen runterholen wollte, schrak auf. „Daniela!? Du hier?“
Sie sah ihn mit einem verführerischen Lächeln an. Unschuldig, lieb und verliebt... „Ja, Moritz. Ich habe lange über uns nachgedacht, und denke, wir sollten es noch mal miteinander versuchen... Wenn du noch möchtest...“
Der Praktikant kam aus dem Staunen nicht heraus. „Wir... Du willst... Also, damit habe ich nie im Leben gerechnet...“
Daniela kam mit einem verlangenden Gesichtsausdruck auf ihn zu. „Würdest du mich denn noch wollen?“
Moritz war rot geworden. Seine Beule in der Hose versuchte er zu verstecken, indem er die Hände davor hielt. Daniela zog sich langsam ihren Seidenschal ab. Dann nahm sie ihre Schirmmütze vom Kopf und schüttelte ihre Mähne aus. Sie stieß ihn rückwärts auf sein Bett, knöpfte sich drei Knöpfe ihrer Bluse auf und setzte sich das Baseballcap mit dem Schirm nach hinten wieder auf.

Nun stieg sie über den Jüngling und setzte sich breitbeinig auf seine Lenden. „Uuuuh! Da ist aber schon jemand ganz heiß...“ Sie machte ihn noch weiter an und befeuerte seine Lust bis an die Grenzen der Erträglichkeit.
Moritz hatte bereits Angst, jede Sekunde von alleine abzuspritzen. Plötzlich sagte Daniela wispernd: „Wärst du bereit, mir einen kleinen Gefallen zu tun, der mir sehr, sehr, sehr viel bedeutet?“
Moritz ächzte vor Geilheit: „Ja...“
Daniela gab ihm einen langen Kuss, der dem Jüngling die letzten Sinne raubte. Anschließend nahm Daniela den Samtbeutel hervor und holte einen KG heraus. „Wenn du den für mich trägst... nur eine Nacht! Dann gehöre ich dir für immer.“

Moritz war in einer extremen Ausnahmesituation. Aufgegeilt - er hatte fast Panik vor dem KG - Danielas Versprechen war unglaublich wunderbar! Alles drehte sich ihm. Was sollte er machen? Eine ganze weitere Nacht, obwohl er so kurz davor war...?
Aber heute Morgen hatte er noch mit einem vollen Monat gerechnet... Er war bereit dazu, doch wollte er verwirrt wissen: „Warum denn überhaupt?“
Daniela streichelte ihn, küsste ihn, griff ihm in den Schritt. „Weil ich dann weiß, dass du mich wirklich willst.“
Moritz leuchtete es ein, und er war also einverstanden. Im Samtbeutel war eine Dose mit Kältespray, die Daniela auch dringend benötigte. Letztlich war der kleine Moritz geschrumpft und verschlossen. Daniela küsste den KG und noch einmal die Lippen des Jünglings. Sie knöpfte sich die Bluse zu und grinste. „Wir sehen uns morgen Abend. Sei schön artig!“
Er blickte ihr sehnsüchtig hinterher. - Als sie raus war, stöhnte er laut frustriert auf. Das würden die längsten 24 Stunden seines Lebens werden. Aber er war wieder mit Daniela zusammen! So schnell konnte sich sein Leben zum Guten wenden!

Daniela lief zu Stefanie und hob den Daumen. „Alles verpackt.“ Sie überreichte ihr den Key. Stefanie gab ihr dafür einen anderen Schlüssel. „Für eine Nacht!“
Daniela nickte. „Ich bin nur scharf drauf, den Latinlover zu knallen. Morgen kann er meinetwegen den Rest seiner Verschluszeit absitzen.“
Stefanie verabschiedete ihre Besucherin. Sie hatte Moritz als Pfand. Sollte Lorenzo sich nicht wieder einschließen lassen, würde der Jüngling dafür büßen müssen. Notfalls bis zum Nimmerleinstag.

Daniela war zu ihrem Auto zurückgelaufen. Schon unterwegs winkte sie überschwänglich mit dem Schlüssel. Lorenzo konnte es noch gar nicht glauben. „Ist das etwas das, woran ich denke?“
Daniela nickte grinsend. Sie tätschelte Lorenzos Schritt und versprach, dass sein Aufschluss in zehn Minuten erledigt würde.
In Olivers Haus führte ihr erster Weg ins Schlafzimmer. Daniela befreite den Latino wie versprochen und forderte lasziv: „OK, dafür will ich aber auch einen Latinlover der Superklasse.“
Lorenzo stöhnte erleichtert auf. „Den bekommst du. Versprochen.“
Und Lorenzo hielt sein Versprechen. Daniela durfte eine Nacht mit einem beinahe perfekten Liebhaber genießen, voller Romantik und zugleich Potenz. Dabei schaffte es der Latino sogar trotz seiner 27-tägigen Keuschheit, sich zurückzuhalten und auf Danielas Signale zu achten. Es waren bei beide wundervolle Stunden.
Während die Zwei von einem Höhepunkt zum nächsten jagten, konnte Moritz nur davon träumen.

Am nächsten Morgen musste Daniela ihrem Lover etwas beichten: „Du musst dir den KG wieder anlegen. Moritz trägt seinen nämlich als Pfand. Am besten, du fährst heute Vormittag ins Manor, um Stefanie deinen Key zu geben.“
Das war für Lorenzo ein Schock. Zurück in die Keuschheit? Das konnte und wollte er sich nicht vorstellen. Erst recht nicht nach der heißen Nacht mit Daniela...

Gegen Mittag sah Stefanie auf die Uhr: „Hm. Kein Lorenzo in Sicht. Hätte ich mir denken können. Da tut man dieser Göre einen Gefallen...“ Nun ja, wenigstens würde Moritz die „Schuld“ abzahlen. Mal sehen, wie lange der gute Lorenzo den armen Jungen im KG schmoren lässt, sinnierte sie.

Als Daniela mittags mit einer Pizza nach Hause kam, fragte sie Lorenzo, ob er schon im Madison Manor gewesen sei. Der Latino druckste herum. „Ich bin noch nicht dazu gekommen.“
Daniela verzog den Mund: „Denk dran, dass Moritz so lange im KG sitzt.“
Lorenzo: „Ja, mache ich ja auch noch. Hatte nur noch keine Zeit.“

Am Abend, als Daniela von der Arbeit zurückkehrte, stellte sie fest, dass ihr Mitbewohner immer noch keinen KG trug. Der Latinlover hatte ein romantisches Essen vorbereitet, Blütenblätter verstreut, Kerzen entzündet... das volle Programm.
Die junge Frau ließ sich verführen und verwöhnen und hatte den Jüngling im Manor schnell vergessen.

Moritz wartete derweil sehnsuchtsvoll auf seine Verehrerin. Er wünschte sie so sehr herbei. Wo blieb Danny denn bloß?, fragte er sich immer wieder. Doch sie kam einfach nicht.
Zu später Stunde musste er seine letzten Hoffnungssplitter fahren lassen. Sie würde nicht mehr kommen. War etwas dazwischen gekommen? Oder hatte sie ihn von Anfang an verarscht?
Er lief in seiner Not zu Lady Stefanie und erzählte sein Erlebnis. Die Dame lächelte ihn unverbindlich an. „ICH habe deinen KG-Key. Du bist ein Pfand sozusagen.“ Und dann erklärte sie ihm die Lage.
Moritz stöhnte auf. Er steckte in der Schelle, damit Daniela diesen Lorenzo vögeln konnte!!?? Die Welt war so ungerecht! Er fragte mit zitternder Stimme: „Und wann werde ich wieder aufgeschlossen?“
Die Domina zuckte mit den Schultern. „Sobald Lorenzo sich einschließen lässt.“
Der Jüngling kehrte in sein Zimmer zurück und weinte in sein Kissen. Vor seinem geistigen Auge poppten Lorenzo und Daniela um die Wette und lachten den dummen Bengel Moritz aus.

In Australien genoss Oliver weiterhin das süße Leben als VIP. Solange Miriam noch wegen Erik trauerte, war sie auch wegen der Show nicht mehr an ihn herangetreten. Oliver ahnte, dass ein Mann bei einer Chastity Show für Jünglinge eventuell eine suboptimale Position zu besetzen hätte. Was auch immer sich Miriam da ausgedacht hatte, es würde vorerst auf Eis gelegt.
Am Nachmittag hatte er Baakir gefragt, ob irgendwann eine Trauerfeier für Erik angedacht sei. Der Farbige erklärte: „Offiziell ist ein Vermisster eines Unglücks erst nach sechs Monaten tot.“ Es würde also noch dauern.
Oliver besuchte seine Ex. Vera war gerade in ihrer Unterkunft und suchte neue Showkleidung für das Wochenende heraus. Oliver versuchte sich in Smalltalk und machte dann nach und nach Andeutungen, dass er nichts gegen ein kleines Rendezvous hätte. Vera sah ihn mit einem abschätzigen Blick an. „So, so. Du hättest also nichts dagegen.“
Oliver kam ihr näher und wollte sie umarmen, aber Vera stieß ihn sanft beiseite. „Du bist wohl spitz, mein Kleiner?“
Oliver grinste. „Aber immer, wenn ich dich sehe.“
Vera meinte: „Dann will ich dir mal unter die Arme greifen. Ich habe da noch ein schönes Pülverchen, mit dem macht es gleich doppelten Spaß.“
Oliver grinste breit. „Ein Aphrodisiakum? Immer her damit!“ Damit könnte er Vera den ganzen Nachmittag lang bei Stimmung halten - und sich selbst auch.
Vera holte eine kleine Flasche hervor, schüttete etwas von dem Pulver in ein Glas und löste es in Wasser auf, dann reichte sie ihm das Wundermittel. „Aber vorsichtig. Die Wirkung ist heftig.“
Oliver stürzte das Getränk hinunter. „Wollen wir zu dir oder zu mir?“
Vera entschied: „Ich komme in einer halben Stunde zu dir. Mach dich schon mal bereit.“
Oliver stöhnte in Vorfreude auf. Dass er seine Ex so schnell rumkriegen würde, hätte er nicht gedacht.

- Ich bin eben ein geiler Typ! -

Er eilte in sein Quartier und sprang unter die Dusche. Dann zog er sich nur ein T-Shirt und Boxershorts an. Irgendwas war allerdings komisch. Sein kleiner Freund war doch bei Vera schon hocherfreut und gespannt gewesen. Nun schien er eher zu schlafen. Er nestelte in der Hose herum und versuchte sein bestes Stück aufzuwecken. Er masturbierte oder versuchte es zumindest. Seine Nudel war weich wie gekochte Pasta. Das durfte doch nicht wahr sein!
Oliver mühte sich ab und versuchte alles, um sein Ding bereit für die geplanten Schandtaten als Höhlenforscher zu machen, aber nichts funktionierte auch nur ansatzweise.
Da klopfte es schon. Vera stand da in einem megasexy Outfits der Hot Pussys: hohe Stiefel, Netzstrumpfhose, Hot Pants, bauchfreies Oberteil.
Oliver stöhnte vor Geilheit auf. Vera tänzelte näher und umgarnte ihn wie sie es als Gogo-Girl und beim Lapdance gelernt hatte, drückte ihn aufs Bett und setzte sich breitbeinig über ihn. Dann packte sie in seinen Schritt. Sie schien überrascht: „Nanu? Ich hatte gehofft, du freust dich, mich zu sehen.“
Oliver atmete schwer vor Aufregung und peinlicher Berührung: „Das tue ich. Oh, das tue ich. Aber... Ich weiß auch nicht, was los ist. Vielleicht vertrage ich dein Aphrodisiakum nicht. Hast du die Rezeptur geändert?“
Vera spielte die Unwissende. „Nein.“ Da log sie nicht, denn dieses „Aphrodisiakum“ hatte sie extra für die Chastity Show entwickelt, um den Sieger später auszuknocken, der eine Nacht mit den Hot Pussys erwartete. Da war schon so mancher Jüngling mit hochrotem Kopf zutiefst beschämt aus dem Etablissement geflüchtet.
Oliver schlug vor: „Könntest du... vielleicht... wenn du ihn ein bisschen mit deinem Mund verwöhnst, kommt er garantiert auf Touren.“
Vera versuchte sich daran und lachte kurz darauf: „Dieses Ding ist doch kein Schwanz! Wie soll ich den blasen? Also so wird der nicht auf Touren kommen. Und für dich gibt es da wohl heute auch keine Spritztour mehr.“ Sie stand auf und sah ihn spöttisch an. „Damit verplempere ich nicht meine Zeit. Komm zu mir, wenn du deinen Mann stehen kannst, Olli.“
Beim Rausgehen trat sie noch glucksend nach: „Das muss ich den Mädels erzählen.“

Olivers Herz raste. Er nahm sein Würmchen in die Hand und wichste wie verrückt, aber es geilte ihn nur mehr auf. An einen Orgasmus war nicht zu denken. An Sex mit einer weiteren Person erst recht nicht.
Erst jetzt kam ihm der böse Verdacht, dass seine Ex ihn verarscht hatte. Er versuchte es alle 15 Minuten aufs Neue. Irgendwann musste sich die Wirkung ja abschwächen.
Nach zwei Stunden vergrößerte er die Zeitintervalle auf 30 Minuten, dann auf 60 Minuten. Aber als die Sonne unterging, lag Oliver mal wieder verzweifelt auf dem Bett und bearbeitete sinnlos seinen mickrigen, unnützen Schlauch zum zigsten Mal.

Miriam hatte sich eine Stunde zuvor den Pick-up von Baakir geliehen und fuhr die Küstenstraße entlang. Vielleicht war irgendwas von Erik irgendwo angeschwemmt. Sie wusste, dass der Gedanke blödsinnig war. Was sollte anschwemmen? Seine Badeshorts? Mehr hatte er ja vermutlich nicht an. Und was sollte das überhaupt bringen? Sie hatte keine Antworten auf die Fragen, aber sie musste irgendetwas tun, um sich abzulenken.
Sie fuhr die kurvige Straße schneller, als ihr bewusst war. Wegen der Biegungen waren nur 70 km/h erlaubt, aber Miriam jagte mit 100 Sachen über die enge Road. Es kam, was kommen musste: Vor ihr tauchte plötzlich eine blökende Schafherde auf. Sie ging in die Eisen, riss das Steuerrad weiter nach links, kam von der Straße ab und schoss eine flache Böschung hinab auf einen Schottergrund. Dort rutschte sie allerdings auf einen zehn Meter tiefen Abhang zu...

Unten warteten hohe, spitze Felsen, die aus dem Wasser ragten wie gewaltige Todesnägel. Miriam sah entsetzt durch die Windschutzscheibe das nahende Unheil. Ihr brannte die Gewissheit durch den Kopf: „Das ist mein Ende!“ Sie hob die Hände vom Steuerrad und verschränkte sie vor dem Gesicht.

In Deutschland hatte Joan auch heute den Blaseersatz Ingo im Manor abgeholt. Die zweite Schicht stand im TW an, denn die Thaitrannys waren weiterhin krank. Zumindest behaupteten sie das. Vielleicht saßen sie auch nur bei schönem Wetter im Biergarten...
Gestern hatte der Sklave sieben Schwänze bearbeitet und war fix und fertig gewesen. Doch Joan bereitete den „Zeitarbeiter“ schon mal darauf vor, dass erfahrungsgemäß heute wesentlich mehr Männer das TW besuchten. Und so sollte es auch kommen. Ingo hatte noch nie so viele Lümmel in so kurzer Zeit gesehen. Was es alles für Formen, Farben, Größen, Längen und Dicken gab... Aber eines hatten sie alle gemein: Sie füllten den Lecksklaven im Finale ab.
Bis zum Spätnachmittag hatte er 18 Gäste glücklich gemacht. Als bis zum Abend kein Interessent mehr für das „Glory Hole“ zu finden war, tuschelten Angelique und Alexa miteinander. Dann riefen sie Cora, die im Spiegelkabinett ihre Rolle übernehmen sollte. Kaum waren die beiden dominanten Dickgirls verschwunden, öffnete sich ein Glory Hole mit dem nächsten Besucher.
Cora spielte den Köder und ließ dann Ingo ans Lustfleisch. Nr. 20 war extrem gut bestückt. Kurz darauf folgte ein weiterer Gast.
Später am Abend standen dem zungenfertigen Sauger noch vier weitere Gäste bevor, bis Joan ihn endlich nach Hause ins Manor fuhr. Ingo würde nie erfahren, wer Nr. 20 und Nr. 21 gewesen waren. Für den kleinen Streich hatte Joan sogar Alexas KG geöffnet.
Die Hausleiterin Joan hätte sich beinahe auch noch inkognito eingereiht, aber dann hatte sie mit dem jungen Ingo Mitleid bekommen. Sie konnte sich ja jederzeit von Cora oder Miss Flutschi eine Lutschpartie verpassen lassen.

Ingo jammerte seiner Herrin Manuela im Madison vor, wie fürchterlich dieser Tag gewesen war. „Bitte lass mich da nie wieder hin! Ich kann keine Schwänze mehr sehen!“

- Und auch nicht mehr schmecken! Wie soll ich jemals diesen Geschmack aus dem Mund bekommen? Oder gar aus der Erinnerung? -

Manuela räkelte sich auf dem Bett und ließ sich von ihrem Privatsklaven massieren. „Mal sehen. Vielleicht brauche ich dich ja hier. Zum Beispiel als Anal-Speculum-Tester oder so.“ Sie kicherte und genoss das leise Wimmern des Sklaven. Der arme Ingo, grinste sie in sich hinein. Aber es macht mich einfach geil, ihn so zu quälen.
Dagegen hatte es ihr zweiter Privatsklave Justin richtig gut. Er würde in wenigen Tagen seinen Aufschluss erhalten. Vor allem wurde er nicht ins TW ausgeliehen. Der Sklave versuchte seiner Herrin jeden Wunsch von den Augen abzulesen, um Ingos Schicksal nicht teilen zu müssen.

- So ein bisschen Konkurrenzkampf belebt den Sklavengehorsam. -
Viele Grüße von prallbeutel
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Meine kostenlosen Geschichten:
+++ Die gemeine Miriam +++ Ralfs neues Leben +++ Das Unzuchts-Komplott +++ Im Reich der Megara +++ Aller guten Dinge sind drei +++ Die Erben +++ Die Nachtschicht seines Lebens +++ Optional Genetics +++ Venus +++ Regina +++
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+++ Das Gespräch im Regen +++ Der auferstandene Engel +++ Seine Nummer Eins +++ Amour Libre +++ Das Abschiedspräsent +++ Natascha +++

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:12.03.17 20:00 IP: gespeichert Moderator melden


ungeliebtes Wiedersehen - ungeliebte Gäste

Erik stöhnte angestrengt und bewegte seinen Kopf leicht hin und her. Irgendwas störte ihn in der Bewegung. Was war geschehen? Wo war er? Er öffnete die Augen und sah an eine Zimmerdecke. Er fühlte sich schläfrig und schwach. Sein Blick war unscharf. Am liebsten wäre er gleich wieder eingeschlafen. Aber er musste wissen, was passiert war. Er erinnerte sich nur noch an sein Bad im Meer. Dann wurde er abgetrieben und untergetaucht, bekam immer seltener Luft, verlor die Orientierung...
Dann war ihm schwarz vor Augengeworden.
Irgendjemand musste ihn gerettet haben. Er wollte rufen, aber er fand einfach nicht die Kraft und schloss erneut die Lider.

Als er wieder aufwachte, hatte er mehr Kraft gesammelt. Er sah nun klarer, doch immer noch wie durch einen leichten Schleier. Seine Arme und Beine fühlten sich bleischwer an. Ebenso sein Kopf.
War er in einem Hospital? Hatte die Küstenwache ihn gefunden?
Er versuchte wenigstens den Kopf zu heben, um das Zimmer zu inspizieren, aber er schaffte es nicht. Da klackte die Tür auf. Schritte waren zu hören. Erik versuchte zu erkennen, wer da kam. Die Krankenschwester?
Die Person beugte sich über ihn. Der Patient sah eine Frau mit Gesichtsschutz. Ihre Stimme kam unter dem Stoff dumpf bei ihm an: „Wie geht es uns heute?“
Erik ächzte. „Es geht so. Wo... wo bin ich?“
Ob die Frau lächelte oder nicht, konnte er unter dem Mundschutz nicht sehen. Sie antwortete: „In guten Händen. Woran kannst du dich noch erinnern?“
Erik überlegte: „Ich war im Wasser. Und dann haben mich die Wellen weggetrieben. Die Küste war nicht mehr zu sehen... Ich bin untergegangen. Mehr weiß ich nicht. Bin ich in einem Krankenhaus?“
Die Frau sah ihn an. „Nein. Ich habe dich gerettet.“
Eriks Augen wurden groß. „Sie?“
Die Frau nickte. „Ja, Erik. Ich war mit dem Boot draußen und habe dich beobachtet.“
Erik verstand kein Wort. Woher kannte sie seinen Namen? Waren Bekannte dabei gewesen? Und wieso hatte die Frau ihn beobachtet? Er wollte gerade diese Fragen stellen, aber die Frau nahm seinen Kopf im Nacken hoch und reichte ihm ein Glas mit Wasser. „Trink das. Es wird dir guttun.“
Er schluckte die Flüssigkeit und seufzte. Seine Gastgeberin ging einen Schritt zurück. „Du wirst gleich schlafen.“
Erik fragte: „Wer sind Sie?“
Die Frau reagierte nicht, sondern sie verließ das Zimmer. Erik wollte sich aufbäumen und begriff erst jetzt, dass er mit einem medizinischen Gurtsystem am Bett fixiert war. Er rüttelte daran und rief: „Hey! Was soll denn das? Machen Sie mich sofort los!“ Aber es kam keine Reaktion.
Als Erik mehrere erfolglose Befreiungsversuche hinter sich hatte, sackte er schwer atmend wieder zusammen und dachte nach. Wer war diese Frau? Was wollte sie von ihm? Sie hatte ihm einen Pyjama angezogen.

- Sie hat mich nackt gesehen! Wo war er hier? Was sollte das alles? -

Viel weiter kam er nicht, denn der Schlaftrunk raubte ihm das Bewusstsein.
Als er wieder erwachte, wurde ihm seine mysteriöse Situation sofort klar. Er war immer noch an das Bett gefesselt, und diese obskure Frau hatte ihn offenbar zunächst gerettet und im Anschluss entführt. Was wollte sie damit bezwecken? Lösegeld? Vermutlich wusste sie, dass er der Inhaber der Strandbar und des Dance-Clubs war. In diesem Moment hörte er die Tür. „Hallo? Sind Sie das? Wer sind Sie überhaupt? Wie ist Ihr Name?“
Die Frau trug wieder die Mundmaske. Wo hatte er das Gesicht nur schon mal gesehen? Diese Augen...
Die Frau zog ihm die Pyjamahose runter. Erik beschwerte sich. „Nicht! Was wird das denn?“
Seine Krankenschwester betrachtete sein Gemächt. Mit Sicherheit grinste sie unter ihrem Stoffschutz. Nun nahm sie eine merkwürdig geformte Flasche und zeigte sie ihm: „Na? Muss der kleine mal?“
Erik wurde rot. Er hatte zwar Druck auf der Blase, aber vor der Frau wollte er auf keinen Fall...
Sie schob sie ihm zwischen die Beine. „Ich bin in fünf Minuten wieder da.“

Und als Erik schon dachte, schlimmer kann es nicht kommen, holte sie die Flasche wie angekündigt wieder ab und legte ihm zu seinem Entsetzen eine Windel an. Er fragte: „Wollen Sie Geld?“
Die Frau sah ihn an. Dann setzte sie sich neben ihn aufs Bett und wechselte in die deutsche Sprache. „Weißt du, ich war vor einiger Zeit bei einem Klassentreffen. Und da war auch eine alte Schulkameradin von mir, die als Notargehilfin arbeitet.“ Sie tätschelte die Windel über Eriks Gemächt. „Tja, und die hat uns von einem Typen erzählt, der zehn Millionen Euro geerbt hat. Ich habe mir erst nichts dabei gedacht. Aber sie zeigte auch Fotos von der Kanzlei, und in einem Nebensatz erwähnte sie, dass auf einem der Bilder auch der Erbe drauf sei. Du kamst mir gleich bekannt vor.“ Sie stand auf. „Seitdem habe ich einen Privatdetektiv auf dich angesetzt. Und selbst deine Gesichts-OP zum Xavier...“ - sie zeichnete mit den Fingern Anführungszeichen in die Luft - „hat nichts genützt. Mein Privatermittler hat deine Spur wieder aufgenommen und bis zum Madison Manor verfolgt. Seit dieser Zeit habe ich mehrfach versucht, unauffällig an dich heranzukommen, aber hier in Australien ist es mir endlich gelungen. Als du an den Strand gegangen bist, wusste ich, dass meine Zeit gekommen war. Ich habe dich kaum erkannt. Aber ich mietete ein Boot und fuhr hinaus, beobachtete dich mit einem Teleobjektiv. Ich hätte dich unter einem Vorwand an Bord gebeten. Aber das brauchte ich gar nicht, denn du bist ja quasi vor meiner Nase abgesoffen.“

Erik lauschte mit großen Ohren. Er hatte immer noch keine Ahnung, wer diese Frau sein konnte, die gerade den Raum wieder verließ. Er rief hinterher: „Warte! Was willst du denn von mir?“ Doch schon war sie weg.
Er sah an sich hinab. Die Hose hatte sie ihm nicht wieder angezogen. Er lag hier in dem Gurtsystem in seiner Windel. Der reinste Alptraum!

Als er nach mehreren Stunden Besuch von seiner Krankenschwester bekam, öffnete sie die Windel und stellte fest, dass sie noch jungfräulich war. „Da muss ich wohl nachhelfen. Wir wollen doch, dass du wieder auf die Beine kommst.“
Sie ging und kehrte einige Minuten später mit einem Schlauch zurück. Das eine Ende schloss sie im Zimmer an einem Wasserhahn an, das andere drückte sie grinsend dem Patienten in seinen Hintereingang. Und dann grinste sie ihm ins Gesicht - zumindest vermutete Erik das unter der Schutzmaske. „Wasser marsch!“ Mit dieser Spezialbehandlung war die Frage um den nächsten Toilettengang dann definitiv geklärt.

Am nächsten Tag war Eriks Gefangenschaft in den Gurten endlich beendet. Er durfte auch die aktuelle Windel ausziehen, bevor er sie benutzen musste. Stattdessen hatte die Frau ihn mit einem massiven Halsband aus Eisen an einer Kette an der Wand befestigt. Die Kette war etwa zwei Meter lang und am Boden fixiert, so dass er stehen konnte, wenn er sich nicht weit von der Wand befand. Er trug nun nur noch seine Haut am Leibe. Trotzdem war es eine Verbesserung, da er wenigstens mit Augenbinde mehrmals am Tag zur Toilette geführt wurde.
Die Frau hatte ihn gewarnt, ungehorsam zu sein. Ob sie eine Waffe hatte? Er wusste es nicht und folgte lieber ihren Anweisungen.
Als er zum zweiten Mal am heutigen Tage auf die Toilette durfte, gluckste die Frau, als sie ihn dort sitzen sah. Plötzlich riss Erik die Augen unter seiner Binde auf. Dieses Geräusch! Einige Puzzleteile passten jetzt und ergaben ein Bild. Er hatte eine Ahnung...
Nein, er war fast sicher. Er sprach die Frau an: „Nicola?“

Die Entführerin zog ihren Mundschutz hinab. ging zu Erik und entfernte seine Augenbinde. Sie trug einen Elektroschocker. Jetzt erkannte er sie wieder. Sie war natürlich älter geworden, sah aber immer noch sehr attraktiv aus, musste Erik zugeben. Sie hatte das gewisse Etwas, das Männer verrückt machte. Und eine Ähnlichkeit in den Gesichtszügen zu Miriam.
Erik hatte sie nicht mehr gesehen, seit er etwa 18 Jahre alt war. Seit sie damals zu einem Typen gezogen und das Haus verkauft hatte. Da hatte der junge Erik die Immobilie ebenfalls verlassen müssen und stand quasi auf der Straße.
Jetzt war wieder alles total präsent. Wie er zu Adoptiveltern gekommen war, die Stiefmutter jedoch kurz darauf gestorben war, und sein Stiefvater diese Nicola als Partnerin gewählt hatte. Schnell hatte sich damals herausgestellt, wie sadistisch veranlagt seine neue „Mutter“ war, die nur wenige Jahre älter als er selbst war.

Es dauerte nicht lange, da verschwand der Stiefvater ins Ausland. Genaues darüber hatte Erik nie erfahren. Angeblich war er mit einer anderen Frau durchgebrannt. Zumindest hatte Nicola ihm das erzählt.
Jetzt begann die furchtbarste Zeit: Nicola spielte sich als herrische und sadistische Frau auf, und übte jede Macht über ihn aus, denn sie hatte ihn adoptiert. Es hagelte Verbote, Schikanen, Strafen und Demütigungen. Treffen mit Freunden oder gar Mädchen waren tabu. Jedes kleinste Vergehen hatte den Ledergürtel als Konsequenz, was ihr sichtlich Vergnügen bereitete.
Erik war ihr damals hörig - vielleicht weil sie der einzige Mensch war, den er hatte. Und das einschneidenste Erlebnis war, als sie ihn beim Masturbieren entdeckte und einen Heidenaufstand machte und es ihm strengstens verbot, obwohl sie mehrmals die Woche Männerbesuch hatte und auch keinen Hehl aus ihrem ausschweifenden Liebesleben machte.

Erst heute wurde Erik bewusst, dass vermutlich diese Frau da vor ihm die Grundlagen gelegt hatte, die ihn zum hörigen Sklaven von Miriam hatten werden lassen. Er fragte: „Bist du noch mit dem Typen zusammen?“
Nicola: „Welcher Typ?“
Erik: „Na, der Typ, wewegen du abgehauen bist.“
Nicola schüttelte den Kopf. „Nein, schon lange nicht mehr, Dummerchen. Aber ein Wink des Schicksals hat mir geflüstert, dass mein dämlicher Sohn zehn Millionen Euro geerbt hat.“
Erik: „Deshalb hast du mich entführt?“
Nicola zögerte, bevor sie antwortete. „Nein, aber ich habe dich beobachten lassen. Die Entführung, wie du es nennst, war eine spontane Sache. Ich habe dich vorm Absaufen gerettet, du undankbarer Bastard!“
Erik: „Ja, vielen Dank. Kann ich jetzt gehen?“
Nicola: „Wo ist das ganze Geld? Du kannst es doch nicht schon in den Sand gesetzt haben? Die Diskothek und die Strandbar sind nicht so viel wert. Du hattest doch noch mehr Immobilien in Deutschland. Ich weiß, dass sie verkauft sind. Also: Wo ist das ganze Moos?“
Erik: „Auf Miriams Konto. - Also doch eine Erpressung!“
Nicola brauste auf: „Eher eine Belohnung, weil ich dir dein armseliges Leben gerettet habe!“
Erik fragte nur: „Wie viel?“
Nicola fragte amüsiert zurück: „Wie viel hast du?“
Erik musste zugeben: „Ich weiß es eigentlich gar nicht. Miriam hat die Finanzen geregelt.“

Apopos Miriam: Alle mussten denken, er sei tot! Er fragte, ob Nicola jemanden über seine Rettung informiert hatte. Die Frau schüttelte den Kopf. „Niemand weiß, dass du hier bist. Und dieses Haus, das ich angemietet habe, steht im Nirgendwo. Niemand wird dich hören oder sehen. Solange ich es nicht will.“ Sie zerrte ungeduldig an seiner Halskette: „Los jetzt! Bist du endlich fertig? Dann zurück in deine Zelle an die Wand!“

Als sie ihn wieder an Ort und Stelle fixiert hatte, ließ sie ihn allein. Erik schwirrte der Kopf. Unglaublich, dass er Nicola nun wieder gegenüberstand. Diesem Biest! Er hatte gedacht, diese Hexe wäre ein für alle Mal Vergangenheit. Aber nun stellte er fest, dass sie noch grausamer und gemeiner geworden war.
Erik saß nackt an die Wand gelehnt und betastete das massive Stahlhalsband, das bestimmt 500 Gramm wog. Dazu kam noch die Kette. Bequem war anders. Aber schlimmer wog die Scham, vor seiner verhassten Nicola zu sitzen. Nackt. Ausgeliefert und abhängig.
Er hatte keine Ahnung, wie lange es dauerte, bis seine Stiefmutter zurückkehrte. Aber dann stand sie auf einmal vor ihm, verschränkte die Arme und sah ihn spöttisch und verächtlich an. „Wenn ich meinen mir zustehenden Teil des Erbes bekomme, bist du bald wieder bei deiner lieben Miriam.“ Sie hob eine Augenbraue und erinnerte ihn mit ihrer arroganten Art an ihren Anblick, wenn er sie damals um etwas gebeten hatte:

„Darf ich mit einem Freund heute Abend weggehen?“ - „Nein, Dummerchen! Du bleibst hier und putzt das Bad!“

„Darf ich noch eine Scheibe Brot essen?“ - „Du bist eh zu fett! Du kriegst gar nichts mehr!“

„Darf ich den Film im Fernsehen schauen?“ - „Vergiss es! Du gehst sofort ins Bett! Und wehe, du schläfst nicht, wenn ich gucken komme, du Missgeburt!“

„Ich brauche wirklich dringend eine neue Hose.“ - „Spinnst du? Die ist noch gut genug für dich Bastard.“

„Bitte nicht den Gürtel auf den Arsch! Bitte! Ich bin nächstes Mal auch ordentlicher.“ - „Für dein Gejammer bekommst du noch mehr Schläge! Das hast du davon!“

„Bitte, ich kann nicht mit dieser pinkfarbenen Leggins gehen. Alle lachen mich aus.“ - „Du tust, was ich dir sage, du wertloses Stück Dreck! Och, sehe ich da ein Tränchen? Du Mädchen!“

Alles kam wieder hoch. Nicola grinste. „Wenn ich das Geld nicht bekomme, wirst du für ewig hier bei mir bleiben. Freust du dich?“
Erik keuchte. „Und wenn Miriam das Geld nicht rausrückt? Du willst mich wirklich für immer einsperren?“
Nicolas Augen blitzten. „Ja, was ich doch für eine schrecklich böse Stiefmutter sein muss, was? Aber du vergisst, dass ich dich mehrere Jahre lang versorgt habe. Und dann erbst du mal eben zehn Millionen Euro! Das ist nicht fair. Mir gehört ein Teil davon!“
Erik schnaubte: „Versorgt? Du hast doch gar kein Geld verdient. Und Hausarbeit habe ICH gemacht. Ich musste ja sogar noch jobben, damit du deinem Luxus weiterhin frönen konntest, als Vater weg war.“
Nicola kam näher und versetzte dem nackten Gefangenen eine Backpfeife. „Wie kannst du so respektlos mit deiner Stiefmutter sprechen!? Du dummes Stück Dreck!“
Erik antwortete: „Du bist ja gerade mal drei Jahre älter als ich.“
Nicola: „Halt die Klappe! Ich hatte auch viel zu tun!“
Erik: „Ja, im Bett. Mit deinen zahlreichen Stechern!“
Nicola sagte nichts. Sie zeigte ihm nur den ausgestreckten Mittelfinger. Dann ging sie.

An der Tür drehte sie sich noch mal zu ihm um und sagte: „Ich werde mich jetzt mal um das Geschäft kümmern. Aber...“ Sie kam aufreizend wieder näher und hatte etwas in der Hand, was sie ihm zuwarf. „Ich kenne doch meinen kleinen, versauten Bengel. Du wolltest doch früher schon immer deinen kleinen Zipfel wichsen. Zieh die an!“
Erik erkannte zu seinem Schrecken die Keuschheitsschelle. Er nahm sie, legte sie an und ließ das integrierte Schloss zuklacken. Nicola grinste. „Wenn ich damals schon von Männer-Keuschheitsgürteln gewusst hätte...“ Erik nickte. Sie brauchte den Satz nicht zu beenden. Glücklicherweise hatte seine Stiefmutter früher davon keine Ahnung gehabt. Bevor sie ging, sagte sie noch: „Ich fand deine Eier damals schon lächerlich groß geraten. Jetzt sind sie noch dicker geworden. Sehen aus wie von einem Mastschwein. Passt zu dir!“
Erik rief ihr nach: „Ich zeig dich wegen Entführung und Erpressung an!“ Er bewegte sich nach vorne, bis er von der Kette an seinem Halsreif zurückgerissen wurde.
Sie lächelte an der Tür. „Und jetzt kann der kleine Erik nicht mal mit sich spielen. Der Arme! Ooooouuh!“ Dann war sie weg.

Erik seufzte. Entführungen wurden langsam zu seinem Spezialgebiet. Erst Oliver, jetzt Nicola. Und in dem Zusammenhang fiel ihm gleich noch eine Freiheitsberaubung ein. Das war damals als 25-Jähriger in seiner Wohnung, als er diesen Marvin zum Nachbarn hatte.
Nach der Aktion mit den Mädels aus dem Club hatte er nicht mehr viel Kontakt zu Marvin gehabt und sich mehr oder weniger in seine Bude zurückgezogen. Auch an den Wochenenden ging er kaum noch aus. Doch eines Freitagnachmittags klingelte es an der Tür. Als er aufmachte, stand dort ein junger Mann. Erik schätzte ihn auf 18 Jahre. „Könnte ich mal bei Ihnen telefonieren? Mein Auto ist stehengeblieben.“
Seltsam, dachte Erik damals, dass der Knabe ausgerechnet ihn darum bat. In dem Wohnblock wäre es doch naheliegender gewesen, jemanden aus dem Erdgeschoss zu fragen.

Aber er ließ den Burschen in seiner Schlabberjeans, dem grauen Kapuzenpulli und Chucks hinein. Im Wohnzimmer wählte der Besucher auch eine Nummer, aber behauptete: „Da ist leider besetzt. Ich versuche es gleich noch Mal. Darf ich ein Glas Wasser haben?“
Erik stand auf und holte das gewünschte Getränk aus der Küche.
Der junge Mann meinte: „Ich habe jemanden erreicht, der mich abholt. Kann ich solange hier warten?“
Erik hatte nichts dagegen. - Ein paar Minuten später klingelte es. Wieder stand ein junger Typ vor der Tür. Er trug ein rote Bascap, eine schwarze Bomberjacke und eine weiße Jogginghose sowie weiße Basketballstiefeln. „Ist Fynn da?“
Erik zog die Stirn kraus. „Ich denke, dein Freund... Soll ich ihn holen?“ Aber da war der Jüngling schon an ihm vorbei. Erik wartete an der Tür. Aber die Männer kamen nicht. War das nicht derjenige, der den anderen abholte? Er schloss die Tür und ging ins Wohnzimmer. Da lümmelten die beiden auf dem Sofa und... hatten ihre Füße auf den Tisch gelegt.
Fynn sagte: „Das ist Robin. Wir sind zusammen im Auto unterwegs gewesen.“
Erik räusperte sich. „Wann kommt den euer...?“
Fynn sagte: „Halbe Stunde. Hast du eigentlich auch was anderes zu trinken als Wasser?“
Erik zuckte mit den Achseln. Robin fragte: „Ein Bier?“
Erik holte eine Flasche Gerstensaft. Fynn meinte: „Kann ich auch eins haben? Ich muss ja nicht mehr fahren.“
Erik holte die zweite Flasche. Die jungen Männer stießen an und tranken; die Kronkorken landeten auf dem Boden.
Fynn schlug vor: „Warum bestellen wir nicht Pizza? Die Warterei macht mich hungrig.“
Robin fand die Idee gut. Fynn telefonierte und gab dem Pizzataxi die Adresse.
Erik fragte: „Lohnt sich das denn für eine halbe Stunde?“
Fynn: „Klar. Mein Bekannter ist meistens eher spät dran. Dauert bestimmt länger.“
Erik gab für sich auch eine Pizza in Auftrag.

Als 20 Minuten später die Pizza geliefert wurde, fragte Fynn: „Oh, unser Geld ist im Auto. Könntest du uns was leihen?“
Erik verzog den Mund, wollte aber kein Spielverderber sein und bezahlte die gesamte Bestellung. Das Trio aß gemeinsam und trank Bier. Fynn wollte von Erik wissen, was er beruflich machte. „Ich bin in einem Büro angestellt. Und ihr?“
Fynn antwortete: „Zur Zeit arbeitslos. Aber ich habe mal Gerüstbau gelernt.“
Robin gab an: „Bin noch auf der Suche. Will als Beikoch arbeiten.“
Erik sah auf die Uhr: „Schon 17 Uhr. Ihr seit seid über einer Stunde hier. Wollt ihr noch mal anrufen?“
Fynn schüttelte den Kopf. „Ne, der ist gleich da.“
Robin stand auf und riss dabei die Tischdecke halb herunter. „Ups! Ich müsste mal aufs Klo.“
Erik erklärte ihm den Weg. Fynn zeigte zum Fernseher: „Mach doch mal die Kiste an! Ist ja langweilig hier.“ Dann rief er laut in den Flur: „Robin! Bring gleich mal noch ein Bierchen mit!“
Dumpf war die Antwort aus dem Bad zu hören.

Im TV lief ein alter Actionfilm aus den 80er-Jahren. Ein paar Minuten später kam Robin mit zwei Flaschen Bier und warf Fynn eine zu. Dann sah Erik, dass Robin sich auch noch bei den Chips bedient hat. Der junge Mann riss die Tüte auf und reichte sie herum. Er musste sie aus einem Schrank in der Küche geholt haben. Das war Erik gar nicht recht, dass Robin einfach in die Schränke schaute. Langsam wurden die Typen aufdringlich. Daher meinte Erik: „Also... wenn es euch nichts ausmacht, schmeiße ich euch jetzt so langsam raus, weil... ich muss gleich weg.“
Fynn reagierte anders als erwartet: „Kein Problem. Geh ruhig. Wir ziehen nachher die Tür zu.“
Robin sah ihn grinsend an. „Ja, mach mal, Alter. Hast du ein Date mit deiner Freundin?“ Er sah den Gastgeber provozierend an. „Hast du überhaupt eine Freundin?“
Fynn lachte dreckig. „Ich glaube nicht, dass der eine hat, oder?“ Die Frage ging an Erik. Der bekam ein ungutes Gefühl bei seinen Gästen. Wie sollte er sie loswerden?

- Na, allzu lange wird es ja nicht mehr dauern. -

Robin rülpste laut und putzte sich die Chipskrümel von den Klamotten. Fynn ging ins Bad. Erik meinte zu Robin: „Passt du bitte ein bisschen mit der Tischdecke auf?“ Sie lag fast auf dem Boden. Robin zog sie mit seinem Turnschuh wieder hoch und kreuzte die Füße auf dem Tisch. Dann zappte er auf der Fernbedienung durch die Programme und blieb bei einer Zeichentrickserie hängen.

Erik fragte sich, wo Fynn blieb. Robin stöhnte: „Nur Schrott im Fernsehen. Hast du Videos? Ich sehe da einen Rekorder.“
Erik zeigte zu einem Schrank. Robin ging hin und betrachtete die Filmesammlung aus etwa 50 Videokassetten. Nach und nach holte er sie heraus und verteilte sie auf dem Tisch. „Die kenne ich alle schon.“ Dann sah er Eriks CDs. Er suchte sich einen Sampler heraus und warf ihn Erik zu: „Hier schmeiß die mal rein.“
Von der Musik angelockt kam Fynn zurück. „Hey, Erik. Hast du Spielkarten?“
Robin machte auf dem Tisch Platz, und knallte die Videokassetten auf den Boden. Kurz darauf waren die beiden Besucher in ein Spiel vertieft, das Erik nicht kannte. Doch nach einer Weile stritten sie um irgendeine Regel. Das Wortgefecht wurde immer heißer geführt, und Erik befürchtete schon, dass sich die Männer an die Gurgel gehen würden.

Fynn schnappte sich den Kartenstapel, Robin wollte ihn ihm entreißen, und dabei flogen die einzelnen Bestandteile durch die Luft und verteilten sich im Raum. Fynn schimpfte: „Da siehst du Idiot, was du angerichtet hast. Die darfst du jetzt alle aufheben.“
Robin zeigte ihm den Stinkefinger. „Mach doch selber, Alter!“
Fynn richtete sich an Erik: „Erik, der muss die doch aufheben, oder? Er ist schuld.“
Robin hob den mahnenden Zeigefinger und sagte an Erik gewandt: „Sag jetzt nichts Falsches!“ Sein Grinsen sollte seine Worte abschwächen.
Erik schlug vor: „Warum heben wir die Karten nicht alle gemeinsam auf und beruhigen uns wieder?“
Fynn nickte. „Cool.“
Robin: „OK.“
Bei ihrer sich in Grenzen haltenden Motivation hob allerdings Erik 41 der 52 Karten selbst auf. Er sah demonstrativ auf die Uhr: 18.13 Uhr.

Robin meinte zu seinem Kumpel: „Ey, weißt du noch gestern die Alte in der Disse? Mit dem roten Teil und den Hammertitten? Die war mega!“
Fynn grinste: „Ja, und wenn du nicht ständig angekommen wärst, hätte ich sie klargemacht.“
Robin lachte auf. „Laber nicht!“
Fynn klatschte ihm ein Sofakissen ins Gesicht. Der warf zurück. Erik intervenierte: „Leute! Nicht ganz so wild hier!“
Fynn packte das Kissen und meinte: „Ist doch nur ein Kissen, Mann!“ Dann warf er es auf Erik.
Robin gackerte. Erik legte es beiseite und stand auf, als Fynn ein weiteres Kissen werfen wollte. Er griff danach, aber Fynn hielt es fest. Die Männer zogen hin und her. Erik entriss es schließlich und legte es zu dem zweiten. „Jetzt ist aber Schluss hier!“
Robin äffte ihn nach: „Jetzt ist aber Schluss hier! - Fynn, du hast den Obermeister gehört.“
Fynn murmelte: „Man kann sich auch anstellen...“

Der junge Mann griff zum Telefon. Erik ging davon aus, dass er dem Abholer Beine machen wollte, aber offensichtlich hatte er ein Girl am Apparat. „Hi, Jessi. Ich bin´s, Fynn. Haste Bock auf eine kleine Party? Bei so einem Typ.“ Er nannte die Adresse. Erik glaubte, sich verhört zu haben. Fynn redete noch weiter und legte dann auf.
Erik sagte: „Also, eine Party will ich hier aber nicht haben. Ihr wartet doch angeblich darauf, abgeholt zu werden.“
Fynn antwortete: „Alter, du siehst doch selbst, dass der nicht kommt. Lass uns doch ein bisschen Spaß haben. Wir haben Freitagabend!“
Robin fragte interessiert: „Bringt Jessica noch jemand mit?“
Fynn hob den Daumen hoch. „Jaqueline und Lina.“
Robin: „Hammer!“ Er sah zu Erik: „Freu dich! Die sind echt scharf.“

Erik wusste nicht, was er davon halten sollte. Aber ein Mädel kennenlernen, das wäre ja mal schön, nachdem er nur Reinfälle erlitten hatte.
Ungefähr eine halbe Stunde später klingelte es schon, und zwei aufgebrezelte Girls standen vor der Tür. Beide waren stark geschminkt, als wollten sie zu einer Abendgala. Jaqueline trug in ihrem schwarzen Haar eine grüne Strähne, war komplett in schwarz gekleidet und trug einen Rucksack; die dunkelblonde Jessica hatte ein Piercing am Nasenflügel und schwarz lackierte Fingernägel. Sie hatte eine enge Jeans und ein Sweatshirt an. Sie sagte: „Lina konnte nicht.“
Offenbar kannten die Jungs die jungen Damen gut, denn sie wurden direkt mit coolem Handschlag und Küsschen begrüßt. Fynn betonte: „Wir brauchen Limo. Jessica und Jaqueline trinken Bier nur mit Limo.“
Erik hob die Schultern. „Habe ich leider nicht da. Cola könnte ich anbieten.“
Robin stupste ihn an: „Dann geh eben welche holen. Oder sollen deine Gäste auf dem Trockenen sitzen?“
Erik schluckte. „Ich... OK. Bin sofort wieder da. Wer kommt mit?“ Niemand meldete sich.

Erik eilte los. Keine hundert Meter entfernt war ein Getränkemarkt. Ihm war es gar nicht recht, dass er die Fremden in seiner Wohnung alleine ließ. Wieso sorgte er überhaupt für die? Na ja, ein paar Flaschen Limonade kosteten ja nicht die Welt.
Als er mit einem Sechserpack zurückkam, fand er Robin alleine mit Jaqueline im Wohnzimmer. Erik fragte: „Wo sind denn Fynn und...?“
Robin: „Jessica? Die sind...“ Er zwinkerte und machte eine kopulierende Geste mit beiden Händen. Dann sagte er: „Lass denen mal ein paar Minuten Privatsphäre... wenn du verstehst...“
Jaqueline in seinen Armen kicherte.
Erik: „Wo sind die denn? Im Bad?“
Robin schüttelte langsam den Kopf hin und her. Jaqueline kicherte wieder und sah Robin an, küsste ihn und kuschelte sich an ihn. Erik hatte eine böse Ahnung: „Etwa in meinem Schlafzimmer?“

Das ging zu weit. Er lief sofort hin und riss die Tür auf. Jessica ritt auf Fynn und drehte sich erschrocken um, schrie wie am Spieß und hielt sich die Hände vor die hübschen Brüste. Fynn wuchtete sich hoch. Er marschierte auf Erik zu. „Bist du noch ganz dicht, du Spanner?!“ Er stieß ihn zurück und knallte die Tür zu.
Erik wollte sofort wieder hinein, aber er spürte plötzlich von hinten, wie er von Robin gehalten wurde. „Lass doch die beiden!“
Erik drehte sich um. „Die haben aber in meinem Bett nichts zu suchen.“
Robin zog ihn mit sich und tätschelte seine Wange. „Komm, Alter. Trink noch einen.“

Er folgte ihm ins Wohnzimmer, setzte sich und schaute auf die Uhr: 19:10 Uhr. Der Abholer ließ sich echt Zeit. Oder er kam gar nicht mehr. Erik überließ das Pärchen sich selbst und verschwand in die Küche, setzte sich dort auf einen Stuhl und wollte gerade aus dem Kühlschrank ein Gebäckteilchen holen, aber es war nicht mehr da. „Super! Hat jemand von denen gefuttert.“
Er suchte sich etwas anderes als kleine Mahlzeit zusammen und trank ein Glas Cola. In der Zwischenzeit kam Jaqueline in die Küche und holte eine neue Flasche Limo und Biernachschub. „Willst du nicht zu uns kommen? Bist du zu schüchtern, oder was?“ Sie sah ihn verschmitzt an.

Erik stand auf und folgte ihr ins Wohnzimmer. Das brauchte er sich ja nicht von einer 18-Jährigen sagen zu lassen! Dort fragte sie Robin: „Woher kennt ihr den eigentlich?“ Sie zeigte mit ihrem Kinn auf Erik.
Robin wollte antworten, da kam ihm Erik zuvor: „Fynns Wagen ist stehengeblieben und...“
Jaqueline unterbrach: „Hä? Ich denke, die Karre ist seit zwei Monaten abgemeldet?“
Robin: „Ne..., der hat was Neues.“

Erik musste zur Toilette. Doch ihn traf der Schlag, als er die Schmiererei auf seinen Kacheln sah: Mit einem dicken schwarzen Filzstift war dort ein riesiger Penis mit Hoden verewigt. Sauer ging er zurück ins Wohnzimmer, wo inzwischen auch Fynn und Jessica eingetroffen waren und sich Getränke eingossen. „Wer war das auf dem Klo? Die Schmiererei an der Wand?“
Die Besucher sahen sich unschuldig an. Fynn zuckte mit den Achseln: „Ich war anderweitig beschäftigt.“ Er und Jessica grinsten sich an.
Robin hob abwehrend die Hände. „Ich war es auch nicht. Und Jacky war die ganze Zeit hier.“

Jetzt wollten aber alle die Wandmalerei betrachten und folgten Erik ins Bad. Das Quartett lachte über das Motiv, während Erik versuchte mit Reiniger und Schwamm die Sauerei zu entfernen. Aber offensichtlich war es eine besonders hartnäckige Farbe, die nicht so leicht wegzubekommen war.
Inzwischen lief laute Hiphopmusik in der Wohnung. Eines der Mädchen musste eine entsprechende CD mitgebracht haben, da Erik so etwas nicht besaß. Er wischte und schrubbte und gab nach einigen Minuten frustriert auf. Da schepperte es laut aus der Küche. Erik eilte hin und sah die kaputten Gläser auf dem Boden.
Robin stand daneben: „Sorry, Mann. Ich wollte ein Glas aus dem Schrank nehmen...“
Erik kehrte die Scherben zusammen.

Als er ins Wohnzimmer kam, waren die Möbel zur Seite geschoben worden. Jessica und Jaqueline tanzten erotisch zur lauten Musik, während sie von den jungen Männern angefeuert wurden. Die Mädels hatten trotz Limonadenzusatz ordentlich einen geschickert. Vielleicht war noch etwas anderes im Bier, fiel Erik ein, als er den Flachmann sah, den Robin festhielt.
Plötzlich kam Jaqueline auf Erik zu und hob ihr Shirt. „Na? Willst du mal gucken?“ Sie kicherte.
Erik glotzte auf zwei schöne Brüste in einem Pushup-BH.
Robin rief: „Jacky! Lass den armen Typen in Ruhe! Der wird ja ganz rot.“
Aber die Tänzerin ging immer ambitionierter vor und griff Erik in den Schritt. Er merkte die sich anbahnende Erektion. Wenn er schon diese unfreiwillige Party im Haus hatte, könnte er auch diese süße Lady vernaschen... Er griff ihr um die Taille und berührte sanft ihren Po.

Abrupt stieß Jaqueline ihn weg und schrie: „Habt ihr das gesehen? Der hat mich angepackt! Das Schwein!“ Sie suchte Schutz in Robins Armen, der Erik vorwurfsvoll anschaute. Fynn kam herbei und stieß Erik vor die Brust. „Was fällt dir ein? Du Sau!“
Jessica meinte: „Erst Spanner, jetzt auch noch Vergewaltiger!“
Erik wusste gar nicht, wie ihm geschah. Was war los? Er hatte doch gar nichts gemacht. Er hob abwehrend die Hände: „Leute, wenn ich was falsch verstanden haben sollte... Es tut mir leid und kommt nicht mehr vor. Ich wollte nicht...“
Fynn forderte lautstark: „Du entschuldigst dich sofort bei Jacky!“
Erik wollte keinen weiteren Ärger und folgte der Anweisung. Jaqueline verschränkte die Arme vor der Brust. „Von dem Perversling nehme ich keine Entschuldigung an.“
Jessica sagte: „Lasst uns gehen. Bei so einem will ich nicht bleiben.“
Fynn beruhigte sie: „Es ist doch nichts passiert. Erik hat einen Fehler gemacht und es eingesehen. Es kommt nicht wieder vor, nicht wahr, Erik?“
Erik nickte. Jaqueline sagte fast hysterisch: „Der soll mir nicht zu nah kommen!“
Fynn schob Erik in eine Ecke des Raumes. „Erik bleibt dir vom Leib. Versprochen. Nicht wahr, Erik? Du bist ab sofort ein artiger Junge und bleibst auf Abstand.“
Jaqueline forderte: „Der soll da in der Ecke stehen bleiben!“
Fynn: „Ja, das macht er ja.“

Es wurde zwar nicht mehr getanzt, aber bald waren die Vier wieder gut gelaunt, während Erik immer noch in der Ecke des Zimmers stand. Langsam ließ er sich in die Hocke sinken und setzte sich auf den Boden.
Es war 20:21 Uhr, als Erik wieder auf die Uhr schaute. Jaqueline flüsterte Robin etwas zu. Die vier tuschelten miteinander. Dann meinte Fynn zu Erik: „Warum starrst du Jacky so lüstern an? Lass es einfach sein, Mann!“
Erik war irritiert. „Nein, das stimmt nicht.“
Jaqueline rief: „Der lügt doch, der Perverse!“
Robin und Flynn steckten die Köpfe zusammen. Dann standen sie auf und kamen zu Erik. „Hör zu“, meinte Fynn und stieß den Sitzenden mit der Fußspitze an. „Wir lassen nicht zu, dass du unser Mädel anmachst. Du kriegst Ärger von uns...“
Jessica rief: „Gib ihm eine Abreibung, Fynn!“
Jaqueline meinte: „Verdient hätte er es.“
Erik stand auf, wurde aber von Robin an die Wand gedrückt. Es gab ein kurzes Handgemenge, und dann lag Erik plötzlich bäuchlings auf dem Boden, seine Arme waren auf seinen Rücken gedreht, während Fynn und Robin auf ihm knieten bzw. saßen.
Erik schimpfte: „Lasst mich sofort los! Ihr seit wohl verrückt!“
Fynn beugte sich tiefer zu ihm und sagte: „Du hast angefangen. Wir wollen nur nicht, dass das hier eskaliert, klar?“
Erik ächzte. Robin fragte: „Jacky, hast du deine eiserne Acht dabei?“
Sie kramte in ihrem Rucksack und holte Handschellen hervor. Robin und Fynn schlossen Eriks Handgelenke auf seinem Rücken fest und ließen von ihm ab. Erik begriff erst jetzt, was mit ihm geschehen war. „Was soll der Scheiß?“ Er versuchte aufzustehen und zerrte an seiner Fessel.
Fynn: „Beruhige dich erst mal.“
Erik meinte mit zusammengebissenen Zähnen: „Ich bin ganz ruhig!“
Robin: „Ja, das sehen wir, Alter.“
Fynn schaute zu Jaqueline: „Siehst du? Jetzt kann er seine Griffel nicht mehr an dich legen.“
Sie sah ihn dankbar an. „Du bist klasse. Danke.“

Das Quartett trank lustig weiter und legte eine andere CD ein. Schließlich schalteten sie den Fernseher an und entschieden sich doch noch für einen Film auf Video. Sofa und Sessel wurden vor das TV-Gerät in Stellung gebracht. Jessica besorgte aus der Küche Nachschub an Knabbereien und Bier. Erik setzte sich auf den letzten freien Platz, einen gepolsterten Stuhl. Die Hände hinter seinem Rücken verhinderten eine angenehme Position.

- Was geht hier ab!? -

Während des Films holten die jungen Männer neues Bier aus der Küche. Den Moment nutzte Jessica, um sich auf Eriks Schoß zu setzen. „Na, alles klar? Die Jungs sind ganz schön gemein, was?“
Erik hörte sich beleidigt an. „Allerdings.“
Jessica kicherte und legte ihm den Arm um die Schultern. „Allerdings, sagt er.“
Erik: „Ich wollte bei euch nicht reinplatzen. Ich meine, ihr seit einfach in mein Schlafzimmer...“
Jessica strich ihm mit mitleidiger Miene über den Kopf. „Du wolltest bestimmt nur mal einen echten Kerl sehen, und wie er es einer Frau besorgt.“
Erik: „Nein. Ich wollte nur nicht...“ Sie hielt ihm den Mund zu und zischte. „Ist ja gut.“

Jaqueline sah zu und sagte nichts. Jessica stand auf und griff ihm in den Schritt. „Oha! Habe ich doch richtig gefühlt. Unser Erik ist geil.“
Jaqueline meldete sich zu Wort: „Habe doch gesagt, der ist pervers.“
Jessica: „Nein, der ist einfach nur... geil.“
Jaqueline: „Der hat bestimmt nur einen winzigen Stummel!“
Jessica: „Fühlt sich anders an.“ Sie arbeitete ungeniert in Eriks Schritt. Blitzschnell öffnete sie seine Hose. Erik wollte sich wegdrehen, aber sie hatte schon den Bund und zog ihn samt Slip bis zu den Knien hinab. Erik stolperte und fiel auf die Knie und dann ungeschickt wie eine umfallende Flasche auf den Bauch.

Jessica versuchte ihn auf die Seite oder den Rücken zu drehen. Sie bat Jaqueline um Hilfe. Gemeinsam schafften sie es. Erik protestierte: „Was soll denn der Blödsinn?“
Eine gewaltige Latte stand über seinen Hoden in die Luft. Die Mädels kicherten. Jessica fasste Erik ins Gesicht: „Zier dich doch nicht so!“
Plötzlich hörten sie die Stimme von Fynn: „Was ist denn hier los?“
Robin und Fynn standen in der Tür mit jeweils zwei Flaschen Bier in der Hand. Robin brummte: „Hat der euch etwa angegriffen? Dem werde ich die Eier...“
Jessica wehrte ihn ab. „Nein, keine Sorge. Wir machen nur gerade einen.... Schwanzvergleich.“ Die Girls kicherten wieder.
Robin: „Was soll das denn heißen?“
Jessica: „Meine Herren, ihr seit dran. Hosen runter. Mal checken, wer mehr zu bieten hat.“
Jaqueline grinste von einem Ohr zum anderen und forderte die Männer mit ihren Augen auf.
Fynn meinte lässig: „Vorhin warst du mit meinem Hammer noch seeeeeehr zufrieden.“ Er knöpfte seine Jeans auf und ließ auch seine Boxershorts hinab. Sein Teil wies in etwa Eriks Größe auf. Nur Eriks Hoden waren deutlich größer. Aber die interessierten die Mädels weniger.
Jaqueline nickte zustimmend. „Sieht gut aus, Fynn.“
Alle Blicke gingen zu Robin. Der verschränkte die Arme vor der Brust. „So einen Kinderquatsch mache ich nicht mit!“
Jaqueline stichelte: „Der Robin traut sich nicht. Deshalb hat er mich auch noch nicht...“
Robin unterbrach sie barsch: „Was habe ich noch nicht? Ach so! Vielleicht liegt es aber mehr daran, dass ich gar nichts von dir will?“
Jaqueline meinte hochnäsig: „Ja, klar! Ich weiß, wann ein Typ rattig auf mich ist! Und du bist es! Das ist mal safe!“
Robin blieb stur. „Ohne mich!“

Erik mühte sich wieder in kniende Haltung. Beinahe sah es so aus, als wolle er Fynn einen blasen. Er dazu hätte er nur einen Meter vorwärts krabbeln müssen. Fynn forderte: „Los, Robin! Dein Part. Sei kein Mädchen.“
Jaqueline rief: „Hosen runter!“ Jessica lachte dreckig und klatschte sich mit ihrer Freundin ab.
Robin war unwohl bei der Sache. Aber was sollte er machen? Wenn er sich weigerte, wäre er der Feigling des Jahres. Also los! Er zog seine Jogginghose und seine Boxershorts runter. Kein Wunder, dass er sich geziert hatte. Vornehm ausgedrückt: Es gab größere Lunten. Robin wusste, dass sein kleiner Mann in ausgefahrenem Zustand kaum größer wurde als seine momentanen schlaffen elf Zentimeter. Da hatten Fynn mit seinen 14,8 und Erik mit sogar 15,1 deutlich mehr zu bieten.
Jessica meinte in einem desillusionierten Tonfall: „Kannst deine Hosen wieder hochziehen, Robin.“
Jaqueline verkniff sich ein Kichern. Der Kerl hatte echt einen Zwerg da unten.

Die ganze Situation hatte Fynn scharf gemacht, so dass seine Erektion nun wuchs. Optisch zog er mit Erik etwa gleich. Dann stellte Jessica fest: „Boah! Guck mal die Eier von dem Typ!“ Alle starrten auf Eriks Hoden. Fynn war der Vergleich unangenehm. „Hoden wachsen noch Jahrzehnte weiter. Erik ist schon älter als wir.“ Jessica hob zweifelnd eine Augenbraue. „Mag ja sein, Checker... Aber solche Klötze kriegst du bestimmt nie. Das ist amtlich!“
Jetzt kam auch Jaqueline näher und starrte auf Eriks Bälle. „Ist ja ekelhaft. Also von mir aus brauchen Typen gar keine Eier. Der Schwanz reicht doch zum fi**en.“
Fynn zog sich die Hosen hoch. Das Thema gefiel ihm nicht. „Lass uns noch ein Bierchen trinken.“

Erik mühte sich auf die Füße. „Und wer zieht mir die Hosen wieder hoch?“ Keiner reagierte. „Hallo!“
Robin machte den Fernseher aus, da der Film inzwischen beendet war und drehte den Volumeregler des CD-Players hoch. Laute Hiphopmusik schallte durch die Wohnung.
Was Erik nicht wusste: Sogar Marvin, der Nachbar, hörte die Beats dumpf durch die Wand. Aber der war gerade auf die heiße Braut unter ihm konzentriert, die sich vor Entzückung wand und leise Piepstöne der Euphorie von sich gab, breitbeinig, während Marvin über ihr in die feuchte Spalte stieß und stöhnte. Es war immerhin schon 22.20 Uhr, als er gerade seinen Blick kurz auf den Wecker am Nachttischchen schweifen gelassen hatte. Um 23 Uhr wollte er mit dieser Biene in einer Disko ein anderes Pärchen treffen. Aber er war eh gerade kurz davor... und schon stöhnte er laut mit einer Grimasse auf und stieß ganz tief in sie hinein.

Erik setzte sich auf den Polsterstuhl und verbog sich so, dass er ihrgendwie seine Hosen greifen konnte und sie hochzog. Nur die Jeans zuknöpfen konnte er nicht. Dafür gaben ihm die Handschellen nicht genug Spielraum. Was für ein Freitagabend!
Robin meinte irgendwann: „Ey, ich habe schon wieder Kohldampf. Ich hätte Bock auf einen Burger.“
Fynn: „Da sag ich nicht nein.“ Auch die Mädels waren interessiert. Fynn: „Also gebongt.“ Er sah zu Erik: „Wo haste dein Geld? Kannst du uns noch was leihen?“
Erik nannte ihm eine Schublade in der Küche, wo er sein Portemonnaie aufbewahrte. Fynn lief hin. Er entnahm alle Scheine: zwei Fünfzig-DM-Scheine, ein Zwanziger, zwei Zehner und ein Fünfer. Schließlich fand er in einer Ledermappe noch 200 weitere Mark. Er steckte sich alles in die Hosentasche. Dann meinte er im Wohnzimmer: „Robin, du kommst mit.“
Der Freund murrte: „Ne, lass mal. Nimm Jessica mit.“

Also machten sich Fynn und Jessica auf den Weg zu dem Fastfoodladen, der nur etwa 300 Meter entfernt war. Robin meinte leise zu Jaqueline: „Hast du das ernst gemeint, vorhin? Du willst nichts von mir wissen?“
Jaqueline strich ihm über den Schenkel. „Quatsch, du bist mein Babo.“
Robin: „Und dir ist mein... dir...“ Er stammelte.
Jaqueline verschloss seine Lippen mit den ihren. Dann erklärte sie: „Es kommt nicht nur auf die Größe an. Man muss auch damit umgehen können.“
Robin sah ihr in die Augen: „Und du kannst mit deinen geilen Lippen küssen wie eine Göttin.“
Nach so viel Süßholzgeraspel erforschten die vier Hände das Gegenüber, und Erik war bald Luft.
Viele Grüße von prallbeutel
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:13.03.17 00:01 IP: gespeichert Moderator melden


Erik hat zwar Überlebt aber dafür ist er in den Fängen seiner Stiefmutter gelandet, die an seine Kohle will. Die wird aber von Miri verwaltet.
Bin mal gespannt was Nicola unter einem gerechten Anteil versteht.
Ob Miri wenn sich Nicola meldet in Deutchland bei Leatherman anruft um zu Fragen ob er wen in Down Under kennt der helfen könnte?
Don´t Dream it! BE IT!!!
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:19.03.17 20:15 IP: gespeichert Moderator melden


♦ Fortsetzung ♦

Nach einer halben Stunde kamen Fynn und Jessica zurück mit einer großen Tüte voll Burger, Pommes und Colabechern. Das Essen wurde verteilt. Doch dann stellte Jessica fest: „Wir haben Erik ganz vergessen.“
Robin schlug vor: „Er kann ja was abhaben. Was übrigbleibt.“
Das war allerdings nicht viel. Erik erhielt noch eine halbe Tüte Pommes und einen zu zwei Dritteln verzehrten Burger von Jessica. Da sie ihm die Handschellen noch nicht öffnen wollten, fütterte Jessica ihn. Eriks Mund sah danach ziemlich verschmiert aus. „Keine Servietten mehr übrig.“
Robin reichte ihr ein großes Tuch. „Nimm das. Ist sowieso dreckig.“ Es war die Tischdecke. Damit säuberte Jessica Eriks Mund und knüllte sie anschließend zusammen und warf sie auf den Boden.
Fynn sah auf die Uhr: 23.29 Uhr. „Ich hätte ja Bock auf Disse.“
Robin: „Aber keiner kann mehr fahren.“
Fynn: „Rufen wir ein Taxi.“
Jaqueline: „Aber ich will nicht meinen Rucksack mitnehmen.“
Fynn: „Ist doch rille. Wir kommen ihn später holen.“
Jessica: „Ach so, wir kommen noch mal hierher?“
Robin: „Ja, aber der gute Erik macht uns vielleicht nicht mehr die Tür auf.“
Alle sahen zu dem Gefesselten. Fynn schlug vor: „Wir nehmen den Wohnungsschlüssel mit. Und Erik... na ja... Er hat es sich selbst zuzuschreiben, wenn wir ihn irgendwo fixieren müssen.“
Erik rief: „Das könnt ihr nicht machen! Ich öffne euch die Tür. Was soll ich mit eurem Rucksack!?“
Robin schüttelte den Kopf: „Ne, ne, amigo. Das erzähl deiner Großmutter.“
Fynn packte Erik am Kragen und zog ihn vom Stuhl. „Komm mit.“

Sie gingen ins Bad. Dort stellte sich Robin in Positur: „Mach keine Faxen!“ Eriks Handschelle wurde links gelöst und stattdessen an einem Rohr befestigt. Robin grinste: „So kannst du bequem sitzen oder liegen - ganz wie du willst.“
Erik saß auf den harten Fliesen. „Ihr wollt mich doch nicht ernsthaft die halbe Nacht hier...“ Aber sie gingen wieder raus und schlossen die Badezimmertür.
Fynn lächelte Jessica an. „So, der ist versorgt.“
Kurz darauf verließ das Quartett die Wohnung, um in einem Club abzufeiern. Eriks Geld war dazu gern gesehen.

Als Erik nach 20 Minuten sicher war, dass die Gruppe nicht nur einen Scherz gemacht hatte, legte er sich auf den Fliesenboden. Mit der linken Hand richtete er seine Hosen und knöpfte die Jeans zu. Die rechte Hand war in der Schelle gefangen, die an dem Wandrohr nur einige Zentimeter hin- und hergeschoben werden konnte. Wenigstens könnte er zur Toilette, wenn er sich etwas streckte. Glücklicherweise trug eine Armbanduhr, so dass er die Zeit ablesen konnte. Es war mittlerweile kurz nach Mitternacht.
So eine Partynacht konnte lang sein. - Was für ein Scheißfreitagabend! Hätte er diesen Fynn doch nie in die Wohnung gelassen! Was erlaubten sich diese Blagen überhaupt!? Er konnte nur abwarten. Und warten. Und warten. Und warten.

Wie langweilig! Die Zeit wollte einfach nicht schneller vergehen. Es war 1:00 Uhr. Dann 1:30 Uhr. Schließlich 2:00 Uhr. Langsam wurde er müde, obwohl der Boden von Stunde zu Stunde härter zu werden schien. Eine Viertelstunde später schlief er ein.
Irgendwann wachte er von Geräuschen in der Wohnung auf. Er sah auf die Armbanduhr: 4:48 Uhr. „Hallo?“, rief er laut durch die geschlossene Tür. Aber niemand reagierte. Erik hörte genau, dass Personen in der Wohnung waren. Mal in der Küche, mal im Wohnzimmer. Sie unterhielten sich lauthals und lachten.
Endlich, zehn Minuten später, öffnete jemand die Tür: Fynn. Er grinste Erik an. „Na? Bist du noch wach?“
Erik rüttelte an der Schelle. „Jetzt mach mich schon los. Und dann haut ab!“
Fynn zog seinen Kapuzenpulli aus. Er trug darunter ein weißes T-Shirt. Im nächsten Moment erschienen Jessica und Jaqueline und winkten vergnügt. Jessica: „Gute Nacht, Erik! Schlaf schön.“
Jaqueline: „Danke für deine Gastfreundschaft. Wir kommen bestimmt gerne wieder.“ Gackernd lief sie hinter Jessica her.

Erik wartete darauf, dass Fynn ihn befreite. Die Horrorgruppe hatte ihren Rucksack. Jetzt sollten sie sich verpissen! Aber Fynn dachte gar nicht daran, ihn zu befreien. Er sagte: „Du, Robin und ich pennen hier, wenn du nichts dagegen hast. Morgen bist du uns los, OK?“
Robin erschien im Bad. „Hi! Schönen Abend gehabt?“ Glucksend ging er wieder.
Fynn rief ihm hinterher: „Sie nicht so fies mit ihm.“ Fynn zog auch seine Jeans aus und ließ sie am Boden liegen. Er ging ins Wohnzimmer und brachte Erik von dort ein Kissen und zwei Decken. Dann sagte er: „Bis morgen dann.“
Fünf Minuten später kam Robin herein. „Hey, Meister. Willst du aus den Klamotten raus und einen Pyjama oder so anziehen?“
Erik sagte: „Ja, das wäre nett.“
Robin kam näher. „Komm, ich helfe dir raus.“ Er zog Erik Jeans und Slip aus. Das T-Shirt behielt er an, weil er ja mit einem Handgelenk am Rohr fixiert war. Robin sagte: „Sind deine Sachen im Schlafzimmer im Schrank?“
Erik nickte. Zehn Minuten vergingen. Wo blieb der Kerl denn nur? Aber auch weitere zehn Minuten später erschien er nicht. Erik wurde klar, dass er verarscht worden war.

- So ein Arschloch! -

Er schlief im T-Shirt ein. Nach einiger Zeit konnte er nicht mehr schlafen. Der Boden war hart und drückte. Er sah auf die Uhr: 8:25 Uhr. So früh würden die Partypeople wohl noch nicht aufstehen. Er musste sich einfach weiterhin gedulden.
Die Zeit verging im Schleichtempo. 9:00 Uhr. 9:30 Uhr. 10:00 Uhr.
So langsam müssten sie doch wach sein. Er begann zu rufen. Aber nichts tat sich. Einen Augenblick bekam er Panik. Was war, wenn er ihren Aufbruch verpennt hatte? Sie hatten ihn vielleicht vergessen?
Nein, das war unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher war, dass die Jungs noch in den Federn schlummerten. Er drückte den Rücken durch und streckte seine Arme und Beine. Was war er verspannt!

Endlich hörte er Stimmen und Gepolter. Es war 10:55 Uhr. Robin kam herein und trällerte gut gelaunt ein „Guten Morgen!“, zog sich T-Shirt und Slip aus und sprang unter die Dusche.
Später kam Fynn, um zu duschen. Erik fragte: „Was ist jetzt? Mein Arm schläft dauernd ein.“
Als beide Männer fertig waren, befreiten sie ihren Gastgeber und banden ihm aber wieder die Schellen auf den Rücken. Erik wehrte sich nicht.
Während Fynn das Frühstück machte, ging Erik durch die Wohnung und betrachtete die ganze Unordnung. Alle frühstückten zusammen, wobei Erik von Fynn unter dem Lachen von Robin gefüttert wurde.
Erik sagte: „Ich glaube, ihr habt überhaupt keine Autopanne gehabt.“
Fynn kniff ihm in die Wange: „Hast du das auch schon geschnallt, du Blitzbirne!?“
Robin sah ihn bedrohlich an. Er sagte nichts, aber Erik konnte es in seinen Augen lesen: „Wenn du wem was erzählst, kommen wir wieder und fi**en dich!“

Kurz danach befreiten sie ihn endlich und verabschiedeten sich freundschaftlich, als wären sie willkommene Gäste gewesen. Erik schloss die Tür und sackte auf seiner Seite in die Hocke. Er atmete tief durch. Jetzt würde er den Samstagnachmittag damit verbringen müssen, aufzuräumen und zu putzen. Die Gruppe hatte ein völliges Chaos hinterlassen.
Als erstes hatte er aber das dringende Bedürfnis nach einer anderen Art Handarbeit: Er wichste seinen Luststab bis er absahnte und laut stöhnend einen starken Orgasmus hatte. Die ungebetenen Besucher hatten ihn scharf gemacht wie eine Rasierklinge. Und er hatte keine Ahnung, warum das so war.

Nicola hatte sich auf den Weg zur Strandbar gemacht, um mit Miriam zu sprechen. Dort konnte ihr Baakir allerdings nur sagen, dass sie mit dem Wagen unterwegs sei. Er versuchte sie auf dem Handy zu erreichen, aber es ging nur die Mailbox ran. Seltsam, sie war schon so lange weg. „Und Sie möchten Sie dringend sprechen weil...“
Nicola lächelte den Farbigen charmant an. „Weil es sich um eine äußerst wichtige Angelegenheit handelt. Es geht um Erik.“
Baakir fiel die Kinnlade hinab. Woher kannte die Frau Erik? „Wer sind Sie noch mal?“
Nicola nannte ihren Vornamen. Baakir sah sie erwartungsvoll an: „Nicola... und weiter?“
Die Frau lächelte. „Nicola reicht.“
Erst jetzt fiel Baakir die Ähnlichkeit zu Miriam auf. Eine etwa zehn Jahre ältere Version. Waren das etwa Schwestern? Er hatte noch nie gehört, dass Miriam eine Schwester hatte. Auf jeden Fall war das ein heißes Püppchen!
Baakir lief das Wasser im Mund zusammen. Was auch immer diese Frau von Erik oder Miriam wollte, vielleicht würde sie sich zu einem Rendezvous überreden lassen? „Wir können ja gemeinsam auf sie warten“, schlug er vor und zeigte hinter sich. „In der VIP-Lounge gibt es wunderbare Cocktails.“
Nicola erwiderte: „Danke, aber ich muss noch fahren.“
Baakir schlug vor: „Wie wäre es denn mit einem schönen Tisch im besten Fischrestaurant von Ostaustralien? Ein echter Geheimtipp!“
Nicola sah ihn verschmitzt an. „Soll das eine Einladung sein?“
Baakir lächelte. „Was sonst - bei einer so attraktiven Dame. Es wäre mir eine Ehre.“
Nicola hob ihre Augenbrauen. „Oha! Charmant. Nun ja, da ich gerade nichts Besseres zu tun habe...“

Baakir winkte einen jungen Mann auf seinem Rikschafahrrad herbei, der davon lebte, Touristen vom Strand zu den Hotels und zurück zu bringen. Baakir ließ Nicola zuerst einsteigen und folgte. Dann nannte er die Adresse des Restaurants und gab die Anweisung: „Tritt fleißig in die Pedale. Wir haben nicht viel Zeit.“ Er zwinkerte Nicola zu und reichte dem Fahrer einen Geldschein.

Nach 20 Minuten hatten sie die Gastronomie erreicht, die direkt an der Küste lag. Bei Weißwein, Lachs, Königsgarnelen, Kräuterbutterbaguette und Salat saßen sie auf der Holzveranda des Hauses und genossen den Gaumenschmaus. Der Pazifik wehte salzige, erfrischende Brisen herüber. Nicola war begeistert. Baakir hatte nicht zu viel versprochen. Und in der Gewissheit, dass Erik nackt und hungrig in ihrem Verlies hockte, mundeten die Spezialitäten doppelt gut.
Nach dem Essen schlug Nicola vor: „Wir könnten zu mir fahren. Ich habe ein kleines Haus gemietet. Es liegt etwas abseits, aber von hier ist es nur eine halbe Stunde.“ Baakir musste ein lautes „YES!!“ unterdrücken.

- Die heiße Braut könnte es nicht deutlicher sagen. Die will mich poppen! Was für ein Glückstag! Bin gespannt, ob die so gut im Bett ist, wie sie aussieht... -

Baakir meinte weltmännisch: „Es würde mich sehr freuen, das Haus besichtigen zu dürfen.“
Nicola lächelte und griff über den Tisch und streichelte über Baakirs Handrücken. - Kaum war der Wein ausgetrunken, fuhr sie ein Taxi zu Nicolas Ferienadresse. Es handelte sich um ein kleines Häuschen in einer einsamen Gegend, eine halbe Stunde von der Küste entfernt. Weit und breit war keine andere Bebauung vorhanden. Daher musste sie dem Fahrer auch mehrfach sagen, wo er abbiegen musste. Einen Straßennamen oder eine Hausnummer gab es hier nicht. Sie war sich sicher, dass Baakir den Weg alleine niemals finden würde.
Baakir wunderte sich: „Da hast du dir aber ein sehr ruhiges Plätzchen gebucht.“
Nicola behauptete, kein anderes Feriendomizil sei kurzfristig frei gewesen. Die Einrichtung war einfach, aber ausreichend und relativ gepflegt. Nur die fehlende Anbindung an touristische Orte war ein großes Manko. Allerdings war Nicola offensichtlich aus anderen Gründen nach Australien gereist, sagte Baakir sich. Details wollte sie ihm ja nicht verraten.

Aber jetzt waren erst mal ganz andere Sachen wichtig. So, wie sich Nicola gab, sich bewegte, ihre ganze Ausstrahlung war pure Erotik. Sie zeigte auf einen kleinen Sessel: „Setz dich und nimm dir ruhig was aus dem Kühlschrank zu trinken, wenn du möchtest.“ Sie nickte zu der kleinen Wohnküche, die mit dem Zimmer nur durch eine Theke getrennt war. „Ich mache mich eben frisch.“
Baakir lächelte ihr gierig hinterher. Dieser Hintern! Was für ein Gerät! Er spürte die Erektion seiner Anakonda. Hoffentlich beeilte sich dieses Luder...

Nicola ging in den Keller hinab und erschien bei Erik. Sie warf ihm Handschellen zu. „Mach die um deinen Halsreif fest, und dann klick sie dir um die Handgelenke.“
Erik gehorchte. Was hatte dieses Biest nur vor? Hatte sie mit Miriam gesprochen? Nicola kam näher. Sie öffnete Eriks KG. Und dann nahm sie eine Pflegelotion und cremte und massierte sie großzügig in seine Männlichkeit ein.
Bald schon fühlte sie eine harte Versteifung zwischen ihren geschickten Fingern. Erik stöhnte. Er war megageil, obwohl er sich dagegen sträubte, von dieser verhassten „Stiefmutter“ berührt zu werden. Aber er näherte sich unweigerlich einem Orgasmus. Erik kämpfte dagegen an, aber die Erregungskurve stieg unerbittlich weiter und weiter...

Dann konnte er es nicht mehr verhindern und wollte gerade aufgeben... grunzte... da ließ Nicola los und meinte vorwurfsvoll: „Du Schwein! Du bist ja geil! Schämst du dich nicht?“ Sie sah ihn streng an. „Ich will deine Haut pflegen, damit sie unter dem KG nicht leidet, und du nutzt die Gelegenheit schamlos aus und...“ Sie schnappte empört nach Luft. „So eine Sauerei!“
Als sie sich wegdrehte, bemerkte Erik, dass sie ein Grinsen zu verstecken suchte. Sie verließ den Kellerraum kurz, um dann zurückzukommen. Wieder massierte sie eine Portion der Creme in Eriks Lustfleisch.
Der Gefangene wand sich vor der Demütigung. „Hör auf, Nicola! Hör auf! Finger weg!“ Sie sah ihn provozierend an und machte weiter. Eriks Stimme wurde bittender: „Hör doch auf! Hör....ooouuuhhh...“
Nicola stoppte. Jetzt ächzte und stöhnte Erik und zappelte in seinen Fesseln. „Mach weiter!“ Seine Stimme war ein heiseres Hauchen.
Nicola lachte. „Jetzt soll ich doch weitermachen? Du bist ein wirklich dummer Junge!“
Erik brabbelte nur unverständlich etwas und sah sie flehentlich an. Er war so kurz vor einem Orgasmus, dass ihm die Demütigung egal war. „Bitte mache weiter!“
Nicolas Finger nahmen ihre Arbeit wieder auf, doch kurz darauf stoppten sie erneut. „Ja - Nein - Ja - Nein - du weißt wohl nicht, was du willst, oder?“
Erik gab ein hohes verzweifeltes Geräusch von sich und bog ihr seine Lenden entgegen.
Nicola grinste verschlagen. „Zu spät. Ich habe einen Gast, um den ich mich kümmern muss.“

Sie ging zu einem kleinen Schrank außerhalb Eriks Reichweite und holte etwas heraus. Es sah aus wie ein Ballknebel. Aber so ein Exemplar hatte Erik noch nie gesehen. Die Kugel war fast so groß wie ein Tennisball. Erik sah entsetzt auf dieses Toy: „Du willst mich doch nicht wirklich mit diesem Mordsteil...“ Weiter kam er nicht, denn Nicola drückte ihm den Ball zwischen die weit aufgerissenen Kauleisten und schnallte den Knebel im Nacken fest. Von Erik kamen nur noch dumpfe Töne. Nicola ließ ihn allein. Sie kehrte zu Baakir ins Erdgeschoss des Hauses zurück. Und dann erklärte sie ihm, was für ein aufregendes Spiel sie mit ihm vorhatte.

Kurz darauf hielt sie Baakirs Kopf mit beiden Händen und küsste ihn leidenschaftlich, um seine letzte Gegenwehr (wenn sie vorhanden gewesen wäre) zu ersticken. Und dann verband sie ihm wie abgemacht die Augen mit einem Seidenschal, der nach ihrem Parfüm duftete.
Baakir stöhnte leise in Vorfreude, was da noch so kommen mochte. Wieder küsste sie ihn, küsste den Hals, saugte an seinem Ohrläppchen, wisperte ihm ins Ohr: „Jetzt kommt die Musik, Baby.“ Und schon trug er einen Kopfhörer, auf dem Songs einer australischen Rockband lief.

Wie aufregend! Diese geheimnisvolle Frau ließ sich wirklich was einfallen, freute sich der Farbige. Da konnten sich ja sogar die Hot Pussys noch eine Scheibe abschneiden. Unter den zärtlichen und verführerischen Berührungen ihrer Finger, die sie sich offenbar eingecremt hatte, führte Nicola ihren Gast die Kellertreppe hinab bis in Eriks Verlies.
Der Gefangene stöhnte dumpf in seinen Knebel hinein, als er Baakir erkannte, aber er wurde nicht gehört. Nicola grinste ihn an und formte mit ihren Lippen die Worte: „NO CHANCE“.
Sie begann, Baakir das Hawaiihemd aufzuknöpfen und auszuziehen. Ihre Finger glitten dabei erotisch über seinen Bauch, seine kräftige Brust... Sie saugte an einem Nippel, dann knöpfte sie seine Leinenhose auf... Schließlich entblätterte sie sich selbst und ließ ihren Lover ihr dabei helfen, indem sie ihm die Hände führte. Er umschloss seufzend die knackigen, nackten Brüste der Frau, griff ihre Taille, tastete über den runden Po, den flachen Bauch und glitt mit einem Finger über ihre Weiblichkeit.

- Feucht wie ein Wasserfall... -

Seine schwarze Kanone war ausgerichtet und bereit, die doppelte Ladung abzuschießen... Baakir ertastete vor sich die nackte Sexbombe. Sie hatte sich auf alle Viere begeben...
Baakir wurde beinahe schwindelig bei der Vorstellung. Er tastete nach der Hüfte und packte zu. Sein Megaständer fand den Weg ganz allein und sank langsam aber sicher in eine enge, nasse Spalte, die ihm ein fettes Grinsen ins Gesicht zauberte, als er seine Lenden gegen ihre Hinterseite drückte.
Langsam begann er einen stetigen Rhythmus und konnte sich wegen der Musik nur vorstellen, wie Nicola zu seiner Ramme stöhnte und keuchte.

Erik sah mit sabberndem Mund zu. Der Knebel war Verursacher des Speichelflusses, aber auch ohne die Ballfessel wäre er geil und gespannt wie ein Flitzebogen gewesen. Er hatte Nicola noch nie beim Sex gesehen. Früher hatte er sie mehrfach gehört, wenn sie einen Liebhaber zu Hause vögelte, aber direkt dabei zu sein, das war schon etwas ganz anderes.
Baakirs Takt wurde immer schneller und schneller, je näher er dem Höhepunkt kam. Und auch Nicola schien ihren Orgasmus richtig zu timen, um gemeinsam mit ihm den Gipfel der Lust zu erstürmen.
Erik sah und spürte seine eigene Latte, die verkrampft und hungrig nach Berührung gierte, vor sich hinpochte und pulsierte.

Dieses Miststück von Weib erfreute sich an seiner Erniedrigung. Hatte sie ihm nicht längst genug angetan?
Nicola erzitterte unter den kräftigen Stößen des Mannes, der gerade seine Ekstase erlebte und laut grunzte, als auch die Femme fatale hren Orgasmus ausgiebig genoss, der kaum mehr aufhören wollte.
Baakir vereinte in sich einen geschickten Liebhaber und ein äußerst gut bestücktes Mannsbild mit seinen 18 Zentimetern Vergnügen.
Er spürte Nicolas Lippen an den seinen, sie streichelte sein Gemächt, das sich nach und nach wohlig entspannte, und dann führte sie ihn wieder nach oben, zwinkerte Erik zu und schickte ihm einen ironischen Handkuss durch die Luft.

Oben nahm sie Baakir Kopfhörer und Augenbinde ab, küsste ihn erneut und kuschelte sich mit ihm auf ein breites Sofa. Sie waren beide nackt und streichelten sich am ganzen Leib. Baakir war begeistert. Was für ein Glücksfall! Was für eine Frau!

- Gib mir ein paar Minuten. Dann machen wir es noch Mal! -

So sollte es kommen, und anschließend brachte Nicola ihm seine Kleidung. Baakir schlug beim Abschied vor: „Willst du nicht lieber in der Diskothek wohnen? Es gibt einen großen Wohnbereich, der auch schallgeschützt ist.“
Nicola lehnte dankend ab. „Aber sobald Miriam auftaucht, wäre es schön, wenn du mich anrufst. Hier ist die Nummer.“
Baakir setzte sich ins bestellte Taxi (dazu hatte Nicola dem Fahrer mehrmals per Telefon erklären müssen, wo er fahren musste, damit er das einsame Haus fand) und winkte.
Wow! Was - für - ein - Tag! Mann, was war das für eine Frau!? Sie wollte ja partout nichts darüber erzählen, warum sie Miriam sprechen wollte. Aber er würde es schon noch erfahren.
Gut gelaunt, pfeifend und breitbeinig kehrte er zurück in die Strandbar, gab den Hot Pussys Küsschen zur Begrüßung und fragte, ob Miriam zurückgekommen war. Doch niemand wusste davon. Der Pick-up war noch nicht auf seinem Stellplatz.

Langsam machte sich Baakir echte Sorgen. Wo blieb die denn bloß? Er rief bei Nicola an. „Hi, schöne Frau. Miriam ist leider noch nicht aufgetaucht. Aber... sehen wir uns morgen?“
Die Frau am anderen Ende der Leitung erwiderte: „Nur, wenn du mir Miriam servierst.“ Damit legte sie auf. Baakir rümpfte die Nase.
Vera kam gerade vorbei und fragte, was los sei. Sie bot sich an: „Fahren wir gemeinsam die Küstenstraße ab.“ Sie hatte sich einen eigenen Wagen angeschafft und ließ Baakir auf der Beifahrerseite einsteigen. Sie fragte: „Nach Norden oder Süden?“
Baakir überlegte. Nach Norden war er schon ein Stück mit dem Taxi und Nicola gefahren. Da hatte er nichts entdeckt. „Süden.“
Vera gab Gas. - Bald kamen sie an der Parkbucht vorbei, wo Oliver seine Bekanntschaften gepimpert hatte, aber auch dort stand kein Auto.

Nach einigen Kilometern bemerkten sie auf der Meerseite jedoch Reifenspuren und auch ein Stück weiter den Pick-up, der knapp vor einem steilen Abhang zu stehen gekommen war. Sie eilten hin und fanden Miriam hinter dem Steuer. Bewusstlos. Oder war sie tot?
Doch Vera gab schnell Entwarnung: „Sie ist mit dem Kopf auf den Lenker aufgeschlagen und ist ohnmächtig geworden. Sie ist aber gar nicht ernsthaft verletzt. Eventuell hat sie eine Gehirnerschütterung. Wir sollten die Ambulanz anrufen.“ Baakir wählte den Notruf.

Nicola erlöste Erik von dem mächtigen Ballgag. „Hat dir die Show gefallen, du kleiner, versauter Bengel?“
Erik blieb stumm und bewegte seinen Unterkiefer hin und her, der völlig verspannt war. Wieder befingerte sie den Gefangenen, der ächzte: „Was soll das, Nicola? Was bezweckst du damit? Du bist ein Biest!“
Nicola lächelte und brachte den kleinen Freudenspender schnell in Habachtstellung. „Ein Biest? Sei vorsichtig, wie du mit deiner Stiefmutter sprichst, du frecher Bastard! Sonst gibt es wieder was mit dem Gürtel! Das kennst du ja schon.“

Als Erik fast einen Höhepunkt erreicht hatte, hörte sie auf und ging lachend aus dem Raum. - Eine Viertelstunde später erschien sie erneut, um ihm den KG anzulegen und seine Hände aus den Schellen zu befreien. „Deine Miriam scheint immer noch verschollen zu sein. Vielleicht lässt sie sich ja auch verleugnen? Na, so bleibst du noch ein wenig länger bei deiner lieben Mutter. Freust du dich, mein Sohn?“
Erik brummelte: „Hör auf mit dem Mutter-Sohn-Gequatsche! Du hast meinen Stiefvater gefickt. Sonst nichts. Du hast nichts, aber auch gar nichts von einer Mutter an dir!“
Nicola sah ihn interessiert an. „Du bist immer noch ein störrischer, trotziger, dummer, kleiner Junge. Aber das werde ich dir noch austreiben!“ Damit ging sie stampfenden Schrittes hinaus.

Für diesen Fall hatte sie bereits Vorbereitungen getroffen. Sie holte aus dem Erdgeschoss einen dicken, schweren, neun Zentimeter langen Ballstretcher aus Stahl, der mit vier Imbusschrauben befestigt werden konnte. Damit kehrte sie in den Kerker zurück und warf Erik das schwere Teil samt Schrauben und dem passenden Imbusschlüssel vor die Füße. „Hier! Zieh dir das an!“
Erik starrte auf das monströse Teil. „Du spinnst wohl!“
Nicola blitzte ihn an. „Immer noch kein Respekt?“ Sie sah demonstrativ auf ihre Armbanduhr: „Ich gebe dir exakt fünf Minuten. Wenn er dann nicht dran ist, werde ich nachhelfen.“
Erik wollte lieber nicht wissen, was sie damit meinte, aber sie stand offensichtlich am längeren Hebel, also zog er seinen Sack in die Länge und positionierte die Hälften des Streckers so, dass er ihn schließen konnte. Zumindest versuchte er es. Doch bei der Länge war das gar nicht so einfach. Er fummelte und zog und zog, schaffte es aber nicht. Immer wieder flutschte ein Hoden heraus.
Eriks Sack war eigentlich recht trainiert, aber er hatte schon länger keinen Ballstretcher mehr getragen. Und dann gleich neun Zentimeter!

Nicola sah amüsiert zu. „Klappt es nicht, Dummerchen?“
Erik schnaufte. „Er ist einfach zu groß!“
Nicola schaute auf die Uhr: „Eine Minute hast du ja noch. Dann helfe ich dir.“
Erik bekam Angst. Er mühte sich, zog seine Bälle in die Länge und stöhnte auf. - Endlich war es gelungen. Er drehte die Schrauben zu. Die Spannung auf seinem Sack war enorm. Dazu kam das Gewicht, wenn er ihn hängen ließ. Lange würde er das nicht ertragen können.
Nicola winkte mit der Hand. Sie forderte den Imbusschlüssel. Erik warf ihr ihn zu. Nicola schnappte ihn und meinte: „Der bleibt jetzt schön an deinen Klötzen, bis Miriam sich endlich mal meldet.“
Erik rief entsetzt: „NEIN! Bitte! Bitte nicht! Das halte ich nicht lange aus! Er muss wieder ab! Er muss wieder ab!!“
Nicola legte ihren Kopf schräg und betrachtete den Gefangenen vergnügt. „Was muss und was nicht, das bestimme ich! Ich bin deine Mutter!“
Erik begehrte auf: „Du bist keine Mutter!“
Nicola lachte humorlos und meinte despektierlich: „Und du bist kein Sohn! Du bist ein Stück Dreck! Mehr nicht. Dich wollten ja nicht mal deine eigenen Eltern haben!“

Erik wusste, dass er ein Findelkind war. Er sagte mutlos: „Das ist nicht wahr! Du kennst die Umstände nicht!“
Nicola lachte respektlos. „Umstände? Deine Mutter, die war in Umständen. Und dann wollte sie dich Balg so schnell wie möglich loswerden! Niemand wollte dich!“
Erik spürte, wie er zitterte. Aufgewühlt sagte er: „Das stimmt nicht!“ Kleinlaut ergänzte er: „Sonst hätte ich ja keine Adoptiveltern gefunden.“
Nicola lachte wieder vernichtend. „Deine erste Stiefmutter hat dich ja nicht lange überlebt. Und dein Vater ist abgehauen.“
Erik: „Wahrscheinlich wegen dir!“
Nicola meinte herabwürdigend: „Nein, er wollte dich loswerden. Du wertloses Stück Dreck!“ Mit verächtlichem Lachen ging sie aus dem Keller und ließ Erik mit seinen Gedanken allein. Ihre Worte hatten ihn so empfindlich getroffen, dass sogar die Schmerzen des Ballstretchers nebensächlich geworden waren.

Zehn Minuten später klingelte Nicolas Handy. „Baakir! Wie schön, von dir zu hören.“ Sie lauschte und zog die Stirn kraus. „So, na das ist ja was... Also... Ach, ihr seit auf dem Weg nach Hause. Wie schön. Keine Gehirnerschütterung? Das freut mich ja für Miriam.“ Dann meinte sie: „Nein, du brauchst das Handy nicht weiterzureichen. Ich muss mit ihr unter vier Augen sprechen. Ich habe Neuigkeiten zu Erik. Gute Neuigkeiten. Wir treffen uns morgen um 11 Uhr an der Küstenstraße auf dem Parkplatz mit der schönen Aussicht. Alleine!“ Sie legte auf.
Baakir stutzte. Miriam fragte: „Wollte sie mich nicht sprechen?“
Baakir: „Ja, aber alleine. Morgen, 11 Uhr, an der Küstenstraße. Die Parkbucht heißt, glaube ich, Golden Sunset.“
Miriam war aufgeregt: „Und es geht um Erik?“
Der Farbige nickte. „Gute Neuigkeiten hat sie versprochen.“
Miriam stöhnte. „Er lebt! Wenn er noch lebt! Aber wo war er denn die ganze Zeit? Warum hat er sich nicht gemeldet?“
Baakir versuchte sie zu beruhigen: „Mal langsam. Es ist nicht sicher, dass Erik noch lebt.“
Miriam war felsenfest davon überzeugt: „Er lebt! Mein Erik lebt! Ich fühle es!“
Baakir wollte nicht mehr von Nicola erzählen, sonst hätte er auch zugeben müssen, dass er mit der Frau bereits gevögelt hatte, ohne Informationen über Erik bekommen zu haben. Er konnte sich keinen Reim daraus machen. Woher sollte die Frau von Eriks Überleben wissen? Und wo trieb sich der Kerl denn dann herum?
Morgen würde es Gewissheit geben. Hoffentlich wurde Miriam nicht enttäuscht. Nun ja, er würde ihr gebrochenes Herz wieder flicken...

Später, in der Stranddisko, traf Baakir auf Oliver. „Und? Bock auf ein paar Bräute, heute Abend?“, fragte er den Urlauber.
Oliver brummelte missmutig. „Ne, heute nicht.“ Die Wirkung von Veras diabolischem Anti-Potenzmittel war noch immer nicht abgeklungen. Er würde ein paar kühle Bier zischen und eine Sportbar aufsuchen, wo in erster Linie Männer waren, die sich über Sport unterhielten. Hauptsache nicht die Massen von flotten Bienen in ihren kaum bekleideten Superbodys.
Leider war Fußball in Australien eine Randsportart. Bei Football und Cricket konnte Oliver nicht mitreden. Na, vielleicht fand er ja doch ein paar nette Typen, die ihn von seinem kleinen Problem ablenkten. Und so hing der Abend für Oliver zwar nicht voller williger Muschis, aber immerhin hatte er ein bisschen Kurzweil in einer Sportbar.

Für Erik sah es ganz anders aus: Er quälte sich mit dem mörderischen Ballstretcher herum und rief energisch nach Nicola. Wieder und wieder. Entweder hörte sie ihn nicht, oder sie wollte nicht hören. Aber die Schmerzen waren zu heftig. Sie musste einfach kommen und ihn erlösen! Er brüllte und flehte.
Nach einer ewig erscheinenden Zeit war sie endlich da. „Was machst du hier für einen Aufstand, du Blödmann?“
Erik keuchte und verzog sein Gesicht. „Der Strecker... ich halte es wirklich nicht mehr aus. Er zieht zu extrem...“
Nicola verschränkte die Arme vor der Brust. „Ach? Und was meint der Kleine, was ich jetzt tun soll?“
Erik jammerte: „Bitte befrei mich von dem Teufelsding! Bitte!“ Er hatte sich geschworen, vor dieser alten Hexe nicht zu jammern und seinen Stolz zu verlieren, aber er musste nun alles in die Waagschale werfen.
Nicola machte ein herablassendes Geräusch. „Du Loser! Du bist wirklich ein Jammerlappen! Das warst du immer schon.“ Sie kam näher und grinste. „Deine Klöten tun weh? Wie schade für dich... Sag laut, dass du ein Jammerlapen bist!“
Erik hatte keine Zeit, um zu diskutieren. Er folgte der Anweisung und plapperte nach: „Ich bin ein Jammerlappen.“
Nicola: „Du musst lauter reden!“
Erik wiederholte lauter: „Ich bin ein Jammerlappen.“
Nicola verbesserte: „Du bist ein wertloser Jammerlappen!“
Erik: „Ich bin ein wertloser Jammerlappen.“
Nicola hob die erwartungsvoll die Augenbrauen. „Und? Wer hat was von aufhören gesagt? Sag es! Wieder und wieder! Los!“
Erik verfiel in eine Endlosschleife: „Ich bin ein wertloser Jammerlappen. Ich bin ein wertloser Jammerlappen. Ich bin ein wertloser Jammerlappen. Ich bin ein wertloser Jammerlappen. Ich bin ein wertloser Jammerlappen. Ich bin ein wertloser Jammerlappen. Ich bin ein wertloser Jammerlappen. Ich bin ein wertloser Jammerlappen.“
Nicola gluckste vor sich hin. Sie ließ ihn den Satz etwa 20 Mal sagen. Dann kümmerte sie sich um den Hodenstrecker. Erik stöhnte erleichtert auf, als sich die Hälften des massiven Teils öffneten und seine Bälle freiließen. „Danke! Danke, Nicola. Vielen Dank.“

Aber schon montierte sie ihm einen anderen Ballstretcher um seine Juwelen, der nur 80 mm hoch war. Erik ächzte verzweifelt auf. „Nein, nicht schon wieder! Bitte! Bitte, Nicola! Bitte nicht!“ Er sah sie winselnd an.
Nicola grinste breit. „Der ist kleiner als der andere. Also stell dich nicht an!“
Erik: „Bitte! Der ist trotzdem zu groß. Wie lange muss ich ihn tragen?“
Nicola zuckte mit den Schultern. „Bis deine Miriam hier ist.“
Erik winselte: „Aber wann ist das denn?“
Nicola lachte. „Ich werde sie morgen Vormittag treffen.“
Erik seufzte und flehte: „Bitte mach ihn vorher ab! Ich flehe dich an! Ich... ich...“
Nicola äffte ihn nach: „Ich... ich... ich... Weißt du, was du bist?“
Erik sah ihr in die Augen und antwortete: „Ich bin ein wertloser Jammerlappen.“

Nicola ging zu einem Schränkchen und holte ein Babyfon heraus. Sie schaltete es an. „Ich wollte dich nicht unterbrechen. Erzähl ruhig weiter, was du bist. Und vielleicht... nur vielleicht... komme ich dann irgendwann, um dir den Strecker abzunehmen.“ Gackernd ging sie raus.
Eriks Monolog begann: „Ich bin ein wertloser Jammerlappen. Ich bin ein wertloser Jammerlappen. Ich bin ein wertloser Jammerlappen. Ich bin ein wertloser Jammerlappen.“
Die Tür knallte zu, und Erik sagte seinen Text auf. Wieder und wieder und wieder.
Und mit jedem Male, da er es sagte, glaubte er ein bisschen mehr daran.

Nach hunderten Wiederholungen versagte ihm die mentale Kraft, und er schluchzte vor sich hin. Irgendwann schlummerte er trotz der Schmerzen und der Erniedrigung auf dem Boden ein. - Plötzlich war die Tür zu hören. Eriks Herz raste. Er begann hektisch mit seinem Text: „Ich bin ein wertloser Jammerlappen! Ich bin...“
Nicola befahl: „Halt die Klappe!“ Sie spielte mit dem Imbusschlüssel. „Was möchtest du von mir haben, Kleiner?“
Erik antwortete: „Den Imbusschlüssel, bitte.“
Nicola kicherte und verbesserte: „Darf ich bitte, bitte den Imbusschlüssel haben?“
Erik wiederholte die Worte. Nicola drehte ihn in ihren Fingern hin und her. „Warum möchtest du ihn denn?“
Erik: „Weil meine Eier schmerzen. Ich würde gerne den Hodenstrecker abmachen. Bitte, bitte, darf ich den Imbusschlüssel haben?“
Nicola tat so, als überlege sie. „Hmmm. Hast du ihn dir denn auch verdient?“
Erik unterdrückte ein ungeduldiges Plärren. „Bitte! Nicola, habe Erbarmen. Ich halte es nicht mehr aus!“
Nicola sprach wie zu einem kleinen Kind: „Und du hältst es gar nicht mehr aus?“
Erik klagte: „Nein. Wirklich nicht.“
Nicola: „Wirklich, wirklich nicht? Aber dabei ist das doch schon der kleinere Ballstretcher. Schau mal, wenn du den größeren getragen hast, schaffst du das bei dem kleineren Teil doch auch, oder, was meinst du?“
Erik zitterte. Er sah flehentlich in Nicolas Augen. Suchte Gnade, Mitleid. Aber da war eher Amüsement.
Nicola meinte: „Weißt du, was wir machen? Wenn du jetzt schön artig den Strecker noch eine Stunde lang trägst, mache ich ihn dir später ab. Gut?“
Erik ächzte. Was sollte er sagen? Das war keine Frage. Das war keine Bitte. Das war Nicolas Wille. Er nickte seufzend. Nicola strich ihm über den Schopf. „Na, siehst du.“

Erik zählte die Minuten, als sie weg war. Noch eine ganze Stunde! 60 Minuten! 3.600 Sekunden! Seine Samenleiter brüllten um Gnade und verteilten die Schmerzen im ganzen Unterleib.

Endlich war eine halbe Stunde um. Die Hälfte war geschafft! Er zählte weiter. Sekunde für Sekunde.

Noch eine Viertelstunde!

- Boah! Uuuuuh! Meine Eier! -

Noch zehn Minuten.
Noch neun, acht, sieben, sechs, fünf, vier...
Hoffentlich war Nicola pünktlich!
Noch drei, zwei, die letzte Minute!
Erik zählte die Sekunden runter: 3,2,1,0. OK. Geschafft. - Wo blieb sie? Wann kam sie endlich? Dieses Biest! Erik rief nach ihr. Das Babyfon war noch aktiv. Sie musste ihn hören! „Nicola! Die Zeit ist um. Nicola?“ Hatte er zu schnell gezählt? Vielleicht fehlten noch ein paar Minuten? Er gab einen jankenden Ton von sich und grunzte.
Er zählte noch weitere fünf Minuten runter. „Nicola? Nicola! Du wolltest doch nach einer Stunde kommen.“ Am liebsten hätte er greinend seine ganze Wut und Frustration herausgebrüllt. Was war, wenn sie ihn vergessen hatte? Ihn vergessen wollte? Die ganze Nacht mit diesem Megastrecker? Unvorstellbar!

Er gab die Zählerei bald auf. Nicola kam nicht. Erik konzentrierte sich darauf, den Schmerz auszuhalten. Er atmete tief ein und aus. Ein und aus.

Baakir genoss den Abend im großen Whirlpool des Etablissements mit den Hot Pussys Lucia und Maria Angeles. Eigentlich hatte er auch Oliver eingeladen, aber der wollte wohl lieber in einer Sportbar ein paar Bierchen trinken.
Miriam dagegen blieb lieber allein. Sie machte sich alle möglichen Gedanken, was mit Erik geschehen sein könnte. Was wusste diese Frau? Wer war sie überhaupt? Und warum hatte sich Erik nicht gemeldet?
Sie machte in dieser Nacht kein Auge zu.

Nach zwei Tassen Kaffee am nächsten Morgen, traf sie sich mit Baakir. „Ich nehme dann den Pick-up.“
Er nickte. „Aber fahre dieses Mal vorsichtiger. Besonders in den Kurven.“
Miriam setzte ihre Sonnenbrille auf und nahm den Autoschlüssel entgegen. Sie machte sich auf den Weg zu der Parkbucht „Golden Sunset“. Es war zwar erst 10 Uhr, aber sie konnte einfach nicht mehr warten.

Erwartungsgemäß war dort noch niemand, als sie eintraf. Sie stellte den röhrenden Motor ab und blieb im Wagen sitzen. Vielleicht würde sie Erik gleich sehen! Doch bei all dem frohen Hoffen, ging ihr auch ein anderer Gedanke durch den Kopf: Wenn Erik absichtlich untergetaucht war, und sie im Unklaren gelassen hatte, dann würde er die Abreibung seines Lebens erhalten!
Viele Grüße von prallbeutel
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+++ Die gemeine Miriam +++ Ralfs neues Leben +++ Das Unzuchts-Komplott +++ Im Reich der Megara +++ Aller guten Dinge sind drei +++ Die Erben +++ Die Nachtschicht seines Lebens +++ Optional Genetics +++ Venus +++ Regina +++
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+++ Das Gespräch im Regen +++ Der auferstandene Engel +++ Seine Nummer Eins +++ Amour Libre +++ Das Abschiedspräsent +++ Natascha +++

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:26.03.17 19:00 IP: gespeichert Moderator melden


Magic Money + 2 Retter unterwegs

In Deutschland hatte sich Lorenzo ganz gut in Olivers Haus eingelebt. Allerdings drängte Daniela darauf, dass er sich einen Job besorgen sollte, „denn ich werde dich hier bestimmt nicht durchfüttern.“
Sie war bis gestern Abend noch ziemlich sauer auf ihn gewesen, da er sich weigerte, im Madison seinen KG wieder anlegen zu lassen, um Moritz aus dessen auszulösen. Aber mittlerweile hatte der Latinlover ihr so viele schöne Stunden (und Orgasmen) beschert, dass ihr der kleine Bengel egal war. Und was Stefanie von ihr dachte, war ihr eh latte. Daniela hatte beschlossen, zumindest für eine Weile, bei ihrem Onkel ins Haus zu ziehen. Lorenzo war eine heiße Verführung, dass musste sie zugeben.

Im Madison Manor gab es gleich zwei Keuschlinge, die seit 30 Tagen verschlossen waren. Neben Moritz hatte auch Justins gutes Stück seit einem Monat keine Erlösung mehr erhalten. Doch der durfte sich zumindest auf den heutigen Aufschluss freuen. Endlich!
Manuela hatte ihm versprochen, dass er nach einem Monat befreit würde. Doch vor der Kür kam die Pflicht: Justin leckte seine Herrin kunstvoll, während sie mehrere lange Telefonate führte. Die Herrin ließ sich viel Zeit, und ihr Privatsklave musste sie dafür lange und ausgiebig verwöhnen, aber schließlich hielt sie ihr Wort, öffnete seinen KG und gab ihm drei Minuten, um sich einen runterzuholen.
Justin sah sie entsetzt an. So hatte er sich das nach der langen Zeit aber nicht vorgestellt! Aber die Zeit lief...

Er onanierte furios und ächzte laut. Manuela schaute in bester Laune zu, wie er sich krampfhaft bemühte, zum Orgasmus zu kommen. Zu seinem Glück gelang es ihm schon nach zweieinhalb Minuten. Manuela rümpfte die Nase. Nächstes Mal musste sie die Zeit auf zwei Minuten begrenzen, nahm sie sich vor.
Als sich der Sklave gesäubert hatte - Recycling war hier Manuelas Devise -, schloss sie ihn wieder ein. Trotz des sehr kurzen Vergnügens fühlte Justin sich sehr erleichtert. Er hoffte nur, dass Manu ihn nicht wieder einen ganzen Monat warten ließ. Doch er wusste auch, dass ein Monat relativ lang war. Es gab immer noch eine Herrin, die grausamer war.
Sein Sklavenkollege Ingo schmorte seit 119 Tagen in seiner Schelle! - Als Ingo eine Stunde später von Justins Erlösung hörte, durchschoss ihn ein neidischer Stich, als hätte ihm jemand eine scharfe Klinge durch den Unterleib gestoßen. Er sollte noch 26 Tage durchhalten. Er verlor fast den Verstand. Seine Geilheit begleitete ihn 24/7 und quälte ihn physisch und mental zugleich. Und er konnte nichts dagegen tun. Gar nichts. Betteln würde seine Situation nur verschlimmern. Hier konnte es nur heißen: Arschbacken zusammenkneifen und durch.

Es war ja schon gut, wenn er nicht wieder ins Tranny-World musste, um fremde Knüppel zu lutschen. - Doch ganz ohne Arbeit kam er nicht davon. Heute wurde er im Manor bei einem Rollenspiel benötigt. Haussklavin Tina hatte einen Gast, der sie vor einem Fremden (Ingo) „rettete“, und die sich ihm als Dank voller Lust hingab. Ingo mimte den Grobian, bedrängte drehbuchgemäß Zimmermädchen Tina und ging ihr an die Wäsche. Er betatschte ihre Brüste, hob den Minirock und packte ihre Pobacken knetend.
Der Gast hörte die verzweifelten Abwehrrufe der jungen Frau, kam in das Zimmer gestürzt und nahm sich Ingo vor. Abgemacht war nur eine kleine Rangelei, aber der Mann versetzte dem „Lustmolch“ heftige Puffe, Knuffe und Boxhiebe, so dass Ingo zu Boden ging.
Schließlich setzte sich der Mann auf ihn und drohte: „Wenn du das Mädel nur noch einmal falsch anguckst, dann wirst du mich kennenlernen!“ Er packte ihm ins Gesicht und drückte die Wangen zusammen. Dann stand er auf, griff wie ein Schraubstock in Ingos Nacken und beugte ihn vor. „Entschuldige dich bei der Lady!“
Ingo gehorchte kleinlaut, dann schickte der Mann ihn weg und versetzte ihm noch einen kräftigen Arschtritt. „Zimmermädchen“ Tina sah ihn strahlend und bewundernd an. Sie fielen sich in die Arme, dann küsste sie ihren Retter. Kurz darauf gab sie sich ihm völlig hin und stöhnte unter seinen Liebesstößen.

Ingo hatte seinen Part erledigt und war zurück in Manuelas Apartment gegangen. Er hielt sich die Seite und den Bauch. Der Typ hatte ganz schön kräftig zugeschlagen. Und obwohl Ingo nicht gerade eine Kante war, war er doch zehn Zentimeter größer und auch schwerer als der Kerl. Ein Hänfling, ein Spargeltarzan, ein Zwerg. Und von dem musste er sich massakrieren lassen! Im echten Leben hätte er ihm eine verpasst!
In dem Augenblick kam Justin mit breitem Grinsen ins Apartment. „Hi, Ingo, du Dauerkeuschling!“
Ingo streckte ihm den Mittelfinger entgegen. Justin warf sich aufs Bett und stichelte: „Wann darfst du denn endlich wieder deine Eier leerpumpen? Die müssen ja schon mächtig unter Druck stehen!?“
Ingo machte eine Faust in der Hosentasche. Er durfte sich nicht provozieren lassen. Justin lachte schadenfroh. „Schon blöd, wenn man als Einziger hier in seinem Saft schmort, was?“
Ingo grummelte. „Ich bin nicht der Einzige. Moritz ist auch verschlossen.“
Justin: „Ach ja, unser Praktikant bei der Wache.“ Es hatte sich schon herumgesprochen, dass Moritz als Pfand für Lorenzos Wiederkehr herhalten musste. Justin kicherte. „Da hat der Milchbubi aber Pech. Als ob Lorenzo noch mal freiwillig herkommt und sich einen KG anlegen lässt!“

Und damit hatte er wohl auch recht, denn zur Mittagszeit nutzte der Latinlover seine Chance und verführte Daniela zu einem Quickie. Die junge Dame setzte sich in ihrem kurzen Rock auf den Küchentisch und zog Lorenzo zwischen ihre Beine, verschränkte sie hinter seinem Rücken, und dann genoss sie seinen harten Ständer in ihrer Weiblichkeit.

Erik hatte kaum geschlafen. Der Hodenstrecker schmerzte auf übelste Weise. Wenn er in diesem Moment mit einem Fingerschnippen eierlos hätte sein können, um die Qualen los zu sein... Er hätte wahrscheinlich geschnippt.
Morgens kam endlich Nicola. „Ups,“, sagte sie gekünstelt, „ich wusste doch, dass ich was vergessen hatte.“ Sie grinste breit und erlöste Erik aus seinem Ballstretcher. Nicola sah ihn herablassend und verachtend an: „Du elender, wertloser Jammerlappen!“
Der Gefangene jaulte beinahe auf. In der ersten Sekunde hatten sich die Schmerzen vervielfacht, dann aber wichen sie einer unglaublich schönen Entspannung.

Nicola verlängerte seine Kette, so dass er zur benachbarten Toilette gehen konnte. „Ich bin dann mal weg. Treffe mich mit deiner Miriam.“
Erik sah ihr hinterher. Würde Miriam ihn retten? Befreien? Würde er endlich aus den Fängen dieser Hexe gelangen? Sie würde doch Geld für ihn zahlen? Oder? Er konnte nur abwarten.
Von der Kette konnte er sich nicht befreien. Das hatte er schon tausend Mal durchdacht. Skeptisch sah er auf seinen Hodensack hinab, der immer noch langegezogen war. Die Haut war gerötet, dick, runzelig und malträtiert. Aber zugleich war es ein sooo schönes Gefühl, keinen Ballstretcher zu tragen!

Es war Punkt 11 Uhr. Nicola fuhr auf den kleinen Parkplatz an der Küstenstraße. Miriam stand bereits neben Baakirs Pick-up. Sie trug eine ausgewaschene Jeans mit einem breiten Ledergürtel und großer Metallschnalle, Cowboystiefel, ein kurzes T-Shirt. Sie schob ihre Sonnenbrille nach oben in ihr Haar.
Da war diese geheimnisvolle Tussi ja endlich. Der Beifahrersitz war leer. Miriam war enttäuscht. Kein Erik. Kein Wiedersehen.
Was wollte die Frau ihr denn mitteilen? - Der zweite Wagen parkte zehn Meter entfernt. Nicola stieg aus. Sie hatte sich ganz wie eine Geschäftsfrau gekleidet: Businessanzug, die Haare streng zu einem Pferdeschwanz gebunden. Auch sie trug eine Sonnenbrille und fragte: „Miriam? Dein Erik lebt. Das ist die gute Nachtricht.“
Miriam, die eigentlich ein Pokerface behalten wollte, strahlte vor Erleichterung. Erik lebt!, hallte es durch ihren Geist.
Nicola fügte hinzu: „Also, ich will gar nicht lange um den heißen Brei herumreden. Ich habe Erik vorm Absaufen gerettet.“
Miriam hob überrascht die Augenbrauen. „Dann muss ich mich wohl bedanken. Wo... ist er denn? Geht es ihm gut?“
Nicola lächelte süffisant: „Es geht ihm hervorragend.“
Miriam: „Ich verstehe immer noch nicht...“
Nicola unterbrach sie: „Das wirst du gleich, Schätzchen.“ Sie stellte sich in Pose und lächelte überlegen. „Ich bin Eriks Stiefmutter.“
Miriams hübschen Gesichtszüge entglitten ihr. Sie hatte mit allem Möglichen gerechnet, aber... „Stief - mutter...?“
Nicola sah etwa so alt wie Erik aus. Sie war höchstens zehn Jahre älter als Miriam.

Nicola berichtete von Eriks Vergangenheit. Ganz schwach erinnerte sich Miriam, dass Erik ihr mal so etwas angedeutet hatte. Verrückt, da ließ sie sich etwa 20 Jahre nicht blicken, und dann tauchte sie in Australien wieder auf, rettete Erik im Meer... Irgendwas stimmte hier nicht.
Nicola kam auch gleich auf den Punkt und erklärte ihr die Lage, dass sie Erik hatte beschatten und sein Leben ausspionieren lassen. Sie schloss mit ihrer Forderung: „Und daher will ich meinen Anteil an den zehn Millionen haben. Sagen wir fünf.“
Miriam hätte am liebsten abgestritten, so viel Geld zu besitzen, aber die Frau war zu gut informiert. Sie versuchte es mit einem Trick: „OK. Erik kommt nach Hause, und ich überweise die Summe.“
Nicola spuckte auf den Boden, direkt neben Miriams Stiefelspitze „Wir machen es etwas anders. Du bringst mir das Geld in bar. Danach lasse ich Erik frei.“
Miriam verschränkte die Arme vor der Brust. „Und wenn ich mich weigere?“
Nicola blieb überraschend gelassen. „Dann bleibt unser kleiner Erik eben noch eine Weile in meinen pflegenden Händen. Bei seiner Mama.“
Miriam ächzte: „Es wird nicht so einfach sein, so viel Bargeld abzuheben.“
Nicola schlug vor: „Es ist vielleicht eh besser, wenn du es auf ein anonymes Nummernkonto überweist. Ich kümmere mich drum und nenne dir dann die Zugangsdaten.“ Nicola stieg wieder ein und fuhr davon.
Miriam schluckte. Sollte sie ihr folgen? Aber bei dem praktisch nicht vorhandenen Verkehr würde sie auffallen. Zumindest wusste sie jetzt, dass es Erik gutging.

Was bildete sich diese Bitch bloß ein? Wollte Geld abkassieren! Fünf Millionen!
Miriam fuhr zurück zum Beachetablissement, um sich mit Baakir und Vera zu beratschlagen. Eines wusste sie sicher: Sie würde garantiert keine fünf Millionen zahlen!

Jetzt musste Baakir damit rausrücken, dass er bereits bei Nicola gewesen war. Allerdings würde er das Haus in dieser Einöde nie im Leben wiederfinden. Er hatte auch nicht auf den Weg geachtet. „Wenn ich gewusst hätte, dass Erik dort ist...“
Miriams Blick konnte beinahe töten. Aber es war nicht zu ändern.

Als Erik seine Wärterin hörte, schaute er ihr erwartungsvoll entgegen. Hatte sie Miriam mitgebracht? Oder würde sie ihn nun gehen lassen?
Nicola sah ihren nackten Gefangenen herablassend an. „Bis ich das Geld habe, bleibst du mein Gast, Söhnchen. Wie gefällt dir das? Freust du dich?“
Nein, das freute Erik wohl eher nicht, aber zumindest wusste Miriam nun, dass er noch lebte. „Wann ist denn die Geldübergabe?“
Nicola erklärte: „Sie wird überweisen. Ich muss das Konto noch einrichten. Dass es heute noch funktioniert, glaube ich eher nicht.“ Damit ließ sie ihn allein.

Erik seufzte. Noch eine Nacht in diesem Keller im Nirgendwo. Nackt wie ein Tier angekettet. Und im KG. Nun ja, er hatte schon anderes überlebt. Acht Tage Keuschheit waren noch auszuhalten. Obwohl er gestern bei Nicolas Spezialbehandlung fast wahnsinnig geworden wäre vor Geilheit.
Es blieb ihm nichts anderes übrig, als in seinem Kerker abzuwarten, während Nicola sich um die Eröffnung eines Kontos kümmerte. Wenigstens quälte sie ihn nicht wieder mit Ballstretchern.

In seiner einsamen Lage kamen ihm wieder Bilder von Nicola vor das innere Auge, als sie ihn schikanierte und drangsalierte, während sie seine Mutter spielte. Der Ledergürtel, der auf sein blankes Gesäß geknallt war; der Schrank, in den sie ihn eingesperrt hatte; die gehässigen Bemerkungen, um ihn zu erniedrigen und ihn ihre Macht spüren zu lassen...
Eigentlich konnte er froh sein, dass sie schließlich abgehauen war; so konnte er sein Leben neu ordnen und... Tja, er war allerdings von einer Misere in die nächste gelaufen. Sieben Jahre lang, bis er 25 war.

Und auch dann gab es einen roten Faden durch sein Leben, der ihn immer wieder in die Opferrolle brachte.
Zum Beispiel die Clique aus Fynn, Robin, Jessica und Jaqueline, die ihn an einem Freitagabend im Bad gefesselten hatten. Auch, wenn die Jungs am Samstag endlich gegangen waren, und Erik gehofft hatte, sie nie wieder zu sehen, hatte er sich getäuscht. Denn am Abend klingelte es an seiner Tür.
Als er öffnete, war der Schreck in seinem Gesicht deutlich zu erkennen. Vor ihm stand Fynn. Erik wollte ihm die Tür schon vor der Nase zuschlagen, da sagte der Besucher: „Ich bin da, um mich zu entschuldigen.“
Erik sah ihn skeptisch an und wartete. Fynn meinte kleinlaut: „Wir waren gestern doch ziemlich... dreist. Es tut mir leid, dass es so eskaliert ist. Das war nicht OK. Ich meine, dich im Bad zu fesseln und so... Das geht gar nicht!“
Erik blieb stur in der Tür stehen. Er wollte den Bengel auf keinen Fall hereinlassen. „Und über 250 Mark habt ihr mitgehen lassen!“
Fynn: „Auch deshalb bin ich da.“
Erik war überrascht. Sollte der Jüngling tatsächlich das Geld zurückbringen? „Na gut, dann komm rein.“
Fynn lächelte und bedankte sich. Sie setzten sich ins Wohnzimmer. Erik fragte: „Du willst mir das Geld also zurückgeben.“
Fynn druckste herum. „Also schon, aber... also... nicht direkt. Wir haben es ja ausgegeben. Aber keine Sorge. Du bekommst sogar mehr zurück. Viel mehr! Ich bin auf eine geniale Geschäftsidee gestoßen.“
Erik wirkte misstrauisch. „Was soll das heißen?“

Fynn erzählte von einem Geldvermehrungssystem namens „Magic Money“, bei dem die Teilnehmer ihren Einsatz vervielfachen konnten. Fynn war begeistert: „Wenn du mitmachst, hast du deinen Einsatz schnell verzigfacht!“
Erik: „Von wieviel Einsatz reden wir denn hier?“
Fynn: „Bei Magic Money geht es nicht um Kleingeld! Da wird richtig groß abgesahnt! Du zahlst 500 Mark und bekommst 5.000 zurück, wovon du 2.500 behältst.“
Erik fragte verwirrt: „Wo sollen denn die 5.000 plötzlich herkommen?“
Fynn: „Natürlich von denen, die du anwirbst.“
Erik überlegte: „Zehn Personen, die 500 Mark investieren... So viele Leute kenne ich nicht gut genug.“
Fynn lachte. „Blödsinn! Garantiert werden sich die Leute darum reißen, bei dir mitmachen zu dürfen. Mann, es geht um eine Verfünffachung! 500 Prozent Gewinn! Innerhalb weniger Tage! Und du musst nichts dafür tun, nur die zehn Personen anquatschen. Das war´s.“
Erik: „Ich weiß nicht...“
Fynn: „Mensch! Lass dir diese großartige Chance nicht entgehen!“
Erik dachte laut: „500 Mark... Nachdem ihr mir die 200 aus der Mappe stibitzt habt, müsste ich meinen Dispo überziehen.“
Fynn: „Ja, und? Ist doch egal! Was überlegst du noch? Ich kann auch zu einem anderen gehen, der die Chance wertschätzt.“
Erik meinte: „Nein, warte. Ich mach es. Ich hole das Geld von der Bank.“
Fynn lächelte. „Super!“ Er holte ein paar DIN-A-4-Blätter hervor. „Du musst hier nur unterschreiben, dass du Mitglied wirst. Ist nur pro forma.“
Erik betrachtete die eng beschriebenen Zeilen. „Sollte ich das nicht erst lesen?“
Fynn lachte. „Ach, was! Sind doch nur die AGB und dieser ganze Kram.“
Erik nahm einen Kugelschreiber und setzte seinen Namen in ein Kästchen ganz am Ende.

Fynn steckte den Vertrag wieder ein. „OK. Dann lass uns zur Bank gehen. Und morgen kannst du schon bei dir auf der Arbeit die zehn Teilnehmer auswählen.“
Erik freute sich. So schnell hatte er noch nie so viel Geld verdient. Und so einfach. Er übergab Fynn die 500 Mark. Dann stutzte er. „Sag mal, eigentlich müsste ich gleich 250 einbehalten, die ihr mir...“
Fynn wirkte enttäuscht. „Hey, Alter! Ich habe dir das Geschäft deines Lebens vermittelt! Ist das keine 250 Tacken wert?“
Erik brummelte. „Na, gut. OK.“
Fynn verabschiedete sich mit einem kumpelhaften Schlag gegen die Schulter. „Man sieht sich.“

Am nächsten Tag im Büro sprach Erik einen Kollegen wegen Magic Money an. Aber der hielt von der ganzen Sache überhaupt nichts. Also versuchte es Erik bei anderen Kolleginnen. Doch keine einzige Frau wollte mitmachen. Erik redete sich die Zunge fusselig und bettelte am Ende fast schon. Aber niemand hatte Interesse. Alle hielten Magic Money für ein betrügerisches Schneeballsystem.
Nach Feierabend saß Erik ohne einen einzigen Interessenten da. Er fuhr nach Hause und dachte nach. Sollte er 500 Mark in den Sand gesetzt haben?

Da fiel ihm Marvin ein. Mit seinem Nachbarn hatte er zwar seit einiger Zeit kaum noch Kontakt, aber ein Versuch war es wert. Er gab sich Mühe, ihm das Magic Money schmackhaft zu machen, aber Marvin sah ihn nur amüsiert an. „Das ist doch Bullshit! Bleib mir weg damit.“
Erik kehrte frustriert in seine Wohnung zurück. Doch es sollte noch viel schlimmer kommen...

In den folgenden Tagen versuchte Erik noch andere Personen zu überreden, mitzumachen, fand aber keinen Interessenten. Er hatte sich schon fast damit abgefunden, sein Geld nicht mehr wiederzusehen, da erhielt er ein Schreiben der „Magic-Money-Vereinigung“. Darin hieß es, dass nach einer Woche die 2.500 Mark fällig waren, die er nun innerhalb von 24 Stunden überweisen müsste.
Erik war irritiert. Er hatte doch gar keine Teilnehmer gefunden. Er las die beiliegenden AGB durch und musste feststellen, dass er in jedem Fall die 2.500 Mark zahlen müsste. Erik brach der Schweiß aus.
Wo sollte er das Geld hernehmen? Sein Dispo glühte bereits. Der nächste Lohn kam erst in einer Woche und würde auch nicht ausreichen.
Er blätterte nervös in dem Schreiben. Nach Fälligkeit wurden enorme Strafzinsen berechnet. Wo war er da nur hineingeraten!? Alles war dieser Fynn schuld!
Erik hatte weder eine Telefonnummer noch die Adresse von diesem Jüngling. Dieser Fynn! Dem würde er am liebsten seine knabenhaften Eier langziehen! Was sollte er machen? Er musste den Betrag pünktlich begleichen, um die Strafzinsen zu vermeiden. Also holte er alles aus seiner Kreditkarte heraus und fragte bei der Bank noch nach einem Kleinkredit. Dann hatte er das Geld zusammen, überwies an die Magic-Money-Vereinigung und hoffte, nun diesen Horror hinter sich gelassen zu haben.
Er würde mehrere Monate benötigen, um aus seinen Schulden wieder herauszukommen. Und das wollte er so schnell wie möglich erreichen.

Ab sofort waren alle Extras gestrichen; kein Essen außer Haus, kein Kino, keine Kleidung, keine unnötigen Anschaffungen. Auch bei den Lebensmitteln würde er sparen. Vielleicht könnte er ein paar bezahlte Überstunden im Büro machen.
Als Erik sich daran erinnerte, wie er die Summe durch strenges Sparen nach ein paar Monaten zusammen hatte, kam ihm die heutige Situation gar nicht mehr so furchtbar vor. Es ging zwar jetzt um fünf Millionen Euro, aber dann hätten Miriam und er immer noch mindestens die gleiche Summe zur Verfügung.
Damals hatte er über sein Budget gelebt. Nun verlor er zwar viel Geld, aber wenigstens war er dann ein für alle Mal seine Stiefmutter los.

Der Tag verging, ohne dass sich Nicola erneut bei ihm sehen ließ. Seine Stiefmutter hatte inzwischen ein anonymes Konto im Ausland eingerichtet, auf das sie online zugreifen konnte.
Abends meldete sie sich bei Miriam telefonisch, um die Daten durchzugeben. Danach machte sie sich eine Flasche Rotwein auf und genoss ihn beim Zirpen der Insekten und einem wundervollen Sonnenuntergang auf der Holzveranda des Ferienhauses.
Morgen war sie Millionärin!

Erik lief in seinem Kerker herum. Viel Bewegungsfreiheit bot die Kette zwar nicht, aber immerhin konnte er einige Meter gehen. Leider trug er noch den KG. Morgen würde er mit Miriam einen Wiedersehens-Sex der Superlative erleben!

Am nächsten Morgen rief Nicola ihr Online-Konto auf und prüfte, ob die Summe eingegangen war. Doch Fehlanzeige!
Verärgert machte sie den Laptop aus. Wie lange dauerte denn so eine Übertragung? Laut Werbung war das Geld sofort da. Sie frühstückte in Ruhe, um sich zu beruhigen; dann brachte sie die Überreste ihrem Kellerbewohner und warf sie ihm vor die Füße. „Guten Morgen, mein Söhnchen. Ich hoffe, du hast gut geschlafen. Deine liebe Miriam lässt sich ganz schön viel Zeit mit der Bezahlung! Wollen doch hoffen, dass heute Mittag alles über die Bühne gegangen ist. Sonst ziehe ich hier andere Saiten auf!“

Und tatsächlich besprach Miriam zeitgleich im Restaurantbereich des Etablissements Nicolas Forderung mit Baakir, Vera und Oliver. Ihr ging es gegen den Strich, „dieser alten Schachtel fünf Mio in den Rachen zu werfen“.
Baakir fragte: „Ist dir das Erik nicht wert?“
Miriam druckste herum. „Natürlich ist er mir das wert. Darum geht es nicht. Ich lasse mich nur nicht erpressen.“
Baakir schlug vor: „Wir könnten immer noch zur Police gehen.“
Oliver intervenierte aufgeregt: „Auf keinen Fall die Polente! Wohl verrückt geworden! Ich werde von Interpol gesucht. Wenn die mich sehen und überprüfen...“
Vera fragte: „Und wie hast du es dann durch den Flughafen geschafft?“
Das wusste Oliver auch nicht. Mit dem gefälschten Reisepass hatte er Glück gehabt. „Man muss es ja nicht provozieren.“ Dann ergänzte er: „Und außerdem gilt Erik hier immer noch als Xavier mit seinem Ausweis. Wenn die seine Identität genauer prüfen, stoßen die vielleicht auf Ungereimtheiten. Und er war eine Rotlichtgröße!“
Miriam stand plötzlich auf. „Hey, woher wissen wir eigentlich sicher, dass die Tucke Erik hat. Ich meine, es gibt keinen Beweis. Vielleicht hat sie sich die ganze Geschichte nur ausgedacht.“
Oliver: „Soll sie ein Foto machen und auf dein Handy schicken.“

Genau das mailte sie der Frau kurz darauf. - Als Nicola die Nachricht las, blieb ihr Mund für einen Moment offen stehen. „Das gibt es ja wohl nicht! OK, das können sie haben!“ Sie ging in den Keller und forderte Erik auf, freundlich in die Kamera zu schauen. Dann sagte sie: „Deine Miriam will einen Beweis, dass du hier bist.“
Anschließend befahl sie dem Gefangenen, sich auf alle Viere zu begeben. Nicola holte einen langen Holzstock und setzte sich breitbeinig auf Erik, so dass sie seinen Hintern vor sich hatte. „Ich werde deiner geliebten Miriam noch ein zweites Foto schicken, auf dem sie sieht, wie gut ich dich versorge!“
Nun begann sie damit, dem Nackten das Gesäß zu bearbeiten. Erik grunzte und stöhnte unter ihr. „Au! Bitte aufhören! Bitte, Nicola! Bitte! Aaaaah!“
Aber die Stiefmutter prügelte weiter. Erst zehn Hiebe, dann 20, dann 30. Erst bei 40 beendete sie ihre Anstrengung und betrachtete das gerötete und gestriemte Sitzfleisch. Zärtlich strich sie mit der linken Hand über die Backen. Sie lachte schadenfroh. „Kannst du dich noch an den Ledergürtel erinnern, den ich früher genommen habe?“
Erik antwortete mit einem Schmerzensschrei, als Nicola mit voller Wucht seinen Hintern striemte. Weitere Hiebe folgten erbarmungslos und mit aller Kraft. Bei 50 stand sie auf und trat Erik in seine Kehrseite. „Jetzt machen wir noch ein schönes Foto von dir.“
Der Gezüchtigte musste seine Backen in die Höhe halten, während Nicola sich grinsend daneben drapierte und ein Selfie von sich und dem rot verzierten Fleisch machte. Dann schickte sie es mit dem ersten Bild an Miriams Telefon.

Die Adressatin reichte das Gerät herum. Baakir meinte: „Autsch! Der Arme!“
Vera: „Sieht aus, als ob sie es ernst meint. Wir sollten uns nicht zu viel Zeit lassen. Ich glaube, sonst kommen noch mehr solcher hübschen Bilderchen.“
Oliver grinste: „So rot war sein Arsch bestimmt schon lange nicht mehr.“
Miriam: „Baakir, du musst versuchen, dich an die Adresse zu erinnern!“
Baakir: „In der Einöde? Bei den kleinen Wegen und Abzweigungen? Das sieht da alles gleich aus.“
Miriam: „Ich halte diese alte Kuh hin. Und in der Zwischenzeit fahren wir zu dem Haus und befreien ihn.“
Oliver war skeptisch: „Wie in einem Hollywoodstreifen? Das echte Leben funktioniert so nicht.“
Miriam sah zu Baakir: „Versuche es! Ich werde mitfahren.“
Baakir: „Auf keinen Fall kommst du mit! Das ist ein Job für Männer. Oliver, du begleitest mich.“
Oliver: „Wer? Ich? Wieso ich?“
Baakir: „Siehst du hier noch einen anderen Schwanzträger? - Du solltest die Klappe nicht zu weit aufreißen. Wir können dich auch vor die Tür setzen.“
Oliver: „OK. OK. Ich komme mit.“

- Kaum zu glauben, dass ich es mache. Aber diese Nicola sah auf dem Foto gar nicht so gefährlich aus. Eigentlich sogar extrem lecker... -

Baakir und Oliver packten Proviant ein, betankten den Pick-up, und dann machten sie sich auf den hoffentlich richtigen Weg.
Anfangs war sich Baakir noch sicher, bei der ersten Abfahrt auch. Aber dann... „Wir nehmen den Weg da vorne. Könnte richtig sein.“
Oliver wischte sich mit dem T-Shirt-Ärmel den Schweiß aus dem Gesicht und nuckelte an einer Coladose. Sein Shirt und seine Bermudas klebten ihm am Körper. „Mann, ich könnte mir was Schöneres vorstellen, als hier durch Staub und Hitze im Nirgendwo zu gurken.“
Baakir sah ihn an. „Wir haben eine Mission. Oder ist dir Erik egal?“
Oliver verneinte, aber er stellte sich trotzdem vor, wie es wäre, jetzt mit einer Bikini-Beauty im kühlen Pool zu plantschen. „Hier ist echt der Hund begraben. Nix los. Nur Ödnis, Staub und flimmernde Hitze.“
Er griff nach hinten zu einer Kühltasche, in der noch Getränke gelagert waren.
Baakir wurde langsamer. Er blinzelte in die Ferne. „Da hinten die Abzweigung nach links. Ich glaube, da könnten wir gefahren sein.“
Oliver stöhnte: „Hoffentlich finden wir zurück.“
Baakir beruhigte ihn: „Wir haben ein Navi an Bord.“
Oliver nahm einen Cowboyhut von der Ablage hinter der Windschutzscheibe in die Hand und fächelte sich damit Luft zu. „Ist deine Klimaanlage kaputt?“
Baakir drehte an einem Knopf. „Hat wohl den Geist aufgegeben.“
Sein Beifahrer ließ die Seitenscheibe herunter und ließ den warmen Fahrtwind in Innere.

An der Abzweigung lenkte Baakir nach links. „Hier muss es sein.“ Der Pick-up rumpelte über dickes Gestein und wirbelte noch mehr Staub auf. Oliver öffnete klackend die nächste Dose Cola.
Nach zwei Kilometern wurde der Weg immer schwieriger zu befahren. Trotz Allrad kam der Wagen an seine Grenzen. Baakir grunzte. „Wir müssen zurück. Hier waren wir nicht.“
Oliver meinte ironisch: „Toll!“ Dann fragte er verschmitzt: „Hast du eigentlich Heilsalbe für Eriks Hintern dabei?“
Baakir: „Sehr witzig!“ Er lenkte halb in einen flachen Graben und drehte den Pick-up in zwei Zügen.

Auf dem Rückweg sahen sie fast nichts, weil noch so viel Staub in der Luft hing. Oliver räusperte sich. „Hauptsache, der Sprit geht uns nicht aus.“
Baakir zeigte mit dem Daumen nach hinten: „Hab noch zwei Kanister mit insgesamt 40 Litern dabei.“
Sie kurvten weiter auf den Pisten umher und probierten diverse Abzweigungen aus, die sich mal als Sackgasse, mal als falsche Richtung erwiesen.
Ein Weg führte zu Hügeln hinauf, die Baakir irgendwie bekannt vorkamen, aber dann landeten sie an einem ausgetrockneten Flussbett, wo die Piste endete. Oliver fragte: „Waren denn an der Hütte noch andere Häuser in der Nähe?“
Baakir schüttelte den Kopf. „Die lag völlig abgeschieden. Da war so eine Felswand etwa hundert Meter entfernt.“
Oliver studierte eine Landkarte. „Felsiger wird es nach Nordwest.“
Baakir schnaubte. „Tja, aber der blöde Weg führt leider stracks nach Norden.“
Oliver ärgerte sich über die Karte: „Warum sind die kleinen Straßen hier nicht eingezeichnet?“
Baakir erwiderte: „Das sind nur Pisten. Die ändern sich mit der Zeit.“ Dann zeigte er nach vorne. „Der knorrige Baum da! Da könnten wir vorbeigekommen sein.“
Oliver stöhnte: „Hier sind aber öfter mal knorrige Bäume gewesen! Mann, Baakir. Hattest du deine Augen die ganze Zeit auf den Titten der Alten?“
Darauf antwortete der Farbige nicht. Oliver schlürfe an seiner Cola. Er merkte, wie er aus irgendeinem Grund eine leichte Erektion bekam. Vielleicht lag es daran, dass er schon so lange keine Nummer mehr geschoben hatte. Morgens hatte er wieder eine Latte gehabt, also war die Wirkung von Veras Zeug endlich verpufft.

- Hätte ich mir mal wenigstens vorhin noch einen von der Palme gewedelt! -

Jetzt musste er warten, bis sie - mit oder ohne Erik - endlich wieder in der Bar waren. Er würde sich so zügig wie möglich ein heißes Girl als Spielwiese angeln und es ihr so richtig besorgen. Und vor allem die Finger von irgendwelchen Pülverchen und Drinks von Vera lassen! Soll sie das Zeug doch den Beachboys geben, die in der Chastity Show mitmachen, sagte er sich. Er fragte: „Wie lange warst du denn mit Nicola im Taxi unterwegs?“
Baakir antwortete: „Sie sprach davon, dass das Haus nur eine halbe Stunde entfernt sei. Aber das stimmt garantiert nicht. Wir waren länger unterwegs.“
Oliver brummte: „Wir kreuzen aber mit Sicherheit schon viel länger hier rum.“
Baakir: „Wir haben uns ja auch verfahren.“
Oliver: „Hier ist nirgends eine Scheißhütte!“
Baakir: „Die kann man nur aus der Nähe sehen. Da war eine Felswand davor und ein Hügel.“
Oliver warf die Hände hoch. „Ja, super! Hier sind überall irgendwelche Felswände und Hügel. Und Staub und Dreck und ätzende Hitze!“

Nach ein paar Minuten hatte er sich wieder beruhigt und wollte wissen: „Wie war sie denn?“
Baakir sah ihn fragend an. Oliver: „Die Tante, zu der wir wollen.“
Baakir strahlte. „Heiß! Die hat es drauf! Sie hat mir die Augen und Ohren verbunden, und dann habe ich sie von hinten gerammelt. Ich glaube, ich habe sie abgefüllt bis Oberkante Unterlippe.“
Oliver grinste. „Ich werde langsam neidisch. Vielleicht hat sie ja an mir auch Interesse.“
Baakir: „Wenn wir ihr Erik klauen, dann sicher nicht.“ Da kam ihm plötzlich eine Idee: „Wenn wir die Hütte finden, verstecke ich mich, und du klingelst unter einem Vorwand. Sie kennt dich ja gar nicht. Das müssen wir zu unserem Vorteil nutzen. Du könntest sie ablenken. Ich befreie Erik. Problem gelöst.“
Oliver leckte sich über die Lippen: „Du meinst, ich soll sie knallen? Guter Plan!“
Baakir: „Das habe ich damit eigentlich nicht... obwohl.... Warum nicht? Dann wäre sie auf jeden Fall beschäftigt.“
Oliver: „Wir sind schon ein geniales Team! Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen! Erik befreit und das süße Sahneschnittchen genagelt!“

Nach weiteren vier Stunden Irrfahrt gaben die Suchenden auf. Zumindest für heute. Morgen wollten sie einen zweiten Versuch starten. - Miriam war alles andere als begeistert, als das Duo mit leeren Händen zurückkehrte. Wenigstens konnten sie nun einige Regionen auf ihrer Karte abhaken. „Morgen finden wir ihn“, versprach Baakir.
Den restlichen Abend entspannten Baakir und Oliver in einem großen beleuchteten Whirlpool mit zwei angestellten Kellnerinnen und einer Flasche Sekt.
Später sah Miriam, wie Oliver mit einer der beiden Babes auf sein Zimmer verschwand. Männer dachten wohl wirklich ständig nur an Sex!, kritisierte sie kopfschüttelnd.
Vera wunderte sich, dass ihr Ex keinerlei Anmachversuche bei ihr mehr gestartet hatte, doch dann ahnte sie, dass er sie durchschaut hatte. Das Anti-Potenzmittel hatte ihm schon einen Tag versaut. Das reichte ihm wohl.

Am nächsten Morgen machten sich Baakir und Oliver direkt nach dem Frühstück auf den Weg. Sie hatten auf einer Karte alle Wege eingezeichnet, die sie gefahren waren. Langsam aber sicher zog sich die Schlinge um Nicola zu.
Oliver war guter Laune. Auch wegen seiner gestrigen fleischlichen Freuden mit einer jungen Dame namens Kelly.

- Wenn die auch nur annähernd so gut Sahne in bestellte Cocktails schüttelt, wie die gestern meinen Sack leergepumpt hat... -

Plötzlich rief Baakir: „Da vorne! Da müssen wir links rein. Und dann müsste die Hütte nach ungefähr hundert Metern auf der rechten Seite sein. Da hinten, die Felswand! Das ist hier richtig! Olli! Wir haben es!“
Der Pick-up bog ab. - Nach einigen Metern blieben sie stehen. „OK. Also: Ich steige hier aus. Wenn du sie flachlegst, dann gibst du mir ein kurzes Signal auf mein Handy. Dann komme ich zum Haus.“
Oliver wechelte auf die Fahrerseite. „Machen wir es so. Aber ich kann nichts versprechen. Oder ist die Lady eine Nymphomanin?“
Baakir: „Nein. Die Schnecke hat mich zwar sofort vernascht, aber ich bin ja auch ein übelst geiler Typ...“
Oliver schaubte abfällig. „Abwarten! Was du kannst, kann ich schon lange!“ Er gab Gas und ließ Baakir im Staub stehen.

Oliver lenkte den Wagen die Piste entlang, um eine Felswand herum und sah tatsächlich eine Holzhütte. Schnell überlegte er sich eine Ausrede, warum er Nicolas Hilfe benötigte. Er könnte nach dem Weg fragen und dann eine Panne vortäuschen. Dann würde genug Zeit bleiben, um die „Mutti“ klarzumachen und flachzulegen. Er musste eben improvisieren.
Er war echt gespannt auf die Braut. Wie wohl die Stiefmutter von Erik aussah. Wenn sie so ein geiles Luder war, wie Baakir behauptet hatte, dann würde Oliver doch umso lieber helfen.

Vor dem Blockhaus blieb er stehen und schaltete den röhrenden Motor aus. Mit Sicherheit hatte Nicola ihn längst bemerkt.
Währenddessen pirschte sich Baakir auf Schusters Rappen vorsichtig heran. Deckung hinter Büschen und Felsbrocken suchend, kam er dem Ziel näher. Wohl war ihm dabei auch wegen eventueller Skorpione und Schlangen nicht. Sein Handy hielt er in der Hand.
Oliver stieg aus und schob seinen Cowboyhut in den Nacken. „Hallo? Ist jemand da?“
Nach einem Moment knarrte die Vordertür an der Veranda, dann öffnete sich auch das Insektenschutzgitter. Oliver erstarrte. Was er sah... damit hatte er nicht gerechnet...
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:27.03.17 02:03 IP: gespeichert Moderator melden


Och Miri ausgerechnet die 2 Pfeifen die nur dran denken Frauen Flachzulegen zu Nicola zu schicken? Das kann doch nur schief gehen.
Besser wäre es gewesen bei Leatherman Anzurufen ob er nicht wen in Down Under kennt der nicht nur dem Pimmel denkt wie Oliver und Baakir. Ok Baakir musste mit wg dem Weg.
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:02.04.17 19:38 IP: gespeichert Moderator melden


Der kaputte Wagen und 2 Dreier

Von dem ankommenden Pick-up hatte Erik im Keller nichts gehört, obwohl der Motor nicht gerade leise war, aber das Verlies war tief unter dem Haus und hatte betonierte und sehr dicke Wände. Vielleicht hatte der Eigentümer ursprünglich Wertsachen dort gelagert. Oder war es womöglich ein SM-Liebhaber?
Nackt lag er auf dem Boden an seiner Kette und dachte darüber nach, wie sein Leben verlaufen wäre, wenn alles anders gekommen wäre. Manches Mal war er einfach zu naiv gewesen, musste er sich eingestehen. So wie als 25-Jähriger bei dem Schneeballsystem „Magic Money“. Er hatte Monate gebraucht, um von den Schulden runterzukommen. Wie konnte er sich von einem 18-jährigen Schnösel so einen Blödsinn einreden lassen!? Und dann kam auch noch raus, dass dieser Fynn der junge Cousin von seinem Nachbarn Marvin war! Ja, jetzt erinnerte er sich wieder.

Es war etwa drei Wochen nach dem Brief von der Magic-Money-Vereinigung. Da glaubte er im Treppenhaus seinen Augen nicht trauen zu dürfen: Fynn kam aus Marvins Tür und verabschiedete sich kumpelhaft von ihm. Sofort stürzte sich Erik zu dem Jüngling und rief ihm zu: „Du Mistvieh! Komm her!“
Marvin blickte perplex von einem zum anderen. Fynn wich einige Meter zurück, Erik folgte ihm, doch Marvin packte ihn von hinten. „Bleib mal locker! Was ist denn los?“
Im nächsten Augenblick war der schmächtige Fynn nach vorne gestürmt und hatte Eriks Kronjuwelen mit seinem Fuß anvisiert und getroffen. Grunzend sackte Erik unter Marvins Griff auf die Knie.
Marvin wollte wissen: „Jetzt ist aber Schluss hier. Beide! Was ist denn überhaupt los? Kennt ihr euch?“
Erik stöhnte: „Der hat mir voll in die Eier...Oooouh!“
Fynn war aufgebracht: „Was soll ich denn machen, wenn der Freak auf mich zustürmt wie ein Stier?“
Marvin verlangte eine Erklärung. Fynn und Erik berichteten von dem Abend in seiner Wohnung. Dabei ließen beide die pikanten Details weg. Fynn wollte nicht zu frech dastehen, Erik war es peinlich.
Dann erwähnte Erik das Magic-Money-System und beschuldigte Fynn, ihn betrogen zu haben.
Der Jüngling widersprach: „Ich bin doch selbst nur so gerade mit Plus-Minus-Null da rausgekommen. Ich dachte, es ist eine sichere Sache. Nur zehn Deppen finden...“ Er verstummte peinlich berührt.

Um das Thema zu wechseln klärte Marvin seinen Nachbarn auf, dass Fynn sein jüngerer Cousin sei und eigentlich ein ganz lieber Kerl. Fynn gab Erik die Hand und entschuldigte sich. Dann meinte er: „Wenn du willst... als Widergutmachung... also... die Jessica hätte mal Bock auf einen Dreier.“
Das ging Erik eigentlich alles viel zu schnell. Er hätte Fynn am liebsten ins Nirwana geschickt und wollte nichts mehr mit diesem Früchtchen zu tun haben; aber ein flotter Dreier... mit Jessica. Die kannte er ja von dem Abend bei ihm.
„Und Jesssica würde das echt mit uns machen?“
Fynn grinste: „Logo!“
Marvin lachte: „Das solltest du dir nicht entgehen lassen, Erik. Die ist heiß!“ Er wedelte mit der Hand, als hätte er sie sich verbrannt.
Sie einigten sich darauf, dass Fynn mit Jessica am kommenden Freitagabend gegen 19 Uhr zum Essen vorbeischauen wollten. Und nach dem Abendmahl würde es den frivolen Dessert geben...

Noch an diesem Tag wichste Erik sich bei der Vorstellung, was sie alles tun würden, und genoss die vielen Bilder in seinem Kopf dazu. - Und auch an den folgenden Tagen war es nicht anders. Wenn er aus dem Büro kam, machte er es sich als erstes selbst. Er konnte an nichts anderes mehr denken und betete den Freitagabend herbei.
Und dann war es endlich soweit: Fynn stand mit Jessica vor der Tür.
Erik dachte: „Wow!“ Sooo hübsch hatte er sie gar nicht in Erinnerung. Sie trug ein enges, kurzes Kleid, Schnürstiefel, Silberschmuck und - wenn er richtig gesehen hatte - einen String unter dem Kleidchen. Ihre Haare hatte sie seitlich zu einem Pferdeschwanz drapiert, der sich leicht öffnen lassen würde.
Er umarmte sie dezent und roch ihr süßes Parfüm. Erik sah sie schon ihre Mähne schwingen, während sie auf ihm ritt...

Fynn reichte ihm die Begrüßungshand im kumpelhafter Manier. Er trug weite Jeans, weiße, hohe Turnschuhe, ein T-Shirt mit großem Firmenlogo und ein Baseballcap, dessen Schirm nach hinten zeigte.
Als das Trio im Wohnzimmer saß, verteilte Erik die Speisekarten eines Lieferdienstes. Erik sah es Jessica an, dass ihr nicht so ganz wohl dabei war, unbefangen mit ihm umzugehen. Ihr war die Sache hier in der Wohnung mit Robin und Jaqueline auch unangenehm. Manchnal sah sie ihn lächelnd an.
Erik konnte die Miene nicht genau einschätzen. War das Freundlichkeit? Oder war das Spott?

Als er ihr Cola anbot, die er extra für sie gekauft hatte, lehnte sie kichernd ab. „Hast du nichts anderes?“ Schließlich einigten sie sich auf Sekt.
Erik saß ein wenig verloren neben Fynn auf dem Sofa, während Jessica auf dessen Schoß lümmelte. Die beiden streichelten sich, und ab und zu fand Jessicas Hand auch Eriks Bein oder Brust. Schüchtern war sie offenbar nicht.
Nach und nach traute er sich auch bei ihr heran. Es dauerte nicht mehr lange, bis sie sich auszogen. Fynn trug nur noch seine weiten Boxershorts; Jessica hatte sich den String „klauen“ lassen; Erik saß auch nur noch in seinem Slip auf der Couch und streichelte über Jessicas Kurven.
Und dann kam der Moment, als die junge Dame sich nicht mehr damit begnügte, Fynns Schritt zu massieren, sondern sie holte eine pralle Stange hervor. Sie setzte sich auf den jungen Mann und schob ihr Kleidchen hoch, ließ sich langsam nieder und genoss mit einem Stoßseufzer den eindringenden Phallus.
Ein langsamer Ritt erfolgte, während Erik seine edlen Teile durch die Unterhose massierte.

Nach einer Minute meinte Fynn: „Lass mich von hinten!“
Jessica stand auf und begab sich auf alle Viere auf das Sofa, Erik zugewandt. Fynn war aufgestanden, hatte sich der Shorts entledigt und stützte sich mit dem rechten Knie auf dem Sofa ab, während er die weibliche Hüfte packte und stöhnend in die Venus stieß, die sie ihm entgegenstreckte.
Erik zog seinen Slip aus. Er saß auf dem Sofa, streichelte Jessicas Haare und hoffte, dass sie ihm nun den Ständer blies. Ihr Gesicht hing ihr ja fast darüber. Doch sie griff nur mit der linken Hand nach seinem guten Stück und wichste es langsam.
Sie war so auf Fynns Stöße konzentriert, dass sie immer wieder vergaß, weiterzumachen. - Nach einigen Minuten begann sie schneller zu atmen und merkwürdige Laute von sich zu geben. Sie kam mit einem spritzen Schrei und krallte sich an Eriks Brust fest, kniff in seine Nippel.
Auch Fynn grunzte nun vor Lust und jagte seinen Saft in die schmale Spalte hinein.

Erst nach einer Weile bemerkten die zwei den vernachlässigten Erik.
Fynn sagte: „OK, wir wechseln gleich die Position. Ist das OK für dich, Süße?“
Jessica atmete noch schwer und nickte.
Fynn fragte: „Hast du mal ein kaltes Bier, oder so?“
Erik stand mit seiner Latte auf und marschierte in die Küche, um eine Flasche zu holen. Jessica kicherte.

Sie unterhielten sich über schlüpfrige Themen. Eine knappe Viertelstunde später ging es wieder zur Sache: Erik lag auf dem Sofa, während Jessica sich breitbeinig auf ihn setzte - zunächst nur auf seinen Bauch. Fynn stand neben dem Möbel und streckte ihr seinen inzwischen wieder steinharten Knüppel entgegen. Sie nahm ihn gierig zwischen ihren rosafarbenen Lippen auf und saugte und leckte den Stab temperamentvoll. Fynn verdrehte vor Entzückung die Augen.
Jetzt packte Jessica auch Eriks Ständer, erhob sich und senkte sich ganz langsam auf ihn, um ihn aufzunehmen. Erik stöhnte laut auf. Seine Geilheit war zum Bersten, doch dann blieb Jessica einfach sitzen und kümmerte sich nur noch um Fynns Vergnügen.

Erik wurde unruhig, versuchte, das Mädel anzuheben, aber von ihr kam keine Reaktion. Dann endlich ritt sie ihn wieder, drei, vier Mal, dann wieder nicht mehr. Erik unterdrückte einen frustrierten Jammerlaut.
Er versuchte, ihre Hüfte anzuheben, bewegte sich unter ihr, aber nichts gelang so richtig. Er griff nach ihren Brüsten und sprach sie an: „Jessica!“
Doch da stand sie auf und schob ihm ihre Weiblichkeit ins Gesicht. „Leck mich!“, hauchte sie fordernd. Sie lag nun auf dem Bauch, und Fynn setzte sich aufs Sofa, um weiterhin ihre nasse, geschickte Zunge spüren zu dürfen.
Erik leckte die nasse Spalte mit Inbrunst. Er griff nach ihren Pobacken und vergrub sein Gesicht in ihrer Venus, verwöhnte die geschwollenen, zarten Schamlippen, die Klitoris, leckte, kreiste und saugte.

Und nach aufregenden fünf Minuten waren sowohl Jessica wie Fynn am Gipfel ihrer Lust angekommen und stimmten ein Duett der Ekstase an.
Erik spritzte die Geilheit der jungen Frau entgegen. Er war so rattenscharf und wollte endlich auch zum Zuge kommen. Aber die beiden Erfolgreichen genossen erst einmal die Nachwehen ihrer Orgasmen.

Dann wurde Fynn auf Erik aufmerksam: „Hast du immer noch nicht abgespritzt?“ Seine Worte trieften vor Schadenfreude.
Jessica grinste und spielte mit ihrem Stiefel in Eriks Gesicht umher. „Der war anderweitig beschäftigt.“ Dann meinte sie noch: „Jetzt darfst du mir auch ein Bier holen!“ Ihre Bitte trug sie im Kommandoton vor.
Erik holte ihr eine Flasche aus der Küche. Er reichte der jungen Dame in ihrem engen Kleidchen die Erfrischung. Fynn hatte sich die Boxershorts wieder angezogen. Er sah auf Eriks nackten Schritt: „Was ist los, Kumpel? Kriegst du keinen mehr hoch?“
Erik sah an sich hinunter. Momentan baumelte sein bestes Stück nach unten. Er sagte: „Nein, alles klar. Wir können gleich eine neue Runde einlegen. Jessica, bläst du mir dann einen, oder darf ich dich von hinten...?“
Jessica zeigte mit dem Finger auf Eriks Nudel: „Mit dem Würmchen willst du was?“
Erik ächzte verlegen. „Der wird gleich wieder steif. Wenn wir loslegen, bin ich bereit.“
Fynn meinte süffisant: „Vielleicht hat er ja meinen kleinen Tritt letzte Tage nicht verkraftet. Aber da warst du selbst schuld!“
Jessica sah ihn neugierig an. „Tritt?“
Fynn nahm einen Schluck aus der Flasche, setzte sich breitbeinig mit beiden Füßen aufs Sofa und erzählte: „Unser Erik wollte mir an die Wäsche gehen. Wegen der Magic-Money-Sache. Und da musste ich mich wehren.“
Jessica kicherte: „Du hast ihm in die Eier getreten?“
Fynn lächelte und schwieg und sonnte sich in seiner Tat.
Jessica meinte: „Cool! Das hast du echt gebracht? - Und was hast du gemacht, Erik?“
Erik räusperte sich. „Sein Cousin hat mich festgehalten.“
Jessica verzog ihr Gesicht. „Da hätte ich aber mehr erwartet. Du bist sieben Jahre älter und bestimmt zehn Kilo schwerer.“ Sie schlenderte auf Erik zu packte ihm fest um die Hoden. „Du lässt dir wohl alles gefallen.“
Erik schüttelte den Kopf. „Nein, das stimmt nicht.“ Er merkte, wie er rot wurde.
Jessica berührte den Luststab und bemerkte, wie er wuchs. „Sieh an! Da hat doch noch jemand Lust.“
Fynn spielte mit der Fernbedienung des Fernsehers und meinte: „Ich aber nicht mehr.“

Jessica presste sich ganz nah an Erik und wichste seinen inzwischen knüppelharten Lümmel. Erik umgriff sie nur an den Schultern, streichelte sie sanft. Ab und zu schob er ihr eine Haarsträhne hinter ein Ohr. Sein Atem ging stoßweise.
Fynn hatte die Spielekonsole entdeckt, die sich Erik angeschafft hatte. Er startete ein Rennspiel und begann. Das schien Jessica auch zu interessieren, denn sie gesellte sich neben ihn aufs Sofa: „Gib schon den zweiten Controller!“
Erik stand neben der Couch und sah entsetzt auf das Pärchen, dass von einer Sekunde auf die nächste in das Spiel vertieft war, und ihn wie Luft behandelte. Er merkte es erst gar nicht, aber seine rechte Hand onanierte bereits selbst. - Als es ihm bewusst wurde, hörte er auf. Was sollte er jetzt machen? Wollten die jetzt wirklich zocken?
Er fragte zögerlich: „Was ist denn jetzt? Machen wir gleich weiter?“
Fynns Blick blieb auf der Rennstrecke. „Logo. Kurze Pause.“
Erik zog sich seinen Slip wieder an. Splitternackt kam er sich blöd vor. Seine Erektion ließ sich kaum bändigen.

Nach einer Dreiviertelstunde hatten die Spieler mehrere Durchläufe hinter sich gebracht. Erik fragte: „Fertig? Können wir langsam wieder...?“
Fynn fragte: „Was hast du denn noch für Games?“
Erik zeigte ihm seine kleine Sammlung. Jessica wählte ein Kampfspiel. Auch das probierten sie lange aus.
Erik und Fynn hatten sich inzwischen wieder angezogen. - Irgendwann zogen Fynn und Jessica weiter, wollten noch in eine Diskothek. Erik sollte mitkommen, verzichtete aber, auch dort das dritte Rad am Wagen zu sein.
Als die Besucher aus der Tür raus waren, legte sich Erik aufs Sofa und holte sich einen runter. Es war ein komisches Gefühl. Er fühlte sich minderwertig.
Seit diesem Tage dachte er jedes Mal an den flotten Dreier, wenn er auf dem Sofa saß.

In der ersten Nacht träumte er von der Auseinandersetzung zwischen ihm und Fynn im Treppenhaus. Er bekam einen Tritt nach dem anderen in die Glocken, während Jessica im Hintergrund stand und laut lachte und ihren Freund anspornte und mitzählte. Plötzlich war Erik aufgewacht und bemerkte eine eisenharte Erektion.
Tja, so war das damals gewesen, erinnerte sich Erik. Und irgendwie war seine Situation nach so vielen Jahren nicht besser geworden: nackt, angekettet, von seiner Stiefmutter festgehalten, in einem KG schmorend.
Er ahnte nicht, dass die Hilfe nicht weit war: Oliver stand mit offenem Mund da und starrte diese hammermäßige Schönheit an. Diese Nicola war ein Rausch der Feste! Sie ähnelte Miriam, war aber etwa zehn Jahre älter. Oliver schätzte sie drei Jahre älter als Erik ein.

Wie konnte sie da die Stiefmutter sein?, fragte er sich. Aber dann zwang er sich, den Mund zu schließen und freundlich zu lächeln. „Entschuldigen Sie, wohnen Sie hier? Ich habe mich hoffnungslos verfahren. Können Sie mir helfen?“
Nicola trug eine große Sonnenbrille. Ihre Haare waren zu einem Pferdeschwanz zurückgebunden. „Wo wollen Sie denn hin?“
Oliver räusperte sich: „Äh, nach Brisbane.“
Nicola trat von der Veranda und näherte sich dem Fremden. Genau vor ihm blieb sie stehen. Sie hatte eine enge Jeans an, einen breiten Ledergürtel mit Buckle, Cowboystiefel und eine karierte Bluse, die ihr Dekoletté betonte. Nun schob sie ihre Brille in die Haare.
Oliver schluckte. Diese Augen! Was für eine Ausstrahlung! Der Tag war gerettet! Diese Superlady würde er nie wieder loslassen!
Sie sagte mit samtweicher Stimme: „Das ist ein bisschen schwierig zu erklären. Am besten ich zeige es Ihnen auf der Karte, wenn Sie reinkommen.“
Oliver lächelte. „Gern. Vielen Dank!“ Er watschelte hinter ihr her. Was für ein megageiler Arsch!!! Er leckte sich über die Lippen und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Jeder Schritt grazil und voll geballter Erotik. Er spürte den Ständer in seiner Hose und schaute schnell hinab, ob man ihn sehen konnte. Er nahm sicherheitshalber seinen Hut und hielt ihn vor seine Lenden.
Auf dem Weg ins Haus ging es Oliver fieberhaft durch den Kopf.

- Sie hat mich so interessiert angesehen... Die will doch was... Die fährt auf mich ab... -

Im Inneren führte Nicola ihren Besucher in die kleine Küche der Hütte und breitete eine Karte auf dem Tisch aus. „Wir sind hier“, zeigte sie mit einem manikürten Finger auf eine Stelle.
Er blickte vom Finger zu ihren Augen und wieder zurück und wieder in ihre Augen. Diese Augen! Oliver war sich sicher: Das war der fi**k-mich-Blick! Am liebsten hätte er sie sofort besprungen. Er beugte sich über die Karte. „Und wie komme ich jetzt wieder auf den Highway?“
Nicola zeichnete mit einem Filzstift die Pisten ein. „Die Karte kannst du mitnehmen.“
Oliver bedankte sich und verabschiedete sich. Unauffällig hatte er sich im Haus umgeschaut, aber keine Anzeichen von Erik bemerkt. Nun würde Teil zwei des Planes beginnen. Oliver täuschte einen Motorschaden vor.

- Hoffentlich hat die Lady keine Ahnung von Autos. -

Nicola rief ihm draußen zu: „Probleme?“
Oliver: „Er springt nicht mehr an.“
Nicola: „Ich kenne in der Nähe eine gute Werkstatt. Die kommen auch raus. Dauert aber wahrscheinlich ein Stündchen. Wie wäre es mit einer Erfrischung?“
Oliver: „Oh, dass ist echt freundlich. In der Hitze kommt man um vor Durst. Aber nur, wenn ich wirklich nicht störe.“
Nicola: „Ich freue mich über so netten Besuch.“

Sie servierte eiskalten Zitronentee und rief bei dem Mechaniker an. Dann setzte sie sich aufreizend zu ihm.
Oliver: „Schön idyllisch ist es hier. Fast schon einsam.“
Nicola: „Ja, manchmal fühle ich mich auch so. Aber zumindest stört einen hier niemand.“
Oliver: „Du wohnst hier ganz alleine?“
Nicola: „Ja, aber jetzt sind wir ja gerade zu zweit...“
Oliver: „Ich heiße übrigens Oliver.“ Der Augenkontakt intensivierte sich. Nicola nannte ihren Namen. Sie gaben sich die Hände, Oliver hielt ihre länger, als es nötig gewesen wäre. Als er losließ, strich Nicola mit ihren Fingern über seinen Handrücken. „Für einen Mann hast du weiche Hände. So gepflegt.“

Nach ein wenig Smalltalk überwog mehr und mehr der Flirtfaktor, leichte Berührungen, Komplimente, neckende Bemerkungen... Nicolas anfänglich unverbindliches Lächeln war längst eher wissend, verführerisch, verlangend. Und beugte sie sich nicht viel weiter vor, als zu Beginn des Gespräches? War da ein weiterer Knopf an ihrer Bluse offen?

- Die gibt ja ganz schön Gas! Baakir hat nicht zu viel versprochen. -

Apropos Baakir: Dem musste er gleich das Signal senden. Aber noch war es nicht so weit. Nicola und Oliver flirteten weiter und ihnen war definitiv klar, wo das enden würde.
Nicola betonte: „Dein Dreitagebart gefällt mir. Du bist damit so männlich.“
Oliver säuselte: „Und ich habe noch nie eine Dame mit so schönen, intensiven Augen gesehen, wie dich.“
Nicola spielte theatralisch eine Nackenverspannung. Oliver ging darauf natürlich sofort ein: „Soll ich mal Hand anlegen? Ich kann gut massieren.“
Nicola strich sich die Haare zu einer Seite. „Wenn du möchtest.“

Bis zum ersten Kuss fehlte nicht mehr viel; dann ging alles rasend schnell. Sie rissen sich förmlich die Kleidung vom Leib und erforschten gegenseitig ihre Körper mit Händen und Zungen. Oliver drehten sich alle Hormone wie in einem liebestollen Kaleidoskop. Er wollte nur noch diese Traumfrau besteigen.
Im letzten Augenblick bremste er sich mit aller Willenskraft und fragte: „Ich würde mich gern eben frisch machen. Wo ist denn das Bad?“
Auch Nicola konnte sich kaum zügeln und biss frustriert in die Luft. „Da hinten. Beeil dich!“
Oliver dachte: „Da kannst du sicher sein!“ Er eilte ins Badezimmer und zückte sein Handy. Eine kurze SMS an Baakir: „Geht los. Sind im Wohnraum im EG. Kein Erik in Sicht. Viel Glück.“ Dann steckte er das Gerät in die Hose, wusch sich über das Gesicht, den Oberkörper und seine Lenden, und kehrte zu der süßen Versuchung zurück. Er hatte seinen Part erledigt. Die Pflicht. Mehr konnte er für Erik nicht tun. Jetzt folgte die Kür.

Er sah Nicola auf dem Sofa sitzen. Sie spreizte die Beine und hob eines gestreckt weit in die Luft: „Befreist du mich von meinen Stiefeln?“
Oliver riss sich als erstes das T-Shirt über den Kopf und warf es hinter sich. Dann stürmte er auf die Erotikbombe zu.

Baakir eilte zur Hütte. Er vertraute darauf, dass Nicola nicht aus dem Fenster sah, wenn sie gerade von Oliver genagelt wurde. OK, dachte er, jetzt an der Hauswand entlang schleichen. Von hinten kommt man auch rein, meine ich.
Baakir hatte es richtig in Erinnerung. Leise öffnete er die Hintertür und schlüpfte in eine kleine Staukammer. Daneben begann gleich der Wohnraum. Das Schlafzimmer war vermutlich oben. Vielleicht befand sich Erik dort gefesselt auf dem Bett...

Er musste an den Liebenden vorbei, sonst konnte er die Treppe nicht erreichen. Er sah gegen die Rückseite der Couch und konnte Oliver erkennen, der sich tief über die Liegende gebeugt hatte, um ihren Bauchnabel zu küssen. Oder war er schon an ihren intimsten Stellen zu gange?
Er schlich zur ersten Stufe. Nicola konnte ihn nicht sehen, aber was war, wenn das alte Holz knarrte? Der Eindringling musste das Risiko eingehen. Vorsichtig verlagerte er sein Gewicht... und alles blieb still.

Zumindest bei ihm. Auf dem Sofa dagegen maunzte Nicola vor Vegnügen, und Oliver stöhnte stoßweise. Jetzt oder nie! Baakir eilte die Treppe hoch. Im Obergeschoss war nur ein einziger Raum: das Schlafzimmer. Es schien unbenutzt. Das Bett war leer. auf einer Truhe lag ein Koffer mit Damenbekleidung. Ein weiterer, kleinerer Koffer stand auf dem Boden. Baakir überlegte: Vielleicht würde er eine Spur von Erik entdecken.
Er öffnete das Gepäckstück und starrte erschrocken auf eine Ansammlung von Sextoys: ein gewaltiger Umschnalldildo, ein Reizstromgerät mit diversen Elektroden, mehrere schwerste Ballstretcher, eine Tube mit irgendeiner Creme, die er nicht kannte, eine Gerte, eine Lederpeitsche, eine Augenbinde, ein Knebel und ein kräftiger Elektrostab für BDSM. Und im unteren Abschnitt gab es noch so allerlei weitere bizarren Dinge zu finden. Schnell stellte er den Koffer zurück. OK, die wollte Erik notfalls nach allen Künsten „versorgen“. Aber wo war Erik denn nun?

Dann fiel es Baakir ein: Er musste im Keller sein! Baakir schlich schnell zurück ins Erdgeschoss und stahl sich am Sofa vorbei. Da war die Kellertreppe! Nicola hatte ihn mit Augenmaske Stufen hinabgeführt. Er war mit ihr im Keller gewesen, war er sich nun sicher. Langsam bewegte er sich hinab. Sein Herz raste vor Aufregung.
Hinter sich hörte er die euphorischen Laute der stöhnenden Liebenden. Der ganze Keller bestand nur aus einem kleinen Vorraum und einer Tür in ein weiteres Quartier. Die massive Stahlkonstruktion ließ erahnen, dass er hinter ihr das gesuchte Verlies finden würde.
Er schob einen dicken Riegel auf und öffnete. Ein kahler Raum mit kleiner Waschgelegenheit und Toilette und... dem nackten Erik auf dem Boden, angekettet an der Wand wie ein Tier.

Die Männer fielen sich in die Arme. Erik war aufgewühlt. „Ich wusste, ihr findet mich. Was ist mit Miriam? Hat sie das Geld bezahlt?“
Baakir: „Nein, wir befreien dich so. Wo ist der Schlüssel zu deiner Kette?“
Erik: „Den hat Nicola irgendwo. Wo ist die Hexe?“
Baakir: „Wir müssen uns beeilen. Oliver lenkt sie gerade ab.“ Dann fragte er: „Oder sollen wir sie einfach überwältigen? Wir sind zwei Männer!“
Erik schüttelte den Kopf: „Zu gefährlich. Ich weiß nicht, wozu sie im Stande ist.“

Baakir spannte die Kette und versuchte sie mit Gewalt aus der Wand zu reißen. Aber trotz Baakirs Kraft waren seine Versuche wirkungslos. „Wir brauchen einen Bolzenschneider. Zum Glück habe ich einen im Pick-up. Ich hole ihn.“ Er eilte hinaus, machte sicherheitshalber den Riegel vor die Tür, raste die Treppe hoch und schlich neben dem Wohnzimmer entlang zur Hintertür. Dort joggte er zum Pick-up und holte den Bolzenschneider aus einem Werkzeug-Kasten, der am Heck befestigt war.

Nicola stöhnte laut. „Uuuuh! Oliver! Du bist der Beste!“ Auch der Lover war kurz zuvor gekommen. Es kribbelte ihm am ganzen Leib. Jetzt hoffte er, dass die Befreiung von Erik über die Bühne gebracht war.
Sie setzten sich auf und nestelten ihre Kleidung zurecht. Nicola schaute auf die Uhr und meinte: „Bald ist der Mechaniker da.“

Als Baakir wieder in die Hütte eindringen wollte, merkte er, dass das Liebesspiel vorbei war. So kam er unmöglich an Nicola vorbei. Oliver musste sie wieder ablenken. Aber wie konnte er ihm unauffällig ein Signal geben? Von Weitem war ein röhrender Motor zu hören. Ein Firmenauto eines Mechanikers!
Baakir versteckte sich hinter der Wand. Nicola erschien vorne mit Oliver. Sie begrüßten den Mann, und Oliver ging mit ihm zum Pick-up. Nicola verschwand wieder in der Hütte.
Baakir verzog sein Gesicht. So würde er nicht wieder zu Erik gelangen. Er lief einen Umweg ums Haus herum und versteckte sich am Weg in einiger Entfernung hinter Büschen.

Eine Viertelstunde später fuhren zunächst der Mechaniker, und in einigem Abstand Oliver die Piste entlang. Baakir sprang hervor und stieg ein. Oliver sah den Bolzenschneider: „Was willst du denn damit? Nicola schlagen?“
Baakir: „Erik ist im Keller nackt festgekettet. Ich konnte ihn nicht befreien. Es ging zu schnell. Er trägt auch wieder eine KG-Schelle.“
Oliver hob die Augenbrauen. „Tja, länger habe ich nicht durchgehalten. Du hattest absolut recht mit der Alten. Die ist der Oberhammer!“
Baakir tippte im Navi herum. „Jetzt haben wir wenigstens die Koordinaten der Hütte.“

Erik fragte sich, wo Baakir blieb. Endlich hörte er den Riegel. Er wollte aufatmen, doch die Luft blieb ihm beinahe im Hals stecken, als er Nicola grinsen sah. Sie stellte fest: „Miriam scheint immer noch nicht bezahlen zu wollen. Da wollen wir doch mal ein weiteres Spielzeug auspacken. Was meinst du, mein kleiner Erik?“
Sie hatte sich über ihre Jeans einen fetten Umschnalldildo gezurrt, den sie gerade eincremte. „Beug dich vor und streck schön den Arsch in die Höhe! Wenn du mir nicht gehorchst, wird das Konsequenzen haben!“
Erik gab alle Gegenwehr auf und seufzte, beugte sich vor und schloss die Augen.
Nicolas Dildo drückte bereits gegen seinen Hintereingang und sank dann schmatzend Stück für Stück tiefer.
Erik grunzte. „Warte! Nicht so schnell! Der ist zu dick! OOuuuuuh!“
Nicolas Antwort war ein spöttisches, gemeines Lachen. „Glaub mir! Die Größe ist dein kleinstes Problem!“

Sie begann mit einem rhythmischen Stoßen. Eriks Gesicht zeigte den Schmerz, doch dann begriff er Nicolas Worte. Die Creme brannte wie ein Höllenfeuer. Bald schon jammerte und wimmerte er um Gnade, behielt aber gehorsam seine Position bei.
Nicola zeigte kein Erbarmen, sondern lachte nur: „Du elendiger, nichtsnutziger, wertloser Jammerlappen!“

Die nächsten Minuten waren die Agonie pur. Erik hielt es nicht mehr aus und krümmte sich zusammen, winselnd. Nicola rief ihm zu: „Na, hast du genug gefickt? Oder willst du mehr?“
Erik flehte um Gnade und hielt sich schützend die Hände vor seinen Hintern. Seine Rosette brannte wie Feuer. Und dann sah er auch noch, wie Nicola zu dem Regal ging, wo offenbar eine Handykamera alles aufgezeichnet hatte. Lachend tippte sie auf dem Gerät herum und meinte: „Ein schönes Video für deine kleine Miriam. Vielleicht zahlt sie jetzt endlich, was mir zusteht!“
Erik jaulte auf. „Bitte schick nicht das Video! Ich will nicht, dass das alle sehen. Bitte, Nicola! Ich flehe dich an!“
Nicola: „Ups, na so was! Da ist es schon verschickt. Sorry, Kleiner. Aber nun wissen alle, was du für ein Jammerlappen bist.“ Vergnügt voller Schadenfreude verließ sie den Keller und erwähnte an der Tür noch: „Gratuliere! Das war mein erstes Mal! Zumindest mit dem Gummischwanz im Männerarsch!“
Sie ließ einen wimmernden, zusammengekrümmten Nackten zurück, der das Brennen kaum noch ertrug. Und die Schmach und Schande wegen des Videos waren mindestens genauso schlimm.

Keine drei Minuten später erschien Nicola schon wieder. Sie verband ihm die Augen und zog sich aus. Daraufhin stellte sie sich breitbeinig vor den Gefangenen. „Als Dank dafür, dass du gerade deinen Spaß hattest, wirst du mich nun lecken! Ich empfehle dir, es gut zu tun!“
Erik kniete sich vor die Frau, griff um ihre Pobacken und vergrub sein Gesicht in ihrer Venus, die ungewöhnlich feucht war. Im nächsten Moment wurde ihm klar, was er da leckte.

- Danke, Oliver! Und gleich eine fette Megaportion! -

Erst als Nicola stöhnend zum Höhepunkt gekommen war, drückte sie ihn weg und ging aus dem Keller. Befriedigt. Und vor allem vergnügt über Eriks doppelte Erniedrigung. Wenigstens löste sie seine Augenbinde, nachdem sie sich Hose und Shirt übergestreift hatte.

Moritz kontrollierte gerade die Batterien für einige der Elektro-Defense-Geräte der Security im Madison Manor, als hinter ihm die Tür des Schuppens zuknallte, in dem er sich befand. Erschrocken drehte er sich um: Nein! Nicht wieder! Er war in der Falle! Turbo und Achim standen da mit breitem, anzüglichem Grinsen.
Moritz überlegte fieberhaft, was er nun tun sollte: lieber brüllen und sich gegen die zwei Wachleute zur Wehr setzen; lieber durch ein Fenster flüchten; lieber bettelnd auf die Knie sinken?
Aber im nächsten Augenblick überraschten die Männer ihn. Turbo hob beschwichtigend die Hand und meinte: „Hey, Moritz! Keine Angst! Wir tun dir nichts. Hältst du uns für Monster?“
Moritz spürte, wie sein Herz von innen wild gegen die Rippen schlug. Die beiden Biker hatten ihm schon genug angetan! Was wollten sie denn jetzt von ihm? OK, die Frage war eher rhetorischer Natur. Natürlich wollten sie ihn vernaschen...

Aber sie sprangen nicht auf ihn zu oder hielten ihn fest. Der Jüngling war irritiert und fragte mit zitternder Stimme: „Was wollt ihr?“
Achim: „Bleib mal locker, Junge!“
Turbo: „Wir wissen, dass du schon über einen Monat einen KG trägst und vorerst ihn wohl auch nicht mehr loswirst. Der Lorenzo wird sicher nicht so blöd sein, und sich freiwillig einschließen lassen.“
Moritz stöhnte auf, als würde ihm sein Schicksal erst jetzt richtig bewusst werden. „Ja, Daniela hat mich reingelegt. Ich Trottel habe mich verarschen lassen!“
Turbo nickte. „Und damit deine kleinen Eierchen nicht platzen, musst du irgendwas machen.“
Moritz sah ihn fragend an. Turbo: „Schon mal was von Prostatamassage gehört?“
Der Jüngling seufzte. „Ja, ich weiß aber nicht so recht, wie es geht.“
Achim: „Deshalb wollen wir dir helfen. Wir sind doch deine Kollegen. Deine Freunde.“
Moritz war misstrauisch: „Ihr wollt mich nicht nur einfach vollpumpen?“
Achim hob eine Hand und sagte feierlich: „Ich schwöre!“
Moritz: „Und wie stellt ihr euch das vor? Das geht doch mit einem Finger oder so?“
Turbo winkte ab. „Lass uns mal machen. Vertrau uns einfach.“ Er zeigte auf die Hose des Jünglings. „Die musst du schon ausziehen. Sonst geht es nicht.“

Der Praktikant folgte der Anweisung und stand kurz darauf mit nacktem Gesäß in seiner Keuschheitsschelle vor den beiden Männern, die ihn angrinsten. Moritz fühlte sich unwohl, hilf- und schutzlos. „Und jetzt?“
Turbo kam ins Schwärmen: „So ein knackiger, runder Arsch! Wie ein reifer Apfel!“
Reflexartig hielt sich der Nackte eine Hand vor seinen Hintereingang und drehte sich herum. Mit der anderen Hand schützte er seine Männlichkeit vor den gierigen Blicken.
Achim schloss die Schuppentür und schob einen Riegel vor. Dann zeigte er auf einen leeren Tisch. „Leg dich da drauf.“
Moritz setzte sich auf die Platte und fragte unsicher: „Auf den Rücken oder Bauch?“
Achim griente: „Wie du es lieber hast.“
So richtig traute er den beiden Bikern noch nicht, daher fühlte es sich besser an, wenn er ihnen nicht den Rücken zudrehte; also legte er sich auf den Rücken über die Tischplatte.
Achim wies ihn an: „Rutsch noch ein Stück näher zu mir.“
Moritz schob sich weiter, bis sein Kopf über die Platte hinausragte. Es war anstrengend, den Kopf hochzuhalten.
Achim meinte: „Lass ihn einfach nach unten in den Nacken hängen.“

Kurz darauf packte Turbo die Knie des Jünglings und schob sie nach oben, so dass die Beine einknickten. Er spreizte die Schenkel des Praktikanten. Danach nestelte er an seiner Hose und holte eine dicke Erektion hervor. Moritz hob neugierig den Kopf und sah an sich entlang: „Ich dachte, dass man das mit einem Finger macht?“
Turbo lachte kurz auf: „Wir wollen auch unseren Spaß. Eine Hand wäscht die andere.“
Moritz presste die Lippen zusammen, als er den harten Prügel in sich hineingleiten spürte. Langsam und behutsam versenkte der Mann seinen Knüppel in das junge, stark gedehnte Fleisch. Moritz glaubte beinahe, platzen zu müssen. Lange konnte er trotzdem nicht mehr seinen Kopf oben halten und ließ ihn wieder sinken. Da bemerkte er den starken Ledergeruch von Achims Hose, die sich direkt vor seinen Augen befand.
Der Wachmann öffnete sie, und schon sprang förmlich ein wilder Bolzen heraus. Der Jüngling ächzte: „Moment! Wozu soll das denn gut sein? Meine Prostata ist am anderen Ende!“
Achim lachte bellend. „Soll ich etwa der Einzige sein, der keinen Spaß hat? Komm schon, Moritzchen. Das gehört dazu. Stell dich nicht so an! Wir tun es auch für dich.“
Und kaum hatte er seine Worte gesagt, schob er den Liebesstab zwischen die Kiefer des jungen Mannes.

Im ersten Moment dachte Moritz, würgen zu müssen, aber dann gewöhnte er sich an den rammenden Luststab. Er schmeckte irgendwie maskulin, kräftig herb. Und im nächsten Augenblick war seine Aufmerksamkeit am anderen Ende, wo Turbo seinem Namen alle Ehre machte und gegen die Prostata des Jünglings stieß. Der Lustgewinn verwirrte Moritz. War er etwa schwul? Oder war das normal, dass man geil wurde, wenn er da hinten stimuliert wurde? Bisher hatte er das so noch gar nicht empfunden.

Hauptsache, er würde endlich ein bisschen Druck ablassen können. Und das hatten seine Kollegen ihm ja versprochen. Einen anderen Mann zu blasen war zwar erniedrigend für ihn, und am anderen Ende schmerzte es immer mehr, je mehr Turbo loslegte, aber er spürte trotzdem eine sich steigende Geilheit.
Er berührte seinen KG und liebkoste seine Hoden. In der Schelle versuchte sich eine Erektion zu bilden. Es blieb zwar bei dem Versuch, aber eine gewisse Verhärtung stellte er schmerzhaft fest. Und auch seine Erregung wuchs und wuchs. Trotz Schelle würde er so kommen, vermutete er.

Doch zuvor brüllte Turbo auf und packte mit seinen Pranken fest um die Pobacken des Jünglings. „UUUUUUUHHHhhhhhh! Aaaaaargh! AAAAaaaahhhhhh!“ Er war gekommen und hatte Moritz ein Klistier verpasst.
Achim peitschte eine Sekunde später mit seinem nassen Ständer durch das Gesicht des Liegenden und wechselte ans hintere Ende. „Lass mich auch! Ich will auch in dem kleinen, süßen Apfelarsch spritzen!“

Kaum angekündigt, war es schon soweit, und auch Achim hinterließ nasse Spuren. „YEAH! Mann! Ist das eine enge Muschi!“
Moritz war immer geiler geworden und fühlte, wie sich auch bei ihm ein Höhepunkt anbahnte... Zu seiner Enttäuschung war der Orgasmus sehr schwach, und sein Saft lief langsam aus der Schelle ab. Trotzdem war es eine Erleichterung, die er spürte.
Turbo lachte laut. „Na? Haben wir zu viel versprochen, Kleiner? Wenn du willst, helfen wir dir jetzt jeden Tag.“
Moritz spürte noch seinen Hintereingang und ahnte, dass der noch mehrere Tage an diese Aktion erinnern würde. „Danke, ich... vielleicht demnächst noch mal...“ Er zog sich die Hosen an und verließ schnell den Schuppen.
Achim meinte zu seinem Kameraden: „Der kleine Apfelarsch gehört jetzt endgültig uns!“
Turbo gackerte gehässig. Wenn es nach ihm ginge, würde Moritz nie wieder aus dem KG erlöst werden. Was sollte auch jemand mit so einem Winzling anfangen? Ein geiler Jüngling in Keuschheit war doch viel besser!

Miriam starrte auf das Display ihres Handys, während das Video von Nicola, die es Erik besorgte, lief. Baakir, Oliver und Vera sahen ihr über die Schulter. Miriam war sprachlos.
Baakir meinte: „Oh je, die ist aber mit allen Wassern gewaschen! Wir müssen Erik da dringend rausholen!“
Vera: „Das arme Schwein! Wer weiß, was das für eine Creme war! Ist der da die ganze Zeit nackt angekettet?“
Oliver zuckte mit den Schultern, Baakir nickte: „Ich fürchte, ja. Und einen KG hat sie ihm auch noch verpasst.“
Miriam war weniger schockiert als Vera. Sie rechnete: „Erik müsste jetzt seit zehn Tagen keusch sein. Das ist Pillepalle! Er hat für mich schon 205 Tage geschafft! Aber die anderen Behandlungen sind schon heftig. Wir brauchen einen neuen Plan.“
Vera schlug das Naheliegende vor: „Die fünf Mio überweisen?“
Miriam druckste herum. „Vielleicht komme ich doch noch irgendwie darum herum...“
Vera: „In Eriks Haut möchte ich nicht stecken. Die Striemen von gestern sind noch sehr gut zu sehen, da hatte sie schon die nächste Gemeinheit auf Lager. Wer weiß, was morgen kommt?“
Darauf blieben die Anwesenden stumm.
Oliver fragte: „Kannst du mir das Video auf mein Handy schicken?“
Miriam nickte. „Wozu brauchst du es?“
Oliver: „Nur als Sicherung. Als Kopie.“ Oliver musste ja nicht unbedingt zugeben, dass ihn das Video erregt hatte.

Den Tag ließ er an der Strandbar mit einem hübschen brünetten Mädel namens Trish ausklingen. Gestern hätte er noch gesagt: „Hammerbraut!“ Aber nach Superwoman Nicola war die Latte utopisch hoch!
OK, flirtete er weiter mit ihr, für einen Quickie hinter einer Sanddüne würde sie reichen. Das Bikinigirl war ja auch nicht schlecht. Mal sehen, was ihre Muschi so konnte...

Baakir hatte seine Entspannung mit den Hot Pussys Eva und Lucia im VIP-Bereich der Diskothek. Ob da was gelaufen ist, ist nicht überliefert worden.
Die beiden anderen Hot Pussys Vera und Maria Angeles vergnügten sich derweil ebenfalls in dem Etablissement, aber sie hatten anderes zu tun, als ihren Boss zu observieren.
Miriam blieb wieder allein in ihrem Quartier. Sie war zwar froh, über Eriks Verbleib nun genauer bescheid zu wissen, aber grübelte darüber nach, wie sie ihn aus Nicolas Fängen befreien könnte.
Als sie sich das Video von Erik noch mal anschaute, schlich sich ihre Hand zu ihrer Liebesknospe, befingerte sie und erreichte einige Minuten später einen kräftigen Orgasmus. Gleichzeitig war sie eifersüchtig auf Nicola. Niemand sollte Erik so behandeln... abgesehen von ihr selbst.

Nicola zog sich bis auf ihren Slip und ein Unterhemd aus und legte sich in das Bett im Obergeschoss. Ein Ventilator an der Decke sorgte für ein wenig Abkühlung. Sie ließ den Tag Revue passieren: Miriam hatte zwar noch nicht bezahlt, aber das würde sie tun. Das war absolut sicher!
Sie dachte an Oliver, ihren heutigen Besuch. Der hatte zwar nicht so ein großes Ding wie der Strandbarbesitzer, aber trotzdem hatte sie bei ihm einen kräftigen Höhepunkt erlebt.
Bald schon schlummerte sie zufrieden ein. - Am nächsten Morgen weckten sie die Sonnenstrahlen und singenden Vögel. Nach einem gemütlichen Frühstück auf der Veranda brachte sie die Reste in den Keller zu ihrem nackten Gefangenen. „Gut geschlafen auf dem harten Boden?“
Erik stöhnte auf. „Nicola, wie weit willst du es noch treiben? Lass mich doch laufen!“
Seine Wärterin lachte auf. „Von wegen! Sei schön artig, mein Erik, sonst gibt es einen Einlauf als kleine Erziehungsmaßnahme für böse Jungen.“ Sie stellte sich triumphierend vor den Insassen. „Wie geht es eigentlich deinem Popo? Noch ganz wund?“
Erik blieb stumm und würdigte sie mit keinem Blick. Nicola lachte hell und spazierte raus.

In Baakirs Etablissement wachte Oliver neben einer nackten Schönheit auf. Überrascht versuchte er sich daran zu erinnern, wie das sein konnte. Hatte er Dings nicht nach dem Sex rausgeworfen? Offenbar nicht. Ta... Ti... Wie hieß sie noch, grübelte er.
Trish! Genau. Na, ein Morgenfick war ja auch nicht die schlechteste Idee. Er drehte sich zu ihr um und nestelte in seinem Schritt. Dann zog er seine Boxershorts aus und beugte sich über die Nackte, die gerade langsam wach wurde, als er ihre Brustwarze küsste und leckte.
Trish lächelte und schaute ihn mit einem lasziven Ausdruck an, spreizte spielerisch die nackten Schenkel und lud ihn ein: „Du bist ja ein richtiger Nimmersatt!“
30 Sekunden später pumpte Oliver zwischen ihren Beinen, was das Zeug hielt. Er kam relativ schnell und impulsiv, zog sich dann zurück und blieb auf dem Bauch liegen. Trish betrachtete den nackten Männerleib vom Nacken bis zur Ferse. Dann begann sie, ihrem Lover sanft den Rücken zu massieren. Sie hauchte ihm zu: „Du? Olli? Sehen wir uns wieder?“
Oliver grinste. Er hatte sein Kinn auf die Unterarme aufgestützt. „Mal schauen, Baby. Ich bin ein viel beschäftiger Mann. Und ich muss dich jetzt leider rauswerfen.“
Als er sich im Bad fertig war, war Trish verschwunden. - Er ging zu Miriam und fragte: „Soll ich mit Baakir einen zweiten Versuch starten?“ Er konnte es kaum erwarten, Nicola wiederzusehen.
Aber Miriam schüttelte den Kopf. „Nein, ich habe eine andere Idee.“
Oliver machte große Augen. „Aber ich bin dabei?“
Miriam antwortete: „Nein.“
Oliver: „Aber ich könnte sie wieder ablenken. Es hat super funktioniert. Ich kann ja nichts dafür, wenn Baakir so langsam ist.“ Er fragte missmutig: „Und was soll das für ein toller Plan sein?“
Miriam: „Ich werde Leatherman kontaktieren. Der kennt mit Sichereit ein paar Bikergangmitglieder in Down Under, die das für uns regeln.“
Da musste Oliver zugeben, dass das eine gute Idee war. - Aber das bedeutete auch, dass er Nicola nicht wiedersah...

- Ich fahre da heute hin. Nehme einen Blumenstrauß mit als Dank für ihre Hilfe und bringe noch ein anderes Gastgeschenk mit, das sich in meiner Hose versteckt... -
Viele Grüße von prallbeutel
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Meine kostenlosen Geschichten:
+++ Die gemeine Miriam +++ Ralfs neues Leben +++ Das Unzuchts-Komplott +++ Im Reich der Megara +++ Aller guten Dinge sind drei +++ Die Erben +++ Die Nachtschicht seines Lebens +++ Optional Genetics +++ Venus +++ Regina +++
Kurzgeschichten:
+++ Das Gespräch im Regen +++ Der auferstandene Engel +++ Seine Nummer Eins +++ Amour Libre +++ Das Abschiedspräsent +++ Natascha +++

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:13.05.17 00:27 IP: gespeichert Moderator melden


Hm Prallbeutel wann gehts denn mal weiter,was laesst sich die stiefmutter einfallen um miri an die kandarre zu nehmen, denn nur sie will ja erik für sich allein,vielleicht verpasst sie ja miri einen kg und gibt erik den falschen schlüssel mit.Der passt dann nur auf seinen kg. Oder Miri trifft eine vereinbarung mit stiefmutter um erik noch länger im kg zu halten. Schreib bitte weiter oder soll die geschichte nun zu ende sein?
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:13.05.17 12:47 IP: gespeichert Moderator melden


@ Bambus
Ich hatte den Eindruck, dass kein Interesse mehr an der Story besteht. Daher habe ich überlegt, sie in diesem Forum nicht mehr fortzuführen.
Vielleicht habe ich mich getäuscht. Ich poste heute Abend oder spätestens Morgen eine Fortsetzung.

Viele Grüße von prallbeutel
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Sklave_amano Volljährigkeit geprüft
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:13.05.17 12:56 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Prallbeutel....

Na sicher besteht der Wunsch diese tolle Story weiter zu lesen.

Also bitte weiterführen.

Ich wünsche ein wunderschönes Wochenende
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m sigi
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:13.05.17 13:15 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Prallbeutel,

sorry, das ich mich so selten melde. Ich freue mich immer wenn Deine Story weiter geht.

Bitte schreibe hier weiter.

Ich wünsch Dir ein schönes Wochenende.

Sigi
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FritztheCat Volljährigkeit geprüft
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:13.05.17 13:54 IP: gespeichert Moderator melden


Auch wenn wir immer wieder kontrovers diskutieren, wie es weitergehen soll, jeder freut sich doch auf die Fortsetzung, die du schreibst ! Prallbeutel mach weiter ! Vielleicht findet Erik ja wirklich noch eine dominante Ader in sich
Cat
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:13.05.17 18:42 IP: gespeichert Moderator melden


Glaube ich nicht Fritz. Dazu lässt Prallbeutel seine Figuren zu gerne leiden. Zumindest die meisten.
Bei Regina zb kommen seine Hauptfiguren auch immer vom Regen in die Traufe.
Don´t Dream it! BE IT!!!
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