Restriktive Foren
Das Forum für Keuschheitsgürtel, Fetisch & Bondage

HomeRegistrierenHilfeLogout


Neue Horizonte Restriktive Foren Willkommen Gast


Live Diskutieren, auch das ist möglich, hier ist unser Chatraum

  Restriktive Foren
  SM-Stories (Moderatoren: Billyboy, Roger_Rabbit)
  Neue Horizonte
Thema löschen Druckversion des Themas
Antwort schreiben Bei Antworten benachrichtigen
 Autor Eintrag
HeMaDo
Stamm-Gast

Kassel


Immer wenn mir jemand sagt, ich sei nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin froh darüber.

Beiträge: 180

Geschlecht:
User ist online
0  0  
  RE: Neue Horizonte Datum:25.03.17 01:12 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Zwerglein,


Zitat

Isabella hat ihre vorgefertigte Meinung über die Baroness immer noch nicht geändert.

Nein, das hat sie noch nicht. Aber vielleicht ändert sie diese mal irgend wann. Doch dazu gehört sicher mehr als nur Beteuerungen von Anderen.



Zitat

Ich dachte es gibt eine Versteigerung. Warum kann dann die Schule bestimmen an wen und an wen nicht, die Servas verkauft werden?

Es gibt eine Versteigerung. Aber die öffentlichen Schulen können sich die potentiellen Käufer nicht aussuchen. Das Einzige was dafür sorgt daß eine Schülerin nicht an jemanden versteigert werden kann der eventuell gewalttätig ist sind Sperrlisten auf die Personen kommen die bereits gezeigt haben nicht genug Verantwortungsbewusstsein zu besitzen.

Die Schule an die Isabella wechselt ist eine private Schule die faktisch Emylia gehört und die sich ihre potentiellen Käufer besser und nach strengeren Kriterien aussuchen kann und das auch tut. So kommt es das dort eben viele Personen die an den öffentlichen Schulen eine Serva kaufen können dies an dieser Schule nicht können.


HeMaDo

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von HeMaDo am 25.03.17 um 01:19 geändert

Liste der Charaktere von "Neue Horizont...oss Fähenberg"

E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht ändern Nachricht löschen
ZwergleinVolljährigkeit geprüft
Sklavenhalter

Baden - Württemberg


alles kann - nichts muss

Beiträge: 2324

Geschlecht:
User ist offline
0  0  
  RE: Neue Horizonte Datum:25.03.17 02:16 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Hallo Zwerglein,


Zitat

Isabella hat ihre vorgefertigte Meinung über die Baroness immer noch nicht geändert.

Nein, das hat sie noch nicht. Aber vielleicht ändert sie diese mal irgend wann. Doch dazu gehört sicher mehr als nur Beteuerungen von Anderen.



Zitat

Ich dachte es gibt eine Versteigerung. Warum kann dann die Schule bestimmen an wen und an wen nicht, die Servas verkauft werden?

Es gibt eine Versteigerung. Aber die öffentlichen Schulen können sich die potentiellen Käufer nicht aussuchen. Das Einzige was dafür sorgt daß eine Schülerin nicht an jemanden versteigert werden kann der eventuell gewalttätig ist sind Sperrlisten auf die Personen kommen die bereits gezeigt haben nicht genug Verantwortungsbewusstsein zu besitzen.

Die Schule an die Isabella wechselt ist eine private Schule die faktisch Emylia gehört und die sich ihre potentiellen Käufer besser und nach strengeren Kriterien aussuchen kann und das auch tut. So kommt es das dort eben viele Personen die an den öffentlichen Schulen eine Serva kaufen können dies an dieser Schule nicht können.


HeMaDo



Danke für die Aufklärung!

-----
Gruß vom Zwerglein
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht ändern Nachricht löschen
HeMaDo
Stamm-Gast

Kassel


Immer wenn mir jemand sagt, ich sei nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin froh darüber.

Beiträge: 180

Geschlecht:
User ist online
0  0  
  RE: Neue Horizonte Datum:25.03.17 17:25 IP: gespeichert Moderator melden


12 – Abschied


Isabella wachte auf noch bevor der Wecker sich bemerkbar machte. Ein kurzer Blick auf diesen zeigte ihr das sie noch fünf Minuten Zeit hatte. Draußen war es noch dunkel, die Sonne würde erst in etwa zwei Stunden auf gehen. Doch sie hatte 16 Jahre Zeit gehabt sich an diesen Rhythmus zu gewöhnen und würde ihn sicher nicht so schnell ablegen können. Obwohl sie vollkommen ruhig im Bett lag zappelte Maja unruhig hin und her. Sie ahnte was sie träumte, oft genug hatte sie sie danach gefragt. Also machte sie sich den Spaß und rief mit lauter und möglichst hoher Stimme „Alle auf stehen! Das gilt auch für dich neun!“ Einen Augenblick später saß Maja kerzengerade im Bett, sprang auf und stand dann neben dem Bett. Es dauerte noch einen weiteren Moment bis sie realisiert hatte das sie nicht mehr in der Schule war.
Sie drehte sich um und sagte verschlafen „Das ist gemein von dir Herrin.“
„Dir auch einen schönen guten Morgen mein Schatz.“ sagte Isabella grinsend. „Und jetzt zieh deine Sportsachen an, ich wecke mal meine Schülerinnen, wenn Chris das nicht schon macht.“
Sie stand auf und im selben Moment begann der Wecker zu klingeln. Sie zog sich selbst schnell die Sportsachen an und ging zum Schlafsaal. Dort angekommen öffnete sie die Tür und fragte sich ob sie zu früh aufgestanden war. Alle Schülerinnen lagen noch friedlich in ihren Betten und schliefen tief und fest.
„Was ist denn hier los?“ rief sie. „Warum seid ihr noch nicht fertig? Chris, du sollst sie doch wecken, oder hast du auch verschlafen?“
Die Schülerinnen waren bereits bei ihrem ersten Satz dabei aus den Betten zu springen und sich die Sportsachen an zu ziehen. Nur Chris lag noch in ihrem Bett. Sie sah genauer hin und stellte fest daß diese die Decke bis zur Nase hoch gezogen hatte und wild am Zappeln war. Nun ging sie zu Chris Bett und zog ihr die Decke weg. Dann brach sie in schallendes Gelächter aus.
„Kann es sein daß du ihnen schon gestern Abend angekündigt hast, das der Morgenlauf heute nicht ausfallen wird, nur weil sie die Schule verlassen?“ fragte sie nachdem sie sich ein wenig beruhigt hatte.
Chris nickte nur, zu einer anderen Reaktion war sie gerade auch nicht fähig. Sie lag mit weit abgespreizten Armen und Beinen im Bett und ihre Hand- und Fußgelenke waren mit mehreren Stoffstreifen die offenbar von einem Betttuch stammten an den Bettpfosten gefesselt und in ihrem Mund hatte sie ihre Gerte die ebenfalls mit mehreren Stoffstreifen die um ihren Nacken herum liefen fixiert war.
Miss Isabella öffnete die Knoten in den Stoffstreifen die Chris Handgelenke fesselten und musste noch immer grinsen. Doch ihr war klar, daß sie das so nicht durchgehen lassen konnte. Allerdings war für eine normale Bestrafung der Schuldigen, eine alleine hätte Chris sicher nicht so fesseln können ohne daß sie sich gewehrt hätte, heute keine Zeit mehr. Außerdem würden sich die Käuferinnen und Käufer sicher über Striemen auf den Rücken der Frauen nicht freuen.
„Wer war das?“ fragte sie laut und deutete auf Chris die gerade dabei war sich zu entfesseln. Doch keine der Schülerinnen meldete sich.
„Tja, was machen wir denn da?“ Miss Isabella ging, noch immer grinsend, vor der Reihe der Schülerinnen entlang. „Ich gehe einfach mal davon aus, das ihr alle mit geholfen habt, Chris zu fesseln um euren Morgenlauf ausfallen zu lassen.“ trotz ihrer entspannten Mine war sie fieberhaft am Überlegen was sie nun mit den Schülerinnen machen sollte. Als Chris gerade splitternackt aus dem Waschraum kam hatte sie eine Idee. „Wisst ihr was, ihr habt eigentlich recht.“ sagte sie freundlich. „Wir lassen den Morgenlauf einfach ausfallen. Zumindest für euch. Chris, du gehst bitte trotzdem laufen, Maja wartet draußen bereits. Lasst euch aber ruhig Zeit. Lauft meinetwegen zwei oder drei Runden mehr anstatt die Haltungen zu üben. Das ist bei Maja nicht mehr nötig.“
Chris sah sie überrascht an, sagte aber lieber nichts und verließ in ihren Sportsachen den Schlafsaal.
Miss Isabella schaute ihr hinter her und wartete bis sie die Tür geschlossen hatte.
„So, ihr Anderen zieht euch jetzt aus.“ sagte sie mit noch immer sehr freundlichem Ton.
Nur zögernd zogen die Schülerinnen ihre Sportsachen aus und legten diese auf die Betten.
„Prima, und jetzt, mit kommen.“ sagte sie und öffnete die Tür. Die Frauen folgten ihr nur widerwillig auf den Flur und in den Hof. „Das geht aber auch schneller.“ rief sie und holte mit der Gerte aus. Diese hinterließ auf Fridas nacktem Hintern einen roten Striemen. Als die Frauen noch immer nicht schneller gingen bekam Mara die Gerte zu spüren und lief augenblicklich schneller. Die Anderen hatten das mit bekommen bewegten sich nun zügig nach draußen. Auf dem Hof angekommen ließ Miss Isabella sie auf der Bühne Aufstellung nehmen.
„So, jetzt macht mal ein paar schöne Liegestütze.“ rief sie. Die Frauen gingen auf den Boden und begannen mit Liegestützen. Als eine Gruppe Schülerinnen in den Hof gelaufen kam die ihren Morgenlauf bereits hinter sich hatten ließ Miss Isabella sie Situps machen. Einige der anderen Schülerinnen blieben tuschelnd stehen und beobachteten das Schauspiel. Als die nächste Gruppe herein kam mussten sie Hampelmänner machen. So ging es eine ganze Weile. Jedes mal wenn eine weitere Gruppe herein kam änderte Miss Isabella die Übung. Als Chris und Maja nach einer ganzen Weile durch das Tor herein gelaufen kamen sahen sie das gut die Hälfte aller Schülerinnen im Hof standen und zur Bühne schauten. Sie gingen ebenfalls zur Bühne um zu sehen was dort los war.
„Chris, gut, das du da bist, Komm rauf.“ sagte Miss Isabella. Sie reichte ihr die Gerte und sagte leise zu ihr „Noch ein paar mal die Haltungen durch gehen und dann zurück in den Schlafsaal. Dann will ich euch pünktlich im Speisesaal sehen. Aber hau ja nicht zu fest zu.“
Chris nickte und Miss Isabella ging von der Bühne herunter zu Maja die sich das Schauspiel lachend an sah und beobachtete mit ihr zusammen wie Chris die mittlerweile ziemlich verschwitzten Frauen knien ließ. Sie kontrollierte gewissenhaft die Haltung und korrigierte diese auch bei einigen und ließ sie dann stehen und sich präsentieren, was den Meisten so ganz nackt ziemlich unangenehm war. Dabei gab Chris wie gewohnt jeder einen leichten Schlag mit der Gerte auf den Hintern der aber keine Spuren hinterließ. Dies wiederholte sie noch ein paar mal und lief dann mit ihren Mitschülerinnen zurück in den Schlafsaal wo sie sich duschten und an zogen.
„Hast dir aber ganz schön Zeit gelassen.“ sagte Larissa als sie an Chris vorbei die Dusche verließ.
„Wenn ich gewusst hätte, was ihr hier macht, wären wir sicher noch ein paar Runden mehr gelaufen.“ gab Chris lachend zurück.
„Na des glaub ich dir aufs Wort“ sagte Kim und holte mit dem Handtuch aus mit dem sie sich gerade abtrocknete.
„Halt“ rief Frida. Alle drehten sich zu ihr und sahen sie fragend an. „Chris kann doch wirklich nichts dafür. Wir sind doch selber schuld. Irgend was musste sie doch machen und uns auszupeitschen wäre gerade heute nicht die beste Lösung gewesen. Das hätte ziemlich blöd ausgesehen wenn ihr alle mit Striemen auf dem Rücken nachher auf der Bühne steht. Bei Chris und mir ist das ja egal aber bei euch sicher nicht.“
„Wieso soll mir das egal sein?“ fiel ihr Chris ins Wort.
„Na, weil du nachher genau so wenig wie ich da oben stehen musst.“ gab Frida zurück. „Lasst uns jetzt lieber was essen gehen.“
Die Anderen stimmten ihr zu und so standen sie kurze Zeit darauf im Schlafsaal und stellten sich in einer Reihe auf. Alle außer Chris trugen die neuen Tuniken die sie extra für den heutigen Tag bekommen hatten in denen nicht die kleinste Falte zu sehen war. Sie hatten sich ihre Haare ordentlich gebürstet und sich mit einer leicht duftenden Lotion eingerieben.
„Auf was warten wir eigentlich?“ fragte Chris und sah die Anderen verwundert an.
„Na, darauf, das du uns in den Speisesaal bringst wie es sich für eine Lehrerin gehört.“ sagte Larissa mit einem breiten Grinsen. Sie holte die Gerte von der Wand über Chris Bett und gab sie ihr mit einem Knicks. „Bitte sehr Miss Christina.“
Auch Chris grinste nun breit. Sie legte die Gerte zurück. „Die darf ich doch eigentlich noch garnicht haben.“ sie stellte sich neben Frida die als letzte in der Reihe stand und sagte „Dann mal los.“
In einer ordentlichen Reihe gingen die Frauen von Chris geführt aus dem Schlafsaal, über den Hof und in den Speisesaal. Dort stellten sie sich in die Schlange der anderen wartenden und nachdem alle ihr Frühstück auf dem Tablett hatten führte Chris sie zu einem Tisch der gerade frei geworden war. Sie stellten sich hinter die Kissen und knieten sich zusammen auf ein Zeichen von Chris. Nicht nur die Lehrerinnen die an ihrem eigenen Tisch saßen sondern auch die meisten anderen Schülerinnen beobachteten sie dabei. Sie begannen schweigend zu essen und standen als sie fertig waren wieder zusammen auf ein Zeichen hin auf und brachten ihre leeren Tabletts zurück. Genau so wie sie gekommen waren gingen sie auch zurück in den Schlafsaal.

„Also eigentlich bin ich ja gegen diesen Drill. Sowas passt meiner Meinung nach eher zum Militär als zu einer Schule aber irgend wie sah das ziemlich gut aus.“ sagte Miss Wilhelmina am Lehrertisch als die Schülerinnen den Speisesaal verlassen hatten.
Miss Isabella, die das Ganze schweigend mit an gesehen hatte sagte „Sie sind die Schulleiterin Miss, Wenn ihnen das gefällt, warum führen Sie es dann nicht ein?“
Miss Wilhelmina sah sie amüsiert an „Du weißt doch sicher am Besten, wie viel Zeit es gekostet hat sie so weit zu bringen in der sie besser andere Dinge gelernt hätten.“
„Es tut mir leid Miss Wilhelmina aber ich wusste davon bisher überhaupt nichts.“ erwiderte Miss Isabella.
Die anderen Lehrerinnen sahen sie erstaunt an.
„Und was kannst du mir über die Aktion von vorhin erzählen?“ wollte Miss Wilhelmina nun wissen.
„Was soll ich dazu sagen? Sie hatten beschlossen Chris irgend wann letzte Nacht an ihr Bett zu fesseln um den Morgenlauf ausfallen zu lassen. Den Gefallen habe ich ihnen halt getan.“ gab Miss Isabella gleichmütig zurück. „Eine bessere Strafe dafür ist mir leider nicht eingefallen.“
„Ich denke so schlecht war das garnicht. Aber vermutlich werden ihre Herrschaften weniger einfallsreich sein wenn es um Strafen geht als du.“
„Das befürchte ich allerdings auch. Ich kann nur hoffen daß sie sich immer so verhalten werden daß sie keine Strafen zu erwarten brauchen.“ Miss Isabellas Laune hatte sich schlagartig verschlechtert.
„Du hast vollkommen recht Isabella. Und ich bin mir sicher daß sie das auch tun werden.“ Miss Wilhelmina kannte diese Reaktion und versuchte sie zu beruhigen. „Aber eines steht fest, diese Aktion vorhin hat sie von ihrer Nervosität abgelenkt.“


Zurück im Schlafsaal machten sich die Schülerinnen noch einmal frisch und begannen dann ihre Taschen zu packen. Ihre Kleidung war bis auf die Sachen welche sie gestern und in der Nacht getragen hatten bereits alle gewaschen und ordentlich zusammen gelegt in den Taschen. Nun räumten sie noch die Sachen aus dem Waschraum und packten alles in ihre Taschen was noch zu packen war. Nachdem das erledigt war warteten sie auf Miss Isabella. Während dessen schauten die Meisten aus den Fenstern in den Hof. Nur Kim und Georgia saßen eng aneinander gelehnt auf einem Bett und machten traurige Gesichter. Die Anderen ließen die Beiden in Ruhe.
„Ach du Schande, was ist das denn für ein Monstrum.“ rief Larissa aus. Sie deutete auf einen kurzen Reisebus der gerade durch das Tor herein gefahren kam. Dieser war vollkommen schwarz lackiert und auch die Scheiben waren dunkel getönt so das es unmöglich war hinein zu sehen. Der Fahrer lenkte den doch recht großen Wagen geschickt in dem als Parkplatz abgesperrten Bereich herum und parkte so das er ohne zu rangieren sofort aus dem Tor heraus fahren konnte. An der Seite des Busses war ein großes Wappen aufgemalt.
„Will der gleich die ganze Schule leer kaufen oder warum kommt der mit so einem Bus angefahren?“ fragte Mara.
„Die kann ja aus der Dachrinne saufen.“ entfuhr es Chris die sich das Schauspiel nun genauer an sah. Eine Frau kam hinter dem Bus hervor und ging um diesen herum. Sie trug eine einfache Tunika und Stiefel die so überhaupt nicht zu dieser passen wollten. Offenbar kontrollierte sie ihre Parkkünste noch einmal von außen. Wer sonst noch ausstieg konnten die Frauen nicht sehen, da die Fahrgasttüren sich auf der anderen Seite befanden.
„Also mit dem Teil und dem Wappen muss das irgend ein adliger sein.“ meinte Lena.
„Quatsch, Adel gibt es doch garnicht mehr.“ warf Larissa ein.
Lena schaute sie unverwandt an. „Natürlich gibt es den noch. Aber das ist alles nichts offizielles mehr. Nicht mal im Namen kommt noch ein von oder so vor. Aber wenn die unter sich sind, dann legen die alle großen Wert auf ihr Von und Freiherr und Graf und so. Das wird auch alles noch weiter vererbt. Genau wie die Schlösser und irgend welche Anwesen.“

„Das ist ja Eva. Sagte Kim staunend zu Georgia die direkt neben ihr am Fenster lehnte.
„Du kennst die?“ fragte Larissa.
„Ich hab euch doch von der Schwester von Herrin Konstanze erzählt wo ich im Probemonat war. Eva ist eine von ihren Serva.“ sagte Kim. In ihrem Blick hatte sich eine gewisse Freude eingeschlichen die auch Georgia nicht entgangen war.

Hinter dem Bus kam nun Miss Isabella hervor. Offenbar kam sie aus Miss Wilhelminas Büro denn der Bus verdeckte den Blick auf die Eingangstür des Verwaltungsgebäudes. Sie warf achtlos einen Zigarillo auf den Hof und in ihrem Blick spiegelte sich eine tiefe Verachtung wieder als sie den Bus an sah. Sie kam auf das Hauptgebäude zu und rannte dabei fast einen anderen Besucher über den Haufen. Sie schien sich wortreich bei dem Mann zu entschuldigen und ging weiter.
Langsam begann sich der Hof mit Gästen zu füllen doch aus dem Bus war bisher nur die große Frau ausgestiegen die Kim Eva genannt hatte.

Mara hatte alledem nur schweigend zugehört und betrachtete die Gäste die sich am Buffet bedienten und sich unterhielten. Eine Frau die gerade durch das Tor herein kam erregte ihre Aufmerksamkeit. Sie war recht groß und schlank gebaut und hatte schulterlanges, braunes Haar. Am auffälligsten war allerdings ihre Kleidung. Sie trug verwaschene Jeans und ein schwarzes T-Shirt auf dem in voller Breite ein Totenkopf mit langen Ohren abgebildet war der offenbar ein Kaninchen darstellen sollte. Unter diesem waren zwei gekreuzte Knochen abgebildet. Das Ganze sah aus wie eine Piratenflagge aus einem Film, nur daß es eben kein menschlicher Totenkopf war. Dazu trug sie schwere, glänzend schwarze Stiefel wie sie auch Polizisten trugen. Trotz der relativen Entfernung konnte Mara sehen das sie offenbar ziemlich muskulöse Arme hatte jedoch ohne daß es unförmig oder übertrieben gewirkt hätte. Eine Schülerin mit einem Tablett voller Sektgläser knickste vor ihr doch sie winkte ab und fragte die Schülerin offenbar etwas. Sie ging weiter in den Hof und musterte den Reisebus mit abfälligem Blick. Mitten im Hof traf sie auf Miss Isabella. Diese schaute die Frau mit abschätzendem Blick von Oben bis unten an und umrundete sie einmal was diese Frau mit einem Grinsen quittierte. Dann ging Miss Isabella auf sie zu und umarmte sie. Die Beiden unterhielten sich eine Weile und deuteten dabei mehrmals auf den Bus.

Im Schlafsaal war es mittlerweile sehr still geworden. Alle hingen ihren Gedanken nach oder fragten sich wie es für sie wohl weiter gehen würde und schauten schweigend aus den Fenstern.

Kurz vor halb Zehn, kam Miss Wilhelmina heraus und ging auf die Frau zu die sich mittlerweile mit einem Glas in der Hand auf einen Stuhl in der ersten Reihe vor der Bühne gesetzt hatte. Mara hatte beobachtet, wie sie sich lange mit zwei Schülerinnen unterhalten hatte die nun gerade dabei waren Getränke zu verteilen. Als Miss Wilhelmina zu ihr kam stand sie auf und knickste vor ihr. Die Beiden unterhielten sich eine Weile.

„Gleich ist es soweit.“ sagte Miss Isabella die leise in den Schlafsaal gekommen war und sich hinter die Frauen gestellt hatte. Alle drehten sich um und gingen zu ihr. „Ich will hier keine große Abschiedsszene machen, aber bevor ich nachher nicht mehr dazu kommen werde wollte ich euch noch sagen das ich euch alle vermissen werde. Ihr wart alle gute Schülerinnen und habt das Herz am rechten Fleck. Ich weiß das ihr es mit mir nicht immer leicht hattet aber ich hoffe ich konnte euch alles was nötig ist beibringen.“ Sie schniefte und Mara glaubte zu sehen wie ihr eine Träne aus dem Auge lief. „Wenn ihr gleich da raus geht, fängt für euch alle ein neues Leben an. Und vielleicht werden sich einige von euch später mal wieder sehen und vielleicht habe ich ebenfalls dieses Glück. Was die Zukunft bringt kann euch niemand sagen, aber bleibt euch selbst treu und macht euch keine Schande. Für euch Beide“ sie stellte sich vor Kim und Georgia „tut es mir leid, das ihr euch ausgerechnet hier treffen musstet.“ sie umarmte die Beiden und flüsterte ihnen etwas ins Ohr was die Anderen nicht verstanden. Aber die Beiden machten nun noch traurige Gesichter als zuvor. Sie stellte sich zwischen Kim und Georgia und schob sie eine gute Armlänge auseinander. Die Beiden sahen sich an und ihnen liefen Tränen die Wangen hinunter.
Miss Isabella umarmte jede der Frauen und verabschiedete sich von jeder einzelnen. Alle, auch Chris und Frida, hatten nun Tränen in den Augen.
Miss Isabella gab jeder ein Taschentuch und schnäuzte sich selbst ebenfalls die Nase. „So, und jetzt wischt euch die Tränen weg und lasst uns da raus gehen. Ihr wisst, was ihr zu tun habt. Ich kann euch jetzt nicht mehr sagen was ihr machen sollt, außer passt auf euch auf.“ Sie schaute noch einmal zu jeder der Frauen und sagte dann „So, stellt euch in einer Reihe nach euren Nummern auf und dann lasst uns da raus gehen.“
Die Frauen stellten sich in der Reihenfolge ihrer Nummern auf, allen voran Chris und Frida als letzte.
„So, alle fertig, dann los“ sagte Miss Isabella und ging auf die Tür zu.
„Miss?“ fragte Larissa als sie fast bei der Tür waren.
Miss Isabella hielt an und schaute fragend zu ihr.
„Miss, ich bin nich nicht fertig, ich glaube ich brauche noch ein paar Stunden.“ sagte sie.
Obwohl alle genau so fühlten mussten sie lachen. Selbst Georgia fuhr ein schwaches Lächeln über das Gesicht und Miss Isabella nickte lächelnd. „Ich weiß was du meinst, aber dazu ist es jetzt zu spät. Los jetzt.“ sagte sie aufmunternd und öffnete die Tür.

In einer Reihe gingen die Frauen nach draußen durch den Flur und auf den Hof. Sie stellten sich mit jeweils zwei Armlängen Abstand vor die Bühne und knicksten. Chris und Frida traten zur Seite weg und trafen sich hinter den Stuhlreihen wo sie ihre Mitschülerinnen beobachteten.

Miss Wilhelmina trat auf die Bühne und begann zu sprechen: „Meine Damen und Herren, ich möchte Sie alle herzlich zu der dritten Auktion des Jahres 2420 begrüßen. Es ist meine gesetzliche Pflicht darauf hin zu weisen, daß alle Frauen die heute hier versteigert werden freiwillig hier sind und dem zugestimmt haben.“ ein leises Raunen ging durch die Reihen der Zuschauer und Bieter. Einige lachten. Die Schulleiterin überhörte dies und fuhr fort „Einige von ihnen hatten die Wahl zwischen Gefängnis und der Schule, viele haben sich selbst und ohne Zwang gemeldet. Auch Sie als Bieter und potentielle Käufer haben sich an bestimmte gesetzliche Bestimmungen zu halten. Diesen Bestimmungen haben Sie mit ihrer Unterschrift zugestimmt als Sie ihre Bieternummer beantragt haben. Ich möchte nicht im einzelnen auf diese Regeln und Bestimmungen eingehen, Sie alle haben eine Ausführung davon in schriftlicher Form bekommen.“ sie machte eine kurze Pause „Heute kommen insgesamt 35 Serva zur Versteigerung. Sie alle haben bereits Gelegenheit gehabt, sich die Serva an zu sehen und mit ihnen zu reden. In der nächsten halben Stunde können Sie sich die Frauen der ersten Gruppe noch einmal an sehen.“ sie legte das Mikrofon bei Seite und verließ die Bühne. Einige Gäste standen auf und gingen zu den Frauen die vor der Bühne standen. Miss Isabella stand dabei und beantwortete Fragen der Gäste. Einige gingen zu den Frauen und betrachteten sie eingehend. Eine Frau kam zu Mara und sagte „Auf die Knie!“ Mara gehorchte ohne nach zu denken. Aber der Ton mit dem diese Frau sie ansprach war alles andere als freundlich und Mara fuhr es kalt den Rücken herunter als sie redete. „Steh wieder auf.“ sagte die Frau. Mara folgte dem Befahl und die Frau umrundete sie noch einmal. „Mach deine Tunika auf.“ befahl ihr die Frau. Mara knickste und öffnete ihren Gürtel. Die Frau fasste die Tunika an den Kanten und öffnete diese. Sie musterte Mara eingehend von oben bis unten. Mara war das ziemlich unangenehm und sie errötete. Die Frau ließ die Tunika los und wandte sich Lena zu bei der sie dies wiederholte. Mara schloss ihren Gürtel wieder und stellte sich gerade hin. Sie hoffte inständig nicht von dieser Frau gekauft zu werden. Es schienen ihr insgesamt wesentlich weniger Gäste zu sein als bei der ersten Auktion die sie mit erlebt hatte die jetzt noch zu ihnen kamen und sie sich an sahen. Aber das lag wohl auch daran daß, wie Miss Isabella erklärt hatte, die Gespräche auf die Wochen vor der Auktion verlegt worden waren anstatt das alles an diesem einem Tag durch zu ziehen.

„Hallo Mara.“ sagte jemand und riss sie aus ihren Gedanken. Es war Miss Julia, die Frau die Mara bei ihrem ersten Gespräch vor vier Wochen kennen gelernt hatte.
„Guten Morgen Miss Julia.“ sagte Mara und knickste.
„Wie geht’s dir?“ fragte diese. Mara sah sie erstaunt an.
„Ich weiß nicht Miss, ich glaube nicht so gut. Ich bin ziemlich aufgeregt und ich habe Angst.“ sagte Mara wahrheitsgemäß.
„Das kann ich gut verstehen. Wünsch mir Glück.“ sagte Julia und zwinkerte Mara zu bevor sie ging und sich in die zweite Reihe setzte.
Kurz vor Ablauf der halben Stunde ging ein Raunen durch die Reihen der Gäste als eine Frau mit einem sehr altmodischen Kleid den Gang in der Mitte der Stuhlreihen entlang auf die Frauen zu kam. Das Kleid war in einem hellen Blau gehalten und wurde von einem weit ausladenden Unterrock in Form gehalten. Ein weinrotes Korsett zwang die Taille der Frau in eine sehr schmale Form. Unter dem Rock konnte Mara weiße Schnürstiefel sehen die ziemlich unbequem aussahen. Die braunen Haare der Frau waren zu einer imposanten Hochsteckfrisur aufgetürmt. In ihrer Hand hielt sie eine Brille die an einem Stab befestigt war die sie sich ab und zu vor die Augen hielt. Neben ihr gingen zwei Serva, diese trugen dunkelblaue Tuniken mit einer Doppelreihe goldener Knöpfe die über die gesamte Länge der Tunika reichte. Die Tuniken waren mit silbernem Faden reich bestickt und trugen auf Höhe der linken Brust ein aufgesticktes Wappen. Beide liefen barfuß über den Kies, was ihnen allerdings wenig aus zu machen schien. Eine der Beiden trug eine runde Brille mit getönten Gläsern.

Die drei Frauen gingen nach links zu Caro und betrachteten diese eingehend. Sie ließen sie sich hin knien und wieder auf stehen. Dies wiederholten sie bei allen Schülerinnen bis sie zu Kim kamen. Eine der beiden Serva unterhielt sich offenbar leise mit Kim. Mara versuchte sich unauffällig vor zu beugen und sah das Kim zu lächeln schien.
„Stell dich gerade hin Mara.“ hörte sie Miss Isabella hinter sich flüstern. Sofort stellte sie sich wieder aufrecht und beobachtete die Frauen aus dem Augenwinkel weiter. Nach einer Weile gingen die Frauen weiter zu Georgia und ließen sie ebenfalls knien. Dies wiederholte sich bis sie bei Mara waren.
„Bitte knie dich hin.“ sagte eine der Serva zu Mara. Diese gehorchte und kniete sich hin. Die Serva betrachtete sie kurz während die andere Frau sie nicht einmal zu beachten schien.
„Danke, du kannst wieder auf stehen.“ sagte die Serva freundlich aber bestimmt. Die Drei gingen zur ersten Stuhlreihe wo sich die Frau setzte. Die beiden Serva knieten sich zur Bühne gewandt vor sie auf den Kies.

Nun betrat Miss Wilhelmina wieder die Bühne und klopfte mit einem Hammer auf ihr Pult. „Ich darf nun alle Gäste bitten Platz zu nehmen die sich an der Versteigerung dieser Gruppe beteiligen wollen.“ sagte sie. Es dauerte eine Weile bis sich die Stuhlreihen gefüllt hatten. Mara fiel auf, daß die Frau mit dem T-Shirt die Frau mit dem altertümlichen Kleid immer wieder verärgert an sah. Offensichtlich war sie verärgert über deren Anwesenheit hier. Doch diese blickte stur gerade aus und hielt sich kerzengerade in ihrem Stuhl, etwas Anderes hätte ihr eng geschnürtes Korsett sicher auch nicht zugelassen, während die andere Frau ihren rechtes Fuß vollkommen undamenhaft auf ihr linkes Knie gelegt hatte.
„Meine Damen und Herren, verehrte Gäste, ich möchte sie darauf hin weisen, das die Erlöse der heutigen Auktion abzüglich der Steuern wie immer einem sozialen Projekt zu gute kommen werden. Auf Anregung von Peter Kroll geht der Erlös der heutigen Auktion an ein Projekt welches Jugendlichen und jungen Erwachsenen die auf der Straße leben eine Perspektive bieten soll welches er dieses Jahr ins Leben gerufen hat.
Damit möchte ich die heutige Auktion eröffnen. Ich rufe die Nummer 241803 auf.“
Caro verließ die Reihe und ging an ihren Mitschülerinnen vorbei auf die Bühne.
„Meine Damen und Herren, das Startgebot liegt wie immer bei 2000$. Bitte sehr.“ sagte Miss Wilhelmina.
Ein Mann in der dritten Reihe hielt das Schildchen mit seiner Bieternummer hoch und Miss Wilhelmina sagte 2000$ an, eine Frau hielt nun ebenfalls ihr Schild hoch worauf hin Miss Wilhelmina 2100$ ansagte. Die Beiden überboten sich um jeweils 100$ bis der Betrag bei 4500$ stand. Doch dann hob ein Mann in der letzten Reihe sein Schild in die Höhe und hob einen Finger. Miss Wilhelmina sagte 5500$ an und die Beiden anderen legten ihre Schilder weg.
„5500$ für die Nummer 241803, bietet jemand mehr?“
Niemand bot noch für Caro und Miss Wilhelmina sagte 5500$ zum ersten, zum zweiten und zum Dritten.“ sie klopfte mit ihrem Hammer auf ihr Pult und der Mann aus der letzten Reihe stand auf und kam auf die Bühne. Mara schaute ihn sich an als er an ihr vorbei ging. Er war nicht sehr alt und recht klein aber schlank und trug einen teuer aussehenden Anzug. Von ihrer Position aus konnte sie nicht sehen als er zusammen mit Caro die Bühne verließ. Die Beiden kamen erst wieder in ihr Blickfeld als sie von der Seite zum Hauptgebäude gingen wo Caro verschwand, nach einer Weile mit ihrer Tasche wieder heraus kam und zu Chris und Frida stellte.


Während Miss Wilhelmina den Zuschlag für Mandy dem Mann erteilte der zuerst auf Caro geboten hatte sah Mara daß Caros neuer Herr den Hof durch das Tor verließ. Mandy, die für 6500$ verkauft worden war, stellte sich zu Caro neben die Stuhlreihen während der Mann wieder Platz nahm. Nun wurde Kim von Miss Wilhelmina aufgerufen. Sie ging mit einem lächeln im Gesicht an Mara vorbei auf die Bühne. Wieder begannen die Gebote bei 2000$. Doch neben der Frau in dem altmodischen Kleid boten noch zwei weitere Frauen und ein Mann mit. Maras Blick fiel auf die Serva die vor der Frau knieten. Jedes mal, kurz bevor die Frau ihr Schild hob nickte die brünette Serva fast unmerklich. Das Gebot stieg zuerst langsam auf 5000$ doch dann nickte die Serva zwei mal und die Frau bot gleich 7000$. Darauf hin legten eine der anderen Frauen und der Mann die bisher mit geboten hatten ihre Schilder weg und es entspann sich offenbar ein Duell zwischen den beiden Frauen das die altmodisch gekleidete Frau mit 8700$ gewann.

„Nummer 241805 ist verkauft an die Baroness Valeria von Fähenberg.“ sagte Miss Wilhelmina. Die Frau, offenbar war sie die Baroness, ging auf die Bühne und kam nach einer Weile wieder zurück und setzte sich. Kim ging zu Caro und Mandy und umarmte sie freudestrahlend. Dann stellte sie sich neben sie und beobachtete Georgia die nun die Bühne betrat. Dabei trat sie nervös von einem Bein aufs Andere. Es waren wieder die Selben die auf Kim geboten hatten die nun auch auf Georgia boten. Doch die beiden anderen Frauen stiegen bereits bei 5000$ aus. Mara hoffte das die Baroness auch hier wieder gewann. Sie schaute zu dem Mann der noch weiter bot. Bei 7000$ legte er sein Schild weg und Miss Wilhelmina sagte „7000$ für die Nummer 241806 zum ersten, zum zweiten.“ in diesem Moment hob die Frau im schwarzen Shirt ihr Schild und rief „10000“. Die Serva riss die Augen auf und drehte sich um. Sie warf der Frau einen wütenden Blick zu und hob beide Hände in einer fragenden Geste an. Dabei schien sie lautlos etwas zu fragen. Die Frau im schwarzen Shirt grinste breit und legte dann demonstrativ ihr Schild auf ihre Knie. Es folgten einige Sekunden Stille bis Miss Wilhelmina wieder begann zu zählen. Die Serva nickte zwei mal und die Baroness hob ihr Schild. „12000“ rief sie und die Serva drehte sich wieder zu der anderen Frau um. Diese grinste breit. Doch sie ließ ihr Schild auf den Knien liegen und warf der Serva einen Blick zu der mehr als nur Genugtuung ausdrückte.
„12000 zum ersten, zum zweiten und zum dritten.“ sagte Miss Wilhelmina. Die Baroness ging wieder auf die Bühne. Mara sah wie Kim Mandy in den Armen lag und weinte. Eine Minute später kam auch Georgia zu den Beiden und sie umarmten sich. Kim nahm nun Georgia in die Arme und die beiden küssten sich. Die Baroness kam von der Bühne und setzte sich wieder. Die Serva warf der anderen Frau einen triumphierenden Blick zu und nickte in die Richtung wo Kim und Georgia standen und sich noch immer in den Armen lagen. Die Frau drehte sich kurz um und schaute zu ihnen. Ihr Blick hatte sich geändert. Sie warf der Serva einen gespielt entschuldigenden Blick zu den diese erwiderte indem sie verärgert das Gesicht verzog und sich wieder nach vorne drehte.

„Verdammt.“ hörte Mara nun die Frau im schwarzen T-Shirt sagen. Bisher hatte sie nur wortlos da gesessen und nur ihre Gebote angesagt. Nun unterhielt sie sich mit ihrer Sitznachbarin. „Hätte ich das gewusst hätte ich das Spielchen mit gespielt.“ sagte sie anscheinend verärgert.
Ihre Sitznachbarin, eine Frau ungefähr Anfang 30 und altmodischer Dauerwelle sagte „Gib deinem Bruder das Geld lieber so, da kann er mehr mit erreichen.“ sagte diese.
Nun war Larissa an der Reihe. Wieder bot die Baroness mit. Doch statt der Frau mit dem Shirt bot nun ihre Nachbarin mit. Die Baroness stieg bei 5000$ aus. Doch ein Mann in der dritten Reihe begann nun mit zu bieten.
„Sieh bloß zu daß du hier gewinnst, ich kenne den Mann.“ sagte die Frau grimmig zu ihrer Nachbarin. „Wenn’s sein muss, geb ich dir der Rest dazu.“
„Ich weiß auch wer das ist.“ sagte die Frau mit der Dauerwelle und bot gleich 7000$. Die Beiden überboten sich gegenseitig bis sie bei 9000$ angelangt waren und die Frau den Zuschlag bekam.
Sie ging an Mara vorbei auf die Bühne und kam nach kurzer Zeit wieder zurück. Larissa ging langsam zu Caro, Mandy, Kim und Georgia und stellte sich zu ihnen. Sie sah ein wenig mitgenommen aus und wurde von ihnen umarmt.

Als nun Lena auf die Bühne kam boten Drei Männer um die Wette. Einer von ihnen, es war der Mann in der dritten Reihe bekam den Zuschlag für 6500$. Er verließ die Bühne und ging direkt zum Buffet.
„Ich rufe als letzte dieser Gruppe die Nummer 241809 auf.“ hörte Mara und bekam weiche Knie. Sie beobachtete noch wie Lena zu ihren Mitschülerinnen ging und sich diese umarmten. Sie drehte sich um und ging auf die Bühne. Dort drehte sich einmal so wie Miss Isabella es ihnen eingeschärft hatte und stellte sich dann neben Miss Wilhelmina.
Die erste Bieterin war Miss Julia die jedoch von einer anderen Frau sofort überboten wurde. Mara sah wie der Mann der eben Lena ersteigert hatte zu ihren Mitschülerinnen ging und ihnen einen Teller mit Schnittchen hin hielt. Diese knicksten und nahmen sich jede eine der Schnittchen. Wie in Trance bekam Mara mit daß ein Mann gerade 5000$ für sie geboten hatte. Miss Julia zögerte einen Augenblick und bot dann direkt 6000$. Der Mann legte sein Schild bei Seite und Miss Julia bekam den Zuschlag für 6000$. Als Miss Wilhelmina den Hammer auf das Pult schlug hallte es wie ein Donnerschlag in Maras Ohren. ’Jetzt bin ich also verkauft’ dachte sie. Miss Julia kam auf die Bühne und gab Miss Wilhelmina ihre Kreditkarte. Diese legte sie auf ein Lesegerät und die Beiden unterschrieben ein Papier von dem Miss Julia, nein, ab sofort war es für sie Herrin Julia, einen Durchschlag bekam.
„Dann komm mal mit Mara.“ sagte Herrn Julia in einem freundlichen Ton. Sie erschien Mara ebenso aufgeregt wie sie selbst.
„Ja Herrin“ sagte Mara leise und folgte ihr von der Bühne.
„Ich muss erst mal was trinken. Ich nehme an du willst dich von deinen Mitschülerinnen verabschieden.“ sagte Herrin Julia.
„Vielen Dank Herrin.“ sagte Mara leise. Sie hatte weiche Knie und fühlte sich seltsam als sie zu ihren Mitschülerinnen ging. Im selben Moment kamen Chris und Frida zu ihnen und hatten ein großes Tablett mit Gläsern dabei von denen sie jeder eines gaben.
„Herrin Isabella kocht vor Wut.“ sagte Frida. „Ich weiß nicht genau was sie gegen diese Baroness hat aber anscheinend passt es ihr garnicht, daß sie euch beide gekauft hat.“
Mara trank einen Schluck Saft und sofort fühlte sie sich ein wenig besser.
„Ich versteh des auch nich.“ sagte Kim die noch immer ein breites Grinsen im Gesicht hatte.
„Diese komische Frau mit dem Häschenshirt war auch ziemlich wütend.“ sagte Mara.
In diesem Moment trat Miss Isabella zu den Frauen. „Ich gratuliere euch allen. Ich glaube, ihr habt es alle gut getroffen.“ sagte sie. Doch als ihr Blick Kim und Georgia traf schien ihr Blick ziemlich mitleidig. Dann griff sie unter ihre Tunika, darunter trug sie eine schwarze Jeans, und holte etwas hervor. Sie gab jeder der Frauen, außer Frida eine Karte. „Wenn ihr Probleme habt, dann ruft mich an.“
Die Frauen betrachteten sich die Karten.


Isabella Becker
Schule für Serva, Horizons
Schulleiterin


stand darauf. Darunter stand eine Nummer und auf der Rückseite waren zwei Logos abgebildet, links ein Kreis in dessen unterer Hälfte sich drei geschwungene Linien befanden und darüber ein H, rechts eine stilisierte, weiße Rose.

Die Frauen, inklusive Miss Isabella knicksten als Miss Wilhelmina zu ihnen kam. „Das braucht ihr bei mir nun nicht mehr zu tun.“ sagte sie. „Ich bin hergekommen um mich von euch zu verabschieden. Bleibt wie ihr seid und zeigt allen daß ihr gute Serva seid.“
„Des werden wir sicher.“ sagte Kim und alle nickten zustimmend.
„Dann wünsch ich euch allen alles gute für eure Zukunft.“ sagte sie und verabschiedete sich von Allen mit einer Umarmung.
„Vielen Dank Miss.“ sagten die Frauen und alle, auch Miss Isabella knicksten vor ihr.
„Ich muss wieder los. Auf wiedersehen.“ sagte sie und ging wieder zur Bühne.




[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von HeMaDo am 25.03.17 um 17:26 geändert

Liste der Charaktere von "Neue Horizont...oss Fähenberg"

E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht ändern Nachricht löschen
HeMaDo
Stamm-Gast

Kassel


Immer wenn mir jemand sagt, ich sei nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin froh darüber.

Beiträge: 180

Geschlecht:
User ist online
0  0  
  RE: Neue Horizonte Datum:25.03.17 20:27 IP: gespeichert Moderator melden


„Isa, fertig?“ die Frau im schwarzen Shirt war zu ihnen getreten und sah Miss Isabella fragend an.
„Du, ich würde gerne noch bleiben und meine Schülerinnen verabschieden.“ sagte Miss Isabella. „Ich kann jetzt nicht abhauen. Das geht einfach nicht.“
„Ich versteh schon. Ich hab gerade eine Nachricht bekommen daß eure Hundehütte leer ist. Die Laster sind gerade los gefahren.“
„Hundehütte? Das war immerhin zehn Jahre lang unser Zuhause.“ sagte Miss Isabella beleidigt.
„Ist ja schon gut.“ sagte die Frau grinsend. „Du kennst den Weg ja. Ich schnappe mir meine Frau und wir fahren schon mal vor.“
Die Frau welche Larissa gekauft hatte kam vom Buffet zu der Gruppe und gesellte sich zu ihnen „Hallo Emylia, hallo Miss Becker.“ sagte sie.
„Hi Johanna.“ sagte die Frau im schwarzen T-Shirt, die also Emylia hieß. „Ich nehme an, du willst auch los?“
„Sicher. Für mich gibt’s hier nichts mehr.“ Sie wandte sich zu Larissa „Geh du mal deine Sachen holen und verabschiede dich von deinen Mitschülerinnen. Ich warte vor dem Tor auf dich.“
„Ja Herrin.“ sagte Larissa und knickste. Dann ging sie eilig in den Schlafsaal wo sie ihre Tasche holte. Sie schaute sich ein letztes Mal um und ging zur Tür. Dies war nun das letzte Mal daß sie diesen Schlafsaal verlassen würde. Hierher würde sie nie wieder zurück kommen. Sie schloss die Tür hinter sich und ging zum Ausgang. Bevor sie in den Hof trat wischte sie sich eine Träne ab und ging zu ihren Mitschülerinnen zurück. Sie verabschiedete sich von jeder einzelnen mit einer Umarmung. Auch Miss Isabella umarmte sie. „Vielen Dank für alles Miss.“ sagte sie leise und löste die Umarmung. Sie nahm ihre Tasche wieder auf und ging zum Tor. Erst als sie sich dort noch einmal um drehte kamen ihr die Tränen. Sie winkte ihren Mitschülerinnen noch einmal. Diese winkten ihr ebenfalls und sie drehte sich um und verließ nun die Schule.
„So schlimm?“ hörte sie neben sich eine Stimme. Sie sah auf und bemerkte ihre Herrin die zu ihr gekommen war und sie in den Arm nahm.
Sie nickte fast unmerklich Dann straffte sie sich und wischte die Tränen weg. „Entschuldigung Herrin.“ sagte sie. „Ich bin so weit.“
Herrin Johanna warf ihr einen teilnahmsvollen Blick zu. „Dann komm Larissa.“ sagte sie. Sie war sich sicher daß diese junge Frau nicht so stark war wie sie gerade versuchte zu erscheinen. Irgend was würde da noch kommen vermutete sie. Sie ging von Larissa gefolgt einige Meter die Straße entlang bis zu ihrem Wagen. „Werf deine Tasche einfach hinten rein und setz dich.“ sagte sie.
Larissa packte die Tasche in den Kofferraum und setzte sich auf den Beifahrersitz. Herrin Johanna stieg nun ebenfalls ein und schnallte sich an. Sie startete den Wagen und fuhr los.
Sie lenkte den Wagen durch die halbe Stadt und überquerte dann den Rhein. Nach einigen Kilometern lenkte sie den Wagen auf Auffahrt der Schnellstraße. Der Kombi beschleunigte und fädelte sich automatisch in den Verkehr ein. Larissa schaute aus dem Seitenfenster und sah gelegentlich die Landschaft vorbei ziehen. Diese wurde zuerst von Wald und Weinbergen dominiert doch nach einer Weile änderte sich das Bild allmählich. Die Weinberge wichen Feldern die von den Blüten des Ackersenf gelb erstrahlten. Sie dachte an die letzten zwei Jahre zurück und fragte sich wie es den anderen wohl nun ergehen würde. Dabei kamen ihr mehr als einmal die Tränen. Irgend wann fielen ihr die Augen zu und sie sank in den Sitz und verschlief den Rest der Fahrt.

Johanna hatte Larissa die ganze Zeit über beobachtet. Sie fragte sich, wie lange es wohl dauern würde bis sie sich eingelebt hatte. Diese Frau war gerade mal acht Jahre jünger als sie selbst. Aus ihrer Akte wusste sie, das sie frühestens in zehn Jahren frei gelassen werden durfte. Was sie angestellt hatte war ihr recht egal. Hätte Peter sie nicht vor fast genau zehn Jahren in Essen auf der Straße aufgesammelt, wer weiß, was dann aus ihr geworden wäre. Vielleicht wäre sie jetzt selbst Serva. Sie fasste sich unwillkürlich an den Hals und tastete nach der Münze die sie an einer Kette trug. Sie hatte sie noch in der Hand als Peter ihr Handgelenk fest umklammert hielt und sie fragte was er nun ihrer Meinung nach mit ihr machen sollte. Diese Münze war das Einzige was sie aus seiner Jackentasche heraus geholt hatte. Anstatt sie wegen eines einzigen Dollars zur Polizei zu schleifen hatte er sie zum Essen eingeladen und sie beim Nachtisch vor die Wahl gestellt, entweder wegen Taschendiebstahl ins Gefängnis zu gehen oder Serva zu werden oder für ihn zu arbeiten. Diese Entscheidung war ihr nicht leicht gefallen. Doch sie hatte ihre Entscheidung nie bereut und hatte jetzt eine vielleicht recht ungewöhnliche aber gut bezahlte Arbeit, eine eigene Wohnung und war frei. Sie hatte sich vorgenommen einen Teil dieser Schuld zurück zu zahlen, weshalb sie heute Morgen in aller Früh nach Straßburg gefahren war. Oder war das alles nur eine Ausrede vor sich selbst und sie hatte das nur getan weil sie sich trotz allem manchmal ein wenig einsam fühlte?

„Aufwachen Larissa.“ sagte jemand freundlich. Sie öffnete langsam die Augen und brummelte etwas vor sich hin. Als sie sich um sah bemerkte sie, daß sie garnicht im Schlafsaal in ihrem Bett lag sondern in einem Auto saß und offenbar eingeschlafen war. Langsam drängte sich die Erinnerung wieder in ihr Bewusstsein. Sie war nicht mehr in der Schule. Sie war vorhin wirklich verkauft worden und saß nun im Auto ihrer Herrin.
„So einen tiefen Schlaf hätte ich auch gerne.“ sagte jemand lachend zu ihr. Sie drehte sich um und blickte in zwei graue Augen die sie anlächelten.
„Entschuldigung Herrin.“ sagte sie und rieb sich die Augen.
„Macht doch nichts. Komm, raus mit dir, wir sind da.“
Sie schnallte sich ab und öffnete die Tür. Als sie aus stieg bemerkte sie einen Geruch den sie schon seit Ewigkeiten nicht mehr gerochen hatte. Sie versuchte ihn zu zu ordnen aber ihr Bewusstsein war noch nicht wirklich wach genug um sich daran zu erinnern. Erst als sie sich umschaute wusste sie, was für ein Geruch das war. Es war der Geruch von feuchtem Waldboden nach einem Regenschauer. Rund um sich herum sah sie Wald. Der Asphalt der Straße war noch feucht vom Regen. Sie fragte sich, was sie wohl hier mitten im Wald sollten. Doch dann drehte sie sich um. Irgend jemand hatte mitten in den Wald einen großen, sechsstöckigen Wohnblock gebaut. Sie zählte drei Eingänge und kam so auf mindestens 36 Wohnungen die sich abgeschieden mitten im Wald befanden.
„Willkommen zu Hause.“ sagte Herrin Johanna.



„Einen schönen guten Morgen“ sagte die Serva die gerade zu ihnen getreten war freundlich. Sie knickste vor Miss Isabella und Emylia. „Kim, Georgia, seid ihr fertig? Wir wollen los fahren.“ Sagte sie. Sie überragte selbst Georgia noch um einen halben Kopf.
„Na, traut sich die alte Schachtel nicht selbst hier her?“ fragte Emylia missmutig und warf der Serva einen verärgerten Blick zu.
Diese lächelte noch immer freundlich und ließ sich nicht anmerken ob sie über diese Entgleisung verärgert war. „Es tut mir aufrichtig leid aber die Baroness hat es sich bereits im Bus bequem gemacht.“ sagte sie. Sie wandet sich an Kim und Georgia „Am Besten ihr geht euch noch einmal frisch machen und holt eure Sachen bevor ihr euch verabschiedet. Wir warten im Bus auf euch.“ sagte sie. Sie knickste noch einmal vor Miss Isabella und Emylia „Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag.“ sagte sie und ging zurück zum Bus. Kim und Georgia liefen in den Schlafsaal und machten sich dort noch einmal frisch.
„Was hat die denn gehabt?“ fragte Georgia.
Kim richtete sich vom Waschbecken vor dem sie stand auf und fuhr sich durch die Haare. „Ich weiß des auch nich was des soll. Aber wahrscheinlich liegt des an den Gerüchten.“ sie hatte Georgia natürlich alles erzählt was sie über die Baroness, ihre Serva und das Leben im Schloss wusste. Auch die Begegnung mit der Frau während der Weinbergführung hatte sich nicht ausgelassen.
„Oder die Beiden mögen sich einfach nicht.“ sagte Georgia.
„Weißt du, mir is des eigentlich vollkommen egal. Hauptsache wir sind zusammen.“ sagte Kim und strahlte Georgia an. Sie umarmten sich und küssten sich lange.
Sie lösten sich nach einer ganzen Weile voneinander, holten ihre Tasche und verließen den Schlafsaal. Sie gingen zurück zu ihren Mitschülerinnen und verabschiedeten sich von ihnen. Es gab einige Umarmungen und obwohl sie überglücklich darüber waren zusammen bleiben zu können, fiel ihnen der Abschied von den Anderen ziemlich schwer und es flossen einige Tränen bei den Beiden als sie sich endlich auf den Weg zu dem schwarzen Bus machten.
„Hey ihr Beiden.“ rief Miss Isabella hinter ihnen her. Sie drehten sich noch einmal um und sahen zu ihr. „Passt bitte auf euch auf.“ sagte sie.
„Des werden wir ganz bestimmt Miss.“ sagte Kim. Die beiden knicksten und gingen dann zum Bus.
Als sie um das Heck des Fahrzeugs herum gingen kam Miss Wilhelmina, gefolgt von einer Serva aus dem Eingang zum Verwaltungsgebäude heraus. Kim erkannte Merle und winkte freudig doch Merle schien sie nicht zu beachten. Kim sah ein wenig enttäuscht aus. Sie beobachtete die Beiden und war ein wenig verwundert als die Beiden voreinander knicksten.

„Los, rein mit euch.“ sagte Eva lächelnd, sie stand in der Tür und winkte Kim und Georgia heran. Die Beiden kamen zu ihr und folgten ihr in den Bus. Die Beiden schauten sich um und sahen daß der ganze Bus sehr luxuriös ausgestattet war. Hinter den großzügigen Sitzplätzen die in Vierergruppen zusammen standen befand sich eine kleine, freie Fläche mit Garderobe und einem Schrank der über die gesamte Breite des Innenraumes ging. Daneben befand sich eine kleine Bar hinter der in einem Regal verschiedene Flaschen aufgereiht waren. Gläser hingen von Haltern über der Theke.
Die gesamte Einrichtung war in dunklem Rot und Schwarz gehalten.

In der vordersten Sitzgruppe saß, mit dem Rücken zur Fahrtrichtung die Baroness. Kim und Georgia gingen zu ihr und knicksten vor ihr. „Guten Tag Herrin.“ sagten beide. Georgia allerdings wesentlich schüchterner als Kim.
„Hallo ihr beiden, freut mich, daß ihr hier seid. Merle und Paula kommen sicher auch gleich rein.“ sagte die Baroness und deutete auf die hintere Tür.
„Herrin?“ fragte Kim.
„Ja Kim?“
„Ich möchte mich bei Ihnen bedanken dafür daß sie uns beide gekauft haben.“
Die Baroness hob den Kopf und sah ihr ins Gesicht. „Bedankt dich mal lieber bei Merle.“ sagte sie lächelnd als sie von hinten ein zischendes Geräusch hörte. Sie drehte sich um und sah Merle und Paula auf der freien Fläche stehen.
„Geht schon zu den Beiden.“ die Baroness lachte leise.
„Vielen Dank Herrin.“ sagte Georgia und die Beiden gingen nach hinten.

„Ich frage mich, wie man sowas nur so lange tragen kann. Das ist ja schrecklich unbequem.“ sagte Merle gerade zu Paula als sie zu den Beiden kamen. Sie begann damit, die beiden Knopfreihen zu öffnen, hängte die Tunika an die Garderobe und stand nun vollkommen nackt da.
„So ist es besser. Sagte sie und atmete auf.“ sie sah zu Kim und Georgia. „Hallo ihr Beiden, schön das es geklappt hat, wenn auch ein wenig holpriger als ich dachte. Miss Kroll musste ja unbedingt meinen mich zu ärgern.“ für einen kurzen Moment sah sie recht verärgert aus aber dann schloss sie kurz die Augen und lächelte breit. Sie begrüßte Kim und dann Georgia mit einer Umarmung.
„Hallo Georgia, schön dich kennen zu lernen. Ich bin Merle. Das ist Paula, meine Frau.“ sagte sie und deutete zu Paula die sich ebenfalls ihrer blauen Tunika entledigt hatte und nun in einer einfachen, hellen Tunika da stand. Sie kam auf die Beiden zu und begrüßte sie ebenfalls mit einer herzlichen Umarmung. Dann reichte sie Merle ebenfalls eine einfache Tunika die diese über zog ohne den Gürtel zu schließen.

„Dann setzt euch mal hin. Wir haben noch eine lange Fahrt vor uns.“ sagte sie und deutete auf die hintersten Plätze. Sie setzte sich zusammen mit Paula ihnen gegenüber und rief Eva zu, das sie fertig wären.
Der Bus setzte sich langsam in Bewegung und in dem Moment als er durch das Tor rollte zitterte kurz alles als der Motor an sprang.


Nun standen nur noch Caro, Mandy, Lena und Mara zusammen mit Chris, Frida und Miss Isabella neben den Stuhlreihen. Zwei der Frauen aus der nächsten Gruppe die bereits versteigert waren hatten sich in einiger Entfernung zu ihnen gestellt und unterhielten sich. Lenas und Mandys Herren kamen nun vom Buffet herüber. „Dann hol bitte deine Sachen und verabschiede dich. Wir wollen fahren.“ sagte Lenas Herr.
„Dann hol du bitte auch gleich deine Sachen Mandy.“ sagte ihr Herr.
Die Beiden Männer gingen ein paar Schritte und unterhielten sich während Lena und Mandy ins Hauptgebäude gingen. Sie kamen kurze Zeit später mit ihren Taschen zurück und verabschiedeten sich mit Umarmungen und vielen Tränen von den Anderen. Sie gingen zu ihren Herren und verließen mit ihnen zusammen die Schule ein letztes Mal.
Nun waren nur noch Caro und Mara übrig. Zusammen mit Frida und Chris standen sie schweigend im Hof und beobachteten den weiteren Verlauf der Auktion. Mara sah das der Mann der schon auf sie selbst geboten hatte gerade eine Frau aus der zweiten Gruppe ersteigert hatte. Sie erinnerte sich das sie Steffi hieß. Zwar kannte sie sie nur flüchtig aber sie hatte sie als nett und freundlich in Erinnerung.

„Wenn du so weit bist, dann würde ich gerne fahren.“ riss Herrin Julias Stimme Mara aus ihren Gedanken.
Mara schaute ihre Herrin kurz an und knickste bevor sie in den Schlafsaal ging um ihre Tasche zu holen. Den würde sie sicher nicht sonderlich vermissen, ganz im Gegensatz zu den anderen Schülerinnen und Miss Isabella. Sie war anfangs zwar sehr streng gewesen und hatte ihr auch etwas Angst eingejagt aber im Laufe der Zeit hatte sie sich als recht freundlich heraus gestellt. Einige Erlebnisse aus den letzten zwei Jahren gingen ihr durch den Kopf als sie an sie dachte. Unter anderem auch ein ganz bestimmtes Bild welches ihr gerade nicht aus dem Kopf gehen wollte. Mit ihrer Tasche in der Hand ging sie schnell zu den Anderen. Miss Isabella und Herrin Julia unterhielten sich gerade.
„Fertig?“ fragte diese.
„Darf ich bitte Miss Isabella kurz noch etwas fragen Herrin?“
„Sicher doch.“ sagte Herrin Julia.
„Was ist denn noch Mara, jetzt noch irgend welche großen Fragen zu stellen, dazu dürfte es wohl etwas spät sein.“ sagte Miss Isabella.
„Nein, nichts großes, aber das geht mir gerade nicht aus dem Kopf Miss. Die Zahnbürste, haben Sie die in meinen Schrank gelegt?“ fragte Mara.
Miss Isabella sah sie verwundert an. Wieso kam sie gerade jetzt auf sowas? „Ich dachte, du könntest sie brauchen.“ sagte sie mit einem Zwinkern.
„Vielen Dank Miss.“ sagte Mara und knickste „Auf Wiedersehen.“ Sie umarmte ihre Lehrerin, Frida, Chris und Caro und ging dann zu Herrin Julia. „Ich bin so weit Herrin.“
„Prima, dann lass uns mal fahren.“ sagte diese und ging zum Tor. Mara folgte ihr und schaute noch einmal zurück als sie durch das Tor ging.
Schweigend ging sie neben ihr die Straße entlang bis sie zu einer bereits etwas älteren Limousine kamen. Herrin Julia öffnete das Auto mit der Fernbedienung und deutete mit den Worten „Dann rein mit dir.“ auf die Beifahrertür. „Deine Tasche kannst du einfach nach hinten legen.“
Mara hob die Tasche zwischen den beiden Sitzen hindurch auf die Rückbank und setzte sich. Sie schnallte sich an und wartete. Herrin Julia stieg ein und als sie angeschnallt war drückte sie den Startknopf für den Motor. Dieser zitterte kurz und sie setzte den Wagen in Bewegung. Sie fuhr einmal quer durch die Stadt und dann auf die Schnellstraße Richtung Norden.


Frida und Chris umarmten Caro und verabschiedeten sich von ihr. Sie ging mit ihrem Herrn zum Parkplatz der für eingeladene Gästen reserviert war. Sie stieg nach ihrem Herrn in einen flachen Sportwagen. Als dieser durch das Tor fuhr winkte Caro ihnen noch einmal. Die beiden winkten zurück und sahen dem Wagen hinterher bis er um die Ecke bog.
„Dann wollen wir auch mal langsam. Wir haben auch noch drei Stunden zu fahren. Und ich fürchte, wir müssen auch noch Betten aufbauen.“ sagte Isabella zu Frida.
„Ja Herrin.“ sagte diese und knickste. Sie ging in den Schlafsaal und holte wie alle Anderen auch ihre Tasche. Als sie diesen gerade verlassen wollte, drehte sie sich noch einmal um, öffnete ihre Tasche und holte etwas heraus. Sie hatten gestern Abend ihre Schränke noch gründlich ausgewischt und geputzt, also würde wohl wahrscheinlich niemand mehr in die Schränke sehen bevor die neue Gruppe kam. Selbst die Betten waren bereits abgezogen und neue Bettlaken lagen schon bereit. Vermutlich würden bereits am Montag die neuen Schülerinnen hier ein ziehen.
Sie nahm die letzte, angebrochene Tüte mit dem Hundefutter und schüttete dieses in die drei Näpfe. Diese stellte sie grinsend in drei der Schränke. Die leere Tüte packte sie wieder in die Tasche. Bevor sie ging öffnete sie noch einmal einen der Schränke und steckte sich noch ein paar der Brocken in den Mund. Kauend verließ die den Schlafsaal und das Gebäude. Sie ging zu Chris und verabschiedete sich von ihr. Dann ging sie zu Isabella die sich gerade von Miss Wilhelmina verabschiedete. Auch sie verabschiedete sich mit einem Knicks von der Schulleiterin und zusammen verließen sie die Schule. Sie stiegen in Isabellas Wagen und fuhren durch die Stadt. Mitten auf einer Brücke über den Rhein hielt Isabella an und stieg aus. Frida folgte ihr und sie standen eine Weile schweigend am Brückengeländer.
„Wo immer du jetzt bist, mach’s gut Sarah.“ sagte Isabella leise und knickste. Auch Frida knickste und sie stiegen wieder in den Wagen. Sie fuhren weiter auf die Schnellstraße Richtung Norden und bogen bei Frankfurt nach Osten ab. Maja war mit ihrem Sportwagen bereits vor gefahren und würde auf sie warten.

„Na, gar kein Hundefutter mehr?“ fragte Isabella grinsend.
„Das hab ich den neuen Schülerinnen da gelassen Herrin.“ sagte Frida und bereute es sofort, das gesagt zu haben denn sie erntete einen leicht verärgerten Blick von Isabella. Sofort kam sie sich mal wieder ganz klein vor und versuchte sich im Beifahrersitz zu verstecken, was ihr natürlich nicht gelang.
„Na, da wird Chris sich Montag ja freuen.“ meinte Isabella und grinste nun wieder.
„Wieso das denn Herrin?“
„Ganz einfach, sie wird am Montag zusammen mit einer anderen Lehrerin eine Gruppe übernehmen. Sie wird aber selbst noch im Schlafsaal bleiben.“
Frida sah sie grinsend an. Sie musste sich gerade Chris Gesicht vorstellen wenn eine der Schülerinnen sie nach dem Hundefutter fragte.

„Wie ist eigentlich die Ausbildung zur Lehrerin Herrin?“ fragte Frida nach einer Weile um das Schweigen zu beenden.
Isabella erklärte ihr daß man als angehenden Lehrerin von Anfang an zusammen mit einer anderen Lehrerin eine Gruppe übernimmt und mehrmals für die eigentliche Ausbildung in eine andere Schule geht. Die Aufgaben die man selbst übernimmt werden dabei immer mehr während die andere Lehrerin zwar noch immer anwesend aber später nur noch als Unterstützung da ist.

So vergingen die nächsten zwei Stunden recht schnell und als ein großes Schild die Abfahrt Leipzig ankündigte setzte Isabella den Blinker. Der Wagen fuhr von der Schnellstraße herunter direkt auf eine Autobahn wo sie den Wagen wieder selbst steuern musste.
Eine weitere halbe Stunde später fuhren sie von der Autobahn auf eine Landstraße die sie kurze Zeit später verließen und auf eine schmale Nebenstraße bogen. Sie kamen an einem kleinen Parkplatz wo Maja mit ihrem Sportwagen bereits auf sie wartete. Am Ende des Parkplatzes befand sich ein großes Gittertor zu dessen Seiten sich ein gut drei Meter hoher Zaun befand. Frida schaute sich den Zaun an und sagte „Das ist ja wie ein Gefängnis hier.“
„Mach die keine Sorgen, raus kommt man hier immer, nur rein wird schwer wenn man keinen Ausweis hat oder nicht angemeldet ist. Der Zaun ist nur gegen ungebetene Gäste.“ beruhigte Isabella sie. Neben dem Tor befand sich ein großes Schild, auf diesem prangte ein kreisrundes Logo in dessen unterer Hälfte sich drei geschwungene Linien befanden. Neben dem Logo stand groß der Schriftzug „Horizons“



„Du bist so still.“ sagte Herrin Julia. Sie schaute schon eine ganze Weile zu Mara ohne das diese es bemerkte. Isabella hatte ihr schon gesagt das Mara manchmal ein wenig seltsame Gedankengänge zu haben schien aber sehr folgsam und freundlich ist. Andererseits verstand sie Mara auch, dies war immerhin das erste, aber hoffentlich auch einzige Mal das sie verkauft worden war. Aber auch für sie selbst war es das erste Mal das sie eine Serva hatte.
„Verzeihung Herrin.“ sagte Mara leise und wandte ihr den Blick zu.
„Worüber denkst du nach?“ wollte Julia wissen.
„Ich habe… Entschuldigung Herrin, es ist nichts.“ sagte Mara.
Julia schaute sie abschätzend an „So wie du die letzte halbe Stunde aus dem Fenster starrst glaube ich dir das weniger. Ich dachte, Serva dürfen nicht lügen.“ sagte sie mit hochgezogener Augenbraue.
Mara fühlte sich gerade ein wenig eingeschüchtert. Aber Herrin Julia hatte natürlich recht. „Entschuldigung Herrin.“ sagte sie leise „Es ist nur, ich habe noch nie...“ sie versuchte sich zusammen zu reißen. „Ich habe sowas doch noch nie gemacht.“ sagte sie und senkte den Blick.
’Was war das denn für eine Antwort?’ fragte sich Julia. Aber es schien ihr wirklich schwer zu fallen darüber zu reden. Doch sie wollte wissen was in der jungen Frau vor ging. Sie nahm sich ihre Wasserflasche die sie in der Mittelkonsole hatte, öffnete diese und trank einen Schluck.
„Es ist, weil ich doch noch nie mit jemandem geschlafen habe Herrin.“ sagte Mara. Sie wurde feuerrot und sank noch tiefer in den Sitz während Julia sich verschluckte und heftig husten musste.
„Entschuldigung Herrin.“ sagte sie noch leiser als zuvor.
Julia hustete noch immer und es dauerte einen Moment bis sie sich wieder soweit gefasst hatte das sie normal reden konnte. „Ist das dein Ernst? Ich meine, du bist zwanzig und warst mir acht anderen Frauen in einem Schlafsaal und mit wer weiß wie vielen Frauen an einer Schule und da willst du mir erzählen daß du noch nie etwas in dieser Richtung hattest?“
Mara nickte nur während Julia sich ein Lachen nicht verkneifen konnte. „Und ich dachte schon es wäre was schlimmes.“ sagte sie und setzte kurz vor einer Ausfahrt den Blinker. Der Wagen beschleunigte kurz und fädelte sich automatisch auf die rechte Fahrspur. Auf der Autobahn übernahm sie das Steuer und schaute nun konzentriert auf den Verkehr.

„Also deshalb habe ich dich auch nicht gekauft.“ Mara schaute sie verwundert an, sie war erleichtert daß Herrin Julia das so gut aufgenommen hatte. „Ich bin selbstständig und habe ein kleines aber gut gehendes Geschäft. Naja, eigentlich sind es ja zwei Geschäfte aber es ist alles im selben Laden. Und ich brauche ein wenig Unterstützung im Haushalt und eventuell auch im Geschäft. Das schaffe ich sonst nicht mehr alles. Deshalb bist du hauptsächlich hier. Und was das Andere angeht,“ nun sah Julia ein wenig verlegen aus „naja, wir werden sehen.“

Nach einer weiteren viertel Stunde fahrt verließ sie die Autobahn. Die Straße führte direkt in eine Stadt. Sie fuhr die Straße entlang vorbei an Geschäften, Restaurants und Wohnhäusern. Es ging weiter an einer großen Halle vorbei. Ein Wegweiser wies diese als Eissporthalle aus. Dort bog sie rechts ab auf eine andere Straße. Bei einem kleinen Lebensmittelgeschäft bog sie erneut nach rechts ab und lenkte den Wagen nach einigen Metern auf eine freie Fläche neben einem einzelnen Haus. Im unteren Stockwerk befanden sich große Schaufenster in denen allerlei alte Möbel, Figuren und andere Sachen aus den letzten 500 Jahren ausgestellt waren. Mara folgte ihr aus dem Wagen und Julia sagte „Herzlich willkommen in deinem neuen zu Hause.“




[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von HeMaDo am 26.03.17 um 10:48 geändert

Liste der Charaktere von "Neue Horizont...oss Fähenberg"

E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht ändern Nachricht löschen
HeMaDo
Stamm-Gast

Kassel


Immer wenn mir jemand sagt, ich sei nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin froh darüber.

Beiträge: 180

Geschlecht:
User ist online
0  0  
  RE: Neue Horizonte Datum:25.03.17 20:31 IP: gespeichert Moderator melden


Epilog


Als Hilfslehrerin übernahm Chris unter Anleitung einer anderen Lehrerin bereits zwei Tage später ihre erste Gruppe von Schülerinnen. Sie beendete nach zwei Jahren ihre Ausbildung und wurde eine von ihren Kolleginnen als sehr geradlinige und gerechte Lehrerin angesehen. Auch ihre Schülerinnen lernten sie später zu schätzen. Bereits an ihrem ersten Tag als Hilfslehrerin musste sie eine recht komplizierte Situation bewältigen weil drei der Schülerinnen beim Einräumen Näpfe mit Hundefutter in ihren Schränken gefunden hatten. Doch sie meisterte diese Situation recht gut und konnte ihre Schülerinnen beruhigen und ihnen sagen daß es an der Schule normalerweise kein Hundefutter zu essen gab.
Nachdem sie nach 20 Jahren freigelassen wurde blieb sie weiter als Lehrerin an der Schule und wurde stellvertretende Schulleiterin.

Caro blieb zwölf Jahre bei ihrem Herren. Doch nachdem es an der Zeit war und sie von diesem gefragt wurde ob sie freigelassen werden wollte antwortete sie sofort mit ja und ging zurück zu ihrer Familie. Sie frischte ihre Ausbildung auf und führte ein einfaches und recht normales Leben. Kurze Zeit später heiratete sie und bekam einen Sohn und eine Tochter. Ihr Halsband legte sie nie wieder an und versuchte ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen.

Mandy hingegen heiratete bereits drei Jahre später ihren Herren und als dieser sie nach 15 Jahren frei lassen wollte lehnte sie dies ab und bat darum seine Serva bleiben zu dürfen, was dieser an nahm.

Lena wurde nach kurzer Zeit bereits wieder von ihrem Herren verkauft weil die Beiden sich überhaupt nicht verstanden. Ihre neue Herrin die bereits über 80 Jahre alt war vererbte ihr nach ihrem Tod ihr Anwesen und ein kleines Vermögen mit dem sie zwar bescheiden aber recht sorgenfrei lebte. Sie kaufte selbst eine Serva und lebte mit dieser lange zusammen.

Miss Wilhelmina blieb noch einige Jahre Schulleiterin und zog, nachdem si in Ruhestand gegangen war zurück nach Alaska.

Ellen, die Ärztin blieb ebenfalls bis zu ihrem Ruhestand an der Schule.

Kim, Georgia und die anderen Serva der Baroness, und natürlich auch diese selbst, sind teil einer anderen Geschichte. Ebenso wie Mara, Frida, Larissa, Rebecca, Julia und Emylia. Wie es mit Kira und ihrem Vater weiter geht, dem soll hier ebenfalls nicht vorgegriffen werden.

- - -

Diese Geschichte ist frei erfunden und die Charaktere haben nichts mit lebenden oder gelebt habenden Personen gemeinsam. Ebenso sind auch die Orte frei erfunden und haben außer ihrer Geografie nichts mit den realen Orten gemein.


Ich bedanke mich bei allen Lesern und bei denen die mir hier und per PN ihre Gedanken zu dieser Geschichte mitgeteilt haben und diese zu einem Teil dadurch mit gestaltet haben und hoffe daß dies auch bei der Fortsetzung so bleibt oder vielleicht sogar noch mehr wird. Denn diese Rückmeldungen und angeregten Diskussionen haben mich dazu motiviert aus diesem Teil der Geschichte, der eigentlich nur als Einleitung gedacht war so viel mehr heraus zu holen als eigentlich geplant war und daraus etwa 520 Taschenbuchseiten zu machen.

Ich hoffe natürlich daß auch allen stillen Lesern diese Geschichte gefallen hat.


HeMaDo






Liste der Charaktere von "Neue Horizont...oss Fähenberg"

E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht ändern Nachricht löschen
WölchenVolljährigkeit geprüft
Stamm-Gast





Beiträge: 605

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Neue Horizonte Datum:25.03.17 21:05 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank,für diese schöne Geschichte.

Tja da hatten die paar die du erwähnt hast im Epilog ja Glück.Tja und jetz heist es warten wie es den anderen ergeht.Freu mich schon drauf.

Bitte laß uns nicht zu lange warten.

mfg Wölchen
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht ändern Nachricht löschen
Fehlermeldung
Stamm-Gast

N R W


Alles was im Einvernehmen passiert , ist Normal

Beiträge: 409

Geschlecht:
User ist offline
0  0  
  RE: Neue Horizonte Datum:26.03.17 08:01 IP: gespeichert Moderator melden


ich schliesse mich Wölchen an und sage
Danke für diese schöne Geschichte sie hatte
genau die richtige Länge , die ich mag und auch
vom Inhalt her fand ich diese sanfte Art von BDSM
sehr schön
Ich hoffe das bald wieder was von dir zu lesen ist
.
95 % der Literatur sind Kopfkino selbst die Bibel denn keiner der Schreiber war dabei
bin für Fragen offen und werde Tip´s geben sofern ich es kann
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht ändern Nachricht löschen
HeMaDo
Stamm-Gast

Kassel


Immer wenn mir jemand sagt, ich sei nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin froh darüber.

Beiträge: 180

Geschlecht:
User ist online
0  0  
  RE: Neue Horizonte Datum:26.03.17 17:37 IP: gespeichert Moderator melden


Danke für das Lob. :-)

Ein wenig wird es sicher noch dauern bis die Fortsetzung weit genug gediehen ist um sie hier vorzustellen. Aber es wird sicher keine Monate sondern eher wenige Wochen dauern.

Was die Länge angeht kann ich allerdings nicht garantieren daß die Fortsetzung auch diese Größe erreichen wird. Bei dem Stoff den ich da habe wird das vermutlich etwas größeres. Vielleicht teile ich das aber wenn es zu extrem wird in zwei Teile auf.

Im Teile vom 25.03.17 20:27 sind mir zwei Fehler bei den Personen rein gerutscht. Die habe ich noch korrigiert.


noch ein schönes Restwochendende


HeMaDo

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von HeMaDo am 26.03.17 um 17:38 geändert

Liste der Charaktere von "Neue Horizont...oss Fähenberg"

E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht ändern Nachricht löschen
domtraeumer
Sklavenhalter

14943 Luckenwakde




Beiträge: 11

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Neue Horizonte Datum:26.03.17 18:53 IP: gespeichert Moderator melden


Ich schliesse mich meinen Vorpostern an und bedanke mich für diese schöne Geschichte.
Ich warte schon auf die Fortsetzung mit dem Werdegang der restlichen Servas.
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht ändern Nachricht löschen
ZwergleinVolljährigkeit geprüft
Sklavenhalter

Baden - Württemberg


alles kann - nichts muss

Beiträge: 2324

Geschlecht:
User ist offline
0  0  
  RE: Neue Horizonte Datum:27.03.17 00:40 IP: gespeichert Moderator melden


Da möchte ich mich meinen Vorrednern anschließen, und Dir recht herzlich für die gute Story danken.

Warte auch auf neue Teile, einer neuen Story.

Aber nichts überstürzen.
Denn gut Ding will Weile haben. ---ggg---

Um so besser wird sie.

Nochmals Danke - Nochmals vielen Dank

-----

Gruß vom zwerglein
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht ändern Nachricht löschen
TruckerVolljährigkeit geprüft
Stamm-Gast



Latex ist geil

Beiträge: 991

Geschlecht:
User ist offline
0  0  
  RE: Neue Horizonte Datum:29.03.17 06:46 IP: gespeichert Moderator melden


Was für eine super Geschichte. Super geschrieben, super Stil und super fantasievoll.

Danke für's einstellen und auch ich warte auf die nachfolgende Geschichte.
Danke an alle Autoren fürs schreiben ihrer Geschichten

Gruß truckercd
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht ändern Nachricht löschen
der suchendeVolljährigkeit geprüft
Freak





Beiträge: 80

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Neue Horizonte Datum:29.03.17 07:04 IP: gespeichert Moderator melden


Ich kann mich ebenfalls nur meinen Vorrednern anschließen. Danke für die tolle Geschichte und ich freue mich auch schon auf die "Fortsetzung".

E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht ändern Nachricht löschen
HeMaDo
Stamm-Gast

Kassel


Immer wenn mir jemand sagt, ich sei nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin froh darüber.

Beiträge: 180

Geschlecht:
User ist online
0  0  
  RE: Neue Horizonte Datum:22.04.17 20:29 IP: gespeichert Moderator melden


Wie bereits angekündigt ist hier Schluss. Aber es geht mit Neue Horizonte 2 und mit Schloss Fähenberg weiter.

HeMaDo

Liste der Charaktere von "Neue Horizont...oss Fähenberg"

E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht ändern Nachricht löschen
HeMaDo
Stamm-Gast

Kassel


Immer wenn mir jemand sagt, ich sei nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin froh darüber.

Beiträge: 180

Geschlecht:
User ist online
0  0  
  RE: Neue Horizonte Datum:02.07.17 12:56 IP: gespeichert Moderator melden


Für Alle, die diese Geschichte gerne komplett haben möchten, habe ich sie im PDF und EPUB-Format in ein ZIP-Archiv gepackt.

Ich habe noch einen kleinen Teil zusätzlich eingefügt (Fast am Ende ;-) ) und einige Fehler korrigiert.




Neue Horizonte als PDF und EPUB


Das Dateipasswort lautet: 'Sarah'


HeMaDo





[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von HeMaDo am 29.07.17 um 22:56 geändert

Liste der Charaktere von "Neue Horizont...oss Fähenberg"

E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht ändern Nachricht löschen
Seiten(4) «1 2 3 [4] »
Antworten Bei Antworten benachrichtigen
Jumpmenü
Google
Suche auf dieser Seite !!


Wir unterstützen diese Aktion

Impressum v 1.2
© all rights reserved, 2017

Status: Sessionregister
Der Aufruf erzeugte 23 locale und 1 zentrale Queries.
Ladezeit 0.03 sec davon SQL: 0.00 sec.