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Moira
Sklavenhalterin

im wilden Südwesten


♥ slave to love ♥

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  besondere Zeiten ... Datum:28.10.17 10:23 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe foris und Foristinnen,

im Leben einer Frau gibt es - meiner persönlichen Meinung nach - WESENTLICH MEHR unterschiedliche "ganz besondere" körperliche und auch seelische Zustandssituationen als im Leben eines Mannes.

Da wären z. B. zu nennen: Menstruationszyklen, Schwangerschaft, Geburt eines oder mehrerer Kinder, postnatale Befindlichkeiten, Klimakterium etc.

Vielleicht mögt besonders Ihr Männer mal Ereignisse/Erlebnisse beschreiben, die für Euch prägend, überwältigend oder auch (sowohl positiv als auch negativ konnotiert) "unvergesslich" sind/waren ...

ICH (ganz persönlich und individuell) habe meine ureigenste Auffassung dazu, die ich aber jetzt im ersten Schritt noch nicht unbedingt offenbaren möchte, sondern sie ggf. Schritt für Schritt (evtl. auch behutsam moderierend) in den Thread "einfließen lassen".

Selbstredend kann ich dabei NUR VON MIR sprechen, deshalb sind insbesondere auch die rar gesäten ANDEREN LADIES sehr gerne gebeten, sich hier rege zu beteiligen.

Auf einen interessanten und hoffentlich allseits "fruchtbaren" ( ) Austausch freut sich

mit lieben Grüßen ~~ Moira

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Moira am 28.10.17 um 10:28 geändert
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HeMaDo
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Immer wenn mir jemand sagt, ich sei nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin froh darüber.

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  RE: besondere Zeiten ... Datum:28.10.17 12:12 IP: gespeichert Moderator melden



Zitat

Da wären z. B. zu nennen: Menstruationszyklen, Schwangerschaft, Geburt eines oder mehrerer Kinder, postnatale Befindlichkeiten, Klimakterium etc.


Und wir Männer sind schon Weicheier, wenn wir mal erkältet sind?




Zitat

Vielleicht mögt besonders Ihr Männer mal Ereignisse/Erlebnisse beschreiben, die für Euch prägend, überwältigend oder auch


Mir fällt da sofort die Geburt meines Sohnes ein. Das war für mich ein im positiven Sinne ziemlich überwältigender Moment.

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Moira
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im wilden Südwesten


♥ slave to love ♥

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  RE: besondere Zeiten ... Datum:28.10.17 12:39 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

Und wir Männer sind schon Weicheier, wenn wir mal erkältet sind?


nö, Euch "Jungs" soll es ja ausdrücklich unbenommen sein/bleiben, Euch ähnlich bewegende "besondere Zeiten" in's hiesige Gespräch einzubringen, nicht umsonst ist der Thread ja "vielSTseitig offen" gestaltet ...
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  RE: besondere Zeiten ... Datum:28.10.17 16:06 IP: gespeichert Moderator melden


Hi Moira!

Ich denke, ich verrate kein Geheimnis, wenn ich zugebe, dass auch Männer ganz schön rumzicken können, auch wenn sie keinen Menstruationszyklus als Erklärung haben. Vielleicht stimmt es ja wirklich, wenn Forscher sagen, unser Abwasser sei mit ganz vielen Hormonen belastet. Und wenn die irgendwie den Weg z.B. aufs Feld und in die Nahrungskette finden, hätte man auch hormonelle Schwankungen ... natürlich nur eine unbewiesene Spekulation. Oder gibt es auch ohne das z.B. pflanzliche Hormon-ähnliche Stoffe, die solche Wirkung entfalten?

Andererseits könnte es auch sein, dass wir die Hormone überbewerten, seit sie den Damen so eine schöne Ausrede für ihre Befindlichkeiten an die Hand liefern. Vielleicht sind wir doch nicht nur biologische Maschinen mit einem Hormon-Schalter, wo man ein bisschen AddBlue reinkippt und schon stimmen die Abgas-Emissionen ... pardon ... Schimpf-Emissionen.

Einschneidende Ereignisse gibt es gar viele, aber auch sehr unterschiedliche Arten damit umzugehen. Der eine fühlt sich schon mies, wenn er eine Brille verschrieben bekommt, weil er ja nicht mehr das perfekte Adlerauge hat und der andere sitzt im Rollstuhl und sagt: "Schwein gehabt, dass sie mich noch lebend aus dem Auto-Wrack herausschneiden konnten!"

Es hängt also wesentlich davon ab, wie wir die Situationen, die uns das Leben stellt, für uns interpretieren. Manches mag niederschmettern, manches mag aufstacheln. Und da nehmen sich die Geschlechter nicht viel, glaube ich. Es gibt die Glas-halb-voll-Kämpfer und die Glas-halb-leer-Nörgler. Auch diese Pauschalisierung gilt nicht generell, denn getreu "Pech im Spiel, Glück in der Liebe" hat jeder auf verschiedenen Gebieten seine Stärken und Schwächen und wird dort wo er sich selbst als erfolgreich wahrnimmt mit mehr Selbstvertrauen agieren, was zu weiteren Erfolgen führt, während ein "kann ich sowieso nicht" zu einer selbst-erfüllenden Prophezeiung wird.

LG
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[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von private_lock am 28.10.17 um 16:09 geändert
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Moira
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  RE: besondere Zeiten ... Datum:28.10.17 16:30 IP: gespeichert Moderator melden


... im Grunde waren die Anlässe für diesen Thread die diversen "Klagen" der diversen "männchen" hier über (angebliche oder auch tatsächliche) sexuelle Unlust diverser Damen ...

Vielleicht wird so eher deutlich, was mich interessiert ...
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  RE: besondere Zeiten ... Datum:28.10.17 17:11 IP: gespeichert Moderator melden


Sag doch gleich, dass Du eigentlich diese Antwort lesen wolltest und nur nicht mehr wusstest, wo es steht

LG
private_lock
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Moira
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im wilden Südwesten


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  RE: besondere Zeiten ... Datum:28.10.17 17:52 IP: gespeichert Moderator melden


NÖ, da irrste Dich @ private_lock ... nichtsdestotrotz ein schönes, offenes Statement

Aufs Thema kam ich eher durch viele "Jungs", mit denen ich mich drüber unterhalte, meist allerdings weniger in Foren, sondern eher in Chats.

Dass ich das allgemein mal fragen bzw. zur Diskussion stellen wollte, fiel mir erst bei
Folgendem wieder ein:

Zitat
... Man wünscht sich natürlich gerne mehr. ... Ich darf jede Nacht an sie rankuscheln und ihre wunderschönen Brüste anfassen. Das einzige was mir wirklich fehlt ihre Muschi nicht lecken zu dürfen. ...
Es gibt doch sehr viele Frauen die ihre sexuelle Lust nach Kindern verlieren. Scheint also irgendwie biologisch zu sein, Und die Frauen sind heute so selbstständig und unabhängig, dass sie sich nicht mehr dem Mann hingeben müssen. Und ich sage Dir,dass wird noch schlimmer.


(wurde für diesen Thread von mir an den ...-Stellen stark, aber dennoch nicht sinnentstellend gekürzt)
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Mike Orca
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  RE: besondere Zeiten ... Datum:28.10.17 18:55 IP: gespeichert Moderator melden


Eigene Schwangerschaften und Geburten kann ich als Mann zwar nicht bieten, aber völlig konstant und langweilig ist mein Leben auch nicht verlaufen. Die ersten Monate mit meiner ersten Freundin, das Erlebnis, 2x Vater zu werden, Hochzeit, Hauskauf, berufliche Erfolge, aber auch Krankheiten, Sterbefälle, Arbeitslosigkeit, Wochenendpendelei - mir fallen viel Ereignisse ein, die zu Phasen gesteigerter oder reduzierter sexueller Energie / Lust hätten führen könnten. Fakt ist allerdings: Nichts davon hatte einen signifikanten Einfluss darauf, ob oder wie oft ich Lust hatte. Es gibt im Schnitt vielleicht 1% aller Tage, an denen ich zu krank / erschöpft bin, um an Sex zu denken, aber ansonsten ist dieser Tieb sehr konstant vorhanden.
Selbst der langsame Wandel von einem jüngeren Mann mit "normaler" Orgasmusfrequenz hin zu einem ziemlich keusch lebenden Mann, der sicher nicht ganz ohne Einfluss auf den Hormonhaushalt geblieben ist, ändert im Grunde wenig: Der Trieb ist da, erotische Interaktionen sind fast immer willkommen, aber extremer Druck entsteht auch nur kurzfristig bei intensiver körperlicher und psychischer Stimulation.
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Moira
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  RE: besondere Zeiten ... Datum:28.10.17 19:46 IP: gespeichert Moderator melden


ja, Mike Orca,

(zunächst danke Dir, dass Du so klare Worte gefunden hast),

Deine Ausführungen decken sich mit meinen persönlichen Lebenserfahrungen; ich habe es meist genau so erlebt, dass Männer Sorgen und Nöte, Trauriges und Bedrückendes wesentlich leichter zugunsten der Triebbefriedigung "gedanklich zur Seite schieben" konnten/können als Frauen.

Oftmals habe ich das so oder ähnlich gehört "komm lass uns sexeln (das steht jetzt hier gleichzeitig für smig und stino), dabei kann ich einfach für einige Zeit alles um mich herum vergessen, von allem völlig abschalten, in einer ganz anderen Welt sein, etc."

Frauen scheint es tatsächlich wesentlich schwerer zu fallen, sich vom (teilweise belastenden) Alltag zu lösen ...

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Moira am 28.10.17 um 19:49 geändert
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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: besondere Zeiten ... Datum:28.10.17 20:13 IP: gespeichert Moderator melden


Ja diverse „männlein“ so, so!
Es war einmal (lach), da hatte Ihr_joe Kontakt zu einer Herrin, die wiederum einen Sklaven beglückte dessen ehemalige Herrin genau das hatte nämlich keine Lust auf Sex und auf dominante Spiele.
Damals dachte der dumme Ihr_joe, so was kann dir nie passieren, war er doch glücklich eine so tolle Herrin zu haben, die Striemen die er damals tragen durfte, waren noch frisch und für beide wunderschön.

Viele Jahre später, lebte der glückliche Sklave und seine ebenso glückliche Herrin zusammen, sie freuten sich auf die Zukunft, wenn ja wenn ihr Nachwuchs flügge geworden wäre, dann würden sie noch mehr der Spiele spielen können, die in der Zeit zu kurz kamen.

Aber es kam anders! Die Herrin verlor, nach dem die Menopause relativ problemlos überstanden hatte in der Post-Menopause jedes Interesse an Sex sei es herkömmlich oder was mich viel mehr traf sie fand keinen Gefallen mehr daran mich zu quälen.

Zuerst hat sie es mir zuliebe weiter versucht, ich merkte aber da schon, dass etwas nicht stimmte! Es schien ihr keine richtige Freude mehr zu machen. Dann hatte sie keine Lust? Irgendwann warf sie währen einer Session, die Peitsche weg und sagte: »Ich hab dich viel zu lieb, ich kann dich nicht mehr schlagen!«

Hä? Was ist? Unmöglich!

Ja, ich liebte sie auch, hätte sie gesagt sie will einen anderen, es wäre nicht so schlimm gewesen!
In der Zeit änderte sich auch ein Teil ihres Verhaltens, ganz langsam Dinge die sie vorher problemlos gemacht hat, davor hatte sie plötzlich Angst, sei es im Straßenverkehr oder anderswo.
Ich liebte sie und sie mich!

Zuerst hatte ich die Hoffnung, dass sich ihre, nennen wir es mal, Unlust, von selbst gibt.
Ich wollte keine andere Herrin, kein egal was ich wollte für mich begannen die schlimmsten Jahre meines Lebens. Ich hatte keine Lust zu nichts! Keusch, ja das war ich, Jahre lang! Weil ich einfach keinen Antrieb kannte. Etwa vier, fünf Jahre später, sah ich ein, dass es so nicht weitergeht.Ich fing an, mich selbst zu befriedigen.

Mir ging es wieder besser!
Ja, meine Frau liebe ich immer noch und sie mich auch!

Weitere fünf Jahre später, hatte ein naher Verwandter von mir einen Unfall, noch ein paar Dinge in dieser Richtung geschahen.
Ich fragte mich einfach soll das alles gewesen sein! Richtig glücklich bin ich nicht (mehr)!

Glücklich?
War ich als ich meine Herrin kennen lernte, wir als Herrin und Sklave zusammen lebten, als wir später heirateten, als sie mir ein Kind schenkte, die ganze Zeit als sie meine Herrin war (fast). Hatte ich nicht genug? 20, 25 Jahre in denen ich glücklich war.

Nicht gerechnet die besonderen Tage vorher, als ich merkte, dass ich masochistisch veranlagt bin, als ich endlich einen Bart bekam, meine erste Freundin, das erste Mal, das erste Mal mit einer sadistischen Partnerin!

Egal, das kann es nicht gewesen sein, ich will, meine Frau hatte es damals erlaubt, sogar vorgeschlagen, nur ich wollte nicht. Damals als …

Ich besuchte eine Domina, absichtlich denn eine private Herrin wäre immer noch in meinen Augen nicht richtig gewesen.
Danach, dabei überhaupt, ich war seit langem wieder wirklich glücklich! Warum hatte ich das früher nicht? Ich hatte doch die Genehmigung von der Frau die ich immer noch liebe?

Nun heute, heute bin ich glücklich ich habe eine Herrin und meine Frau die ich liebe, die mich liebt. Beide wissen voneinander, meine Herrin hat auch versucht, ihr das wieder schmackhaft zu machen. Leider ohne Erfolg.

Ich bin trotzdem zufrieden und glücklich.
Ich freue mich aber auch, wenn mich mein Enkelchen besucht, hoffe noch lange genug gesund zu sein, dass mich meine Herrin noch ordentlich, Du weißt schon was… immer diese blöden Masochisten…

Ach ja, devot bin ich eigentlich nur am Rande nimm das männlein zurück und schreibe sklävlein! Lächelnd ein Auge zukneife!
Ihr_joe

PS:
@ Mike
Nee da stimme ich nicht zu:
Zitat

Es gibt im Schnitt vielleicht 1% aller Tage, an denen ich zu krank/erschöpft bin, um an Sex zu denken, aber ansonsten ist dieser Trieb sehr konstant vorhanden.


Vielleicht bin ich ja auch kein Mann, egal, es gibt Krankheiten (nicht die eigenen) und sonstige Dinge, die einfach nicht zulassen, dass man(n) an Sex denkt. Selbst der Versuch funktioniert nicht!
Das hat jedoch wenig mit Keusch zu tun, sondern es sind eben Empathie oder Emotionen.
Wenn Du keine Lust hast ist ein KG so unnütz wie nur sonst etwas.

… der sicher nicht ganz ohne Einfluss auf den Hormonhaushalt geblieben ist… Doch das ist er! Hormone werden nicht in deinem … gebildet. Sonst wärst Du und alle anderen Träger schon lange krank.


Toleranz beginnt dort, wo das eigene Weltbild aufhört. (Amandra Kamandara)

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Moira
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  RE: besondere Zeiten ... Datum:28.10.17 20:25 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber Ihr_joe,

habe auch Du vielen lieben Dank für Deinen wirklich zu Herzen gehenden Bericht.

Wieder einmal habe ich sehr gern gelesen, dass IHR eine für EUCH ALLE zufriedenstellende, ja sogar "glückliche" Konstellation gefunden habt, in der sich so weit aller Beteiligten Bedürfnisse und deren Erfüllung in angenehmster, liebevoller Weise miteinander verweben (lassen).

Sicherlich eine der vielen Möglichkeiten mit Entwicklungen und Veränderungen umzugehen, die sich im Laufe eines langen (Zusammen-)Lebens bei jedem Menschen ergeben (können).
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Mike Orca
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  RE: besondere Zeiten ... Datum:28.10.17 20:29 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
... ich habe es meist genau so erlebt, dass Männer Sorgen und Nöte, Trauriges und Bedrückendes wesentlich leichter zugunsten der Triebbefriedigung \"gedanklich zur Seite schieben\" konnten/können als Frauen.

Vielleicht ist auch das Thema "Triebbefriedigung" bei vielen Männern nicht so emotional aufgeladen und kompliziert wie bei vielen Frauen? Gemäß gängigen Klischees und Stereotypen stelle ich mir irgendwie vor, dass Frauen ihre Umgebung mit sanfter Musik, Kerzenlicht, Duftöl etc. verschönern und sich viel Zeit nehmen (müssen), bevor sie Hand anlegen oder zum Vibrator greifen und sich etwas Gutes tun. Den meisten Männern reichen da 1-5 Minuten und irgendein "stilles Örtchen". In Bezug auf Sex scheint es ja auch für Frauen deutlich einfacher zu sein, den nächstbesten Mann ins Bett zu bekommen, als es für Männer ist - wenn eine Frau das tatsächlich will.

Auf jeden Fall: In den Phasen, in denen der Alltag bis an die Grenzen belastet und krank zu machen droht, hilft meiner Frau eher Ruhe, während für mich positive Momente aller Art (Sex, aber auch Treffen mit Freunden,interessante Veranstaltungen, Sport usw.) extrem wichtig werden. Ist das "typisch männlich"?

Sehr interesantes Thema - auch wenn ich sonst kein Freund von Gender Studies bin!
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Moira
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  RE: besondere Zeiten ... Datum:28.10.17 20:40 IP: gespeichert Moderator melden


nichts liegt mir ferner als "Gender Studies" ...
NUR ... vergleichsweise viele Männer beklagen überall (nicht nur hier), mangelnde erotische Bereitschaft, schon immmer nicht so stark vorhandene oder auch stark nachlassende Spiel- und/oder Experimentierfreude, Häufigkeit sexueller Kontakte innerhalb von Partnerschaften usw.

Jedoch schreiben "eigentlich" niemals oder wenigstens mal höchst selten FRAUEN, warum das vielleicht so ist ...

Denn an den mangelnden Talenten, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Männer kann's ja wohl nicht allein liegen ...



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Moira am 28.10.17 um 20:40 geändert
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Mike Orca
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  RE: besondere Zeiten ... Datum:28.10.17 23:25 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
...vergleichsweise viele Männer beklagen überall (nicht nur hier), mangelnde erotische Bereitschaft, schon immmer nicht so stark vorhandene oder auch stark nachlassende Spiel- und/oder Experimentierfreude, Häufigkeit sexueller Kontakte innerhalb von Partnerschaften usw.
Für Männer mit Keuschhaltungsphantasien sollte mangelnde erotische Bereitschaft der Partnerin kein Grund zur Klage sein - nur das führt schließlich auch dann zuverlässig zu konsequenter Keuschhaltung, wenn die Dame keine dominante oder sadistische Seite hat.

Auch bei uns liegt die Spiel- und Experimentierfreud ganz überwiegend bei mir. Ich kenne allerdings auch Paare, bei denen es genau andersherum läuft - wahrscheinlich handelt es sich also nicht um ein Naturgesetz, dass "die Männer" in der Hinsicht aktiver oder interessierter sind als "die Frauen". Erziehung vielleicht?
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Filou
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  RE: besondere Zeiten ... Datum:29.10.17 18:54 IP: gespeichert Moderator melden


Ich denke, dass das Thema viel zu komplex ist um es hier kurz zu beantworten, doch auf die Frage warum sich vergleichsweise wenige betroffene Frauen zu dem Thema äußern hat für mich vergleichsweise einfache Antworten:
a) Viele betroffene Frauen nehmen besagte sexuelle Unlust garnicht als Thema oder gar Problem (für die Partnerschaft) wahr
b)Frauen mit sexueller Unlust werden sich überall eher aufhalten als in Foren zu sexuellen Themen.
c) Dürfte es für Frauen die derlei auch selbst als Problem wahrnehmen durchaus andere Anlaufstellen für eine Problemlösung geben.

Was die Ursachen betrifft so denke ich, dass sie nur schwer zu finden sind.
Liegt es daran, dass Frauen emotional stärker auf äußere Einflüsse reagieren ? Vielleicht, aber sicher nicht so stark wie es immer wieder dargestellt wird. Denn zum einen eil halte ich den Effekt bei Frauen meist für über- und bei Männern für untertrieben. Ich bin sicher nicht weinerlich, aber beileibe nicht weinerlich, aber bei familiären Problemen, Stress etc. denke ich sicher an alles mögliche, aber unter Garantiert nicht an Sex. Mein Sonnenschein tickt da ziemlich ähnlich und beschäftigt sich mit einigen Dingen vielleicht etwas länger als ich, aber auch nicht viel.
Dann denke ich schon eher eher, dass bei vielen Frauen gesellschaftlich / soziale Faktoren eine größere Rolle spielen. Lernt man von kleinauf, dass man zurückhaltend zu sein und sich in allen Bereichen unter Kontrolle zu haben hat bekommt man ein Problem, wenn man das alles automatisch auch auf die Sexualität überträgt. Denn wenn man sich nicht einfach einmal gehen lassen, entspannen und genießen kann ist es kein Wunder, wenn Frau dann ggf. weniger Lust auf Sex hat sofern sie auch überhaupt in der Lage ist so teilweise verkrampt überhaupt einen Orgasmus zu bekommen....
Ganz zu schweigen von den hormonellen Umstellungen welche wie Ihr_joe ja bereits berichtete nicht unerhebliche Auswirkungen haben können....
Ob andere "Zustandssituationen" eine Rolle spielen ? Gute Frage... bei uns haben Menstruationszyklen, Schwangerschaft etc. kaum Veränderungen gebracht. Wenn schon eher die Geburt unserer Tochter, aber weniger in dem Sinn als das meine Freundin weniger Interesse an Sex hätte als vorher, sondern eher in der Hinsicht als dass man hierfür schlichtweg nicht mehr ganz so oft Zeit hat wie früher.

Aber wie gesagt halte ich das auch für eine sehr individuelle Frageund glaube auch nicht, dass man, wenn man einmal offen für Sex war dieses Interesse auch ohne weiteres verliert.

"Ich bin gekommen, die Schönheit hervorzubringen, von der du niemals dachtest, dass du sie hast, und dich wie ein Gebet zum Himmel zu erheben!"
Dschalal ad-Din ar-Rumi - persischer Mystiker

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melrose
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Die große Welt ist zu den Füßen der Frau.

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  RE: besondere Zeiten ... Datum:30.10.17 22:43 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Moira,
meine Geschichte ist ja hinlänglich bekannt.
Ich hatte bis vor der Geburt meiner Kinder wunderbaren Sex mit meiner Frau. Sie hat wirklich gesagt damals zu mir :"Ich weiß gar nicht was mir besser gefällt : Muschi lecken, Arsch lecken oder Füsse massieren! " Alles hat ihr definitiv gut gefallen. Normal gefickt hatten wir auch. Ich habe 18 x 5 cm.
Und seit der Geburt unseres 3.ten Kindes will sie NICHTS mehr von alle dem wissen. Mein letzter Sex mit ihr war die Zeugung meines 3. wunderbares Kindes. Ich sehe meinen letzten Sex aufwachsen. Er ist nun 5 Jahre alt.

Und was ich nun nicht verstehen kann, wie alles das was ja früher so schön war nun nur noch furchtbar und abstoßend ist. Das man es auch nicht einmal mehr mal dem Mann zu Liebe zulassen kann.

Sie sagt sie liebt mich und hat auch kein Interesse an einem anderen Mann. Ich meine wir sind beide erst 45 Jahre alt. Das ist doch noch nicht alt, um in den sexuellen Ruhestand zu gehen.

Der Frau dienen und zu ihren Füßen
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  RE: besondere Zeiten ... Datum:31.10.17 06:13 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
ja, Mike Orca,

(zunächst danke Dir, dass Du so klare Worte gefunden hast),

Deine Ausführungen decken sich mit meinen persönlichen Lebenserfahrungen; ich habe es meist genau so erlebt, dass Männer Sorgen und Nöte, Trauriges und Bedrückendes wesentlich leichter zugunsten der Triebbefriedigung \"gedanklich zur Seite schieben\" konnten/können als Frauen.

Oftmals habe ich das so oder ähnlich gehört \"komm lass uns sexeln (das steht jetzt hier gleichzeitig für smig und stino), dabei kann ich einfach für einige Zeit alles um mich herum vergessen, von allem völlig abschalten, in einer ganz anderen Welt sein, etc.\"

Frauen scheint es tatsächlich wesentlich schwerer zu fallen, sich vom (teilweise belastenden) Alltag zu lösen ...


Guten Morgen zusammen,

Also, ich kann jetzt nicht von einer Partnerschaft reden, sondern rein von generellen Erfahrungen von mir mit dem anderen Geschlecht beim "sexeln" (egal ob stino oder smig).

Ich habe häufig erlebt, dass nicht nur der Alltag meinen Partnerinnen zu schaffen gemacht hat, sondern auch die Angst davor, mir nicht genügen zu können. Und das nicht, weil ich so ein geiler Hengst bin (oder nicht), sondern, weil die Damen eben mit mir eine Partnerschaft wollten, und das nicht durch Sex versauen wollten. Dabei haben sie sich unnötig viel Druck aufgebaut. In einer festen Partnerschaft, die länger geht, mag das vielleicht nicht mehr ein Grund sein, für kein Interesse mehr am Sex, aber vielleicht darf das auch nicht ungeachtet bleiben.

Zitat
... Man wünscht sich natürlich gerne mehr. ... Ich darf jede Nacht an sie rankuscheln und ihre wunderschönen Brüste anfassen. Das einzige was mir wirklich fehlt ihre Muschi nicht lecken zu dürfen. ...
Es gibt doch sehr viele Frauen die ihre sexuelle Lust nach Kindern verlieren. Scheint also irgendwie biologisch zu sein, Und die Frauen sind heute so selbstständig und unabhängig, dass sie sich nicht mehr dem Mann hingeben müssen. Und ich sage Dir,dass wird noch schlimmer.


Ich bin noch zu jung, um von solchen Erlebnissen zu berichten, jedoch bin ich nicht der Meinung, dass das mit der Selbstständigkeit und Unabhängigkeit der Frau zu tun hat, weil das war die Frau schon vor dem Kinderkriegen. Es mag sein, dass die Libido einfach nach gewissen Jahren mal aussetzt. Woran das liegt, kann mehrere Gründe haben, und ich würde jedem empfehlen, für den das ein Problem darstellt, zum Paarpsychologen zu gehen. Es ist ja unabhängig davon, ob man stino oder smig ist, aber sowas kann auch eine Beziehung belasten. Und wenn ihr merkt, dass das euch belastet, dann seid offen darüber und redet mit euren Partnern. Und nicht gleich mit Bedingungen kommen, oder sonstigen Vorschlägen, sondern einfach sagen, dass euch etwas fehlt. Vielleicht kann sich da vieles durch Gespräche lösen. Menschen belasten über die Jahre soviele Dinge, dass sie manchmal das wesentliche oder offensichtliche nicht mitbekommen. Eine Paartherapie hat auch Vorteile. Das ist meine persönliche Meinung dazu.

Warum ich dazu überhaupt meine Meinung abgegeben habe? Das letzte Zitat klingt danach, als ob der Urheber nicht ganz mit seiner Situation zufrieden ist. Und im Forum sich darüber auszulassen ist bestimmt ein Weg, um damit fertig zu werden. Aber um etwas an der Situation zu ändern, bzw. zumindest glücklicher mit der Situation leben zu können, führt kein Weg an einem Gespräch mit deiner Partnerin vorbei.

Viele Grüße euch allen
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Moira
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Allen vielen herzlichen Dank, die sich hier so freimütig und wirklich konstruktiv in das Thema einbringen!

@ Mike Orca

Zitat
Für Männer mit Keuschhaltungsphantasien sollte mangelnde erotische Bereitschaft der Partnerin kein Grund zur Klage sein - nur das führt schließlich auch dann zuverlässig zu konsequenter Keuschhaltung, wenn die Dame keine dominante oder sadistische Seite hat.


Es scheint mir aber doch so zu sein, dass "Keuschhaltungsphantasien" hin oder her ein LUSTvoller Umgang allein mit der Partnerin oder auch im "erweiterten Kreis" durchaus von den meisten Männern von Herzen gewünscht wird.

Da müsste man jetzt zunächst nochmal "aufbohren", was überhaupt der Einzelne unter "Keuschheit" versteht, nämlich vielleicht lediglich der Verlust der Selbstbestimmtheit der eigenen Sexualität oder aber gar die völlige Negierung und Unterdrückung sexuell erregender Gedanken und Gefühle.

Letzteres erscheint mir allerdings für die wenigsten Männer wirklich erstrebenswert.

@ Filou

Zitat
Ich denke, dass das Thema viel zu komplex ist um es hier kurz zu beantworten, ...


War auch gar nicht so angedacht, dass das ein ruckzuck abgehandelter Thread werden würde

Zitat
a) Viele betroffene Frauen nehmen besagte sexuelle Unlust garnicht als Thema oder gar Problem (für die Partnerschaft) wahr
b)Frauen mit sexueller Unlust werden sich überall eher aufhalten als in Foren zu sexuellen Themen.
c) Dürfte es für Frauen die derlei auch selbst als Problem wahrnehmen durchaus andere Anlaufstellen für eine Problemlösung geben.

Allen drei Aufzählungspunkten stimme ich unbedingt zu. Wenn aber seitens des Mannes ständig ein latenter, akuter oder auch chronisch empfundener "Leidensdruck" besteht, dann sollte er - egal bei welcher Neigung - nicht aufgeben, nicht müde werden, das auch in (behutsamen) Gesprächen zu thematisieren, genau so, wie das auch @ Garry128 in seinem späteren Posting erwähnen wird.

Zitat
Dann denke ich schon eher eher, dass bei vielen Frauen gesellschaftlich / soziale Faktoren eine größere Rolle spielen. Lernt man von kleinauf, dass man zurückhaltend zu sein und sich in allen Bereichen unter Kontrolle zu haben hat bekommt man ein Problem, wenn man das alles automatisch auch auf die Sexualität überträgt. Denn wenn man sich nicht einfach einmal gehen lassen, entspannen und genießen kann ist es kein Wunder, wenn Frau dann ggf. weniger Lust auf Sex hat sofern sie auch überhaupt in der Lage ist so teilweise verkrampt überhaupt einen Orgasmus zu bekommen.....


Womit wir beim nächsten zu berücksichtigenden Punkt angelangt wären, der "sexuellen Prägung", die wir alle innerhalb der eigenen Erziehung und Entwicklung "erfahren" und bei der es manchen eben besser gelingt als anderen, diese ggf. hinter sich zu lassen, zumindest dann, wenn sie erwachenden und sich stärker herausbildenden eigenen Gelüsten und Neigungen entgegensteht.

Zitat
Ganz zu schweigen von den hormonellen Umstellungen welche wie Ihr_joe ja bereits berichtete nicht unerhebliche Auswirkungen haben können....

Da kann/könnte Frau durchaus Maßnahmen ergreifen, aber warum sollte sie unbedingt, wenn ihr eigener "Leidensdruck" das nicht erfordert und sie auch von ihrem Mann keine Rückmeldung bekommt, dass es IHN sehr wohl stört?

Zitat
Ob andere \"Zustandssituationen\" eine Rolle spielen ? Gute Frage... bei uns haben Menstruationszyklen, Schwangerschaft etc. kaum Veränderungen gebracht. Wenn schon eher die Geburt unserer Tochter, aber weniger in dem Sinn als das meine Freundin weniger Interesse an Sex hätte als vorher, sondern eher in der Hinsicht als dass man hierfür schlichtweg nicht mehr ganz so oft Zeit hat wie früher.....

Da habt Ihr als Paar aber - im Gegensatz zu vielem, was man sonst so hört und liest, wirklich Glück gehabt. Indes können da natürlich bezüglich Menstruation und Schwangerschaft durchaus zwei "empfindliche Gemüter" innerhalb eines Paares aufeinandertreffen ...

Zitat
Aber wie gesagt halte ich das auch für eine sehr individuelle Frage und glaube auch nicht, dass man, wenn man einmal offen für Sex war dieses Interesse auch ohne weiteres verliert.

Und genau darum, dieses "ohne weiteres" genauer zu ergründen geht's ja u. A. in diesem Thread ... denn für viele Männer stellt sich ja genau diese Frage "WARUM NUR ...?" Und weil vielleicht eben nicht (mehr) der Mut und/oder die Geduld da ist, es offenmöglichst anzusprechen. Vielleicht einige Aspekte aufzuzeigen, die man in seinem teilweise verzweifelten Gedankenkarussell doch noch nicht bedacht hatte.

@ Melrose

Zitat
Liebe Moira,
meine Geschichte ist ja hinlänglich bekannt.
Ich hatte bis vor der Geburt meiner Kinder wunderbaren Sex mit meiner Frau. Sie hat wirklich gesagt damals zu mir :\"Ich weiß gar nicht was mir besser gefällt : Muschi lecken, Arsch lecken oder Füsse massieren! \" Alles hat ihr definitiv gut gefallen. Normal gefickt hatten wir auch. Ich habe 18 x 5 cm.
Und seit der Geburt unseres 3.ten Kindes will sie NICHTS mehr von alle dem wissen. Mein letzter Sex mit ihr war die Zeugung meines 3. wunderbares Kindes. Ich sehe meinen letzten Sex aufwachsen. Er ist nun 5 Jahre alt.

Und was ich nun nicht verstehen kann, wie alles das was ja früher so schön war nun nur noch furchtbar und abstoßend ist. Das man es auch nicht einmal mehr mal dem Mann zu Liebe zulassen kann.

Sie sagt sie liebt mich und hat auch kein Interesse an einem anderen Mann. Ich meine wir sind beide erst 45 Jahre alt. Das ist doch noch nicht alt, um in den sexuellen Ruhestand zu gehen.


Weil Du selbst Dich nun hier geöffnet und geäußert hast, kann ich nun endlich auch sagen, dass letztlich Dein eigener Thread, in dem Du von Euch erzählst, letztlich zu "besondere Momente" geführt hat.

Über lange Jahre kenne ich die diesbezüglichen Fragen, Klagen, Selbstzweifel, Leiden usw. von Männern aus dem Bekannten-, Freundes- und nicht zuletzt aus Chatterkreisen, wo manN ja endlich mal wirklich "anonym" mit jemand darüber reden kann.

Es tut einfach gut, wenn man damit ernst genommen wird und mal aus seiner "Hirnhölle" herauskommt. Wenn man von anderen hört und liest, dass sie dieselben Probleme haben, nützt es natürlich nicht unmittelbar, aber es tröstet doch immerhin ein wenig. UND ... man hat vielleicht doch mal die Möglichkeit, mit einer FRAU darüber zu sinnieren, so man denn an eine vernünftige solche gerät, der nichts Menschliches wirklich fremd ist und auch bereit, ein wenig "Einblick" zu gewähren ...

@ Garry128

Zitat
Ich habe häufig erlebt, dass nicht nur der Alltag meinen Partnerinnen zu schaffen gemacht hat, sondern auch die Angst davor, mir nicht genügen zu können. Und das nicht, weil ich so ein geiler Hengst bin (oder nicht), sondern, weil die Damen eben mit mir eine Partnerschaft wollten, und das nicht durch Sex versauen wollten. Dabei haben sie sich unnötig viel Druck aufgebaut. In einer festen Partnerschaft, die länger geht, mag das vielleicht nicht mehr ein Grund sein, für kein Interesse mehr am Sex, aber vielleicht darf das auch nicht ungeachtet bleiben.


Ein wie ich ebenfalls denke, äußerst wichtiger Punkt.
Dazu fiel mir gerade ein Zitat ein: "Wir WISSEN NICHT, was andere Menschen wirklich denken und fühlen. Wir INTERPRETIEREN es und sind dann ... wegen UNSERER EIGENEN Gedanken dazu beleidigt".

Wir spekulieren über Erwartungen, die der andere Mensch haben könnte, wir deuten seine Äußerungen subjektiv, wir grübeln, was unser Gegenüber wohl für Erwartungen haben mag, wir suchen und finden Hintersinne, die womöglich gar nicht wirkich vorhanden sind, vergleichen aber dabei doch immer wieder unsere eigene Auffassung von Dingen mit unserer eigenen, statt mit der des Partners.

Was alleine hilft, ist Kommunikation:

möglichst offen, möglichst ehrlich, nicht aber "schonungslos". Es gibt so viele Möglichkeiten, sich "auszutauschen", sei sie verbal, direkt oder auch als lange Sprachnachricht (*lach - früher nahm man gern mal ganze Cassetten auf denen man seine Gedanken dem/der Liebsten offenbarte), geschrieben oder indem man zuerst einfach nur mal Musikstücke zusammenstellt, die bestimmte "Aussagen" transportieren ... ALLES kann ein Einstieg sein, man muss nur den für sich selbst geeignetsten finden.

Zitat
... im Forum sich darüber auszulassen ist bestimmt ein Weg, um damit fertig zu werden. Aber um etwas an der Situation zu ändern, bzw. zumindest glücklicher mit der Situation leben zu können, führt kein Weg an einem Gespräch mit deiner Partnerin vorbei.

GENAU SO!

Zitat
Es mag sein, dass die Libido einfach nach gewissen Jahren mal aussetzt. Woran das liegt, kann mehrere Gründe haben, und ich würde jedem empfehlen, für den das ein Problem darstellt, zum Paarpsychologen zu gehen. Es ist ja unabhängig davon, ob man stino oder smig ist, aber sowas kann auch eine Beziehung belasten. Und wenn ihr merkt, dass das euch belastet, dann seid offen darüber und redet mit euren Partnern. Und nicht gleich mit Bedingungen kommen, oder sonstigen Vorschlägen, sondern einfach sagen, dass euch etwas fehlt. Vielleicht kann sich da vieles durch Gespräche lösen. Menschen belasten über die Jahre soviele Dinge, dass sie manchmal das wesentliche oder offensichtliche nicht mitbekommen. Eine Paartherapie hat auch Vorteile. Das ist meine persönliche Meinung dazu.

Professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist ganz sicher auch nicht der schlechteste Weg, leider gibt es wohl noch zu wenige Männer, die diesen Vorschlag von selbst unterbreiten und auch ernstlich gewillt sind, das durchzuziehen.

Wichtig: Man kann mit Therapeuten auch zunächst mal ein Einzelgespräch führen, indem man diesem seine Sorgen und Nöte erzählt und sich beraten lassen, wie man das am besten dann "zuhause" formulieren und vorbringen kann, wenn man wirklich eine gemeinsame Aktion in dieser Richtung anstrebt.

Es liegt mir noch ein weiterer Aspekt am Herzen, aber das ist jetzt sowieso schon so lang geworden, dieses Posting ... deshalb verschiebe ich das noch ein wenig ...

Euch allen wünsche ich einen schönen herbstlichen Feiertag oder sogar derer zwei

♥lichst ~ Moira



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Moira am 31.10.17 um 09:05 geändert
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  RE: besondere Zeiten ... Datum:31.10.17 09:17 IP: gespeichert Moderator melden


@ Moira

vielen Dank für Deinen letzen sehr interessanten ( obigen ) Beitrag / Post .

Mich interessiert Deine Meinung: Ist es möglich, dass statt "Spielparties" ( Fetisch/ Bdsm usw. ) auch Gesprächszirkel/ Treffen möglich wären. Ein echter verbaler Austausch von Ideen und Fragen stattfindet. Also nicht Stammtisch sondern Gesprächskreis !
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Moira
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  RE: besondere Zeiten ... Datum:31.10.17 09:26 IP: gespeichert Moderator melden


@ EXTREM-shop

Wie sagt man so schön:

"Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's einfach gemacht."


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